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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-29 · Heft 484 (29.5.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 484 (29.5.1920)
Date
1920-05-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Serie 2 Wien, Samstag V , ... — . .1 ■ - > I.—I —.. ■■■ — -----— —-— gesinnt«« Bolschewiken befinden sich' zwei (!) Juden. Ich glaube sogar drei. Manche sprechen von lieben und sind ftberzengt, daß diese sieben Simsons der» von :170 Millionen Menschen bewohnten Tempel Rußlands nieder reißen werben, itluter den Menschewiken gibt es dies mehr Juden als unter t),' :t Bolschewiken, aber meine Briefschreiber stellen 'sich unp>:''seuü und tun so, als roären sie .überzeugt, daß alle Jude» Anarchisten sind. Das ist eine, sehr Ale 'Ber-- Kllgemeinerung. Ich bin sicher, ich weiß, baß die Juden in ihrer Maste — zu meinem Erstaunen — viel mehr betirünftigL''Liebe zu Rußland zeigen als Viele Russen. Die ^.Rsttsch" hak sehr viel jüdische Mitarbeiter. ES 'gibt noch tausend andere Beweise dafür, daß die Gleichung Jude- Bolschewik sinnlos und von .zoologischen Instinkten gereizter Russe» emgegeben ist. ' | Man diesem, wohl keiner besonderen Begründung bedürfenden Schlußergebnis Gorkis sowie seinen Argumenten noch weitere, und zwar aus.der Zeit der Bolschewihmherrschait selbst, hinzufügen. Nicht nur gehört nach wie vor ein großer Teil der Judenheit der kadettischen und menschelurkischau. Partei au, sondern die Schandtaten der Bolschewiken . haben die Gegnerschaft dieses Teiles noch' verstärkt; das' Attentat gegen Lenin ist von efner jüdischen Sozial- Revolutionärin (Dorr Kaplan) verübt worden; der bolsche- N'ilische Großinquisitor -u der Jude Uritzkij — ist durch die Dand eines jüdischen Sozialdemokraten (Kannegießer) gefallen, Und doch bleibt leider die Tatsache bestehen, baß zahlreiche Juden mit an der Spitze der Bolschewikenregierung sind, und es muß nach den allerdings unvollständige» ünv untontrolliarbaren Nachrichten aus Rußland angenommen werden, daß auch unter den Der minorum gentium ■ der bolschelinkischen Verwaltung der Anteil der Jude» ein großer ist. Es fehlt freilich an jeder zahlenmäßigen Grundlage, um diesen Anteil quantitativ vbzuschiitze». Und sollte sie vyrkhanden sein, so wäre es freilich lächerlich, etlva zu verlangen, die Juden hätten sich höchstens nach ihrem prozentualen Vevvlkerungsanteil an dem Bolschewismus beteiligen dürfen, jund alles darüber Hinaus gehende als unberechtigt zu ver- Steilen. Es handelt sich bei einer Bewegung, wie der Bolschewismus es ist, nicht «m solche^ unausführbare quantitative Abgrenzungen, sondern um eine aus ideologischen und tzsvchischen Motiven entsprungene groß« historische und soziale 31mWälzung, die es eben nach ihrer kausale« Bedingtheit zu' ivcrsteken gilt. Das Problem der Anteilnahme der Juden am ^ol'chcwismus wird denn auch' vor allem durch die - auffallende Beteiligung der Juden an den vordersten Positionen Dieser Bewegung ausgelöst, und dieses Problem ist es, das tzleicherweise in Rußland wir in Westeuropa, welches in Zeine» bolfchewikischen Umwälzungen die gleiche Erfahrung gemacht hat, die Gemüter und Geistes beschäftigt. » . Renan sagt noch bestimmter als Mommfen, der ßüdische Geist sei in der Weltgeschichte Träger der sozialen Derechtigkeit, aber er suche auch jede mächtigere Regierung zu vernichten. In diesem Zusammenhang hört man häufig, die Teilnahme der Juden am Bolschewismus sei eine Reaktion tzegon die Uebernracht der Zarenregierung und gegen ihre ^Unterdrückung der Juden. Diese Behauptung ist indessen juur im Sinne einer unbewußten, nicht direkten Reaktion zujtrefsenb, das heißt, die langjährige Unterdrückung der Juden durch das zaristische Regime zeitigte nur eine umso gelvaltz- Zamere Eruption der Freiheits-- und Machtiustinkte des sozialistisch gesinnten Teiles der Judenheit, sobald die Schraken dieses Regimes fielen. Keineswegs haben wir eS hier aber jetwa mit einer bewußten Vergeltung dieser früheren Judenkpolitik zu tun. Im Gegenteil: Di« bolschewikischen Juden, ganz ' besonders ' die Führer, sagen sich von dem jüdischen »ebenso wie von jedem Nationalismus los^ Als Leo kTrotzki seine Löwenklaue zu zeigen anfing, begab - sich zu jihm der bekannte jüdische Rechtsanwalt und Kadettanfühper Winawer, um ihn auf die Folgen seines Benehmens jfiir die Juden aufmerksam zu machen. Trotzsi antwortete: ^.Gehen Sie z^. Ihren Juden, und sagen Pie »hnen, daß ich^kein Juda bin und mit Juden Lichts zu tun habe." In diesem Ausspruch, in dieser einfachen. Verneinung der Stammessrage, findet der Anationa- Wmus der jüdischen Kommunisten den krassesterr und naivsten Ausdruck. . Der Wahlkampf in DentschAmd. Die Schmach der Besetzung der Rheinpfalz durch' französische Kolonialtruppen hat kaum erst ihr Ende gefunden, und schon kommen aus Berlin wieder Putsche alarme. Die Rechtsparteien wollen das Kapp-Experiimenc irochmals in Szene setzen, und die Unabhängigen' irrnd Kommunisten sprengen ähnliche Gerüchte aus. Die allackuerne Unnrhe ist he^ko in der Zeit eines mit viel Leidenschaft geführten Wahlbampfes nicht unverständlich; aber die Herbeiführung eines Systemwechsels, «noch bevor das Volk in den Wahlen sein Urteil gesprochen, würde wieder jener Methode der Tollheit entsprechen, die seit dem Waffenstillstandsunglück sich Deutschlands bemächtigt hat und jenseits des Rheins >das größte Entzücken herhorruft. Es ist nicht zu verkennen, daß MehrhsitÄssozia listen. viel Terrain verlieren. Die unöerschLedlichen Nachwahlen haben ein Anwachsen der naftormltftisch- Mtiseinitischen Parteien sowie das AbschwenKn' ansehnlicher Arüeitermassen in das Lager dev Unslh- -yigen gezeigt. Wenngleich beide — heute noch — eö klären, auf dem Boden der Verfassung zu stehen, so sind beide, obgleich theoretisch himmelweit auseinander, doch in der gleichen Stimmung der rechten Sozialdemokratie gegenüber. Das Zentrum hat gleichfalls, tzmii inneren Schwierigkeiten zu kämpfen, die aber, wie es scheint, nicht aus der His^e der Wahlen entstanden, ^sondern eh.r n?ch immer Nachw-rsimgeN des Erzborger- AummelS und der in die Zeit des Kapp-Radaus fallen- ÄZretter -L^rgettzeirrrns vec wei$$e Cerror Oberst Wedgwood Über de« ungarischen »weißen Terror". Die heutige Nummer des „Az Ernber" veröffentlicht eine Unterredung mit dem Obersten Wedgwood, dem Leiter der nach Budapest entsendeten englischen Arbeiterdelegation, dem.einige ungarische Blätter die Aenßerung unterschoben haben, daß iw Ungarn nach seinen Erfahrüngsn ein weißer Terror nicht herrsche. Diesbezüglich befragt, äußerte sich Werst Wedgwood dem Redakteur des „Az Ember" gegenüber: „Sie werden es begreifen, daß ich meritorische Aeußerungen nur meinen Londoner Auftraggebern leisten kann, allerdings kann ich Ihnen so viel sagen, daß die ungarischen Zeitungen meine Arußerungen — welchs^ ganz privaten Charakters waren — entfieftt wieder« gegeben haben. Die ungarische Presse legt mir Worte in den Mund, die ich nie gesprochen habe." Auf die Frage, welche Meinung Oberst Wedgwood über den ungarischen weißen Terror habe, sagte er: „Ich wieder-, hole Ihnen, daß ich mich erst in London über Einzelheiten werde auslassen können, so viel sage ich Ihnen, baß das traurigste Los der Welt der ungarische. Feldarbeiter hat und daß ich weder Iude noch Arbeiter ick Ungarn sein möchte." Auf den Vorschlag des Redakteurs, der Oberst hätte sich dadurch am ehesten überzeugen können, daß in Ungarn ein weißer Terror existiert, wenn er als polnischer Jude verkleidet, in einem von ungarischen Offizieren stark besuchten Kaffeebans erschienen wäre, erwMrtr Oberst Wedgwood lächelnd: „Der das täte, hätte wohl kaum mehr Gelegenheit in seinem Leben, über seine Erfahrungen'Auskunft zu geb eu." Auf die Bemerkung des^ Redakteurs, daß aus' den Interniertenlagern vor der Ankunft der ^englischen Kommission massenhaft Internierte vbtransportiert wurden Und Talmi-Internierte, der englischen Sprache mächtig, den Kommissionen vvrgeführt wuöden> die Zufriedenheit mit ihrem Los markierten, sagte der Oberst: „Dieser Spaß ist ihnen aber nicht gelungen." Bezüglich der Eindrücke in Oesterreich sprach sich der Oberst dahin aus, dO ihn die hiesigen Zustände angenehm Überrascht haben. .So viel. Preß- und Meinungsfreiheit, Freiheit in jeder Beziehung, fände mau nicht so bald wieder, in Europa. Wohl scheine die Reaktion überall wieder -er Oberhand zu gewinnen ' wie int Jahre 1849, die 1848er Errungenschaften werden aber die Menschheit nicht mehr verlieren." Schließlich sagte der Oberst in. Bezug auf. den Terror'ühehaupt: „Das bauche ich Ihnen wohl nicht zu sagen, daß ich jeden Terror, sowohl den roten als den weißen, perhvrresziere und ich wünsche nicht in so emöm Lande zu leben, wo überhaupt ein Terror ist. Sie wissen, daß ich in Rußland war, die dortige» Verhältnisse studierte, und ich kann Ihnen sagen, daß ich jetzt, da ich in Ungarn war, lieber den roten als den weißen Terror ertragen wollte." Eine ErLlärrmg der Delegation der britischen Arbeiter. Seitens der Delegation der britischen Arbeiter geht der Korrespondenz Herzog folgende Erklärung zu: Der der ungarischen Regierung nahestehende „U j Nemzedek" hat am 27. d. M. gemeldet, daß ein Mitglied der britischen Arbeiterdelegqtion in einer Versammlung der „erwachercden Ungarn" sprechen und erben Separationshausse -arstellen. Die deutsche Votkspartei, die so ungefähr unserer gryßdeutschen Fraktion entspricht, obzwar sie intelleMell etwas höher steht, führt heu Kampf mit den Mitteln des ordinärsten Hinter, wäldlertums. Sie hat die seit jeher vorhandene Neigung des Deutschen zum Fremdenhaß zu einem förmlichen Kult des Antisemitismus erhoben, und es scheint heute mehr wie je, daß das politisch^ Leben Deutschlands ohne die jüdische Note undenkbar wäre. Di« Zahl der Bwschüre», Flugblätter, Plakate usw., in denen täglich der arme GuttUberg verschimpfiert wird, könnte eine ganze große Bibliothek füllen. Natürlich steht da der - .tapfere tzinterlündler Reventlv>v in erster Reihe, der sich jetzt als Pazifist auffpielen möchte, dem.nur die Juden das Konzept stören. Er operierte auch mit den Geheimnissen-der „weisen Aelt esten v on . Zion". Die entrüstete Gegenwehr der deutschen Juden gegen diese freche Lügerei zwang ihm n»M so etwas wie eine gestotterte Entschuldigung ab. Er spricht in per „Deutsch?» Tageszeitung" mit Achtung voü den Juden, „die sich aufrichtig mit dem deuffchen Volk identifizieren.' nicht zu reden von denjenigen, die im Kriege ihr Leben eingesetzt und sich damit die höchste menschliche Anerkennustg gesichert haben"./Im übrfgen beruft er sich ettvas kleinlaut auf die „Times", die das Werk anscheinend auch ernst nehmen, und will im übrigen das Urteil „objektiven Lesern des Buches" überlassen. Um diesen das Urteil zu erleichtern, geben wir «och einige Proben: Wie wird der j üb i fche 'We l t Herr scher vorbereitet? „Einige Glieder des Hauses David werden die Könige und ihre Nachfolger auf ihr Amt vorbereiten. Die Auserwähltmr sollen in alle Geheimnisse der Staatskunst und der Verwaltung ei,rgeweiht werden. Grundbedingung ist, daß-niemanb, außer ihnen, etwas'von diesen Geheimnissen erfahrt." Wer kennt die Zukunft? „Die Zukunft wird nur dem König und den drei Weisen bekannt seiy, die ihn in alle Geheimnisse eingeweiht laden." Wia wird es mit den Rechtsanwälten miter jüdischer 29. mal 1920 E4S4 in ßortby-Ungam. klären werde, daß die über Ungarn VsrVrÄketen Gerüchte Verleumdungen seren. Die Delegation habe nämlich ihre Arbeit beendet und festgestellt, daß es in Ungarn keinen weißen Terror gebe. Demgegenüber stÄleü wir fest: „Die Pressemeldung, daß die britische Arbeiter« delegation ihre Arbeit abgeschlosteu und festgestellt habe, daß es keinen weihen Terror in Ungarn ged«, ist vollständig unwahr, ^ic Delegation hat ihre Arbeit Nicht abgeschlossen und' im Hinblick auf das erlangte Beweismaterial wäre es der Delegation unmöglich, die ihr zugeschrieberle Ansicht auszusprechen. Was ihre Dellnähme an einer öffentlichen Versammlung betrifft, erklären die Delegierten, daß sie nur als Besucher kamen, rmchdem inan ihnen versichert hatte, daß die Versammlung durchaus unpolitisch sei. Nachdem die Delegierten aus einer Rede entnommen hatten, daß die Versammlung ' in Wirklichkeit parteipolitischen Charakter habe, gaben sie eine auf einstimmigem Beschluß beruhende Erklärung ab, daß die Delegation ausschließlich den Charakter eines Untersuchüngsaüsschüsies habe und der Versammlung in keinerlei politischer oder diplomatischer Eigenschaft beiwohne. Irgendeine Erklärung über unsere Meinungen oder Schlußfolgerungen wurde nicht abgegeben. Die Delegation zog sich hierauf zurück. Die zwischen den Arbeitern Ungarns uns Großbritanniens bestehende Solidarität ist durch das, was wir in Ungarn gesehen haben, in keiner Weife beeinträchtigt worden. Die Delegation chat den Wunsch, vor dem Antritt ihrer Rückreise den Sympathien Ausdruck zu geben, welche die kritische Arbeiterschaft für die ungarischen Arbeiter in ihren Leiden empftnöet. Die Delegation der britischen Arbeiter: William Harri §, & W Iewett, G. & Stuard-Vunning, Josiah E. Wedgwood, I. B. Williams. Horthh will Karolyi henken. Budapest, 28. Mai. lU. T.-K.-B.) Der Aoami«wemi des bnsigen MililargettchteS ordnete die steckbriefliche BerfalgMg des Grafen Michael K a r o l y i an und verhängte glerchzeitis über ihn die Untersuchungshaft. Die Anklage gegen Karolyi lautet auf Verbrechen des M o r d e S durch Anstistung desÄ tte« tatK n u f £ i § 3 er, ferner auf Verdrech e n gegen die W e b r * w o ch t, Verleitung zur Verletzung der miliränschru Pflichten, Majestatsbeleidisyng und Aufruhr. Die Ungarischen Invalide» gegen de» Ansschlutz der Inden. Budapest, 28. Mai. Wie die Blätter melden, fand gestern die Generalversammlung'des Landesbundes der Kriegsinvaliden statt, in der über die Verschmelzung dieses Bundes mit dem Nationalbund der Invalide» beraten wurde. Gegenüber der Auffassung, büß die j üd ischLn Invaliden nicht aufgenvmmen werden sollen, protestierten die meisten Redner, ivelche in ihren Äusführungen betonten, baß die konfessionelle Frage , mit den Angelegenheiten der Invaliden nicht in Sfos* biudung gebracht werden dürfe. Es wurde schließlich ein Subkomitee gewählt, das sich mit der Frage d - Fusionierung beschäftigen wrrd. Todesurteil in Budapest. Budapest, 28. Mär. (Körr.-Bur.) Josef Ga al, Mitglied her Pctzküyschrn Trrroristmgnwpe, wurde durch den Budapests Strasg<richtShof wegen mehrfachen Verbrechens dtS Mordes' nf m T o d e verurteilt. Der Verutteiltr hat nm Degnadlgung angesvcht. Weltherrschaft? „Sie sollen nicht mehr ein fyeier Beyzfsstand sein, sondern nur noch ansführende. Branche Staates mit einem festen Gehalt. Damit wird das 18*- stechungsunwesen beim Gericht beseitigt tate&e*. Heute sind die Fälle gar nicht so seiten, in denen ei« zahlungskräftige Partei den Mechtsanwalt der Gegenpartei besticht oder die Verteidiger beider Parteien auSnrache», nur diejenige Partei gewinne« zu lassen, die am meisten . zahlt." Wird nicht die Presse die Freimaüreptzeheimnifst verraten? „Kein TageSschriststeller wird es wagen. Mg« diese Bestimmuttg zu verstoßen, da nur solche Porstm« zum Beruf zugewssen werden, deren Vergangenheit irgendeinen dunklen Punkt aufweist. Dieses Schandmal würde sofort vor aller OefstNtlichkeit enthüllt werden, sobald übt Verstoß gegen das Berufsgeheimnis vorliegt." Was wich aus d« Polizei? f£$n unserem ZukunftSstaat »virb ei« Dritteb'unscrer Untertanen aus Pflichtgefühl und frei willig übernommenen Obliegenheiten auf die übrigen zwei Drittel aufpassen. Es wird dann nicht mehr schimpflich und ehrenrührig» sondern im Gegenteil höchst lobensweri sein, d«m Staate Späher- und Angcberdienste. zu leisten." Wie steht es mit dem Mops und dem Elefanten? „Für ein« Regiernng. die sich nicht nur auf die Polizei verläßt, sondern die Wurzeln ihrer Kraft im Volke selbst verankert hat, sind Unruhen und Aufstände nichts anderes wie das Bellen des Mopses vor dem Elefanten. Der Mops bellt den Elefanten an, weil er feine Große und Kraft verkennt. Es genügt, die verschiedenartige Bedeutung beider an einem lehrreichen Beispiel zu erweisen, und die Möpse werden das Bellen lassen und mit dem Schweife wedeln, sobald sie den Elefanten, erblicken/' Auf den Plan, aus den Stollen der Untergrundbahnen die ganzen Städte mit' den Nichtjüden und' ihrem Hab und Gut in die Lust zu sprengen vnd ans das Projekten« gemeinsame Erhebung Europas durch die Machtmittel Amerikas, Chinas und Japans nieder« zuwerseu, wurde schon früher hingewiesen. Wir haben aus dem Beispiel der Wiener „Reichspost" feststellü« können, daß es wirklich Gehirne gibf; bfc solch blöden Unsinn glauben,unb. wenn sie zur Rede gestellt wer,» den, eine „objektive Untersuchung" verlangen. Die natürlich lrur von Mtzchjatern vorgenonnnen werden könnte.

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