Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 484 (29.5.1920)
- Date
- 1920-05-29
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 484 Wien, Samstag PolitischeRimdfchan. Orthodoxe und Zivilisten irr Polen. ''' / London, 26. Mai. (Jewish Cvrr. Bur.) Aus War sch alt wird gedrahtet: Die Repräsentanten der orthodoxe n Organisation „Schlojme Emüueh Jifryel"- haben sich ans der Kommission, die mit der Organisieritng des Kongresses zurMhaudlung aller aus den Wiederaufbau bezugh ab enden Fragen beschäftigtest, zurirckgezöge n. Die Lendcnz -dieses Beschlusses ist,, die Zusammenfassung aller jüdischen Kräfte zu verhindern. - / Die „Schlosme Erimireh Jifrael" hat. ihren ganzen. Einfluß auf die jüdischen Massen in. Polen infolge ihrer, separatistischen Politik, die sich in., her Verhinderung-, feher vereinigten Aktiytt zeigt, .verloren. Den Vvrwaüd für den Absentieruutzsbeschinh dev .orthodoxen Organisation bildet die Forderung nach einer .gleichen Anzahl von Delegiertendie dem pwbisnrischen .jüdischen Rationalrat zugeftanden wurde. Die„Schlojme Emuneh Jisrael" haben formell zllgestimmt, daß die ' Zsthl dev DelegMen zum Kongreß der von ihrer Organisation erhaltenen Stiinmenanzahl zum Polnischen Landtag entsprechen soll. Es zeigte sich jedoch, daß die Zionisten imstande waren, 350.000 Stimmen auf ihre Listen zu vereinigen, während die „Schlojme Emuneh Kisraol" kaum 90.000 erhielten, i Nichtsdestoweniger wird der Kongreß ab geh alten werden und man erwartet, daß seine Beratungen für hie weitere Entwicklung der Hilfsarbeit in Polen von großer Bedeutung sein werden-. Oskar Cohns HeichsLagskandidatür. Wie bekannt,, weilte in. dm letzten Wochen eine vom.. Bureau der Internationale entsendete Sozialistenkom» Mission in Polen, um sich über die Lage der Inden und das Verhältnis zwischen Polen' und Juden zu infor» mreren. Dieser Kommission gehörte auch der .deutsch»'^ -Abgeordnete Oskar Cohn, Mitglied der unabhängigen sozialdemokratischen Partei, an. Oskar Cohn ist einer der Mieten Köpfe der 'Sozialdemokratie Deutschlands, hat sich von der verderb-- lichen^ sozialpatriotischen Taktik stets ferngehalten und ist auch in der Partei der Unabhängigen, der er angehört, einer der wenigen Männer mit einheitlichen politischen Leitlinien. Vor seinen StanimesgerWen, welche in der desttMn HozralLemokratle an. führenden Stellen stehen, HÄ Dskap /Cohn.eines. VörD^' er. bezieht nichts wie e§'; Ekttst H a m b u i g e r in'feinem „Antisemitismus und Sozialdemokratie" betitelten Aufsatz in den' „Sozmüstiichen Monatsheften" ansdrückt, „in einem Zeitpunkt, in ' dem> der Zionismus um baß jüdische Land für das jMsche Wik kämpft und die jüdischen Massen zum Bewußtsein des eigenen nationalen. Heins gekommen sind, ore Mmrschert Glaubenswahrheiten über jüdische Fragen bei deck Leitern des Zentraweremes deutscher Staats.: bürger jüdischen Glaubens", sondern hat das volle Verständnis des echten Sozialisten (einer Spielart, die in Deutschland heute rar ist) für die. hohe geistige Ausgabe des Sozialismus: allen Nationen (und . damit .auch der jüdischen) die Entwicklung ihrer materiellen und . kulturellen Produktivkraft zu fördern. , Cohn ist nun während seines Aufenthaltes, in Polen - für die kommenden Reichstagwahlen als Kandidat, der Unabhängigen in Thüringen ausgestellt worden und hat seine Zustimmung telegraphisch von Polen aus erklärt. Damals bestand in Polen Grenzsperre, das Telegramm: wurde mit., besonderer inilitärischer Erlaubnis befördert. Eine briefliche Erklärung war unmöglich. Dafür aber hat * CohnS Frau atzt 14. Mai der MAeitung in Weimar brrefüch-mitgeteilt, daß ihr Mann sie als seine Genssralbsvollmächtrtzte 'mit der Erklärung beajrfträgt habe, das; seine Kandidatur mit seiner Zustinunung erfolgt sei, und ddhei auf das Telegramm Cohns und die Unmöglichkeit einer brieflichen Erklärung hingewiesen. r Dennoch hat der Wahlausschuß Cohn von der Kandidatenliste ---- aus formellen (!) Gründen — gestrichen, obwohl das Wahlgesetz keine persönliche Zu». stiMMuntzseMrung des Kandidaten verlangt und sine/ Stellvertretung für eine solche Erklärung durchaus Zulässig ist. Aber es scheint, daß hier ein Manöver versucht wird, um Cohn nm sein Reichstagsrnandat m bringen. Er ist dvch ein ehrlicher Politiker und obendrein Hude! Also doppelt unbequem! Inland. Vsrfüfsitrrgsp-syrm und Vermögensabgabe. Ein christttchfozialev Ultimatum. Der Klub der sosialdomokratischey Abgeordneten hielt gestern, verstärkt durch die auS der Provinz ein» berufenen Vertrausmänner, beziehungsweise Vertreter ^>er Parteileitungen, eine Beratung ab, die ursprünglich im Gebäude der Nationalversammlung stattsrnden sollte, . jetzt aber an einem anderen Orte tagt. Die Beratung chat den Zweck,, zur Frage der.Erledigung der Vermögensabgabe und der Verfasstmgsreform in entscheidender Weise Stellung zu nehmen. Wie verlautet, hoben nämlich die van der Christlichsogialerr Uerekrigmitz aufgestellten Fokbrrnngen, die sich auf die Verfassungsreform und Vermögensabgabe beziehen, .den Charakter e'Mr Art UltimUon angenommen. Wiener Morgenzeitnrrg L9. Mat l.Mk Seite & Die Wien in die Knltusgemeinde. v Wahltag : Sonntag den 27. Juni. - Morgen, Sonntag letzter Reklamationstag! — Nach einem fraf«< Gewitfch, eifrigstj Zahlet die rückständige Knltussteuer. Viele tausend erscheinen nicht in der Wählerliste, weil sie Knltussteuer schuldig gebüeben sind. Durch sofortigen Erlag des Steuerrestes an der Rasse der israelitischen Kultusgemeinde, Seitenstettengasse 2, 111. Stock (Steueramt) Kann man auch jetzt das Wahlrecht erlangen. Jüdische Massenversammlung im Dreher-Saale. K Eine überaus eiudriicksvolle Versammlung fand gestern im. großen Dreher-Saale auf der Landstraße statt, bereu Besuch so recht erwies, wie groß das allgemeine Jyte.csse an dm bevorstehenden jüdischen Killtnslvahlen ist. . Nach der einleitenden Rede des Vorsitzenden Herrn Max Markns führte Herr Dr. Josef Auerbach aus: Im Wörterbuch kber Gegenseite fehlt das Wort „Programm".' Der Wiener Knttusvorstand hat durch seine Unsichtbarkeit üftV Untätigkeit die jüdische Interesselosigkeit größgezogelr.' Als - nach- Kriegsbeginn die verjagten jüdischen Staatsbürger üus dem Osten des Reiches kantenals nach dem Umsturz hie jüdischen Soldaten hungernd und Nackt van her zusammsngcbrüchenen Front kamen und als man nur Deutsche m der Republik Oesterreich als Staatsbürger anerkennen wollte und in der Praxis begann, jüdische Beamte und Aerzte vom Eide ans die Perfassung anszuschließeli, also heimatlos zu machen »- in allen diesen-Fällen blieb der Kultusvorstand Msichtbar und überließ der zionistischen Partei das schwierige und verantwortungsvolle Wer? der Wahrung unserer jüdischen Rechte. Dann hat ter Kah,al das berüchtigte rassenantisemitische'„Waidhofner Prinzip" in das W a h l st atu t g o b r a ch-t : die Ostjuden sind jene „Ehrloser", welche vermöge ihrer Abstammung vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen bleiben. Schon wegen dieser einzigen Urltat allein müsse der assimilatorische Kcshalgcist mit Pen Wurzeln aus gerottet werden. - .... -. Gemeinderat Dv. P la s ch k e s sagte unter anderem: Der Kampf um die Knltusgememde ist ein Kamp f um t>,ie Eh re und daK-Mns,ech s. jitdischerr Volkes. Die KultüsgMeinde' muß die'TrWrin unserer Minderh eitsrechte werden, 'die wir in Sainü- Germain erlangt haben, aus der ^israelitischen Kultusgemeinde^ müß die' jndischü Volks gemeinde, aus der „Kulsirsgemeinde" die Kulturgemeinde werden. Die antisemi--- tischen Gemeinden am Rhein h^aben den zngewanderten Ostjuden das Wahlrecht gewährt — die Wiener israelitische Kähal-Clique verweigert es ihnen. Abgeordneter S.t rü ck e r fvagtesidie' Arüvesenden, ob es ihnen je eingefallen sei, sich an den Kultusvorstand zu wenden, wenn sie.sich ist ihren Rechten als Juden verkürzt oder in ihrer Ehre^ gekrankt fühlten. Unsere Gegüer wisftü: hier^Whi nicht-Aeistung gegen Kopf: Gerade wir, die Streiter für das Judentum, nichts entgegenzusctzen. Deshalb bedienen sie sich der Unerhörten Lüge als Kampfmittel, daß wir- .Natioual'- iuden. des Ghetto wollen. Man greift sich an d§n Kops: Gerade wir, die Streike für''düs Jndentunr, sollten auf die Gleichberechtigung - verzichten? Dia Herrerr vom Komitee der „Nichtjüdischnation-alen" belieben das Wort „Minoritätsrechie" m „Miuderrechte" umzudeuten. Talfächlich aber beinhalten „Minoritätsrechte" nach der modernen Auffassung.ein Mehr an Rechten, weis die Wlinorität sonst von der Majorität erdrückt würde. Düse Auffassung liegt zum Beispiel auch dem Proportionalwahlrecht zugrunde. ' Mährend die papierene „GleichherechtignnL", welche die Gegner gegen uns ansspielen, flöten geht, sobald eine judenfesirdliche Mehrheit am Ruder ist, schützen uns für alle Fülle ohne Rücksicht auf Pie herrschende Partei im Staate die im Friedensvertrag festgelegten Bestimmungen über das Minderheitsrecht. Der Kampf der so gebrannten Wiener Jupen gegerr die Ostjuden ist recht konnsch. Ich möchte keinen dieser Herren Israeliten auf seine „Bodenständigkeit" prüfen! Wenn man aus Bielit; kam, ist Man bodenständig, wenn man ans Piala koinmt, ist man's nicht? (Stürnrische Heiterkeit.) Der Listensührer der Gegenseite ist übrigens erst 1908 als. Ostjnde nach Wiengekommen. Traurig, das; des Vlerz.ehnmillwnenvvlkes sein, tagen Appell des Herrn Isidor für unsere Kandidatenliste zu werben, wurde die Versammlung geschlosfen. v . * ■& 4Lgitaiio»slokale wo DuÄürrstr jeder Art erteilt und Wahlrechtsreklamatlouen zn« Durchführung übernommen werden:; Haubtlokal (Wühlburean): H., Taborstraße 20». Bureaustanden von 8 bis 12 Uhr und von 2bis 5 llht. Tel. 41630. F8r den I. Bezirk: l. M a r i a T h e r e s r e n st r a ß e 24« Tel. 5504/VIII (I. H. Walt n ch). Bnreaustunden von 9 bis 10 Uhr vormrltags . und 2 bis 4 Uhr nachuuttags. Für de» ll. B e z i r k l i n k s . d e r T a b a r st r a ß e: Il„ Schrssarntsaasse 20, Machsike Hadath,. Bureanstunden von 8 bis 11 Uhr und von 2 bls 6 Uhr. Tel. 45621. > Für den ll. Bezirk rechts der T o b v r st r a ß t J II., Kaiser Josrfstroße 42. Burraustrmdrn von 8 bis 11 Uhr und vott 2 bis 6 Uhr. Test 44.257.! Für den U. B < z i r k links der T a b o r st r a ß t s II., Schüsiimtsgasse 20, ..Machüke Hadath". Bureaustunden Von 2 bis 6 Uhr. Tel. 45.621. Für 13« läßt. Diesen Verächterrr der Ostjuden sagen wir: Zwei ostjüdtschen Männern, S o ko lv w und W e iz m a n n« haben wir Palästina zu verdanken! Wer auch nur vorgibt, das Judentum erhalten zu wollen, für den müssen alle Juden Brüder sein. Sie wollen das Ghetto vym Salzgries und' der Freinng, wir wollen Söhne den III. Beurk: Untere Viaduktgasfe Burcauflnnden von 8 vis 5 Uhr nachmittags. Für int IV. und V. BeM: T errassenca s 6, V.^Marga^ retenplatz. Bureanstunden täglich, mit Ausnahme - von FreNag und Sonntag, von 8 bis 10 Uhr abends. AuMnstsstellen bei den Herren Max Strauß, IV., Favoritenstraße 21; Rudolf Kraus, V., Pügramgasie 22; Bernhard I e l l t n e k, V., Margaretenstraße 76. VI. und VII. B e z t v Fr VI., Amerlingüraße 10. Burraw stunden von. 10 bis 12 Uhr and von 2 bis 6 Uhr. Vlll. und IX. B e zir k: IX.. Lichtenstemstraße 11, Tür 18. Bureaustnuden von 11 bis 2 Uhr nvd 4 bis 6 Uhr. Casst City. IX.. Pmzcllangasse 1. von 8 bis V^O Uhr abenhsj Cafs Franz Joseis-Bahn, IX., AlthaNPlatz 4, von 8'bi^ 10 Uhr ab ckds (Armeurat Beer). X. B e z i r k: X.. Fad oritenstraßr 180. BureaEnnden vo«I 8 bis 11 und von 1 bis 4 Uhr, Telephon 53538. -! XII., XIU., XIV. und XV. B ezirk: XIII., Reindlgasse 44 (Ina. Steinherzl. Bnreaustunden von 2 bis 6 Uhr und XII!., Anschützgaffe 8 (Ing. Paul Sobell. Bnreaustunden tzoN 2 brs 6 Uhr.nachmittags. i XVI. und XVII. Bezirk: XVI., Cafe Neuland, von 8 tti' ll,10 Uhr Kbends. . \ \ XVIll-B eü i XVM., WahrinsnstMe 125 (Gustav Dulbay < von 3 bis 12 und von 2 bis 4 Uhr. XIX. B e z i r k: XIX., Hauptstraße 39 (Cosa Döbling) votz 5 bis 6 Uhr. Tel. S3590. i XX. Bezirk: XX., TrannfelsgasN 7, Tür 14. Bmenustunden! von 3 bis 7 Uhr. ,! XXI. B ezirk: XXI., Kretzaaste 8 (Dr. Ruß). Tel. 08912? Bureaustunden 12 bis 1 Uhr. VersammlungsLalender: Heute, 7 Uhr abends, im -Lethausdn-eiu Osse Chrsedl II.. Schisfamtsgasse 6. Referenten: Jakob Weiß und Alsrea Map. I Souutag de» 30. d. M.» VaH Uhr vormittags^ Massen versa «rmlung im Komödie«^ haus, IX.» Nutzdorferftratze 4. Tagesordnung: U n f c « Kultusgemeindepro g r aur «.Referenten; Abgeordneter Stricker» Gemeinderat Dr. P 1 a s ch- 6 e s, Gemeinderat Dr. Poltak-Parna»^ D. Skebenzahl. . Montag den 31. d. M., 1iß Uhr abends Gschwandners SaaUokalitäien, XVII., Hauptstraße 4lj chke^ Referenten:Anitt a M üll er, Dr.Leopold Pl a Dr. Martin Förster und Dr. Fritz Spitzer. \ Dienstagden 1. Juni, V?8Uhr, IV., Hauptstraße 10^' Hotel Jägerhorn. Referenten: Abgeordneter Ing. Robert Strick 2'i, Amtta Müller. Dr. Otto A bei e s. si D i e n s t a g den 1. Juni, 7 Uhr, XIV., Gechshauser-l straße 82, Mariensäle. Referenten: Abgeordnete Stricke r, Gemeindrrat Dr. P l a s ch! e s, Oskar G o Xd-! s ch w i d t, Dr. D. F r i e d m a n lk. Mittwoch den 2. Juni, Va8 Uhr abends, DerbandS-i heim, VI., Königseggasse 10. Referenten: Abgeordneter Stricke^ Gemeinderat Dr. P o l l a k - P a r v a u, Dr. F r i e d m a n n. Die Agitationsleiter werden ersucht» Versammlungen von nun an nicht vor \L8 Ahr afi anznsetze«. Bon diesem Grundsatz kann «uv in dringenden Fallen Abstand genommen werden. > Znformationskurs: Herr Gememderal Dr.P la s ch krä er sich von diesen Feiuoeu der Ostjuden kandidieveir^ wird am Mittwoch der 3. Juni l. I. um 8 Uhr abends im Casi Cith^ Souterrainlokal,!., Werderthorgaste 3. einen informativen Vortrag über unser Knltusgemeindeprogramm sik Agitatoren halte«. Zahlreiches Erscheinen wird empsohlev. Sämtliche Agitationsleiter werden ßir Sonntag dtp 30. d. M., '/.II Uhr vormittags, zu einer dringenden Besprechung in das Hauptagitaiivnslokal, U,, Tabvrstraße 20 ä, ringeladen. Bürger- Bauerttsteeiks in Zell am See. Salzburg, 28. Mai. Im Llnschluß an. die gemeldeie« Borsälle bei der uatioualsozialistischen Versammlung in Zell am Sco ist die Bürgerschaft in den Ausstaud getreten. Sämtlühe Geschäfte sind geschlossen. Die Äkerzte. Advvlateil und Apoiheker/haben sich dem Aus-- stand augeschlossen. Die BoünitKnschaft hat eine Protest- Versammlung mnberusen. — Wie das ..Salz bürg er Volksblatt" meldet, organisieren die Gewerbegcnossen^ schäften einen Streik iur Bezirke. Ein Banernstreik ist in Vorböreikuug. Larckeshauptmunn-Siellvertreter Dok-i tor Nchrl hat sich Zwecks Verhandlungen n<kch Zelß um See begeben. ' Ä Innsbruck, 28. Mai. Wie das „Abendblatt"' det. ist der in Zell am See ausgeürr'chene Bürger^ streik nur der Nicktfreilassuna. dreier Büraer Zurück"