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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-28 · Heft 483 (28.5.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 483 (28.5.1920)
Date
1920-05-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 fBica» Fceüag Annahme des Friedensvertraaes von Gt. Germam PKr r s, 2b. Mai. (Havas.) Die Kammer hat den Friedensvar t r a g »sn Es int G e v m ö x n durch Echederr der Hände a rr» genomme«. Paris, 27. Mai. Tardien erklärte, die srättzosifchr Megierrurg habe dia ZustiarivL zn wirtschaftlichen- Der-. hcrndkuirgeu zwischeu Lrrr Eulzessionäftaaten gegeben. (Baisall.) Berthon. sozialistischer Deputierter des Seine- Departeurents, schildert' ausführlich dis unerhörten Leiöeu, denen La-Z neue Oesterreich 'prelsgegebLü-"gelmisrn, sei, und Legt Statistiken und'Bilder vor, um die Entbchrunzeu, iriSbesondere Wiercs, anschaulich zu machrni Einzclnr Zwischenrufe bezeichnen. ' die Darstellung'- a!4 par5etisch. ' (5 ach in entgegnet: ^.LLarümprotestieren Sie? Er 7-cöicnt sich der Worte des Papstes!" Zwischenruf PieotZ: ..Wir Müssen Zuerst an die Fran'zose» denÄii, die leiden." Es entsteht Unruhe. Di« Zwischenrufe mehren' sich. Berthon verliest den Protest der sozialistischen Partei gegen den Vertrag von Saint-Gerruain, der -bas SctöftLeftimnlUngZrecht verletze. Bellet fraßt: Wolle» Sie also sagen, daß die Ent ente unrecht ha t t e, O«srerrcich den Anschluß - au das Deutsche Jieich zu verbieten? An Stelle Berthons anüvörtete Marcel Semb'ak, der Bericht Margaincö Habs dargetan, daß ein Verbot allein, nicht ausrciÄeud sek. Man könne es umgehen. Frankreich müsse die Völler für seine Politik gewinne». . ‘ ■ £c r i n erklärt, für ' den Vertrag von SaindG'ermain odne Vorbehalt gu stimmen. Man könne nicht das Mitleid au erster Steile jenen zuwcndrn, die das Opfer eines Vorgehens geworren sind, das-sie selbst in Europa eia* geführt Iiaven. ‘ ( ß «öb in: Sie ' verherrlichen dieses Borgthen! , ' Lorin:?ccin,'ich verherrliche es nicht, aber ich meine, daß cs eine Stufenleiter unseres Mitleids geben, muß.' Ta die Sozi allsten ptbLestieren, ruft Lorin: Ich versehe nicht, -warum die Fremden bei Ihnen stets den Vor-- tritt haben. Lorin entwirft nun einen Wirj schuftsplan für die. D'v n all l an d c r, stimrnt Margaine in den meisten Puniten zu, lenkt die Aufmerksamkeit' aufden Donauweg, insbesondere wenn der Rhein mit der Donau verbunden werde. Und verlangt, daß Frankreich bei der Regelung der großen Land- und Wasserwege sowie des gefanttrm Handels Osteuropas aktiven Anteil nehms. Deputierter Da nie ton lenkt die "Äuflnerksalnreit darauf, daß in: englischen Oberhaus, entgegen der französischen Jnterp.retaLion, erklärt worden sei, Artikel - 88 - des - Vertrages von Saint-Gennain hindere Oesterreichnicht, sich an Deutschland anzuschließen, und verlangt von Millcräiid Aufklärung. - . - Ainisterpräsident M i l l e r a n d antwortet,- -' der Anschluß an Deutschland könne nach. dem Wortlaut des'Vertrages nur mit Zustimmung des Rates des Völkerbundes erfolgen. Für einen derartigen Beschluß -sei im Rate Stimm cneinhetligkcit' vorgesehen. Es- ‘fei: also klär, daß ohne - Einwilligung Frankreichs der Anschluß'nicht erfolgen könne. Manhabe aber 'Oesterreich.- D'euLsch- Westungarrc' zugefürochen und man werde in Kärnten eine Volksabstimmung durchführen. Die Alliierten hätten sich gegen blü separatistischen Bestrebungen Vorarlbergs gestellt urtb man habe die Versorgung Oesterreichs mit Lebensmitteln sic!', er gestellt, die es Oesterreich bisher ermöglichte, .wenn mich r'lll Entbehrungen, das Schlimmste zu überwinden, und sei bemüht, die Gegensätze unter den Sukzefsionsstaaten zu über-- brücken. und habe Oesterreich stets Bei der, Anbahnung wirtschaftlicher Veuharrdlungen mH den Nachbarstaaterl hilfreiche ■"V.itb geliehen. Diese Bemühungen seien auch von Süsflcv* reich anerkannt -worden. - - - Präsident Pöret bringt , den Gesetzartikel, bet die. Ratistziewtug des Vernages von- Saint Ocrnram enthält, zur Verlesung. -- Leon Daudet (Rohalist/ ruft: Der Vertrag ist schlecht. Deutschland ist cs auf zwei Dinge angenommen: Seine Einheit zu be'.vahren und nicht zu zahlen.. Beides-hat es durchgesetzt. - " -- - - Die Abstimmungerfolgt durch Händeerhebrn. Gegen <rn Vertrag stimmte» nur die Sozialisten, - , ■■■+■': ...? Nach I t alien und England hrü nun auch Frank reich den Friedensvnkag r a tif i z i c 1t Cr kann nunmehr w r r kl.i ch in Kraft tr e.t en. Formell ist danrit der Friede in Europa vol l* kommen hergestellt. Die Arrruheu iu FrLand. Dublin, 27. Mai. (Reuter.) 200 Docllrrbeiis'r, die mit der Sstfoirnng von Mitnition beschäjUgt wÄren, -ind endgültig in den Ausstand getreten. Das Aus/ .lauren alter FrLchtdarnpftr Pst eingestellt.' Lei K a!l.i n a L l o t wurden ein Tierprut und c.i\ik Farirr tu Brand gesteckt. Die Aasernen der Äüstenw-achstation RanLon (Grafschaft Kerry) wurden zerstört. Auch' an anderen Punkten Irlands wurden mehrere Gebäude eingeestHert, darunter die Gerichtsgeöäuöe tu W'airrvisle ^G'>'a'scha'i K'rry) und Cloyne (Grafschaft Gort). Das amerikünrsche Militärprogramm. Washington» 27. Mai. (Reuter.) Drr Senat hat die '.eLLtsafdrrlm Kredite.für buß Herr in. der.Höhe .von. 415M.M Tv'chw Wp.waraw ..Mg.pMzeftMz »»» StaatsscLrrtZr Dr. LoewenferdsRuß über die SrnährUugslage. Gestern voruMags trat im.StaatsamL ft'ir Volks* ernährung die. Wirtschäsisl'ornmifsion zusammen, Ter Vorsitzende. Staatssekretär Dr.. Lo.ew e n fc I d -- R.u tz leitete die Konferenz, mit. einer, kyr^on. Besprechung, der allgemeinen 'Ernahruiigsiage. ein. Die'Brot-' und Mehlllersyrgung sei durch die stetigen Zuschühe amerikanischen Mchles gebessert. 40.000 Donneir amerikanischen Mehles seien bereits in. Lriest.angekommen und zum.größten Teil, verladen! ''Zwer weiteS'Dampfer werden Noch irr dieser Woihe.'erwartet: Mchöchn die Mehlquoto bereits 'diesö Woche.'svM^gßgötz'eben werden,.kynnte» Hoffeger in. nächster Zeit auch die normÄe. Bratquote wieder Herstellen zu. köMLN.... Mit; ..den .Amerikanischen Mehlsendun* gen müsse fpärschsi' gewustschastet iverven und - die Ausgabe des- §HehlLs.-den^^.a.L''s'ä chlichsu,. nicht fingierten Verhältnissen' entsprechen.. Redner bespricht dann die allgemeine Marktlage. 'TeVschembäre Üebe'rflntz habe.zum' .Teil seinen Grund in der mangelnden Kaufkraft-der Bevölkerung. Die dem freien Verkehr überlassenen Mengen mst-Jartof-feln, Eierch^ und Fett seien durch die Einkarrfsorganisationen des Maates imtzortiert worden. Ta genug davon vorhanden war, habe das Ernahrnngs* amt sie dem freien Verkehr überlassen. Durch das genügende Angebot sei erfrcirlicherweise der Schleichhandel in diesen Artikeln verdrängt worden. Mn ungültstigsten stehe es gegenwärtig-mit der Zuckerversorgnng, eine Erscheinung, die international sei. Die tschecho^slowchkischen Zuckerlicfcrittigcn genügen dem Bedarfe nicht,- -sie treffen auch vielfach verspätet ein. Ein Ankauf grötzere'r-Zuckerinengen im Anstande? begegne ' großen. finanziellen Schwierigkeiten.- - Es sei beabsichtigi,' in einem Monate die-Zückerausgabe durch Sacharin zu -ersetzen. Eine Ab-, gäbe von Ernsiedez-ucker sei Heuer nicht möglich. Redner kam dann auf die Erwartungen eines .raschen Sinkens dar LebensnntLelpreise infolge der Weigerung des Kronerckurses 51t sprechet und warnt davor, zu große ' Illusionen hieran zu .knüpfen.. Sicherlich werde es der günstigere, Tevi-Mstand ermöglichen, billiger - im . Ausland einzukaufen, aher sowohl das absoln-te Preisniveau -der - wichtigsten-' Lebensmittel auf dem Weltmarkt als cmdfl die diirch den. Fkutsstand der Krone relativungünstigen Einkaufsbedinglln'gen berechtigen nicht, einen radi* kalcn sofortigen . Preisabbau zu erwarten. - Mn Schluffe-, weist der Staatssekretär auf; die Äktionen des Schleichhandels,chim,' lvelcherdas.-Öbstdas (Heuer in reichem. Maße 5UD'Wtzfüg'«ng,.'Wg-, - an sich cht. reißen versuche.^- und dadurch die allgoyreine Markt- .beschickung verhindere- . -. . .1, , Hierauf referierte ..Ministerialrat . Dr. Haage..r über die'VollzngsaWcisung. durch..welche der, Verkehr, mit-Kartoffeln'heuriger Ernte ähnlich wie der, sAetreidc;- . verkehr -geregelt.werden..soll..-. Die. Wirtschaftskomnsissiott, sprach, sich im.wesentlichen.für.folge-nde Grundsätze aus: Die. Austeilung, des Kontingentes wird den. Landesregierungen ... überlassen., Die.., Landesregierungen sollen ermächtigt werden, die kirrzwegige. Versorgung, der Konsumenten Zuzulasierr. Das. attfbringhM'e KontingestL wurde -mit.-.7346. .Waggons' bestimmt'und gu^ die ein-, zelnen Larrder. verteilt.,.Das.in einem Lande aufgebrachte Kontingent.soll grUttb.sä'tzlich^rn.diefeür'?LandL^ verwendet werden. Der Grn.ndpreis' .für rnitde Saatkartosreln soll mit 2 Kronen bestimmt werden; hiezu kann ein Produkt- (tronszuschlag. von höchstens K., 1.^0. bewilligt. werden, während "für., die .Zufuhr wnd nach. dein. 1. Dezember attch.für die Äufbewahrnug obligatorisch kleine Zuschläge '' eititretem--Aen -.Preis -.für Fruhkartosfeln,. die bis. zunl . August.hem Konsum zugesührt werden, bestimmen die.Landesregierungen, doch darf er nicht mehr als K. 6,80.-.betrögen,-.Kipflererdäpsel' dürfen mit dem dreifachen Gnmdpr<?is -berechnet, werden. .- Wien oder Pretzdrrrg? BurgermreifLer Reuinan» über de» Bericht des Deputierte» Margaine. In der g'sivigcn Stadtratssitzuog kam Bürgeuneister R e ü m a sin in einer' Erklärung' ans das Referat des De» - puüerten Margaine in der französische» Kammer über den FriedcnZvertrag zurück. Der' Bürgennctster bemerktL, daß Herr Margaine. nakurgLmäß in die Züsömmenhange unseres durch' die Aufteilung .der Mänarch-ie hart mitgenommenen WirtschystSleöLNÄ .'nicht' vMg eindring konnte, umsoweniger,' als'.die oste^r'eichrfchen Derhättnisse, die schon, im Frieden 'für' dle^Aü^enstehösiden''-ein berwickclleß' Problem waren, seit hem Zusammenbruch jedensallS auch für scharfsinnige Beobachter undurchdringlich geworden seien. Deputierter Maramne stand, wie seine Aeuherungen' über Pretzburg als Mittelpunkt deS. DonauverkehrcS .-? und - Zentrum des "CisenöahnverkehrLS beweisen, mehr im Banne 'der Tschechen. Ta es sich hier um eine Lebenösiage Wiens ' - bandelt, müsse die Angelegenheit fachlich geprüft werden. Der Gedarlle, den Eisenbahnverkehr/ wie im alte» Oesterreich, wieder einhmtüch zu betteiven, sei verlockcnd und sollte weiter verfolgt werden, -doch müsse dabei, den natürlichen Grmrdlagen der Entwicklung des-österreichischen Cisenbahn* vcrkehres Rechnung getragen werden. Denn die Natur und nicht staatlicher Wille haben die Linienzüge vorgegeichnet und Wien zum Mittelpunkt des Verkehres gemacht. Jetzt soll Pref-burg, eine unbedeutende Stadt an der Donau, ohne nennenswerten Hafen, Wien ersehen? Man kann eine Zmeimillionenstadt nicht links liegen - lasseu und eine unbedeutende Stadt künUich LMN Mittelpunkt. L§. Mai 1920."? Nr,'483/ - ■im'my—mr-. ---«... . — I Gi«gese«d^. Better '. TU, Manab.iIfei-sli-arse 98. — Tetspdov 82699. . Täyllob -.q^-1* y aft «?tsfc;igf♦! ' - PHi < ■ eües unngtü-rlichen HandelsvcrkchreZ machen. Wenn Verkehrs«/ - anlägen/. prosperieren sollen, müssen stö uNpoUvsch geführt' Warden? - ist bekänut. welch große Höfftrungen Frankreich -'"' an dies üi^sicleüropäisch^n. Wasserstratzcn. Rhein, -Main tDch .. Dorlaüsipeknüpft hat. Frankreich wird seinen Handel schadfge«,' wenn M Dien veröden hilft, und eS wird-seinen Dyn<ru< -- verkehrsinterefserl -nützen, .wenn es von den Berkehrsmn» rrchtNngen und. den ÄröeitZkräfierr dieser' ZwelmMoneüstad^ - intchstveyzGebrauch.- macht. ' " > : ErllärUng de.S Bürgermeisters wurde . von . Sladtch't Mit allgemeiner Zustimmung aufgcuommen.'.1 - ÄtzsdeKmtg des englische» Hilsswerkvs f0; 's V/ - Men. .'' ’; Desil „M an ch'vst.er Gunrdian" wird berichtek, .. daß die/Arbeit der für Wien tätigen engtischLN Stellen - vou.siüsi ab sticht mehr darauf beschränkt bleiben werdön, 1 an hie siÄwidenbe Wiener Bevölkrrimg Lebensmittel- 'mÄ Ktcldär A verteilend.'Es sind vielmehr BMÜhnnge'ttsiuv'' Znge,'dih la ndwirtschaftlicho Prvdnktion irtz -- der-li-mgobung llllrenszu steigern und jene Industrie^-: .zweige-zu fördern.'mit deren ErzcuguissLN sich Wiesi in der ganzen Welt berühmt gemacht hat. Ein großer;' f. Teil'diasdr Indüstkien ist eigentlich Heim- und We/k^ / . stüttensirbcist bei denen es -ausschließlich auf. künstlerische. - .Fertigkeitänkommt und die"von Kohle oder TrirbhÄstz'. " .unabhängigsind.' 'Die'HÜfskonnnissiisn ist nun bestreh't^ / das für diese Wiener Kunsthandwerker rwtwendigL.Msiw-!. rial-'''iw')-EiiglLnd-'i'aüszAbrLngett und den Berkastf desi' . . fertigen Ware zu - organisieren. In einem Aufruf ver--s langt düs HilfSwerk' Von 'derenglischen Bevölkerung; Natnralf-penden an.Resten van Seide,-Leinen, MufstlinH.. ' Batist,.- -Netzware,- -Zwirn, Walle, - Strickgarn undStick* seide. Es sei kein Zweifel, daß manche englische Dam^- von-. diestzn...Dingen, einest Vorrat besitz^ den sie gegensi; - . wärtig nicht braucht. Mit Rücksicht auf die valubarischew VerhLlisisse wird die Wiener Ware znm Verkauf MM'. London gebracht -werden. Das Hilssw-erkskomitee ladt . daher , die englischen D»'inren' ein, sich' als sreiwiltigs! Verkäuferinnen dirser „herrlich - schönen" Sachen, zs Melden. / ^'.. > . . -;y iv- -■ ......;;^ic weisen Aeltefte» tzo» Aion". Gvfei ■ „Voss-/- Zig^ stellt der geschaftsfüh'rend« .AuhsHttz der Zwuistischen' Bereinigung für Deuts'chlaiÄ betreM -des PamsthletS .,Aie ' Gieheimstrsse der.^ Wersche. - . vo^.Hiö.st"'- ^fcst, daß -die Angaben dieser Schrift undi . -ihter/Hl-glischen Ausgabe von Anfang. bis. .zu- Elst« -' ' f r y i-e-l.^ r f i n d ri n g ynd tendenziöse Lüge und'- daßi ' das Ha-M das,?öerk>''eme-sr'u k fisch c« MgrerunD^ ^..' stzitz^MAHö den. Kreisyn der berüchtigten O.chrana.M/ ' Die "gdsÄnten DrrhundlunLen sies ersten Zionistsn-Aonsi . gresieS- Masel 1897; auf'^ d-en angeblichen Sitzung ' bechMipdisfes -Kongresses bauen sich die Behauptungs««-'. des. erwähnten Buches aus) sowohl wie der sotgenhe«!' zehsi Köstgreßtagun gen - . sind' in den stestogravhischch^. . Protokollen enthalten., &ic in bchr., hoher Auflage t« ' - den Buchhandel und in . die -gefamie Oeffentlichkeit.tzs«- - V.ngt'sind. „Die Beratungen der Kongresse haben'Ms lediglich -- h'en Fragen der Schaffung , einer iüdischönr. Heiulstätie in .Palästina- .und''der nationalen Wies^r^-. si.cbürt'des jüdischen Volkds in, der Diaspora - Das Phantom von' der Errichtung einer f ü d i* scheu Wcltherr'cha-s t hat stets wzr .m öen Kövstuj einiger Antisemitest gespukt// -! ...^ * Beerdigungen am heutige» Tage. A ft M - Sy r t ed b 0 f: 9 Ubr 80 Mm. Klein Kach,irina. 10 Uhr Schev , - U»a. 10 -Uhr 80 Mm^Fi-ank Rrckmd, 1.1 Uhr Ehrvckri» Elsa.-,- - N e u e'r-F r r e dH o-f: 10 Uhr Dmtsch Friedrich, 10 Uhr,, . 4/0 Mm/ ObrüSnder >Ryfa, .. ... . . - . * Hochschulkurse de« Indische« Hochschulaua« schusirs. 'DirnStaä den tt' Fu'ni werden die »arse dsS Jvdncheri' HochschnIausichufseS in den Räumen LeS Jüdische» Rttrlgpmvwlmn, ' 1, Dratztgasse 4 lbeim Juderiplatz',- lV. Stock,, in vollem-Um» fange wicher ynfgenvwrurn. Dn Hochschnllulse sindr« imKlallem chnmrr la, dn HchMchsiuse im Klastenzimmer.se statt. .Daß Sekretarwt achsiert mr 'ächrerzünmrr-'- während der. UntemihtS^ stiindeei. Der AurS d'e: Herren Dr. Köve und Dr. Mand.cl.ube» ..GrundbegM des ZwmSmns" findet, jeden Sonntag am .rMl der- Leseimd^Redchülle. IX., Tüisinsttaße 9, m der Zeck" M 9. bis lO.llhr.chonnrttaqS statt. s Eitte .ks.ryöhung der . P-stsparkassagebchre» bevorstehend. In .W aM DienSläa'in der' BvÜShalle des RaihästseS Mttäefunden.en Masienversamnrlung der Beamtenschaftdev Postsparlassa bsrichtete. dar...Referent Anfpektor P u ft i n g e v aüch-Dchtzwdie Dedertüng. der Mehrerfvrderwst'e der Erhöhuust der 'Bezüge, die jährlich zirka 2,260.000 Kronen beträgev dürftest. '-Dieser' Ertrag soll 'einerseits aus den ErträgiMen deS.-ÜoSanleihefleschäftes. andererseits. aus der Erhöhung de< - Gebühren -der Postsparlasia bestritten - inerden.. -. .. .' si- Die Fälscher i»er tschechö-slstvakischen Srontttüvten verhastet. Ans K r a $ a tiwrrp .gemeldei: Den intensivers , Nachforschungen' ist es. gelungen»- die-.-Fälscher-.-der--tschechöt.: flppürMchen. .'.S000-,.. P», und l-Oronennolen M verhaftend. dieselben' hätten in K r 0 all.'Und Cz e n st.0 cha u riiic? -goj '- Heimo, wohlaitSgerüsteis Werkstätie drrichtrt. Zwei dLr Falsches, ' der'-Retoucheur Sigmund Ä öp e ra nr aus Wars-ch.a u;mtf “. drr Ljlhogratzb Iohanp. Rutynowskp aus Wroya wurdev .. in dep Falschmünzerweckstätie verhaftet. Der Redakteur, ..C-sinstöchyuer Tagblatt^,' Hermann Faherlowri%, - Sc? Käufinänn Max Pelz aus Sokal in- Galiziest und dei - . Krakauer >Käufmann Markus Schwert wurden verhaftet Bemerkenswert ist, daß der Poti^eileiter S j; c g e p a n der- EN posftu-r drs volnischeu llntersuchungsburcauö in C?,cnsto.chaii - nnt den Fälschern in Verbiudulig stand rmd an rhvem ßiewiu^ .wr.. Kzczepäu'wurde gkeWalls -verhasi-.t,

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