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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-28 · Heft 483 (28.5.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 483 (28.5.1920)
Date
1920-05-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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'Äx. MA .. feien, W Ei« fieanzSflfchee.Haridsjssttach s. Aus P a r r. s «Md -emrl-et:, Der.»Lei«W&*".'SL.cöffenünbs die Ernyiüyng -CyLrleS P o uj o lS' zunt. HLnRDaüachö ArOrsterttjch..', ).. ' * ÜünggefellLnsteücv in-^rankr-eich. ÄuS Paris 'Der ' Senat t)ar'-'-'r-:ä-"!JimfsesMWurran-' Momweü. , - ■' ,v 1 . * 3 Kro»e»' Gteä'tze^bshrr.'' ^le tmQilt&a'-e L.rge':-'Ker.. - SwaßMahüm und. bc-r MMknud der Orgaurjalron-verStroßenbqhM . gegen Ensiafiuntzen, zwingen . .die-. Gemeinde ^zuv- Ptzrch- -iHlWS.DP:S"hrV .tw'ii' -fÜ&cnii sich auf ilerkHmkttlWm«.' uhii- K- 3^t«Snt0i»nino’jfcei,^knfanas JUur nn bMt£t»w ..Tüist-biS 8 ühr morgens auf ü.-L^ .ab ö Uhr auf K 'SrfiWW-- «erde«.-,. ..,- ■ -''^a- ■ KulturabteUung. der HoLpah. D r ch, eü^-r: Nächste Probe Morgen SomL-tag den 29. d. M-, p'.äzise 8 llbr klbeM. -tut Perti«ZfäaCdcS--Kö»ZHttzüusr-'l Die Mitgürder Wen bestivimL' w erscheckm:'-:- <- '' . *. AÜÄtsche GemerLeforderung. Sorchjag-denZO.'d'.M. begnint - 'ei«'--'^th.WttÜsch»r.-."KukK-^.Nxr->M.a-i> r i a,l i eM. -k.8.'» d ’t,, mcchamsche" Techno! y g i.$. und.. Elemente des M.a f.chi n e n b a u e s". Anmcldurigm im Gepa-erbe- .f ö r d e r w'n g s' ritt r- W' Jud j'j ch''r n R' ä l i o. n' y. l-- r'a t e s, N.,'Tä8o'rstrotze- 20 2.".'r . *■ Aus Le« Etadirnter - Uy der grkuge» Sitzichg des Stod.träteS Mlädte Bmgri'nnister. ^mücktommpnd, tyfL'-den ZwücherNoll iü der-letzten Sitzunp, daß. wenn cr. wie die Dppo- My»; dehauvtet. damals unolijct'uv Mdgcgangrn sri, dieallMMN brrrscheKe Erregung, d^rauch'er-sich nicht Hütte entzirhen shnnm, därätt-sclnildträgend gewrirn sei.. - .r "••• °' 'f;:?V:v'- ' D:v BerÄa nÄ tz'r? jüdischrn Invalide« »ri-'D«i«n> krhrer .versendet-densolgeirdsn .Akfr-us: Mit .ijsdew'i-s^agv, mit..jeder,.Stunde.wird..die. Noklage der.jüdischen Kriegs - knvHidett .7 drückender ... und ,unerträglicher. . Physisch Md nrEieiell säst gänzlich zugrunde gerichtethaben ssie alLeÄ'eiii- , geblitzt,''woran sie-sich 'klamnttrN könnten, schwindet 'immer «nehv die Hy'fftmn-g aus ..eiüe -lunsere Zuknnst für sie' .und ihre., unschuldigen. .. Fra^n.. und . Kinder. . In ’;' Meich trauriger Lage^/'/befindc»! sich die jüdischen - Kriegs- Witwen .^yn'd -Ääiscn. : ’ 'Äbeö' auch ‘ ~ für f. -diejentgen. "die' 'n'o'ch^ nicht' heimgcfunden haben, für die jüdischeu» K'r .iie fp g-e,f.4 n g a n ean -Mutz schon jetzt, -weitblickende BarsprAs -.getrosfen - werden.,..Heilanstalten für -d.ie> Ärmiksst-' ProtMiM.' .für.,^dip Krüpstel.,"SScrfftnlfcn und.. ProbüktW gLnchsLNschaften' -für die ErwerbSsähigeii,' BerrlsZumschickitunW' kltfMe'erli'tencr Verletzungeck. Heiwe" für'die.öailernd Erwerbs-. .NnfoAgcn-:irnd chie.- Waiien'»- .Erwerb-- -uird. Verdiensterschtteßnng - Mr^^sHi«tLMiebrnM..-7hftt daL-ift..ch'bietcrisch^NoLtvendigkeit7...dje...feisten/,Anfschub, mehr/ verträgt. , Deshalb - ergeht uuW/Rust'trn alte einsichtsvollen' .Juden:' Kedcnket der D st fe ch-di'e 'die s j'Mschen Kriegsiirvaliden für "euch gebracht, gedenket 'derjüdischen" Kr re g:$ w i twe n u n d -W a i s e n, bie^M -^.veBordn.. hab«r!. Gedenket aber mcch ^derjüdischen Kr,i,LÄ.sg.e.f,L.n,ge. itctt, deren. Heimkehr sie.selbst, wld wir mit'^itznen sv .'.heiß ersehnen! -Speichet' aus vollem - Herzen und'- 'mit' - offener 'Hand'- für 'die- Wicderausrichtung" der ^Existenzen','- - die.'-'.'znv" Eryaltitng / deveurigen "dahingegeberi wu'rd.e.n'!-.-.-^Vv Verband 'der- -jüdischen.'Invaliden „und Hehn-' Lehrer ich.. Wien, 2. "Pezirk,..'Obslch- Dy.naustratze 65/-ch ' * Dildevdie-stah! auf Sürlotz Aotenburg. In der Nacht zm» 19. d. M. ift in dem Hotzos.schen Schlosre Rosen bürg am Lamv von, verwegenen Embrechekn e>u. Gemäldediehstabl ausgefichrt worden, cher den Tätern erste nämhasie Beute'erbracht .hatk^DirskEAtt- >. -sind über - eine Leitt. Felswand geklettert. ouMiv:'Attäne.'.gelangt -und -von-da in-Las unbewobute Schloß gedrungen.- Mit Sachkenntnis . haben sie die wertvollsten Bilder ausgesucht,, aüs den Nahmen Äeuom.chen lmd ge-raubtt'Es kommen' drei-Männer in Betracht, die--sich iu derGastwirtschaf^Him-- berge^äusgehalten'haben.. -.* Hochsttrple». -Das -Volizeisommlssi-L'üt Witner-Mrüsiadt bat -v-r- .knrM-.' Zeit einen jungen. -.Mann vcrhastt-. dre' als. Marquis Michael R.u.d d y Gaston de,Wolf f., Chtväsidr de t i'che,t tt de. C a l n r m'o i s e. "Kaviran inr 4. Regiment der'^iwgllerich'aüfgetttten war 'und des-Dichstahls uttd/BetrugeZ beschiilditzterschien.!-Es'wurde festgesiellt.- daß tzerlMalni/mij hestl LLndelsaAenreu..Rudolf-M ü l l e r, x.nenl vielfach abgrÄaflc» LcltüW, cheMch. ist.,. -Uchtep falschem Verdacht.' 'Seinerzeit wurde berichtet, Laü d'er AtlnrhAndler Adolf Lang, U., Ausstellungsstraße 71 wohu--- haft> als-Mitglied einer'ganzen Bande'.verhaltet morden ssi/.die den V.erlrreb - von 5000 .amrrikqu'schen Bank-nolen äu : je . %0 Dollar oevlant bat. Im Bntause der ße'hen Monate, währenden 1'lstirr-' snchüna hat stch.chie v ö l l i g 'e.S ch u l d l o s i g k eit des 'Adols'^cmg herausgeüeüt,' -so'Hätz er in Freiheit gesetzt und die .UnterlüLvttg gegen'ihn wegen RöcktritteS von der straignichtlichen Verfolgung eingestellt wurde. -VeLLiAtsnachrichten. . Jüdischer H o ch s ch u ln u s s ch u st. Di; nächste H o ,ch f ch u l a u s s ch n tz » S' i' tz u n g findet morgen, HatziKtag»'-- den -- A>.° d. M.' stall. -- Inge n d v e rti n fl $ w a-t h S i'0 u, L> i e w Kartenabrechuung zum- Volksfest His-'lhngsteüs iuörgeü,. SamStag,'-Len ganzen Tag-' Nicht abaec-echucts Katten werden-als verlauft betrachtet. 7- Sportsektion Hazarr veranstaltet am 1. Juni 1920 im Hotel' ..Bast .?eme.,F e st a k-a d e m i e, an der viele ausq^eichnete Arämlniltvirken.-DaZ Programm -ift sehr reichhaltig. Km-ten bei MWiedrcn unf ein der Abendkasse (L 3 bis L 25/.. .. 7. 7 Briefkasten der RcdaLLron. - V Debur. Vorläufig nichts- Näheres:bekannt. Äbwgitcn! -" BchÄ-4"-Schk-c!ei«t—Galroah. Das R'ch'tige rochen Sie wohl im H'ereine selbst 'crführcu.-'" Die Ernährung. ■ - v',..; , . •' Der Marktbericht. Großes Angebot. — Weiteres GLnüen der Preise. 'Die'' Me Veschickmtg--" der. G r ü u w a r e wm a r st.e hälterireulicherweile an und'bat.--da auch argen Ultimo, die Kauslrast der Bevölkerung vollständig erschöplt ist, eilt w ei t es r s S l n;f fc-w derP r e i s e für «rrzelue. Artikel zur F-olge./DirZ gilt uavtentlich für S a-l a t,.. mit-dem öus Märkte menp als nusreicheud versorgt - sind.. Aber auch an.anderen Gemüstsiwten tzrbt t$. keinen Mangel. S-p a-r g e l.' .drsten .oifizieAer^PreiS b „U..20 beträgt, mußte unter, biefent -Preise - abgegeben werden; ma-ü -bekam Spatel - schr - ,-schöuer Qualität um' L, stH.—. K ö r 0 t t e n, das Büschel zu acht -i bis geh« Stuck» - ttütierieu mrgefähr ^-2.—, Na-di eschen.-,acht biß zehn,. Stück, waren bereits .um K 1.60 erhältlich. Auch, das reiche Angebot auK.a r t 0 f s e l n fand zu L 6.— das j?tlograustn-nicht svudeAichrn Anklang. E k e r sind -nach wie vor z»-.L- 4.— bis K 4.60 in beliebiger Menge zu haben. Bon O b st waren-gcstem aut dem N a s ch »r a r k t 2700 Ätlogramm K. i r s ch e-u - au-- geboten, die zmn DetailvreisMon K 12.— pro Kilogramm, guten »Absatz fanden. WO Kilogramm A'n a n a Z e r d b e tv c n iwurdrn mit K 42.— pro 5vi(i?aviimni vcckarilt. - - ■ '-.. ':-"v " Wiener MorgeNzeiLMA ... >. 1 »—„111.11,11. i'u,.-wip 1 In derGr 0 ßma v k.t b a l l .e war da§ Angebot gervrgfügig und der Verkehr schwach. Geselchtes Rmdsleisch zu K 86.— und Mcrdewiirste fanden nur wenig-AbnehwÄ^ Auf dcm F i s ch, markt wiren lebende Karpfen-zu ll SO.— pro Kilogramm angeboren. .- » Die Erhöhung der Brotration in Sicht! Wie wir erfahren, baden sich ° dir Zaschübe an Bro.'mehj derart günstig gestaltct.' daß daZ Eriiä'brirn^amt bereits die Skr- 'SrSßerbng, der Brötporl.mr von 1 Laib auf’ 1V4. (für Schwerarbriter aüf l*U Äiö)'j«i Erwägung zieht. ■ ■' ' ,(§s ist damit zu rcchrten, daß bereits „am- 6. I n n'i -bic’’ genannte Räfionserhöhuns in -Kraft tritt. Die Erhöhung der Mehlquote. Die Verabfolgung der höhe t, 11\ Dt e h lqu 0 te van Hs Kilogramm, ist bereits ick 'öuge. Für die' nächste Woche ist, w-e wir erfahrm, bereits entsprechend vorgrsorgt. Der Verband dev fudifche« Inyalrderr und Hcim- LehreNp Wien» II., C&erc Dürrrrustratze 03 -1,' verteilt an d:e änsp-ruchsberechtigtm 'Mitglieder cin ausgczeichneiks' K \ tt b c r-' n ö hx ui ♦ 11 c I — aucb für Erwachsene' sehr zvträglrch —- .zu mäßigem Preise: in den Amtssiunden von 4- bis 6 Uhr abends. Mitgliedskarte mitbringen. . . Bühne rmd Kunst. Aus den Letzten Konzerten. Ein R'ovum, nicht gerade für die Geschichte des Konzeri.-- ' Wesens, aber für unser .kurzes Gedächtnis, -war das' Auftreten einer komponierenden DiÄge'ntin im- Konzertsaal. Lise Maria M a y e r, -in der Koinpvsition Schülerin des stillen . und vornehmenFoer ster-' der mit b?r Teilung der Monarchie seineuc -tschechischen Vaierlande zurückgcgeöen wurde,' hat? bei Schält e ganz yrdnungsgemäß gleich ihren männlichen -Srudicngenosse.il.-die 'Geheimnisse der 'Stabführung 'erlernt und ist - nim an/dcr Spitze des 'Symphonicorchesiers erschicuen, um nebst der „Coriolan^Ouvcrt.üre und einigen' selbstkomponierten. LicderN' dir . iyv ONo.hler^Syn!PH0nie auf* zuführen. ' Latz die Emanzipation der FrauUns noch nicht mehr komponierende - Damen.'beschert -hat,- mag 'mit dem immerhin trockenen und ' Mtsagnugsreichen StudiengaNZ. Zusammenhängen, den nun einmal der musiktheoEsche- Lehrgang erfordert/ Jedenfalls steht die Zahl der Kompomstinncn jener der malenden'und schriftstellerndeii 'Geschlechtsgenossinnen ganz üstverhältnismäßig nach. '^GckrZi'.verLinLett .aber tritt die Dirigentin -auf. Dieser -verhältnismäßig'.iMe-' Deräif- -ist sehr auf impirlsive, äutoritäve, /.ja --Wradezu- -'hhpücitische' KrchU gegründet, als däß'ihm die pafsivere wribttche Veranlagung restlos gewachsen wäre. Der- Dirigent ^e4schMt als -Heerführer, Gebieter',-HeV,- -j^.zsMilen---alS':-Z^«rW''--Es müßte eine wahre Ämazone-ngestalt fem, die mau oN« Mißtrausn auf dem beherrschenden Podium begrüßen'isonnie.' Nun ist Life Maria Mäher, eine zarte Erscheinung irii.tr dem reifen GesichtsausdrÜck der Studentin, eine'nicht'ü-betdircchschnittiich große. Gestalt'' mit sicheren,, -wennä'uch"-nkcht 'besonders" ausdrucksvollen Bewegungen:' 'Sie 'dirigierte ohne' Unfalls —' das ist' un'geheuer' üief> es ging alke^' glätt üud das'war .-eben zu wenig. Ihre eigenen.''Lieder tzelckngcn-. sicherlich anr besten.' - Hier war' sie . höchste Äuto-vitat und' konnLe'' si'ch'-voll- . mitteiten. Dis Kompositionen,-für' die an Stelle der' Z-rau Kiurina 'Fräulein Aami'lla 'P a'l'ffy tapfer." Äiltrat, sind kultivierte Klangumsik, deren Erfindung' 'freilich' nicht immer > cnrs der Tiefe ' strömt.' Aber' als''Seltenheitäphairo'men war ' die.schaffende wie die-üachschäfselche'TättgNt der Konzertgeberin zu bewundern und der stürmische Beifall ist ihr ehrlich zu gönnen. " . ' - " < .-'/ ' > ' Mit neuen Kompositionen ' hatte' sich ' aüch'- 'Eg.mr Kor stau' th eingcDklt.^Em 'glückhaftes,'-sonniges'- Naturell setzt sich in seinen Liedern und K<rckme'rmuslkwerken-'m frische, , strömende- Melodik um. N gehört nicht zu -dcuc grübelnden Umstürzlern; sein Musizsercu -ist' zwingeirde' Ä^nsäüßeruM,' kommt nicht vom dürren Intellekt, sondern von der BUtalitüt' her. So gibt er nicht immer Bedeutende^'aber auch niemals etwas',--was unter das Niveau seines reichen'Könnens fällt.' Mit steinen Liedern ersang sich Rose Wagner einen ganz besonderen, auch, persönlichen Erfolg. Das - Klavierguartett^ C.-Molc war der ^FeiststBLMüüuirg .unb,.Hrqu^ein .Vesta K a u f ler anver-traui, die".-h«tt2Hwi-tzvrgefl"'PL^ des'Werkes mit brillanter ^Virtuosität nveisterte. , Anc. besten gefiel, uns die edla Klangwirkungdesneuen Str.eichMettZ, w^nn.auch' hier die Melodik'micht -frei ist , von jenem tzewMfl, Janrben-; stil, der bei KpMauth' häufig die cindringÜcherg,'xMhmische Gliederung vermissen läßt. . . .. , . .'' .- Felix Petyreks Kläd^rabepd '-se.Hte/hi.e '.NopstäLenschlvi. fort. Hier fielen -die Arbeiten Wois H.ü,b ä s besonders auf, eines jungen .Schreker-SchülerS,'- detc ,ei.ne. schwungvölte Ton- '- spruche,-wirklich.farbiges Chroma und.formales Können auszetchnen. Ein.Bariatwnenwerk.und eü.« Schrate. des jmrgen. Musikers, vom Konzertgebeu mitseinsteul' De.rst.chchn-iS stuck müheloser Bewältigung des Pianisüschen. .porgoträgen, 'fanden allgemeinste - Anerkennung. Auchin der - Gesangskunstpegeu sich' viel neue Kräfte. Der letzte -Schülerinnenabeud der Frau -Hedwig K.a t-r n e r gab eine schöne- -Auslese begabter -Novizen u$li -zugleich eine neuerliche Bestätigung--des ^guten pädagogischendieser Schule. Hier seivor allen wieder Rosa Wagner ge-uannt. dt: auch die höheren Lagen, ihres ausdrucksreichen Organs mit Erfolgzu wertverte« gelerpt - hat. - Unter den. vielen' hofstmngscelcheik Talentes gibt es. .schonmanche reise- Klücstlerin. Hier seien vor allem bis Altistin Maxia T h u r, Hanna -Radon, Margret M a n n und Else Loitner- Wilhelm genannt. Aber auchdie Damen Gastfrennd, Bethauer, Wild, Holzer,' S.pytzc r, Acttelheim, N c u nt a it u, Liedl und F r i sä e konnten, reiche Ane'-'scnn:lilg nach Hansi' lcagen. -. 28. Mar 1920 Seite m 0 f (f) t n c n Größte ÄuZwaht! Billigste' Prcise t - f - eia Leopold Steinhart, Wien, I., Bibcrsttaßc i>.. Mina Lefle'r, die .ctnst der Bollsopcr angchörte-, gab - , einem Lieder- und Arienabend Beweis:--.für ihre leider- - nicht, gebührend ausgenützte Mnstlerischc Krait. T-er Beifall, Pen ..sie fätib, wird, ihrhoffentlich den-Weg. in die OeffentjiDeit''--. - in Zukunft-leichter.,, gestalten. . Ihren zweiteir Liederabend 0 absolvierte Frau Lupini-Konopatsch, dt-..schon 'durch!', ihre gewinnende Erscheinung der .Sympathie des Publikumr'. -' die Wege bahnte... Die Hörer würden auch durch, den Gcsanz'' - nicht enttäuscht,,der ein angenehineJ Orgarr und zureichendes., Können ofssnharte.. > i.: -v Auch Iolanthe Gar-d a -hat die -Wirkung auf das.-Auges für. sich. Diases.,angeneh-ma-'.HluS. .gefE sich dem Eindruck-. . ,einpr. schön geschulten Stimme .„und-eines ganz -üesonberen' : BörtragsLalents. Besonders - in. den - „Pierrot lunaire^-Liadern.-> von Kowalski.kam dies?in voller Deutlichkeit zum ^Ausdruck.!. Ihre Konzertgenossin Susanne Kitz .ließ.wohl gelegentlich-diel. - reck)te - Größe . der Ansfassung ihrer pianistischen- - Vorträge s , vermissen, hielt aber, besonders, Bach' und- Brahms, eins-.- -erfreuliches Niveau. ... --- ' *.r -Auch eines -länger zurückliegenderc Konzerts sei -.noch! gedacht, in dem Ennl S. ulz berge r sich als - feinsinniger j- Ehopin-Jrcterpret erwies -und. mit SScffeu von Beethoven,! v Rubinstein und Nachmaniofs viel Beifall. fand'. Seiu-Partnev!. .Verthold Serebrenik stellte sich, ihm durch klare, sichere Technik; und. temperamenivolles Spiel würdig zur Seite . und'.Hatte ü-.- gleichen -Anteil an dem. Gelingen des. - interessanten Abends. . , -fev! ' ■ - i Dr. K. -M'. \ Die Mufiöfestwsche. 1 .Staatsoper: Los! fan tuttc. £;• Für diesen wundervollen .Eröffnungs-akkorö seien - die Veranstalter der Wiener Musikf-estspiele aus vollem! Herzen bedankt. Der'erste-Abend war eine künstlerische!. Tat, die .-auch ohne denfestlich gespannten Rahmen'- - von sich reden geuracht hätte, nun .aber für das ganze i .- Unternehmen nur uneingeschränktes. Vertrauen wirbt, ii Richard Strauß hat seinen Mozart entdeckte wie.t-- auch Gustav Mahler sich den seinen znrechtgelsgt -h'aÄe.-!.-. Der Mozart Mahlers-war spiritULlistischer, erdenf-Lrner,!- : trug die Züge, prophetischer Größe-und nervöser E-kstasa.--- . -Bei Dtrauß ist es irdis-ch-L Grazie,- lebendige -Mrin-ter-iv. vilL,.reftexwns;osLLebensbL.!ah.ung,. die den Moz-art-Siili -.schafft.- Er. erMnnt' vor. allem die heutigentags., schier-.! unbegreifliche Oellouvmie. der .musikalischen «Chtzumkü!^- -rMik,' die '.mit dem einfachsten Mttel die handgreif-j- -. i||pcn Ullterscheidungen in der Char-a-kterzei'chnung be-!-" swiM, und da er selbst diese-ru Endziel in seinen--Kom-l- .'psöMonen zustrebt, ist er der unvergleichlichste -Intetp' pret für Mozarts? letzre Opera buffa. „Cosr fan - ckutte" ,Gr seines Textes." Witten, -den' angebliche eine Laune -D'Wr- Josefs ins Äeben - rief, lange--Zeitversem-tl- . -Mli vergessen. Seine-Frivolität ist' zu harmlos, ums-., shisse-Acht gerechtfertigt'erscheinen -zu lassen.-Die.Ge- ' schichte von - den verkleideten' Liebhaboru, die der. Treue! - - ihrer Bräute Falten stellen-, war kein - dramatisches! -Meisterwerk, aber doch ein guter Lustspielkern-. Und-!?- wenn die D'erische Neufassung überall s.o vollend et ge-'. - spielt werden könnte wie jetzt i'n -Wien, müßt-rdas, Wer^ wieder-die-'Welt?erobLrn.' . .' . -vj-^- . Ein neuer Stil der Szene,' den Roller schuf,- hLt-l ■ s die umständliche Drehbühne --ersetzt. . Eine , kurze! -Oühne, durch zwei Zwischenkurtinen aögeMossen>'. '. M' nur bei - den Gartenszenen die -- -ganze-j- - i-BiMentiefe freigeben^ ist in den Zuschauerr-aum hinein»/ - gebaut.. Links und) rechts führen 'Treppen ins -Orchrstsr^.«' ' Die,Musiker sind dadurch in engeren Raum zusammen»!?. ' gedrängt'-unL den Sängern angenähert, was das. Klang» 'hilh.vereinheitlicht. - Der erhellte' 'Zuschauervauursagt ' i deutlich, daß dieses Theater nicht 9laumillusünen .HiL-teN< will-'sondern eine Mt dramatischen KonzertpoLiums. Die Darstellung war ganz Geist der Musik.--F-rM-4"! Ki.urina sang als ideale Mozart-Sängerin mit rein-,' Mm Stilgefühl. (Jene Ferrar.-sr, für die Mozart diese?' . Rolle schrieb, mochte über ein Organ von.absonderlichem Umfang verfügt, haben,' denn - die ..unheimlichetri-^- J'nterva'llsprüttge 8er Partie erfordern ein Tiefenregi».! ster von bLsvvderer-. Stärke.) -Ihreleicht verführbares. Schwester (Fräulein Micha.esehunser in Moz-art^-- Höpe» un-srschl.icher Herr Maikl und WiedemaNw,^. , als ungläubiger Liebhaber , waten ebenso stilsicheralss 'pifvlgr'sich am Werke. Das' allerliebste Kammerkützchew' der Frau Schumann war wohl die beste fchauspiel-s-i. ruche Leistung des Abends,, abgesehen von der Quali^ tat ihres Gesanges,. '— Herr Manow.arda al^ Raisvnneur des, Stückes machte, die mangelnde Raison mit schöner Würde geltend. , .(Richard Strauß war Gegenstand stürmischer: Ovationen, dieer mit der ackfs feinste abMtimmtew Einstudierung und. Mit der beglückend-schönen Wieder- ' . gäbe des Werkes ohne Einschränkung verdient/ ' ' ' ' ' . Dir. [k'M'f. . %:. r VoWoper. Cavalleria rusticana. — ®aiöjäd. 1 i -. Die beiden Welterfolge des schier untrennbar ge-»i! koppelten Paares Mascagni-Le-oncavallo tragen di« ' Marke „Italien" zu ostentativ an der Stim, als da« / .stein dem Programm der Stagione fehlen könnten. DaÄ , Werturteil w'igt stch bei Wurdignng aller TheatergnaliH

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