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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-27 · Heft 482 (27.5.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 482 (27.5.1920)
Date
1920-05-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wtte4T Wien, Donnerstagr, : Emgesesrdet. Rosa Rosenzweig Isak Blumenfeld M:i;isler der FharmacU Verlobte. Wif'r;, iiii Mai 1920. «855 , r‘ ZUR VERLOBUNG de* *' Herrn Max Keifer nai4 isaulein Hanna Durchfort gratulieren herzlichst Chuna MüMbaum samt Familie. m} Juwelier Beller Vil.. IVIariahilfei’slrasse 98. — Telep.hon 33099. *b x a>r 2s^vct:f vekkaxt :f Tä-^lloh Golejrea&nlts&äuf«! 925 Msrm ' Industrie* und Handelsfirmen die für Sen Export nach Polen u. Rumänien Ttwmse bauen, werLen eröueltt, Bre Offert« unter ^HusfiibifreU Wären 458" an W jfflai. äe$ Blattes r« senden. Libanon-Sprachkurse für Erwachsene (Herren und Damen). öeutsch, Engliach, Französisch, Hebräisch Anfänger, Mittelstufe und Vorgeschrittene. Einzel-, Gruppenu. Kursunterricht Anmeldung Dienstag, Donnerstag und Freitag. O—7 Uhr,ID, Obere Donaustrasse 91 (Mugendheim) > Zgzr Die Leitung: Dr. Ph. Goldberger AMIMhMSVrMLMK 1920. ' -vücnigU Leitung gibt auf bidfeitigen Wunsch folgend-'s bekannt: 1. Zur Lorbcreiiung für die Aufnahmsprüfnng in dir erste Klasse des jüdischen Realgymnasiums und oller anderen Wiener Mittelschulen wird mit i.Jrmr ein beschleunigter orerwöchiger Parallelturs eröffnet. 2. Zur Aufnahme in die zweite Klaffe des jüdischen Realgymnasiums sowie in diese und höhere Klassen aller anderen Wiener Mittelschulen werden Ferienkurse, verbunden mit Belehrung?-- und Erholuuqsausflügen ausgestellt. Einzelunterricht nach.Bedarf. Anmeldungen' von Knaben und Mäpchcn zu 1 und 2 Dienstag den 25., Mittwoch den 26. und Freitag den 28. Mai, 2 vis 4 Uhr, 1. Bezirk, Fleischmarkt 18, 2. Stiege, 2. Stock (Mittelschullurse). . ' ' Die Leitung der vereinigten Wiener Unterrichlskurse: vr. PH. Goldberger. Die künstlerisch ansgestattete Denkschrift wurde von einer.Aberdnung dem Klausenburger englischen Konsul überreicht,, der versprach, das interessante Schriftstück unverzüglich an seine Regierung gelangen zu lassen. * Zehn Jahre Salvarsan. Vor gerade, zehn fahren erschienen, dw ersten Mütnlungm über die Eisindn.ng Paul Ehrlichs „6(16", das als eine der größten Errungenschaften derMedipn so gewaltiges Aussehen hervonief. Manche der Hoffnungen, die man an die Erfindung des S a l v a r s a n s knüpfte, ist ireilrch nickt in Erfüllung gegangen. Ehrlichs Vorstellung, daß es m'.t einem Schlage gelingen werde, dcn Organismus durch die „große üerürsierende Behandlung" von den Kranlhcilsleirnen zu befreien, hat sich nicht als richtig erwiesen. Aber in dem großen .Kampfe,, dcn man seit Jahrhunderten gegen drr furchtbare Kranrbrit führte, wurde Ehrlichs Präparat das souveränste Mittel. Drei Funde der Mchizin waren dieser Großiat vorausgegangen und patten sie ermöglicht: die Entdeckung der Spirochactm durch S ch a üd i u n als des Erregers der Krankheit, dieWasse nn anusche Reaktion, die der Prüfstein für das Bestehen der Infektion wurde, und schließstch dir Möglich lest, die Krankheiten auf Tiere, de-, sonders auf bestrmmte Organe der Kaninchen,' zu übertragen, wodurch ein Arbeiten un Laboratorium erst möglich wurde. Seit Ehrlichs Tod wurde seine Tätigkeit im Spryerhimse nt Frankfurt, von dem die Entdeckung des Salvarsans ausgegangen war, im Sinne Ehrlichs fortgesetzt, und seinem Nachfolger Professor. K olle ist es gelungen, durch eene Berbmdtw.g von Salvarsan mit Silber die W:rlianikcft des Präparats zn erhöhen und feine Grftigkert herabzufetzcn. * Das Kind steht über den Parteien. Diese Wort beinhalten den Leitgedanken der Rede, die gestern der Bürger meister von Mailand C a l d a r a anläßlich eines Empfanges der Vertreter der Wiener Presse gehalten hat. Vor. seiner Abrersr lnd Vürgermerster Caldara die Vertreter der Wiener Presse zu sich und richtete an fic^ eine Ansprache, tn der er unter anderem ausführte: „Nicht die Wiener Bevölkerung soll dcn Mailandern danken für die Aufnahme der Kinder, sondern die Matländer danken dm Wienern, daß sich ihnen Gelegcnhert geboten hat, beizutragen zur Erstehung der Menschheit zu den Idealen der Brüderlichkeit. Alle mögen diese Gefühle weiter pflegen und niemand von uns möge jemals gegenüber einem Kurde em Wort Pagen, daß wie Haft st'ngen könnte'. Zeh verspreche das und verftvrechrn das auch Sie. Das ist ritt Versprechen,, das über alle :Partrien Hebt: Daß uiciual* mehr gegenüber einem Kirche ein "Wort deS Haftes gegen em anderes Volk servrvcheu wird." Wiener Morgenzeitnng 87. Wai 1920 ■wv; »-Vwiai, 'Li Rr. 482 vie Wahlen in Sie WimgeniMe. rt . Wahltag! Sonntag den 27. Juni. Die Reklamationsfrist ' endet Sonntag den 30. Mai. Achtung! Kultttsmählev des YI. und TU. Bezirkes! Pur nach drei Tage könnt Ihr Euer Wahlrecht reklamieren!, Bringet Staatsbiirgerschaftserklärnng und KnltussteuerzahlungZdogen, zwischen 10 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 6 Ähr nachmittags in das Wahllokal, YI., Amerlingstraße Id, Hssmezzarrin,. Versammlungstzalender. H e nst e den 27. d. M., 6 Uhr, Ul., Hauptstraße S7. D reh e r »S a a l. Referenten: Abgeordneter Ing. Robert Stri ck e r, Dr. Josef Auerbach, Gemcindecat Dr. Leopold Plaschkes. Sonntag dm SO. d. Nc., V.10 Uhr votMiitags, Komödienhaus, IX., Nußdorferstrüße 4i Referenten: Abgeordneter Ing. Robert S t r ick e r, Genremdrrat Dr. P l a s ch k e s, Dr, P o lla ck - Pa r st a u und T>. Rebe»zahl. M o. n t a g den. 31.. d. M., ^/»8. Uhr abends. G sch w a » d » e r s Saallokalitüten, XVII., Hauptstraße 41. Referenten: A n i t t a M fit I. c r, Dr. Leopold Plasch 7 e s, Dr. Martm F o r st e r und Dr. Fritz S.p .i tz er. Dienstag den 1. Juni, V§8 Uhr, IY.. Hauptstraße 108, H o t e l I 8 g e r h o r.n. Referenten: Abgeordneter Ing. Robert S tri ck e r, Anitta M ü l! t r, Dr. Otto Abeles. Dien § t-.a g den Ir Juni, .7 Ähr, XIY., Sechshemserstraße 52, M ä r i e n s ä l c. Referenten: Abgeordneter Stricker, Gemeindcrat Dr. P l a s ch k e s, Oskar G o lösch m i d t, Dr. D. F r i e d m a n n. Heute Frauenvevsamvtluns. Das Frauenreferat des Zionistischen Landeskomitees ladt alle Damen des FrauenarbeitsLvmitees aller Vezirksfektionen zu einer dringende» Besprechung für heute, 7 Uhr abends, im Cafe Eich, l, Werdertorgaffe 3, ein. Erscheine« ist unbedingt Pflicht. Referentin: Frau Lotte Aempler. Studentenversammlung. Heute den 27. d. M. «m '/-8 Uhr abends i« Tafö Eich, Souterrain, I., Werdertorgaffe Rr. 3. Studentenversammlung. Referenten: Abgeordneter Ing. Robert Stricker, Dr. Karl Pollak^ Dr. Heinrich Kiwe. . Agitationslokale, wo Auskünfte jeder'Art erteilt werden. Hsuptloka l (Wahlbureau): II., Taborstraße 20 a. Dmeaustunden von 3 bis 12 Ähr und von 2 bts 5 Uhr. Tel. 41630. 1., Maria Therestenstraße Nr. 24, Telephon 5t>0i/VlII Waltuch) von 9 bis 12 und 2 bis 6 Uhr. Für den 11 B e z i r k r e chts der Taborstraße: DL, Kaiser Josefstraße 42. Bureaustunden von 2 bis 6 Uhr, Tel. 44.257. ' Für den ll. B e z i r k Irrt k § derTaborstraße: 11., Schtffamlsgaffe 20, „Machsike Hadath". Bureaustunden von 2 bts 6 Uhr. IY. und Y. Bezirk: IY., Margaretensträße 76 (Paul JeltveÄ. Bmeaustunden von 8 bis 12 Uhr und von 2 bis 6 Uhr. Tel. 3978/YI. YI. und Yll. B ezirk: Yl., Amerlingstraße 19. Burea»-> stunden von 10 bis 12 Uhr und von 2 blS 6 Uhr. YIÄ. u n d IX. Bezirk: IX., Lichtensteinstraße 11, Tür 13. Bureaustunden von.11 bts 2 Ähr und 4 bis 6 Uhr. Cai6 : City, IX., Porzellanaaffe 1, von 8 bis V-10 Uhr abends. Cafs Franz Josefs-Bahn, IX.,' Althanplatz 4, von 8 bis V-10 Uhr abends. Gebwt/ auf dem sie sich einzig betätigie, dem der Der* tvaltungi -er . jüdischen Institution^,-'noch aüf demft Nv» - . alter: patriarchalischen. Stanbpuntt stehb der keine Spur von sozialem Gpiste, zeigt. Die Leute, welche heute als „mobfitiies; J verji'ftlgendes Clement" kandidieren, sind dieselben, welche'bts- . her im^ HultuSvorstand saßen '' und' hört . die jüdisches'' Jnftitutüryen 'z u g r u.n d e.g < r i ch te t, .7 ihre 'Lehrer zum? t r-echrtze^rleben, - ihre . ..fähigste» Beamten an jeder f. orgayisatorrschen Betätigchlg behindert und. sie obendrein -ichch ft Keschsmpsi^mrben. Wie Mg die Wirtschaft war, geht dnraüG . Hervox,'! Hatz das nur. zu einem Drittel hekegts RothschEft." SpiM Kranke und .1 20. Beamttz hat.' Bon erstem sozialen.'Programm dies« Herren ist kein« Spur, «.nd isie . haben die Unverfrorenheit, zu einem-Namen k e i n PrvtzxmstÄr. dafür gher d.i-e selben ^Persyneu den. Wählern vorMsetzch^ ,, welche M - Aultusgemeinde bisher LNinös-schbecht v e r w a l töt.ft' und sonst ftn-jüdischen Interesse g a t n geleiM tzabrni' ft' - . .Dtze Gründe für . das Versagen dieser .Grnppp. in».jeder ' Beziekinug,' im Programm. und im' jüdischest'WveN, Abgeordneter 'Strider in meisterhafter Weise dar. 'Wi " zeigte,.wftrum.der Kampf gegen diese Gruppe v.hne jedes K amp vom iß geführt werdM muß; t&j sind prinzchielle - UrsaKrst:' -Erstens, weil die 'biSheri'gttr. Machthaber in der' Aultusskubp.nicht zn bewegen sind, , die Jndchifrage fo aufzufassen) lb ie b ie Fr a Qi cine$ anderen?Bo l kes. iWeil sie fernör dadurch, ..haß sie, um s i ch, vermeintlich zu nütze«, die Ostjuden dem Antistlmitismüs zum Fratz hinwerfen' wollen, moralisch und. politisch -die Srrche des Bo lkes schädigen. Aber auch deffWb, weil die Herren doSftwas im gegrnwärtißen MomeNt'daZMichtigste ist, vre'Sicheruug'' der - nationalen Recht« '-der Juden, -verhrnder« wollenft.indem sie den Wählern emreden wollen, die nationalen Minderheitsrechte mindern di« Rechte der>Inden,-wahrend' das. gerade Gegenteil dest-Falk -ist. D'abei führen die Herren - immer an,'Kunschak wolle aus Antisemitismus auch nationale MinderheitSrecht« für die Inden. Daß M a'sar y. k, der gewiß kein Antisemit ist, diSs« 'nationalen ' Miniderhertsrechte der Juden in der Tschecho^Zlowakei für notwendig hält, toefc*' schweigen die Herren. s - Außer diesen VeürrsHungenft aber können die Herren nichts anführen. Sachlich haben sie gegen das jüdischnatiouale Programm' noch me etwas eingewendet und dreiserben Leute, welche hsem ZiomsmruS ^tets Knüppel zwischen -die Füße ge« tvorfen haben, machen letzt dem Zionismus Komplimente, scheuen, sogar nicht davor zurück, Herzls Namen für sich auszuschroten. - '.V:., - Dje Orthodoxen, welche für die Genreinde ein« eigens ' Acmdidgtenlisje aufzustellen für nötig -erachten,; scheinen das. VerhälftriS der Zionisten zur Religion zu verkennen: Die? / Zionistchr.waren nie Gegner der Religion und Ä: zionW»'v scheu ft Kultüsgemeindeptogramfn ist eS - selbswerftomdlich, 4>ast - ' r e lLgi öste^.Fragen von .der'- dazu berufenen Autorität.(den - RabLintzr») entschieden werden, damit nicht> wieftes bisher schah, . die . Rabbiner in diesen Fragen! vor dem KultuS^- ft' Vorstand kein . Recht der Entscheidung haben, währerck sich'die Herren^Käusters und Engel anmaßen, relMöse Fragen.- zu Legtziachiew Für den Zionismus gibt.es tn religiösen Drngenft keines Machtfragen.. - - - . ' Hit den Darlegungen, des- Abgeordneten Stricker wurds - - der- ^rd^e prinzipielle Unterschied im Programme aufgezeigt, welcher ^ha-rin besteht, ob man die KultuSgemeinde als schlecht geführte -'Rachmones-Jnstitution anffaßt, wie-die Herren dorr der mchtjirdischnatinoalen Harter -es tun (wobei die Bezeichn' nung.Partei grotesk würde) oder als Instrument zr/r Sicherung der, jüdischen Recht«. In der gestrigen Wählerdersammlung würdö dieser Änterschiä» grundlegend erörtert Dadurch, ist sie von Bedeutung. Die Tyahlerversammluuz imtzotel C-nttueutal Die sehr gut besuchte Wählerverfammlnng im Hots! ' Continental setzte die Kampfmethoden der; Gegner in ein rechtes Licht. Programmatisch können sie nie etwas Vorbringen, da sie entweder kein Programm habest, wie die . „nichtsüdischnajionale Partei" ödest ein reduziertes nationales Programm, wie die Orthodoxen. Die einen bringen dafür X. Bezirk: X.„ Favoritenstraße ISO. Btrreaustnndert von 8 bis 1l und von 1 bis 4 Uhr, Telephon 53538.. XU., XIll., XIV. und XV. Bezirk: XIII., Reindlgasse 44 (Ing. Steinherz). Bnreauüunden von 2 bts 6 Uhr und Xllk., Anschützgasse 8 (Ing. Paul Sobek). Bureaustunden von 2 brs 6 Ähr nachmittags. XVI. und XVII. B e z t t-f: XV/., Safe Neuland, von 8 bis V-10 Uhr abends. XVIll. Bezirk: XVM.. Wahr'mgersiraße 125 (Gustav Sulbak) von 8 bis 12 und -von 2 bis 4 Uhr. XIX. B e r r r k: XIX., Hauptstraße ZS (Cafe Dö'blmg) von 3 b,s 7 Uhr, Telephon 39590. Unsinne vor, wie, daß Stricker und Kunschak dasselbe wollen, die Orthodoxen greifen zu jüdischem Witz. - Sa konnte Gemeinderat P la s ch k e s die köstliche Sache' mitteilep, Herr Hofbauer härte im Wahlkomitee der Schiff-, schule exklsirt: „San Nemo isst ein Schwindel, den Stricker „erfunden hat, um Wähler zu sangen." Das ist eineft Ausgeburt jüdischen WitzeS, wenn man eine Sache ab» leugpeindie,.die ganze Welt gehört hat. Daß nämlich-, die Friedenskonfetenz im Aufträge.Strickers für Wiener Kultuswahtzwechr den Palastmaschwindel aufgeführt hat, ist sicher einer der besten Humoreft den die Welt je-hervorgebracht h«.. XX. B ez irk: XX., Traunfelsgaffe 7, Tür 14. Bureaustunden von 3 bis 7 Uhr. XX!. B t.% i r k : XXI., Kretzgaffe 3 (Dr. Ruß). Tel. 93912. Bureaustunden 12 bis 1 Uhr. KulLuswahrerversammlung im l. Bezirk. Nun, da der Wahlkampf eingeleitet ist, ist es wohl höchste. Zeit für die Parteien, ihr Programm jjU entwickeln. Die Gruppe, ivelche gegen die Jüdischnaitonalen auftritt, hat, wie in de« gestrigen, überaus zahlreich besuchten Wählerversammlung im Hotel de France von allen Rednern festgestellt wurde, lein Programm. Einen Namen aber hak sie gesunden, mit dem sie ein lächerliches Spiel treibt: n i ch t jü d i sch n a t i on QIe Partei. Dahinter aber steckt teils Lüge,' teils Leere. ' < * > Rechtsanwalt Dr. K r a s n h wies Mt Rechst daraus hin, daß heute-, wo es sich darum handelt, die Rechteder Juden, die international anerkrurnt sind, zu. sichern und. zu erweitern, nicht diejenigen 'dazu 'taugen, welche nur altgewordene Epigonen derlangst^ überwundenen - İssi m rlationszelt sind, in Der öer erfotglyse Versuch gemacht wurde, das Jitdentum vetschwlnden zn machen. Diese Epigonen aber haben sich den staatlichen Autoritäten gegenüber jedes Einflusses) welcher der Kultusgemernde durch das Gesetz im Interesse des Jndenfttms zustünde, begeben. Wo nehmen sie das Recht her, zu sagen, baß sie das bewußte Jttbentum vertreten, das doch gerade die Jüdischnationalen vor der ganzen Welt vertreten habe», während die Kahalleute es ängstlich in-die Tasche steckten? Dr. -ft.nl Poll nt zeigte Hur, dus; dieselbe Gruppe, weiche vom nwverneu, jüchjchrn. Programm spricht, ans dem; Daß die Herren von der-Orthodoxie . mit der . Lüge , kommest, Abgeordneter Stricker chabe in der ÄultuSgemeistds- . dafür gesprochen, aus der Mikwah ein Volksbad zn machen,. - obwohl--erftin Wirklichkeit nie in die Debatte über die Mikwahfrage eingegriffen hat, ist nur eilst-Beweis dafür, daß- . dort/fttvo ftmit alle«'. Gewalt. programmattsche. Differenzen gesucht' werden, eben das. Nebel der Unsachlichkeit anstau.chtz die'''-Ml '.Hlnwahrheit wird. Wir Zionisten find stets frei davonft-' - ftst- .. Daß. die- Mißstande m der Kultusgemernde zum Himme^ -schreien', wurde von allen-Rednern, Herrn Alfred Maft, Bruno P-o Hack-Pa rn au und Dr. -Plas.chkes ausführlich d,argelegt. ES wurde aber auch von einem Anhängerder.'.'.MMMschnationalen"/ Herrn - Tänzer, Ausschuß- Mitglied/der' ^ewra Kadisb Zug'egben, der dcküeM daß'.die Herren in der Kultusstube durch absolutes Unverständnis, der'Tätigkeit der Ehewra Kadischa hemmen. Wobei übrigens '.darauf hingewiesen sei, daß Herr Tänzer, .Gegner - der bösen Zionisten, r >l,.h i g -ange^Sri wurde, ßi seien daher möglichst viele- »Nichijüdischnattonäle* ustd sonstige- «Gegner^,.-ermutigt durch die Erfahrungen eines der Ihrigen, eingefaden, die Furcht, zu überwinden und in unseren Ver. sammlmrgen doch endUch zu sagen, was sie zu sagen habe» Da haben.sie dcch wenigstens Zuhörer. In ihren Der.sckmvr> lungea pdrt sie ja niemand!. ft^"

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