Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 479 (23.5.1920)
- Date
- 1920-05-23
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite $ Wien, Sonntag bacüt. daß Moses Feiutuch', der die Se^lc des ganzen Ilntcmeimrcus war. und David Teitelbaum die. Geheimsicher der besser auf ihren wiederholten Reisen nach) iUngaru. R'.unäuieu und Polen einerseits zur «auf* 7,'iUigeu grnc'fnrir verschiedener Valuten, andererseits ',',11? Einfuhr noch ungestempelter Banknoten zu 1000 fronen benützten, um die ungesxempölten Tausendkcaneünat'en mit dem falschen österreichischen. Krempel zu versehen. Der eine der Leiden Handkosfer weist Svnren einer schon wiederholten Benützung für diese Zwecke auf. Unter den bei Fanny Teitelbaum beschlagnalnnten 87 österreichischen gestempelten Vanknoterr zu je 1000 Kronen befanden sich 30 mit der Echtheit^-- beüatignug der Ocsterrcichifch-ungarischen Bank und 57 ohne sie. Diese 57 Noten wurden von der Oester» reichisäi-ungarischen Bank auf die Echtheit des Aufdruckes ..Deutschösrerreich" geprüft, und es stellte sich heraus, das; von 57 Noten 56 falsch und nur eine echt gestempelt war. lieber die Herkunft der falsch gestempelten Danknoten konnte oder wollte das Ehepaar Teitelbaum keine hinreichenden Angaben machen. Daß sie selbst di? Falschstempelung vorgenommen haben, stellen alle Beschuldigten in Abrede. Josef Teitelbaum und sein Solrn David sowie Moies Feintnch räumen nur ein, daß sie die Koffer mit den Geheimfächern dazu beützt hätten, um österreichisch geüemve.lte Banknoten zum Verkauf ips Aiü-land. angeblich nach Temesvar, auszuführen. Die fünf restlichen Koffer Feintuchs konnten bisher nicht er« ruitielt werden. Feintnch behauptet, daß er sie stir einen ungarischen Fabrikanten namens Erich bestellt habe. Cr will sie ihnr auch ausgesolgt haben. Tie Familie Teite'»» baum und MoicS Feintnch wurden dem Landesgericht eingeliefert. . Ein ZehttmMsnsteLteil Grad Celsius. Die technischen amerikanischen und englischen Zeitr lchriften, welche nun wieder zu uns kommen, beginnen fotzt allmählich die Schleier von mancherlei technischen Geheimnissen zu lüften, die während des Krieges er- sonnen und benutzt wurden. So. bringt ..The Jlluminating Engineer" zurzeit' 't\z Beschreibung eines geistreichen und, wie es scheint, auch recht wirksamen Apparates, der im Frühsommer 1918 an die englische Front kam. Dieser Apparat beruhte auf der Ausnützung der strahlenden Wärme. Be-. ranntiicf) betragt die Bluiwärme des Menschen etwa 87 Grad Celsius, und der menschliche Körper ist im ' allgemeinen wärmer als feine Umgbeung. Er muß daher Wärmesirahlen in den Raum ausfenden genau , so wie ein heißer Ofen Warme ausstrahlt, nur natürlich. in viel geringeren! Maße. Wenn also ein Soldat aus. dem deutschen Schützengraben herausi'roch und sich auf dom Streifen Niemandsland dem englischen Graben' näherte, so mußte seiner Person eine Wärmestrahlung, vocausgehcn.. Wenn es gelang, diese Strahlung rechtzeitig zu erkennen und eventuell zur Auslösung eines Alarmsignals nutzbar zu machen, war der englische Graben natürlich gegen Ueberrumplimgen einigermaßen geschützt. , In bet Lat hatten nun die Engländer einen kleinen Apparat ausgebildet, der auch in dunkelster Nacht noch . auf 600 Fuß Entfernung einen einzelnen herankriechenden Mann sicher signalisierte, sofern dieser nur das unverhüllie Gesicht aufrichtete, so daß die. geringe von der .Gesichtssläche ausgehende Wärmemenge in der. Richtung nach dem englischen Schützengraben hin strahlen konnte. Die Mittel, mit denen' diese Wirkung erreicht wurde, waren verhältnismäßig sehr einfach. Es i war ein guter Parabolspiegel von etwa einem hplben Meter Oeffnring vorgesehen, der natürlich die gesamte: litt der Richtung feiner Achse in ihn hineinfallende - Strahlung im Brennpunkt konzentrieren mußte. . In diesem Spiegel war nun eine hochempfindliche thermo-.' elektrische Säule so angeordnet, daß ihr einer Pol im Brennpunkt des Spiegels lag. Die thermoelektrische Säule besteht aus einzelnen " Thermoelementen. Das einzelne Thermoelement ist eine sehr einfache Verbindung zweier Metalldrähtchen. Lötet man beispielsweise einen Antimon- und einen Wismut-' draht mit ihren Enden zusammen, so daß also ein ge-. schlossener Ring aus Antimon und Wismut mit zwei, Lötstellen entsteht, so zeigt ein solches Thermoelement! ein bemerkenswertes Verhalten. Sobald nämlich die. eine Lötstelle auch nur die geringste T^mperaturdifferenz gegenüber der anderen aufweist, fließt in diesem Kreis ein elektrisches Strömchen. Es ist bei geringen Tempe-: raturnnterschieden von Millionstel!? eines Celsiusgrades', freilich nur ein äußerst schwaches Strömchen. Aber mau kann nun mehrere hundert solcher Thermoelemente zu kinor Thermosaule zusammenschalten, die dann immer, noch kaum größer wird als etwa eine Zigarette und m der sich die Stromwirkung entsprechend der Zahl der Ele». mente addiert. Man kann ferner an diese Säule .ein' hochempfindliches Amperemeter anschalten, welches bereits auf ein Millionstel Ampere einen sichtbaren Ausschlag gibt. Diese Mittel haben nun auch die Engländer angewendet, und damit haben sie die bereits erwähnte hohe.. Empfindlichkeit der ganzen Anordnung erzielt. Wenn, wie'bereits-gesagt,' ein'kriechender Mann in 600 Fuß Entfernung sein Gesicht einem dieser Spiegel zuwandte/erreichte das angefchlössene Instrument bereits nach einer' Sekunde' seinen höchsten Ausschlag.' . Man konnte nun durch Drehen, des Spiegels die genaue Richtung des ankrie'chenden Mannes feststellen ' und i konnte ihn aus seinem ganzen weiteren Wege genau verfolgen und gegebenenfalls unter'Feuer nehmen. / Wiener Atoigenzettnns Der Krieg ist \a nun vorüber und viele seiner Zer« störungsmaschinen sind gänzlich überflüssig geworden und ins alte -Ersen gewandert. Dieser thermoelektrische Apparat aber wird zweifellos auch in den kommenden Friedensjahren für die Seeschiffahrt große Bedeutung gewinnen. Es dürfte mit'seiner Hilfe möglich werden/ Eisberge, jene schlimmsten Feinde des Ozeanverkehrs, schon auf solche Entfernung festzustellen, daß dem bedrohten Schiffe ein Anhalten oder Ausweichen sicher möglich ist. Gegenstand weiterer Untersuchungen dürfte eS dann werden, inwieweit auch die schwache Wärmestrahlung, welche von den Kesseln und Schornsteinen fahrender Dampfschiffe ausgeht, aus den Apparat wirkt. Er könnte' gegebenenfalls auch ein guter Schutz gegen Schifsskollisionen werden. _Hans Dominik. Eine Palästrua-Ausstellnttg in London. »Mornirig Post" meldet: In London wird eine Palästina- Ausstellung vorbereitet. Die feierliche Eröffnung erfolgt am 10. Juni durch den B i s ch o f von London und bleibt die Ausstellung bis zum 7. Juli offen. Die Feier des jüdischen Palästina in Johannesburg. London» §2. Mai. (I. K.-B.) Aus Johannesburg (Südafeika) wird gemeldet, daß dort und in allen Städten Südafrikas die Anerkennung der jüdischen Rechte auf Palästina von der Judenschaft in eindruckvollster Weise gefeiert wurde. In Johannesburg maschierteu unter andrem 2000 jüdische Kind« mit flatternden Zion-Fahnen, von dekorierten Automobile» begleitet, in feierlichem Zuge durch die Straße« der Stadt. Diese Demonstratio» der Kinder übte starke Wirkung auf die ganze Bevölkerung. Eine zionistische Propaaandareise nach dem fernen Oste«. „The Iewish Guard r a n* berichtet, daß Herr Israel Cohen, gewesener Sekretär der zionistischen Federation 'in England von der Exekutive der zionistischen Organisatio» mit einer wichtigen Mission zu den jüdische» Gemeinschaften Australiens, Indiens und des fernen Ostens entsandt wurde. Der Zweck seiner Mission ist die Juden jener Lander über die Bold eutung der Entscheidung der Friedenskonferenz betreffs Palästinas aüfzuLLrm, die zionistische Bewegung auZzudehnen und zu stärken und Fonds für die Förderung der zionistischen Projette in Palästina zu sammeln. Herr Cohen hat sich zuerstfür ein paar Wochen «ach Palästina begebe», um au der Quelle Informationen über die Entwicklung und die Bedürfnisse dis. Landes einzuziehe» und dann über Port Said «ach Freemantle (Austrati eit) zu reisen, wo seine eigentliche- Mission beginnt. i .; Er wurde mit Beglaubigungsschreiben vom Foreign Ossi« und Colonial Ofstce, wie auch mit Botschaften von den zionistischen Führern Weizmaun. und Sokolow, von Laich Nochschild ' Lord Robert Cecil, Dr. Nvrdan nnd anderen versehe«. Man etf wartet, daß seine Tour bis gegen Ende des Jahres dauern werde. _ . Kein SommerfrifcherrverLehr j« Salzbrrr-. Salzburg, 83. Mai. (Korr.-Bur.) Der LandeSrat beschloß, mit Rücksicht daraus, daß die Ernährung der einheimischen Bevölkerung nicht gesichert erscheint, in der Satz'on 1920 von der Zulassung d e s S o m m e r f r i s ch e n v e r k eh r s im Lande Salzburgabzuseheu. Die LanLeSregieruug ist ermächtigt, in besonders brrLcksichtigurrrdwürdigttr Fällen Ausnah men zu gesiatle»._ Aurrchen in GleiSdorf. Graz» 22. Mai. Heute vormittags kam es in Glei §-- dSrfLU Ansammlungen und Sachbeschädigungen m einigen Gasthäusern. Die Landesregiemng sandte darauf 150 Gendarmen nach Gleisdorf, die die Ruhe in kürzester Zeit vüederhnstelltert und einige Verhaftungen Vornahmen. Ans der „Jugend" Der kürzlich getaufte Herr Wornrser und der dem Glauben seiner Vater treu gebliebene Herr Mainzer treffen sich beim" Skat. Wormser hat die Gewohnheit angenommen, des öfteren, bei besonders schlechten Karten seinen Unwillen durch den Arts-- ruf: „Jesses, Jesses!“ zum Ausdruck zu bringe«. Aergrrlich darüber wirft Mainzer seine Karten weg und ruft feinem „Freunde* zn: ' «Wenigstens können Sie «Herr Jesus" sagen, denn fr lange kennen Sie den Mann noch gar nicht!" . . . \ * Lla«enee Z. de Sola gestorben. Aus London kommt die Nachricht von dem Ablebe» des Ehrenpräsidenten der zionistischen Föderation von Kanada, Clarenee Jsaac de Sola. Der Verstorbene entstammt einer alten, angesehenen sparuolischeü- Familie. Er selbst war ein hervorragender Kaufmann, der ■«, in, der kanadischen Handelswelt eine führende Rolle mne hatte. Dem Zionismus hat sich de S o l a gleich beim Entstehen der Beweguna angeschlossen. Er war der erste Präsident der Kanadischen zrontstlschen Föderation und wurde auf dem vierten Kongreß in London inS Aktionskomitee gewählt. Seit 1905 war er belgisch er Kon s ü l in Montreal.- Auch im Mischen Gemeindeleben wirtte er als Vorsteher außerordentlich Verdienste-: voll. De Sola war ein gründlicher Kenner der jüdischen Ge- - schichte und hat mehrere wertvolle Arbeiten auf jüdisch-historischem iGrmete verfaßt.^: r . . •*. r; 't - n.' .. Gasteiuer Kueaktton für beit Äriftelftawst. Dstrch ' :Verhandlungen des UnterstaatÄekretars -für Vollsgesündheit mit - .de» Kurvorstävden von B a d g a st^eu n und. H o s g a st t i n wmde es ermöglicht, daß. heuer in jedem dieser Badeorte- Gruppen von je 100 MkteWndlern die Kur gebrauchen können, wobei ihnen verschredem Nachläffe aewahtt werde». Ueber die Modalitäten der Zuweisung von Mütelltandsangehörigen nach .Gastein werden-im^Laufe der nächsten Toge noch Mrre.Besi'.mmimüru erarben. 23. Mai 192Ü' ~rwrwrragrivs;Y.- asg-jnr u(m /Rr.47- *.DiePalastina-Feler i»Rig». In Ria a fand am aMtzlich der Anerkennung der jüdischen Rechie auf Palästina emi große Demdnstralionsfeier der jüdischen Bevölkerung^ statt, bv der alle Vereine mit ihren Fahnen, sämtliche grsruschastlicheil und völitischcn Orgamsaüouen der JudeMM von Rrga, m Schuljugend nsw, vcrtretm. waren. An dn-MünifeflaMn «ahmen etwa 10.000 Persbltenftdlr. Bär Dcmöttstratrvnszug würde vom l e t't-i-s ch e n M i mrst e r p r8.svd<^t^.'pbeMßkwM« ' erklärt, , daß das lettische Volk die BedcHuug drchr Misch« - Feier richtig einMtzen könne, UHMMMWmkM gab. die Juden würden ihre dmt.leittschen Staatswrsen' «ützlichi ' Tätigkeit -nun umso besser entfalten köttnen^ daMe dri internationale Anerkennung erlangt'Hütten. Auch ^de^Masident der l e-t t i s ch e n K o n st i t u a n t e und. Lürr dq eng lisch e n Mission begrüßten dst jLdischeMckmMattv^ mit herzlichen Worte». tz'. Stz/ « Die Bauplatte für die jüdische uMeMät ist Jerusalcnr. Wie das Jüd. Korr -Bur. mittrilt, ^sino m dn königlichenNtademiein E d i n d nrgh zurzeit diePlaneuvdEntz würfe für das Gebäude der jüdischen Universität m Jerrrsaler, ausgestellt. Die Plane stamme» von Protestor Patrik Geddeß welcher zu diesem Zweck eine Reise nach Palästma gemacht hatte Rabbiner Dr.'D a i ch e S, welcher die Pläne eingehend-studrerj hat, gibt in einem Artikel im «J.e w i s h C hroN) c l e d« - tiefe». Eindruck wieder, welchen diese Entwürfe gemacht haben. Der Bau des llniversttätsgebändes ^»ach .hrMn. Planez dürfte eine Million Mund kosten vnd die FerUgstellüngtz,.langer; Zeit dauern. Die Pläne und Zeichnungen werdett-venttrychst «. einem grüßen jüdischen Zeutrnm ausgestellt werden, dee-ziourfnscht - Organisation läßt nach ihnen Lichtblldaufuahmrn z« Propaganda^ zwecken Herstellen. . . >. 9 Die arabische Flagge. Das Königreich H e d s ch a ß hat sich.eine Flagge gegeben und dazu die Farben: Weiß-Schwarp Grün--Bräunrot gewählt. Die weiße Farbe, als vre Farve des TurbanSF den. der Prophet Mohammed bei seinem Ernzus . w Medina (bei' der berühmte» Hedschra)' Äs Flaggt benÄtzt^. E«r schwarze Fahne wurde von der Dynastie der Osumladm.kewadft als Symbol .der Eroberungen des Propheten. Grün wyr du NationÄsarbe der Fatiwide« (es ist zugleich dw Farbe der Fahne des Dschao, des. heiligea Krieges.der JÄa»rt«t). Das Rotbrav» dev HedschaS'Flagae wurde vo« Hussem perstzmch gv, wähtt. Es entspricht der Hautfarbe der Dedmuev. > « Diertz»»devttaase«p &f*** »«* Schweizer Kausteute«. In der dieser Tage tat medttysters reichische» Gewerbeverein abgehaltene» Berspvmckuust der Reichs ' oraanisanvN der 'Kansleute Oesterreichs teelle deren Präsident ' daß aus. Anregung des Präsidenten der Schweizer kauima»msche» MitteUandsverdinigung Dr. K u r e r «ine Sammlvug u»tvi den MitÄichem der.Beremignyg zugunsten vo» m-Not gttatetz» ysterreichWe»Kleinkavf!eu.^e» vexanstM^wurde. ditz das. anWnliche ' Ergebnis von über , 400.00$ peM a»b dei R t i chs or g auis ati» « der'K austO uv ew rei ch s übergebe» wmde. . - - --'2^ £i * Jüdische SchrebevgLete«. Der Wische Kindern schrrberaarten r» der Kriecm ist bereits .in vollem. Bett^ and ersrerützW' hetrachtjjch'rr Teilnahme ^DoH. - pnuütmrMängel den Fortgana der Mllert.'^E MW^E es erwünWlh wenn Mr raschen UrbarmachM^ deKWchßiL-Dlatzes einige fr eiwl.illi tz e< A r b eits kr ä st e emlar Tage hindurch noch helfe» könüte», wie ibttS bisher' a»G eMeÄAe« weift' grschehen ist. Außerdem wärm .wrr WMrÄäAug l o tt d w i r 1 s Gastlicher Ger L t e, s» ‘ er»eS.Garte»i schlauchst einiger Gießkannen und Stichschimstln sehr dankbar^ .Nach' der' demnächst stattfindenden Generalvrrsanntzlnnß .des Vereines Jüdischer Schrebergärten wird dreser: hre . techmichS Admiuißratron des Gartens übernehmen.;! . Selbstmorde. Gesteru mittags wmde die- Lljähr'tg^ Pferdehändlersgattin Anna K., V., Jahngaffe 89 wohnhaft, taH henkt aÄgrsunden. Ursache der Tal ist ein unhrllbareS Leiden. Svuuiueu# «uv V»VJ» I e tot aufgefunden. I» einem zurückgelaffmeu Briefe erklärte ne, dm Selbstmord verübt zu haben, mn den Sorge» des U.l U tags zu eittgchen. ] » Erft PrLstd««t» jeftt HSM»g. LP - B x a u v* I ch hi e t 6 wird gemeldet; Den Blättern -ufoltze ist' der v o v< » a l i g e P r 8 s i d e n t des Frerstaätes BraweschwetLMergo« zestern aus Beranlaffvng des Staatsanwalt^.P.^rAyste norden. Merze hat in Saarstedt eine ausrührerffm« Rede halte». - .. .. Btestckhelde« im Lase. Irr «uem WÄDee^ kam es am. 21. d. M. aheuds aus tzexingAgiger UHMM emem Raushändel, hei dem bie"Meffer gezogen wurde«. »er ^7jährige"Neisende Jöhau» E h r l i ch, Stawrr-roße 18. sine stark blutende Schnittwunde am rechten Arm, '»ud der ZSjahriae Agent Leopold H u e m e r,!7.. 8awbr«btaaffe 15^ »tue Snchwuude am linken Schulterblatt. Dre Reitaugsgesellschaft leistete bewen. Hilfe «M brächte sie in die Unfollstamm. \ * Die FlerschPttise i»e Steiermark. Aus G r ag wird vom 22. d. M. gemeldet : Me Landtsregrerung bertes m beule zahlreiche Vertreter vo» Verbraucher-' üudi Erzeuger-« gruppen" ' anemrv - v ' »w die, PnW«. ,-B.i eh- und . F,s.e.rft.Hp,d.e>r«a. D'ie künstigertDichpreise für das KrlpgromO ^chendLMchrvMrdr« jelnach der'Mite des abMeserndm^Aindes kl 11 bestimmt. : Der Flrischpreis dürfte sich demnach «nß.ftwas ft&e» ll, 40 .stellen. , - .' . - . . j: ' ' « t5 Festft«kltt«s. Man bittet mrS/ fMust<llm,?.W. Hem: MoftS B a u m 8 l, Privatbeamter,H., Novaragaffe. 32/19, mit dem m stnserem Blatte. vom 2l,.d. W im. MWmckhange mit Bänknotettsalschnng genannten Baümohl wevek vrrwüÄt, noch identisch ist. . .. , . Jf„ lr j 4 ' » Är iKpische Qftittft* erhickyt SÄ- Bisher K 472. ' " : 1 * KrlessrttValidett'Fürsoeg«. , l'ande der jLdtschen. Juvglidm .pnh . Heim, )vere DonaWraß« 65/ orgamsierle» j ü d lgmsten btt im Bew ..MML » v a lj4>di t,u«-K^i e g e-r w i t w-d u^Iud s e n .ranstaM ein Komitee von,Förderern dK MbgptzS SamStag. m 29. Pkai ilhr abends iw Festsaale des Hotel« javrffcher HSß w, Täborsiraße 30/ einen-Thsateravrnd. Zu, uffsthrünä gelangt das. jüdische DolksSückuLmss^ vegtfiefcer“« >qrM Wetzt .sich einDanzkrämchen^mit allerUMWtgungen. srttMKcht.^uftbe» Mich« 'UütMtzma erMerrjde» Zuwck ItrEdds'Ksüntee um zahlreichste DeteMnng. Kartr»-si«d uute, ndttem"strim' pmMtte» Verbände täglichzwffche» 4-utzd 6 Uhst achmükatzSttthMtchr-- <-' r:, V? ■; «»ia»»e»^ttL«vst8tznttgStterer«Svsetz^Ehese»E, bummiitaO,Wien. IL. r Schckamtsgäffe' Mtt b.' M srmeo Sltzvm- ,pnd.Misk»fandr.Mstä^ken,»,veranstaltet Verem am f..d.M.. sin.Große» MMperemSsagl..nur W.q «l t 5 *g« rtsitstt-- A'k a de m'l e'^Mmekcher' MerDanbete^ Kampteki irtuSse Professor Alfred- GriMfelä. Biolinvtrtüose- Schäsbev«, iro.seffor.Drte/ Opernsängerm lFräulein Julia Höhl«, Oker» mlvr Morgenstern und der jüdische Gesangverein ihre bestimmte lkrtwirtu'rig zusaaten. Kartenverkauf bei de»' Komiteemitglikderu xb im Cafü .Maria Theresia*, l». Hohrnstai;tenggffe st,' Tele-