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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-22 · Heft 478 (22.5.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 478 (22.5.1920)
Date
1920-05-22
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Samstagen Aeußerung mit einer Ordnungsstrafe von fünfzig Kronen' gleichzeitig erteilte et dem Verteidiger eine Rüge wegen seiner Abschweifung auf politisches Gebiet, lieber Anregung des Richters kam schließlich ein Ausgleich in der Weise zustande, d-aß der Angeklagte die Erklärung ab gab, sich nicht erinnern zu können, die Aeußerung gemacht zu haben, daß er jedoch, wenn er in seiner Aufregung die Aeußerung doch getan habe, sein Bedauern ausspreche, daß er weiters dem Privatkläger, den er persönlich nicht kenne, nicht nahetreten wollte und daß er den Borwurf, der in der inkrirninierten Aeußerung enthalten sei, nicht aufrechterhalten könne. Weiters verpflichtete sich der Angeklagte, dem Kläger die ganzen Prozeßkosten zu ersehen. Doktor Klein zog sodann den Strafantrag zurück.'Dem Klageoertreter wurde die Ordnungsstrafe nach gesehen, nachdem er erklärt hatte, daß er mit dem Ausdrucke- ,-Mödsinn" nur eine sachliche, nicht eine persönliche Kritik an dem Borgehen des Verteidigers üben wollte. Der Ranbmordversuch in der SturversLratze. Ein milves Urteil. -- Wieder hatte ein Jugendlicher eine schwere, verbrecherische Tat Vor den Gcschwornen zu verantworten. Der tnavp 17Mrige Gcschäftsdiener Ernst Weiß war gestern des versuchten Raubmordes angeklügt. Ein Raubmordversuch von der Art, wie sie in Wien leider nicht selten ist. Ernst Weiß hat eine Prostituierte, in deren Wohnung er Einlaß gefunden, überfallen und mit einem Fixiermesser zN töten. versucht. Dem ans drei Stichwunden blutenden Mädchen gelang die Flucht. Aus dem Schlaf gescheuchte - HaNslente waren inzwischen herbeigeeilt und verhinderten weitere Angriffe. Die Schwurgerichtsverhandlung fand unter dem Vorsitz des Obcrlandesgerichtsrates Dr. Aichinger statt, die Anklage vertrat Erster .Staatsanwalt Dr.. Sachsr, die Verteidigung des Angeklagten führte Dr. Emil Rech er t. Als Psychiatrische Sachverständige waren Dr. Probst und Dr. Lazar zugezogen. Nach einem schriftlich erstatteten Gutachten haben sie bei Ernst Weiß keinerlei Unzurechnungsfähigkeit finden können, sondern nur Leichtsinn,. PerkvNMenhcit und Genußsucht festgestellt. Als Weiß seine Tat entdeckt sah, simulierte er einen epileptischen Anfall und legte sich, als wenn er bewußtlos wäre, quer über das Bett. 'Dort tour!«' er vor: der Polizei gefunden. Bei seiner Vernehmung, gestand Ernst Weiß die Mordend Raubabsicht ein. Später schwächte er sein.Bekenntnis ab, er habe den Mordplan im letzten Moment aufgegeben rund die Ezernota nur durch Würgen betäuben wollen.' : Das Urteil. M-. Dia Gcschworuen beantworteten die ihnen vorgelegte/ auf das Verbrechen des versuchte^ . Raubmordes lautende Schuldsrage mit elf Stimmen „Nein" gegen eins Stimme. „Ja", die Eventualfrage auf Raub. mit elf Stirnmen. „Ja7 gegen eine Stimme „Nein". Auf Grund dieses Verdiktes verurteilte der Gerichtshof den Angeklagten Ernst Weiß unter. Anwendung des außerordentlichen MtlderungsrechteS zu Strafe des schweren Kerkers in der Dauer von zwei Jahren. In diese Strafe wurde die Untersuchungshaft vom 3. Jänner bis heute eingerechnet. Der Air geklagte ' er->. ilärtc ruhig, die Strafe anzunehmen. Ei« «Aster Exzeß im Landes gevicht. Im Landesgericht für Strafsachen spielten sich nach emrr Verhandlung, die gegen vier bcrüchtigteEinbrecher vor den: Landesgerrchtsrate Reim durchgesührt wttrde, wüste E r z e s s r ab. Die F r e u n d c und V e r w a n d t e n der Angeklagten, die der Verhandlung als Zuhörer beigewohnt hatten, versuchten die vier Häftlinge deüHände« derIustrz-» wachezu entreißen. Tatsächlich gelang es diesen, zu entkommen und das Haupttor des Landesgrrichtsgebäudes zu erreichen. Inzwischen war jedoch die Bereitschaft verständigt worden und die vier Häftlinge wurden festgenommen, f Während der a l l g e m c i« e n Prügelei zwischen de« Plattenbrudern und der Justizwache, in die auch Saalaufseher hilfreich eingriffm, erlitten mehrere JustizsoldatenB erletzungen.' Schließlich wurden die vier Angeklagten überwältigt und ms Gefängnis zurückgebracht. Desgleichen wurden fünf Personen, die de» Besreiungsversuch unternommen hatten, festgenommen. Der Vorfall hatte begreisticherwerke im ganzen Hause ungchrures Aussehen erregt. __ Der Volkswirt. . Etne Krone 3 Centimes Geld. Gestern stellte sich in Zürich die österreichische Krone Geld auf . . 3.— ( 2.90 ani 20. Mai die österr. gestempelte Krone Geld auf 8.10 ( 3.— am 20. Mai die tschechische Krone auf...... 1090 10.25 am 20. Mai'! die Mark auf ......... .13.50 (12.60 am 20. Müi) Agräm 4-20 ( 4.10 am 20. Budapest ............ 2.40 ( 2.50 am 20. Mai) Warschau ..2.60 ( 2.65 am 20. Mai) Die Kohlendiimmernng. Im „Prager Tagblatt" macht Siegfried H a r t m a n n folgende Bemerkungen, die uns auch im Hinblick aus das kohlenarme Palästina interessant erscheinen: Wir stehen vor einer Weltkoblennot. So bekommt das jetzt lebend« Geschlecht einen Vorgeschmack von der großen ^tastrophe, die unserer auf der Kohlenverwertung aufhe'datttcn Kultur in einigen hunoert Jahren droht. In der ^Ycuue’^üi'''.1 wird dermaleinst vi: Kultur der Gegenwart wie Wiener Morgenzyftung iiSinü Soeben erschienen: JAKOB FINGERMANN ROMAN Sreis gebunden fM. 12— Zu beziehen durch alle ^Buchhandlungen R. LÖWIT VERLAG, HER, I. FleischmarRt 1 eins kurzlebige, aber wüste Orgie erschein«:, in der 'einige Generationen von Menschen ihre Intelligenz dazu mißbraucht haben, einen wertvollen Naturschatz, das' Energieerbe von JahrtäusendeA, zur höchstmöglichen Steigerung ihres eigenen Lebensgenusses zu verprassen. Was ist unsere Kohle anderes als ausgestaj)?'lte Sonnenenergie, die vor Jahrtausenden unserem.Erdball zustrahlte? Wir reden heute oft-klug Von der Ausnützung der Sonnenstrahlung. Die« Natur besorgt sie schon zum guten .Teile selbst, unser' ganzes organisches Lehen,., vor allem unsere Pflanzenwelt, ist ja'ständig mit' der' Ausnützung beschäftigt. Man hat schon häufig versucht, diesen natürlicheck Hergang mit'technischen Mitteln zu! beschleunigen, bisher , ohne prakti- . scheu Erfolg. Wir wollen kein Unmöglich für die -Zükunst vussprechStt, gb'er der^.nüchtMe^HeWefter'} ■;ftt bei:) Fülle Unserer technischen Hufsmittei keines/ das uns Hoffnung für einen bemerkbaren. Erfolg verspräche.' 6 Die .Sdmlentraft- Maschinen, die bisher gebaut , wurden, leiden all« darM, daß sie für verhältnUchlätzig^seho. -Mna-Mstungen ein großes Gelände erfordern^,'und ep ist nicht zuerkennen, wie das geändert werden soll, denn wir müssen natürlich die.Wärme verdichten, das heißt, die -einer großen Fläche .zustrahlende Wärme durch i^ptpgek 'oder andere Hilfsmittel konzentrieren,. Um, eine. Umsetzung, in mechanische Kraft zu erziel«:.. .Vor allem aber sind'.sie von. der Tatsache abhängig, baß".di«. Sonne scheint. Die Stünden, , in decken' dies geschieht. sind aber in unserem Klickra sehr' gering,' so' daß ungeheure. Speicheranlagen nötig, wären, um die getvonirette Kraft auch in der ' Zeit zur Verfügung zu . haben, wo die Sonne nicht scheint. Das sind. „Naturgesetze", die kann man -licht wegerfindett. Ich habe selbst über die Sonnenenergie in früheren lJahren optimistischer gedacht, bin aber zu der Ueberzvugung gekommen, daß in. unseren Breiten' nicht daran gedacht werden kann, die unmittelbare Gewinnung von Sonnenenergie an die Stelle dev Kohlen zu. setzen. Und dev Wind?. Auch ev kann uns Kraft liefern. In gewissem .Sinne ist - sr . ja auch Sonnenkraft, denn die ungleichmäßig von dev. Erde empfangene Wärme der Synne gibt die Veranlassung zur Luftbewegung, zu den Winden. Wohnten alle in kleinen Häusern, von einem schönen, großen Garten umgeben, -- aber sie müßten weit größer sein als die üblichen Zwerggärten von .300 und '.400 Quadratmetern *— dann könnte sich wohl jeder eist stählernes Windrad, au fstellrn, Und. dieses wäre imstande, wenigstens so viel elektrischen. Strom zu liefern^ daß man damit .im'Winter ein bis zwei Zimmer heizen und kochen könnte. Aber der Riesenbedarf der, modernen , Industrie und des Berkehtslebens könnte damit nicht gedeckt werden, weil. man eben Windräder nicht gar . so dicht beieinander setzen., kann, sonst benachteiligen sie sich gegenseitig. . Mit der Wasserkraft ist es auch nicht viel anders. Die Vorstellung weiter Kreise des Publikums, daß eine vollständige Ausnützung aller bei uns vorhandener Wasserkräfte, der „weißen" -Kohle, die schwarze auch nur zu einem erhebliche:: Teile ersetzen könnte, ist gleichfalls irrig. Für die Küstengebiete kommt dann noch die Ausnützung von Ebbe und Flut in Betracht. Die Möglichkeit liegt durchaus vor, aber'man darf sich die Zähl der Pferdekräfte, die da zu gewinnen Mb,'auch nicht phantastisch hoch vorstellen. * - ■ / - . /Schließlich wäre noch an die Gewinnung von Wärme und Kraft aus dem Erdinnern zu denken. In den tieferen Bohrlöchern in Oberschlesien hohen wir schon an bis 80 Grad Temperatur gemessen. Theoretisch liegt hiev sicherlich die Möglichkeit einer Ausnützung vor, aber die "Kosten einer solchen Anlage sind ganz ungeheuerlich. So schwer man sich an den Gedanken gewöhntalle die Ersatzmittel für die Kohle: Sonnenkraftmaschine, Windmotor, Wasserkraftmaschine, Gezeilenmotor, Erdhitzegewinnung, alles Zusammen wird uns die Kohlen nicht zu ersetzen vermögen, weder technisch noch wirtschaftlich, bas heißt,; die Ersatzmittel-werden uns alle zusammen nicht so viel (Sitetgfe liefern können wie fjeiiic die Kohlengruben, lind die Preist 22. Mal 1920 9k. 478' jener Energie werden im Durchschnitt, mit Ausnahme vielleicht d^r Winbkraft und'teilweise der Wasserkraft, wesentlich höher sein als die der- Kohlen.. . . Die Kohlenöämmerung, deren erste Anzeichen jetzt die tiefer denkenden Menschen erschüttern, wird also mit:, unerbittlich rauher Faust uns zwingen, unsere ganze Wirtschaft vollständig umzustellen, bescheidener zu -werden, nach jeder Richtung. Auch ist nicht daran zu denken, daß in unserem! Klima die jetzige Bevylkerungsziffer aufrechtevhaltey werden kann, der«:: Ernährung ja nur durch die- Leistlingen unser«. Technik möglich geworden ist. Die Zurrifälligkeiten der allgemeinen und Per österreichischen Staatsschuld.; Die FinanzverwMmg »wirb die I u n i f 8 l l r g k e rteck der allgemeinen und der österreichischen Staatsschuld unter dev in''der Kundmachung des österreichischen Staatsamtes für Finanzen vom 10. Aprrl 1920 für den Ankauf der Maifällig* Zeiten bestimmten Voraussetzungen an kaufen. Vom Ankäufe bleiben vorläufig die im Juni einkretenden Fälligkeiten folgender Schuldgüttung ansgeschloffen, und zwar; der 4%t0ft! böhmischen Nordbahnprior.'täten vom Sl. August 1882, der beigen Nordwestbahnprioritälen vom 12. Dezember 1874, der'3'/-0/digen konr>< Nordwestbahnprioritäten vom 12. Dezember 1374, der 3%0/0igttt konv. Nordwestbahichrioritäten vom 1. Mai 1903 lit. C, der 4%igen FerdinandZ-Nordbahn-Prioritälen vom 1. Dezember 1888, VI. Em., der 4%igen Ferdivands-Nordbakm- Prioritäten vom 1, August-1904, IX. Egr. Haudelsnachrichten aus der Tschecho»Slotvaktei. Prag, 21. Mai. (Privat.) Nach dein Pilsener tschechischen Tägblatt setzt sich das ' Flnauzprogramm Dr. Englisch* aus-folgenden elf-Punkten zusammen: 1. Stairstischs Sicherstellung aller wichtigen Daten..und Veränderungen. S.-CStt* Politisierung dar wirtschaftlichen Tätigkeit. '3.. Engeres wirt^ sch'äftliches'Aabtnett. 4.- Reduktion beß Budgets' cknt 8 Mil-! liärdeu-'unter gkeichzeitigeti Aufbesserung dev Bezüge "deck Staatsbeamtei: und 'bei Beseitigung der Unfähigen: &. Bernlögsnsabgabe. 6 Valutareform. 7. Gleichgewicht der Zahlungsbilanz/-' 8. Einführung eines ' V'alntazolles. S.Mr«- Mehrung bet Produktion. -10. - Abbau der Ausgaben. fllV Kampf gegen den Luxus. . Gestern Hab . sich hier die A^G. für Akkanmlakorew» fabrikation konstituiert und' den Direktor der Wieneu Akkumulatorenfabrik Ingenieur Karl Win kl er zum Direktor bestellt. . '! Die Pank fiir Baugewerbe erhöht ihr Wienkapitah von 20 ans 40 Millionen.' % ' i Die A.-G. der Spinnereien in i^chwarzk-stetttz erhöht jhr Aktienkapital vop 3,600.000 aus.7,200.000 Die Pariser Wirtschaftskonferenz. . ' Parss, 20.. Mai. D»i^ Wirtschaftskonferenz hätte .ihre erste Sitzung unter dem Vorsitz des Handclsininisters J s.an e ' abgehollten. Der PräsidentLer. dalltfchen Kommission D e trtsch gab folgende Erklärung, ab: Wir wünschen eine MnMage für dM . Zusamnwnwirkender/beiden Länder zu-, finden^ Unsere. Mithilfe wird' tzestätttzn, von Grund aus klar!zui sehen,-, .Währendder .letzten fünf.Jahre. sind -edeutenda Jnduftkiewerte vernichtet worden, doch werden jetzt neu« wiederhergcstellt.^ Außerdem Hab -durch den: Achtstundentag, der in Wirklichkeit nur. ein Fünf-, bis .SechsstuNbetttäg:ist,, dro Erzeugung eine ungeheure Verminderckng erlitte«, WM -den deutschen Wettbewerb anlangt, so jft er gar nicht vorhanden. Nur ein engeres Zusaiüme-:wirken mit Frankreich als' dem Lande' der Rohstoffe und Deutschland als tem Lände der Verarbeitung unter fortwährendem Anstausch, der^ Etzeugnisse kann die Lage auf beiden Settel verbessere« ' 'Auf diese-Weise könnte von 'beiden Landern Großes. leistet werden. . . Wirtschaftliche Nachrichte«. ' (Origmalberichte der ^Wiener MorgenzeiiüNgE) ° Aus Belgrad wird berichtet: Da die frühere gierung den Kompensationsvertrag mit Oesterreich abgelehnt , hat, , wurde beschlossen, mit der österreichischen Regierung., neue Derhmchsungon anzuknüpfen, .und. zwar nur über die notwendigsten Lieferungen. Zur Erzielung eines diesbezüglichen ElüverneymettS beginnen in den ersten Tagendes höchsten Monats neue Verhandlungen in Belgrad:. Dem „Jntransigeant" zufolge wird der vom 20. bis 26. Juni , hier tagende Kongreß für internationalen Handel zunächst, nur von den alliierten Staaten beschickt sein. Später sollen die -neutralen Staaten Und schließlich auch Vertreter Deutschlands, Oesterreichs, Bulgariens und dev Türwi zugelassen werden. Die Beratungen des Kongresses sollen wirticha.stspolitische Fragen, ferner. die internationale!! Fiütlttz-- Politik, besonders Anleihen und Notenumlanf, sowie big Frage der Wechselkurse betreffen.' ,' Eine jüdische Handelszeitschrift. In 8 o n d o « ist du ersteNümmer des jüdischenHandelSjouryalK, «The Jewish Journal of Commerce" (3, Gtanvllle Chambers,.' Burh, Skr» LdNdon W, G. -i) erschienen. Die Zeitschrift hat eine * e n -lisch e und eine i H> d i f ch e AuSgabe. S:e hat es. stch zur Hauptaufgabe gemacht, die H a n b e l S b ezie hu»gen> zwilchen. P a l ä st: n a und den G a l u t h l a n d e r n m, verstärken, zumal, wie das redaktionelle Geleitwort herootyem, die nunmehr bald einsetzende Aufbauarbeit in Palästina läßt, daß stch die Handels «nd Jndvstrirmöglichkeile« dort rasche und trästm entwickeln werden. Die Zeitschrift will den Jude» mi Osten, besonders :m Orient, die Bezugsquellen deS Westens, vornehmlich die aus A m e r i k a und G n g l a n d, anzeigen uud die Fabrikanten und Exporteure in Großbritannien, Amerika und anderen Ländern auf die. Vorteile der Handelsbeziehungen mit dem Osten, durch. Bermütlung jüdischer Kaufleute^ auftnerksam machen. Die erste Nummer enthalt tu der englischen Ausgabe einenAufsatz des bekännien Nationalökonomen E. Charles D iv ja n Lber^Handelsausüchtett". eineinformative Arbeit von Wtebuschewltz über «Jnvusivielle Entwicklung Palästina-", emen A'tckel über den ^Anteil der Juden am Handel Polens" von Dr. Josef T e rt e n b a u in. ferner viele Informationen über die in

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