Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-05-18 · Heft 474 (18.5.1920) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 474 (18.5.1920)
Date
1920-05-18
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979552--04183-2989897
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Rr. 474 Wien, Dienstag ' ttifche Verfretung in Buba p«st nach 'Kräften bemüht fei, den galizischen Flüchtlingen ohne Unterfchidd der Konfession die Rückkehr nach der Heimat nicht.nur zu ermöglichen, sondern auch zu erleichtern; sie Interveniere auch tveLen der Verfolgungen der-Juden in Ungarn, und trete mit Mer Energie für den Schutz der Betroffenen ein. ■ " Die englische Antersuchungskommrssion in Budapest. Budapest, 17. Mar. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Oherst W e h g w o o d, der Führer der Abordnung der englischen Arbeiterpartei, welche die ungarischen Inlerniertenlager besichtigen soll, ist gestern abends HLer..eintzrtroM Eine südischeSvirtschastsLonfepeuz ruWarschqu. - - Warschau, 16. Mai. (Tel. der „Wiener Morgen-, zeitung".) In Warschau .hat sich? eh; Krg-apisaLiynßkomitee gebildet, das aus den.Dorstehern folgender indischer Organisation).hesteht: %. Jsthische.Demeindebe$iait]pg;( 2. Rahhinat; 3. die politischen Parteien. UH" zwstx Ztzni^Momitee "'bei; zionistischen Organisation. ZeNiralko.mitee der jüdischen Dolksp artet, Schlorne EMMi.Jihroes, Pfisra'chi, ' Zeire-Zion, Provisorischer Mischer' MtiönglraL und jtzbisch-unavhängige- Partei;? 4.HMrfsprgqnisatiönett (Zentraler Handtverkervat, Zen-» trWr^, Handtv^rkeryerein, Indischer ' Kaufmannverem/ KUnhandleryereinigüng);. 6. Hilfskomitee für die im geschädigten Jpden. Dieses OrganisationsLomitee' beabsichtigt für den 31. Mai' nach Warschau eine Konfesepz. Mammenzuderuftn, auf chelcher die wirtschaftliche Lage der Juden in Polen und die Maßnahmen züx, Linderung der jüh'scheu Rot beraten werden sollen. ‘ In seinem Aufruf zu dieser Konferenz sagt das Komitee unter anderem: B's heute sind wir noch immer . bloß, hgs Objekt, freundlicher Vormundschaft, während die ganze jüö'sche.Pefelkschafi doch schon den Gedanken oMMslerler Selbsthilfe, planmäßiger ÄusbauungSarbeit au^gereift hat und pom System des Almosens zur produktiven Hilfe übergeht. Lluch bei uns sind schon OMänisatipnen entstanden,' die sich weite sozialökono- Mische Z'ete stecken; es fehlt jedoch die Vereinigung aller produktiven jüdischen Kräfte. Das Programm der Konferenz, an welcher nach beP Plan des Komitees "160 jüdische Gemeinderäte, 86 Händw^rVerhelegi^rie, '.j^ 3 h MufLeute -und Kleinhändler 97 .Vertreter der HeMeindeverwaltungcn/ 50 DelegiextLu der politischen Parteien,-15 Delegierte des Hilfskomitees, j.0. Rabhiger, IQ Lehrer, ferner - 35 Delegierte aus Westgalizien teilnehnren sollen, umfaßt unter anderem die Erörberung folgender Fragen: Die wirtschaftlichen Perspektiven für die Huden in Polen, die .staatliche- Gesetzgebung und die jüdische Wirtschaft; Wege und. Mithtzl der--Aushauarbeit; hie genossenschaftliche rOewegung; Kreditfragen; die Irrwege und die richtigen Wegeder.-.Hilfsarbeit; Organisation , der Arbeit. - - . Diese Konferenz kann VW großer Bedeutung! werden, wenn.iu.allsn Wchichceü^ .hiß-auf ihr vertreten find, der Gedanke der Zusammenfassung aller pvoduk- I tiven jüdischen Kräfte .in -Polen siegt. ^Das polnische . Judentum wich so am schuellsten die Krise, in der es/ jeb^ Überwinden können. . : . . Die Konferenzen ip Hhthe. Wie sich Frankreich schütze« will.? ' Paris, 17. Mai. „Petit Journal" schreibt, iyr Anschluß an die Mitteilungen über die Ergebnisse-her , Kottforenz in Hyths, unter, dem Parallelismus der Schuldentilgung sei vststanden, daß für die Abtragung: ddr von Fr<rnkrei ch in E n gland. aufgenommenen; Kriegsschulden dieselben Zahlungsmodalitäten.. gelten. sollenwie für die Tilgung der. deutschen Mchßrgutniachungsschuld, bas heißt, die.Annuitäten.sollen pps»; zentuöll ebenso hoch bemessen sein, , und falls-Deutschland -eine Stundung hewilligd.werde,: trete. auch eilte automatische Stundung der französischen Leistungen.-sin- - England wäre so doppelt an den deutschen Zahlungen interessiert. L . . . ..; detz Adria-Frage. . Belgrad, 16. Mai. Das Südslawische Preßbnreäit: eMhrtaus Paris, daß. S,r ioly.ja pach? seiner Ankunft in Rom erklärt, habe, , die Verständigung mit Jugoslawien werde in. sechs bis sieben Tagen.erfolgen, weil; Pasic und Trmnbic mit der Absicht gekommen hien, die Adria-Frage. zu lösen. ". Der Kampf um die Präsidenischast in Mexiko. New-Aork, 16. Mai., (Reuter.) Wie aus Mexiko gemeldet wird, haben die Revolutionären in dein Gefecht bei Ninconado 2000 Anhänger GarraiMs gssfangengenpmmen. - Carrawza upd sesne - Hauptanhänger seien in einem Automobil entflohen. - - - >. . Einer, unbestätigten Nachricht, zufolge sei Earrgnza - gefangengenvnnnen worden.:?/. . , Dex Prozetz Muna hat vegonrrett. Prag, 17. Mai. (Tel.-Konrp.) Heute begann pyr dem hiesigen Landesgerichte der Prozeß gegen Alois M n na und elf Genossen wegen Hochverrrates. Der Prozeß wird drei Wochen dauern. Die Anklage besagt, baß die- Angeklagten innerhalb der ersten Hälfte des Jahres 1919 in und außerhalb der tschecho-flywakischen Republik den Boden für gewaltsame konnnunistische Utttewehmnugen ' vorbereitet, zur Mitwirkung Wiener MorgsnzeiLmrg 18. Mar 1920 rfchecho-slowakisches Atilitär zic gewinnen nutz die Verbindung zwischen den anslänöischen und den" hiesigen Kommunisten herbei Zufuhren getrachtet haben'. Die italienische Kabinettsbildung. Rom, 17. Mai. '(Stefani.) Bon'omi hat die Kabinetts.bildurig ab gele7)nt. Per Mindestvetrag der Schuld Deutschlands. Washington, 17. Mai.' (Funkspruch.) Nach Londoner Meldungen. haben sich Lloyd George und' Millerand auf eine deutsche Kriegsentschädigung von 90 Milliarden choldmark, zahlhar in. dreißig' Jahresrateil, geeinigt. Deutschland werds gestattet werden, - seine ersten Ovdürfnisse durch.internationale 'Anleihen zü decken, die tzop den Alliierten garantiert sein werden. Die Wahlen in Danzig. .Danzig, 17. Mai. (Wolfs.) Bei den 'gesterw vorgenommenen Mahlen zur verfassunggebenben Versammlung der künftigen freien <Dtaöt ' Danzig erhielten die deutsche nationale Volkspartei 34, die. soziqldem-okratische .Partei' 19, hie unabhängige sozialdemokratische Partes 21, die freie wirtschaftliche Vereinigung 12, das Zentrum 17, die deutsch-demokratische Partei 10 und die polnische Partei 7' Sitze. Es fehlen zwar noch die Ergebnisse aus einigen ländlichen Bezirken, doch dürften diese an dem Wahlresultat kaum etwas ändern. Der Austausch der Banknoten in Jugoslawien beendet. :desgr<ch, -16. Mai. Das FinMzmimsWrimn verßfseuilicht folgende amtliche Mitteilung: Mit hem heutigen Tage ist der Austausch hon Banknoten der ehemaligen Öesterreichisch-ungarischen Bank beendet. Im Derkehp bleihen wegen 'technischer- Schwierigkeiten und des Mangels an Kleinbanknoien noch die Zehn-, Zweipnd Einkcynennoten. Drr Abfall Tirols. Innsbruck, 17. Mai. Landeshauptmann Schrafsl äußerte lich einem Vertreter der „Innsbrucker Nachrichten" gegenüber, bei einer persönlichen Besprechung des Landeshauptmannes am 10. Mai mit dem französischen- Deputierten Märgame' habe sich dieser geäußert, -daß die Entente dem Bestreben .des Landes, sich wirischastlich an iBayern anzuschließen, kein Hindernis. in den Weg legen würde. Tagesbericht. An die Angestellten der Knttnsgemeinde! Die zionistische Aktion Innere Stadt veranstaltet am ' v"' . Donnerstag den 29. Mai, 6-- Uhr abends, im Feftsaale des Hotels Post eine .Wählerversammlung für.die bevorstehenden Wahlen in den Knttusvorstand, zu welcher -die Angestellten der Kultusgemeinhe hlemit eingeladm werden. - » Tagesordnung: Die Kultusgemeinde und ihre Angestellten, Referenten-; Die Vorstandsmitglieder Abgeordneter Robert Stricker, Dr. Jastob Ehrlich Dr. Leopold Pla s ch kes. Die Kriegsgefangenen in Rutzland. In, der gestrigen S'tzung der Natianalversammlirug machte der P üsident der Staatskommission für Kriegsgefangene Äog ardneter Dr. S ch o e p f e r folge.nde Mitteilungen über den Stand dieser.Angelegenheit: Es muß als eine Kulturschande erklärt werden, daß. so lange nach Beendigung des.Krieges so viele Taus.'nde von Kriegsgefangenen. fern vyn ihren Angehörigen elend schmachten!. Während , dm Kriegsgefangenen aus Italien, Frankreich, England und Nord-' amerika, aus dem Balkan und -Aegypten und selbst ans Indienbereits zurückgekehrt sind, werden diejenigen, .die bereits sechs sibirische Winter hinter sich haben/ noch imnrer in - Gefangenschaft gehalten. Der Redner führt an, daß die für die Kriegsgefangenen vorgesehenen Budgetziffern folgende sind: 170 Millionen für Bekleidungsaktion, 50 Millionen für Heimkehrergebühren, 48 Millionen zur,Unterstützung. Kriegsgefangener, 31 Millionen für die sibirischen Kriegsgefangenen,'60 -Millionen für die Kriegsgefan^' genenmission in Sowjetrußland und außerdem je 100 Millionen für den Heimtransport aus Sibirien und Rußland. Düse Zisf.rn feien bei dem heutigen Stand des Geldes und im Verhältnis zu den übrigen Ausgaben sehr gering. Leider klagen die Kriegsgefangenen häufig darüber, daß Oesterreich für seine KriLgsgefange-nen nichts tue. Aber . ganze Eisenbahnzüge nüt Lebensmitteln - sind seinerzeit von uns durch-Deutschland und Schweden Nach Rußland abgerollt, Und als' sie zur Verteilung kameck, haben die daniit Beteilten geglaubt, es seien dies reichsdeutsche Spenden.' So wurden diese Ilu.fwendüngen auf die Freigiebigkeit Deu'fchlands und auf den Undank' Oesterreichs gebucht. Daß solche Mißverständnisse und solche Unkennt nisse initt n in Sibirien oder im äußersten Osten möglich waren/ darf umsoweniger: wunbernehmen^ als cs in Oberitalien 'Seite --— yvrgekomnlen ist, daß nmn in einem Lgger sogar Makaws Hlit dem. Rarnen unsres '' . Präsidenten Seil; / angefchlage^k hat', worin gestanden ist, haß' die gefangenen nicht zurückkehren mögen, weil sie hier keiwtz . Aufnahme fänden! (Entrüstung.) Im italieniich-tiro-;! lischcn Lager von Meano wurde von den dort befindlichen Taufenden von Kriegsgefangenen von italienisches _ Offizieren gesagt, sie würden inJnnsbruck znrück- $ gewiesen werden. Man hat sich darauf berufmr>- „ daß der Befehlshaber sich so-geäußert habe. Wetm itW bei einer Entfernung von so wenigen Kilometern solche Fälsch Meldungen verbreitet werden, kann man .sich vor-, stellen/wie es-in Sibirien zugegangen ist (Zit-! stintmung), wo unsererseits keine Möglichkeit bestand', einen unmithelbaren Verkehr msti den KriegsgtzfWßem«! aufrechtzuerhalten. Heute schwebt auf aller Lrppeu hie bange Frage, ob diese arinen Opfer rroch' .einenf' - sechsten Winter in der Gefangenschaft werden schmachten Müssest. Die Kriegsgefangenen, werden WttseMnß jetzt zürückkommen. , Wenn auch das GW für den M'ckt'ranspvrk der-!, Kriegsgefangen-ön keine Rolle spielen darf, sq muh Mn hoch ^darauf verweisen, das; bas ysterr?rchi.schie: Gel-h nicht dcittommen wird. Man -braucht &ta!i nur' dgran zu erinnern, daß es einem Mitglied devj Ratiönalversanunlung nicht gelungen ist, in B'uch'B fü.r. .5 00 Kronen einen schwarzen Maff£joj zu. kaufen. > ' \ ' ' -! V ,Wir müssen damit rechnen, das? Dosten^ pro Manu 20,0W W. 56D0 Kronen ',Vi betragen. Nach Schätzungen hefindesr sich' in Sywjew rußland 100.000, in Turkestau 30.Y00».- .ist- -GüdMß^ - land 30.600 bis 25.000, in Westsibixien 90.000, im Ostsibirien 3h.000, in den Küstenprovinzen 1'1.000 österreichische Kriegsgefangene. Der Se etra n s py r t kostet! pro Mann 175 Dollar. Infolge, der v o ln is Ke Offensive find jetzt 20.000 Kriegsgefangene .frei-, geworden, die bald heimbefördert werdet sollend Redner appelliert schließlich' an die Mächte des Völker^ bundes, alles zu nuternehnren, um den unglücklichem Opfern des Krieges die Heimkehr zu. ermöglichen/. Im Völkerbundrat berichtete zum! Schluss«- Tittyni über die Lage der ' deutscherk,l der ungarischen und der rumäuisch'an Kriegs'-, gefangenen in Sibirien, deren Heinrschaffung mit großes Schwierigkeiten verbunden sei. Der Bölkerbundrät izx* - . warte einen baldigen Bericht Japans in dieser AngEilegenheit. Sämtliche Berichte wurden'' einKiMWA''mh^ genommen. “ '' ' '1 Die oftgalizisch-ittdischen Delegierte» irr Amerika. Der Pressedienst der Delegation des Jüdischen Nationalrates für Ostgakiz'ien meldet: Nach den aus Amerika eingetroffeuen Berichten über die Tätigkeit unserer Amerika-. Kommission sind die Aussichten auf das Gelingen der ho^ der l^ekutive der Zionistischen ' Lanbesorganisation und der Delegation des Jüdischen NationalrateS für Ostgalizien eingeleiteten Wiederaufbauaktion günstig. Di« Kommission &0 wickelt in jeder Richtung eine rege Tätigkeit, die darauf hinzielt, einerseits das galizische Judentum in Amerika Über die Ziele und Zwecke wie auch über hie zur Wiederaufbau-! aktion benötigten Mittel aufzuklären, andererseits die maßgebenden' Faktoren der amerikanischen Judenheit für unsere - Wie der auf bau plane zu gewinnen. Um eine einheitliche Durchführung dieser MtioN zu drmöglickM, ^organisiert die Kommission die Landsmarmschaktevj der dortigen galizischen Judenheit nach ihren gatizischyn! Herkunftsbezirken, um sie fürdie Durchführung, der Wieheranfbapaktion ihrer Heimätsbezirke zu gewinnen. Zn diesem Zwecke bereist unsere Kommission außer New-Aork eine ReM v-on Städten, wie P h r l a d e l p H i a, W o n t re a 1 üsty.^ wir sie große Meetings, auf denen -is KommifsivMi Mitglieder über die Ziele dös Wiederaufbaues und'bessert Realisierung referieren, abhält. Besonders hervorzuheben ist das außerordentliche Verträum, welches das amerikanisch^; Judentum unserer gesamten Amerika-Aktion entgeg«lbringL, Parallel zu dieser Aktion wird auch «ine zweite vovl Unserer Amerika-Kommission geführt, die die Gründung einer Bank als'zenitales Finän'zinftikut für den Wiederaufbau zum Zwecke hat. Diese Mtion verspricht Erfolg, da einer! der einflußreichsten Faktoren im öffentlichen Lebm b«l amerikanischen Judenheit seine vollste- Unterstützung gesprochen hat. ' i Ebenso wird mich unserer AnMikä-Komnlission ln ihrell Arbeit von der amerikanisch-jüdischen Press« die größte Untere stützung gervährt. Alle jüdischen Zeitungerr, wie „Morgen., journal", „Vorwärts", „Tug" usw., bringen ausführlichij Interviews mit den Mitgliedern unserer Kommission unll heben mit größter Genugtuung hervor, daß'die KomMssiom nicht gekommen sei, um Almosen zu verlangen, sondern; um das amerikanische Judentum für einen gesunden so ziakwirts chaft lichen Wiederaufbau, der vstgalizischen Jndenheit zu gewinnen. _ | . --t Die Kinderfahrterr in die Schweiz. Am 8. Mai tagte in Olten das „Schweizerische Zentral!' komitee für notleidende Auslandskinder", dessen Geschästsstelles sich >in Bern unter Führung von Professor Dr. Rudolf vou Tafel und in Wien unter der von Oberst von Wattrrtvh) bessnden. Ans dem Bericht des Präsidenten ging hervor/ daß sich seit der letztm Tagung vor vier Monate« wieder neue Komitees in Wallis, Nenrubnr^ Genf, G r a > b ü v d e« gebildet hab^. nwzx

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.