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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-18 · Heft 474 (18.5.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 474 (18.5.1920)
Date
1920-05-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Güte 4 .. Wien, Dien-Lag W-■„ ,•■ r---- —.. Eingesendet. empfehlen sich als Verlobte, Wieil, im Mai 1920. «7)3 VII., Mariahilferstrassc 98. — Telephon 32099. VERKAUF Täglioh OoletrenlieltskSnfel r*i Herrengapdepoben nach Maas 20 SAKKOANZUG K 6908 aufw. Fassonarbeiten als auch all* brauchbaren Kleider werden rum Wenden und Modernisieren gsgrsSÄ JULIUS SCHICK & Co. Ges. m.b.H. Mezzanin I., Kohlmarkt 3 Tel. 10896 »ie Komitees für kschecho - s l o w a k i s ch e und unga pich e Kinder kommen. Redaktor B r e r b a u m (Züricher Hiffslsmikee) plädierte für einen Abbau der Aktionen.'Es jingen allgemach feie Frcivlätze und das Geld zu Ende. Gegenüber den Aeußerungen von Eimüdung uberwog jedoch der Wille» >ie Versorgung von mitteleuropäischen Kindern soitruschen. solange es nur ginge. Eine Entscheidung darüber, ob die Winter-, i ü g e, die für die Feriengänger zu sehr . mit Gefahren serbunden sind (einmal entging einer auf der Arlbergstrecke mit Knappheit einer LawinenvmchöttungV fort-nietzen sind, Dird im Herbst getroffen werden. Im Iühre 192« und bis zur Berichtszeit über 60.000 Kinder in die Schweiz 'ingerkisi. Die Union international pour secours aux enfants hat nicht gebalten, was man sich von ihr versprochen. - Sie hat 3as Zentralkomitee m seiner Arbeit nicht mit Geldmitieln unt'erffützt. Vielmehr zeigt es sich, daß die Dollars in die amerikanischen, die Sterling in die englischen H.lsswerke ww.' fließen, die Franken bleiben wie bisher für die Schweiz und - 'ur Frankreich reie vrert. Es wurde lebhaft beklagt, daß sämtliche Komitees' Fälle ausweisrn, nach denen dieselben Kinder zwei- und dreimal in die Schweiz kommen oder schon m Holland und Italien zur Erholung waren, was, eine Ungerechtigkeit gegenüber jenen darsiellt, die noch niemals aus W i e n.hcr-. ausgekommm waren. Deshalb wird großes Gewicht auf die Anlegung des K a t a st e r s bei der Wiener Gc'chäitsstelle gelegt, wenn damit auch spät begonnen werde. An Stelle des Herrn Oberst W,a t t e n w.h l. der aus Familienrücksichten zurückiritt, wird Herr L o ch e r, Generaldirektor feer Schweizevscheu Landes- . ausstellung, die Leitung der Wiener Geschäftsstelle übern 7-rneli. Be-" sondere Rührigkeit entfalten die Ausländsdeutschen in der Schweiz kür deutsche Ferienkindtr. Sie wiesen darauf hin. daß sich / die Ernährungslage im Reiche von Tag zu Tag verschlechtere. Für die deutschen Aktionen tarnen aus Amerika lOO.f.Oj Dollar. Auch/ liom J o i ul D ist r i bu tr o n Com m i t t.e e wurpen feen Deutschen 50.000 Dollar mit der Aussicht auf Verdopplung durch den Generaldirektor Dr. G o l d m a n überbracht. , Ein geringer ^eil davon, etwa 13.000 Dollar, soll für die Errichtung einer r e ist jü dis.ch.e u Kolonie am Vierwaldstätter- oder.' Züricher See bestimmt werdem Es wäre gut, bemerkt unser Berichterstatter, wenn, das ' Lmerikamsch-istfetsche Komitee direkte Fühlung mit der jüdischen. Bevölkerung in der Schweiz suchen würde, die sich so hervorragende Verdienste um das Hospitalrsieru'ngswerk, jüdischer Kinder erworben hat und Nichts für sich beaulpirtcht. Man sollte die «Zentralstelle für n o t l e i d e n d e j ü fe i s.ch e. A n s l a u d s k i n d e i" in Zürich, die' nunmehr ihre Tätigkeit «mch auf jüdische Kinder aus Ungarn und. Polen auszu-' dehnen gezwungen ist, mit ausreichenden.Mitteln bedenken. Die Lage der Ostjuden in Deutschland. . Aus Berlin wird uns geschrieben: Am 6. d. M.. fand inden Mufitsälerr Kaiser Wilhelmstraße eine t'sfLutliche Versammlung des Verbandes der Ostjuden: in Deutschland statt, in der Professor Dr. Heinrich. o c we über das Thema „Der Verband der Ostjufeen und die O.stjudeimvt" sprach. Er beleuchtete das Verhältnis zwischen Ost- und Westjudentum und wies, auf die besondere Bedeutung der ostjüdischen'Kultur für die Erhaltung un^Stärkung des gesamten.Judenkiums hin. Er geißeltD)as unbegründete negative Verhältnis gewisser deuh'ch-jüdrscher Kreise, die im „Berliner Tageblatt" und in der „Frankfurter Zeitung" ihre Vertretung haben, gegenüber den in Deutschland lebenden Ostjudsn, deren Verfolgung und SchÜanierungen dem Interesse des deutschen Volkes abträglich sind. . Der Redner schilderte sodann die erschütternde Notlage der vstjüdischen Flüchtlinge in Deutschland und die segensreiche unermüdliche Tätigkeit des Verbandes der Ostjuden bei der Durchführung seines soziale,ir Hrlfswert.es für die heimlosen Brüder. Sodann forderte Herr Kraus die Anwesenden.zum Beitritt und 'zirr Mitwirkung an den Aufgaben des Verbandes auf. Herr 'Rechrsanwalt Vedlowicz sprach 'über die be- .vor.k'.eheuden Genieindewabien und wies auf die Notwend igketr hin, auch Vertreter der Ostjuden in die Gemeindcrepräsenianz zu delegie en. Herr Josef Lin beleuchtete die schöpferische Kraft des jüdischen Genius,' wi" der "sich in' Schäden der lüdischen Kwltnr und Wiener Msrgenz§rtuuK 18. Mai 1920 - —nui— TT-näi^ir-nr---rm er* Letzte Nachrichten. Frankreich für eine Donanför-eration. Der Bericht AlargarneS. ^ariK, 17. Mm. (Korr.-Bur.) „Eclair" bringt eine Uebersicht des Ausschußberichtes M a r g a i n e s, der gestern in der Kammer verteilt worden ist. Der Bericht vertrete die Anschauung, daß der Vertrag von St. Germ ain Oesterreich wirtschaftlich und f i n a n z teil keine Lebensmöglichkeit biete. .Während der Versailler Vertrag die wirtschaftliche Einheit Deutschlands nicht gebrochen habe, sei durch dm Vertrag von St. Germam die allerdings künstliche Einheit des Habsburgerreiches auseinandergerissen worden.. Jeder der Sukzessionsstaaten und Oesterreich im besonderen werde sich natürlich mit dem Nachbarvolke zu verbinden suchen, das ihm die Lebensnotwendigkeiten zu bieten vetmöchte. Der Bericht betone, daß die Alliierten und insbesondere das französische Volk dem neuen Oesterreich im letzten Jahr schon deutliche Beweise dafür gegeben haben, daß sie es nicht für die Verbrechen der gestürzten Monarchie verantwortlich machen wollen und ihm diese nicht nachtragen. Die Alliierten seien dem neuen Oesterreich in seiner furchtbaren Not zu Hilfe gekommen, indem sie 48 Millionen für seine Versorgung mit Lebensmitteln aufgewendet haben. Das österreichische Volk könne daher ^sicher sein, daß Frankreich und die Alliierten ihm beim Wiederaufbau werktätig helfen werden, wenn es die Grundlage des Wiederaufbaues beibehalte und darauf verzichte, dem alldeutschen Ehrgeiz zu dienen. Was besonders die zukünftige Politik Frankreichs in Zentralcuropa betreffe, so sei diese deutlich vorgezeichnet. Frankreich müsse den Donaustaaten helfen, sich um oen Fluß zu gruppieren, d.er die große gemeinsame Lebensader sein werde. Frankreich muffe diesen Staaten die geeignete Anregung geben, sich durch die wirtschaftliche Vereinigung anemanderzuschließen. Die wichtigste Einheit sei die des Transports. Es sei Aufgabe Frankreichs, dem neuen Oesterreich klarzumachen, daß die alldeutsche Bewegung für Oesterreich stets unheilvoll gewesen sei und zum Untergang gefühlt habe, während mitten unter Nachbarvölkern, die in Zukunft Freunde fern werden, Unabhängigkeit und Wohlstand erworben werden können. Dahin. zu wirken, sei die Aufgabe der französischen Staatskunst in Zentraleuropa. hebräischen Sprache und Literatur offenbarte. Zum Schlüffe betonte Herr Professor Dr. Heinrich Loswe di: .entfche'dungsvoile Bedeutung des gegenwärtigen historischen Momentes für das Schicksal des jüdischen Volkes. Die nach D'usmdeu zählende Versammlung, die von Herrn M. Lewit geleitet würde, begleitete dir 'Ausführungen, der Redner mit stürmischen; Be*' geisterten Beifallskundgebungen. Die hebrAsche Bewegung in der Bukowina. Der jüdischen Arbeit in der Bukowina ist in kurzer Zeit ein tüchtiges Stück Arbeit gelungen. Im Zentrum der Bewegung sicht der hebräische Landesschulverband ,Sasah ibria h", der bis jetzt vier Kindergärten mit zirka 300 Kindern ms Leben rief. Das Bestreben gehr dahin, den Kindern in den drei Jahren in einem solchen Ausmaße das Hebräische beizubringen, daß sie imstande sind, dem Unterricht in ollen Disziplinen der I. BolkSschirlklaffe in dieser Sprache zu folgen. Um dem fühlbaren Mangel an Kindergärtnerinnen abzu" helfen, ist e>u Pädagogium gegründet worden, in dem bis auf Pädagogik alle Lehrgegenftände (Sprache, -Geographie, Geschichte, Klndergartenkunde, Hygiene, Gesang) in hebräischer S pr a ch e vorgetragen und geprüft werde«. Außer diesen Institutionen erhalt die »Safah ibriah" eine größere Anzahl von Kursen, inebenen ebenfalls zirka' zweihundert Knaben und ' Mädchen zwischen acht mb zehn Jahren sich die hebräische / Sprache und zum Teile; auch die Literatur aneignen. In den Peßachfriertagen haben die unentgeltlichen Kurst für die hebräischen Privatlehrer (Melamdim) begonnen, die durch die Schaffung von Kindergärten und dr Hebräisirrung der alten Schulen sowie Einführung . der modernen Unterrichtsmethode Gefahr laufen, vollständig um ihre^ Erisienz atf fommett. Außerhalb der Institutionen der „Sasah ibriah" bestehen noch feie hebräischen Kurse des.'Mädchenvereines „D e b o r ä h", in -welchen zahlreiche Mädchen von Lehrerinnen^ der ^Safah Jbriah*- in uneigennütziger Weise mit großem Erfolg unterrichtet werden.. Hiezu kommen die akademischen Berb-ndungen, die als Gruudbedingimg für die Aufnahme die Erlernung des Hebräischen innerhalb eines gewissen Zeitraumes fordern. Nickt vergessen darf bei dieser Gelegenheit des über die ganze Bukowina weitverdreiletm jüdischen Pfadsinderkorps - ,,S,ch o m e r".werdx», .dessen zahlreiche Mitglieder miterernander sich nur der hebräischen Sprache bedienen. Die Jude« in den Bereinigten Staaten. Der soeben erschienene XXI. Band des „America» I e w i s h A e a r Book" für das Jahr 5680 enthalt eine gute statistische Darstellung jüdischer Brrhältuisje. Die Gesamtzahl der Über alle fünf Weltteile rrrstreuten Juden betragt über 15'3Millionen, wobei jedoch die Zahlen nur annah-rnd richtig sei« dürste«. Irr Europa leben über 10 Millionen, m Nvrda m e r i k a über Z'3 Millionen, in Südamerika -116.057, - in A s i ö at1'483.382, in Afrika 559.722, irr A ustrali e u lO. IiO llnXn. .'ln dm Bereinigtes - S t a a t e « wohnm über 8 Milli o«e« Juden, ba- «acht W}9 der Gesamtbevolkerung, Kanada ü681, also IM"/«», d» Fusel Kuba 8t>0v. das Heißt 0'07'/., Jamaika 1487, dar «acht 017%, Mep.ko ö00. also 0*0037.. 3« Südamerika hat di, Arge,- t i«is.ch e Republ.i I die meiste» Jude,: 110.000, das macht 1'3Z7„ was auf Rechnung der landwirtschaßlichen Kolo»»». der J.C.A. zu setzen ist. Dann kommt Brasilien «>t 4000 Jude«, vo« denm ebeufavs ei« großer Teil r» AÄerbaZckolo««» «»Hut» Jm Jahre 1907 «rrde die Zahl der.Jud« i» d»L er» ei« i g 1 e» S t a a 1 eu - Mts 1,777.183, i» .1919 dagegen auf S,59030i angegeben. Der Staat N e« - N » r k, der 1,608.928 Juden zählt, beherbergt allem 48*607. bet gesamten jüdischen Bevöthrvng der Union. Z e h « Städte »ähle« 80.000 Jude« und darüber; Detroit 50.000. Newark 55.000, Pitt-durg, St. Louis. Baltimore je 60JÖQ0, Bosto» 77.000, Clevelaud 100 .QQO, Philadelphia 200.000, Chicago 2*25.500, Rew-Yvrk Eich 1,500.000. Unter den 5,670.(67 Emwohueru dieser Stadt bilde» . die Juden somit 26*47)7., zugleich aber 45*457» der -esa»tr» jüdische« Bevölkervug der Vereinigte« Staate». DSuische Hilfe für Die Hilfsberntschast feer Bewohner Dänemarks für M» hat emeu sa großen Umiaug angeuounnen, daß de» Staatssrkretar für Dolksernahrung in letzter Zeit gleichreiüg vo» zwei Sekte« t von der -.Dänische« Hrlfsaktivu Wim", deren Led-r Architekt Axel Wohl-Bau ist, und vom .LaudeSkomit« Kr, den TronSport von Ftschzüae» a» die notleidende Bevölkerung WieUs". an feesten Spitze das Mitglied des dänische« Parla«e»tS D. E-' G.a m b a steht, das Einireffen von Hrlfsjüge« gemeldet wurde. Die dänische Hilfsaküo» in Wie» hat «ne.große Spende. an Lebensmittel» herr'mgebracht, welche vo» den dänischen landwirtschaftliche» Bereinig»«-« und de« dauischen Kärrostelckchiervereiü herrührm. Diese Spende Msäßt außer einer großen Menge Kartoffel« auch Weizenmehl, Grieß»' Kakqo, Schweinesleisch, Margari»e vsd Trockenmilch. Daß LandtSkomitee für WchzSge hat 19 Waggon» gefrorene Fische geschickt; diese Sendung «mde von de» dänischen landwirtschaftlichen .Vereinigungen und , dem dänUche« Kartoffelzüchterverr» durch 25. Waggons Kartoffel« und 5600 Kilogramm Margarine . , zu;bem Zwecke ergänzt, damü die z« brteilend« Organisationen ei« komplettes Fischrsten mit einer Kartoffelbeilage herstelle» können.. Me hisher auS Dänemark zugewiesenen Lebensmittel sind vollständig unentgeltlich. Die Lebensmittel werden semeinnützige» Orgsnrsationrn z»gewiesen. Jüdische Landwirte. G»t«»esth«r. PSchier Ml» Derwalterk ' Der - Verehr jüdischer Hörer an der Hochschule fü» Bodenkultur ersucht um Veröffentlichung folgenden Aufrufes: Der Triumph der jüdischen Erneuerimgsbewegung, welcher in öcr weltgeschichtlichen AnerLennung brr Kechte des' jüdischen Volkes in Erez Israel und in der Diaspora, durch alle Großmächte seinen machtvollen Ausdruck gesundere hat, - stallt die Judenheit der ganzen. Welt vor unerhörte Aufgaben. Den außenpolitischen' Erfolgen müssen solche auf i-:: sozialpolitischem, wirtschaftlichem ruck kulturellem Gebiete folg-rr. Schon burchdrrngt die fortschreitende Hehräisierung ' alle' Schichten des Volles, schon ist die Turn- und Sportb^vegung am Werk, die körperliche Renaissance heraufzufflhvür. Eines- 'her Kriterien eines gesunden Volkstums aber ßchlt noch immer: die harmonische Schichtung des. sozialen Körpers, der-BKüfS- und Produktionsverhältnisse. -Noch, immer geigt das jüdische Volk in seiner Berussgruppierung das Bild des - namenlosen Ghettoelends, das uns in wenige Kasten zusammengepfercht hat, die nur in Anlehnung an fremde Wirtschafts- . körper ihr klägliches Dasein fristen ckönnen. Diesem schmachvollen Zustand" muß ritz Enhe-hiereitet werden! > Wieder ist es die jüdische Jugend, die da vpfeebe«!-. in die Bresche tritt und in hartem Kampf die verschlossenere Gebietezu erobern sucht, vor allem die belebende Arkxüß in Landwirtschaft und Handwerk. - ' Bon den Schulen weg' strömt biefe Jugend in die Werkstätten -und Landwirtschaftsbetriebe und ihnen voran jucht ‘ eihe Gruppe von Studenten, vielfach von anderen Fakültäte» kommend/.ihnen Führer und Wegweiser in dem neue» Bchmß.'. 'S» - seüu ’ - - l . Der jüdische. Landwivtschaftsstudent: ist eine, neue Vv- . scheinnng im Mischen Volke, er sucht seine Stellung vst Unter Preisgabe, materieller und . gesellschaftlicher Dvrteitz zu. ftstigen.. Aber seine Anstrengung muß fruchtlos , bleiben,, wenn/nicht .ihr, jüdisch« Gutsbesitzer und Pächter, ihnr helfend zur'Seite, steht. Me nichtjüdischen, meistens antisemitische» ' Landwirte stehen/ihm ablehneird und-feindlich gegenüber^ Ihr ollxin * seid beimfen, ihm zu helfen, seine theoretische s Ausbildung' praktisch zu ergänzen. Darum ergeht uns«' Nus «m mich, nicht nur im eigeiwn Name»- sondern, auch in. dem des Judentums^ ' Werdet unsere Lehrmeister! ' * ' Oeffnet eure Betriebe der ausbilbungsbediLefttgenT^ttzeu^ führtest« als Volontäre, Eleven- Landwirtschaftslehrlinge ein! Säumet - nichtdie Zeit drängt! Setzt euch .mit unserer Organisation in. Verbiirdung,-vermittelt «US Stelle« gu» unumgänglich notwendigen Praxis! Der Eifer und» ..dir , Arbeitsfreude einer .begeisterten-Jugend iverden euch eur«r Entschluß nicht bereuen lassen! . - Zuschrifteir sind zu richten an: Bevei» Mischer Hörer! an der Hochschule für Bodenkultur^ per Adresse: „Jüdischg Äültür^', 1. Bezirk, Börseplatz 7. . ~ - * finden Sie amleichteften durch ein Stellengesuch im.Kleinen Anzeiger" dekWr.MorseuMmß

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