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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-16 · Heft 472 (16.5.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 472 (16.5.1920)
Date
1920-05-16
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Gene 6 ySBkft, Sonntag * Titzungen im ZlrrLhausö. Der: Siadtrat Hali Mittwoch, Donnerstag und Freitag vormittags Sitzungen ab. — Der Scmcmbetai tritt am Freitag um 4 Uhr nachmittags zu einer Nefchästssitzung zusammen. * ^vdessall. Samstag ist hier das langjährige -Bor» ftund^mitglicd der Sto.sfc>io.t» c vg citoffc»schaft. Josef Banner :<ad) langem, schwerem Leiden gestorben. i tt D'«e CJemcince Prag zahlt nicht. „PraZ?tz Vecernik" meldet, dag d-e Kassen der Gemeinde Prag an Getdlnapp- £?rs leiden urrd die Bczahlung größerer Beträge ablehncn. ^Frau Bcla Kurr und Cohn in Italien,. Aus Bologna Mird gemeldet: Die Frau 'de? am Sreinhof internierten ^ommunütenfühcrrs Vela Sun ist mit ihrem Sohn hier einaoirosfen. Frau Ki-.n sieht unter dem Schutze der hiesigen Ärdeitrrtammer. . . . . * Tie Dollarda?etu?lknon. Im Laufe der bongen Woche sind im ..Ämeritaurscheu Hilfslagerbaus", 1. Bewirt, Barkring Nr. 8, verabfolgt worden: 176.000. Kilogramm Mehl, 66.000 Kilogramm Bohnen. 43 0«r Zkilogramm Speck, 8500 Kilogramm Romeo becf. 11.000 Kilogramm Schmalz, 9000 Liter Cd und 72.000 Dosen Kondensmilch, insgesamt rund 380.000 Kilogramm Lebensmittel hochwertiger Art. .. * Palasirrra-Wsche. Die für Montag den 17. d. M. ange- U*nk Sitzung der Obmänner und N.-F.-Kornmissäre enti 2 l! i. ö Richngneilung. Frau Bettp Bieröaum, TrafikkrtzäSerm, '20. Bezirk, Dammstraße' 4, ersucht uns, festzustellen, daß die wegen Eintausches von Tab<rk gegen Lebensmittel beanständet Verschleißerin Jda Wilde nicht in ihrer Traft!, in Diensten gestanden ist. * (?in Masaryk-Heim für jüdische Studenten kn' Fern» jalem. Wie das ..Lodzer Lagolarr" aus New-?)ork meldet, sammeln Jwnisrcn aus der Tschecho-Slowalei einen Fonds - von 100.000 Dollar, um in Jerusalem ein jüdisches S t u d e n t e n h e i in zu erbauen Dieses soll den Namen des Vrästderiien der tschecho-slowatischen Republik Dr. Th. G. Lliusarhk tragen. * Streik bei den Gerichten. Der angekündigte neuer-« Bche Streik der Kan-.lcigehilfcn bei den Gerichten ist gestern mrsgeorr'chcn. Nicht nur die Kanzleikräfte bei sämtlichen Wiener Gerichten haben die Arbeit niedergelegt, sondern es wird «rch bei allen Gerichten Deutschosterreichs gestreikt. Ob diese Meldrrng zutrisst, must erst abgekartet tverden. Die Situation bei den Diener Gerichten ist die gleiche, wie vor tocnigrn Wochen, als der Streik zum ersten Male austbrach. Dein Posten vor dem Handelsgerichtsgebäude in der Riemergaffe wurden von einem ehemaligen Fiumaner Obcrlmwesgerichrsrat, einem ehemaligen Jtalirnrr, 5L. 2600.— mir den Streikfonds übergeben. i *• Sonntagsvrrkehr auf der Ostbahu. AL heute wird ans den der Nordostdirektion unterstellten Strecken der Beruicjt an Sonntagen wieder ausgenommen. Eine Beförderung .won Reisenden nach und von der Tschecho-Slowakei über Znaim—Grußbach—Schönau—Lundenburg sowie nach und von •> Ungarn über Bruck-5tiralyhrda findet noch nicht statt. 'Die .durchgehenden Wagen zwischen Wien-Ostbahnhof und TrencsinkTeplig üb-er Marchegg werden auch an Sonntagen geführt. Nähere Auskünfte über die am Sonntag gefahrenen' Züge sind anS den 5kundmachungcn auf den Bahnhöfen zu ersehen. * Anzeige über einen Betrug in der Höhe von drei Millionen. «Der in Bozen ansässige Kaufmann Schrott hat am 14. d. M. deru Sicherheitsbureau die Anzeige erstattet,, daß ihm der 36jährige Kaufmanu Antonio Beato aus Rom m Wien einen Betrag von drei Millionen Kronen entlockt habe und dann verschwunden sei. Antonio Beato hat von Schrott drei Automobile zum kommissionsweiscn Verkauf übernommen und ihm überdies zugesagt, ihm zwei Waggons Stahl zu. liefern. Er hat sein Versprechen nicht gehalten, die Automobile wahrscheinlich für sich verwertet und ist verschwunden. . , . .. , .; * Große Diebstähle. Am 14. d. M. wurde die Fabrik ..Ido", Schuhgeschäft, LeebgassL 42, * erbrochen. Gestohlen wurven Ledervorräte im Werte von 80.090 Kronen. Ferner wurde' fern Dr. Julius Bachrich, Obere Donaustraße .63, eingebrochen. Gestohlen 'wurden Juwelen im Werte von mehr als -30.000 Kronen und' eine Kassette mit 8000 Kronen. Weiters wurde bei der Kleidcrfirma Mandl, Börsegaste 10, »rin Einbruch verübt, bei dem eine Kiste mit Herrenanzügen im Werte von 100.000 Kronen entwendet wurde. Schließlich wurde das Geschäft des Lederhändlers Ludwig Morgen«^ st ertt von Einbrechern im Hause Keplerplatz 4 henngesucht.. Gestohlen wurden Ledcrwaren im Werte von ungefähr 160.000 Kronen. — Gestern zwischen 1 und halb 2 Uhr nachmittags wurde das Tuchgeschäft des Sregmund Für st, 1. Bezirk, Brandstätte 4, gewaltsam geöffnet. Die Täter stahlen 22 Coupons Seidenstoffe im Werte von ungefähr 400.000 Kronen. * Der Verband für jüdische Jugendsürfarge in Oester» eeich versendet einen Aufruf, in bem es Ijeijjt: Der. .^Verband für jüdische Jugendfürsorge in Oesterreich", der über fünfzig Jugendsürsorgcvereine umfaßt, wendet sich an die gesamte Judenschaft Wiens mit der' innigen Bitte, ihn mit voller Straft zu unterstützen. Tausende jüdische Kinder flehen um Broi, Kleidung und Wohnstätte. Die einzelnen Vereine können aber bei der herrschenden Teuerung den an sie gestellten Anforderungen nicht mehr nachiommen. Der .verband für jüdische Jugendfürsorge" fühlt sich daher vex-- anlaßt, durch eine großangelrgtc Sammelaktion, die in' der vorletzten Maiwoche stattfindet, die unbedingt nötigen Mittel zur ausgiebigen Hilfe aufznbringen. Hunderte von jüdischen Männer und Frauen haben sich in den Dienst der Sache gestellt und wir appellieren an Ihr gutes Herz und Ihr Mitgefühl für die Leiden und Entbehrungen , der jüdischen .Kinder, uns durch die bei Ihnen vorsprechenden legitimierten Sammler eine ausgiebige Spende zukommen zu lassen. Für das Präsidium des Verbandes für jüdische Jugendfürsorge: Oberrabbiner Dr. P. (5 haies, Med.R. Dr. I. Samuely, Oskar G o l d s ch m i c d, Anita Müller. * Jubiläum drs Witwen- und Waifeuftindsvercines „Mentrfiore". Im Mai vollendet der Witwen- und Waisensondsvereiu „M o n t e f i o r e", Ferdinandsstraße Nr. 19, das '25. Jahr seines Bestandes. Aus diesem Anlaß veranstaltet der Verein heute um 4 Uhr nachmittags im Huldignngs- Lempel in der'Pazmanitengasse Nr. 6 einen Fcstgottesdienst und am Samstag den '29. b. M'. um 2/27 Uhr abends im Festsaal des Hotel Continental, Praterstraße Nr. 7, cine Akademie, bei der hervorragende 5lunstkräste mitwirkeir, ^mit Tauzkränzchen. « „Metallum Gold" — (mit dem Regenbogen) die gut- Gewährte Taschenlampenbatterie. * Haben Sie alle falsche Zahne? Hiefür höchste Meise, auch für Platin, Gold. S4b:r, zahl! Spevalist Br auutz t x n, Wken, L'e!hdu' agasse 16, II. Slisge. Tür 5. * Bestellen Sie sofort per 'Karte ein Klassenlos bei Ludwig F r i c d m a n n, Wien, l, Saftgries 12. Losprecsr und Man'pulcniou Oll K 9.-, 7, K 13.-. % K 72.-. Wiener MorgenzriLÜrrK iS. MÄ 'Ms . Warnung vor Zrreführung. Dir Bevölkerung wird aüfru'rk'am gemacht, daß her große amenkaniscke Schnellverkauf im Ncstenmarlt einzig und allein im VI. Bezirk, Dambockgasie 10. stattiindet. Der Restenmarkt besttzt weder Filialen noch Zweig» geschälte und alle ähnlich lautenden Firmennamen sind auf Täuschung de§ Publikums, axsiellt. Das seltene Vertraue», welches wir in den westetzen Kkeiten der Bevölkerung besitzen,zwingt uns, auf unlere Adrrffe, Wien, VI., Damböckgatse 40. wiederholt aufmerksam zu machms um unsere Kunden »nd das k. 1. Publikum vor Schaden zu bewahren. . -- Dirnd/stoff» Sretorre, Marquisette und Melderleine» in herrlicher Auswahl,, btllrger als überall, offeriert die ohne Konkurrenz dastehende Wiener Resten-Messe, VI., Windnmhlgasfe 2, gegenüber^der Laimgurbenkirche. . * Waventransporte nach Palästina rmd Aesypte» rDie S.p e d rt.i 0 n§ a b t e.i l un g der P » 1 & 8 ti n a Travel Li n * & T r a h 8 p 0 r t Co. Ltd. (Palästinensische Reise? und Transportgesellschaft m. b. H, Wien, 11, Prater- * siraße 9, Telephon 45.359, Telegramme: Maanrim) übernimmt jede Art vow Mertransporlen. Zollabfertigungen, Zusireriungen, Verpackungen (seetüchtig) usw. zu kulantesten Bedingungen. S p e z i a l d i t n'ft tm Güterverkehr nach und von P a l äst t n a. S v r i e n und A e g h p t e n. Eigene Nlederlasiungru in Jaffa, Cbaifa. Alexandrien nttb Beirut, Berlm. Drohobycz, Innsbruck, Krakau, Lodz, Mi-Ostra« und Triest. Schlffsraunr iür mehrere Waggons gesichert. Mvbel. Richard Goldstein, VN.. Kaiserstr. 48. 2-6 Uhr Berei»snstchrrchterr. M i s r a ch i. 10 Uhr vormittags im Saale des mrdirösterreischen Gewerbevcreines I., Eichmbachgaffe 11, Vortrag des Dr. I. Hoffman», Obenabbrner (Radantz) über «Erez Iesroel uud die gesetzestreuen Juden-. Gäste willkommen. — Jugendgruppe d er zi o n-istisch en B ezirks i ekti o n Innere Stadt. Montag den 17. Mar im Don^Cafö, Singersiraße 10, um 7 Uhr abends, gesellige Versammlung mit Diskussion über den Vortrag des Herrn Prof. Dr. Stein. — Zionistische B e z r r k.s s e k t i o « Hietzing. 7,10 Uhr vormittags Massenversammlung im Schönbrnnnerkeller. lXll!., Hadikgaffe 62. Redner: . Abgeordneter Ingenieur Robert Stricker und Gemeindemt Dr. Leopold Plaschkes. — I ü d i s chal a d e m i s ch e r P h i l o s vhe n-B e r e i n> IX., Alsersiraße 28. Montag den 17. d. M., 7.7 Uhr nachmittags, findet eine Plenarversammlung statt. Tagesordnung: Bericht Über die Vorfälle au der Universität. Steuerfragekirste«. D. S. 3748. Erwerbsteuertrager könne» nach der kaiserlichen Verordnung vom 19. Oktober 1914 einen Steuernachlaß zugrbilligt erhalten, was im freien Ermeffen der Svezial- -kommifsiou lcegt. Der Nachlaßwerber rnnß. aber den Grad und die Dauer der erlittenen Slotüng i» den Betriebsverhältmffeu s e! b st dartun. Me Behörde ist nicht verpflichtet, zur Beweisführung auftufordrrn oder vdnAmts wegen Erhebungen zn pflegen. Ihre Beschwerde dürste daher keinen Erfolg haben. — Einkommensteuer 6484. Gegen die ^Aufforderung zur Einbringung des Etnkommrnsteuerbekrnntniffes ist rin gesonderter Rekurs nicht zulässig, weil die Aufforderung eine lediglich das Verfahren betreffende Entscheidung ist, gegen dir-rin Rechtsmittel ausgeschloffen ist. — Edith K.» Wie». Auch wenn der größere Teil des Aufwandes durch Ihren Sohn bestrlile» w>rd,- mit dem Sie in gemeinschaftlichem Haushalt lebe«, so sind Ste doch selbständig zu besteuernwenn dff so beträchtliches Vermögen Ihrerseits in dr« Haushalt fließt. Daß Sie in der »Versorgung" Ihres Sohnes stehen, kann wohl nicht gesagt werden.—Betriebseinstellung. Wenn der Betrieb eingestellt wurde, jedoch innerhalb der Veranlaguugsperiode in derselben Betrstbsstätle wieder ausgenommen wird, so findet eine Löschung der. Crwerbssteuer nicht statt. Sie habm bloß einen Anspruch aus Ermäßigung der Steuer mit Rücksicht aus das Ruhen des Betriebes. — Josef W. 16 384. Die Abweisung der Beschwerde ist gerechtfertigt. Die bloße Bthanptung. daß Sie das Vmhaltsdekret wegen schwerer/-Erftankung nicht beantworten konnten, geunzt mcht. : Sie hätten Bewerfe vorlrsen oder aubreten Niiffen. | Die ErrEhrurrg. Der Marktbericht. Die Beschickung der Märkte fiel' heute im allgememen - günstig aus. Aus den G r ü n w a r e» m ü v k t e u gab es geradezu Ueberfluß, dw Preise sind jedoch nur für Salat weiter ' zurückgeganaen.. f. , In der G r o ß m a.r k t h a t ljt kam das uahourerte Rindfleisch und ameukanffches Rauchfleisch zu L 109.— zum Verkauf.; Die, F i s'ch m a r k t e verWen henke über Kabljau zu st 5v.— vro Kilogramm. Salzheringe zu K 21.— pro Kilogramm und Lamshl'rmge, "das Stück zu st 6.—. Für M o ntag oder Dlenstag werden lebende Karpfen erwarte^ die sich auf st 8b.— bis L St).— stellen dürften. Kartoffellose Woche« bevorstehend. Alls dr« Staatsamt'e:für Bottsernäh-ung verlauret. daß die Kattofirlcinlaufe, die bekanntlich m den lctztm Tagen sehr stark wiiren, bald beendet se n werdkn. Wettere' Schlüffe in Altkarioffeln bestehen nicht. Das Ernährungsamt befaßt sich jetzt mit Schlüffen auf hrur'ge Kartoffeln; bis zu d^ren erstem Eintreffen wird' sich jedoch ein belrächtlichrr Zwisch>nraum ergeben, in welchem e r n e R e t h'e k a r t o f.j e l l o s e r ..W o ch r u unvermeidlich emtretcn wird. ' LeSensmittelabgabestelle „Ubrai««". VM., Strozzi» gaffe 32 (8 bis 12 Uhr 'imv V-3 brs V-6 Uhr). Um unserem Personal Gelegenheit zu geben, von feinem gebührende« Urlaub Gebrauch zu machen, wird dre uk-ainffche Lebensmtttrlabgabestelle. „-Ukraina" vom t. bis 31. Juli geschloffen bleiben. Es siegt daher'; tm Interesse unserer k. T. Mitglieder ihren Bedarf an Lebens-' m ttrln rechtzeitig bei' uns besorgen zu ißollen. Zur Abgabe gelangen unter anderem: Salz. Ma sgneß kPolenta'. Bobneu, Spe seol, Schweinefett, holländischer Käse, Bauern'Mmmelkäse, Primsen, Topfen. Eier, Dönpflaumen, Zwtebrl, Sardinen, Lachshcringe usw. usw. Literatur u^Wiffenschaft. « Gerha.rt Hamptma»«: Der «esste HeilMyd. ArflMffchr Phantasie, 1920. S. Fischer, Verlag, 58«!«. 1 . * ,„! _ Das schulbekannw Schicksal drS AzlekenkaistrS desst« Vertrauensselrgkeit Fernando Cortez baz» -eMte. ' Mll Rr^ich und Leben zu nehmen, hat Gerhart HoüptmaNN ' ne ei, Problem gesteÜt. 8aS sei« ,Emanuel Omnt" episch w»«sstthMst^-' geformt hat: die Gottesuarrhert. Alte religiöse DeiSsäWtz'HE drin Volke der Azteke« eine» weißen Heilandserlöser verkünde^ MonteMma, der »i« die Träume wirkt, schaffend mit dtrLDM , Golthrit" ersehnt. - ' dies rSstliche Crschw'mM n > aller Seele«, aller Hene«»; himsrrnder^ gequälter Mensch« " v . m dre klare Offenbarung,; in die endliche Erfüllung - der Verheißu«- >. .* .. Und sieht m Cörl^ de« Erlöser, de« Tonaimh der atte« Sage. Er hält ihn für «nsteMch, aus jede« Tode ansetfichutd» (Die Motivimmg durch de» Opfertor eines gefangene» Spaniaßf. der »ach Montizumas Meinung m Cortez wiederouserstande« U zusammen mit dem überraschend »«gewendetes Symbol d«S KnrzisixsS Schott gn de« dramalisch Wirksamste«, daS Ha«Psi- «ann gklMge« tst.) ' Cortez «nd seine. Liste freilich haben andere Wünsche, «8T Erlöser zy sei«: Gald v«d Land, Beste rmd Bekehr»»-. ihren Gott «nd Heiland sind sie bereit, Leiches z« hä«sm., Wir ' seine» Gott und Heiland gibt MMezuma alles-Hirn Parallchtat irr der GlasbmZbeseffenheit wird «och vrrstär?tLstrch Analogie» der GlaubenSsymiole, wie dch Matstr-otteShWA^ durch welche sich gut benutzte dramatische UebenaschMg ergibt.' Durch diese scheinbare GottemPfi«d«sgSeinl)eit aber ergibt sich ' der tragische Konflikt: Derm Montezumas HeilandSglanbe ist," wie da§ Bildnis deS -mexikanische« Tonatmh, ^allertiefß bewahrtes dunkelstes Mysterium". Di^ welche für ih« der »eiß< Heitaud sind, „wollen, daß wir drobe» einst im Himmel glücklich- ' werden". Und st»d Räuber nicht bloß des Goldes, sondenr ^ach^ des MenschtumZ. Daran «mß die GotteSnarrheik MontezruniK'" zusammenbrechen. E r muß je» Passionsweg gche«, der Wand 8er Weißen gegayge» ist. Und stirbt vo» des Pseklck^ des ergenim Volkes, dem sei« Wese» dm Untergang bttÜte^M' ' Vor dem Ende aber wird de« Gottnarrm üa Augenblick'tzer^ Klarheit wo er seinen Peinigepn flucht, und damit seiner Gottverhlendung. So wird Montezuma erlöst. ' - ' z Mesr elf Szenen habe» oft gedanNich TiefstrZ. .. wird r§ von einem Wust vo» .Echärrmge^ debattea überdeckt, mit welchem Hauptmau» die Pausck Wz seelische« Erlebens, das er schöpferisch grstoüeu wollte. brücken sucht. ^Dadurch.ist. dichterisch und dramatjfch dies MuM fand angefammrlt. Dies schwächt auch die -- tm Ansaug stark// vorwattSstrröende — dramatische Gestaltimgr-.^,«ÄDeh«stiI Maße. Deurroch. ist diese, dramatische Phantasie des Posten narrenfums ein wertvolles Stück.Hauptmannschen Schaffens» . Sprachlich , zeigt das Werk eine bei.Hauptman» sonst «icht wahr-' nehmbare Unausgeglichenheit der Form. Vielleicht hat 8a der -de» - Dichter fremde spanische VrrS ei« Teil der Schuld. Jedenfalls sollten-einem Sprach- «nd KlangmeWe wie Hauptman» Zriruligsskribletverse, wie 0m. «sich AH dawach i« «chtw.", nicht entschlüpfe«.? Das letzte über das Werk zn sagen, ist erst «ach ei«« *Bf» > fShruug auf der Bühne möglich. Und damit hat eZ i» Wiev nsch eine gute Werle.. ■ ' S.S, Elboge» I.,' Geschichte der-'Juden seit .jüdischen'-Staates. (Aus-„Mur.und WsteLMll"! B. G.^ Teubner, Leipzig-Lerlin, IVI^... . r,<-;s Es war AU erwarten, daß ein kurzer Abriß dßS jüdische« GeschichtsüerlaufeS 'aus dey Hand dieses bedeutende« FopscherS eins treffliche. Darstellung bringen würde: Hervorzyhebe«. stich.- besonders die' rulturhfftorischen Abschnitte, die hurchwegsaMv den jMstöit^ErgchyiM'fußen-uick nicht wie.x« Sech jo«MM Geschichten einen Auszug aus dem »Grätz" bieten. Tief bedaüet» . lich,. - aber - schließlich. aus' her (Mentülitäi der. ofM^llys^Berlrner Kreise erKärbav ist die Stellung zur national j^visch^ Bewegung, für die er zwar ' ckrterketrnende Worte und doch nicht rhie- 'Mepkennung ftaüMWA' >Fn vöiner' Geschichte der Juden darf heute, auch' nicht -mehr-i "die - n e u h e b r ä i s ch e Litera pur mit ein paar Bemer^rnge« abgetaw^werderu Der im. 'Vorwort ausgesprochenen Tendenz,, dasBuch solle, dem Frieden und der Verständigung natürlich ,rnit 8^, Nichtjuden — dienen, glaubt der Verfasser am besten zu eyb, sprechen,', weyn er am - Schluß seiner recht kurK^geMeneq . Ausführungen über den Zionismus feststellt: „Dje . Zukunft per Juden liegt daher in ihren heutigen..Wohnlä.ndern,. und kann;nu,r durch engen Anschluß an ihr' Paterland gesichM. werden." Warum versagt der sonst so, scharfe .Kritische. GM, des.'Gelehrten — nicht dieses allein — gerade vor> der Mr!« lichkeit? ' —- Sonst aber ist zu sagen, daß das Wort von, der,' Erfüllung eines tiefen Bedürfnisses beim Erscheinen. dieses Buched diesmal Leine Phrase ist..Nur wäre:eine.MwÄM. .. rung der Literaturangaden, .eventuell im . Anschluß an de« , Text,- bei dem Mangel an einem biüirographischen Führer im Interesse der Leser sehr gu empfehlen. .- W., Stein, O. M. Fontana: Empörung Zewiverba. Vom 16. bis 2-1. M>ti »Kathreiner Malzkaffee « 1I.4N und nach Maßgabr der genügen Vorräte pro Bczugskatte XU Liter Splritus m K 11.10 pro Liter. Schuhabgab stelle. He'ksn- und Knabcntchuhe. -Damenhakbichube. Textllwarenabgabcstelle: Swcaier. Waden stutzen. Herrensocken und Kaninchenf'lle Auürrdrm du lundgemachtku Artiftl. Brennstoffabgabe: D-ttt r Tlnrms der Hoftabgabe: 21. Mai biS 1<>. Jun. P eis an den Abgaleff-llen km'dgennclit. Räh r s duich die Sachwa! cr und Venrauensmänner. Kott?. uvdKoblenabgab? wlrd^.fvttgesctzt. . , Bon. jOskär Mau rus Fontana wurde letzthi«! au hiessp." Stplle gesprochen, h\£ sein borzugstchtz^ Mmä« «Erweckung' erschien. Nun liegt ei« Band früher Ächejte« dieses . ernst zu nehmenden Dichters- ' «E m PÄ t e t* ' M & P. Tal, Verlag) vor. Novellen, nicht ganz gleichmäßig ti| ihrer Stärke, glcrchmäßig abet in ihrem sittlichen Ernst. Im' Ernst der Auffassung seelischer Prozesse wie im Ernst der - PiederAab-. — Fontana jietzr irr don Mensen, s?» den

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