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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-16 · Heft 472 (16.5.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 472 (16.5.1920)
Date
1920-05-16
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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StVl 472 Wien. Sontttag . 1 PalLsttna-Meettng im Prater. Anerkennung unseres Rechtes aufPatästina Lmch' die Friedenskonferenz gab der jüdisch-akademischen Verbindung „Kadimah" den Anlaß, nn SwobodatZaale im Prater eine frei zugängliche Müsteü-. Versammlung einzuberufen. Freüdig'folgte die jüdische Bevölkerung Wiens dem. Rufe. Lange vor Beginn der Persammlung war der Saal, welcher einige. tausend Personen faßt, dicht gefüllt. Alle Schichten der jüdischen Bevölkerung, alt und jung, waren gekommen, unt von neuem der Kunde sich zu freuen. Einen weihevollen Auftakt erhielt die Feierstim--, mung, als Dr. Schallt in dA Einleitung seiner von der ernsten Verantwortlichkeit ‘btt Stünde erfüllten Rede TheodorHerz-ls gedachte und die ganze Versammlung sich schweigend erhob.-Dr. Schallt wies darauf hin-daß heute-unsere Galuth auch , in kulturellem Sinne zu Ende sei, da das jüdische Volk, dem in seiner schwersten Zeit die Erfüllung seiner uralten Wünsche geworden ist, jetztausder Nomadenkultur zur seßhaften Kuftut komme- und daß -so der für - die Menschheit so Mahrvolle Judenhaß schwinden werde. Heute, da das jüdische Volk wieder seiner Heimat habe, seines berufen, feft Menschheit, die im Dunkel sozialen Leides ist, , chreder Licht zu bringen, wie einstmals, als auf dem Böden., Palästinas das Licht für die Menschheit kam:. ,^D er kommende jü.di.sche Staat soll und wird etn S.ieg'der f'özialen Ge't'echttgJett wet« den!" — schloß Dr. Schalit und öie Begeisterung, mit ( welche^ seine Worte ausgenommen wurden, ließ abnen, .wre mächtig dieser Wille zur sozialen Gerechtigkeit in dem unterdrücktesten aller Völker ist. : r; Schmatjahu Lew ist, welcher Hierauf,. dort stürmischen Ovationen begrüßt, das Wort naHm, .s'Ührw aus, daß wir heute noch gar nicht die Bedeutung des ' Ereignisses recht ermessen könstest. Mr werden erst^sM die Legende öseses Tages bilden. Heute aller können Mir bpt Prozeß, der zu dieser Erfüllung führte, begreifen. Es. ist der Prozeß, unsere Vergangenheit wieder,ganz in uns aüfzünehmenl Vor der EmaMation hätteft wir sie irj. der engen Welt des Ghetto; die Emanzipation brachte einen Konflikt zwischen die eigene Vergangenheit und hie Zukunft, die wir an Fremdes anknüpfen wollten. Daraus ^entstand de ReförntbewetzüNg, welche eigentlich sttzts aNtmational war, Larüus ah^r auch als Antithese die Abwendung von der Zukunftder Wunsch in Palästina bwß zu sterbest, der die C h a l u k a schuf.' Die S y N-' t h e s e' zwischen Vergangenheit' nNü' Zukunft hat der Zionismus geschaffen, der Land und Volk vereinigen : will. Und er schafft die große Revolution des jüdischen' Wesens; den .Uöbexgang'. von dey - beweglichen zu den, rufbeweglichen Gütern; die NeNschöpfungder Sprache für das Leben. Den Weg gebahnt haben unsere' P ro» * niere in Palästina. Ohne ste und ohne die Organi-' s a t r o n auf p o l i t i s ch e r Grundlage hätten wir unser ' Ziel nrcht erreicht. Dw Berührung des Volkes mit'seinem Boden — schloß Dr. Lewin — wird nun für unser neues - Volksleben Wege finden lassen, die s ch ö n e r sind als - die Wege, welche die Welt bisher gegangen ist. Unsere- Krndet werden es besser habend " :' ‘ Dr. Lewin,: welcher während ' seiner Rede häufig durch stürmischen Beifall unterbrochen wordene war, wurde, als er mit dem Hinweis auf die glückliche Zukünst schloß, mit rauschendem Applaus gefeiert. - Nach ihm wies Gemeinderat Dr. Plasch kos auf die Bedeütung hin, welche die'Anerkennung unserer nationalen Rechte in den Ländern der Galuth hat. Die Galuth und Palästina bilden eine Einheit und darum '? Müssen wir alles, was unsere jüdische Existenz sichert festigen: in Wien dadurch, daß wir *die jüdisch farblose Kultusgemeinde zur wahren jüdischen Volksg e» m ein de machen. - Die „Tikwah" schloß die würdige jüdische-Kundgebung. .; Elfhundert österreichische Kriegsgefangene r kommen aus S»birie«4 Zürich, 14. Mai. lPrivat.) Die „Neuen Züricher Nach- - richten" melden aus Genf: Doktor Montandon, Delchiettw des Mrnationale» Komitees vom Roten Kreuz für die Heimfchüffung der österreichisch - ungarischen Kriegsgefangenen \A Sibirien, telegraphiert^ aus Wladiwostok, - daß ein' erster Transport von 1132 Gefangenen ant 30. April m Wladiwostok mit dem japanischen Dampfet ShuNkomaru, welcher bereits tschechische Truppen heimbesördttt hat, eingeschifft wird. - . - - , Die Ankunft dieses Transports steht für Mitte IM in Priest in Aussicht. - - ' Das Kinderfest der Amerikanische» Kinder- , Hilfsaktion im Angarte». Die- Aincrikanischv Kind-crhilssaktwn veranstaltete -gestern nachmittags anläßlich des Jahrestages des Beginns ihrer Tätigkeit in Oesterreich, ein Kinderfest int Augarten. JrsMamt nahmen 12.900 K'.udeö iftgran teil. Die Kinder stU ^äfte der Amerikaner in' 50 Spers-estellest Kakao und Bäckerei und Junten sich an, verschiedenen Belustigungen erfreuen, tzm 3 Uhr fanden ^ich die Festgäste im Augarten ein» <^s erschienen die Herren. LerAmerikanischeNHilfsaktion.' mit dem Präsidenten Seitz und die Vertreter der' ausländischen Missionen, ferner Bürgermeister Re u- Md BuebürLernreWr Win.teLsulleLhaM- Äk-'öAenzortutz, ''' mann S e d e r, Staatssekretär Hfl n u f ch, Unterstaats-? sekrrtär Dr. Waiß und Polizeipräsident Schober. -Die pssizierle- Feier, wurde mit 'einer Ansprache des Schisfsleutnrnt Stock ton, Direktors der Amerikanischen Kinderhi^ssaktioN, eingeleiteft welchch ausführte: Vor einem Jahve hieß Herr Präsident Seih auf dem nämlichen .Boden unsere Mission in Wien willkommen. Unser Programm umfaßte die Ausspeisüngvon 60.000 Kindern in Oesterreich: >H?ute speisen -wir 300.000 Kinder pro Tag aus. Die'täglichen Auslagen belaufen sich jetzt auf 4 Millionen Kräften, unser wöchentlichen Verbrauch-beträgt 338 Rettö-Kllb'.kbonnen solcher Hauptnahrungsittittel, wie Kakao, Zucker- Mehl. Der Chef her amertkauischen Hilfsaktion bedoNts nun den unverändert unpolitischen Charakterdes HWwerkes, den für die Aufnahme dev Kinder lin llie' Ausspeisung lediglich ausschlaggebenden ärztlichen Befund. . Nach einer herzlichen Erwiderung durch Untverfttäksprosesser Pirquet und Bizehürgetmeister Winter sprach PräMent Ich danke vor allem Mr. Sbockton für die. freundlichen Woxte her .Anerkennung,, die' er der 'bescheiden-m Mitwirkung des Präsidenten' Und der österreichischen Regierung und ihrer Organe an dem amerikanischen Kinderh ilfswerk gewidmet hat. Was Sie hier sehen, diese Huldigung Tausender -K luder, die Amerika aus Not und Elend befreit hat, wollen Sie, Mr. Hoober und.' allen denen, die dieses Wohlfährtswerk gesttftet haben, und sorttragen helfenberichten. Wollen Sie aus dieser HüldignN'g erseh-en, wie tief wir die große Wohltat empfinden, die Amerika Oesterreich geleistet hat. - Die österreichischen Behörden unh das österreichische Volk werden alles tun, um Siein ihrem edlen . Hilsswerk zu unterstützen. Der Name des amerikanischen ' Volkes wird ewig eingezetchnet bleiben in den Annalen der jetzt so traurigen und — hoffen wir — einmal noch glücklicheren Geschichte Dechschösterreichs. (Lebhafter Beifall.) Hierauf begann das Kinderfest,' bas einen außerordentlich befriedigenden Verlauf nahm. Musikalische, schauspielerische und turnerische Vorführungen in bunter Reiheyfolge fanden allgemeinen Beifall und. hielten die Gäste bis. in die Abendstunden aus. dem Festplatze. . > Aegelung des Rersebevkehes, Im heutigen Staatsgesetzblatt gelangt die Äoll- ZUgs-anweisung der. Staatsregierung über die Regelung . des dMjährigen- Reisevetkeh-rs zur PerlaucharUng. Die : Bollzngsanweisung ermächtigt di« Landesregierungen, den Aufenthalt ün Lande., im Jahre 19.2.0 . durch allgemeine Anordnungen zu regeln, sofern, es sich.um einen Länger ä(s drei Tage dauernden Uustnthalt handelt. f Von der NotwendiAkeir d^r Einholung einer Auf- PnthallsbewiMgung such Personen, die ihm. Laube; heimatberechtigt sind oder , dort ihren ordentlichen Wohnsitz haben, ferner die Mitglieder der Staatsregierung. Her Nationalversammlung und der Landesberfammlüngen lsowie öffentliche Angestellte befreit. sLer freie Aufenthalt wird: auchfür die Dauer von mindestens vier Wochen. Personen zugestanden, die im Lände über eine Wohnungsgelegenheit im eigenen Hause verfügen. Außerdem darf die'AusenthaltsbewiÜigung dem gewerblichen, industriellen, kaufmännischen, landwirtschaftlichen urch häuslichen Hilfspersonal für die Dauer des Dienstverhältnisses,, dann Personen, die in Kranken- und Wohltätigkeitsanstalten ausgenommen werden, und kurbedürftigen Personen, falls es sich um den Aufenthalt in den Gadern Baden, Bad Hall, Bcckrgastein, Hofgastein, Gleichenberg und Pyrawarth handelt, nicht .verweigert werden. Die Kurbedürstigkeit wird nach Maßgabe der von den Landesregierungen zu erlassenden Anordnungen uächzufvei'sen sem. ' , Personen, die sich nicht mit einem gültigen Reisepaß, einem gültigen, mit dem.Lichtbilde des Inhabers versehenen amtlichen Identitätsnachweis. ' oder - einer Ausenthaltsbewilligung ausweisen». sind von der -Hinreise in ein Land ausgeschlossen. Jüdische Institutionen in Amerika. Es gibt in den Vereinigten Staaten 76 jüdische nationale Organisationen, die zusammen 1,062.412 Mltgüeder zählen. Ebensoviele Orgamsattonen umfaßt die Zweite Gruppe, der Wohltätigkeitsgesellschafton, die insgesamt^ 230.114 Mitglieder zählen. ' Zu den Erziehungsorgauisatiorlen werden die drei Theologischen Semrnarieu sowie das »Dropstö College sor Hebrsw and Cognate Learning" gerechnet. DaS älteste ist daS Hebrew Union College in Cincinnati, welches bereits im Sommer 1883 Rabbinatsexamen vornehmen konnte. Es wird von der liberalen Union of American Hebrew Congregations erhalten. .An der Spitze steht als Präsident der Führer der amerikants.chen Reform Dr. Kaufmann . Köhler, dessen Bemühungen das Entstehen dieser Anstalt zn verdanken ist. — Das konservative Jewish Theological Seminary of America in New-Dort Mrde 1886 gegründet. Der vorletzte Präsident war der vor vier Jahren verstorbene Saiomon S ch e ch t e t, dessen Nachfolger Cyrus - Adler ist. An das. Seminar ist eine Lehrerbildungsanstalt angegliedert. — In New-Uork gibt es überdies ein streng orthodoxes Rabbinerseminar auf den Namen des Rabbi Isaak Elchattan Spektor aus 5kowrw.' Eine ganz eigenartige Stellung nimrnt das nach scn.em Stifter jo benannte Drop sie. College m MiladelPhia 16. War 1920 Seite M ^" » ww w w v w «p v MWüwwwarwwwwq FlDR-ßElMOHIEj ZIGARETTENPAPIERE 1 ZIGARETTENHOLSENS m * Sie reffen selbst S die höt fen Erwarfunga» S des Rauchers» S £ ein, das Unterricht in biblischer, und rabbimscher Literatur in den ssmrüschen Sprachen und in jüdischer Geschichte-erteilt! und das Recht: hat, den Grad eines Doktors der Philosophie zu verleihen. In der Aufnahme der Studenten witd 'kein!' Unterschied, des Bekenntnisses, der Hautfarbe noch des Geschlechtes gemacht. Der Untere richt ist ganz unentgeltlich. Dagegen gewährt das Institut NU? die Studenten Preise von 600 Dollar jährliche' An der 'Spitzt steht' Cyrus Adler. Eröffnet wurde diese Lehranstalt' iM Jahr^ -1907. Seit dern Jahre 1913 gibt ihr Professoren-Kollügiuml die bis dahin in London erschienene Jewish QU(trierIm Review heraus. , , ’ I Die American Iewi sh Hist'ori-cal Society wurde im Jahre 1892 gegründet: Einer ihrer Präsidenten^ war der bekannte amerikanische Staatsmann' und HrstsrckeN Oscar S. Straus. Jetzt' steht cm ihrer Spitze' Cyrus/ Adler.. Sie hat 20 Bände mit Beiträgen zur Geschichte deis Juden, vornehmlich.in Amerika, herausgegeben. . ' .Das im Jahre 1916 entstandene Bureau of Jewish Social Research in New-Iork. hat sich zum Ziele gesetzt, «dre- Probleme des jüdischen sozialen und kommunalen' Lebens in Amerika Und anderen Zentren des JiidöntUMs M studieren". -, , ' Die im Jahre 1916 entstandene Gesellschaft I e w'i Academiclans of America in Kew-Yorr zahlt! 24 Mitglieder und hat zum Ziel,- die schöpferische jüdische Gö-s lehrsamkeit zu fordern und die Wahrheiten und Lehren bcSj] Judentums im Lichte des modernen Gedankens zu erfovschen.i Eine Handgranate in eine Versammlung geschleudert. Enslingen, 16. Mai. (Wolff.) Gestern abends . veraüstaltete die hiesige Zentrnmspartei eine Versammlung, in der Erz d er g er sprach. Gegen »/^lO Ähr wurde von der Straße aus durch ein Fenster eine H a n d g r a n a t e geschleudert, die im Kleideräblegeramn platzte. Die Splitter drangen zum Teil bis aufs Podium; verletzt wurde jedoch niemand. Der dichtgefüllte Säal war^ sofort m Aaüch' gehüllL ' Die Dersammlungsteilnehrner stöben auseinander. Von Täter hat man keine Spur. Aufhebung der Sommerzeit i« Tirol. Innsbruck, 15. Mai. (Korr.-Bur.) Der Tirolers Landesrat hat beschlossen, die Somme r z e i t vom! 24. Mai ab aufzuheben. 3. Für die jüdischen Blinden. Der HÜsSverein der jüdischen Blmden in Wien ersucht »nL um Veröffentlichung des nachstehenden Aufrufes: „Am drückendsten! ist die Not jener Unglücklichen, welche durch ein Gebreche» am! Schritthalten mit uns in dieser schweren Zeit gehindert werden^ Wenn dieser Uebelstand bei einer Kategorie besonders zutage trim o sind es die Blinde n. Aber nicht jene, welche in Anq stallen wohlgeborgen, sondern solche, die draußen im Lebe« stehen, ans sich selbst angewiesen, wegen der - unerschwingliche« Preise der Lebrnsbedingnngen ihren Berns nur zum - Teil öden gar nicht ausüben können oder, was ebenso häustg vorkommt^ krank und arbeitsunfähig sind. Diesen Unglücklichsten zu hclftn^ hat sich ein Verein gebildet, der sie nicht n»r - durch. Spenders sondern auch durch Arbeitsvermittlung Unterstützen will. ' - -?j Allein unsere Mittel find erschöpft und die Zahl der BlindeL hat sich infolge des Hinzukomwens ihrer unglücklichen Leiden-- genossen aus dem Kriege bedeutend erhöht,, so daß die Vereins-!, leitnng derzeit außerstande ist, auch nur in den dringendsten Fälleni helfend einzugreifen. Der einzige Schritt, welcher ihr. noch zur Verfügung steht, ist, a« die jüd is cheW ohltLtigkrik z.N appellieren, und sie ist überzeugt, daß.kein jüdisch! fühlendes Herz sich diesem Notrufe verschließen wird. Gefällige Spenden find zu richte« an A. R o s e n b e r g, IX,, N»rd^. bergstroßeis. - - * BegrÜbnisie am heutLgen Tage. Zentral fr re d h o f: 9 Uhr SO Min. Schafranrk Johanna; 11 Uhr Veuftld Philipp. — NeuerFriedhof: 9 Uhr 20 Mn« OeilMriedrick; 9 Ubr 40 Mm. Singer Lco; 10 Uhr Pollak Amatre; 10 Uhr 20 Min. Taub Ede; 10 Uhr 40 Mim Kesten Sarah. Das 'Standrecht in Linz anfgehoven. Da die Ruhe weiter nicht gestört wurde, ist das über Linz verhängt^ Standrecht gestern aufgehoben worden. < * Die Verhandlungen mit den Straßenbahnerns Gestern begannen im Raihause die Verhandlungen mit Heu ftratzenbahnbediensteten über die Forderungen ihres neuen ollrktivvertrages. Sie wurden mit einer allgemeinen Aussprache emgeleitet, in der aber schon die g r o fi e n Srbwierigteiten zu«, tage traten, die zwischen den Forderungen, der Angestellten und der finanziellen Leistungssähigkelt der Gememde bestehen. g « Die Betriebsverlarrgcvung der Etraßeudahul Heute tritt zum ersten Male der vertängerte - SovntagÄ betrieb der Straßenbahn bis 11 Uhr nachtin Kraft. Ad 1. Juni ist eine Verlängerung des WochtzntagsverkchrS geplant: 1 Öi-d Straßenbahn soll von diesem Tage an bis 10 Uhr abends''vers lehren, während der Ferertagslahrplan dis. 11 Uhr nachts auch wsllerym aufrecht bleibt.

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