Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 470 (14.5.1920)
- Date
- 1920-05-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 4 Wien, Freitag . Tagesbericht. Eine Aktion zur Hebung der heimische« Kohlenproduktion. Lebensmittelpramien für die Bergleute. — Steigerung der Produktion um 2V Prozent. Der Herausgeber der Korrespondenz Herzog hqtte gestern «ine Unterredung mit dem Kohlenre seren len kwfrat.Dr. Kloß, der sich zunächst über die Kohlensituation Oesterreichs folgendermaßen äußerte: Die Eohlenlage in Oesterreich hat sich ettvus gebessert', doch ist unsere Situation durch verschiedene Zwischenfälle, ^re sich in Oberfchl-esien und im Ostrauer Revier stets. von neuem ereignen, noch lange keine günstige. Wir shrd bemüht/die Produktion im Inlands.mit allem Nachdrucks zu steigern und haben eine großzügige Aktion eingeleitst, welche in folgendem - besteht:'Um die Produktion zu heben, ist es nötig, den Bergleuten entsprechend erhöhte Nahrungsmittelquoten zukommeu zu lassen. Im Einvernehmen mit dem Staatsamt für Dolksernährung haben wir daher vereinbart: Wir werden dem genannten Staatsamte durch erhöhte Zuweisungen von Kohle -die Möglichkeit geben»^ sich größere Mengen von Lebensmitteln zu beschaffen? respektive zu erzeugen. Es handelt sich hiebei insbetsonder? um Mehl, Fett und Speck. Nach einer Reihe von Besprechungen mit den Vertretern der Bergarbeiterschaft haben wir uns zu Lebensmittelprämien für die Kohlenarbeiter entschlossen, um eine erhöhte Lesung derselben -u erzilen. Bei afnex Siei ge rung derLeistung um 15 bis 20 Prozent wird der Kohlenarbeiter von den wichtigsten Lebensmitteln Quoten zugewicsen erhalten, welche fast die normale Friedensquore erreichen. Die Bergarbeiterschrft 'hat sich mit Freude bereit erklärt und überall zugesichert, daß sie durch die Zuweisung von erhöhten Lebensmittelrationen gewiß in die Lage kommen wird, eins, größere Produktion zu erzielen. Das Plus der gefor< derten Kohlenmenge wird es möglich machen, der Industrie ein erhöhtes Kohlen quantum zur Verfügung zu stellen und auch den Hausbrand etwas besser zu doii'ren.-Man kann ruhig behaupten,' daß die gesamte Oesfentlichkeit an der neuen Aktivn aus das lebhafteste interess'.ert ist. Wir versprechen ums von der Durchführung der Aktion eine wenigstms teilweise- < E n t s p u n n u n g unserer tristen KohtensiluatLon, wodu -ch «ine Belebung aller I dustrien und in weiterer Folge eine Hebung unseres Exportes und damit wieder eine Besserung unserer Valuta möglich i ^in dürfte. - - Die Grazer DerkehrsLonferenz. Aus Graz wird uns berichtet: Die hier tagende internationale Verkehrskonferenz nähert sich dem Abschluß. Der Eisenbahntransportausschuß befaßte sich mit einem umfangreichen Material. Außer den bereits mitgeteilten Vereinbarungen über Zugs- Verbesserungen wurden Maßnahmen getroffen, die geeignet sind, die derzeit großen Güter- Und Wagen st auungen, namentlich in den Grenzstationen, zu beseitigen. Im T a r i f a ü s s ch u ß wurde die Erstellung von direkten Darren zwischen Oesterreich, derTschecho- Slowakei, Jugoslawien und Italien beschlossen. Ein Stoff von alter Art also und mit wahrhaftig nicht neuer Musik versehen. Weingartner kehrt zum gesprochenen Dialog und zur geschlossenen Nummernform zurück. Aber gerade das wird ihm gefährlich. Wir sind dadurch genöligt, schärfer auf jene Musik zu achten, die sich von Prosa so deutlich rLbhebt. Und wir vermissen umso schmerzlicher den güten Wein in den alten Schläuchen. Eine Arie von Weingartner oder die Stilkopie einer ' Koloraturpartie aus einem florentinischen Oratorküm — guter Gatts Die/alten Originale wären uns lieber. Auch sonst schlicht die Erfindung auf Krücken einher — lehnt sich müde an dieses und jenes Vorbild und vermag sich nirgends zu wirklichem Schaffen aufzurafsen. Wenn wir nach Unfällen fo.fchten, könnten zur Not noch das D-dur- Jntermezzo im ersten Akt, das ein Maskentreiben schildert, die T.'ufrlsaustreihung im zweiten Akt und hie und da ein gut rhythmisierter Chorsatz bestehen. Aber sonst breitet sich betrübliche Langweite Über die Partitur. Ern Quartett schielt nach „Meistersingec"- Ehren, ohne sich dem Original auch nur entfernt zu nähern. Verlorene Zeit, verlorene Müh". Selbst de-- sonst Unverwüstliche Humor Richard Mahrs ve sagte an d-eser Komik, wvnn er auch Gelegenheit fand, gütige Hebens- Wärme durch den Unsinn durchschimmern zu' lassen. Frau Schumann, in ein blondes Bräntchen'verwandelt, mochte noch so sonnig und schalkhaft fein, Herr Radin s'ch um einen komilchrn Mönch'bemühen. Fraulein Hussa und die Herren Preuß.S Lehmann, Gallos, Manowarda, Wernigk usw. ihre Rollen noch so trefflich ausfülten: der „Meister Andrea" hat die Meisterprüfung nicht beständen und Weingartner hätte besser getan, seine „»Dorfschule" allein auf die Plattform d r O fsenll'chkeit zu stellen. Der gewiegt? Techni.er verleugnet s'ch in der komischen Oper freilich nicht. Aber dies allein kann die mangekrtdss Erfi. düng nicht verdecken und damit fällt daS zweite Werk, daS Zu Unrecht neben den starken und wirkungsvollen Einakter aesetzt wurde. D r- K'7??rad Morrs. Wiener Morgenzettung Eingesendrt. Marie Kiidisch Willi Fall Wien Lehiberg Verlobte, Wien, Im Mai 1920. 8780 Juwelier Better VXX., HartahtUsratrMM 08. — Telephon SB098. « VEJRKAtJP T&glloli Ooie#ronheltnh&nfo! s*5 - Der Postnüs schuß hat die Normen des Brief-, Zeitungs- und Paketverkehres zwischen den vier beteiligten Staaten aufgestellt.' Im T eleg raph en- und Telephonausschuß wurde die raschere Abwicklung des Privat-Telegramm- und Telephonverkehres zwischen den an der Konferenz teilnehmenden Staaten' beschlossen. __ Aus der Pottzeichronik. Am 7. d. M. wurde aus der Garage XIX., Felix Mottlstratze 60, das Automobil A III 738 im Werte' von K 310.000 zum Nachteile des Isaak Me nahe m/ XVlil., Cottagegasse 47. gestohlen. Es ist ein dunkelblau gestrichener Benz-Wagen, geschlossen. Am 6. d. M. wurde bei der Hirma S i g a l l L L a u f e r» 1* Rudolssplatz 3, eingebrochen. Gestohlen wurden Waren im Gesamtwerte von K 150.000. Durch. mehrfache Anzeigen wurde die Aufmerksamkeit des Sittenamtes der Polizeidirektion auf die Inhaberin der Wohnung VI., Gumpöndorferftrüße 32, gelenkt, die ihre beiden Zimmer als Absteigequartier inseriert haben soll. Durch Erhebungen wurde festgestellt, daß die Kaffeehausbesitzerin Ilka Müller,, die die beiden Zimmer, inne hat, sie seit November v. I. stundenmäßig gegen« X 150.— Miete, oftmals mehrere Male, im Tage, abgab und 'sich solcherart Monatseinkünste vyn ungefähr K 18.000 verschafft hat. Die Wohnung lautete auf den Namen ihrer verheirateten Schwester, die in Ungarn wohnt und die als Mieterin polizeilich gemeldet ist. Die Müller wurde f dem Bezirksgericht Iofefstadt eingeliefert. Ihre Ab-' schaffung aus Wien ist eingeleitet. . Gestern vormittags hat sich der 41jährige Eich-, meister i. P. Edmund Z ä j i r e K in seiner Wohnung, XVM., Eduardgasse 8, mit Leuchtgas vergiftet. Er wurde tot aufgefunden. — Am Nachmittag wurde der 30jährige Gastwirt Karl Adam, X. Rotenhofgasse 15. durch Leuchtgas vergiftet, gleichfalls toi aufgefunden. Auch et hat Selbstmord begangen. Die Ursache der Tat ist in beiden Dillen unbekännt. Die Dudapester Zeitungen vor der Einstellung. Ans Budapest wird berichtet: Der Papiervorrat der Budapester Blätter ist fast gänzlich erschöpft. Da die Aussichten aus eine Papierbeschaffung die denkbar schlechtesten sind, beschlossen die Zeitungs- Unternehmer, wenn es ihnen nicht gelingen sollte, sich in allerkürzester Zeit Papier zu besorgen, ihrem gesamten Personal, den redaktionellen Mitarbeitern, den administrativen Beamten und dem technischen Personal am 1. Juni zu kündigen Ialob H. Schiff — Ehrendoktor der jüdischen Rechtswissenschaften. . .Jewffh Wmld* in . Philadelphia bringt mir Cincinnati dir Meldung, daß der -Senat des Hcbrew Union College be'cbtossen habe, Jakob H. Schiss und Louis Marchall mit der Beüeilmng des Ehieudv!to,ats der jüdi'chen Rechts' wissenschasien auszuzeichnen. Das Hebrew Union College ist bi* von den amerckanisäun Rnormiuhen. in- Leben gerufene Hoch» z schule für die Wissenschaften des Judentums und bieitt auch zur; Hrrarrb ldimk von Rabbinern für d>e jüdischen Rewrmgemc>nden n den Beremialen Staaten. An dieser Hochschule - wirten als Professoren unter anderen auch der aus/Galiz en stammende Geschschtsphilosovh Dr. David Neu mark und der vor vielen Jahren aus Mähren bei ufene Professor Dr. Gmthard Deutsch. * Berufung eines Wieners nach England und Amerika. Wahrend des Krieges erregten im Inland zwei Erstvdungen des Privatdozenten an der Wiener Universität Dr. Max Herz grobes Auf ehe«: die Blindenllangschrist oder das «sprechende Buch" und ein neues Druckverfahren tür die tastbare Bl'ndenschnft. Es erfolgten dringende Einladungen seitens des Nationalinstituts in London, der Blmderiorganisation m Rew-Vork und des demnächst m Battlmore tagenden Kvn» grefses. Dozent Dr Herz, dessen eigentlicher Beruf der eines Svez alarztes tüc Herzkrankbeiten ist, < gedenkt dem ehrenden Ruf nach London und Ncw-Aork' bald Folge zu leiste«, hofft aber schon E''d? Jul» w eder nach Wien zürückgetehrt zu km. * Verstaatlichung von Allanb. Wie verlautet, soll auf der Tagesordnung der am 26. d. M. stcittfindenden Generalversammlung deS Vereines «Heilanstalt Alland" der Antrag des Kuratoriums auf Uebergabe der Heilanstalt an daS Staatsamt für soziale Verwaltung stehen. Ueber den Fortbestand des Vereines soll spater entschieden werden. ' * * Die Sabvatruhe im Staate Aibany. AnS N e w- N v r k wrrd uns berichtet: In der gesetzgrbendm Körperschaft dcs Staats Albmnwurde ecr vom rls!enchlbm^n Son'.iick » 14. Mai 1920 . Är. 470 Dickster« -eingebrachie »GesetzeSantrag, wonach densenigkw Juden, welche erwiesenermaßen die Sabbatruhe halten, gestalte! wird, am Sonntag zu arbeiten, mit 186 gegen 18 Stimme« a n g e n o m m t n. Es ist anzunebmen, daß der Senat sic» diesem Votum anschließen unv der Staatsgouvernenr das Cesm m kürzester Zeit, in Krclft treten lasten wird. fj * Große Frauenvevfammlung. DaS zionistisch? Lande?komitee veranstaltet Sonntag den 16. d. M. u«t 10 Uhr vormittagsim G r o. ß nt Konzerthaussaal eine Fraurnversammluna, bei welcher Herr Dr. Schmarjahü Lew« n, London, Mitglied' der zionistischen Exekutive, über »D i v Ä « f g a b e de r j ü.d i s ch em F x o u rnPalästina und t n b. e r ® a 1 u t Ir sprechen wird. Karten iui 3»omstischen Landeskomitee und bei R. Löwit. l.. Rothemurmsttaße 22. , j .. Jüdisches Nealgymnaftum. Die Anmeldungen für dre Aufnahme in d-e erste und zweite Klaffe werden bis Mittwoch den 19. d.,M. tägl'ch vormittags von 11 bis 12 Uhr in der Direktion, Wien, l,, Tlrahtgaffe 4,!V. Stock, entgegengenommen. Daselbst werden auch alle verlangten^ Auskünfte erteilt. .* Drohender Streik der Angestellten dev Postsparkasse. In e>ner mastenhäst besuchten Versammlung des Bundes der Angestellten des Postsvarlaffenamtes wurde das Ergebnis der bisherigen Berhandlüngen als gänzlich unbefriedigend einstimmig ab gelehnt/ Als Endtermin der Bewilligung ihrer Forderungen wurde emstimmig der -25. Mai festgesetzt. Fm Falle der^Ablehnung hätte sogleich der Streik zu beginnen. 9 Die Beerdigung der Liüzer Opfer. AuS L i n z wird uns gemeldet: Die.Beerdigung der Opstr des 10. d. M. fand gestern irgh statt. -M 'erelgnete.sich kem Zwischenfall. Ma« glaubt, daß das Skandrecht morgen werde aufgehoben werden. * Die schönste Krau Frankreich». AuS Pariwstd gemeldet: Bei der Preiskonkurrenz der französischen Kine» malographenkheäler'' ist Fräulein AgneS S o u r e t ittit 116:000 Stimmen als die s ch v n st e F r a u F r a n k r e i ch s erllärt worden und -rhält die zahlreichen Preise, dre von den große» Waren- Häusern,Mistet wurden. 9 Das niederländische Hilfskomitee für Wiener Kinder im Augarten verläittbart,' haß' der nächste Rücktransport an? Holland am Montag den Ib. d. Pt. um 4 Uhr nachmittags auf dem Nordwestbahnhof -eintreffen wird. Die mit Postkarten qvinerten Ellern werden ersucht, zur.Abholung der Kinder möglichst noch vor 4 Uhr aus dem Nordwestbahnbof zu erscheinen und sich nnt der Postkarte beim Betreten des DahuhofrS sowie bei dm Komileeorganen auszuweiseü/ * Gaunerstreich "eine» falsche« jt«vie«*. Eine in Wiener-Neustadt wohnhafte Private trat am 11. h. M. in die Einsaßrt des Gebäudes der französischen'Botschaft, als ein elegant» Herr auf sie zukam, sich ihr als Leutnant der englischen Armee und Kurier der Interalliierten Mission Eduard H ärf vorstellte, die Dame nach ihrem Begehren fragte und von' ihr hörte, daß sie zur Zahlung einer Schweizer Schuld, die in Wien fällig sei» Schweizer Franken benötige, daß sie österreichisches Hartgeld H Silber- und Goldstücke — habe, so daß sie das Geld gegen Schweizer Franken Umtauschen wolle. Sofort erklärte er sich b'e»^ reit, der Dame ihr Hartgeld gegen Franken zu einem sehr -günstigen Kuis ttMzuwechsrln/ Er führte die Dame in das Imperial, wo er angeblich «men englischen Obersten, der Mit ihm im gleichen Hotel "wohne, zu treffen gedachte. - -Dieser Oberst sollte - das Hartgeld Übernchmen und dafür Schweizer Franken liefern. Der Kurier ersuchte die Dame, ihm lclbst das Geld zn übergeben und «m Cas< auf seine Rückkehr zu warte«:- Bert«aucnsvoll übergab ihm die Private 11S3-Stück .Silberkroncn, 200 Stück Zweikrontn-Silbeistücke, 5 Stück Fünfkronen-Silberstücke. 68 alte Guldenstücke, 1 sieues! Zweikronenstück.' & 260 in Goldstücken zu K 10 und K 20, dann eine goldene Damenuhr mit Dopprlmanlel, eine goldene Busennadel mit drei Opalen, zusammen >m Werte von K 140.000. Mrt dem Gclde und dem Schmucke verschwand der Schwindler. * Einbruch. .Am .11. d. M. wurde dw Wohnung btS Nikolaus Eck f 1, II., Ruepvgäffe 18, erbrochen und Kleider im Werte von st 1^0.000 gestohlen. 9 Der Betriebsleiter al» Magnetdieb. Aus der Autokarosirii fabrik Gcbrüder S ch a f r a n 11, X., Quellen« siraße 05. wurden feit, drei Wochen aus d-n. fcrtiggestellt-'N Autos acht Magnete -m Weite von st 120<00 gestohlen. Als Dreb 'wurde der Betriebsleiter der Firma Gustav R i e d l, X., Seuep. leldergasfe 24' wohnhaft, verhaftet. - > * Jüdisches GewerbeförderungSamt, Wien, lk.',Taborsiraße 20». Schloifelei. III., Avosielgaffe 89. Spez'alfabrlka»'on von einbruchsicheren Türyerschliiffen fPaient angemeldet - und . 'chmiedeeiseincn Grabtaseltlägern nach tünstlerischcn Emwürie«. Schlosserer-Tageslurs, vier Schlosterei-Abendkulse. Theoretischer SonmaaSkurs in Verbindung mit. gewerblichem Zeichnen über : „Mate'ialtenlunde. mechanische 'Technologie und Elemente des.? Maschinenbaues". Theoretischer Abendkurs über „Gickudzüge der : Etcitrotechnik". In Vv'bereiiuNg: Mektrotechnilcht WerksiLttrnkulle und -theoretische sowie praktische Äunstgewerbekvrse. Au»! Meldungen Uir sämtliche Kurse im Tüdikchep GewerbelvrderrmüSam^ > U., Tabvistraße 20». . . Für die zerftörte Bfon«a, academica j^dalc». S. Gasvnrd, IX. st 100.— \ Heinrich Stein» N., st 20 —; . Markus Seemann, IX., st 000—. Sammlung mvöh' S. E n k e r: Frk. Fanny , Gokdberg st 100.— $ M. Gölte--r mann st M—; A. Nachtigall anläßlich Beilobung st loy.—>;! Lichtenstem st 60.— : E.Wtiß st 20.—; B. Brunwaffer st W.—; H. Goldschmied st 20.—; M. Bohmerwald st 11.—. Zusammen st 42l.—.'Anonym st20.—; H. Reizes. Abgeordneter, st 2000.—. BlSher ausgittvresrn K 26.471.— Für jüd «sche Kriegs« g e f a n geyer Medlinger, kll., st 50.—; bisher ausgewiesev st b6ö.-. ' - Die Ernährung. Gemüse- Und Söstausfuhr in Ungar«. Budapest, IS. Mai. 'Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Eine Ver^ ordnung des EiNährungsMinisierittmS' betreffend die Berweitung des voraussichtlich großen ÜeberschnffiS' an frischem Gemüse ynh' Ob ff zur Ausfuhr nach dem AuSlünde. ermächtigt die Ex» Positur des Ministeriums sowie vorläusig die Obersiuhlrichter und Bürgermeister der tvestungarischen Bezirke zur Ausgabe vv« T r a n.S Porti äi e ine n. Bei der Ausfuhr ist an de» Stadt ein vom Ministerium, noch zu bestimmender Anteil oft Giwmn zu rnttichtrn. ^_ D!e Fleischausgabg fsir die Pstusstselertatze. Di« Wiener Abte, iung des Joint teilt mit: Mu Rücksicht aus d>« Pfingstfelertage gelangt DlenSiag den 16. d. M. die doppelt« Wochrnmenge unseres amerikanischen koscheren Fleisches, daS Ä '0 Dck.igranmr pro Person, M Ansaabr,