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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-14 · Heft 470 (14.5.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 470 (14.5.1920)
Date
1920-05-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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■fit: 410 / Wien, Hreiwg , Bereinsnachrrchte». Rede- und Lesehalle jüdischer H schock Ll e r. In^olüe des Vortrages Lewrrt Mt'ällt die heuttgt Msmumenkunft. Dre Mitglieder trtffctt sich hell» Vdktrag, vwoboda-Saal. Pralrr. um b Uhr nachmittags. Bühne Md Kunst. Theater vo« heüte. 6 Burgtheater: Ein idealer Gatte, ü Spervtheater: Orbello. « / 6 Schönbrunner Schloßtheater: Die Schwestern oder Casanova tit Spa. ' 1 * * * * * '/,7 Bolksoperk Toscä. J/s7 Deutsches Dolkstheater: Einsame Merffche«. '^7 Wiener Stauimersviele: Gchlasi Wetterste'n. 7 Aosefstädter Theater: Die Dame vom Maxim. '/,7 Neue Wiener Bühne: Die rare Robe. 7 Wiener Stadttheäter: Marqu s von Ärith. 7 NenaiffaneeoBühne: Dre schwärzt Dame der Ssmtst. — Die Kulissen der Seele. . , '/.7 Wiener Kou»Sbie«l:auS : TaS.Sverrsechserl. '/,7 Earl^Lhenter r Der Hofnarr. -^Goethe. V*7 Theater an der Wien: Dicklemebe. */,7 Raimund-Theater: Dorfmbsikanten.' 7 Apollo-Theater: Fräulein Puck. V«7 Wiener Bürgertheater: Awchi tanzt. V*7 Johann Strauß-Theater: Das Hollandwewchrn. '/.7 Äletropol-Theater: Schwarzwaldmädel. 7 Pustspieltheater: Die ^vingin der Luft. VurgtheatervorsteNunaen in den Redoutest- Men. Gegenwärtig werden die Nrdontem'äle für Theater-Zwecke »daptierr. Die Burgrhkaterkiäftc werden m btefcm etwa ßOO Personen fassenden Theater Vorstellungen geben, so daß' auch im Winter Kammeckpirle des Burglheaters stattsindrn können, wahrend bas-Schönbrunner Schloßcheater nur rm Sommer benützbar ist. Da^ neue Theater wird voraussichtlich ick Noyembcr seiner Bestrmnmng,Mtjührt werden. t. , "J i“"tv r-r..rrtfi Aus de» Thesttery. , Im Burgtheater gelangt morgen, ,Samstag. »K ö n t fl i n C.h ri st-i n e* zur Auf ührnng. Än'ang.^7 Uhr. Im S ch l o ß t h rat e r wird morgey,. Samstag, „M ixa»doli«a7 und' li> 11 H e i rqt >v i d er Wille n" gegeben. Anfang 6 Ühr. v '' ' . Im Opernt he atet gelangen morgen. §amZtaa, W e i naartners Opein „D i e D ö r f s ch n l^e" und „M e ister iA n d r e a" zur ersten Wiederholung Anfang vAhr. '';vN/v Die gestrige «Ri.g-o-l^tt o'' - Auf f 8 h r y ü g in dir D o t: o p e r tvmde wegen Mpößlichkeit zweier HchrptHrsteller abgesagt. i ' - ■ . . \;; Im D e n t sch t »Volks t h e ate r jyird Sonntag dH 1 6/ d..M. aus Anlaß des i vierzigjährigen Pühnenjpb'läums MöritzM i l l m a n ri s das Lustspiel „Im w e'i ß e W o fse gegeben. Der.judilierende Künstler spielt Pen Greseke. -i». Wa«S. Lack-n er. der aus dem Verbände deS Burgthrüters Msgelrrtrn ist,-!ebn an das Deulschr Volkstheater mrück uttp tritt zunächst ^in den K « m m * r f p i ef*n in-«Schloß Wetter stei n" auf. Elne MWche Kunstansstellnng in der Schweiz. Man schreibt, uns aus Zürich: Am L. d. M. e, öffnete die Schweizerische Vereiurgung jüdischer Forscher, Echriststellrr und Künstler Haruach in Zürich ahre erste Kunstausstellung m dH Atelierräumen des Maleis M. R h ein g o l d und des Bildhauers M. Schwarz! o p L> An der AusstestuNg, die, dem ko sieg alem Charakter des Haruach entsprechend, durch kerne .Jmy bevormundet war, ohne daß darunter ihr Niveau zu leiden Wiener $kpv$enhtitmjn' ■ ' *” **•.’” , \ vrhabi üüttr, beieilv'en sich - oje rz c h u KLüAer. darunter Vater Und Sohn G l r e e n st «t n,, der zweite ein äußerst temperamentvoller jünger Maler, der noch ganz d e schule seines > Vaters und Lehrmeisters, der bekauptl'ch nicht nur Bildhauer ist, .verrät, der Maler Joses F t i n in Montreux, der unter anderem mit zwer seinen Aquarellen verirrten' ist. der bekannte, die Technik v,ttuos beherrschende Radierer Gregor R a b r n o v i 1 ch. die bctd'en GastgebH und der Maker Marcel S l v dck i. der. mit knavven, sicheren Strichen und sparsamster Verwendung von Farbe Akte zu zeichnen versteht, die zur Bewunderung seines Talents zwrngry. v Die Ausstellung weist' ritea guten Besuch aus. Sie ist Unseres Mstens dre dritte ihrer Art. Im Jahre 1905 fand eine jüdische Kunstausstellung in London, 1906 in Berlin statt. Ein Katalog, dem als Erinnerungsblatt zu. Prozessor Gliceasteins L0.^ Geburtstag die Ripwdnktion feines letzten Sclbstöildnisies deigrgeben ist, führt nrckt nur die ausgeffelkien Merke und rhxe Preise an, sondern bringt auch, einen Auszug aus den Satzungen der beider! Verrinigvngen „Haruach* in Wien-und Zürich, eine Liste der Schweizer Mitglieder, zu denen eine Anzahl von Trägern nnt bekannten Namen zahlen, und weist schkreßlich ein Verzeichnis brr jüdischen Arbeiten aus, die ans den Federn derienigen Mitglieder stammen, die als Schriftsteller und Wisienschastler tätig sind. ' KW, Nachtakademie für die Kriegsgefangenen. Am 30. d. M. sindrp rm V e r g n L g n n g s v a r k im Pratcr rin großes Fest zugunsten unserer Kriegsgeiangknen statt. In dieser M'chsakademie , wirken außer Frau Hansi N r r s e und Hofovrrnsäns'er' Karl Z 'i e a l e r auch rrn Ensemble des Operuballetts und andere eiftklassige Wiener Kinistler mit. Bc> schlechtem Letter wird das Fest auf Samsrag den 22. d. M. verschoben. Mrt Rücklicht auf die austerordeml'che Darbietung wird der Eintrinsprels erhöbt snn. Der Kartenversauf siir die Rachtakadmüe findet von Sonntag bm 16. d. M. au. in den TheoterkarienbureauS und an der Kasse des MerropoltheatriS im Bcrguiigmigöpark statt. Eröffnung dev Gobelinausfteyung im Belvedere. Die GoMyausstrsiung >m Belvedere mit einer' Auswahl der wertvollsten und schönsten Stückt aus ehemals kaiserlichem Besitze wrrd morgen. Samstag, eröffnet. Mit ^Rücksicht aut de" wohltätigen Zweck ein Remcrlrägnis fällt Knegsiürsorgc- . zwecken zu.^ ,st am Eröffnungstage der Eintrittspreis nril L 100.— jestgesrtzr. > - v Hakoah—Gtnrm 4r il. Zm Nachspiel fällt die Entscheidvng. Ein intcrrffanter Kampf, dessen EvLedniL erst im Nachspiel zustande kam. Sturm, der sehr gute Arbeit leistete, . wurde anfänglich von der Hakoah Unterschätzt und war bis- W Minutcu wor Schluß in der Führung. Dm ch einen Elfer konnten die Haloahner ausglrrchen. Ersk im. Rnchspiü?. f«$ßt ßch ^akgah. zusammen und konyLe' in kurzen Abstände» drei Töve erzirlet^ Die ^Leistung der Hafoah nn allgemeinen war schwach. besten Leute waren , R meS'nnd Scheueri! Sturm batte in Kitmbch im Tormann und tt» rechten Vcrteidigrr seine besten K äste. * ^)as HakoM Pad in der Kuchekau. Der Sportklub 'Hakoah, welcher sich aks vornehmsten Programmpunlt - die R e g e n e r a t i o n des. jüdischen , Bo.lkes auf nationaler Basis gesetzt hak, war der Erreichung dieses stolzen Zieles niemals näher als jcht, wo er darangeht,' sein Strandbad im Kuchelauer Hafen, wieder zu eröffnen. Diese, seine ureigenste Schöpfung — das vermögende Judentum hat für derlei moch immerleiu Geld — ist wie keine andere berufe», als Markstein in der nationalen Entwicklung zu dienen. Hier wird zum ersten Male der Masse Gelegenheit geboten, wirklich etwas' für ihre physische, .1.4. Uiiut iiiZCi <c/eue £> Her Größte Auswahl! BMM Prrlse! Leopold Steinhart, Wien, I. Biberstraße 9. — ~ ■ 4 7»/«0 ..-.1— Gesundung zu tu» und zugleich innige Fühlung mit Gleichgesitlrrten zu gewimren. Dieses Bad, rings von arische» und assimilatorischen Ruderklubs umgeben, gleicht einer Insel, friedlich und ruhig im Kampfe politischer, nationaler und' konfessioneller Gegensätze. Geschaffen von jüdischem Geist und' Opfermut — von Juden für Juden.. Eine jüdische Siedlung im kleinen und noch mehr — eine Prob« aufs. Erempel. / Wie diese Probe anssallm wird, ist nicht zuletzt eine Fragt ' der Disziplin. Denn wenn ich oben von „friedlich und ruhig* svrach, so hat dies unbedingten * Voraussetzung^ daß unser Volk zur Selbstregierung schon reck ist. Und Negierung heißt in diesem Falle U n t e r o r d n u n g. , Diese Institution, die mit »hre!c Ausgestaltung eine» immerhin großen Apparat erfordert, wird ausschließlich vo« ffeiwlttkgen Kräften geleiiet. von jungen Juden» die diese schwere Last selbstlos übernommcn'chabcn. Hier wird eS sich zeigen, ob,' wie unsere Gegner behaupten, jede jüdische Autonomie ein miß-,, alücktes Experiment oder, wie wir hoffen, die Krönung vieler' Jahre lanacr, mühevoller Arbeit bedeutet. \ - Wird die Maste unseren Optimismus bestätitzen, dann werden tute in Wren. etwas geschaffen haben, . desien fich in Europa keine andere jüdische Gemeinde rühmen kann. Nickt nur das, es wird auch vielen unserer „Zusallsjuden" die Auge» darüber öffnen, was n a o n a l e Begeisterung und Zuwmmenschluß zu schaffen vermag. Und wenn die blaü-weiße Fahne stolz aus dem Bau flattern'wird, dann werde« fit - die Klusi elkenntn, zwischen sclbstbrwußtem, starkem Jude«tu«> unb sich ängstlich beugender» kriechender Assimilation^ Ems Kluft, die, wenn sie sich rechtzeitig besinnen, noch pr jiberbrücke» rst. Ans diese Art auch ein „Mene tekel" geschaffen zu habe«, nicht düs geringste Berdreust unserer Hakoah. . . Paul G ei g er. Qrrer durch Wien. , DerLeichtathlttiiverband versendet soeben die Ausschreibungen sm» Laufen „Oute durch Wien"» denen wir folgend« Date» e»tnehmeu: - ' , - - - 1. Das Laufen wird in. folgenden Gruppen auKgeträgen: Gruppe A: Offen fer ' bie ersten Mannschaften des Wiener Athletrksporiklubs. des Wiener Affoziatlons-FußbaVklttbS und de) §-0:11!»^ Hakoah Wren). — Gruppe L- Offen für die erste« Mann'chaften der Wiener Lchrersportvereinigung, des'Sportklubs Rapid Wien und des First Bienna Football Club und die -.werten Mannschaften der in der Grnppe A startberech'rgten Dercine. — Gruppe 6: Offen für alle Vereine, die dcm Oesterreich!-» schen be>chtcr'chle ik--Vrrband ani'ehö-en und eine eigene Lrichtachlettlabteilung . besitzen, anSgenommen die in die Gruppen A und B eingereihten Mannschaften. — Gruppe l): Offen für'Vereine, weichendem Orsterrerchrschen Fußball-B«rband angchören. Gruppe E: Offen für .Arbeitmport- und Arbeitdrturnvereine, mit Ausnahme der Jugendnrannschaiten dieser Tcreiue.«— Gruppe F: pften für Jugendn'annfchaflen der Arberterspori- und Turnvereine. Grnppe 6: Offert iür alle bewaffnete» Fdrmatronnr Oesterreichs. — Gruppe H: Offen iüx Vereine, dre Lrichtälhlelik alS Neberisport betteiben. -7- Gruppe J: Offc» für die Mrticlschuleu und ähnlichen Anstalten Oesterr erchs. — Gruppe K: Offen für Provinz - Sportvereine. -- Gruppe L: Damen-Propagandcp» Stafetten. 2. Die nt durchlaufende Strecke ist zirka 7'/, dm lang mrd beginnt bci der Ablakrtsscite des Westbahnboses. Von dort führt Wie der Pumpianer Nebbr die soziale Frage löst. Aus dem'Jüdischen des R. Veanves. , cl. Fortsetzung.'! / Er schien fast de» Kopf, zu. verlieren, so wirrte ihm alles, durcheinander. Plötzlich blieb er mitten im Zimmer ^stehen und hielt lautes Selbstgespräche: ,-Jch hab^Si-fJa/ ja. ich hab^s. Eine» .schönen Plan, einen feinen Plan—. die Lösüng.7 . ■ Doch will ich's mir nochmals überdenken. Daß es auf Erden immer mehr Arme gibt als Reiche, daran -läßt sich doch nicht rühren. Und auch das ist uhfit streitbar, daß jeder Reiche seinen Reichtum gern lös ' werden ' möchte, yur haß ihn kein; Mensch über nehmen will. , Richtig!! ■ V .v „ Einer, ein einziger wird'S nicht tüN wollen. .Aber viele, ein ganzes Heev von Armen muß den Reichen — so ganz 'allmählich ~ von seinem Nebel befreien. - . . . Das ist .die Lösustg. . * " .• ' Aber has mn,ß nochmals gründlich durchdacht werddn. ' A.so, der Reiche verteilt feinen Reichtum an die armen- Leute., Dann ist doch beiden geholfen: Der eine ist sein - Unglück los uird die anderen sind ihr'eigenes Uebelv auch losgemorden, ohne daß sie ein anderes auf sich zu nehmen brauchen. ' Ja, ^nun verstehe ich erst, warum König Salomo fagi: -»Reichtum und Armut gib mir nicht." i Und je mehr erlich die Tragweite feines Plane? klarmachw. umf mehr wurde er erschreckt; so jener wohlige Erfinderschreck, der uns. durchzuckt, wenn wir «insu welterlö senden Dedanken gefaßt zu haben glauben. [ Reb Nachünichen mußte, ordentlich nach Atem I iugen.- Kalter Schweiß drang ihm aus allen Poren.?ein Auge leuch Lte glücksel'g. Auch dieser erste Anfall ging vorüber.-- Und dann, überkam ihn jenes kosende Gefühl der .Selbstzufriedenheit. Ein zufriedenes Schmunzeln zuckte um die Lippen. Warum denn auch nicht? Kleinigkeit. . wenn einer die sozia'e Frahe gelöst hat! ... „So bleibt die Geschichtes" xief er triumphierend aus und-er fetzte sich schaukelnden Kopfes gn den Tisch, säuberte sich stillvergnügt mit besonderer Sorgfalt - -eradezn ani ächtig — d'.e Nase, wischte sich den Schweiß aon der Stirn, kn'ff seine Aeuglein zusammen: Nun, er hatte eben das Unglück aus der Welt, geschafft ... . So saß er eine Weile da, ganz seiner Familie jingegeben. s Da fiel ihm wieder etwas ei» — ein arges Bedenken, «das seinen ganzen Plan, diesen feinen, welt- .ettenden Plan, über den Haufen rannte . . . In der heiligen Thora heißt es, baß es in Israel immer Arme geben müsse. Und.nach seiner Soz'alresorm wäre doch die Jn- ' stitutron der Ärmüt arrs der Welt gescHafst ... Dazu kommt noch ein anderes ©ebenfett: Wenn, es keitw armen LelUc mehr gäbe, dann könnte man ja euch hie fast vornehmste Pflicht, der jüdischen Reli- -,um nicht erfüllen: Zedoko zü geben, mildtätig zu., sein. Das waren böse Einwände! Und Angst und. Schrecken zausten ihn. Aber bald helltey .sich, seine ^Züge auf/ . 'Ein f'.rchiger Kopf wie Reb Nachumchen weiß bald einen Allsweg! ■ ■■» , Er zog die Stirir in Denkerfalten, legte den linkeli Zeigefinger balh auf die Nase, bald auf die Augen, .ald au,' die S l '.rst. kratzte sich gründlich st den Kopf — ohne Kratzen kein Denken! ~ und philosophierte der-' | gestalt: Woher weiß man denn, daß das Geld der I Reichen genügen werde, um — alle Armen zu befriedigen? Ein paar Arme werden dann noch, immer rroch bleiben und diesen wird man Gutes erweisen. Nun bleibt rurr noch die Frage übrig, an welche; Armen soll der Reich' um bettelt werden? . Wieder eine Schwierigkeit! — Nein!... Dvchj eine Kleinigkeit. ' - Erst kommen die Rabboninr heran! dann die übrigen Gelehrten, die Tag und Nacht über die heiligen Dinge sinnen und stud'e.ren; dann die anderen — so tvie's trifft. Also war nun sein Plan endgültig fertig. Er öachtÄ ihn ncchmals durch und sah, daß er gut war. „Deboreleben!" hat er da ausgerufen, „Deboreleben, mein gutes W.'ib! Nun weine nicht mehr unhi jammere nicht. Es wird alles gut'werden. Wirklich 'gut. Ich hrbe einen Pan. Es wird alles gut werdend? „Was rufst du denn da?" schrie Debora, „eine» Plan?" „Geb' .ckchon", sagte Reb Nachumchen, „geh' schon und schweig... für Frauengehirne ist meitt Wan,!lick)is." , ' - ' .1 . Sic ging kopffchütL"(nd, und kopfschüttelnd hak ec w.ilcr plii os phiert: Der Plan ist sehr gut — gfcfc. WaS sag' ich gut? . . . Er ist-sehr gut. Nur ... wo/ nimmt man die Reichen her? Denn in Lanz Pumpiast. hat es überhaupt keine unglücklichen Menschen gegebön§'^ dort hat keiner etwas besessen: Also muß man m eins große Sta^L, fahren! ' 1 Am Sabbat teilte der Schammes allen G/meinde-! Mitgliedern mit, daß der Rebbe einen wichtigen Bortrag halten - wolle. .., ■ r. * Der R bba s' tz tc d-r versamme''ten Gernvinde feilte»7 Plan anZeinander und wie die ganze Welt^ für ewig'- beglückt, wäre, wenn er zur Ausführung käme. Dazw rn/sfe er 'aber in eine große Stadt reisen, wo es jaj so viele unalück^iche Menschen gäbe. Etwa nach. W.iüm /Forüttuma falßt«)

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