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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-12 · Heft 468 (12.5.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 468 (12.5.1920)
Date
1920-05-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 46$ ÄÄn. MichLück Wiener MorgsnzeLnrnF 1 ‘2. ‘Tclai -11-20 6eile 3 von br n mir verlangte«, The ich di.L Lage genau übe r-- . licken" - "-.../; Ich betrachte Sie Untervebüng mit Dr. L^öw ja als vertraulich und Hütte infolgedessen auch nicht dieEir.n'lheiten ftilW eigenen Ircuildeu zu sagen brauchen. AVer . gerade deshalb, weil feine eigenen Freunde und Glaubeus-' hiö .inzwischen in den .(Pihungssacrl «urückgelehrt tyÄUNj. ^begingen übrigens - meines Erachtens einen int-*' v «k t-z h Lich« n h l e r dadurch, dag sie, wahrscheinlich WW■ -Htrrfluß; tzes > antisemitischen. Sturmes, den ftp ^tvachstn .fühlte>t, .selbst ~witt lauter Stümar. r . . Oys Hchtyen -es OhttMöbiners 'forderten, falls er tatsächlich diese Worte gebraucht habeir sohlte/anstath.?ahznwä.rt«!N.. iysiH der Rabbiner selbst zu saßen haben rvürbö, wenn'sie schnt nicht die Freiheit dr^OLk-'v i ti t und da§ Recht -baraus forderteir. ganzen Unterredung ..___... ...__„ ifeKei, sehr schar'fe»ZLri1ik und Berbsttterrrngs £• OftS ist doch kpitt imti>iw Erzeugt tvqrert, daß das ' Ini eFv i e tv e. r f u n d e u war dtn« ftc ke:itneu ja'ihre f'ch'önKDavtei'presse und ich, der das. I'nterbiew ja nicht kannte, fing selbst att'zu glauben, das; sich der Kollege, der cS inspiriert, oder berjemgch /det? M stsschMben hattesi-Uehertceiöllngert halte. üstschMbest koitrmen Taff^'ü. Ich''konnte "wir ii cimlich nicht vtzrstsllen, büß' das,' was meines Wissens Dr. Löw gesagt I F|}?:/ -TJT'f. U.'~ T f,T\yj- * *V 7> '\S4 V r<} fv w •» |VV*H y*lf ms auch schost alle aus dcm Saale stürmten und mich ins Wandelgang umrchgterk> um. zu" erfahren, was eigentlich /richtig sei und was erfunden war. Es handelte -sich um xineN sehr -langes. WM. .|t«& man beschloß deshalb, ' 7 .. N»r einige Stich-roden M. Unter' der 'Kontrolle der politischen MWp^ Äl^S hatte sich tt'nt mich zusammengerottet uub MU hatten das bewußte Blatt in der Hand: ..Minister, DtätzDseMtäxe, Abgeordnete und Journalisten — übersetzte man' mir natürlich die kra sfesten Stellen uttb ich mußte ' wnpaUeren, daß diese Stellen entweder ganz oder fast ganz richtig die Dort e Dr. K9.tvs rvieddrgshen. Auf diese' Weise griff: jüan Einige Stellen heraus, und als sich WtiStrssteW,'daß' sie nicht erfunden, sondern richtig waren, sah man hie Hoffnung, daß alles nichts ryeiter sei als eiiry der vielen Buoqpester Presseschwsinereieir, aus, und fing erste wilde Diskussion au, bei'der sich .alle i» Patriotismus «ich in Wut. gegen Dr. Löw üSerboton: A n t i s e m 11 e n u n d I u d e u. Es tvurdeu dann' auch sehr krasse Beschuldigungen gegen den Korre-- Wstbenicn '.des. „Maasbode" laut, deren Nichtigkeit ich natürlich nicht kontrollieren konnte. Die beiden deutsch- Qrfßtitbttim: Wläster erzählten. von mir, daß ich 7nur sehr MvLochen Deutsch spreche, und daS gab mir, wenn 7W noch »chtwandig gewesen wtzre, einen weiteren Beweis dafür/ mit 38$$^ Utsrchn matt hier den P artet k a nt p p führt. Budapest. war außer Rand und Band. Anfangs 'versuchte ich/ mch Wrrsetztzruzu lassen, was alle die unzähligen, mehr «dev fllinder anrHHigen Blätter und B-.üttchen als Renig- Dsieli sipher s selbst HrYLMg««'. von. mir hinsrelltett/nnd'' ich. äM.''. die' .Msühr,. alles rlchtchzusteMtj .vDr ztz'otzmentitzrest, Es stellte sich heralls, 'daß''''düSi?NLh-' K?b"chtz Mühe, gewesen wäre; die ungarische Presse^'ist " / >. : in Budapest und in Wietr -sehr Sespnderer Art. Wenn man dort jemand etwas erzählt, swht ab«»tds genau d as Ge genteil üt der ^Zeitung. Wst dtzM gqn'M Mer Von Erklärungen und AeuPch^gen,, dM man als direkt oder indirekt von mir kommend per-; iöffentlicht hat, erkenne ich denn, auch keine einzige' andere. au, als bi« von mir selbst geschriebenen und Unterzeichneten .Briefs an den „Pester Lloyd" in Budapest uttd au. die „Neue Freie Prasse" in Wien. Bon allen anderm Erklärungen, djtz mag mir vorüherfetzt,' fand ich nicht, eine einzige, die nicht unrichtig, verdreht odep vollständig erlogen Hwrsen tväre. ' . , Sonnabend den 24. April muhte ich vor einem Unter- , sUchungSvichter erscheinen, der mich drei Stunden lang mit ' einem Verhör unter Eid langweilte. Dieser gute Mann sprach wirklich sehr gebrochen Deutsch und hat zum Schluß . eine ellenlange Erklärung in ungarischer Sprache ausgearbeitet, die mir mündlich ins Deutsche übersetzt wurde und die ich samt einer entsprechenden, ebenfalls ungarisch verfaßtk» Bemerkung ««terzeichnete. Ich habe dabei verschiedentlich Anlaß gehabt, an deni Teilen des Interviews im „Nemzeti Ujsag", die man mir auch bei dieser Gelegcn- . heit Mündlich vorübersetzte, sehr genau? Kritik üben zu können. Ich habe noch nicht viel mit Gerichtshöfen und Uutersnchungsrichtern zu tun gehabt, aber hier in diesem, hem Falkau benachbarten Lande hat man mich als Zeugen gefragt, ob das, was Dr. Löw sagte, Landesverrat .. gewesen sei! . . . Wie ungarische Richter urteilen^ weist ich nicht, aber der 'Mnstand, da st sogar seine Freunde die Hinrichtung eines ehrwürdigen, alten Gelehrten forderten, weil er eine gewiß scharfe, aber vielleicht ehrliche Kritik an seinem Lande geübt hatte, bildet für mich Veranlassung zu Skeptizismus. Das eine steht fest, dast ich bei "diesem Untersuchungsrichter u i ch t d-a 3 ,.g e-r i n g st e V e r st a n dni s für. Pix, Freiheit der Meimmgsäusteruns unh für" die Äritir borfand. / ' 'Glüstlicherweise habe ich vor meiner Abreise in einer stängertzn Unterredung mit 'Hytt'hh .diesen als' esnen Gentleman aus der Schule Kaiser. Franz Josefs kennen-ge- .kernt, alS Verkörperung von 'Ghr-««d-Pflrchtgefühl.' Horth'h Macht einen entschieden besseren Eindruck als die meisten Personen, die um' ihn intrigierest und Leidenschaften aufpeilschen. Aber Horthy hqt die grausa'me. ,Zeit des Bolschewismus nütgetnachr und mitangesehcst, wie seine, eigene Familie H leihen hatte. Und er'.ist.nicht.frei von.dieser Erinnerung, .die zur Rache aufstachelt. Wir wollen aberhoffen« dast er einsehett wird, dast . man' keinen alten desillusiomerten Gelehrten der Rachsucht eines Teiles dcc Nation opfern darf, nmsoweiiiger, wenn einem die'Waffe dazu nr so 'unritterlicher Weise in die - Hgnd^gsgobenivorden ist. . Erst als ich hieyer in. Pas dcutschsprecheude Wien gurnckgekehrt wart und zu meinem Erstaunen bemerkte, dast man aizch nach meinem Dementi ihr „Pester Llodd" immer noch glpubte, dast ich-etwas mit der Veröffentlichung dieses Interviews j)U tun hatte, Habs ich mir die Einleitung zu'dem Artikel im „Nemzcti. Äi!ag" porüberfchsn lassen und eingg? sehen, mit welch -weldeutlger Perfibie - diescö Blatt dem Begriff „holländischep IournaW" gc» .spielt bat Ich habe hierauf Die Wirren in MeMo. CarranM gefangen. — Aguilar getötet. :7 W W-HDnH.t #• n» 11. Mai. (Reuter.) Hier eingeLrofferrstt Meldurrgen zufolqe melden dke mexikan'schW .BWter die Gef an gennah m e ' C ä tt a-itns' 1 sotv're des ehe- Mfliigen mexihMischen Gsfandten in Washington Bo ni l o s durch ihre eigenen Trupven. Ans Et Paso Lvird g-iüeldLt, daß A g u r L a r von feinen eigenyn Truppen g e t v' t e L worden sei. .. EL Pasy, 11. Mai. (Reuter.) Einer Mitteilung des GeneralS ' Dbrsgo an Huerta zufolge haben die inerikanischerr Aufständischen - die Militäreskorte, die C-'a r r a n z a auf feüier Flucht aus der Stadt Mexiko begleitete, eingeholt und zerstreut. Die Stadt P u e b 1 a fei eingenommen worden und erklärt, dast andere Staaten sich der Revölutiörr angeschlossen haben. Die OLlgier röumen Frankfurt. Berlin. 11. Mai. Die ^Bossifche ZeiLung" meldet' ans Mainz; Heute verlautete hiermit ziemiLcher^ Bestimmtheit» dis belgischen Besatzung Struppen in Frankfurt würden Samstag dWW. M. Frankfurt verlassen. ,:/,7 Aus PaläftinK. Dis Wahlen zur jüdischen Konstituante. London, 10. Mai. (I. C. B.) „Times" melden aüs Jerusalem: Das Ergebnis der Wahlen zur jüdischen Konstituante in Palästina brachte einen Sieg der sephardischen Elemente, welche die Schaffung eines mächtigen Zentrums 'und die Pflege herzlicher Beziehungen zu den Arabern beabsichtigen. Ems jndrsche FLaggs ijhsr Iernfasem. „8 e M e f f t n" meldet, . dqtz Dr. W e i j tti n n tt, der zionistische Repräsentant auf der Friedenslynfercrrz, Die Zustcherung erhabkn hat, daß die z i o rr i st-i s 'ch t F a h n e Liber I e r us ä l e m qchißt werden wird-. Ferner meldet dasWe Blatt, daß di« Nmttstancr, Oberrichter Lapis Br p n d eis- und Professor Felix Frankfurter, sich wahtscheinfich nach Jerusalem begeben werden, mn die V. e r w a l t u n fl Palästinas zu organisieren. Man glaubt,- daß ein e n g l i s ch e r I n d e zum G o n v e r n e n r Palästinas ernannt werden wird, Die AttsschrsWugen t» IerufaleW. London, 11. Mai. (Ie;v. Corr, Bur.) Die „Times" berichten aus Jerusalem unter 5. d. M. : Ein Militärgericht hat heute sstns.'Juden, die zusammen mit Jabotinskys Gruppe--veWftet unh aus demselben Grunde in Untersuchung gezogen wurden, s r e i° g e s p r v ch e n. Sie'"wu'rden noch während der Untersuchung befreit, Reuter meldet aus Jerusalem unter dem 3. d. M.: Khali! Bei n a s, eiy Christ, und A b d n l F a t t a h Darwish, Mohammedaner, wurden wegen Aufhetzung zu Feindseligkeiten durch aufregende- Reden zu zwei Jahren Kerkers und einer Geldstrafe von 20 Pfund Sterling verirrteilt. Das Urteil wurde vom Kommandanten der dritten Lahore-Division bestätigt. Krif-el-Krif, der Chefredakteur der „Suris Junabis" und Had Amin Heni, welche desselben Verbrechens beschuldigt waren und sich in das Scherifgebiet geflüchtet haben, werden in contumatium verurteilt werden. Araher morden «nd plündern. Amsterdam, II. Mar. l'Korr.-Bur.) Die „Times" melden aus Haifa vom 10, d. M.:' Die Araber baden christliche D ö r s e r m der ftaniösischen Zone südlich von Tyuls übe rfalle n. In Air-Ibl sollen 50Menschen getötet worden sein. Ein Strom von Flüchlliugen ergießt sich in die cngkfchc Zone. Entfaltende Sitzung. London.. 8. Mai. (Zewüh Corr. Bur.) „The Zionist Bulleiine" vom 5. d. M. meldet: Iniolge der durch die Enticheidturg in San Nemo eingclretenen Besserung der polinschrn La sie entfällt die für den 9. Mai anberaümte Zusammenkunft des Exekutivkomitees. Ein Beschluß, betresiend die Tagung der Erekmive noch vor der I a h r r § f o n f e r c n h kann nur nach Eiiiürssem AZeizm u ti n s und Svkolows in London gefaßt werden. Hrbräifche Postmarken» London, 10. Mai. fJ. C. B.) „Sunday Evenmg Telegramm" vom 2. d. M. schreibt: Sammler von; P o st m a r k e n interessieren sich für die Bildung des neuen jüdischen Staates in P a l äst i n a. Dieses Land hat bis' in die letzten Jahre des Krieges, wo eine spezielle Märkenserie zum Gebrauch für die ägyptische Expeditionsarmee emittiert worden ist, keine -besonderen Postmarken gehabt. Der neue Staat wird Kaum vollständig sein, sofern er nicht seine eigenen Postmarken hat, die abgesehen von ihren historischen Merkmalen, sich noch dadurch unterscheiden werden, daß sie zum ersten Male hebräisäzen Ueberdruck tragen werden. nicht ohne Mühe die „psi'ue Freie Presse" dazu hmvosisp, .das; ich nochmals ein kalegoeischeH Dementi veröffentlichen konnte, in dem ich gleichzeitisi. vc.n Bericht des Unaacischen TelearaplienrKorresponLenz-Bnreaü8 denlentierte, das schon zu erzählen gewußt hatte, das; ich vor dem yniexsilchunsisrichter die Richtigkeit des ga,izen Inter-. Views Heft ä ti.g t hätte, obwohl jch auch heute noch dieses Interview rmr ans mündlichen Nepersctzunqcn einzelner Teile kenne. .. <7. .. M. Nhp.elS» .Vien, mn '.7 M.n' 1 Oesterreich» innere Berwaltung nnd Unterrichtsivesen. Bon unserem ParramenLobevichterstatter. "■ 4,\ :■ .In - sortges tzter Berhandümg bcschäsLigw .fick gesterrr die Nalwnalversammlnng mit den Budgets l'apitelrc: Iuneres,. Unterricht und Kultus. Staats(- sefrctär Dr. Deuts ch. imhm gleich zu Beginn den! Sitzung die %le^citfyzit ivahr, n;n einen' mntli.ch.rw Bericht über die .... blutlMr MrgArg? i», Linz zu v.'Mosen, dev bU gestrige osfiziell-e Darstutiuiigftä-tigt, woriach ficfieu PersM-en getötet und- 21 vertvmrdet wurden. > ' . , .! Staatssekretär E l d e r sch blschäftigte sich iu.-einev NusEinauders'tzung mit den gegen - die - AZ i e u 2 v Polizei erhobenen Vorwürfen, sodann nri-t-deu - -- . - S 'ud ^nteitsrälpaillen. ' . \ Stellung genommen, was eigerttlich aus dorr llmstaüd' znrückzuführon ist, -daß nmn kurze Zeit ebivdge'u hat, ob die R a m p e a ka d e Ui sicher V 0 d e:: i st 0 d'e « nicht. Wenn man auf der .Gasse L)rdnurrg rnächeir! wolle, sei es eigentlich ausgeschlossen, die Rnnche 'Äs akadentsichen Boden zu bedachten, Mil dann nie Ordnung werden kann und dfe Polizei immer beschntdigt tpird, diejenigen zu schützen, die sich gerade'im Besitze der Rampe befinden. ' ' . ' In Erwiderung auf die Rede des Abgeorötteten! Wunschak führte der Staatssekretär aus, er könne der Meinung, als vH dis StudeutenkrawallL mit. W. Tätigkeit, der Brxwalmngsbehördsn in bezug auf'- die.AttSwviftMA -se Ostjrchsn .si. . - in einem gewissen Zusammenhang. sichen,, nicht..hemp pflichten. WaS die A'nsiveisung der Ostjuden anlangl/ so sind nach Erscheinen der betrefsenden .Verordnung! 20.000 Gesuche um Ausenthaltsbewilligungen vorgewgt worden. So sehr man sich auch bemüht, boj. dereaii Behandlung expedittio vorzugehen, so ist doch eine solche Zahl von ^Gesnchdn schwer rasch zu crledtgcir, ipenl einerseits Erhebungen gepflogen werden Müssen Md! andererseits die verschiedenartigsten Verhältnis^ .' iy- Frage kommen, die entsprechend berücksichtigt ruerüc.n müssen. : ■ ’ d Schwierigkeitsu ergeben sich natürlich beinr.Ub-<! t r a n s p v r. t, weil sich hie a n b e r e n.Natianalstaaheu,' naurentlich dis T s ch e ch 0 - S lv w a ke i, weigern, deM Durchtrattsport vhneweiters *it gestatten. 7 j Nichtsdestoweniger wird bte. Abscha (f u-n L -na'E Mögjl-i.chkeit und Zul.aß der BcrhültnissL. b eck riebe u. Ks wird auch nicht lediglich auf. ’ Erwerpsperhälinisfe Bedachtgensmmen. SelbftvepZ standlich werden Schieber und Personell, die bei e'M' zelnen Razzien festgestellt werden, sofort «bgeschoben.- Abcr auch Personen, hje einenr ehrlichen ErwepbEch^ geh on. erhalten nicht oh ne weiters eine AuHe.üthalM bewilligung, weil immer geprüft werden muß,-.-ob. im der betreffenden Branche rächt bodenständige Arbeits-; lose vorhandeil-, jinbunb mau doch in diesem FalleÄafür sorgen rnnß,' das; diese gogeilüber den srenrdländischen der: Vorzug erhalten. Es nun; also auch weiter damit! gerechnet werden, daß diese Aktchrr. nichtin eineisi! raschen Zuge dnrchgefnhrtwerden kann. j Die vom Abgeordneten Kunschak Oorgeschi'ags'ne Untsrl rkNWkng der Ostjubn in Kanz .- 'nt Mtl: ns lagern, m-öchte ich abkphney. Ich w-ürde sie-, .-f ür eckne»; K u l tu r s ch a u d e halten (Zustimmung), aber, ab gesehen davon, würde eine.solche Maßnahme im Au'Sp l a n d s als eine barbarische an.fgefaßt werdesir^ An tzer weiteren Debatte beteiligten sich..untißÄ.. anderem die Abgeordneten Dr. S chtt r s f, Doktor! Wag rl e r, F 0 x ft n e t, Dr. U r s i n, Voge Doktov Maier und W i t t 0 r n i g g, welche die verschiedeustere Materiell behandelten, so die- Schulreform, das Prügslpatent, den Moschinengewehrdiebstahl, in Sprntzerrlpro Verfassungsrsiyrm, die Denlokratisierutlg der Äerwältnng u. s. f. Der tschechische Abgeordnete Dvorak trug die Schulfordsrungen der Wiener Tschechsn vor- Dann wurde die Verhandlung abgebrochen. Nächste Sitzung: Heute 10 Uhr vornütlag-?. Angarns Forderungen an Oesterreich. - Budapest, 11. Mai. (Ung. Tet.^Korr.-Bnr.) Dar Korrespondent de.S „Szozat" hat irr Wien bezüglich dos Materials,, das Ungarn ans Grund des Frtedensvcrträges von Oesterreich zuriiäoerchugen werde, folgende Informationerl erholter!: Es handelt, sich hier rricht' mR um Kunst gegenstände, sondern aucki mneine ungeheurr Menge, von DvklMt«nterr, die teils in gasetzwibrrgei Weise nach Oesterreich gebracht, teils-insolg-e der zw-i-schÄ> Oesterreich -und Ungarn be starr de neu Genreins-amwit-ü, Wien untergebracht -wurden. So rvird Ungarn die Archive der Regierung Batthhanr) aus den. Iahrerr -18^bt sind 1840 soryie des Ofener Generalgouvernement, das in -den Jahren 18-19 bis 1860 im .Amte war> znrkrH» verlangen« - Das Arbeitsprogramm. Dev 'H'auptausschutz hielt eine längere 'Gitzltüg ab, in der insbesondew. über Wunsch des Staatssekretäre für Finanzen vereinbart tvurbe, daß die lBlldgetberatuno noch vor Pfingsten beendet werde. Die Regierung usird zum Finanzgesetz dem Hause noch einen dritten Rach' hv»ii -mit »mit -otrnn unwi Millinvivn

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