Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 467 (11.5.1920)
- Date
- 1920-05-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 Wien, Dienstag gekommen würden. Durch die. Vorschiebsing der Wahlen Zum Spätherbst und durch die den Angestellten seit Jahrzehnten bekannte Taktik der Majorität, mit Eintritt >es schönen Wetters die ohnehin schleppende Tätigkeit -anz zu unterbrechen.,hat sich der Angestelltenschaft eine ßanik bemächtigt und sie drängt setzt auf sofortige Erfüllung ihrer Forderungen, die in den folgenden zwei öpschiirssen ihren Ausdruck finden: i. Die Kenerawenarnmiung drückt beit im Verein ,Efra" vereinigten jüdischen Religionslehrern zu ihrem streik die Sympathien ans. 3. Falls der Vorstand der Wiener Kültusgemeinde - llckck lüö spätestens Donnerstag den 13. Mai in einer Plenarsitzung das der Gemeinde angebotcne Darlehen rkzeptiert und nicht beschließt, unter Zuziehung des Sekretariats in einer paritätischen Kommission, welcher Mitglieder des Vorstandes und -des Verbandes der Anis stellten der Kultusgemeinde anzugehören haben, die Forderungen der Angestelltenschaft sofort in meritorische Lohandiung zu ziehen, und hievon die DerbandsleitunL -licht bis spätestens Freitag den 14. Mai offiziell in uonntnis gesetzt ist, treten sämtliche Kategorien der An- - .n'sceüten der K'ultuSgcmemde am Freitag den 14. Mai •r; den Streik. Verschärft wird die Situation noch dadurch, daß die ^sr Generalversamrnluug anwesenden- Vertreter des. Perban des der Angestellten des Tempelvereines die Eräärung abgciben. daß auch sie unter gleichzeitiger Anstellung ihrer Forderungen an ihre Vorstände mit . den klngesiellten der Knktusgemeinde in den Streik treten --rnd sich mit ihnen solidarisch erklären. Man sieht, ' Do'nin sträflicher Leichtsinn, Unfähigkeit und Rück- Mndigkeit und vor allem geistige mnd Politische Abhängigkeit von einen: verantwortungslosen Individuum-' diese Vorstandsmajorität und mit ihr die Gemeinde zu ' ‘srinacit vernwchten. Wenn hier nicht rasch und scharf .angegriffen wird, so geht es diesmal •— mir wieder- 'rokn es — um die Existenz der Gemeinde. Aus dieser katastrophalen Lage kann sie nur noch die unverzügliche Ausschreibung der Wahlen auf den gesetzlich zulässigen kürzesten Termin heransführen. . PolMsche^Rundschau. Eine FSderatwrepubliL Polen-Litauen. In einer Korrespondenz aus Wilna erörtert die „Gazrta Darszawska" das Projekt einer vereinigten „polnischl \t ft uischenRePubli k", welches von Anhängern - einer Föderation zwischen Polen.und Litauen ausgearbeitet würde. Nach diesem Projekt sollen Polen und Litauen eine Republik mir der Hauptstadt Wa rsch.au bilden mit-eigenem. Staatsoberhaupt, Parlament und Ministerium. Die össisielte Sprache soll die polnische sein, doch sollen auch die-anderen „orts- . üblichen" Sprachen zulässig fein. Das.Ministerium ist dem Parlament verantwortlich, das durch Dekret des Präsidenten der Republik zusammentritt. Die Bank der polnischen Äspublik soll gleichzeitig die der litauischen Republik sein; ihre Grundlage bildet ein gemeinsamer Staatsschatz von Polen und Litauen. Litauen wird in drei Teile geteilt: einen polnischen Teil mit der Hauptstadt Wilna, einen litauischen .mit der Hauptstadt Kowno und einen weißrussischen mit der Hauptsiadt Minsk. Die Grenzen dieser drei Gebiete werden durch Plebiszit der Gemeindeverwaltungen bestimmt. Ter litauische La« dtag hat seinen Sitz in Wilna; sein Wahlgesetz ist gleich dem für dsn polnischen Landtag. Das Äalstrecht hab-n nur litauische Bürger. Die ossizielle Sprache ist die der Mehrheit der Landtagsabgeordnetcn, im Landtag sind alle drei Sprachen (die polnische, litauische und weiß« rrisfifchc) gleichberechtigt. Im Präsidium des Landtages müssen die drei Rationen vertreten sein. Litauer» hat ein eigenes Staatsoberhaupt. Den Militärdienst mns; jeder litauische Bürger im Frieden in seinem Gebiet versehen. Wilna, äoiono und Minsk sollen Universitäten besitzen, welche ans dem gemeinsamen Stäatsschap in gleichem Aüsmas; erhalten werden. Der Mittell s-chrrlrunerrichl soll 'in der Sprache der Gebiete, wo die schulen sutz befinden, erfolgen. DicS die Grundzüge des ProjekrZ. Wie weit es sich verwirf Üchnr läßt, sei hier nicht erörtert. Hervorgehoben muß jedoch werden, daß btt Verfasser dieses Projekts anscheinend ganz totvs haben, daß eZ »n Polen, Litauen und Weißrußland eine i ü d i s ch e Bevölkerung grbl». welche ungefähr 15°/<» der Ge» sauttbevölkenrng auSmacht, daß die Juden in den großen Städten, di« lür das politische und soziale Leben dieser Gebiete maßgebend sind, an die Häl'te der Bevölkerung. zum Teil auch mehr bilden, vnd daß die Juden auch int Wirtschaftsleben dieser drei Länder;;«« bedeutende Rolle 'pieken. Sollte diele diplonmtrsche FL berat ivkonsiruktron jemals Wirllichkert werden, «o wird die jüdische Bevölkerung selbst dasm Sorge tragen, daß bie „Vergeßlichkeit" der Konstrukleure kuriert wird. Verhaftung eines ungarischen Abgeordneten. Der Preßburger Militärsioatsanwalt ließ den-in k)i>? Abgeordnetenkammer gewählten magyarisch christlichzazialcn Abgeordneten Johann Tvblev wegen 'Hochverrats verhaften. Die Angelegenheit wurde dem Mikusterrat zrvecks Einleitung des weiteren Verfahrens '.'iberwiesen. Der „Zufallsznde" Diamond erlebt peinliche rteberrafchnnde». Marsch»», ü. Mai. (Privat.) Der Abgeordnete L i r m a n d. welcher vor kurzem erst in Krakau erklärt hat. er habe mit dem Judentum nur soviel zu tun. daß er „zuMig" von jüdischen Eltern abstamme, hat sich dadurch nicht abhalten lassen, sich vor der sozialistrscheu Mission als Kenner deö Judenvrohlems in Polen aufzuspielen. Die traurigen Verleumdungen' sie er vorgebracht hat. haben ihm den Bestall der Polnischen Hetzblätter riugesrageuaber die Juden in Lemberg habest ihrem iamyir« Abgeordneten die gebührende Antwort erteilt. In einer iäoischru Wählrrversammlnng wurde emc Resolution angeuommen, in welcher Dwmand ausattordttt wird, sein Mandat nieder' 7 u letzt «. , Wiener Morgenzeituttg 11. Mai 1920 Är. 467 Der fall Dr. Immanuel Cöw. Die Lügen der ungarischen Regiernngspresse. Seit Tagen verlautet nichts über das Schicksal des wegen „Aufreizung und Angriffe auf die Person des Hattdesverw-sers" verhafteten Szegediner Ober- 'rabbiners Dr. Immanuel Löw. Hoffentlich lebt er noch und wird in der Lage fein, das ganze Lügengewebe, welches ein journülist.'scher Agent provocateur um ihn gesponnen hat, zu zerreißen. Umdie geg-no Dr. Löw erhobenen Anklagen glaubwürdig zu machen und seine Situation zu verschärfen, hatte die ungarische. Regieruugspresse 'auch die Lüge verbreitet, daß Dr. Löw den H o l o s s y au!>en Wiener Obervabbiner Dr. Chaj.es gewesen habe, mit dem er in Verbindung stehe. Ass Beweis hiefür wurde dis zufällig »Hit der V rhaftung Löws zeitlich zusamrnengefalleue Protestv ".swtm'nng der Wiener Jubenschast gegen die ungarischen Greuel und die in dieser Versammlung gehaltene Rede des Oberrabbiners Dr. GtzsjeS heran-» tzxzogen. Obertvbbincr Dr. C hv jes war während der ganzen Zeit, innerhalb welcher die ungarische Negier rung die schmachvolle Hetze gegen Dr. Löw durchgcfi'chrt hat, in Italien und hatte von der ganzen AngelsgeuWi^ keine Kenntnis. Nach seiner Rückkehr richtete er, entsetzt über diese neuerliche Ungeheuerlichkeit und entrüstet! darüber, daß er in die Affäre hiueiugezvgen wurde,.; an den ungarischen Ministerpifäsidenten. S i m o n 1) i«; S e m ad a m, an den unlogischen Justizminister Fe r» d inan dH und an den Verteidiger Dr. Lows. Rechtsanwalt Dr. Marcell Baraes, bas nachfolgende Telegramm: " ' „Don einer Reise nach Italien zurückgekehrt, erfahre ich, baß der greise Oberrabbiner von Szegedin Doktor Immanuel Löw verhaftet und haß in der ungarischen Re. gierungöprcsse die Behanptnntz ausgestellt wurde, ich hätte - eine Aktion zugunsten der Juden Ungarns im Elnver» nehmen und unter dem Einflüsse Dr. Löws unternommerr. Ich erkläre biemit ehrenwörtlichj daß ich weder direkt noch indirekt von Overrabbiner Dr. Immanuel Löw Material oder Mtttkilnngen zur Nngarisch--jii-ischen Frage erhalten habe und daß Overrabbiner Dr. Immanuel Löw zn meiner obenbezeichneten Aktion in keiner wie. immer gearteten Beziehung steht. Oberrabbi.ncr Dr. P. H. Chase8.. Nun geht cs doch süc einen sozialistischen AbgcorMtcri. fei er auch ernannt, nicht recht an, ein Mandat gegen den Wille!, scincr Wähler anözuüben. llm ans duser Schwierigkeit die angesichts eme§ winkenden Mmistcrporteftuillell doppelt unangenehm ist — herauSjukommen, polltr Herr Dtymand im „Robotnik", dem. Zertralorgan der polnischen Sozialdemokratie, eine Erklärung der öffentlichen, welche seinen Belicht - vox^ der Sozialistenkommissiott „ausklärt", das heißt mildert : Aber die Erllarung wurde n i ch t a b g e d r u ck t. Diamard versuchte sie danfl rm Lemberger sosialdemostat^chen L)lgafl.unterzubringe» — jedoch auch da gab es Schwierigkrucn.- Damit aber waren die peinlichen Ueberraschungen des fallssuden" noch nicht zu Ende-: In der letzen Woche gab es Verhandlungen zwischen der polnischen Eonaldemotratie und der Bauernpartei - wegen .der Nekonstrult on des Kabinetts ldie übrigens, nach den letzten Meldungen bis zur ^Klärung der militärischen Sttuation" verschoben sein soü). Die Sozialdemokratie sollte nach den Bercinbarung-'n zwei Minister sitze erhalteniür einen präsentierte sie der WttoS-Partr>. Herrn Dia m a n d. Aber die Vorsteher der' Bauernpartei erklärten, sie hätten persönlich, nichts gegen Diamond, doch aus »prinzipiellen" Gründe» se en .sie dagegen, daß eine Person „mvsa schm Glaubens" einen Mm sierpasien bekleide, da dieunter dm Bauern böses Blut machen-würde. - Diese ^Zufälllgkeiten" schämen auf Diamond doch gewirkt zu haben- Er hat sein Mandat als Mitglied der Polnischen Laridtagsdelegatio» kür die international-parlamentarische Wirtschastskonserenz m Paris niedergelegt.' Charakteristisch ist. daß der „Robotnlt" eS nicht für notig .gesunden hat, dielen Entschloß DiamandS irgendwie zu motivieren, obwohl jetzt die polnische Sozialdemokratlr in.der Delegatton nicht vertreten ist. DaS „Slb* rücken" von dem „Zusallsjuden" ist schon iiberdrutlich. Der ungarische Friedensvertrag: vadxp^t.'lv.'Mai. Jli 'dsr Natioualderfanimlung besprach der Minister des Aeußern Graf Tele kV und FriedenspeLtrag und ries si'rc Ungarn die Me ns cktlichkeit und Unparteilichkeit der Welt an. Aus seiner weiteren Rede geht hervor, daß in dem Text des Vertrages die genaue Grenzbestimmung fehlt. Eine Volksabstimmung in den abzuLretenö^n Gebieten wird abgelehnt. Der Minister besprach sodMN, bis einzelnen Mändernnzen, die in materieller Hi. sicht an^>en Fried.'tts-- bedingungen vorgeyommcn.. wu dep. Bezüglich der Rechte der Minderheiten sind auf Wunsch der ungarischen Friedensdelegation d ie selb «n Bestimm rnungcausgenommen worden. wie m. den öfterrei.chischeu Friedensvertrag.. Das Eisenbahnmar erial w.'rd inproporrivnestlem Verhältnis zu dem uns pepbleibeyden Linien zurück.'rstastet .werden. Hi^.sichtlich der K u n.st g-e g e nstände lvurhen Ungarns Rechte aus die' ungarischen Kunslschätze, Urkunden-und archäalogische und geschichchtlichs Denkmäler anerkannt, die sich in den gemeinsam ck und den Hossammlungen auf. österreichischsm Gebiete besinnen. In deff sin anzielle y. B e st im mu n ge n ist bctrestr der Deckung her Banknoten keinu Arnd<.rllng enthalten. Bezüglich der zugunsten Oe st er re rchs angesprochenen Lebensmittelli. sernnge'n wrrd eine Rozipro-- zität gegeben^ Ungarn werde für die aus Oesterreich zu liefernden Jnduftrieyrtikel chebensmllttel abzugeben haben. Das von den Fricden'setaboraleir statuierte Donau r e g i m e wird als provisorisch beznchnet. Erst nach Zusammentritt der Donaukomnr!,siou werden endgültige Maßnahmen gettrofsek 'werben. > Die Schweiz und der Völkerbund. Bern» 10. Mai. lKorr.-Bur.) Am l6. d. M. erfolgt in der Schweiz hie Volksabstimmung über den Beitritt zum Völkerbund. Gestern wurden int ganzen Lande große Volksversammlungen abgchaltm, wobei alle Mltgbcder des Bundes»ates an verschiedenen Orten Borträge zugunsten des Beitritts hielten. Die türkische Friedensadordnung hat einen Monat Frist. Paris, 10. Mai. lFunkiprach.l Dir Botschastsrkonsererrz hat entschltden, daß der türk^cbev Fnedensabordnung e>ne Frist »vn einem Monat zur des Vertrages gewährt werbe. Eine MiliLärkonvention her türkischen RatiouaUsten mit Sowjetrutzland. - Paris, 10. Mai. Die „Tünes" erfahren, das; kürzlich persische Blätter in Tiflis den Wortlaut einer M i l i L ä r K o n v e n t i o n veröffentlicht hätten, die angeblich von der russischen Sowjetregierung und der nationalistischen Oraanisalion in der Türkei, an deren Spitze Mustapha Kemal Pascha steht, abgeschlossen worden sei. DasAbKonimen umfasse zehn Artikel. Die nationalistische Armee weigere sich, von den Alliierten Bedingungen anzunehmen, die die Souveränität der Türkei vermindern. Perurtellung von Arabern in Ierpsale«. Lord'», 9. Mai. (Iewish Corr/Bue.) Das richtsverfahren gegen sieben Araber, die an dsw Ausschreitungen tcilnahmen, ist abgeschlossen. Drei von chnen wurden f.reigesprachen, zwei.sind zu z w c r Aa h v e n Ge sa n g n is verurteilt. Da die übrigen Angeklagten, und zwar de« C h e f r. ech «k t $ u P fiitcc araLlschen Zei:ung und der Bruder des Mufti, nach' D a m a s k u s g e f lo h e n kurd. konnte das Urteil über sie noch, nicht verkündet werden, i ' . Inland. , Herr Nlargaine beim Bürgermeister. Der französisch? DPullcrtr Margarne staUete heute - mittags dein Bürgernreister R e u pr a n n 'einen cinstülwigen Besuch ab. Ir» der Nnterrednug wurden alle Wien ^betreffenden wirtschaftlichen Fragen besprochen. Der Bürgermeister wies insbesondere auf. die permanente Milchnot und den Kohlenmangek hin, die für die gesundheitlichen, Verhältnisse einerseits, für tii Derkehrsv rhällnisse andererseits von .kokossalom Nachteil sind. Er verwies auch ruf die praktischen.Resultate dieser Uebelstäude, auf die schreckliche Zunahme der Sterblichkeit und ans den Mangel an MilchnähruNgj selbst bei Kindern und Kranken. Er betonte jedoch, das; die Brväljkerung von Wien, keineswegs die Hofs^ tuutf»' auf Besserung ausgebe.. Der Bürgerrneiswr besprach dann auch die B.rkehrsfrage, wobei Deputierter Margyine erklärte, seine Regier,tng sei für Wien sthr eingenommen. Der Exprcß;ug Paris—Warschau Werda abwechselnd über Prag Und über Men geleitet werden. Die Verhandlungen ln Prag. Pra -, 10. Mai. (Korr.-Bur.) Die Vechandluugeir über die Archiv- und Kunstfragen wurden heute vdrmittags in den Subkomitees fortgesetzt. Nachmittags fand eine Sitzung der vereinigten beiderseitigen Komitees statt. Die Verhandlungen sind schon sehr weit porgeschritten und «s hat sich auf allen Gebieten eine vollständige Ueberemstimmung ergeben. Eine neue Lohnbewegung der Staatsangestellten. , Abermals steht eine Lohnbewegung dev Staats? angestelltten bevor. Es werden neue GeldfopderuyDii. erhoben. Die Lohnkommission hat an die, Regiernng bis Fy.ds-nng gestellt, die glcit.'ttden Ztilagm M W Monate Mai und Juni um 75 Prozent pro Kopf dev Familie zu erhöhen. B'sh-sr betrug diese Zulage monatlich 133 Kronen pro Kopf. Ende Dezernber bezifssrt« sich die Zahl der Beamten und Angestellten des Staates! auf rund 214.000, Sie dürfte sich jetzt, da doch lein gewisser Abbau der Polkswehr erfolgt ist, etwas, vehü« ziert haben. Man Samt aber die Gesamtzahl iinrner noch mit über 300.000 verairschlagen. Die gleitenden Lohnzülägeu sind also, wenn man dis Familien der Angestellten durchschnittlich mit -drei Köpfen ansetzt und tvenn man auch die Pepsionisten ei'nbezieht, für rund 600.000 Personen agSzubezahleN. Man geht daher ^»um fehl, wenn man die Mehrbelastung des Staates! durch die neue Forderung, im Falle, daß sie erfAld Würde» aus etwa dveivierhel Milliarden nnsetzt.