Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 462 (6.5.1920)
- Date
- 1920-05-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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\ Wien, DonnersLan - ' :-_---,; ^echs züdiMy Abgeordnete in dev 'leMscheir-'! KonstMan^e. '. Marschau, 4. Mai. Ag.) Die WahlSu K die - ettisch e Konstituante halten folgendes Echebnis:. ^Mandate erhielten die Sozialdemokraten,. 6 die Demokraten, die Landwirteüereinigung 26 Mandate, der Verband der Kleingrundbesitzer 1 Mandat, ' aiif > die unabhängigen Agrarparteien entfielen 23 Mandate, die Russen 6, Deutschen 6, I u d e it 6; Pcilen ''t Mandat. w , . 1 Die pylnischen Nationaldemokrateu für eine Großukraine. / Berlin» 5. Mai. (Korr.-Bm.) Mehrere Abend-, blätter geben eine Londoner Meldung wieder, wonach nur die kationaldemdkratische Partei Polens sich für den'Plan Pilsudskis, eine Großukraine zu schaffen, begeistere, Die amerikanischen Zivilisiert beim englischen Botschafter. Washington, 8. Mai. (Jewish'Cotr'l Bur.)' Reuter steiftet . qu§ Washington, 1. Mai: Der englische Vot- .rchüstek-VrO G e d de s empfing' heute eine Delegation der'- atsietikanischen Zionisten,- die ihm den Dank der amerikanischen Buden für die Uebörnahme des Mandats über Palästina durch Englmrd ciussprach^ r Dor Wtschüfter erklärte, daß er gern bereit sei, bei der am h. Mai 'stattfistdenden außerordentlichen Konvention dor' mtterikanischen Zionisten zu erscheinen und dort eine Ansprache zu halten, . Millerand geht nach London. Paris, 6./Mai. (Koce.-Bür.) Das „Io.mn^ .des Dshats" meldet, daß Ministerpräsident M i l l e r y n d sich kommende Woche nach London begeben werde, npr. sich mit Premierminister Ll0hd George über die hauptsächlichsten Fragen, die bei der Konferenz in Tpa zur Behandlung gelangen werden, ins Einvernehmen. Machen. .. , , > Eine russische Handelsntlsfion nach England. ° Kopenhagen, ' 4. Mai. (Funkspruch.) Die Hündelsmissivn der Sowjet regier rurrg ist nach London abgereist. > Die Franzosen bleiben in. Frankfurt. -.-Berlin, 5. Mai, (Korr^-Äur.) Der „Temps" berichtet, daß der franzöfif ch e M in i st evr a-t am 1. Mat die letzte deutsche Pole über die R ßumung- Frankfurts abg ele hn.t.Habei' Es-werdL die- W v i irz i p i e l l o G e u e i g t h e Frankreichs erklärt, die besetzten Städte der ^neutralen Zone zu raumen; sobald die rückständigen Bertragsverpflichtungen durch Deutschland erfüllt seien. Sozialdemokratische Beichskosrfererrz. Berlin, 5.. Mar. (Korr.-Bur.) Heute begann die Reichskonferenz der fozialdemokratlschen Partei Deutschs lands, deren Aufgabe es ist, die Stellung der Partei v im bevorstehendem Wahlkampfe festzulegen. An der Tagung nehmen etwa . 250 DeWerte teil. - Deutschland bräncht Schiffe. 'Eine Denkschrift an die Ldepavatioüskommisfton. , s' Berlin, 5.Mai. (Wolfs.) Die deutsche Fciedens- . delegation in Paris hat der Reparationskommlffivlr eiste D e tt K s ch r r s t ilb e rreicht, ür der beantragt wird, Deutschland 350.OO0 Tonnen seines eigenen, zür llebergabe an ' die Alliierten bestimmten SchiffsrcmMts z u n ä ch st z u b e lass e n, / da sonst das deutsche Wirtschaftsleben und die innere Ordnung Deutschlands in einer Weise gestöit werden müßten, daß die Erfüllung der deutschen WiedetgutmachungsvvrpflichtUngen in Frage gestellt; wenn nicht unmöglich gemacht würde. .>- - Eine deutsche AborhnunL in Lyndon,. v . Püris, 8. Mai.- Der „Temps" meldet aus London: Die deutsche. Abordnung, die mit der englischen. Regie. rUstg - die Modalitäterr der > Ablieferung deutscher - Handelsschiffe Geraten soll, wird morgen 'in Londoneintreffen. . - - 5.^ Lebensmittel für Deutschland. Berlitz, 6, Mai. (Korr.°Pur.) Die „Basler Nationalzeituugerfährt aus Rotterdam . ergänzend über die amerikanischen Lieferungen für Deutschland, daß ^>ie großen Backhäuser von Chicago alle ihre , Lager in Rotterdam, Amsterdam, Skandinavien'Und. Hamburg sofort an Deutschland: ab geben. 250 Mil-: honen Kilogramm Brotgetreide gelangen ebenfalls, zur Ablieferung. Unterhandlungen wegen .weiterer 150 Millionen Kilogramm sind im Gange. 25' Millionen Kilogramm Speck, die gleiche Menge Schinke, 3 Millionen Kilogramm Käse, Oel zur Bereitung von 50 Millionen Kilogramm Margarine, 10 Millionen Kilogramm Peis und l1/* Millionen Zentner Kartoffeln werden geliefert. - Der Bezohlungsplan läßt die Amortisation der Schuld erst im Jahre 1921 beginnen. Die^Abstimmung in Tesche« verschoben. Paris, 4. Mai. (Fuulspruch.) Unter dem Vorsitz Jules' ^aittb ans hat heute eine Boy'cha.sterkyufcrenz stattgesunden, ' die sich mit'der Abstimmung im Tescheneü Gebiet - befaßte. Mt Rücksicht auf die dortigen Wirten wurde die ursprünglich - für den 1.2. Mai anbe räumte Abstimmung/auf den .12. Juli Wiener MorgenzsitunK .6: Mi mo Seite 3 T5&! mm Der ÄZiener Rektor. Wir.haben «m 4. Mai hip KuirdMchttUL-bes, Rektors der Wiener Universität, Hofrckt Schlv ind, -LitgeMt,. tu welcher er auf so söüderbaro Ärt dis Duftentenschast zur. Auhe gemahnt , hat. .. In. seiner Kundmachung wirst er unter, yudevem. dem Dr. Erwin Last, gegen den ein großer Heil'der antisemitischen! Dkudetttenschaft Stellung genourmeu hgtts, vor, er habe diese Bewegung durch mangelhafte Verrechnung der^ ans. der Schweizer Hilssaktion/ cttlpfangenen Geldmittel und durch sein Mgehöriges Benehmen gegekiUber dem Schweizer Komitee ausgelöft. ' Wir haben gleich daraus hingeinicsen, däft nicht angeht, aus'der Ängelegenheit.L a st.-,einen Anlaß abzuleiten, die antisemitischen Roheiten gegen die Menla und gegen tvehrlose Mädcheri rechtfertigen zu wollene Run-liegt' die Sache aber \by baß der« Mt'tor den Universität am 31. Jänner ein Protokoll uttter- . fertigt hast in welchem die gegen Dr. Last gerichteten . Anwürfe von ihrem Urheber, einen» deutschradikalen> Studenten namens' W i t'h altN, zur Gänze als ungenau, ruißverständlich und obfeltip nnrichtig eingestauden wer- " °he.u. Withalm nimmt seine Bohauptuiigeu zurück und.' dedauert.sie. Wie gesagt, hat der Rektor das Protokoll unterfertigt, sich also 1 mit dem.Inhalt einverstanden. erklärt. ' : Daß er. nun nach> mehr als drei Monaien vfscntstch eine inzwischen..als unwahr erkannte Behauptung., wiederholt Und mit seiner amtlichen Stellung deckt, ist' eine Sache, die die Qeffentlich^rt. in außerordentlichem Maße interessierM muß. Wir nehmen^ an, daß' Dr. L a st bem Rektor Gelegenheit geberr wird, seine Behauptungen vor Gericht zu beweisen. Wir möchten aber sestfiellen —' und^ 'ey 'ist. nicht unwesentlich, dies' zu tun — daß die Spenden.für die Schweizer Hilfst» . aktion der Wiener Studentenschaft in der Gesamthöhe von 25.000 Kronen ' bis / auf 50 Kronen, die , feie - „R c i ch s'p o st" spendete, ausschließlich aus jüdischen li' i‘ c|fc tt BtenS gekommen sind. Wir wollen mit dies er. Feststellung nicht, bezwecken, daß d'ie reichen' Wiener Hntzeü, gegenüber der Bedürstiq? E litt' deüstchest Srndenten' 'ihr „Herzv verhärten. Aber wir möchten bockst^ zn' üMnkett geben, bW die.Meuer -. .Iudenschast, wenn sie gerade wohltätig , sein will, ihr'!,Geld viel besser und viel näher für die jüdische Stu>- chentenschaft vertvendsA kWUe> Ä ist sticht notwendig, laß! antisemitisch? Alionest aus jüdischem Geld gezahlt »daß antisemitisch^ AHü»er^AMdisckHu^.Gelde gezahlt werden. -^ . Antisemitische Ethik. Im „Peutschm, VolkZblatt" lesen wir.einen Uns?- ruf an die trendeutfche Landbevölkerung/ keine Juden als Sommerfrischler aufzunehmen und mlch den vorübergehenden Aufenthalt von Inden nicht, zu dulden. Der Aufruf schließt pathetisch.mit folgenden Morteü: „Darum, deutsche Männer, aus zur^Tatl Erwirkt 'in allen/unseren Heiniatsgecheindeir die Aussperrung der Judenl .Ein solcher Beschluß fordert keine 'Gelb-, 'o P fer, nur Liebe zum Volk, und er wird zur Tat, wenn 'sich mutige' LaNdsmapnen.tatkräftig dafür eiNsetzen." Kein Geldopfer nur Liebe! ,Das Hort man gerne^ wenn so zwischen der Mahnun'g an die heiligsten deutschwolkisch'ett Gefühle und dei sittlichen 'Empörung über den „Gisthauch" des, profitsüchtig'en Judentums die. ''Beteuerung ist dle FLöer 'fsteßst dsttz dem^ Geldsack der :„mutigen Lanftsmännen"' kerstvGchade zugestigt wird., .„Euer Profit bleibt üngeHmÄeM".^-'''l)erstcherk dieser -gut christliche Aufruf den biederen Landleuten,durch die iBlume.' Unsere, arischer .Sittenrichter kennen Ähre iSchäslem ans Oberösteyreich, Salzburg, und Tirol sehr 'gut. Bei denen "beginnt bist „Volkesliebe" in der merkwürdigen Gestalt des Rassenhasses immer.erst*dorst wo idas Geschäft gesichert ist. Und die Rufer im Streite! gegen das verderbliche Judentum haben auch VerstäubimS dafür, wie man aus dem zitierter Ausruf nicht ohne. 'Genugtuung entnimmt. ' Die Wiener Sammelwoche. > Von Herrn Oskar Go l d s ch m i e d, Präsidial-- mitglied des Verbandes für jüdische Jugendfürsorge 'Oesterreichs, erhalten wir folgendes Schreibest': Ein Rnf erschallt! Ein Ruf an alte Juden, Hilfe suchend für die jüdischen Kinder. Groß ist Hie Mot,/ dieser Krieg gezeitigt hat, und Hilfe fit'jr jüdhs ch c' K i n d e r' kann n u r d ztr ch I st ö e st kojnmew. ..Schastet alle, die Ihr bis jetzk nicht sehSn wollt, urft. . Euch und- Ihr werdet eilt Elend' sehen, wie Ihr vS' vrS jetzt uochnicht geschaut. Ihr'Mütter, die Ihr "irr .der glücklichen Lage seid, Cure Kinder selbst zu pflegen, ilegt Euch eine freiwillige Steuer-auf/.nur jenen Kindern zu helfen, beneu das' Glück, eine Mutter zu'be-« sitze», versagt ist..'Kann cs für Euch, .etwas Schönere8 'geben, als es. zn.ermöglichen, d«ß kein, jüdisches Kind unversorgt bleibt! - > - - -- •11 ' Und''Jhr Väterdie Ihr wachend und' sorgend! für Gegenwart und Zukunft.Eurer eigenest Kinder nachdenwt, gedenket-der armen hilflosen-' Geschöpfe, die — vaterlos einem ungewissen Schicksale preisgegeben ft.nd: Der Verband. j.ü r j.ü d,i s ch e I u.ge n d l ü rsorge ruft Euch zu Hilfe! FÜnsz'tg jüdische Jugendfürsorgevcreiue. die'ihm augegliedert sind, wettmiteinandor.in ihrer segenSrei^n Tätigkcit,- 1-oio.e./'i.'. si'ud )ün. t:.v. rhrwastgelaugk, alle kämpfe n nur ihr Dasein. * .* 1 ',. Nur welvktäLige, .rasche . Hilfe Lrnn eisten^ Zu> sawweubruch der ganzen. Mischen. Fürsorge ' vsti UnKf verhindern,'Deshalb spcudet!. Sperrdet rasch und spendet' viel! Sonntag den 16. Mai begimtt die 'wvchr!. Jede Jüdin, jeder Jude helfe mit! D'ann/kaiin,! banst muß das. Werk gelingen! , Moritz Kantor gestorben. In 'Heidelberg ist, fast Sljabng, brr bekannte MathrMäükrr Gcheimer Hofrat Dr. Morch (Santo* gestorben Er war im August 1SÄ9 in Mannheim geboren und hat feit ,1853 dem Lehrkörper der H e i d e l b e r g er U n i b r r fi t ä t angehört, Bes bot wenigen Jahren war er aktiv, 1316 konnte er sein aoldenrS DoktormbiläUm begehen. Er los Ger die tzerschiedeneu-' Gebieteder höheren Matbemathik/ doch war sein Hanvtarbeits-' selb die Geschichte der Mathematik, die er in einem sehr bekannten, mehrbiitrdigrn Werke mustergültig dargestellt hat. Die Hansiererin. Sicherlich' — es ist ihr auch' vor bem Kriege nicht glänzend gegangen. Auch' in Friedenszeiten war es für sine Witwe mit fünf Kindern, deren ältestes' und jüngstes kitapp fünf Jahre voneinander getrennt sind, sticht ^leicht, sich ehrlich durchs Leben za schlagen, wenn nvan vom Erlös eines Hausierhandels mit Zwirnkuöpfen, Haarnadeln, Seife .und'anderem Kleiuigkeitest alle die Mäulchen stopfen' mußte. ' Aber .irgendwie ging es doch und wenn die Frau.ihren..gtzoß?.«,- Kststeu-'aufktappte und einem Nadeln, hie -von selvst- - nähen- oder den „Mottenantisemiien, argen wie. der Lueger" (dasist eist ..Mottenpulver^ von unsehlbavtw Wirkung) aupries, so fand sie immer noch Zeit zu einem kleinen Plausch uird- Laune' zu. einem klerneu' .Witz. Daß dieser Witz immer 'sehr zart gewesen, läßt sich nicht behaupten, aber Aachen mußte man jedesmal, mit oder ohne siMche- Entrüstung. Bei Äxiegsausbrüch ging es anfangs ganz gut. Die HausiereriU'-prieVs-rch glücklich, daß ihre Buben noch' im Alter.deD^ Zinn-: soldate-nkrieges standen, schasste sich patriotische Ausichts-- - kärten 'und Strickwolle an und lies weiter <treppaüs^ treppab, um die paar Kreuzes: zu verdienen, die sie"< zum Leben brauchte. Als im. Lauft der. Jahre die- Preise stiegen, stiegen anfänglich mich die Einnahmeu der Händlerin. Denn die 'Geschäfte gingen glänzend,' man riß sich, uni den Zwirn und die- Knöpfe und selbst gn Türen^ wo sie sonst wüstes Geschimpfbegrüßt hatte,.' konnte sie eines freudigen Empfanges sicher seist. .Aber , eines.Tages war der Warenvorrat zu Ende, und■mm v ’bcn'Kriegserzeugnifseu wollte es nicht recht'-tzelM/) ,.Ber''allem Patriotismus kauft man nicht gerue'-Zwirmder''beim Auzicheu zerreißt oder Haarnadeln, dio sich - biegen wft die Halme im Wind. Andererseits warew dje^ fünf Kinder, von denen dasälteste immer -nochi nicht älter tvar als elf Jahre, durchwegs nicht für das'- ,',Durchhalten^ .bei .leeren Schüsseln zu begeistern.-Die. Haus-iererin versuchte eine andere BeschLstignng ans-. zünehmeu., Aber sie verstand nichts als den Handel; u.ub baS Kochern' Wer aber,wird eine galizische Jüdin, -die noch dazu fünf Kinder hat, als Köchin ausnehmend Jüdische Damen gewiß nicht, die-scheuen die „Intimi-' tät" der RasserlzusammengehörigkeiL ruck christliche doch! ' erst recht nicht. Die Preise aber stiegen, stiegen, stiegen ■SMe Witwe begann sich mit Schleichhandel zu befassen/ 'Aber sie hatte Pech — die Bauern, mochten sie nicht, leiden. Sie konnte zu keiner festest'Geschäftsverbindung^ Kommen, die „Polische" traf Überall rurr Mißtrauen. Auch die Wohltätigkeitsvereine bewahrten Zurückhaltung -und die winzige Nnterstützuug, die ihr aus ge zahlt wird- -ist nur' ein Tropfen Bitterkeit mehr in dem traurigeu Los. Der Staat fühlt-sich jeder Verpflichtung.ftditz cs ist keine Kriegswitwe tznd das Kriegselend gibt uns',-' ohnehin genug zu schaffen. Mit. der Hilfe pon Heimats»' üenosseu hat dis Haufiererm jetztwieder einigen Kram'- ^aufgckauft und erscheint bei „ihren" Parteien. . Sie ^ist nicht zu erkeuneu —. die frische, luftige Fau ist eist-» 'Schatten ihrer selbst'Und dis Erbitterung gegen affe,./ die sie erfüllt, macht es ihr auch unmöglich, ihre minder- - wertige Ware avzusetzost. Sie haßt die gastzs Welt,, -haßt und verachtet sie. Denn sie hat zu Hmzft-Kinder« -die trotz aller „Fürsorge" tzüngern und von denerstjie-' sie sich doch nicht trennen will. Das kastn eins Muttev .nicht verzeihen. Nicht einmal, wcstll sie eine „Polische"- ist und zu dem Antisemitismus der Christen auch noch den Antifemitisurus der Inden tragen muß.' ÜngÄrifche Offiziere als Maschinengewehrdiebc, Dir Täter verhaftet. , ' Vorgestern nachts wmdön aus den Magazinen bet Sachdemobrlisicrungin Spcaze r n 36 Maschinengewehre gestohlen. Mo uns aus St. . -Pölten öerichtet wird, haben die Erhebungen ergehen, daß andem Dieb-'! stahl der uttgärische- Hauptmann Rebatzky, - der ungvrischl« Leutnant Berenhi, der ungarische Feldwebel Edmer, -der Oberwaffenmeister Kotland und der Feuerwerker Stöhr beteiligt waren.« Die Genanrlten hatten von den «12--inst Depot befindlichen Maschinengewehren 36 ans Handwagen; nach .der Prinz Eugen-Kaserne in St. Pölten gebracht, von ' wo sie die Maschinengewehre aller Wahrscheinlichkeit nach Ungarn zu bringen gedachten. Sprazerrr' liegt von St. Polten etwa eine Wegstunde entfernt. Zur Ausführung des Abtransports, hatten sie sich bereits dick Mithilfe eines Vahnbcamteir gesichert. Ein - Polizeikonsideirt hatte sie in einem Gasthause belauscht und auf. Grund der Anzeiger, wurden Hauptmanu RebM'y,. Felft^