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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-06 · Heft 462 (6.5.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 462 (6.5.1920)
Date
1920-05-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 ' .... Wien. DonnerstagsWien«^ MätzKdttzEung vebel Edmer, Dberwafftnmeister Kotland "- rind ' Feuerverker Stöhr in Haft genommen. Den''Initiator des ganzen- Msbstahls.. scheint der : ungarische." Leutnant Sercnyi gewesen M sein, der nach'Budapest gefahren ist, nm dort die Details über den-Abtransport respektive den Verkauf der gestohlenen Maschlncngewehre'i'n die Wege 'Zu ' 'eiten. Hauptmann Nebattky 'gestand den Diebstahl ein, «vorauf die geswblenen Maschinengewehre in der Prinz Zugen-Kaserne' sichergestellt wurden. Die Verhafteten wurden dem KreiSgericht in St. Polten eingelie.fert. Der ZuLerlieseranL lm Durchhaus. Nach 'vielen Wochen ist es endlich gelüngeu/ einen Gauner zu erwischen, der unzählige Parteien.in. der^ Weise -geschädigt 'hat, 'daß .er ihne-u. ^Lieferungen von Mucker zu für die Jetztzeit billigen Preisen versprach, pic zu emenr Durchhaus lockte, ihnen dort das Geld abnahm und/iin Haufe verschwand, um'durch den-zweiten Ausgang zu flüchten. Der .Gaunert ist der 20jährige 5c s chäsi-igungs lote R ichard Poll -a k, der - in -den letzten Monaten keinen testen Unterstand hatte/ sondern in verschiedenen Hotels, zuletzt im Hern/ilfcrhvf, nächtigte. Sein Operationsgebiet waren die Durchhäuser. Schottenring ■ W-—Dörsegakse. 18 und Salzgries 15. Festge-- nommen wurde der «Betrüger durch die Wachsamkeit der, Hausbesorgerin Marte N.agtz des erstbczeichNoten. HanseS. Sie wußte ausvielen Anzeigen,, daß thrr Haws zu solchen LieferungSschwindeÄeien-benützt-werde, mrd dachte gleich, daß der junge Bursche der vieill- F§suchte^ Schwindler ist. Auf ihre - Veranlassung . wurdeder'Bursche tzleich darnach in der 'Maria 'Tyeresienftraße . angehalten und' dem SLadtkoMmissapiaL! über-- stellt,/Die >Po!izei.. stellte fest, daß' Ptzlürk eingi - erkleckliche Anzahl solcher Gaunereien ausgesührt -hat. Der Bursche, der aus sehr anständigem Hause stammt, ist seit einem- Jahre aus dem EtLernhaussver-schwunden und Hai seither «Betrügereien'-ausgeführt....Ztvermyl war . er schon in landesgertchtlicher Untersuchung-und , beide Male üat.ihm-der Pater verziebrn, ihnaiach Hause.genommen und ihn auf den rechten-Weg.zu bringen gesucht;: aber trotz des .-Gelöbnisses -der. «Besstrungs-ist Pollak . alsbald wieder in den alten Fehler verfallnr. Er wurde dem Lanhesgerichd - eingeliefert/' " ' ' Ausbruch des SLrerr^ der jüdische» Rtzliglons" - lehrer.' ü - - .-.. ' Der Sürst der jüdischen Religiouslehttr. an den Wiener VoliK» .-und,BMttschu!rn.brgmyt chc.utt früh. Atz dem streik find ungefähr 70 Lehrpersonen beteiligt. ' . ' . Ankunft eines jüdischen Kmderzuges aus . ^öüand. - > ---,.- . Die. .. Zentralstelle- . Wle-v sto r g n n g... j ü d i >' ch e r K i n d e r i m Ä-uis l ä itb z," Leitung., Amtiäs Müller, H, Pratcrstraße J7,_ gibt bekannt,' daß laut 'Mitteilung ' des '-Staatsamtcs für Aerkekrswesen vorauSiichtllch-'-''"hrvle, '- Donnerstag, den 6. d. M. um 4 Uhr 7.Minuten crm N o r d w est-; a a,h. nhof cm Kinderzpg .a u s H.o l l a u d eintrifft. Die „Jüdische VerlagchgeseKschaft in Äckerrka.". ’ Ende März fand in P h i l a d e l p h i e dre 32. .'Jo.hrcs-- vcrsamrnlung der „Jüdischen VrrlagZges.eNsch'aft, in.-Amerika". statt; der 'Hauptredurr war Louis M a r.s h a l l. Dem Bericht., ist zu entnehmen, das die Indische Verlagsgeseltschaft b'iZher 115 Merk; heraus gegeben und von ihnen 750.000'.Eremplare ver-s ^auft bat. Unter den Autoren, deren Werke sie ediert hat, befinden ffch Abrahams, Achad-Haam, Darurstätter, D.ubnorv, .Graetz, Lazarus, Perez, Schechter, Zan-gwill und viele andere. Die'Gelellschast beginnt jetzt mit der Herausgabe einer Serie „j.ü d idcher K l a s s r 11 x"; zu diesem Zwecke hat ihr Jakob S ch i s f 50.009 Dollar zur Verfügung gestellte ...* Begräbniift am heutigen Tage. A l t e r Friedhof: 0 Uhr 30 Mmutcn Schwein bürg. Heinrich, 11 Uhr Armuth Emckie. 11 Uhr 30 Minuten Mandl Irene. — N e u e r F r i e d h o f: 9 Uhr 40 Minuten Menkerr Ärn»ld,. 10 Uhr Heimrach Leopold, 10 Uhr 30 Minuten Lichtenttcin Dawid, 10 Uhr 40 Dstnuten Kohn Betti, 11 Uhr Huber Betti, 11 Uhr 20 Muurten Sega! Fanny. . F«n Verein ALdisÄer Schrebergärtner erhielten wir von Herrn H r r s ch l e r Griinderbeitrüg ll 100.—. * Theoretischer Aurs für Cchlofserei. .In nächster Zeit eröffnet das .G e w e r b e f'ö r d e r u n g s a m t d e s I ii d i s eh r n N a t l O n a.l r cr 1 x S einen theoretischen Mrrs' über „Materialienkunde. neechanischcTechnolociie nud die Elemente des Maschinenbaues" in Verbindung mit gewerblichem Zeichnen. Zeit: 6 o r. n u g 9 bis 12 U b r v o r m i t t a g s, Regw» -ertrag & 20.— monatlich. Persö uliche.Anmeldungm im Gewerbefrrdernngsan^.e des Jüdischen AätionalräteS, .' U., Taborstraßr 20 a. * Dir ForderrrnHcrr der AechtsPrakLikaNtey. Morgen Freitag findet um 6 Uhr abends im kleineir. Festsaale der Universität eine Vollversammlung der Rccht'svrartikanten' zwecks endgültiger Stellungnahme zu den.durch die Staatsämler nunmehr nenge!egeltcn Befflgm und wervchaftlichen.Bkgünstigungeu statt,-ferner zur-Vornahme von Ergänzungswahlen.' Lvlstähligcs Erscheinen geboten. * Ein neues zionistisches Tagblatt. Das An K lausen bürg in ungarischer Sprache erschienene zionistische Wochenblatt i K e l e t“ („Neuer 'Orients erscheint seit 15. April als T a"g b l a t t. Die erste- Nummer des neuen Monistischen Tagblattes'ist sehr reichhaltig und bietet ein anschauliches Bild über den ersreuMen' Aufschwung, den - die jüdischnationale Bewegung in allen'Kreisen'von Srebenbürgen penäminrn ' har. daS nunmehr Großrumänien angLgtievert iftl Die Rcdältiou befindet, fich in Klauienbmg, S',cntl6lek--u!cza l!. > ' :* Spenden für die Oelbimmstrftntzg des Jüdischen. stlationalfoir-s. Ans Anlaß des Ablebens des Herrn Peißa'ch N u b ln,-Vaters des Leiters der Abteilung,.„Krgukenfnrsorge" Dr. Edmund Rubin, haben die Beamten der Zentrale Wien des Joint Distribution Commi-.tec als Kranzablösungs- - spende 705 5troncn gesammelt und der Oelbaumstistüng deS Jüdischen llialionalfonds abgeführt. .— Aus' dem . gleichen Anlaß haben die Beamten der Sektion Krankeufürsorge. 1000 fronen für die. Se.lbaiunstiitimg des Jüdiichcn' .Rational» iynos oeiainrneü. Eingeserrdet. Dsr nuerpiüäNvNsil ESTHLi R ImANDAU > anlässlich der Vermählnrip roik Dr, S'EW BESI6SL > - . . hendiohe, aufrichtige Gläphtv&nscha Seitens der ■ Oh-alTAzinai- ' ' 1139 SCHWIMMBÄDER EßCIFFliUNG ’ NEyTE (S-ÜK HERREN WELLENBAD) TU., SXarlahllfaxatrasse SS. — Telephon 3a089. EX3STI5:-A.TJ^ -VTEJÄKI-A-TJF Täg-lioh Qolasonheftsk&ufe! f35 Merken Sie sich die Adlergasse Nr, Dort können Sie Ihre Juwelen gratis einschätzen lassen. Für Perlen,.Gold, Silber, Platin, falsche O rI-I ICB.il iv * ■ 'Zähne zahle die höchsten Preise. Lände. Ein-.’ und Verkauf'-\>öit Schreib «las di'ine’n. H em n g ar d e r* o b e n " - nach iVthss 20 -i -J- -^"^K'ÄBttraäftF. " BkrsaoLsrhsiieL.-ÄS auch »Ne -A,Ä»ckb»r«>' Ltei6«k.'-«er8«> rüw ' MS.M«S 'Sv»MOT Cö. Gas. fc b, H. | Mezzanin'S--1 KohirweirKI 3'- -V [ m 10896- 1 ftTBlfrl«BPIirtlSW^2PWlCTif^aiirtijtagjMMrtlUaiWMb»Bi^gWBBBaBM>; * Ein vusfisches ÄstsbUNfLsbutzealu füp Perfchollene,. Nach einem Mdskätzer Funtspruck. organisiert daS 'Zrntralkomüee des ^russifchcttst-Pepetüts -- vürn rin BürÄü zur Erledigung der - Angelegenbeitew russischer , und aMäudlscher Äus.kullftsbureäü'-(Bmean' SarMük) va Moskau. In W Ansrage -'müffen - der -letzte.'Wohnvrt. sowie- Bor?, und.Zuname der betrcheMsEvÄ-MEsegdLen^na..- - « i -- ' ... (M dem. Regenbö gm)-die'Mt-' bewährte DMenlarMteybatterie.. :;i -' * Haber» Sie alte faWv Zähne? .Hieför höchste Preise, auch sür'Platin. Gold, Silber, zahlt Spevalist Braunster n, Wien,Mechburggaffe 16, II. Stiege, Tür 5. * Schotz 20Dsähre besteht die Firma S. F r a d r e s, l., Franr Iosefs-Wi 49 mit ihrem reichhaltigen Lager an Blaudruck, Etaminech Herrenstoffeu und. allen änderen Lcxtilivaren. * Jüdrschetz NaLiotzalvebei« Graz. Das Sekretariat deS Jüdiichen MijoMvereineS. Kr tz zJ Zweiglgqsje 18, ist. für' Parteienverlchr täglich mtt Ausyatzme von/Samstag und Sonntag von 2 bis 3 1Ph.r n a ch m st t a g s geöffrjet. ., '' '■*> ' •••. —---H--' ’ . Ve^erA^NKchrrchLerr. (Nachr ich t,t« v.o n B-e-r einenersche'tNeuauSu a h m s l o S n ur am % a g e d e r B er avst altung.) . -r; H eu t e: . - S ch.u tz b ü'n d d e rB u kW w i na erinDentsch-' Österreich. Die.^irechstunden finden an Werktagen von 5) bis 6 Uhr nachmittags im'Bureau, V. Bezirk, Siebenbrünnrngaffe Nt. 87 (Ländwehrkaserste), M. Stock, Tür 160, statt, wo '^uch Einzahlungen von Milgliedsbesträgm entgrgengenommen wcrdem.— Z r o. iss fli's ch e Sektion L a ri d ft r a ß-e. itiit Vs8 Uhr abends «findet unser, h ei te r er A b r n d. mit Ta«) .statt. Hbendkasse Cafä C^ty, Wi?n,,l.» Wndertorgasse 3. - Adolf Stand-Stiftung. > Wir erhielten für die''Adols-Stand-Stiftunk der „Wiener Morgeuzeitting" bön 'der'Beamtenschaft der Sektion «rankcnfiltfoufte, bcS A. I. D. C. - aus Anlaß des . Ablebens des Hetru P.erstrch Rubin, Baters des Lnters^Dr. Edmund Rubin, für dir Adolf Sland-Stifiung"^ Ä55.—. Bisher ringelanscn L 26.307.—. Für die zerstörte Nevs». ueLdemics- .suäaivu. Für die zerstörte Mensa spebdete Herr Hirschler kl 500.7-, Herr Bernhard -'Goldstem?sii 1000,-. Sammlung durch Bankhaus L. Taubes, 1., 5100,—. Bisher eingelausrv L 30.070.—. KomMüMes. Die Angestelttenkrife in dev Wiener KttltnS« gemeinde. . Die 'S'tre-ikbewegüng der jüdischen Mlrgionslahirer hat begreiflichcxivrise in deu weitesten Kreisen' PÄnlicheS' AüM-cn'erregt. Ahg.'seh^n davon, daß bas Geispiel 'der jüdischen' NetigionsfiMirer auch die protestantischen Netistions'leyrer, die, wie .wir erfahren, sich "in 'Shn- ' lichrr Situation befinden wie ihre'südfickien §l'ols?a:n, --st-' sich ■ AN gleichen Schritten ihrer Gemeinde gegenüber veranl'üA sehen dfirften, hat die Streikbewegungder , jüdischen. Religionslchrer auch die. Aufmerksamkeit der VreiteBE Schichten der jüdischen "Kedolverung WienSs ans isichl gelenkt. . . ' / , Dar aus dem ganzen Komplex der Angestellten- . - fchaftMp Wiener Kultusgemeinde zunächst die L e h r e e§ smd^ die zu diesem radikalsten Mittel gegrisfew iHabe'n^D.^ nicht -etwa dem -Umstand znzuschreMndaß es den'Übrigen Ungestelltenkategörien der Wiener Judrn-? gemeinde besser ergeht als den Lchrem.- Die Lehren Hütten.tzs. bei diesem Untemtehnren nur leichter als dir« übrigen Angestellten, weil sie in ,der allgemeinen Lehrrr-« ' organisätvon eine Stütze fanden. Der igerbänd,-verj Angestellten der Wiener Kuktusgemeinde, dem übrigens auch sämtliche Religionslehrer als Mitglieder angehören, - hüt^ ttzotzdem die Lehrer. . ihM Aktion..durch ihreni' .Standesveoein selbständig -Vornahmen, durch emen- 'Beschluß, der Berbandsleitüng die Sympathien der AngesteMeuschaft ansgedrückt, und es ist durchaus nicht sicher, ob-nicht auch die übrigen AngeftelltenLrtegorien srch^ -falls'ihre an den Borstand gerichteten Forderungen-nicht in kürzester Zeit erfüllt werden, dem Beispiel! der.Lehrer folgen 'werden. Es Kinn, wie uns ans Kveisew . \ der Angestellten versichert wird, ohne einen Widerspruch besürchtms zu' müssen, ' behauptet werden, daß -es derzeiL.^'-Pesterrrich, Wne einzige Bernfskategqrie gibt, deren-MMge. so tief unter beyr heute bereits allg?meiw . - als ünetzläßlichc Durchschnittsbezüge geltenden Ziffern stünden, wie diejenigen der Angestellten der-Knltusgemeinde. Man braucht nur . darauf hinzuweisen, daß, abgesehen -von einem vder zwei Funktionären, veiw Eeamtsv^ selbst der oberste nicht, ein Jahreseinkommen von. Mtzhr als 30.000 Kwnett bezieht. Die meisten- .Mcre Äwegen sich unter-25.000, ja selbst unter LO.OOst Krönen, " ' ‘; ' Äber auch in archever iMziehüng .fmd hie Mgv-^- stell-ten/ der Kultusgemeinde schlech t e r « gestellt als. .d^e andern übrigen Bertisskü'tegoriLN. Es dürfte Wohk.. I -nirgends, sonst-, vorsbochmen, .daß Perfonala'ngelegenhei.te» nur, deshalb mo^tätelang^ unerledigt bleiben^ «eilher -Borstand,- der darüber zu . entscheiden hätte, sich -LU - ' -leiner Seschlußfähjgrrr- GeschLftssihung astfzürafftn 'ver- .. mag.' Die''kleinlichsteu .Sjrtzitigkeiten innerhalb des Box- / '! 'standsS tverden äuf.Wvr.'.Uü'ÄLn''dör - Angestellter. '-onS* getragtzn. Die Angestelltenschast mutz daher die Emp- : .!ftzchtmg. haben, daß detz-Ärstünd' krm Mitgesühl -mst^ - ihrer^ Notlage üuszubrino^n verchag.' '' - ' i- ' Aus- .diesen Gründen haben die Apgestellkm tzrv' Wiener' Kultusgeme inde. H,reganze Hoffnüng dartzitf' ' 6aß. diesen .ls-nW, gWsü'Meft'.HWskÄhen durch' die' sofortige ' schreibung der Wahlen insofern, ein. Endebereitet: werde, daß die Angestelltenschaft dann es Mit einem ' -in jeder Beziehung legalen, von, BerantwortungsgefW gegenüber den Gemeindeapgestelltett getrageneir Vor«.!.stand/-ZU"' tpn Hatte,'Auch diese Hoffnung hat sich als! '-trügerisch >arwiesen, denn'.Hetz .Vorstand entschloß" sich ... -für -die .Verschiebung 8er-Wahl< wahrscheinlich bis-züm- -.r Spätherbst/ ohne aber gleichzeitig für einen mtgs> hindertsir GeschafLsgang und für eine rasche Eeledi- 'gung der FördMungen der Angestellten zu sorgen. DieAnf- - Schiebung 'der Wahlen wird, damit motiviert, daß die Herren..vom Vorstand bald auf 'Urlaub gehen müssen« M^Mlten der '5kultusgemeinbe hat, da ihr« - -S 1-AyMW«nMten, Äie erwähnt, schon feit Monaten tin.*' eÄchigtz blieben, der Urlaub dZr .Herren Borstandsmitgliedev im.Effekt ja schon längst begonnen. Immerhin, -durfien^die. Angestellten,, die sicheinen kräftigeren' Er- ^hplutzMurlaub nicht zu vergönnen vermögen, erwarten, . ' .Ä.ß.^detz.'i'Vy'rstand.. seiften, Erholungsurlaub nicht mtt ^Gewiss'ensbissen belastet, daß zur. selben Zeit die von /;ihm: ühhängigeit Angestellten sich, in größter Not ibefindeitz ' Daß hiö Angestellten in dieser Stimmung berett sind, zu den äußersten Mitteln zu greifen» ist nur- 'Anbegreiflich. Denn schließlich würde sich ihre >Mtuation durch einen Streik nicht wesentlich verbessern« Die.sMgr Situation, als „wohlbestallte Kultusange- ,>stellt^< äußerste Nat zu leiden, ist sicherlich unertrag- , licher als. der völlige Kruch mit dem Kultusvorstand.- j Oie Ernährung. ' > Der Marktbericht. „ Jtzsolge der schlechten Witterung waren gestern die Märkte - schwach -besucht. Auch die Beschickung der G r Lntv arenm-L «tzk t ei war - aus diesem Grunde schlechter ausgefallen'. ^Jülmerhm, reichte noch bas Angebot zur Deckung' des -'B«-- .barses. Aus dem Naschmarkt''kamen wieder Eier bäs Stück - zn Ä,''6. 30 züm Verkauf, doch "erhielten nur jene Verbraucher ' Ger (HSchstrns 3 Stück, pro Einkayfschein), welche noch den. Äbschpitt. 47 besaßen. '. , In' der Gr o ßmark thall« gab es nur Neste tot ' Würsten^ geselchtem Äinbfteisch Und' amerikänische« /Nauch-! .fleisch, dessen' Preis cmf -130 Krone» für das Wvgramm erhöht wurde.' ' ..'- .Sluf den Fischmärkten kamen gefalM« Schellfisch«, Weiß'-, fische und geräucherte lstärpfeE zum Verkauf. . « Fleischarrsaabe in Wie» in der Woche vo« . v. bis znm 12. Mai 1S2V. . Fu.der Woche vom 6. biS zum 12. Mai ISA) wird cm. alle Haushaltungen in Wien Gefriernndsteisch rm Ausmaße von > io Dekagramm pro Kopf auSgeseben. Der Preis beträgt & 0?.— ,

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