Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 454 (27.4.1920)
- Date
- 1920-04-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SNttt, Dienstag Wiener Morgenzettmtg '27. April 1S2V Re. 484 hat' zi< wählen sind 15 Senatoren, 8 Mandate.un- WM: . . ■ •. - Sechster Wahlkreis (B r ü n n): 1 Nationaldemokrat,? Nationalsozialist? 4 tschechische Sozialdemokraten, 1 Mitglieder der Volkspartei, 2 Agrarier und 2' Mitglieder ' der deutschdemokratischen Freiheitsparei: . zu wählen sind 17 Senatoren, 3 Mandate unbesetzt. Siebenter Wahlkreis (Mährisch - Ostrau): 5 tschechische Sozialdemokraten, 2 Mitglieder der Volksvartei, 1 Agrarier, 2 deutsche Sozialdemokraten, und 2 Mitglieder der deutschen WahlgemeinschD i. zu wählen sind ' 16. 'Senatören, 6 Mandate unbesetzt. . Mette unb: dritte Skrntlninm in der?c Tschecho-Slomarer. Präg,. 26.. Äpris.' .(Priv.).' Heute. wurden boS zweite and l.iö'. düste. ^krutmilM btt Mgeordnetenttühleu vorgeiiomme«. Nach: du-die Zentrolwahlkommission vorgenommeuen Ausi üluntz'der zu vergeberideN 83 Mandate,wird das Abgeordnetenhaus folgendermaßen'z u s am me ns t. s etz.t sein : An. erster 3itfk rangieren die tschechrschür S v zH a l.d e m o k r a t r n mit ßi.Mandaten..Die T s eh e ch i sHkl^e r r ka l e », die in drr bishttigeN'Naiivyqlversammlung -24 Plätze hatten. .und dort air sechster Stelle waren, sind jetzt viit 38 Mandaten an die -Güte"Stille vorgerückt. Die tschechischen Agrarier, die rm Wiener Parlament ftit 1911 an Zahl dir größte tschechische iriet, warm und. auch in der Nationalversammlung dir erste Stelle mit &5 2>?aiibatcn einnahmev. sind an die. dritte!-nt d8' Mantzäten? 'also^ der Hälfte ihres Besitzstandes, zurückargaügch? Die R'a't i o n a l s o z i a.l e n hatten in der NationalNersachmlüng 35 Mandate, gegenwärtig bloß 24'; di« N a t it> itß l d e m o kr at en (die ehemaligen Inngtschechen), dir von IM bis 1911 die führende tschechische Partei waren, weise« die größte Einbuße' aus.' indem, sie von 46 auf 19 Mandate sanken und sich mit der 5'. Stelle begnüg«', musi.u. Von .kleineren Parteien hat'- die Gt'werbrpartei, die früher 1 .Mandat' hattet nunmW', 8.? die. 'Mvpräcck-Wrppe H neue MandÄL' . Die llswakisM RHeM'gZvLrtei ist' aus IS.Mandäte -zmückgrLaugen. Mt'cht r-Msam«« 199 tschechische Mandate,' ist' also nicht die notwendige Zweidrittelmajo r ü 18 t, 'dEMo Ma'ndÄe aEacht. -' - '' ' - - 7 - 7; - Me "Dich"in.,habe« .im..'ganzen 72 Sitze. .Die R a g h a r e.u werden 10 Mandate habsr. Rgch demdritten Skrrttimum sind nuNmchr 881 Mandate besetzt; es bleiben noch 19 zu-Metzen,'mrd' zwar in KarpathmMngarn 9, im Tefchener Gebiet'9 und im Hulischmer Gebret 1. . - ' .Tir? ehemals deutschen Abgeordneten des -österreichischen AbgevrdnetenWn'es' e-r und - 8 u k s ch7 sind zu S e N-SlE r-ech'gewählt würden, " si" "■ ' - .; Stibin spricht ttt einer Verfrlmurlung deutscher SozialdemobraLe». . .Prag/ .26. Aprit: Wie-'„P'razske Pendel"-aus RstchenberL berichtet, ---sprach : . dort Abgeordneter S t ikpstt« in -einer Versammlung der 'deutschen Sozial- ÄenlatrasteN? Er -führte?aus-., es. sei-höchste Zeit/ daß die .Arbeiterschaft der Republik sich , zu gemeinsamem^ 5tamp.st-Lgegen düsi 'sNternational' ohgänisiechte Mpitäl vereiinge u)td: den Bourgeois zeige,; daß/die.Kampfgemeinschaft der tschechischen und deutschen Proletarier sich neuerlich belebe. Unsere Ideen,, sagte Stivin, sind dieselben. Wir stehen auf dem Boden des Marxismus, des kla s 'enbewußten '.internatronalen revölutionären Sozialismus. Auch die tschechische Sozialdemokratie teilt die Ansicht, -daß. in. der. Tschecho-Slowakei keine nationale Machtpolirik' geführt werden, .dürfe, da dies zum Herderben des' Staates wäre. Deshalb hat auch das tschechische Volk'eine solche Politik abgelehnt'. Der Chauvinismus Kr amar sch' ist geschlagen und seine Partei kommt.in -das Parlament als eine der kleinsten Fraktchnen. Auch der deutsche Chauvinismus hat bei d.en Wahlen.'eine Niederlage erlitten. -InmDchlüß. .beglückwünschte Stivin die..deutschen Sozia'lbenMcaten zu ihren: glänzenden: Wahlerfolgen. Der. Vors'tzende der Versammlung dankte dem Redner, dessen Ausführungen mit stürmischem Beifall ausgenommen worden waren, und sprach auch namens der.deutschen Sozialdemokraten den Wunsch aus, daß der Kampf der deutschen und tschechischen Ptofetarier gegen, den--, internatioanlen Kapitalismus gemeinsam geführt, werden, möge. .. :;. -/ , Medliche BezieHungen Rußlands mit der Tschecho-SlowaLei. 26.April. (Funkspruch.)- - ^)er Volkskon:. ' . des Aeüßern Tschitfcherin hat dem Lschechoslowausisten 'Minister des Aeußrrn' Benesch mitgeteitt, die russische Regierung sei gern bereit, sogleich mit der ischechHslöwakischen. Regierung innormale.Beziehungen zu wehen. ' Die Sowjetregierung "ersuche, daß eine russische - S-ouderkommissionin die Tschecho-S.lowakei einreifen könne,: um die - Lage - der russischen -'Staattzdürgit'mnd. die wirtschaftlichen 'Fragen, zu. untersuchen, und sei bereit, dieselben Erleichterungen einer tschechöslowakischen Kommission , zu" gewähren.. .Sie ’. wünsche überdies, noch weiterzugehLN. und zwischen Leiden Staaten völlig normale Beziehungen'aufzu-- richten, welcher - Vörschläg hiemit formell der tschechoslowakischen Regierungübermittelt" werden ' :D«e tscheckW-flowfllische/'Negierüng hat-"um 'die--EinreisebewitliZ-nng >Mr..emL' Rotefrenzmission, angesucht, ^.die sich E.der Heimbesorderung von Tschxcho-Slowaken LesasD' soll/ und gleichzeitig' mitgeteilt, daß' sie der Einreis'.' ' einer rufsischeri ' Rotekreuzmission in di« ^schecho Slomakei kr:ine. .Hindernisse in den Weg legen Eingesendet. ßumy ZeMter £con |arsam ^terwyaetr Grod«k Jap. Verlobte* Wien, in April 1920.' 268t Brillanten, Platin* Münzen Perlen .Uhren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier and Goldarbeiter S> Holzapfel Wien, VI., Mariahilterstra8se 79 öder Werkstätte: L, WoUzeüe 17/13. EaJtl-tlv&ohstePrslBaiaanrotaeaeVerarOeitqny ▼JX, SCazrlaUZr«rsträM« 08, — Telephoa 88000, v-.. TnEKREC-ÄLTTS1 SAglieb Gol«geahe!t»ki.af*l §»» Merken Sie sich die Nr. 1 Dort können Sie Ihre Juwelen gratis einschätzen lassen. Für DrJ 11 ntlfatl Perlen, Gold, Silber, Platin, falsche Ol lllftlllCri Zähne zahle die höchsten Preise. Ein- und Verkauf von f an/ia Schreibmaschinen. i« L^uftKlV* - Die „kulturelle R^konstruMon" Angarns. Halle» sübee die Z«denfra-e. Budapest, 26. April. (Korr.-Bur.) (Nationelversammlong.) Minister für KultiiS amd Unterricht H a l -l e r-' erklärt, Ungar« bedürfe der -kulturellen Rrkohstruktion, die von tz» christlrchen Weltanschammg beseelt sein muß. Der Mimst« besprach fvdamr die Judenfrage, die keme kousessionelle, sondern eine Raffenfraye und in erster Lmir ein« wiEchafÜiche Frage sei. Die Judrnsiage sei nicht, wie Hiedrich glaube,-emfach dmch. die Entfermmg der Gabzianer zu lösen, sie könne nm so gelöst werden, daß sich in Ungarn, iedermann, also auch di« Juden, de« Anforderungen .der chrMichen Ethik unterwerft», wenn sie sich im wirtschaftlichen Leben jene Prinzipien bor Augen halten, nach denen sich Ungarn richte, wenn sie im'Mvrellen . imb wirtschMichen Lebe« auf jenes Ausmaß..MÜckgewÄrgt. werde«, würden, das rhneo »ach chrer Anzahl gebühre.. lLebhaiter Beifall und Händeklatschen.) Alles das könne natürlich Nicht vpn heiüe aus -morgen' geschehen, es köwe rLÄ.^.nicht Hrch^MWiltWttel> heSbeigefsthrt werden. Nicht. dvrch ProgroMe.. Aonderm durch entsprechende Erziehung des Polkes sei die Judessiage m losen. Die Ungarn -leite nicht Haß und Jntolcranz. sondem daS Bestreben, daß im ungari' 'fchen 'klliütrelle« und-" pirlschastlichm.' Lchm diejenige Rasse die Leitung Lbcrnebme, welche die eigentllche .Arbeit verrichte , und auch jetzt bereits Mg sei, dies zu tun- /Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) . Wenn'das.Inderin sich hiemit identifiziert, erklärte Redner, und uns-nicht eine fremde Knktvr aufhalse« will, dann wollen wir auch mit ihm zusammengeht». Der Minister betonte ferner^, die Notwendigkeit der Emführung deS nttfflemclattBUB;aii Heu H och schulen. Die Hochschule» feiew schon , jetzt nicht mehr' imstande, eine mäßig. große Anzahl von Hörern auszubilden. Dte ZM der Hörer müffe also k o n 11 n g e n trert werden. Das MatuntatSMgnis könne nicht weiter ein Freibrief , für de« Besuch der Universität sein, sondern die einzelnen Fakul ä rn sollen zu entscheiden haben, wen sie aufnehmen wollen. Die'Gesichtspunkte/ welche bei der Aufnahme maßgebend sein sollen/ werden durch die nationale Ber^ läßlichkeit vorgeschrieben. Es werde sich nicht um konfessionelle, sondern um ungarische und nationale GesichtSpnukre Handel«. Studenten! Turner! Sportler! Heute finden wichtige Besprechungen statt, bei welchen ihr euch zuverlasfig einfinden müßt. Ort: Eafs Kadimah-Bttde. City, Cafö Industrielle«, Tagesbericht. Antisemitische Exzesse in Wie«. An der Universität fand gestern vormittags eine Massenversammlung deutschnationaler Studenten und Studentinnen statt, in. welcher über die Unterbringung deutscher- Hochschüler in der Schweiz gesprochen werden sollte. Dem m der Hochschule herrschenden Geist entsprechend wurde aus der Versammlung im Handumdrehen ein PogromistenMeeting. Es wurden Reden-gehLllten,..in welchen die Entfernung der Juden, von de:« 'Hochschulen ' verlangt - wurde. Einzelne Redner forderten zrnter stürmischen Heilrufen ihrer Zuhörer zu Mord uns Totfchlag auf. Die anwesenden Professoren hatten dagegen nichts einzuwend.en. Nach der. Versammlung zogen einzelne Trupps unter Führung von Couleurstudenten noch verschiedenen Richtungen, um die.Parolen der Versammlung in die Tat umzüsetzen^ Etwa - tausend Studenten stürmten^ die jüdische M.e n s a^.. a c a d e m i c a, die zurzeit noch leer war. Eine. Rotte von 80 bis 60 Studenten drang in das Lokal ein und demolierte^es. Es wurden die Ankündigungstafeln h.eruntergerissen, die Fensterscheiben mit den Sesseln zerschlag e n un d Tis che z e r t r ü m m c r 1. E i n S e r v i e r in ädchen w u r d e u Bode u a c..* s ch l ä g e n. Nach dieser. Heldentat entfernten sich dle Burschen,^ wobei sie die „Wacht am Rhein" sangest. Die^ Wächd schritt n a ch d i e s e r S z e n e. ein und räumte die A!s-.)stretze. Dd die Mensa unter dem Schutze des. „Umerieaü Joint ^Distribution Committee" steht, erschienen, un-.- mitterbar'nack> den Szenen>zwei.Beamte dieier Körperschast- Und photographierten di« Stätte. Abzüge her Bilder lvucden den fremden Misiionen in Wim übermittelte Ein. Ttüpp Studenten versuchte in das Cafe Adle r puf deN.Schottenring einzudringen, wurde jedoch durH - die WaD daran gehindert. Andere Studenten. hielten jüdisch äussehende Personen an und mitzhandelten sie. ' Auf dem Stephansplatz wurde ein Arzt umringt und beschimpfü dre Polizei schaffte ihm Luft. . In verschiedenen wisfenschafilichen Instituten wurden jüöis^ Hör^. miß' handell. ' ' ", Die PogroMftevversammNmg j» : -I .. Natha««. Ovattone» für 5bapp üuv Hatthtz. Der „Äntisemttendund" hielt gestern m der Volks« Halle eine Hetzversam'mlung ab. " . Diese Zirkusvorstellung war würdig ’ der ganzest Ideologie der Redner. Es war eine verkappte monarchistische Manifestation und der Judenhaß nur die Draperie zu der eigentlichen Parole. Wohl meinte man, daß Jerzabek, der Urgermane, der ja im alten österreichischen Parlament ein Schandfleck war; schon längst politisch tot ist. In Böhmen wurde er abgewimmelt und bei -Qrel und Genossen sucht, er nun Zuflucht. Ebenbürtig an Geist und Witz waren auch Herr MW und Ke anderen Redner.. Die „Redens bewegten sich auf folgendem Niveau:-;y Dr. Jerzabek meint, ma« : hat Kapp verMert,. weil .- er d'en Putsch inszenierte. (Stürmische Ruse: Hoch. Aappd-. BerfM) Auch ich bin ein Anhänger des.Puffches:-und ÜSt i, verstehe sehr wohl.Ihre Zustimmung, wie ..esjeder , Deutsche verstehen wird, wenn wir uns von dem Mische^- Joch befreien wollen. Unsere: Braven, die jederzeit.ihre,. Pflicht getan haben, sollen ausgeliefert werden, damjt.... den jüdischen Kanaillen ein Schauspiel geboten, wird. In anderen Ländern geht man gegen die Juden.energisi^r vor. (Stürmische. Ruse: Heil Horthyl Hoch Ungarns) Es gibt daher für uns nur eine . Orientierung und . die . ist. nach Untzarn. Um uns zu verdächtigen, nennt man.,uns.. . Monarchisten, obwohl, wir . keine solchen Geschästspatrioten . sind wie die Juden. Wir haben Es .gegen die jüdische Religion, ihre Sitten mh: Gebräuche und -wünschen «yr . daß sie die Beschneidung radikaler vyrnchmep,. Unser-' dev Htzrstschast des Schafdi^he? Nikita wü^^ M^^v^ besser ergehen als unter der jetzigen Regierung. Mir' führen jetzt einen Abwehrkamps'gegen die Juden. Wir richten aber in der letzten Stunde an die Regierung die ernste Mahnung, unsere Forderungen zu beacht«:,, denn sonst muß das Volk, .dgs bodenständige deutsche Bost, zur Selbsthilfe greifen. ,' , Kaum hatte Jerzabek seine Ausführungen beenher, . entstand in der Mitte des Saales ein . großer Larnr. Einige Gegner protestierten gegen die Ausfiihrungen des Hetzers, sie wurden jedoch au§ dem Saale gedrängt. Ein gewisser Rathbauer ist für eine Koalition. oSter , Arier, Den Kampf gegen das Jtrdentum müssen Christlichsözlflle Deutschnationale und arische Sozioldems^ kratert führen. (Stürmische Zustimmung.) Me Arbeiter, ob manuell oder geistig, ob Professor oder Waschfrau, müssen einig gegen das Judentum sein. Dann wird es möglich sein,‘das Judentum aüszupeitschen. . Sekretär Rakonitsch erklärt: Während der Bolschewiken-, Spartakisten- und Kommumstenwirtschast m Rußland, Ungarn und Deutschland seien Tausende von Ritualmorden an Christen verübt worden. Abgeordneter Dr. Riehl ist für den prakteschen Antisemitismus. Da man nicht jahrelang Flüchtling; sein kann, dürfen die Ostjuden nicht unter den Mieterschutz gestellt werden, ihnen keine rationieren Lebensmittel-gegeben werden und mutz «ine Reinigung aller öffentlichen Aemter von Juden erfolgen, wie überhaupt kein -Geschäftsmann und Unternehmer Jude« anstellen sollte) so lange unsere arischen Arbeiter ohne Beschäftigung sind. Redner tritt gleichfalls stir eine antisemitisch e Koalition ent. Dieser Zweckverband, dem ' Arier jedweder Richtung angehören sollen, habe die Ansgäbe, das Judentum niederzuringen. Herr O r e l nteint. daß der Jude als Wonschd ' Erscheinung mit seiner Talmudreligion bekämpft werden müsset Auch die Taufe ändere an den Juden nichts. Es sei höchste Zeit, daß der antisemitische Block zustande; komme. '- - Gemeinderat Preyer - findet es bedauerlich, daß sich 89 Prozent der Bevölkerung von den Juden retziereN lassen. Die Schmach, die das Judentum über unsere Be^ ' völkerung heraufbeschworen hat, muß beseitigt werde»,, es sei daher notwendig, daß sich alle Arier ihrer'WW bewußt werden. fis wurde nach den Reden einiger weiterer „Geiftes-- hey?en" eine Entschließung angenommen, choyn "die Ausweisung der Ostjuden verlangt tmd darauf aüfmerk« säm gemacht wird, daß, .-wenn die. Regierung: dUE Fortzssrungen nicht Rechnung trägt, die antisemitische Bewegung um sich greifen und das Volk zu seiner Befreiung siir Selbsthilfe greifen wird. Der Rathansplah war gegen den Ring zu V:.: einem starken Wachkordon abgefperrt, so, -aß die Per», sammlnugkicilnehmer nicht, wie sie es beabWigten, rn