Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 454 (27.4.1920)
- Date
- 1920-04-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 3 Men. DrensraE /ÄZierrer Morgerrzeituus , — — v; r .. -oift .ihren eigenen.Bedürfnisse untertan gemacht und -eine Werke nüf.ifri* eigenes Konto gebucht. Der frci- -''Noordene jüdische Genius, dessen Schwingen noch lange icht geknickt, sind, wird sich nunmehr nach den eigenen, :r-)*n angeborenen. Gesetzen entfalten können und um -ne Aormeu menschlicher Kultur und menschlichen Ge« -win'chasichcbcnN zu ringen haben. Ein jüdisches Palä« - ma soll rein Abklatsch einer europäischen, in den Orient, .'rpflan-ton .Kultur werden und wir wollen /keinerlei ch-vcmirnismus züchten. Wir wollen dahinstreben, daß .üe alten jüdischen Gedanken und Verheißungen durch unö '.Gestalt annemnen. Ein.neues Licht soll anfgehsn über 'chon, stark genug, nur hinanszustrahlen über die ge« mmte Welt. So wird, die Erfüllung des jüdischen Natio. :-algedan?!.'nS, -der mit keinem chauvinistischen Macht-- und Sroberrrng-idmtic-natiSmrrs verwechselt sein will, gleich« ieiig zur Erfüllung--des.Gedankens von. der-jüdischen Mission. - - - . {,§ ■ Aber wir müssen durch eigene Arbeit Palästina etz« ingen und es wird eine riesige Energie und Kraft« -nstrenanng nötig sein, um das Werk zu schaffen, welches mögliche kurzer Zeit die jüdische Mehrbeit in Palä- «na.gewährlejue-. Es- -ist nötig, dag der große Moment ii! ri'ou.;.:. swuchsechj iin£c. Urigemengt§sie AMisisvird l'!g zur höchsten flicht. Denn es wird .Unsummen an ' -nawi-ielleu. Mitteln sind Energien-bedürfen, um mit der tronzügig'm Arbeit zn beginnen. Es kommt-alleZ darauf -m. daß sichun.wr Volk zur Söhn seiner Aufgabe ans-' ''chmiuge und :u!^ grassieiu Elan die Mittel aufbringe, welche dcrs zionistische Wer? brauchen, wird. - EZ. gibt Heute nur eine Der sie: Älki Mann ans Werk!-.. .. ' DertLschRmisAale Pogromrsten. ' - --V. Wr er, 37. April. üifn ijjst letzten Da gen. ist die Stadt Wien von menem durch Fluazettel überschwemmt worden, in denen der Kampf gegen die. Juden, gepredigt wird. Die Sprache' dieser Zettel ist ganz eindeutig.. E^ sollen Pogrome der« > änstältet werden, deren politischer Sinn derselbe, ist wie in Budapest und in Berlin. Der Staat soll nach rechts äehrö'nyt... werden und den Anfang will-man-mit der Entfesselung.der barbarischen Instinkte 'machen, die seitdem Waffenstillstand em bißchen geschlafen haben. Man ist auch schonzur Tat übergegangen.. Dt? „Mensa .aca° demica fudoira" ist. gestern mittags.'von elnev Harde deutschnationaler. Studenten gestürmt und z demoliert. worden. Auf der Straße wurden jüdische Passanten belästigt, vielfach auch mißhandelst, ejnUvzt ist auf dem Stephansplatz nur durch den Schutz,der Wache den Ge« walttätigkeiten. jünger Buben entgangen,'. hie sinach Kleidung und Benehmen durchaus der Blüte des^. deutschen "VolkeK in Wien'Ärgehökm','W/chlLer Führung! - on Gymn asialsnpplenten in bas politische - Leben ein« 'Yref^en will, ■ ■ ' ' •, , ' Tiefe Vorgänge stehen - in einem' schreienden Widerspruch zu dem auf seiten der gewesenen Gegner -sib zeigenden Bestreben, den Haß pbzubasten rtnd den Weltfrieden hcrbeizusuhren. Während in Dan Perny der --llienische Ministerpräsident die Verbrüderung der sinlturwelt als das leuchtende Ideal seiner Politik, hin« stellt. während England und Italien zusammen mäßigend aus die französischen RevaNchsgeister ein- -oirken. will man in Wien das Hunnenideal zum Ziel- -unkt des öffentlichen Lebens machen, jenes' Ideal, das stiglich und stündlich, in Budapest - die pnisetzlichsten strgien feiert und Ungarn zu einem Abscheu der ganzen llelt gemacht hat. Wir haben schon neulich davon ge« 'vrochen, daß die Reaktion überall die gleichen Wege zeht: über jüdische Leichen. Daß sich dies in Wien so deutlich und so frech an das Licht wägendarf,. ist natür« stch keine Erscheinung von heute, sondern eine Folge iner langen und systematisch vorbereiteten- Orgamsasion. Oesterreichische Offiziere,'die bei Horthy. Lands« fnechtdienst geleistet haben., wollen 'sein System hieher '?zyxia\\'ß«n und. mit den.berüchtigtesten Methoden des weißen Terrors eine -politisch-wirtschaftliche Frage "men. Diese .Verschwörung gegen Recht und Gesetzlich« stüt ist aber den Behörden und der Regierung schon seit mngcm öerannt. ja von ihr in vielen Hchtungett unter« ''ätzt morden. Die schamlose Hetze gegen die Oftjuden- 'st durch einen Beschluß des niederösterreichischen Land« - rgeimicr dem Vorsitz und der stillen Zustimmung'des '.'and<-shauvrnwnneö .Sever sanktioniert worden; die', '/nsmeisungsdekrete, deren Lächerlichkeit-oft genug nach« i' Uvies'M wurde, gehen nicht etwa von-einer unter« 'rdismeu '«.aitations,zentrale au.s, sondern von der föcgk* ' min ms hi-.. Van der' Regierung, die an. jeder Tür in --'u.-nva um Mehl und Brot bettelt, die ihre Zug's- 'ornituren rächt für dm Verkehr, sondern für den "'••t1'; -•irt in rer eigenen .Künder in dos Ausland -bereitesten muß. von einer Regierung, ' die die westlich«' .-'ch.ennernug im Munde .führt, und zuläßt, * daß' Mc l mgyariiche Orientierng zu e.i'nev'. politischest. Systern -wner''eichs wird. l'M'ubuw;, cuiea. mit solchen Lntteln' das zugrunde --.dende Wien reiten au können? Wien ist von. dem -menen Voll boyfottjert; «s verknmgertE weil ihm die itn eigenen Lande und die Christen Kn seiner E-chrorschafl nicht das Leben gönnen, rmd di« Ent«. - ölkerung der grasten Stadt ist ja nur mehr, wenn sich >:Dinge so weiter entwickeln sollten, eine Frage der -sthsstm Mouche. Run gnust das Ausland darauf, auf- '« wachem, daß liier in Wien am bellen Tage - v ■,f:•<•»{¥)&!c3 Plakate uffichiert werden, in denen die '. - m m:o her „j ii dg s ch Nation a l c <r R e g i.-e-- r u n v iuciuniteji einer christlichnatioualen verlangt wird^ Man muß dem Ausland.sagen, daß das Judentum mit der Negierung,nichts, aber auch 'gar nichts zu tun' hat und ädaß es pieMM nicht .so schlecht wäre, wenn die Leitung des Staates wirklich, jüdischer Kraft und Orgel« nisationsfähigkeit anvertraut wäre. Man.muß dem Ausland sagen, wie dieses Wien ausschanen würde,' -wenn di? Entvölkerung tatsächlich durchgßführt würde. ,'DyNN heute spricht man von Ostjuden, morgen von Juden Überhaupt, in späterer Zukunft . von Protestanten oder Slawen usw. Die' Nanchfangtebrer in Men sind Jta- - liener, der niederer Gewerbeständ besteht aus ■ Südslawen, Schuster und Schneider sind Tschechen, die Kauft tz .leute und- Agenten sind Juden. Man stslle sicheinmal die Ausschaltung dieser Elemente, deren VodettftAndigkeit heute jeder feuchtohrige deutschnätianale Müßiggänger in Frage-ziehen darf, in ihrer Wirkung auf dos Leben und die Entwicklung Wiens vor! si . Aber LaS sind -Erwägungen, denen wir nicht weiter nachgeben wollen und. die auSzuspinnm wir dem A,rSland überlasten müssen. Wir haben uns-mit den Vorfällen des gestrigen. Tages zu beschäftigen. Wir sehen nicht mehr ruhig zu. Wir,richteN an das jüdische Volk in Wien ine Aufforderung, seine Organisationen zu stärken' und aüsIubonen' .und dem gewissenlosen Treiben der Sedlak, Orel, Jerzahek und wie diese Zugereisten alle heißen mögen./energisch.entgegenzutreten. . Die Führer des-jüdischen Kolkes werden alles tun,-um diesen Dingen ein rasches. Ende zu bereiten. Da8 jüdische Volk, dem die Friedenskonferenz jetzt, seine Heimat « Möderärbt, ist nicht mehr allein auf der Wett. Zn Beschimpfungen schwelgen wir, weil sie nicht.an uns heranreichen. Tätlichkeiten und Exzesse werden wir zurückzuweisen wissen, ob nun die Regierung damit ernverstanden. ist oder nicht. . " , Attlmd. Scharfe KrMtt das Ssterrerchischett Friedensvertvages im englischen Oberhaus. Haag, 25. .April. (Korr.-Dur.) Bei der zweiten Lesung der Friedensvtzrträge mit O e ft e r reich und Bulgarien im englischen Oberbaus am letzten Freitag übten sämtliche Nehner an dem Vertrag. von Saint- Germam-die schärfste'Kritik. . . Viscount Haldäne wendete sich gegen die Bestimmung über' die? .Vermögensrechte der feindlichen Ausländer,-die auf bie. tatsächliche EtgentumSkonsiSkatiön htnauSlaufen. . . . - . Viscount. B r y e e siihrte. aus: Unerträgliche Lasten sind OesterreD Merlegt.,worden. Nur durch mildtätigen Äeiftand Grotzbxiranniens. und Amerikas ist! das Volk dotz vollständiger Hungersnot gerettet worden. An diesem Zustand sind die finanziellen Klauseln de- Vertrages schuld. ' Lord Re Man. sagte: Die Schwierigkeiten des unglücklichen Oesterreich sind zu einem bedeutenden Teil seinen Nachbarn zuzuschreiben. Redner hoffe, daß die Alliierten die Äbrüstüng und die wirtschaftliche'Einheit des Gebiets d.es früheren österreichisch - ungarischen Reiches durchsetzen werden. Lord Parmoor bezeichnet« den Vertrag mit Oesterreich' als hoffnungslos und Unmöglich. Wenn er mW entscheidend geändert werde, Vorurteile er die Oesterreicher zur Rolle von ewigen Bettlern. Lord B u ck m a st e r erörterte die Frage D e u t s Äk s ü d-t i r o l.s und sägte, ,den 240.600 Bewohnern Deutschsüdtirols werbe-die einzige Hoffnung auf eine spätere Revision des Vertrages gelassen. Lord Weardale verurteilte die Bestimmung des Vertrages, die die Destetreicher an der Vereinigung mit dem deutschen Volke hindert, i . * Lord Mi ln er, der hierauf im. Namen der Regierung erwiderte, führte aus, das Mitleid mit den besiegten Mächten dürfe UW zur Ungerechtigkeit gegen die Sieger führen; Man spreche.von dem armen kleinen Oesterreich mit 6 äd'or 7 Millionen Einwohnern, aber man müsse daran denkendaß Oesterreich in Zukunft der sübliche Teil Deutschlands werden könne. , Dies könne mit Zustimmung des Völkerbundes geschehen. Daher,sei die Einverleibung Oesterreichs in Deutschland in naher Zukunft körne Unmöglichkeit. Daö heutige ' Elend Oesterreichs werde-von allen böklagt, aber es sei nicht das Werk W Feiedensverträge, sondern das Resultat des Zerfalles M Reiches und der alten nationalen. Animost-täten. > 1 . * Die Vorlage wurde hierauf.auch in der drittatt Lesung angenommen. ' { . *—*».-.*„.* . GLseHsntrvvrf über d^e ArrGehttuig der Fideilttömmrsfe. Die Rchirnsig hat in der Nätiönalvttsanmwmtt, tinrrr Gcke^viwmf. eingemacht, der d e Aufhebung der brstcheudtn , Fibeiloulnüsst bezweck. Der Entwurf löst du Frage in der Wtist, Last daS LrSher!'l-ick- "?llc Eioewunt in der Hand drZ. dermaUgen FidrckomnuAsth'st! - :n B r? l l e i g e n t-u m erstarkt und m Rechts orr 'Änwsi -wf die Nachfolge rntschavigungtzlüS i r- I o s (i) Mt. Glrafverfahrerr gegen Pötivrek «uv Lütgeaj' Dorf.. -. . > tAege'nwartig' find neuerUch zwei Ges'erÜio ^»sr ehe-' maligen k. u. r. Ärrnee wegen Verbrechen in Ilnterst'chnn-, die sie lualjrcnb de6- Krieges begangen havsn sollen. Daö eine Strcrfderkahrer: lierjffst wie V^eitS seinerzeit gemeldet' wurde, ItsicL. ii l-g <z ii d o r f ftcaen ä^trlicoor Fakten wie daö 27. April lS2S . W:454 fahre« gegen^den nunmehr"freigssprochenen General Ljubieii> das andere Gtrafverfahren ist gegen-FZ M. Potiorek ein« geleitet worden und soll die serbischen Rückzüge ün -Jtchre.' 1914 zur UtttersuchuNtz bringen. J ' V - ES ist noch sitaglich, ob Potiorek nicht als jugostawischer. Staatsangehöriger qu.herhalder österreichischen ^üriSdiWn., ftehti..Potiorek hält sich gegenwärtig in Aagenfurt auf, nlta. jsitt'W'EÄn-Gebiet, und es ist?*nnnr,cknzunetme»,'daß p? in' Desterreich verbleiben und nicht nach Jugoslawien gehen würde, iweniv da'S Vetsähten gegen ihn -dürchgeführt würde-..' Die' Untersuchunggegen de« ehemaligen ÖberbcfthlS. Haber in Serbien ist schon seit längerer Zeit in Schwebe rtnd muß jetzt bald zum Mschluß gebracht werden.- ' ' P ytttische^NundschM. Schavfsr PvvE der englische« Presse gegen die Verurteilung Iabvtlnskhs. Di« gesamte englische Presse wendet sich i« schärfster Wesir - gegt« die dtttischen Behörden in Palästina, die es gewagt -bsbr«. einen Mann von der Bedeutung Wladimir Jabot i n s .ftp s zu Id Iobren Zwangsarbeit zu verurteilen. Tie Blätter mumm daran, daß. IabotmSly der Initiator des brinsch-jüdischen Bündnisses war und der Echd'pstt der skr Großbritannien kämpfenden jüdischen Legionen. JabotirrSktz sei nicht. En estr bedelitender Gchristsielker- und geseierter Redner, er sei vielmehr das lüv die Juden, was Garibaldi feimrzelt siir die Italiener gewesen ist. ' _ i . Ei« SpszialgeLicht mH der Untersuchung der Verfälle in Jerusalem betrant. - London, . 26. Avril. ^Privat.) Eine Röüter-Mekdung au2 ' Jerusalem bttichtrt, daß mit der Durchführung ckner genauen Untersuchung . der - antijüdsichen Exzesse in IerMem seitens der britischen Regierung ein Gpepalgttichtshos. bestehend auS drei ziv'lrn Vertretern, davon einer > britischer Natienalität, nnd einem Richter des gemischten Gerichtshofes, betraut wurde. Dirjsr Gerichtshof hat sich, bereis nach Jerusalem emgeschifft. Faisul begnügt sich, mit ^selbstamtlicher" Attsvkrennttug. AuS London wird uns gemeldet: Emir Faisus. der siv? bekanntlich'zum Königs von, Syrien ausrusen ließ, hat hereirs sein erstes Kabinett ernannt. In einer Proklamation der neuen Regierung wird ihr Programm bekanutgegebrn: Sicherstellung und Vkfestitznng der völligen> Unabhängigkeit, wir sie durch den Natwnalkongreß trstgesetzt wurde; Sicherstellung der össenütchen Sicherheit in ganz Syrien, volle Michbrrechliguttg ohne Nutet-- schied des BekrnntnisseS und der Klasse- Schutz der Rechte der Gemeinden sowie der Interessen der Mächte und deren Äügehörigen in Syrien, Herstellung der bestell Beziehnngen »wischen Syrien und den übrigen Staaten, Reorganisation^des Landes in der Weise» daß dadurch sein moralischer Fortschritt und die Entwicklung seiner Naturschätze gestchert'werde» Md schließlich das Anbot, den alliierten Negierungen in der Herstellung und Erhaltung des Friedens nn nahen Osten bstsreick» zur Seite zu stehrn.Emcm Vertreter de- Londoner ^Daily Mai!" gegenüber ei-kkärte Faisuk, daß er nickt die vfsizielle Anerkennnng drS syrischen Königreiches verlangt habe, sondern mit der »selbstamtlichen" Vrtttcherung sich rufriedengeben würde, daß für die Unabhängigkeit der arabtschrn Staaten Garantien gewährleistet werde. Die psritlschett Parteien Syriens. . ' Die libapensifche Zeitung „An Rassir" gibt folgende Zusammenstellung der politische« Parteien, di« gegenwärtig h Shrw« vorhanden sind; ,1. Die r e p ü b l i k a «i s ch e Partei; sie enthält dir geistige AuZlele des Landes, ist aber iulolge des auf sie. a«Sgeübten Druckeam schwächsten, Ihr Programm sieht ei» grvßeS unabhängiges Syrien vor, unabhängig vom HrdschaS« unter amerckanischem Mandat. Der Emir Fasiul soll für den Präsidentenpastev in Aussicht genommen sein, aber uuter der Bedingung, daß er nur einmal wiedergemählt werden darf und nachher wieder einsacket' Privatmann wird. 2. Dlt Partei der absoluten U « a b h 8 n g i. g k e i t; sie erstrebt eine konstitutionelle Monarchie ohne ProtcklMt oder Mandat. . 8. Die englische Partei p sie. will Unabhängigkeit' mit engltschem Mandat. - , , 4. Dcr s r a n z ö s'l s 4 e Partei; will ' 4ttl fr.inz8stscheS Mandat. - ■ft. Dir a me r i ka tt is ch e Partei; will ein Mandat dek Bereinigten Staate«. 6. Die Partesi der 'absolute« Unabhängigkeif unter, einem shr l s ch«tt Prinz« «;. ste ist noch ganz neu, ■ srhrint aber Einfluß M gewinne«. Dftir Partei sckliM die KandidckM des Emir Faissu! als Prinzen sowohl wie als"PMdenten a»S. Die Wahlen in der Tschecho-»Slowaker. Unter dttftm Titel brachten: mir tu miferer letzkert ' Samstagnummer ein' Zita,t aus.der „Aröeftec-Zeituvsi", bie berichtet, daß Herr Ery st Bechert in $4)fUv „als Zilvntst kandidiert, > ä.ber als Fabrikant für bä» Mahlft»üdS der antis:'mitischen - Wahlgemein schuft WvieL sirspendethabe". Wtr erhaltti» nun die - Mt» LetlNirg,! baß es 1 sich hier sticht um Spenden - fjtr Len 'Wah.fonds der antisemitische» WahlgSiUetnschaft, sondetn. um vom Jndustr'e'lenverhatch börgeschriebene ^Betrüge chandelt,' die tatsächlich gelststüt wurden, Er nicht durch. Herrn . Ernst, sondern, sriueu Bruder Nob ort Bechert. Jnl.übrigen wird unÄ mitgclettt, daß die Sache ein'gerichtliches Rach spiel huß^n wird.