Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 453 (26.4.1920)
- Date
- 1920-04-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2 _ Dke». Montag PoMsche^rrmÄschrm. Me Macher des Weltkrieges. BerLiu. 2~x Avril. Der erste Unterausschuß des ' .1v atuauLarifchert Hutersrrchu»rgsaus?chuffes hat ryeun?- a >ett formuliert, aus ruekcha von 4llAuskuuftsperßottep i "iniche Antworten gegeben wurden. A e L H nr e. u n - H o l l we g fegte das Hanptgeseiner Aussage auf eine sehr allgemeine Ab* idlung Wer die Fragen des letzten ' -..rzLÜntS d.oc dem Kriege, über die Notwendigkeit soBündni^eö mit Oesterreich-Ungarn nnd über die .7-erechtignng eines scharfen Borgehens der Donau- ^Anarchie gegen Serbien. An einer Stelle heißt es: ''n h scharfer Schlag gegen die österr-ichisch-unga rische vritär (das Attentat in Sarajevo) verlangte scharfe >.' :vidernng. In dieser Allsfassung der Lage stimmten unseren'. Bundesgenossen zu. Die Wahl der Mittel f 'liehen nur itnn. ohne habet den Krieg mit Serbien r ' druccirch aur^uschlieftefl. Ueber die Mittel des Bor- :no mußte dieielüge Macht entscheiden, um deren ' ensultrr7"< es sich drehte. Jag olv schreibt in seiner Antwort: Nach Kenntr. " uay-.no der No re sagte ich dem Botschafter, daß mir re Ultimatum an Serbien zu stark erf cheine. Ich besonders betont zubähen, baft ich hie yielou rdernngen nicht -.uöglich fand«'.. SZögyenhi ent- 'o-seue. da „sei nichts mehr zu. macke«". Die Note •bereits ,lach Belgrad 'übersandt rpordey. , Ich " dem Botschafter mein ernstes Befremden "•••. goß die Mitteilung so spat erfolgte und uns;nie OWcgoitfjeU geboten wurde, dazu Stellung zu K 'imett Auch dem Reichskanzler erschien die Note ■,!; itfiati. Eine Mihe von Aussagen beantwortet die Frage, die sich aus die Haltung des Botschafters von 7 - cf} t r j ch { y bezieht? Alle Antworten, abgesehen von der des Fürsten Li ch n o w s.k y, nehme,« den ver- 'rbenen Divlomatcn in Schutz. Die Frage bezüglich des Potsdamer Krön- ' a t es wird von allen Beteiligten dahin beantwortet, daß nur allgamein Gedanken über den Ernst der Lage zwi- 'llon dem Kaiser und einigen höheren Offizieren yusg 'tauscht wurden, ohne daß jedoch irgend welche Maßimamen getroffen oder Pläne geschmiedet worden, seien. Äußer den eingegangenen 40 fchristkichen^ Achwyr* 'V;t cutfuift bic Broschüre drei Anklagen, deren letzte den . r ivatbrief Tschirs chkys an Iagaw, dgimt r'on Wien am 11. Juli 1014 enthält, in welchem der Botschafter über eine Unterredung mit Berchts *d berichtet ' {'?> beißt in dem Briefe unter anderem, die hauptsächlichen Forderungen, an Serbien würden darin hösiehen, baß verlangt-werde, der König müsse öffentlich durch 'lien Armeebefehl krmdiun, daß Serbien sich von der. v-ofitif in großserbischem Sinne losfage. Hio Frist M' ' ßantwortung dieser Note werde so kurz als, rftög-! i ch, vielleicht mit 48 Stunden bemessen werden, Wtzpde 'er die Antwort als nicht genügend angesehen,'so werde' s o f o r t die Mobilmachung erfolgen. Es frage Mi nun, welcher Zeitpunkt für die Übergabe der Note Qtyt ■W«M—BMBPWWaMT^BWI—B—PMW—W— Musik. 7itibi in Wien auch eine unterirdische Musik, Damit baileiba nicht jener Spektakel gemeint, der in den Amüsier- . ,'ftfcn deö städtischen Souterrains allnächtlich tobt. (Hier schon im Worte das Amusische.) Jene Musik, von v hier die Rede ist. wagt sich in ängstlicher Scheu nicht •i die Ocssentkichkeit. weil ihr verschiedentlich übel mit- >ue£i tututio. Jrn Schünberg-Beretic, v-u dessen Tätigkeit schon die Reüe war, hat sie ihre Zuflucht gefunden -o findet dl-ct gedeihliches Fortkommen. Bisher ist sie irfit an die Oberfläche gedrungen. In der kommenden -usikiesnvoche aber satt ihr ein Platz im offiziellenProgramm .'.(jenuimt werden. Dam mag der Erfolg einer Prager mtzcrrreise dieses Vereines beigetragen haben, ein Erfolg, \ tr den barsuwotenen Werken wie den Mitwirkenden in 'uchcm Maße zuteil wurde. Arnold Schönberg wird ja präsumtiver Rach'vkger Schrekers genannt. Es ist wohl >' 9e-’ 7,iit, attch die Deifenklichwit auf sein Wirken in / ats gehässiger Form aufmerksam gemacht werde, ^'.Uc'Vt'M ■ tt'V.'r Prager Reise siel, angesichts der zahl- Werke russischer Musiker, die im Programm der« i'u waren, das Work: Die Zukunft unserer Musik liegt i D >kcn! DokUr >nricht die ausfallende Affinität unserer i-oi; r y.v: russischen und in weiterer Folge zur br.ualifcheu Musik. 7zm letzten „Anbruch"-Abend konnte man Bestätig'.mg viestr"' Behauptung erblicken. Zwei Werke Äu'rau'er B o o rdine ltnstrumeuliert von Glazounvw a 'Kin'l-M-üor's-.tkow) gab es da neben japanischen ^..urestirdern des iuugeu Wieners Egon L ust garten und : :en, VUaoi?rlouV.'i i. das gleichfalls von ostslawischem Geiste in. von Josef Rose ir st o rk. Lustgartens Lieder , o wol,l niiamuugshälrig und poetisch empfunden. Aber ■ {t?:t 0;n.'.’s3 fiith sie der ganzen Ausage, der Instrumentation, iDbs! der?.iiln:nuug nach, mit literarische Früchte der '/s nluirg i;; Maiuc'W IdeeUweit. R 0 s«tlftocks ülavier- - i! u vt so, ach da ganz anders au. In diesem Werke, das, '-luisiisch 'uia orchchtral gleich fesselnd geschrieben, auch bald » av.br llirtnviert gesviekk werdert biirftr, kündigt sich starke s-uiipofiivcische Begabung au. Ja, es scheint, -> ob oer Uompouist den Pianisten in den Hintergrund .ingen wollte, denn seinem ganzen Aufbau nach eitkhäll!'.:<str jumol-.a-lischt als konzertante Elemente. Das Orchester ij. ganz raffiniert behandelt, sowohl nach der Seite des _Wiener Morgenzeitung Friede - oder die Katastrophe. Bedeutsame Erklärungen Nittis. Paris, 24. April. Aus San Remo melden die französischen Blättex, Nitti habe ihnen Erklärungen über die italienische Politik gegebert; Er betrachte die FriedensfraP nicht nar vom italienischen Standpunkte ans, sondern vom Standpunkte ganz Gurvpaß. . ' Der Krieg habe eine wesentliche Er» schütterrzng in der Produktion Europas hervorgerufen. Ge ^enwärtig noch seien 30V Millionen Menschen vom wirtschaftlichen Leben der Welt ausgeschaltet. 12V M'llionen in NutzSand und 180 Millionen in Isntrak» enropa. Dieser Zustand könne nicht ohne Gefahr fortdauern. Man müsse den Frieden in ganz Europa miederhersteAen und ganz Europa wieder der Arbeit zusühten. Dies sei das gemeinfame Interesse aller Ratrünen* Am dies z» erreichen muffe der Eeift dos Frie° tz e n s an S t e l l e, den kriegerischen H e ist es treten. Wir müffen, sagte Nitti, wiffen, ^vgs wir wyllen r Ob wir den Krieg fortfetzen oder ob wir Wirklich Frieden schitetzen wollen. Was mich anbelangtr steht meine Aeberzepgnngfest: Man mnst^s«gleich und überall Frieden sch kiesten, sonst treiben wir den schrecklichsten Katastrop h eu zu. Wenn irgendwo nych ein Funsts dor Zwietracht an7sglimmt, würde ganz Europa von den Flammen porzeKrt werdest. seeisyßtstm fein MÜM Er glmche, daß es sich nichl empfehlen würde. die Note in dsm Augenblick zu übergeben, wo Herr Poincare in Petersburg sei. Die Note müßte por der Uhreish Paincares aus.Paris 'ädsr nach dessen Aöreise tz'on Pettzrsßirps in Belgrad übergeben werden, mithin etwa am tl; oder am 24, iJuli. Für daß letztere- Datum spryche tzielleW der Umstand, daß bis dahin die Erntearbeiten in der Monarchie beendet sein würden,, wodurch die Mobilisie- Vungerrercht-ertMchenBüM. ' Die Mdische Kongrstzfrage in Amerika. Das Londoner Wdischs KorrMyflbßNAhmeaü meldet, aus N e w ° N o r t, daß. die- Exeststive der zionistischen Organisation Amerikas in ihrer letzten Sitzung nach langen, erregten Debatten^ beschlossen hat, die Bewegung urrter der amerikanischen Jüdenschaft,'welche dahin geht, den omerikantsch-jützischen sspngreh als permanente Institution zu erklären, energisch zu unterstützen, In Amerika macht sich in den verschiedensten jüdischen Organisationen in der letzten Zeit eine intensive Agitation bemerkbar, den jüdischen Kongreß, auf welchen daß amerikanische Judentum fe große HoffeffpktpollLN Mnfths als Hort. Ivp es gilt, strömende Mol-dtk laut werden zu lassStt. Besonders das rhythmisch plkante Thema des Finale, hys von russischen Tanzmolodi^n inspiriert ist, zeigt die Hand' des starken Könners. Das Werk fand denn auch beMswtte MsmhW, Auch Wilhelm Groß wandelt in den Spuren Gustav Mahlerß. Peine „Gedichteans dem Japanischen Frühling von Wilhelm Bvthge"*) bewegeu sich im WenkeiS des „Lied von der' Erbe". -Als Beispiel sehe map das „Mädchen auf der Brücke" oder den Zlchluß diesev Liederreihe an, der gleich seinem Vorbild den Ausblick auf die Ewigkeit eröffnet. Aber, dergleichen liegt l in der Luft und mag der Mahler-Verehrung dieses stomPpY^stH zugute gehalten werben. Für sich betrachtet, find dkese Liebes in ihrer reichen und gewählten KontrgppnW, in dpr pW tvWichem Erleben gefestigten Ausdruckskraft zu den'waptvoMn ErscheinlMgen der nenereir Liedliteratnr zu rechnend Einen breiteren . Raum, 7 als er zur Verfügung steht, müßte die Besprechung der zahllosen Klavierabauds einnehmeu, die eine gutdotierte Saison mst sich brachte. In gedrängter Kürze sei berichtet, daß an einem Abend des Künstlerpaares Louis und Suzanne RS» bas meisterhafte Zusainmenspiel der beiden Konzertgeber zu bewundern war, wobei auch Bearbeitungen b«S Herrn R<öe für. bas Spiel an zwei Klavieren lslrhaften Beifall fastdsn. Drei Abende Zdenka T i ch a r ich', von denen zwei überflüssig' waren, vermittelten die Bekanntschaft mit einem jungen Mädchen 'von schätzbaren künstlerischen Qualitäten, die ober noch nicht bia Grundlage für eine so kräftig geführt Offensive gegen die musikalische Kapitale abgeve» könnw. Robert Gregory war schon vor dem Krieg« alS Pädagoge und Virtuose bekannt. Auch jetzt freute man sich, mustkalifchen Ernst und gediegenes ^Können an einam schönen Programm erprobt, zu siuden. Einen vollen Erfolg konnte Prafessos Julius Wolfsohir mit seinem Chopin-Abend verzeichn«». . Chopin ist die besondere Domäne des geschützten Künstlers, was er wieder mit der eindringlichen Wirkung seines Vortrags der großen B-Moll-Sonaie und dem übrigen, alle blendenden Eigenschaften dsö Vortragenden herausfordernden Programm unter stürmischem Beifall bewies, Auch al- Komponisten lernte man ihn an einem Indischen Abend kennen. Drer neue Bearbeitungen volkstümlicher Lieder und *) Kerlag Universal-Cdition A.-G'., Wien« 26. Spitt 19» Sk. 463 nungen gesetzt hat. auf demokratischer GWndkagL wiederzuschaffen. Es ist bekannt, daß der.Mische DoWreß iu Amerika eine zutz FriedsnSkonserenz ychr sendet hat, an deren Spitze Perfvnen von der Bedentnm eines Louis V a r s h a l! und Iusiqn Mack standen. Diese Deputation ist bereits lange zmückgekehrt, doch der Kongreß ist nicht wieder zusamlnengetreten und dqs amerikanische Jrchentum hat noch keinen offiziellon Rechenschaftsbericht von seinen Delegierten zur Kr'.ch§ns» konfereW erhalten. Als Grrmd dafür, daß der Kongreß nicht zusammentritt, wird offiziell aNMohen. daß her Frieöensvertrag vom amerikanischen Senat noch nicht ratifiziert sei. Wer jedoch Gelegenheit hafte, ein wenig hinter die Kulissen dieses Kongresses zu blicken, .weiß, daß die wahre Ursache dafür, daß der Kongreß nicht ein« berufen wird, die Frage der Permanenz des Hon» gressos ist. /Angesichts des Umstandes, daß trotz der Zuerteilung mannigfacher nationaler Recht« durch die Frißdensi .fonferenz die Judenverfolgungen in Europa nicht arrshtzren, und die antisemitische Welle wächst, licht Heu' wirMch nationalen Elementen des amerikanischen Judentuws der Gedgnka nabe, den Kongreß in ein» psMgner^' YnstiMon zu verwandeln, welche die Augen offen Ult und die jüdischen Interessen schützt. Diese Fdee der Permänenz des Kongresies Verstößt jedoch gegen den ..Bertrag". .BÄ her ersten Uggpng hes Kongresies haben H) pämffch die verschiedenen Parieren daraus iWtyigk daß die Frage her Permanenz nicht angeschnjtttzu wird, Rttst ist dieser „Vertrag", der durch d'o Ere'.unsiü sängst überholt ist, für hie Kreise der Äroßsuden u elckp seinerzeit unter dem Deckmantel des Awerikatt^muS gegen einen Kongreß waren, sich jedoch den: vehementen Villen^ der jüdischen Mehrheit und der allgemein-'n Entwicklung der jüdischen Frage beugen mutzten, ein: willkommene Bindung, «m eine Demokratisierung. und eine ehrliche nationale Manifestation des Kongresses nach Kräften zu verhindern. Diese Krti^e. die s-ch übrigens auch im Monistischen ßyger finden, weisen immer auf dir Pflicht hin, sich oN'den „Vertrag" aus Gründen der Anständigkeit zu halten. Ve'r den jüdisch-n Masisg Nme,-jß-K jedoch, welche für jüdische Arbeit ohne Vorbehalt- Bor» WNdNitz Hnhrn, Wich hsx Veschlnß Lex zlypistsichen Exekutive in Fmexika sicher ein lautes Eckio ftndeu. K«r Sagi* PsvdßEgy, «Dailtz Megrgph" meldet, daß Frankreich sich künftig auf die Wahrnehmung seiner Fpteresien iru U\S N und an einem kleinen Küstenstrich beschränk^,! dagegen seine übrige Interessengebiete aufgeben wolle.' Unter anderem wolle: Frankreich vollständig auf HiMe,^ verzichten, angeblich zugunsten des Völkerbundes. Dom „Nieuewe RüLterdamsche Courant" zuso!^? melden Plätter aus Damaskus, in Mesopotamien sei eit' Aufftand. gegen die Engländer auSgehrochen. Der Bezirk Kut el-Rmara. sei in den Händen der on'- ständischen Stämme. Die Bewegung habe auch auf '•!? Bezirk« Bagdad und BgSrg ühergegrisfeku tv Brücken seien gesprengt und die Bahnlinien verschiel?' ' - lich unterbrochen Wochen. big bereits populäre jähische Hhopsgdilegtel» hie« Zen von dem feinen Formen- und Kknngsinn deö Bearb^K' -'! gö, In Msi Hyrst"H-r-wift kann man »nschw«"' --' starke künstlerische Eigenart erkennen. Mit der Mtistin Lll: t Rsfo.py ggh fio gtzmeinfsm einen erfolgreichen A-' der ihre virtuofe Technik, die Größe der Auffaffut:.i und' künstlerische Plastik des Byxtraßes der Konzertgebexlu enthüllte. Paul S ni er ich hatte seine diesjährig« Msigkeit mit sechs Abenden demesftn. Der letzte wer vor allen anderen dadurch ausgezeichnet, baß da- Publikum ztr seiner Vekwunharung das Klavisr in dar Will« des Saales stehen sah, Darauf fpißste Smesich hie „PE<SM van Aovak, ein länglich dimenfionierheß KltzvteMch anftil'i Teilen bestehend, das einer fchtpilchewn Periode des. tschechisch-r Meisters zy entstammen scheint. Mit mehr Zeitanfwanb nSttS Wt «e NatUrschikdevWgen von Nicht viel mehr «tü kylyristischev Wivhmg. Fn den folgenden Stücken von Schön' berg, ^opngold und Marx (die Anein-nderreihnng ntiruvt wnnher) erwies sich Ejnevtch «lz geiftrsichap Interpret von stgrker innerer Aynzentration, Auch Aichard Btzf hatte h seinem Programm der neuen Musik breiien Aaüm gegeb^-. Gzymanowktts Variationen Me ein polnisches Voff-the..t-r konnten hier mehr erwärmen als degleichen Komponist'!( abstrqkt« Gedank-nspkelsrot „Dantoider Naxr^, An Ntcha. /> Nandlä, hes ftüHorst-rdenen zronchoMen, „hmpkHssiylr aus der Bretagne" macht sich «in fttn«S, arsistisckH-, abet' wenig lebensfähiges Naturell vernehmbar. ' Nanschi'udsn Äri - fall trug dem Vortragenden kkstnstst« DednssYs .sseuk b'aviili r' ein. Hier und in i»p „Vpanischen Rhapsodie" pan LiHft zeigt« Pyk ftin« steigende llavieristische Prchntk, während -r mit BvahmS' F-Moll^Kynato je,m Zartheit und f-tztt'eißrntö Kraft de- VvktrageS an den Lag legte, die diesem juugrn Meister schon heut« eigen ist. Zum Schluss« sei noch Gynaten«b«nds Erwähnung getan, den Helem vampl- Eltzenfchütz mft der Getgaffn Glsy Alt «in B,nettts>nl vergnstaltew' Die Pianistin hat sich hier ein- Gfäyniu von edelstem musikalischen Empfinde«, schönem L«n i:nd kultivierter Lechüik gewährt, die neben der blenden den klavlerlstischen Erscheinung in Ehren bestehen kann. Go wircho der Ab«nb, dank dim mit Geschmack gewählten Prsgrpmitl. zu einer Quelle dankbarst qufgeusmmenen PsnusftS. ' ' ' Br. Konrad Ma.ett.'