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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-23 · Heft 450 (23.4.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 450 (23.4.1920)
Date
1920-04-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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I Sette £ Men. Ftettag Haag» 22. April. lTel^omv.) Hohandsch Nicuwsdureau ir.-ldct aus'Ä.o m: Der Botschafter der Verein aün Staaten in »inro hat uupmchr den Aültraa erhallen, der Kon'ercnz in San r-mo als o f f rz i e l l e r L e r t r e t e r -der amerikanischen w-r/rung bcizuwyhuen. ' PaplS. 22. .Mril. tTel.-Kpmp.) Der ,.Matin" meldet atzs oa n R enr y: Sonntags scklugerr Lloyd O'iorgt/und Nicki or, die deutsche Neaierrmg solle d i r e k t e B e r t r e t e r r, x. K o 11 f o r« nz entsende n. Es iWde sotzar atrgeeutrt,. day die Anwesenheit des. Kan lerS wWchcnswert wärewurde aber von Millcxand ab,-,elchnt. - -'' Inland. Die Budgetdebatts i« der National- Versammlung.'' - v Bon unsere»» Parlamentsüerichterftattev. Die, NalionalhersaMinlttng hc-t' geWn-'die -HettersleD,:ie über daL.BudM bseztdet und die Kapitel Oberste' -///?rgane, -Gerichte des'öffeni.'ichen Staatscm-iungsh-as, Siacts'-anzlri und AeußsEs än Verhaich- >-'ug. gezogen und nach längerer Debatte angenommen, i^rer das Budget ur^d die zur Verhandlung stehenden . -Wogetab schnitte .wurde ^allerdings. u'cht' gesprochen. - Namentlich die .Heiden.. gxoßdeuksche.n' - Redner/verloren ich .in ausgewachsenen Birrbankreden. Asus die vorn lt'?.rp,xdne;en,.. Stricker .vorgestern crng. schnUtene > n.s e n.s.r a g e . reagierten die, 'christli!h sozialen:. Unb chhdentschen. Ar.t'.semiten in einer Weise,''dir/dem .tiefen.. lw-'an ihrer übrigen Ausführungen entsp>rach. Flucher orinten bicfa Herren beim besten Willeü nicht sprechen - und das will viel heißen! .; .. ' Zurrächsr kalrr ' ■;; ' --A *:; ' * der -christlichsoziale Generalrchner Spalowsky, äwdem eic zwei -Stunden lang das. Haus mit Rekrirnrnaoncn getreu. die Sozialdemokraten stelangweilt haste, auf die .ndenfrage zu sprechen und vrklärte: Unsere ablehnende ' 'u./unn . - ' - - . - - . " ' geyetrüber dem Judentum utet sich, nicht gegen' das Judentum als Volk — als solches A c£ ßerccfjtfcrftflte Ansprüche auf die Berücksichtigung seiner ::lnrrellen Interessen — - sondern gegen die maß- und ‘„'rautcuLoseu 1LcI>>>.rgriffc des.Judentums, die auch in unserem -■r.uit Stg.atc immer deutlicher und -schärfer zum Ausdruck cminen. . Lurch die' Entwicklung" der kriegsLoirtschaftlichen ' irixtcktrrygcN nach' "dein- Umstürzefind die ■ wirtschaftlichen. , chältnnsc mehr und - mehr indiw-Hände des Judentums. egt worden, 2?gä. rnuß unseren Widerspruch herausfordern. üinrrd ist unerträglich; dem-ein Ende zu.machen,-wird, unser . _r-:.- ‘ * ' - " - - v - richHs-.Bestrebenpem- Abgeordneter- Wi 1 -t-e * n-i gg (Sözraldemdkkast: -Warum/ -"den- Eie" -nicht» /von-'. chriMHen, ..Jude»' ustd^'/christlichen - .Mrerrr/ - .-7- ------ .. , Dre. JMporlparstat., In feinem Schlußwort in der Generaldebatte re flektierte cchencraloerichicrstatter Dr. Bauer auf die Ausführungen Staatssekretärs Dr. Reisch' und ryemte, das allgemeines - '-/',?ütn'cm chal sich den -JmporkParrtate'n sehr wesentlich ge- -s.rert und jedg-7tziKi-tssr««,. ..Erhöhung. .-des. .Mllgemoinen Preis?- .ccnis tanrr gefährlich werden, weil sie nicht nur die ' l-'Knrüg des Krönenkürscs n n trt’ö g l'i'ch rnächen, sondern ',lt "dssn erreichen - 5turs' gefährden könnte. Ich habe daraus -ichlonc-n;-. daß-"es-- seyt estre. unvermeidliche.Aufgabe der - ^ranzpalirst sein muß», weiteren Erhöhungen des allgemeinen . reisniveau.s entgegenzulvirken. Es ist aber klar, daß, wenn r Staat weitere Erhöhurrgcn der Preise der von ihm sbe- '."tschaftetcn Ariiiel. durchführt, dies eine ' weitere o üe ru rschsstv elle zur Folge hat - Und daß daher die --ranstportung für weitere Preiserhöhungen bei -den staatlich >..wirtschafteten-- Artikeln fetzt eiue,ganz besonders schwere ist. - 55)03. Hauss beschloß, hierauf rnit den.Stimrnert der Chrrst- : - sozu-lerr, der Sozialdemokraten. , und. des Abgeordneten :t ti ef e r das Eingehen' ift die' Spezialdebatte. Die.Judenfrage. .. .lieber feie, oben erwähnten Kapitel wurde die, Debatte 'ntcst einem 'abgcführ-t.- 'Es 'sprachen nach 'dön'Referenten Adler rnid Tr.' G ü 11 f zunächst der - Großdeütsche Sira f f u e-w. der irr einem, schrev endlosen Gesolbaderf u--. in byr Forderung, nach Anschluß an,, das Deutsche. Reich -esklang, diu wahrscheinlich witzig sein./sollende Bemerkung -.-achte':. / Für eine sachgemäße ° organische ''Reform imseres :/>w'ärtf'gen Dienstes wgr 'früher' die Geburt für di-e' Ver« - tling un Ausland maßgebend, setzt scheint nicht mehr -die ' r.tuir't, sondern die. Besch n.e id ung. für....unsere, aus-. - arnge.- Vertretung maßgebend zu sein. ,Sein Vorredner IG n r't'le t hatte festgestcllt. daß die Dip l'ömate'n"nur . -'Mich. des Pedigrees -ausgebrldet ivordenwaren.-" Der christlichsoMle Abgeordnete Dr.''Schneidrir be- , -u.deltc die i'lnschlußwünsche Vorarlbergs. Der Großseutschc Dr. Ur si n' verbreitete sich dmm in 'nei seinem Gosinuubgsgcnosserr Etrasfrrer kongenialen Werse / er die Reisen des Staatskanzlers, die Koalition,"das Telc- ^i uchcn -Ä-orresPoudenzbureau,. das .. Lluslandsderl.'schtum, >er die. aus den Sudetcnländern vertriebenen.Deutschen und Ostsndeu, die noch.immer; da seien, während die aus - TschechaSlowatei vertriebenen Staatsbeamten noch-immer n/t in Wien definitiv nbernomnren seien. Gegen den Staud- - .-.kt ds Abgeordneten Stricker, der eine-.strcnge.Scheidung Juden und -Deutschen von-reinem. Rasseitondpunkt haben!/, .habe et,, da e.r auch auf dem tüassestarrdpuukt stehe, n ht's cin-,üw'enden. i?lbgeordne!er Stricker:?lber Sie -issen auch auf-dem Standpunkt .der Glerch-beyechtis' il-n-g der Rassen suchen!s Diedeutschen .Arier hätten c-och das Recht,, gegen die .Auchvirsungen .des ' .südl.schur /.:i)tc<3 auf allen' Gebieten des öffentlichen ÄcbnrS- Stellung \ii nehmen. Die eigentlichen Sieger int Volkkrteg' seren nicht ngländ und' Amerika,."sondern in erster -Liniedie.g-M e rr- 'aurschen und englischestr Juden.. (Abgeordneter / t r r ck e r: Die deutschen ^Schwerindristriellen sind vielleicht rm geworden!) Vielleicht wird noch rin Laufe d'er Dudget- --batte-Gelegenheit fern, sich.mil der Judcnfrckge'ausführlich g! befassen. 'Rachdem noch der - Sozialdemokrat Herin-a'nn sowie, -re beiden Beicbterstatter gesprochen hatten, wurden die in Ver« i-andluirg gestandenen Budgetkavstel angenommen. Nächste Sitzung: D'rensag, 27. d. M., 8 Uhr nachmtttagS. Wiener MorgenzeitnnA Die Länderkonferenz. Linz, '22,- ZlpK>'Oel der hsntlgen DormrtiagS- ^eMuMH.e^Län'8e8konferen8, die den Charakter einer AMHH'bÄHuM ''trug-' ivürderz' punktweise die Artikel D' rM H- 'dH.. Mtwurfeß des Staatssekretärs. Doktor Maysr- ^itMgeiiömDerh' "Uxtt.kÄ 1V-' d^trifst jene GeyenstäM, - ,U'?-en.ÄtPM' .Gesetzgebung und' Vollziehung -Le^Hstd^'sstskehM. sylle'ü, während Artikel tl. die - -GeMMytze/,äu.hKlt,. in , denen dem Bund nur die fZesetzgebüng/ die VoWehung aber , deck Bundes-., ' gliedern überlassen bleiben sollest. Bei Artikel Ist' gab - die Frage'der -Führuitg der Bürgörlisten- Anlatz ^Ku ..einer längeren Debatten *- r;- -, ÄnbesIiÄMnÄn'-'Kr.' E n'd-er wendet M datz'egüb. daß es dem Belieben des Bundes ubertvfsen-"Wibö, eigene, direkte, vM'BWdL äbhämiM Äemter in den LändM^Su:Kxstehlert. /7P./. - /-v-, ,-P U///. /, des'- , # .. Seite, verlangt Wurde) Orß die Schulaufsicht den Ländern überlassen Lleibe rmd^ nur^' dcks' Hochschulwesen -ündMe spchlichest ZenträllehtMtaltM s zn die ausschließliche emW'lchE -M ^chjMtfstcht eiW Lomäste des Bundes' zu Hldtpr. S < ' /Mleg^e^^b^r aw WÄigie'den)jähesten Kampfs derr ArbeiterklMe, M die.-Verstaatlsch^ng 'des Schulwesensj an. / /'/."''' - Von)^lchdkstlkchsLKiüler-.Sette wurdL.'cheanttagt,.^dte pädagoglsch-didMische -CinÄchtung des mütt,lexen und -m iie de t-'e n-'Schulwesens, die - nach dem- Entwurf der Gesetzgebung: Ärs. Bundes. Vorbehalten,.ist,. Nus. -dem: Artikel zü 'streiOeh und nüt. die Festsetzung ‘ des Lehrziels'äU mittleren und nieder^ Schulen der BundesgesetzgeLung vorzubehaltest. Im .Zusammenhang mit ,den Schulfragen wurde von christlichsozialer Seite verlangt, daß,/die. A.uLhild.uM und Berufsausübung von Heilperssnen sowie das Heilmitiellwesen der ausschlietzlichen Bundeskojnpetenz-entzogen. werde. . -.Eine, längte.W^chselrßde. ergyh sich .bei der Frage, wem,däß.VeMgungs'rM^über' Me G-en.da rm'e'r.i.e' zufaüen..solle. Me .Redner der .sozialdemokratischen. Karter.trLt-enHafü^--ein^.-äb-.däK Berfügungsrecht übex? die Gestdarmerie. ausschließlich, der- - Bundesgewall , .Mp- ^stehen"solle>/^- ,-v.,,.-j .- Hmsichtkich .Les-'/V'e r'vimisurld. B e v:s «MM» 'l wnigLLe.chßMtzMdH^'Urr^Dvst n-e b'^-rg./'auch: :disDpYzWnMÄurch dewiHM/ Einen besonderen Raum in den Debatte natzm" die Stellung des -,Wu,sFe.r- ,undE,l.e.ktr-izrtäts-'- r e ch t e s. einf'?.HWMrfer' MetzbäthE''' Verlangte im 23. Aprll 1920, Är.450 ustd/ in" dein' MM - M d'es^^Mürches) MeHiesew werde.' .., - ^r^Mcmpi^MftK>e^tre/er.. P 0 n. g.r. a 'tz, . (Ha-- ziäldemohatzrbekKnpM.öest Antrag und.verlangte,/^.. das ,gayze ^LdWxecht . .und Wektrizitäiswesen . dem Bunde. überlassLst»^ werde, mit Rücksicht darauf,, dätz. es sich.hierum-'großewirtschaftliche Fragen .handle,, die .in der Regel mehrere Länder berühren und deshalb eine systematische Behandlung. perlangen und auch für die - Kredijrfvage >smes,,'Votzö1 Molle: shielen.-.-..: " In -dsr- ^raM:.wer hie .DurchführungSverördnun- ,gen zu erlassen habe, wenn es' sich um Gesetze handelt» die der Bund erläßt, detenPVollzrehung äöer den Ländern)üHrlasW-ist,' erklärte DrD Sanneberg'' Durchfuhrun'gsderoWungew von' seiten - der Bundesregierung fürUUeytbehrlichW"r/ ' 1 * .. -3-Mr nachmittags. wieder yusgeftnommenen Verhandlung - wurden/rn .rascher Folge hie Artikel 12,' 13 . und 14 erledigt . . / Gegen 4 Uhr nachmittags wurde die Sitzung für öf'fentlichieMart .'.'und-'chit/1 der. Behandlung der finanziellen Fragen begonnen. > Der Landeshauptniann' Dr. E n d'e-r beantragt, die Formulierung; subelassen, .welche die. Finanzhoheit der Länder.-grundsätzlichaufrechterhalt.. / Der Tiroler Landtag vertagt. : i Jnnsbrückr, 22. April. (Prwül.) Die Obstruktion der sozialdemokratische« L-mdtagSaßpeordrieten dauerte auch gestern uuqcschrvächt ü^./Dcr DrsuglichkertSantrag dtr SozialdtMokraien auf Auflösung des Landtages und AuSichieil'ung von Neuwahlen wurde von den Criftlichsozialkn. und Frc'ljeitlichen abgelehNt. Hieraus setzten die Soziald mokrate«'die Obstruktion fort, wobei cs wiederholt zu 18 rm t'n'V e U S z < n e n und Zusammenstoß kn. zwkschew; den Sdziüldrtn'okratM' und den Ehr ÜlichsöM«- kam. Schließlich wurde der La'nvtkrg bis 4. Mai vcrtaSt. Dor den Wohlett in die paiLstinensischß Deleqiertenversammlung. Der palästinensisch^ KorpespoMnt d.e.r Preß zentrale Zürich" bektchtrkt Bei den Borbereitungenzu den Wählen Zur bevorstehenden Delegier letw.erfamm«: lung geht.es sehr retze zu. In allen StädletU Kolonien, und Siedelungspunkten Palästinas wird von'de» ver-' schiedenen'Pckrtei-m Äke starD-Wahlagitation betrWen.' In Jerusalem selbst wären fürden ersten Pessachtay,: vierzehn WahlversammlungE^her verschiedchM^M^ teien angekündizt. Außer, den bestehenden Parteien, wie .Misrachi, Esrach,, Hapo«:l.Hazair,. Achhnth usw., hat sich jetzt vvr dem Wählest eine ktecke Grichpeder Partei- MMdLLüMM aüssteW Organ^MoN, an deven Spitze.-.tn IenisÄetn Dr: Klausner/ Dr: Sloüsch/ Dr. - Neffach'-u: stehen, Pläss WkschU' M'MrMMAv'MA,. Esrach und de'rjgnLtzM' der-"- ^rWberDM^ieN einmhmen -zu wollest) Auich -her'sWsch^l^awtestväl^ästd Palästinas.- hat eine besyndevr- Kündidatellliste ausgestellt.. Nur die. rechtsstehenden;Ort)odoxen Palästinas wollen -sichi auch diesmal nicht an. Len Wahlen beteiligen, da die TW-, nähme der Fragest an den Wahlen nicht, statthäft. M. Die Zentralkbmmi^M fLL-'dÄ -Wählen zstr DeldgieMst» Versammlung gibt im' „Ha'Lretz". bekannt, daß die Koist^i misihön. beschlossen HM, in" den Statuten, der Wahle», köine Äenberungen, vvrzünehmest. Auch wurde befchlöss«^> daß Ortschaften, msdenen wenig-sr als 25 SLimmLerech-'. Irgte wohnen,-Einest.'besonderen Abgeordneten"zur De^le-. gierlenversammluNg schicken-. iSnnest.. Um die Wäh^< arbeiten zu serleich'brrn, würbe Palästina, kü breizeha' Wahkkveise «ingeteilt^ ' '. ' Die jüdischen Stimme« in der Tscheche» . ° Slöwakei. , , Nach den «nS bisher vorüegrttdm Berichten wurdm tzel de« sonmägigm Wahlenzur . tschechische« NatwnalvetsackmlUuT jüdische Stimme abgegeben m:/ ' 'Wahlkreis/ l Prag . > . . . . 887st, Wahlzahl 19Mt „ 1! Pardubitz 96% 0 81.056 - „ Ul KSniggrätz.. 257, m SSLS6 , IV Junghunstani L i »- 787 - '. 28.878 ' , / V Böhm.-Seipa . . ... SIS /. '. 21.027 0 VI Lau» . . . . . . .2994 * 28.205 1 w VII Karlsbad . . . . . .7801 . »ILS» ’ :;VIH *iHlleÄ' . V . . 1908 ■* 22.298. v E-- ^IX BüdwrÄ . b , . . . « SIS M 21.866' r - X-Igtchr7>-/!r"^r^/.'-^0SS ■ üfcfldt' XI Mi»n .- . *ri . 4144 ' 23:W0 " XII Olmütz . . .2285 ' kööt / •' iv‘ XM Ung.-Hradisch 4 .-... 2810 21.845 - :XIVMSbr.-OMü / . , . . 8»S4 w 1 2176« '' JitSgesomj m Böhmen und Mähren84.573 =* p*71%« ( Bei de« Gemeindewahlcnim Junr 1919 waren iuStzesaMh in^ Böhme»'' und Mähren 91:076'«, v'46*/.' jüdische Stimme« abgZg-beü worden. ' ,s' ÄÜS: deri SlowM dir nnr in ihrem westliche«. TeA »« best. Ä^hlcst tcilgenomuretl bat, liegr« unS folgende TeilrMtrte vor: ' ' Tytocz St.-Marwn. . . . .n. . 1.98 /,'.' . . Srnb-Trplitz, .♦/' 57§i' ' iKaschau ^» »-»».»..«»»« »2200 f ■ ^rrncstn Stadt -./. . . / , - . .. 786 ' ,Trcpestn Land .... ......... 474 ' Hlava .. « ,• « » » . » » . . 491 Ezaeza . » ... . » .» ...... 32 l _v- - - - Sille,» Stadt . :<®. . . . . . . 726 /... .Srllrm Lastd. . 647^ / - Sk-litz Land . .. . /. > . .. ... 488' . /' Äki0vro--» . . « .. . .•• « « . 50 >>>. j j Eroß-Billse. . . ... . . . . . . 89tl , Espenau » » ... «, *. , , . ... ». 825 Pnstmn.»...,,,»»«»»« 710 Bucho ..... Banoc '* Waaa-Distritz . . . .. . . . . 689 . . - Zn bieten 18.732 Stimmen find noch 11.930 hmzuzurcchnrn/ die. in Eperj.'S abgegeben, wurdest. Dre OWowakei mit ihren geschloffene« jßbtfdjtti Massen hat nicht gewählt. waS sich. «Mrl,ch in dem NuSgang der Wahlen für1 die Inden fühlbar macht/ ssnSgesamt haben, wie. schon pem ldet. 79 600 Wähler für di« jüdische Aste und damit für dcrS nauonale Programm gestimmt' ....... 407 ' « . -»- , , 442 Tüstzr wieder Wiener Gesandter V Prag, 22. April, Die verlautet, steht ein .W e ch s e l in berge i tu n g de r W reu tt G e f a n d 11 ch 0 f t bevor, Der bisherige Gesandte Dr. Fiedler dürste bereit« demnächst, sest.en Porten verlaffen. Als Nachfolger werden genannt der ehemalige Minister S t a n e k sowie der Sozialdemokrat Dr. S 0 u k u p und der derzeitige Ministerpräsident T u sa r. Die MltttärverschwVrung ln Dentschlanv. Der Berliner „Vorwärts" veröffentlicht Dokllmestte über die Mil'.tärverschwörung, die dem Kappschen Putsch vorausging. In einem dicftr Protokolle, das sich auf die Errichtung einer Militärorgatrifatian in Bayern zum Zwecke, der Militär-, und Volkswirt-', fchaftsdiktatur bezieht, befindet sich folgende Stelle: „O e st e r r e i ch i s ch e Staats r ä te wohnte« der Sitzung (am 21. Februar 1620 in der Löohnung des Gauernführers Dr. Helming RegenSbnrg) bei, irgendwelche brauchbaren Vorschläge machte» sie aber nicht:" Mr möchten «die östorreichischen - S-taatSrätc kennen, lernen, die brauchbare Vorschläge mache». ■/ Streit dstr Antisemiten in der ungarischen Nationälversammlnn. Budapest, 22. April. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Das Haus setzt die Jndenmitätsdcbatte fort. Nach einer kurzen Rede des Abgeordneten Pakozdi tPartei der kleinen Landwirtel beiLäitürt iüü Lbveordneter Ladt

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