Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 449 (22.4.1920)
- Date
- 1920-04-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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62Sfe‘!T . /Men, Donnerstag besonders für die, welche sich aus der Katastrophe Ost» - u r o v a s retten müssen." ' ^sehnliche TemonsLrationsversammlungen fanden in ^cbron, ferner in Moz'a und in allen übrigen iiidiichen Kolonien statt. Die Fordern rrgerr Devtfchlands an die Friedenskonferenz. Paris» 21- April. (HavaZ.) Dir, deutsche Abordmmg hat F-.-edrnslonserenz drei Noten ' zugehe» lassen. In der erste» r.ü.b )im die Genehmigung angesucht, in der neutralen Zone eine Gesamttruppenftätke zu belassen anstatt' der durch das Ai kommen^ vom August vorgesehenem» festen getviffen Zahl on Einheiten. Ferner soll die ' Artillerie von § au^!' Vattcrr:» erhöht -werde». ' In der-', zweiten Not^ lri.d -.ein . Memorandum des- Krirgsministermms mit« icra.Ct und dre Erlaubnis -' nächtzesucht, > die -dauernden ^r^r.pmöeftände der -deutschen Armee von 100.000 auf. 200.000 u erhöhen und in dre regulären Arimekaders auch Luftschisfahrtsm-mrd Batterien schwerer'Artillerie-emzubGehen. i Die.dritte Note enthalt den Wortlaut der Antwort, an die -nteraLnttte-Köül'roNommriston, betreffend dre Auflösung der Ein« vr luurwehre». Letgeschloffen rst der Brief an die deutschen-Lander, rnitt fte aufgesordert werden, in diesem Punkte den Wellen der Entente zu erfülle:!. Dia polnische Negierung an Sowsetrutzland. Warschau, 21. April. (Funkspxuch.) Die polnische -l'L.sternng hat der - r u s ff schon Sow)etoogierung mitgeteilt, das; die. Ablehnung des von Polen vorgeschlagcnen -Ir-Es für die Friedensperhandlungen, Borysioiv, nach atlcm Anschein nur bezwecke, den7 Beginn der Ver- - Handlungen möglichst hinauszuschieben. Die-andere. Forderung der Sowjetregierung, auf der ganzen Front b?i Beginn der Verhandlungen Waffenstillstand ein- ,r eLen zu lassen, sei wegen der Länge, der Front .— - 2000 Kilometer — und auch deshalb -undurchführbar, weil die Verhandlungen sonst nach Belieben der Sowjetregierung bis ins Endlose verschleppt werden könnten. . lim jedes rveitere Blutvergießen zu ersparen, Habe das : 0 0! nis che Oberkommando zu gesichert, während der Dauer ‘ rer Verhandlungen keinerlei Angriff durchzuführen. Als ' Antwort habe eine Zusammenziehung.der Streitkräfte §owjetrußlands uiw ein Angriff auf die polnische ' Front stattgeffurden. Ueb.erdics habe die Sowjetregierung ln. einer neuen Note' die Vermittlung der 'verbündeten . Negierungen/rvegen Wahl des Verhandlungsortes an-, gerüftü. Dies alles könne nur als Vorwand betrachtet' werden, Nicht''zu Friedensverhandlungen zu kommen.. Dessenungeachkr sei die polnische Regierung nach wieoor bereit und bestrebt, so schnell als möglich einen gerechten Frieden zu schließen, und wenn der Rat der ' Volkskommissare von der Unnotigkeit des Blutvergießens und-d'tzr Zwecktesigk'it.des Hinausschiebens. der Vorhand- . lungen' überzeugt sein urü> aufrichtigen Willen zum. Friedenschließen zeigen wird, wird er die polnische Regierung jederzeit bereit finden, in -Unterhandlungeneiirzutreten. ' Die Jude« der de« tschecho - slowakische« Wahlen. Prag, 21. April. Dievereinigt en jüdischen Part eie n habe» iusgrsamt die Anzahl von 79.600 Stimmen ms ihre Listen vereinigt. Da .sie aber m keinem Wahlkreis die Lahlzisfer von 20.090 Stimmen erreiche» konnten, entfällt aus lr - t e i n M a n d a t. Za diesem Resultat tragt am meisten der. Umstand bei, daß das k a r p a t h 0 r n s s i s ch G e b i e t co die Juden m größerer Anzahl nebeln, nicht gewählt hat, vndern /erst nach Erlangung. der Autonomie einen -eigenen Ve^- l.e'ungskörper bilden wird. .... Dr. Meißner — künftiger tsch echo-slowakischer Ministerpräsident. Prag, 2i. April. (Tel.-Komp.) Wie das tschech'fch-- klerikal ,Mbcndbla.lt" berichtet, soll zum Ministerpräsidenten des künftigen Kabinetts der Sozialdemokrat ^r. Meißner ernannt werden.; Die Wahlen in der Slowakei, Pretzburg, 20. April. iTschecho-slow. Preßbur.) Ju den Wahlkreisen XV bis XXI, wo 6lMandate zu besetzen sind, bliebe» iS Mandate unbesetzt, die im zweiten und dritten Skrutimum zur. Besetzung gelangen. Von den 46 besetzten Mandaten erhielten die -ichrchn'chm Sozialdemokraten 21. die vereinigten magparischrn. nub deutschen Sozialisten 3, die Christlichsozialen 4, die National- -.-ub Bauernpariei 8 und die Volkspartci S Mandate. Aus dem Eezilke des Wahlkeeins K a s ch a u ist das Ergebnis ausl ittbtg. Untcc bcu Gewählten befinden sich Dr. S r 0 b a r, V> l i n f es und Tr. H 0 dz a. Die Sracrtöbürgerschaftskommisfion. Wien, 31. April. (Korr.?Bur.) Die Prager Regierung hat El» -m Piiuzip mit dm beantragten Statuten der.S t a a 18S b ii r g e r f ch 0 t t s k o m ra i. s s i 0 u.Md für die Verbindung Dirjdfttn, mit brr Kommission für M i n d e r h e i't S1 sch »tz tinventl'mdvr erklärt. .' ' Als Ort-der ersten Sitzung, die »och vor-Ende' dieses .''c.-irots staitsinden soll, ist Pro g m Aussicht genommen. Käpp bleibt in Schweden. - Beri'.n» 2l.Ävril. -(Horr.-iöur.) Das ^Berliner Tageblatt" r.0:rt.Eus Stockholm: Die Polizei hat Kappauf Grund der^ schwedischen PeefafliMg aus dem.Lande ausgewiesen, da s ermit. einem falschen Paß angekommen ist. Gleichzeitig-teilt die. PMrji.ü\ daß (ü für Kapp gegenwärtig unmögüch sei, ein Paßvisrnn. ein anderes Land zu erhalten. Darum müsse Kapp erlaubt r, -rdur. sich, IN Schweden unter polizeilicher Aufsicht auszuhalten. T.e Regirrmiig wird ifare Entscheidung in. den - »ächfie«' Togen treffen. Wiener Morgenzett««g 22. April 1820 SL w: 1 m mV EirrgeseudeL. Brillanten, Platin« Münzen, Perlen.ühren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände verkauien Sie am besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter S. Holzapfel Wien, VI., Mariahnferstrasse .79 oder Werkstatt«:!.. Wollzeüe 17/13. m Z»hlthS61U5t»PreI»*,äaftiroiR«ioV©rai1»8itiun: Iaffa, §8 Jahre alt, einem schweren Henlriden ^rleg«. Rß früher Tod bedeutet emra schweren Verlust für de» jüdrschm Jischnw von Palästina sowie für da§ gesamte Mische Voll. * Begrabniffe a« hentige» Tage: Zentral» fr red Hof: 9 Uhr. Stein Katbanne; *£io Uhr, Krall Jo'rfine; '/«U Uhr. Reumann Rosa; 11 Uhr, Holdengräbe» Esther; V,12 Uhr, Fächer Rosaüe. Neuer Fried yofr 9 Uhr. Körner Isidor; S Uhr 20 Min, BnchSbaum Sälomong 9 Uhr 4P Min. Kanfmann Jenutz; 10 Ubr. Steiner Ignatz r 10 Uhr 20 -Mm., Blum Josestne; 10 Uhr 40 Mi»^ SvbÜsoh« Markus..- * Die nächste GemeinderatSsttzuns findet Montag best VH-, ZgartahUifenrtraa»» so. — T«lephon 92090* iEIIlSrELA.TXy T&slloh Ool«^e]jb»lt»käufe! 8*5 Merken Sie sich die Nr. 1 Dort können Sie Ihre Juwelen gratis einschätzett lassen. Für D|*5f'| am{ah Perlen, Gold, Silber* Platin, falsthe Dl IlläOlCn Zähne zahle die höchsten Preise. Ein- und Verkauf von Schreibmaschinen! toe Lande. Tagesbericht. „Beaunstigurraen" für Abgeordnete. Der Humor scheint in Oesterreich, wo sonst alles andere recht rar geworden ist, nicht auszusterben. In diesem Lande, wo jede Tragödie über Nacht zur tollsten Posse werden kann, gibt es immer noch Dinge, die das Ausland unmöglich verstehen wird. Es ist notwendig, ein geborener'Oesterreicher zu sein, um der nachstehenden Verlautbarung der amtlichen „Staatskorrespondenz" das notwendige Verständnis abzugewmnen. Sie lautet wörtlich: Aufhebung des Einreiseverbotes nach Körnten für .-- Abgeordnete. . . _ Das Einreiseverbot nach. Kärnten ist für die LandeSräte und -Abgeordneten^der- Länder Oesterrerchs aufgehoben worden. Diese Hegüpstigung gilt jedoch nur für dre ge« nannten Personen, und nicht für deren Angehörige, An- Kesiellte,^Dienerschaff oder' derglerch'en und nur, wenn die Genannten in .dringlichen' persönlichen, dienstlichen oder geschäftlichen Angelegenheten. falls sie außerhalb Kärntens.ihren Wohnsitz haben,.nach Kärnten ei»rzureisen genötigt sind/ j / Ist das nicht rührend-von. der Kärntner Regierung, daß sie den österreichischen Abgeordneten diese Begünstigung gewährt? Das'-ist der echte österreichische Humor, der hier'so rieckisch dev Oeffentlichkeit mitgeteilt .wird. Die Abgeordneten dürfen nach Kärnten, welch ein Glück für sie! May könnte.-jachen, wenn dieses Dokument nicht so kraß unsere, desolaten Zustande zum. Ausdruck brinaen.. würde. —- J Streik der Industriebeamte«. . In einer fester» nachmittags stättgefundtnen Beratung der Unternehmer wurde-beschloffm, die-Forderungen der Jndustriebeamten nur teilweise zu bewilligen und in materieller Hinsicht den Beamten entgegeurilkommen. Spät nachts hat sich der Aktions- - ausschvß her Jndustriebcänitkn mit der Entscheidung der Utittt* nehmer besaßt und brschloffe», für hetzte den allgemeinen Streik der Fndustriebeamten zu proklamiercn. Ansgeschloffe» von dem Streikbeschluß sind unterdessen die ÄZgestelllen der wichtigen Lebensmsttelbetriebe. Eine Spielsteuer. . Der Ausschuß -für soziale Verwaltung'nahm gestern das Spielabgabeges^tz Mch dem Bericht des Subkomitees mit mehreren Aenderungen. an, deren wichtigste darin bestehen,^daß hie Bestimmungen des Gesetzes nicht für- Landgemeinden und ländliche Ortschaften bis zu 2000 Einwohnern gelhen, -fofetit diese.Orte nicht ausgesprochen den Charakter - einest Kur--, Badeortes oder einer Sommerfrischeaufweisen.-Zur Mitwirkung^ bei der Durchführung des Gesetzes wird ein Beirat eingesetzt,^ welchem die , zur Eiühebung der Spielabgabe ver-- . pflichteten Gewerbeinhaber ihre Vertreter namhaft zu. machen haben Wch Vertreter der Verbände der Invaliden und Kriegerwi!wen sowie der Organisationen für Kinderschutz und Jugendfürsorge beizuziehen sind.' Das Gesetz foll.am.1^.. Juni..1920 in Kraft treten und bis 31.De>- zenrber 1922- Geltung behalterL. — Zum Referenten für. das Hauswurde Mgeordneber Fischer bestellt. Deutschösterreichische Kultur!. 1. Atzs dm »Wiener Stimmen", dem fromme« Abendblatt der frommen Christhchfozialen: ' r ® 0 n j? egenIarg 0 «! Wien, willst du das drückende Joch Endlich zerbrechen, Dann müßt mü de« Jndlnzoch Ungarisch sprechen!" J. k. 8. Am R a tha n s in Roda«« prangt ein Zettel: „An Juden werden keine Sommerwobmmgen vermutet.- , 3. Eme Geschichte aus ernrm holländische» Städtchen, r» de« Wiener (deutsche) Lmder untergebracht sind. Der Papagei emer Familie hat " von dem klemm Gast zur Ueherraschung der Wegeeltern folgendes Wiener Sprüchlem gelernt: „HalkS d5 Gosche», saujüdlsche Bagasch Überemanda!" * Sarah Thon gestorben. Sarah. T h 0 «, Mitglied deS W a ad Hasmanr in Jerusalem, die tavserste Kämpferin, di» bravste und giftigste Frau, die Metter aller BwMcktt«. ck m 26.- d. 3)t um 4 Uhr nachmittags statt. Auf dev Tagesordnung. stehen die aus den letzten zwei Sitzungen übrrggebliebene« ' Geschäftsstücke. * PretSsteiger«»K dev Tabakfabribate nutz Ge» - haltsfokdevunge» der AngesteLte«. I« der am lS. d. M. m Josef,Austs Saallokalstatev, XU.. Meidlmaer Hauptstraße 21» > abgehrltenen. äußerst. zahlreich besuchten Versammlung der, fach« lrchen Reichsorganffation der. Angestellte« in Tabärverschlech«! geschähen, und Loltokolleklure« Oesierllichs führte der Sachwalter ( der Oryanisatwu Herr Dr. Keller mS, daß die Organ»» satiousleürma nach Fühlungnahme, mit den. einzelnen BextzfK» gruppen belMoffe« habe, folgende Gehaltsfordemngm ausmstelle» r Für Angestellte in Hauvlvmlaaen l. Kläffe K 2000.—, Ü. Klaffe" K 1800.— und HL Klaffe K 1600.— pro Monat sowie eine jährliche Zuwendung für Bekleidungszwecke in der Höbe von j K 3000.—; für Mgestellte in Tabaktrafiken I. Klaffe K 1500.— und II, Klaffe K 1200.— pro Monat sowie eine einmalige Zn» wendüng m der Hohe von 10°/« der vom Staate de« Trafitänte» überlaffene« Prersdifferenz. ' ' ' » Der Buchhalter als Sherlockr Holmes. Der Buch« Haller Joief M e l z e r. Yl„ Geigergaffe 10 wohnhaft, hatteannonciert^ daß er eine goldene Uhrr und Kette z» veckauses, bade. Noch am selben Taqe erschien «n iMger Mann in seiner Wöünung und erttarte, er mteresstrre sich für dieSachm. Vorher' wolle er sie aber einem sachverständigen Freund zeigen, der sich r eben im Caf6 Kokesch aus dem Neuen Markt aumalte. Her»' Melzer ging mit chm ins Caf6,nnd dort ließ sich der Fremde, de» ' sich ,Jngennur Weigl" nannte. Uhr und Kette geben, vm damit pt. verschwinden. Er inserierte nochmals, daß bei seiner Tante Anna - Linhart, Sonnwendgaffe 2. ein Brillantring im Werte von K 60.000 m verkaufen s-r, m der Hoffmmg, daß sich der Gauer in dem1 Ney sanyen werde. Tatsächlich h a t er sich gefangen. Noch am selben Tage kam wieder der junge Mann. Es ist der Technik« Rudolf M i ck l i tz. IX . Nußdorferstraße 55 wohnhaft. ' >' Razzia im Eafö H-adÄburg. Gestern nachmittags haben Beamte des Kriegswucheranites im Cass Habsburg in der Rvtenturmstraße eine Razzia durchgeführt. Im ganze« ’ wurden im Kaffeehaus 282 Personen angetroffen, von Lenen 119 rbcitt' Kriegswucheramt in der Webergasse vorgeführt würden:- Soweit bisher erhoben wurde, ist bei den. An«' gehaltenen ein Bettag von rund einer halben Million Krone«- in österreichischen Kronen, dann eine halbe Million in ausländischen Valuten gefunden worden. Außerdem hatten mehrere , ange.haliena Personen Ringe und Uhren, die nicht als zfir«- persönlichen Gebrauch bestimmt gelten können, bei sich.' In der Garderobe des Kaffeehauses.wurden 44 zum Teile sehr umfangreiche Kolli mit Mustern .von -Schuhen, KleidungL» stücken,. Triederbinokles und zwanzig Schachtel« egyptischer Zigaretten, usw. gefunben. Auch anbere Rauchsorten enthielten..einzelne Kolli. Ms. Eigentümer dieser Kolli hat sich noch niemand bekannt.. Nach den Auszeichnungen, die mast.' Bei' einzelnen der perlnstrierten Personen farrd, .liegt gdgett'. sie der...Verdacht vox,.chaß,ffie .Kettenhandel mit "Texfil-'. .««$ •' Lederwaren sowie nrit Arzneien getrieben haben. . . . * Verhaftung eines Wiener Advokaten wegen Schleich, . Handels. Aus Linz wird gemeldet: Wegen Kettenhandels mit .Holz und Bctrugsvrdach'tes. wurden^hier die GeschäsiSleut»' der oberösierreichisch-salzburgischen. Sägeindustrie .Oihmae Lakom.h, Dr. Wühlüm Popper, Advokat in Wien» und dessen Bruder Berthold, Hölghändler in Wie«, verhaftet und dM Landesgericht eingeliefert. Dr. Popper raunte b«ik.. Anhaltung'am Bahnhof Bekannten zu, nach Wien zu fahren und seine Korrespondenz zu vernichten, wora»rf deren Beschlagnahme durch die Wiener Polizeidireriion veranläßt wurde. . * Enthaftuug der Neun?irch»»er. Arbeiter., Die ,E«t* - haftung der sieben Neunkirchner Arbeiter ist vorgestern abend» auf Grund des Beschlusses des Oberlandesgerichtes bet»' fügt worden. Es hat seine Entscheidung damit begründich,' daß die Voraussetzungen für . eine längere Bnhpltung der Beschuldigten in der Untersuchungshaft, nämlich Flucht urtb/ Verabredfingsgefahr, nicht mehr bestehen, da die Untersuchung im großen und ganzen als abgeschlossen gelte« kLnffk. Spende. Für jüdischr Kriegsgefangene. vo« Herr»- Mäher Nadler, V., L 20.—; Frl. Paula Kohl, ü, K SK).—'.; 1 :: „Metaüum Gold" — (mit dem Negenbogm) die bewahrte Taichenlampttzdatterie. - * Habe« Sie alte falsche .Zähne- Hierfür hochsir? Preise, auch für Platin. Gold. Silber, zahltSpenalrst 23tan»?- st e i n, W:en, Iv Wechburggaffe 16, IL Stiege, Tür S. V erebrsuachrichte«. M a ch r ichtenvon B er e i u e n e r i ch e i n e «a n S* n ah yl s l osuuramTagederBera» st^a ltung.) Heute: . 9 ü d i f ch - a k» d e m i s ch e r Technik« v-Ber» \> a « d. 7 Uhr abeichs im Soutrrrainlokale des Cafe P r si ck l, l., Stubeming 24, G e s r l l i g k e i t s a b e u b mit Dor-- stägen und Taur. — Hapoel-Hazair» Besprechung im« Freu« (Prater) für Gäste und Mitglieder. Thema: Grundsätze des Hapoel-Hazair tdeutschX Geleitet von Elijahn Rappeport. Trefwnnkt 6 Uhr H., Praterstraße S/4. — Z i 0 n ist rsch«' S e k ti 0 n für diewestlichenBezrrke Wiens. 7 Uhr abends im BrzirkSheim. VI.,Amerlmgstraße 19, Dozent Dr. F e l i x D e u t f ch: ..Die .Raffenmerkmale der' Juden" mit zahlreichen Dr!d:rn, II. Teil. — Zionistische B e-' -; i r kss e k t i 0 n X/Xl. B 0 r t r a y Profrffor Dr. Wilhelm-^ S t e i n : „Zionismus und die.sozialen Forderungen der Gegen--- wart", Gärtensaal des Arbeiterheim, X., Larenbmgerstraße 8, präzise ^/Mhr abends. Regiebeitrag: K 3.20. — Der Verein Er ez Israel, N., Prater, Hauptallre 10, «riSffnci uächsti Woche «tzrntgrltlrche hebräische Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie einen jüdische» GeschichtskvrS. Äumeldnnge»' lu, Prätev, Havptallee -10 lRestaurant .zum schwarzen Bären-), rmd beim Schalter - der VolkSbiblwthÄ ».Zion*, .ti., Glockerr» gaffe 30.; Sonntag den 26. d. M. große Versammlungbei. wMer der bekannte zionistische Vorkämpfer Rabbiner N athan MilejkowSkr aus L 0 d z iprechen wwd. Themar Der.jetzige Stand des Judentums im Galuth und Erez Israel. — Zi0 n i strs ch e Sektion La nd». st r a ß e. Am 6. Mai (Lag-bDmer) findet im Casü City, I.^ Werdtttorgasse 3. Theatersaal, ei» heiterer Avmd mit Tfini statt. (DttaillttrteS Programm demnächst.)