Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 447 (20.4.1920)
- Date
- 1920-04-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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©fäv Menytag" Metter M»ks«iz«t««s 20. DM ISA M'4« . .. * ■•■■'- r-' ■ .1 'genLsL.LEAäl^L-HaZlLett ornd..dgß.er. für Laswas -.' WirLungstzreis gefeW. oder-gar..verbrochön ii! "ar>»ch '.wörtlich eiufteijt,... St^r.-itit wissen bis heute. -ich^-Authentisches über, den Menschen, -der>die.Mobil- .läM'gsSrders und den famosen Kriegsfahrplan er- .Mir wissen' nichts riLer dieerste.. Schlacht x^.^Batzirvsnichts über- 5sueih-;-, tzass./Üngfück’>$«' ' zdMjsl 'schläft -ebenso in - den i Wen der- Kommission, v Erhebung von 'PfliMvörletzUngett-der-Befehlshaber. -e der Befehl zur Plünderung von Schübatz oder wie- 'e Geschichte per. Hötzestdorffsch^n Offensiven gegen, üagy.^^nd.. der. Lranegvolle Jammer vom Montello. be^MM^ine.r.er.WischtInnd'rn den GerichkIsaal gebracht or'd.on^'Gr hat Leute -hängen nnd.'ermorden lassen. Ein ^öl-ddt'^'aber/nicht aus eigenem- Entschluß;-^ neisi, em end^/MieWotternöer Feigling/ den bald/vor dem ''ncheo^'rfoininando. por seinem .Kommandanten ock; Mdtsich nicht einmaldie./Zeit.-"nimmt/ zu eis». hron?-waS"'d'önn die Leute angestellt haben;-- .Nein, sein ' nstizreferent, ein streberischer Bluthund, berichtet ihm ad Ljubieicschreibt:-.. Anhängen,!-..Er -bekommt. Venlo» deren- Widersinnigkeit er sofort erkennt;- aber dir- 'qnNHdff,- dieer selbst als unMverlässig,/ erschüttert chözeichnet, treibt er.ins Fester, der DervonWüIdütst^ch'er ,angebsich..'zwä 'Wometer.',hinterder. euerlinie war. Wann derrst?^ AlS> die. Fevertinie^nöch' ünterland -.war.;; Zu , einem ^ordentlichen,. Berichts» n-fahvew, /ägt dmser.Keldzeugmertz-er,wär/.kerne Zeit; ud^-äas»-, )vo..Äe -F'eldgeriHe' m. schon tziNgöriHteten ., -.'chnkM-ioder Gevichtsgebäuden -ihrer mützKn Geschaf- ' gkettl im - Aktenschreiben Kachgingenl -Dis ^Btztzölkerung' .'arE^6t Ä M'Nonifeindfellgei GsfiMm«.;', also/her üt' d^em" Galgens' ..Es ^ibt-'.ejne.'HstaLör DondöNtryn,' ie^LuLdriiülich die-Bestrafung'/erstes BeGMÄHn'-yhne -erichtsurteil verbietet. Das lernten die Gymnasiasten u der Schule. Aber her Generalftab,-die. Auslese der üchtigsten, weiß -nichts-davon.'- Geradr-ihm/dem in der .riegsgefchichte geschulten Sachverständigen, mußte es iS zur schmerzlichsten Klarheit bekaynt sein, daß die olitische Zerfahrenheit der' Armee, die Not des Hintermdes einen glücklichen Kriegs'ausgangi nicht mehr eroffen-lietz,'daß nur Versöhnlichkeit und Takt das leidende 7-Erknd--as dezimierte Heer zu weiteren' Opfern, hätte 'JÄ stimmen können.': Aber er tat -das-. WM Mm be« ohlsrr/war und was dem Sinn seines Handwerkes, entorsch'j Sx/ließ hängen... . -Was Mnr befohlen war.. 'Darin Üegt's. bringt icht "Lew-Mut. der- Persönlichkeit, des -Widerspruchs auf, 'r gehorcht, -So wie der Pptüorek gehorcht hat/der zum .. '- Dezember Hekatombenseiner Mannschaften - -in der rhischen Schneewüste verkommen.ließ: - so- -..-wie - dep. eschnüffeltzg, wie. her Häzar,, der ÄrrffenbeW, He^ftrauß ^ehqxchß/chgt^ wie alle dist 'HWn/besten Lser Wehl ohtzr-stäM nls' ihre Manüesehre', als MeWestrecht.und' 'cenjchWfilcht. Und jetzt .sitzen sie. als Pensionisten in 2m - Batetland, dassie niinrett 'hüben, - und schimpfen 's fest, lieher aber geheim, auf die Röpüblik, -die' ihre Perienste so/gär nicht anerkennen will: die sie in komodrenrfter. Aitfmächung vor.Gericht stellt und,' wie^ den Herrn juhicie,' wegen- Verjährung./sreifprechen laßtk Und die ärgerliche Gesellschaft, die sich der Republik und ihrer rüheiten^ so. gerne entledigen möchte und nach' dengol- ^M'Zeüen der Monatchie. sehM, - in.' öer'man/zum üngEejr' -Knegsgetvinn noch die Orden und Titel be-' aM/ Wft stznen wtzinen; . sie -träumt vom. Marschtritt.- ' sr'iAöidatenbataillone, unter denen sie freilich nicht mit-; marschiert, sie Lekl'agt 'die MönWn, die' nicht mehr Sol" atest seht wollen und/damit allein.'ihre Reife zur Kultur -kündönl Diese/bürgerliche Gesellschaft, dies faul und erdorhen bis ins Mark, zittert,wenn das durch die . ristgsfölgen' entwertete Geld' her Republik sich-zu er> okrrs'beginnt/ und das Hyänensirm dep.Schieber/das/ och. immer in den blutigen Spuren der Helden wandelte,: ^rüchgesche^icht wird; diese Gesellschaft, die/dys'Treiben. '<tf Lydmdorff, Lütgmdorff und Ljubicic.. als Alltag- - -chkeiten ders' Krieges erklärt und sreispricht. Verdientig^ntlich die Herrschaft Ler Generäle und ihre Peitsche! Amevstur gegen, die arabische Hegem-nry in . Parsstr«rt.. - ' L»«l»oir,-'16: Aprrl. (Privat.) Der Washingtoner Karreondxnt-.tzLr „Times" meldet, daß das Gerücht, wonach-die ^lische-Regierung beinüht fest dem zutn- König 'von Syrien /.SNerusemn Emir Faisul das Mandat -für Palästina mit' -rnntien ffN die MinoritätSrechte 'der-Juden zuder» ' nffeu, m WalhingtoN den allerschlechtesten Eindruck-gemacht ' -de. Ein solches Vorgehen nürdc zu einer schweren Trübung; r ^ngkisch-omerilanischen Beziehungen führen, - undwürde ir'• jenen zugute tommert, deren politischer Wunsch es' ist/. 5' die' PerekNigten Staaten-Amcrika'ßdeyr Völserhunde. "ernd ihre Llüthüfer-versagen- Der-Gedanle/- daß' die ulier über Palästn>a-herrschen .sollen,, ist.-besonders nach t //'--rgän^en in Methnlla geradezu, abschreckend und wüxd? - .ss/ricisüria. eine ähnliche Agitation wie jetzt, bezüglich' -Mdx; stiüvo-rrufün. „Times" bcspriclst -dieses Gec/icht aN - -ichid-r- .und somiut zy dem' Schlüsse, . daß/ .dje: ' 's^Nr-Dr>lar'/tiou, die weiseste Politik darstdllL ' 'UNd ' hiö-. . -rfuuug -der. Ziynislen -bef-iedig^- Eine so - feierliche. Zusage n, nicht'gebrochen werden, ohne unsägliches Leid und Un>' ,1 bernufznbeschwören..-?-Djese Aellaeakion müßte einen , .!i -des Inhaltes -es türkischen' Vertrages bilden.. Auf eine. frage lim Unterhaus., welche Ncyrandristö -.diese .Gerüchte .' '»rn-...erklärte- L y-n a r staw, daß .er. keine. Kenntnis davon' rno -Pi'ii-tik EnglaudS in .bezug . auf-Palästina. ud»u:u-ng..erfahren-chäte». -° - , 1 WÄizche MMMmammlmg in der i j MchLüschastsberlcht jüdlschnationaler Mandatare. - ^'Ekonntag-deit-H. AM fani, im Saale des . HvIÄS k natürlich: Anschluß an da» r o t e Leutschlaad. Ich aber frag« Mefanie^ölM -jüdische Mähleybersämmlung" statt, - die , mich: ° Was ists mit dem fchwarz-en Deutschland? Jchr trotz des herrlichen "Petters Lerart. mafsenhäft besucht glaube, heute weiß jeder, wre"stä'rk das schwätze Deütschkänd-, war,, haß/ dev' größete Teil her Erschienenenkeinen - ist. Und wenn -wir Oeststteichet die' letzten rÄchSdeutschen Ernilaß."M'ehx künnttz.' Da ^die gleichzeitige Ab- / Wirren als einderleibte Provinz hätten mitmachen >müffpn» Haltung einerzcheitLn Versammlung nicht möglich war, s so hätten wir gut ausgesehen. Auch wußte ichdaß-die Aräßei werden mehrere Sprengelversämmlüngen in der nächsten l nicht m Wien, sondern in Paris entschieden werden wick), urch Zei^ abZehaltew...werden. Müssen.. Die Bexsammlung er- 1 baß den/ sozialdemolrattschen' Anschlutzpolitiker» ttw HieEdähmH KÄere^LÄeEsrhg,. daß jühischnationales; Dlamäge bevorsteht. Sie ist pünktlich eingettofsen,- -und Mandatare seinen . Rech e n s ch ä f t's bericht Lbtt" ihre bisOnge Tatigkert ahleg^en. - Den Vorsitz führte der Obmann, des Klubs s der / jüdischen Armenräte' der Leopoldstadt, Herr Reiter, der.die Versammlung mit' einem energischen Protest g^gen dje'baAiarischen, Juden- Mißhandlungen in Üngärn und gegen das 'Horthy- /Regime eröffnete. Igtiönalrat.Stricker führte aus: . . .. Krotztzem dje -Gefchichte^der Revolution, Beweis dafür ist,, daß beirevolutionären -Umwälzungen. die Judenfrage wohl '-AürüSLestellt/ ,rchey,.HM.gelöst-^wi^. lebten beim.. Umsturz in 'Oestexreich/weste.' H'chrchien"/der' ^uvenschaft doch wieder in <dem, .Wähl^'daß ed .bei .uns jfa: der Mepubstk" keine 'Juden» 'fvage/'.meHr/MLn.Mrde.' Äheje' der'ziynistische Gedanke war ' doch' schon'/so'.Hark/daß tvrt. bei 'dßN' Wahlen' zur' Konsti* :tuante ein Mänlläi errirtgett könnten. Bergessen wir nicht, daß öiesÄ 'Me' -MandÄ'm -keinem Verhältnis zur Anzahl ., der Judenschast Oesterreichs und daß noch der größere Teil der jüdischen Volkgenössen irt .fremden. ^agern steht. Wenn ich trotzdem als einziger jüdischnationaler Abgeordneter mir Gehör verschaffe,-so. liegt das Geheimnis eben darin, daß ich dort -.als.. .. : . - . / '. .'' Bertretee eläes Bollesitze.. * Nach ^dem Wahlen ftand in der „Arbeiter-Zeitung" eine , Uebsrsicht über die KräfteverhAtuisse. und.Parteischattierungen. im .neuen.-Hause. - Pon meiner..Wenigkeit, war dprt ungefähr zu lesen: ^Ueber, die Veden, dcS einzigen Zionisten wird Whl zur. Tagesordnung: übergögangen. werdend Ich glaub^ sagen. zu dürfen, daß sich damälS/die. ^Arbeiter-Zeitung" geirrt hat. Bevor Sie mich wählten, habe ich Ihnen versprochen: Das Sytz^'-'ÄichenheVttämM.-veriW^^ verschwinde«. An diese Zusage habeÄhÄjch7.geMten. Ich verlange von unsere» 7-.ih.r,.v.pw Juden redet, müßt 'ihr e-S.^-.anK.tu,n .un.d. n.icht. mit halben, d e r-s ch liiert. n./ Als ich., das Haus betrat, habe- .ich - geflissevtstch . reine. persönlichen Beziehungen . gesucht.Jüdische, Abgeyrdnet.e im ehemallgen ,Hest«reich pflegten mit antjsemitisÄen.Mandataren, welche die rüdesten, judenfeinblichsten Reben hielten, . persönlich in kollegialer Weise zu verkehren, ja sich mit ihnen an den Kartentisch zu setzen. Sie haben sich sogar' gerne mü Liesen '„guten Beziehungen" gebrüstet. Dafür habe ich' kein Verständnis. Wer mein. .Volk in der - Oeffsntlichkeit -besudelt, mit dem kann ich auch - Mcht kollegial .-.verkehxen. - Das Ergebnis meine-. Ver». Haltens warabtzv stnd disß darf, ich zur Ehre. Heide %. T e^lA.s.ygen —.tdatz.dar:. — Ton «der persönlichen ansisemWchd« Flegelei auS der Natjo- / stälverfammlüns^^ tzerschwunde»- ist. Sie wissen,^ daß.'dke^ im früheren Hause, dä ein anderer jüdischer Vertreter dieses Bezirkes im Parlament saß/anders war. Unterschätzen wir' diefen/Wandel nicht. Das Verhalten der Obersten Persammlung des StcrateS in diesew Punkte ist' entscheldenh/ Wenn -sich in das jubenfeindliche Konzert der P'ersäMntluMsred'en und äntisemitischsn Vlatterstimmenauch "Noch - - äittisemitisch^ Hetzreden' der Nätionalversammlung menßken/WSre' daS^^ für unS gewiß nicht von Vorteil. Als ich ins PstrläMeckt einzdg/ chlaübte man, ich hätte einfach aufzupäfsen 'upd''automatisch ddn > Mund zu öffnen, wenn einer - ^dns Wort /.Jud" sagt. Sonst hätte ich dort nichts zu suche«.- Ich'bin «rbsr ber' Meinung, daß ich ' nicht als jüdischer Nachtwächter im Parlamcnt fitze, und-habe danach meine Tätigkeit eingerichtet.. In der ersten Sitzung,habe.)ich.-als. Einz.ig.e.r dafür gestimmt, daß de* tschechische Abgeordnete in seiner.Muttersprache reden dürfet. Ich glastbe, daß mich heute hie sozialdemokratischpn Kollegen, .um/diese Haltung-.beneiden, ..welche, jeder hättik einnehmen müssen» der.das: Recht der. nationalen Minoritäten im Staate respektiert. .. Auch-in unseren Kreisen fand so mancher damals meint Haltung bedenklich. Ich aber, vertrete den Grundsatz, daß .man 'unbedingt Mr .die Wahrheit 'eiptceten muß, selbst, wenn W einem, schaden sollte. . Für-die Wahrheit mutz, man auch leiben kSnnen. Allerdings wird mir heute jeder zugestehen, daß wir-für - diese meine Hqstung nicht gelitten haben. Im Gegenteil. Die - Stellung ''der * -Judenschast - Im ' tschecho-slowakischen Nachbarstnvt' ist' -d'u.irch-' ch e-i ne -H a li ü n g. ier f e st't g t .worÄem>Avch''sn'ber'^ragei> des -NnschluffeS -än-.Deutfthlnnd'i ‘ >, i r: Mtreten gegen' die AiischlnßpalM, . ' » datz Hai die Eatchicklüstg gezeigt, -Äsäüf'ddtztÜnMM ist d'aü u n-.' veräüße^ljch'e Recht'deö deutschen"VoiköS ist'Otster»' reich,, sich mit dem großen, deutschen Vosk zusammenzuschließen.' Aber in dieser Irage 'hatte nicht däö' Völk' seine StiniMe irr/ hoben, sondern öknjüdische Füh'r'd'r'der Sü.zial-" demokratig hatten den Sinfcöiufe betrieben. Sie dachten wenn auch während bdL diesbezüglichen' Debatten " die . '..Arbeiter-ZeitUngfchtäev: ^NOer Pas Geschwätz-heS- -Mo» nisten Stricker ist das Haus z'ür- Tagesordnung übergegangen*, - - so habe tch doch'Recht behcllten'. Nicht mürder in der Stellung» welche ich in der A LiN 'e e f r a'ge' uiNgenömmen'hrbe, und tft.- ' meinem Kampfe/' den ich' dafür führte/daß die Erwerbung» . bestimmter Rechte in ^der Republik an die deutsche Nationq». lität hätte geknüpft werden sollen, was zu vereiteln mir ge* lungetz ist» Wie. wertvoll das Wirken der neuen jüdischen . . JugaNd für uns jüdische Männer der. Oeffsntlichkeit ist, will ich aus diesem Anlässe JijtU einem Beispiel bekräf^gen. Es kam im Abgeorvnetenhause die Eignuttg der Judeu,zum Acker«' bau zur Frage und ich-konnte auf die ironischen.Zurufe, daß die Juden von der Bodenarbeit, nichts wissen wollen, mit dem /Hinweis auf die Ehaluzim antworten. - Dte .Regierung lenkte ihr. Augenmerk tatsächlich auf die in. Riedewsterttich arbertenden Chaluzim und . einige Tage später lag ein Bericht vor» in. welchem, der Tüchtigkeit und Eignung der ' jüdischen Landarbeiter'in Niederösterreich voller- Lüb gespottdetwurde,.lieber, mein Auftreten gtgen die Schwndprefse» -' gegen die B6rsenIPekukätidIten der kapitalistischen, von Großjuden geführten Zeitungen und gegen Pas B'ötfs». spiel kann ich mir hier kurz fassen. Seien wir froh, datz nicht die Judenfeinde, sondern der bewußt-jüdische Abgeordnete diese EiterVlrse zum Platze« gebracht Hot. v Meine Haltung - in der Frage der P ferderenne» war mcht nur von allgemeinen Gesichtspunkten, sondern vor allem vom Standpunkte des jüdischen Volkes die einzig mögliche, und/- ich werde nicht locker fassen. ’ Andeke Völker leidesi unter Trunksucht ddtt Etzschkechtr». krankheiten. Unser Volk wird^ daran ist die Erstwicklung schuld^ ' durch .SpekulationSsucht^und 'Spwkwüt heruilMtzkbrüchÜ'--/. habe daS leider ästch unter/' M/KüchM^istp^öbSchütj^-vie« . kaum nach -Mön Mk0iMest^MoK'--'Wckh'''dM gelbest Renn« . Programmen 'griffen und auf Pferde ihr halbes Berrnögenfetzten, deren Ramen sie nicht einmal auSsprochett konnteni- Wir dürfen nicht zugeben, daß an dvN fre.iest' Tagen,-an welchen der jüdische Familienvater seine Kinder in dieNatur führen sollte, er seine- Familte verläßt und sich am Turf leben be« teiligt, ei« Hazadeur wird und späterhin völlig herab kommt. - Ich erkläre hiemit feierlich! Ich verzichte auf die Stimuea derjenige» Inden» die «it meiner Haltung in der Rennfrage nicht einverstanden stad. Ich kann es übrigens leicht tun. Diese Kreise standest niemals in unserem Lager und das nackensteife Judentum« das auf Ehre hält, war ihnen immer ein Greuel. Gemeinderät Dr.' Plaschkes Mrte auS: EineS der wichtigsten Postulate unseres Programme- »" > " '' .... Verständigung von V-N zu P-lk, ' r die nach unserer tiefsten Uederzeugung auf jüdischer Seats nur durch dabewußte nalivnäle Judenrum herHÄgeführt werden wird. Die Tätigkeit' der drei jüdtschnationälen Ge- ' meinderäte ist Beweis dafür. Wir haben uns die Achtung aller Parteien erworben und wett unser Programm wahrhaft demokratisch ist, wußtenwir in allen Fragen der Gemeindepolitik zweckdienlich mitzuberaten und in wichtiges Angelegenheiten entscheidend zu wirken. Dies erhellt schon daraus, Hatz wir bei der Neugestaltung der Gemeindeverfassung als Vertretor tn die wichtigsten Ausschüsse berufen worden. Wir treten nach wie vor für die . * . . . NetchSstnmttt-lbarl-it «ienS ein. Dir GozjKldemokratte Muß von und daran ge m ahnt werden, daß fie diese« Programmpunkt, den sie früher so eifrig verfochten hat/ganz iw'Vergessenheit geraten lieh. Daß wir wohl nichts gegen, den deutschen Eharakter' der Gtävt' Wien eistzüwenden habe«, äder «Ä alle« Nachdruck 'die nationalen MistderheitSrechte verfechten, brauche ich in diesem ' Kreise nicht besonderzu bstonen. Ich verweise aus unsere ANS« führungen in der Drdatte Über die Gemeinveröforin.' Wte fordern ferner, daß mit der' Scheindemokratie ein Vstde gv- ' macht wirb und alle Bestimmungen-aü» dem Gcmeindogesetz entfernt werddn, die an Besitz üstd Gtesterteistüng besondere' Rechte, knüpfest. Unsere Haltung in der Frage der LuKuS« steüer entspricht der Hält.untz unseres- AVgeistdneten..Stecker. in der Angelegenheit dier Pferdetensten. Wir können nur: zst»- frieden fein, wepn die Erhöhung der Lurussteuer, die über meinen Antrag' etfistgte , unSin', gewissen israelitischen' Kreisen unpopulär macht. Wir legen Wert auf eine reinliche Scheidung zwischen «n» und den entarteten jüdischen Hazadeuren« Spielhlttleabesuchern »nv AnrstztzSnen. In eindringlicher Rede, schilderte sodann der Referent die Bedeutung -er zukünftigen -KnltuSwahlen.- - Die - Er« . oberuna der KMusaemeinde, - die j« eine, jüdische. WM ' ist die