Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 443 (16.4.1920)
- Date
- 1920-04-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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^Uelte 6 Wien, Freitag " -— -.. . Wiener Morgenzeitung ' Die ErnährMg. Der Marktbericht. Die Beschiclung der GEnwarennmrkte. fiel gestktMsthr! sLnnis auö. Auf dem Nasrlimarkte standen außer de» voWden i Ubend'.ttärüeu qebrachlen Mengen auch 40.000 Kikoyramm! Gärlnererzeugniffe zur Verfügung, die von den Gärtnern selbst S» Markte gebracht wurden. Für Spinat ist eine weitere Breisj ermaßigung eingetretcu. Stengelspmat kostet jetzt K 7.—»Blätterspinat K S.— das Kilogramm.! In der G r o ß m a r k t h a l l e warnur das rahonierte Rindfleisch, Würste und Kitzste.sch zu haben. Auf dm F i s ch M a r k t e n gab es kleine,' toteKarpfen. das Kilogramm zu K 54.—, die nur wenig gekauft «finden,' weifr sie minderer Qualität waren. Kohlenvorräte für Spttüler- Wie verlautet, ist bereitsdamit begoimen worden, die fitäler, Humanitätsanstalten und teilweise auch die Schulen mit »hlenvorrirren für die nächste'Heizperiode zu vtrfchen. Urpselverkauf an Kriegsbeschädigte. Die Orts- Knrvpe XlV des Zentralverbandes der deütschösterreichi'cheu Kriegsdeschädigten (Landesverband Wien) veranstaltet am Samstag: den 17. d. M. von 8 Uhr früh bis 7 Ahr abends einen Verkauf, von Bepseln an alle Invaliden, Witwen und Waisen dS'XlV.Be-. . zirkes auf dem Rudolfshnnur Markte. JnValMnstaE '-Karl-' Gutwil, Ecke der Drcibausgasse. Mitzubringen ist die Mitgliedse karte der Ortsgnrppe XtV. Ausgabe neuer amtlicher Einlaufscheiue. -Bon! Montag den 19. April augefangrn gelangen der den. Brot- Kommissionen, beziehungsweise für Haushalte über l 4 Personen ' bei dm zuständigen Konskriptionsamtsableilungm ' neue amtliche Ewkausscheine zur. Ausgabe. Die Ausgabe ' der neuen amtlichen Emkaufschcine findet bei den Brotkomnüssionm bezrehupaswerie; Konfkriptionsamtsabteilungen während der gewöhnlichen Diensts stunden nach den Awcmgsbmbstabm des Famil ennamens "statt, ' und zwar: A—B Montag den 19. d'. M., F—H Dienstag den 30. b. M., J—Mitrwoch den 21. d. M., M—Q. ©onfleritäflV den 22. d. M., R, 8, Sch Freitag den 23. b, M.rund 8t, T—Z Samstag den 24. d. M. . Erster Wiener Koasumvereiul Donnerstag den 15. und Freitag den 16. April findet eine Abgabe von Selcljffeisch a» alle für frisches Schwelnestettch rayomecim Mitglieder mder ' m den Brrschleißstellen angeschlagenen -Filialen . der^rGroß-- Schlächterei statt. Berkaufsstunden an beiden Tagen von 5. bis. r Uhr abends. Reichswirtfchaftsbund derFestangestellten, Waren- «chteilung. Für die mit Fleisch rrchonierten Mitglieder gelangt am 15. und 16. April rn den Ständen der Größfchlachterer m der Zeit von o bis 7 Ubr nachmittags Selchflefich zurAbgabe. Laudesverbaud Wie«» Ortsgruppe XI der Kriegsbeschädigten. Die Holzkartenausgabe für 360 Mitglieder niit dm Anfangsbuchstaben A bis P findet Samstag den 17. Avrfi ds» Schis 7 Uhr nachmittags und' Sonntag den 18. April, von S bis 12 Uhr vormittags statt. Mrtzubünpen Zimmerbivnd- Lrrtm und Mitgliedskai tc. Holzausgabe von Montag m.der Zeit . von 1 bis 6 Uhr nachmittags in Simmering, Kälkosm' Paxa ' (Tierfutterfabrrk). Mhrres Kundmachung am- Magrstratrschen Bezirksamt.!!! vlk kstf0b6M!c»MM6«kDM 5 Br. S. Baron. Die Judenfrage auf dem Wiener Kongress. Br. M. 10, geb. M. 14 . Tfös Max Brod. Sozialismus im Zionismus. Br.M.7, geb.M.iO jJF. L. Perez. In Fesseln. Br. M. 5, geb. M. 7 j}. L» Perez. Die goldene Kette..Br. M. 7, geb. M. 9 J. L. Perez. Die Nacht auf dem alten Markt Br. M. 7, geb. 9 MeYrWiener. Messias, Drei Dichtungen. Geb.M.iO' j Hugo Zuckermann. Gedichte. 10.- 13. Tausend, Geb.Mi8 j |R. LÖWIT VERLAG. Wien, L Fle-schm^Sl] Bühne und Kunst. Konzert Josefa Bursteen. Vilttn anregenden Nachmittag chatte man Frau Josefa Durste enzu danken, die mit außergewöhnlicher Modulationssahigkeit ihres Organs starke Charakttrifieruvgsgabe verbindet, so daß sie nicht nur zur Vertretung des reinesLiebgesaygeS beiu'en ist, sondern auch die reiferen Ausdrucksiormm: des.strophischen Dölksliedrs und des modernen Chansons meistein. .Defrnderen s Dank gebührt ihr für die Ausnahme einer'Gruppe ,von Milchen , Liedern m dasHrogramm dieser Vexanstastmig, dil alS fstWeitäm Rahmen eines sonst »ewofKlschm*iKodttrDM^ortämgte».'^ Frau Bursteen hat sich auch hrer die Feinheiten herSpräche rasih zu. eigen gemacht und rrweckie.stürmischen Bei'all.. Karl '8 a f r 11 e hatte sich mit Liebe der Begleitung dieser Lieder und Chausons gewidmet. Zum Schluß kämest Chausons - von-Bela st a s z k h, die der Komponist selbst begleitet^ Wir choffen - dr'e^Santzerin - demnächst m t einem erweitertm Programm begrüßm zu 'sännen. _ Dr. St: M. Der F. T. C. in Wlerr. .311111 sonntägigen Wettspiel des F. T.C. irr'Wien' schreibt das „Sport-Tagblatt": „Am nächsten Sonnt-ag trägt der Ferenecharosi Torna-Club sein -Revartchespiel k siegen den Wiener Athletiksport-Club -auf demi' Pratersportptatze aus. Dos Wettspiel hat eine durchaus «icht erfreuliche Vorgeschichte. Der F. T. C. hatte.sich, rauch zu einem am 17. d. - labzuhaltendeu..Wettspiele:rverpflichtet und als Gegner .war die Hakoah bestimmt-.' worden. Plötzli^' erklärten - die Bichapester, gegen - einen zweitklassigen - Verein - -nicht Antreten zu. wollen, .eine , Nachricht, die nicht nur in -den- Kreisen -hzt'? Hakoah tieft Verstimmung hervorrfts,? Wenn man. allerdings die derzeit in -Budapest .cherrsÜMiden -Verhältnisse sbMchiMigt, epfchemt^-dep^SKrith,-eZ, F. %,$& Mas. «üntfr W»KW ara-.i .1^® Am 17. Apcil wird iit .Oesterreich für den MÜMrmrsparL Der ösLskrerchischen Kviegsgefangenen .gesammelt Es erübrigt .sich^ aüf .die.DringlichLeit dieser. Aktion noch bestnders .hinzuweisest. Denket . an die in der Fremde -schmachtenden jungest.; ' Menschen und an die bange Sehnsucht , ihrer , österreichischen Mgehörigen!. Schon jetzt ist Gediegenheit .gegeben, .Beitrage für ^den. wichtigen .Zweck .zu,-eichnen. Die Hausbesorger.haben USämmeMgen nusgesolgt erhalten. BeteUigt.euch elftigst an der SamckeMigkeit, spendet selbst mach eurem Vermögen, werbet unter emen Bekannten mnd sorget, daß die-jüdische Bevökkemng 'Dester- ^^eichs an ' diesem segensreichen Werke Giit allen ] -Kräften mittut. Das Zionistrschs Landeskomitee für 8 Oestepreich. I . Der IüdischeiNationalraL für Osstevreich. | weniger unverständlich. Als Gegenleistung für das .Wiener^'Spiel'-Ires F'. T. C. -war ^ist^MrÜspiel''der - Hakoah ist Budapest geplant imd es nst ' durchaus wer- ' stündlich, -daß - die Leiter ches F. T. C-'M" der -un-ter - dein - terroristischen- WÄWöSWeov Hiaüpt- 'Padt^Men^ineüDNMMti-stqM^BeveistEMchs-stMeten/' wvllten, ja michi 'konnten. ' Dieser- Einfluß der TagesströlUUngen- Äuf 'den ' Fußbci'llsport ist tief bchstüMich/^nan i-tann^-es über denk' F. T. C. schließlich michk 'übel 'ne-hmen, baß-'die Verhältnisse starker -sind. als.!.sein Mille. Nun-edklärte 4»iL;Ha-LoaV selbst,..«auf -das Wpiel micht zu rreflektieren, iandevL- Wiener Vereine weigerten -isich -ebeäifalls, j-als - -Lückenbüßer einzuspringen, so daß «'fr der F. T. C.' nur einmal,-und.jHtnar «am .18» -.- Mgegen den W.'A.C. . in Wien .spielen wird." ' Das" „Spott-Tagblat^ ist nicht ganz "richtig in-. formiert.' Als der W. A. C. .an..die Hakoah.' herantrat, daß - sieam 17. di M. -gegenden F.-T.C. spielen solle,-wurde dieser Vorschlag "akzeptiert, »aber :nnt. der einen Nins^ränkung, daß die . Hakoah.-Änter .keiner Bedürgung eine Rückverpflichtung ist- Budapest eingehe. Die Absage des F. T. C- MA.'^dest. >Hak-oah -^f-ehst - ge- - -legen» eurerseits weil si<- M ^ls keinesolcher Ehvr' betrachtet- .gegen.-.uHgarrfchH-AAeeine>hon"der?,4Art des-, F. T. C. zu spielen, andererfrits',-. .-iveik-rdie^Mmyrschaft dringend'der -Ruhebedarf, was^^-sich-ini . Wiele-Degen ' Sfrpan .deutlich..gezeigt chali^Ob /.für./.'drL^Äb,frge .des, F. T. C. nationale, oder sportliche, richtiger unsportliche Motive,, rnaßgebend waren, ist für den jüdischen Sport ganz gleichgültig. ' Är«piV^Mr W F.' Da drv W. A. F. am 'Sonntag gegen Rapid M fthc starker -Ausfiettung antritr, vcrsvr.cht das Meisterschafisspirl zu-dembedeutendsten d>'s -Tages zu werdm.' -Sportklub Hakoah. Morgen Vollversammlung dec'. FußhaÜsr!lion. _ Mit mnMerwmdttcher -Wvergung DteEh e "ffeschloffcn. " Rudolf -Tw l-tt ch-.-^t^^mtt'..Mner.-:rmchchäÜg6n lGcrttrn K l ar a,< die?einer--^sehr gsachtetcn-HausbefttzerSfanülie. in.- L i n z "entstammt; '.ein' intimes Verhältnis Da - er - ihr auch ■ ßSelbr.fdö^bete;^ Beftanb ctt^ btc ’SSröbcr;,'Mädchens.'darauf, daß er sie heirate. Im WeigerurWfalle-'wurde ihm Eit . der Klage „undeinem-ehreurätlichen Verfahren,gedroht.. Wissend, dcch-dte lEhe^stühältbar -sein.swerde, stistgenHerd^ zum"!protestaMiLmus^über, „-mn-'.sich die-Trenstung^ dev-LEHe< zu^stchern. > Dann karn --der Krieg." - Beide Gatten - brachtenrdas --Msuchen } um 'Chetrennung ein" Das Gericht hat - die 'Trennung .der - Ehe - aus - dem AlleinverschuldenideS - Gatten -ausgesprochen. Der'Ehebandsverteidiger hat dagegen --die. Byrufrng'. ergriffen. Er i führte -auS, es scheine 'mitder unüberwindlichen Abnchgung.nichts so arg gewesen, zu sein,, denn der Ehe seren - z wei'- Kind er -entsprossen. Dev Vertreter: des--Ehepaares! Hob hervor,..'daß ^eS -an. dieser -Ehe nichts zu ^verteidigen, sondern nur astzuklagen gebe. Daß zwei Kinder vorhanden find-fschsteße nicht >aus,l daß. unüberwindliche, Slbneigungi vorhaNden. sei».denn „Gelegenheit schafst- Liebe". - Das-Berufungsgericht'chat-die-Berufung des Ehebandsverteidigers a b-g e° wstesen. DieöstLhre in Heilanftalten. '">Vor.'dem Schwurgerichte harte sich -heute - die Skiährige KrMMvflkgerm Marke S ch mst d wegert 'Diebfiähls. zu veranlwoittst.sDit-Angeklag'e war bei der Rö thfchUb-Stiitung, rstMem'Kmn d.e r f a n a t o r i n m urtb bei rmig'-n Privaten, dastlntdr bn-dem Jndlist iellen Dr. T r e b l t s ch, -als -Aanken-- pflegnm bed enstn'und hm an allen Posten zal)lic"-li" D Mätile veiü'. t Die Ges-lworneme-^ann m die im weftnil chnr geitändige?lntzi-Ilägte nach'dmchg''übrltr Verli,md!u"g dL Ve br-chwK des 'DiedMhisymtt-MnschrLi'kung --der Schadensziffer aiv eurem Bewag wou unter kt §4<Mnschuld g, worauf der stSenchtßhüf- Mane .S ch m r d zu s i e d e n M o n a I tH'i tli-n’fTtTn fftrh.rv r r « r t e l l,t r. 16. AjM 1920 seine Auch der. MinderjWrige muß Hahlen. ' Der- Sohu des Inhabers, brr bekanutcnStroh-unk.Filzh iabnksfirma A. & J. L a d st ä t fest. Vis, MMahüserAraßeI^ der.sDhrige Anton L ast st ä d t e r. jun., war emgerückt imdj Hatte, sich dein-isiausman» Ludwig P r rstß, stmit sUm er p« isammen Dienst, machte, angtfreiuidet.l P.eiß lieh, ihin übek.sem«! -Bitte den Betrag von K 2380.—;: im Vorjahre forderte greife -von Ladstülter bett Betrag, den dieser zu bezahle» verweigerte «ch der-Ä'olitzieruns.' et; ffcijn WWchWKMEWvWsijLfte» m i n d e r.j ä h r i,'g7gefvesen."'DeMtcht« hat' aeae-beu.! Felbzeugutekster Ljrrbieie dsS ÄMrrdes «»ges Klagt. , Am 17. April l. I. um 9 Uhr vormittags 'findet heivp Obersten Gerichtshof liFüstizpälast.ll"Stock), hie mi Tinue deS- GesttzeS zür Feststellung. 'mfidWetfölgMg-bMWfiichtM^ militärischer Organe im "Kriege "gegem^i^dMgWistev L j u b i c i c wegen D erb"-r'ech't u-S Mf-'l-tt äkberaumte VerhaudLrug-statt. Der VslkswM. Eine Krone 2-80 Centimes Geld, 2 90 Ware. | -■ Gestern stellte sich m Zürich ' i die-öfterceichlfche^kronc-Geldiauf . J3J80 falte aui 14.MM die österreichlsW Kionr Ware auf . S.. 2.M Sr8S>NM'- MMW die. osterr.. gestempelte Krone Geldmuf.<2.80 t2.70 am 14. .April) die-österr.i-gestcurprlte KroneMare.auftöiSO lL.11^mmM.-W»ril) die^lschechMeiKcone! aus . . .. .W&tO Mtr* am-lL-NPriVdik Marlmuf . . . . . . . . . st S 3S? iS.-^vtt EMpnl) Agram . .... ... .... ... .^Z.ÜO 13.48'am lll'skprch Krakau .. -. ,», . ».-> -, <. ~, .»>-..»•. 3.40>:^2 35>am 14« -Aprck) Budapest ..... -EW.lLWrmm. 14 LtpvB ‘ MMtiN^Schiffa^rts^essNschnft * Ju I mstf -a-rmnd & OfMib 0 n lwurds reine -St chi^r ft f a h-r st s -a v s e l-l sich c f fr' für ^den Wetkehv -mit "Pälcr« stina, gegÄiifret, einem "Rurrd-schvsib-em.dre^Jaffrer Zmitrale werden folgend^ Beweggründe-dev Jnitiiwron angegeben: Eistens zeigt' sich/'als- Folge..des^Mangels'Lkttes, eigenen' jüdifcheii ^Schiffahrtstvesens eine »ungesunde Verteuerung von. -.Lebensmitteln^ .Kleidwngsstücken, Baunmtei tvt n, Masch'neu undanderemExpür^rttiLLln. Wegen des' Schi.'fsranmmangels'. in-der'Welt nehmen -die Schiffahrtsgesellschaften. in -der' i ReS^l- ^astfeine -Transporte direkt,. nach ^Palästina.rmit: Mlle.-Wchiffs- - ladungeN für Palästina-- müssew ttrM« g'y^te-n-.-Äus- :geladen werden .nttd-worr 'dort -wieder ^per '^'chlfst zcher- .Bahn, nach- Palästina, transportiert werdennwia^Au -einer 'Spekulation - und /Berteuevung-.-:-führt.-'.^Gigene jüdische-'-Schi'fe, wenn sie .noch so tklein i-fmd-, werden zu jede: Zeit nach.denjenigen 'Häfey,,MhE'können,7wo^ Waren, für ^uns - aufgLstapeltsind? UDer ^Import.^Palästinas wird,-aus der ersten-Harrd zunulinatürlich-ArPreis nngekauft und direkt -rrach- Paläftinw^ebracht werden können. . Zweitens..-zeigt sich' der-'Schaden, wer Lurch «.den Mangel einer eigenen - Schiffahrt' verursacht wird,, in der' Unmöglichkeit,- die palästinensische.Etnte-'rechtzeitig und - in. gehörigem Maße nach den entsprechenden Märltew-zu bringen. . Drittens: kommt der P -e r. verkeh r in -Betracht..s..Schon .kommen - -gruppenweise. Ernwauderer aus Rußland.-. Polen ..und Ocsterveich,'. Die - große -Mn* Wanderung stehtumnittslbar --bevor. ' Eigene^-Schiffr zwischen Odessa, Konstantinrpel,'Triest^einersnts) 'Haifa und Jasf.r ande.ersei's werden den jüdischen'Personen- -verlegr.'.erl-eicht"r.t, v^VM-gewr-und-dgLNShm^gestalten. IÜLisMs'''DchisfZPerfrnal,,chas'nrit''chey^udeir/1n'Hrer- Sp rache. s-puechen. .und - sie.^brüderlichs. behaüdeln . frird, «wird den Einwanderernr-Mistig .'und '--materiell -dem -schweren Mebergang erMchtern. .Außer' ällest' diesen Gründen - Ist. üoch" sfrlgeud'.'s> -von .WichtigkeitBeii der -nationalen 'Renaissance, die -sich. «w* alte Grbiete erstrecken soll, auchdafür '.gesprgfr werden, daß-': jüdische Matwfrn Mich Soefahrer -herangeLÜdet -und daß eine .jüdische Meereskunde geschaffen wird. . Grundkapital der Gesellschaftist - L50l600 Pfund' -St-eErg, ..dir. in- Aktien zu je. 1 Pfund-verteilt sind.. -Gezeichnet-tMÜssen mindestens 25 Aktien werden. RatenaNz-aylung' zulässig.- Die Arbeit der Gesellschaft beginnt -erst, nachdem 100.000 Pfund angezahlt sind ^davou ,rnd ber-erts 7o.000 M London gezeichnet). Die' amtliche "Sprache und -" die Spräche . der Geschäftsführung ist-Hebräisch. Aktionäre/-Hähen das To ,u(r8i,edjt heim Transport ihrer Senduugen.s sGeldsendmigen' sind an' die.Anglo-Palesttne - Company Jaffa zu 'u:., r.i: Vorläufige Geschäftsführer sind die Herren A. Berlin und A. Grasowsky. BrremfÄchstng -es Vorganges bei ltaatlichen Zahlungen (Er'olglaffrrn^en), welche im Wege d.r OsfLere.TichPchsungarisch2N/Bünk in aus- LüÄstifcherÄB.tlrtta« UsLeistet werden. . Nach". .emer uw ' heur^m StMSgefttzblatt zur Veclautbqruug . LewnLsnden .VollzULsauwetfirusdes ' Staatsamtes für Finanzen haben die rBestimmiwgm - der Buordnung des-Finanz^