Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-04-15 · Heft 442 (15.4.1920) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 442 (15.4.1920)
Date
1920-04-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979520--03905-2989587
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

iinMnrBiwuwnuirii i-mgas« /Wien, DonnerstaA ErfM.-iMigrilgBW MorDiietEiiK ÜMil Eingesendet. VrMante«. Platin, -lünren. perlenvhre», kalrcke Älkne, alle Silbergegenstände verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter S- Holzapfel Wien, Vl.t Märiahilferstrasse 79 oder Werkstätte: I., Wolizeile 17/13. »»» Zaliltli9okcte?r0l*«laa {Ureigene Verarbeitung Juwelier Setter Ttt>, SarlakllfwnrMri* 98. — Telephon 33099. DEH3STK1AXTF VEBKAtriP T&fllph Gcleiranheitakänf«! k»ä Merken Sie sich die Dort können Sie Ihre Juwelen gratis einschätzen lassen. Fii P f | _ niQ<1 Perlen, Gold, Silber, Platin, falsche priliaiilcli Zähne zahle die höchsten Preise. Lande* Vn- und Verkauf von gchteih Maschinen. 108 Neur Budapester Todesurteile. Budapest» 14. April. Der gewesene politische Beauftragte pnd der Anklagekommiffär Alexander Kramer wurde wegen Perbrechens des Mordes als Anstesler in drei Fällen, wegen Verletzung der .persönlichen Frechrit in sechs Fällen und wegen Erpressung in zwei Fällen zum Tode durch den Strang »et* urteilt. - Ungarische Studenten an der Prager AniversiLRt. Prag» 14. April. 'Di-Komv.) Die Inskription an den deutschen Hochschulen in Prag ciirent sich eines ungemein starken Zuspruches« Diele Eriche innig ist hauptsächlich darauf tnriickzusühren. daßvtte nngarmheSiudenten, die durch Brachialgewalt verhindert werden, an den Swrlrsrmgm der ungarischen Hochschulen trilzunehmen, sich rn Prag zur Inskription melden. Srba zurückgetrsten. Prag, 14. April. (Tel.-Komp.t Wie das „Prager Tag-' bkast" ettähvt, wirb, da bereits der Einährungsmmrster Horrdek auf seine Stelle verzichtet hat. auch der Staatssekretär in diesem Minisierium S.ba fch\c Denussivn geben. f Srda ist Mückgetreien, we l Fmari'>uiinist"r Sontag aus der Einstellung der Requisit vnenbcharrte, was sich nach der Ansicht Srbas mit der kritischen ErnahrungSlage nicht vereinbaren lüßr. Tagesbericht. ' Mgesetzliü)ketten an der Wiener * Universität. * Von D«. Heinrich Kiwe. - Mit der Zeit der Jns'ripLionen begiimt an Ser Wiener Hlttvetsttät wieoer die Zeit der Schikanen. Wir sind daran gewöhnt. .Diesmal aber stellt sich das..Professorenkoltzgüim aitßerhalb des Gesees und -deshalb' müssen W .Jn(ev- -ventumen des -jüdischen Hochschurausschusses schttsßlich doch vöü Erfolg begleitet sein. Hier die große Zahl von liebergrixfeil gegen; einzelne airzufuhren ist unmöglich. Es sei nur auf die Weisungen an die Quästur hingewieserk, die auch - tatsächlich in die Praxis umgescht werden. Bekanntlich' legte das Grsch vom 5. Dezember '1918, St.-G.--Bl. Nr.- SLdäßvon einer gewissen Kategorie .v.yn-Nichiösierrcichsrn .die- .ScaatShürgerschaft durch.' Erklärung crsvoybsir werden könne. Die Quästur stellt sich nun auf den Stchchpnnlt, daß diese Studenten, die doch die Staatsüürgerschastserklürung abgegeben haben, Ausländer sind und als solche die Jnslriptionsgebnhren und Kollegiengelder im anderthalbfachen Ausmaß zu entrichten haben, und zieht, bei der Inskription auch wirklich diese Beträgt ein-.. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesm, daß es ein Unrecht war, daß der Unterstaatssekretär für Unterricht die Erhöhung der Kollegiengelder und die Mehrbelastung der Ausländer zuließ. Wir vertreten diesen Standpunkt nicht nur als Studenten, wir können uns auch auf Autorität«^ berufen, die unserer Ansicht waren. . ■ . Eine im Verlag des Vereines Freie Schuh» erschienene Bcoschitre Glöckels „Das Tor der Zukunft" tritt mit warmen Dorten, denen wir vollkommen verpflichten müssen, für die Abschaffung der Kvllegiengeldcr überhaupt ' ein: „JMs Schulgeld ist gegen die armen Schüler gerichtetes Unrecht. Ausschließlich Begabung und FlAH geben des Recht auf Wifsetr. Für den.Besuch von Mittel- und Hochschulen werden Schul- und Kellegiengelder, verlangt, mittelalterliche Zustände, die sich wahrhaftig überlebt haben. Weist man aus das Bildungsprivileg hin, dann ist man immer rasch mir' dem Einwaüd zur Stelle: -Talente ringen sich schon durch!' DaS ist ein heuchlerisches Wort! Jedes Talent, das sich erst durchringen usich, ist eine lebendige Anklage gegen den jetzigen Zustand, der künstliche Wälle aufrichtet, um die Ehtwidlung. BesiPlMer zu verhindern . , Der Herr Unterftaatssekretür hat 'seine Meinimg geändert und eine Erhöhung der 'Kollegien gelber verfügt. Aber selbst hier darf der Boden des Gesetzes nicht verlassen werben. DaS oben zitterte Gesetz sagt im h 2, Absatz II: „Durch die Erklärung, der deutschösterveichischeu Republik als getteuer Staatsbürger angehören zu wollen, erwerben . die deutschösterreichische Staatsbürgerschaft: Personen,. usw:" Für diejenigen, denen dieser Absatz noch nicht , klar genug sein sollte, fügt daö Gesetz zum Verständnis deS A 4 hinzu; „Die im 8 2 genannten Personen sind vom Zeitpunkt ihrer Erklärung an deutschösterreichische Staatsbürger.", - Obzwar sich der Dekan der juridischen Fakultät Professor Wenzel Gleispach dieser Ansicht anschloß, hat auch am Mttwoch die Quästur trotz Intervention des HochschulnuSschusscs keine Gegenorder erhalten und die äineinhalvfache Gebühr eingehobeu. Nun ist Professor Gleispack der Meinung, baß die Quästur ln einzelnen Fällen, in denen klarliest (zum Beispiel auS dem Titel der Minderjährigkeit), daß die Staatsbürgerschaft nicht erworben wurde, das Recht Ml«. Xek.ÄüMtztisLMcLber..M..Ausländer, in bohMdelv. Damit stellt er sich außerhalb des Gesetzes. Die Quästur hat. kein. wie immer geartetes Prüfungsrecht. Der § 4 sagt ausdrücklich: „Stellt sich jedoch hei. einer. Person nach abgegebener Erklärung heraus, daß die Bedingungen des 8 2. nicht zutreffen,. so hat die politische Landesbehörde ihr die Staatsbürgerschaft, abzuerkennen." Also die politische Landesbehörde ist die Instanz, die abzuerkcnuen hat, und die- Quästur hat nichts weiter zu tun, als die .deklarative Bescheinigung der Erklärung zur Kenntnis zu nehmen und eventuell über ihre Beobachtungen an die politische Landesbehörde zu berichten. Dev Hochschulausschuß muß, gestützt auf die bestehenden Normen, verlangen, daß die zu Unrecht «ingehobenen Gelder an die schon Inskribierten rimgezahlt und genaue Weisungen an die Quästur für künftighin erlassen werden. Ein« nicht geringere Rechtsverletzung bedeutet die zweite generelle Weisung, von Ausländern Aufenthaltsbewi kligungen/ zu verlangen. Die Verordnung der -Landesregierung an die ihr unterstellten Behörden regelte, die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen dahin, daß eine solche für Studenten nicht schriftlich erteilt werden müsse. Sie hätten sie als Studenten eö ipso. Dies wurde von den Polizeibehörden auch tatsächlich so gehandhabt. Reichte zum Beispiel eine Familie, in der .sich ein Student befand, um eine.Aufenthaltsbewilligüna ein,. so wurde diese Wohl den einzelnen Familienmitgliedern schriftlich erteilt, nicht aber dem Studenten, dem vielmehr bedeutet wurde, er habe die Bescheinigung nicht nötig, als Student erhalte, er sie nicht, da er ohnehin die Bewilligung zum Aufenthalt habe. Es war dies eine ganz vernünftige Maßregel, die. den Verwaltungsbehörden viel Arbeit ersparte, und ebenso selbstverständlich, wie der- Umstand, baß sie nicht zum Beispiel von Öesterreichern die Aufenthaltsbewillignng verlangte. In der Kundmachung des Rektorats wird nur, von Ausländern die Beibringung. der Bewilligung verlangt. Die Polizeibirektion stellte solche aus dem. obenerwähnten Grunde nicht auS. So wurde also allen, auch denen, die im Wintersemester inskribiert waren, die Inskription unmöglich gemacht. Hatten aber einige doch Aufenthaltsbewilligungen erhalten, so verfügten die Dekanate, diese müssen für hie Zeit bis zum 30. Juli läuten. Studenten, welche kurzfristtge oder solche mit dem Vermerk ,/mf unbestimmte Dauer", „auf Widerruf", vorzeigten,. wurden abgewissen. Einzelne Studenten, die seit 1912 inskribiert waren, einrückten, nach dem Zusammenbruch zurückkamen und AufenthältSbewilligungen erhielten, wurden deshalb nicht zugelasien, weil sie im Wintersemester die Jnskriptionsfrist versäumt hatten. Dev Hochschulausschutz hofft, daß der Rektor und der Unterstaatssekretär für Unterricht in.den für heute angesehten endgültigen Besprechungen diesen Mißständcn ein Ende setzen^ wird. Sollte das Rektorat auf seinem Standpunkt beharren, generell von Ausländern Aufenthaltsbewilligungen zu verlangen, so übernimmt der Hochfchülausschutz für die jüdischen Studenten zwischen 12 und 1 Uhr ab Freitag die Beschaffung derselben, und zwar vorläufig nur für diejenigen, die im Wintersemester 1920 bereits inskribiert waren. Diesbezüglich wird, auf den Anschlag im Kasten des Jüdischen akademischen Juristenvereines verwiesen. Me Teuerrm«srveLe. In die Zweite Dekade des Monats April fallen: Die Erhöhung der Tabakmrd .Z iga r r e np rei se, die Steigerung der Friseurtaxen, die Unerschwinglichkeit der Forderungen der W ä s ch e p u h e r e i e n, die Erhöhung der Postgebühren uud die Tariferhöhungen auf den Eisenbahnen. : Das unerschwingliche Reisen. Am 16. d., M. treten auf den österreichischen Staatsbahnen und gleichzeitig auf allen Privatbahnen die IVOprozentigen Erhöhungen der Personen- und Gütertarife in Kraft. Oesterreich, das schon bisher, also vor der neuerlichen. IMprozenttgen Erhöhung, die höchsten Tarife unter allen mitteleuropäischen Staaten hatte, wird also von Freitag ab die höchsten Tarife besitzen und dabei ist herborzuheben, daß in keinem Staate die Erhöhungen so. häuftg und so groß waren wie eben hierzulande. Es ist .dies genau die sechste Erhöhung seit dem Eintritt des Friedens.. Der. Bahnkilometer, der bisher 24 Heller kostete, wird damit bei einer Strecke bis 300 Kilometer auf 36 Heller, bei Entfernung über 300 Kilometer von }.8 auf 87 Heller erhöht. Diese Kilometerpreise gelten für die dritte Klasse des Personenzugs, die zweite Klasse, kostet das.Doppelte, die erste das Vierfache der dritten Wagenklasse. Für Schnellzüge kommt in allen Wagenklassen noch , ein Zuschlag von 60 Prozent dazu. Noch höher als der Pepsonontaris steigt der Tarif für . das Reisegepäck. Zuletzt betrug er 5 Heller für Zeinen Kilometer und 10' Kilogramm Gepäck. Nunmehr ist dafür das Doppelte, nämlich 10 Heller, zu entrichten, wozu bei Schnell, zUgsbeförderung noch 50 Prozent, bei Expvetzgutsendungen 100 Prozent zugeschlagen werden. Eine verhältnismäßig kurze Reise verursacht eine ungeheure Belastung. 1 Erhöhung der Postgebühren. Mit dem heutigen Tage tritt in Oesterreich eine neue, zumeist 100 Prozent betragende Postgebührenerhöhung in Kraft. Eine Postkarte kostet jetzt 50 li, ein Brief SO h, ein eingeschriebener Brief kostet 2 K. Diese Gebühren der Briefbeförderung gelten für Oesterreich, Deutschland und Jugoslawien. Die Tschecho-Slowakei hat bekanntlich ab 16. b. M. Weltposttarife fürs Ausland, also auch für Deutschösterreich, festgesetzt. Für das Ausland stellen sie sich für Postkarten auf 80 h, für gewöhnliche Briefe auf 2 K, für rekommandierte Briefe auf 4 K. Postanweisungen werden bis zu 50 >1^ nun 1 L kosten und je nach der Höhe der Geldsendung eine steigende Gebührenerhöhung erfahren. , Die Paketgebühr beträgt 1 K 60 h für je 600 K Wertangabe und ist fürs In- und Ausland nicht mehr in Marken, sondern in Geld beim Postschaltor zu begleichen. Am 17. April wird in Oesterreich für den " Rücktransport der österreichische« Kriegsgefangene«; gesammelt. Es erübrigt sich, auf die Dringlichkeit dieser Aktion noch besonders hinzuweisen. Denket an die in der Fremde schmachtenden jungen Menschen und an die bange Sehnsucht ihrer österreichischen Angehörigen! Schon jetzt ist Gelegenheit gegeben, Beiträge für den wichtigen Zweck zu zeichnen. Die Hausbesorger haben Sammelbögen ausgefolgt erhalten. Beteiligt euch eifrigst an der Sammeltätigkeit, spendet selbst nach eurem Vermögen, 'werbet unter euren Bekannten und sorget, daß die jüdische Bevölkerung Oesterreichs an diesem segensreichen Werke mit allen Kräften mittut. Das Zionistische Landeskomitee für Oesterreich. Der Jüdische Nattonalrat für Oesterreich. Infolge Na»«ma»g,r» entfLvt di» heutige Fort, ftfcttnt dro ttontauf^' fltfättUMM l4S0 * Landesschulrat Dr. Markus Spitzer yestorben^ Gestern früh ist hier nach länjgerem Leiden im siebzigsten Lebensjahre Landesschulrat Dr. phrl. et jur. Markus Spitzer gestorben. Der Verstorben, der aus Waag^ Neustadtl stammte und ursprünglich die Rabbmerlaust! bahn gewählt hatte, verfügte über ein ansehnliches hebräisches Wissen, für dessen Verbreitung er sich stets einsetzte. Im Jahre 1896 wurde er in den. Vorstand der Wiener Kultusgemeinde gewählt, dem er bis zu seinem Tode angehörte. Er gehörte lange Jahre dem Bezirksschulrat und seit dem Tode des Landesschul*! rates Dr. Gustav Kohn als Vertreter her Judenschaft dem Landesschulrat an, wo er sich stets für 1>ie ge*5 rechte Behandlung Mischer Angevegenheiten energtftH einfetzte. Dr. Spitzer war seit zehn Zehren Mitglieds des Aertreterkollegiums, seit drei Jahren Präsident der Chewra Kadischa und des Kuratoriums des Königs«- berger-Jnstituts. Sowohl im Kultusvorstand «als auch' im Bethausvorstand, dessen Präsident der Verstiorbsne war,. hat er stets die konservative Richtung in Kultus'-- angelegenheiten vertreten. Das konziliante — allerdings oft zu nachsichtige — Wesen und die Hilfsbereitschaft Br. Spitzerß haben ihm in deir weitesten Kreisen; Freunde erworben. Das Leichenbegängnis findet Frcr^ tag den 16. d. M., nachmittags 4 Uhr, ivon deÄ israelitischen Abteilung des. Zeniralsrichhofts, erstes Tor, aus statt. >-,•! Ä Gustav Springer gestorben. Gestern früh ist iü seiner Wohnung in Meidling, der bekannte Industrielle mrd Sportsmann Gustav (früher Freiherr von) Springer gestorben^ Der Verstorbene war Chef de§ Wiener Hauses Max Springer) daö vor mehr als fünfzig Jahren von seinem Vater,, avj desien .Namen die Firma kautet, gegründet worden war! Er hmtrrläßt eine einzige Tochter, die au dm stauzösischm Baukier Baron Fould verheiratet ist und in Paris lebt. Der Verstorbene, in allen Wiener Kreisen wohlbekannt und geachtetj war ein warmer Förderer der Kunst. Als Nennmarm zahlte Springer zu den Großen der ehemaligen Monarchie. ' * Vereitelte Wahl der Borstehung der Trödlern genofsenschaft. Gegen die derzeitige Lritnng der Trödleramofseki schast macht sich eine lebhafte Opposition gelteud, welche eine« großen Teil der Genossenschaftsmitglieder umfaßt. In einer sehr zahlreich besuchten Versammlung wurde gegen dm Genossenschafts' Vorsteher stellvertreter die Beschuldigung erhoben, daß er die iw Monat März ausgeschriebenen Ausschußwahlen dadurch vereitelt habe, daß er knapp vor dem Wahlakt ohne Angabe eines Grundes die Generalversammlung abgebrochen hat, um den von ihm be-i fürchtete« Wahlsieg der in Mehrheit befindlichen Opposition zu verhindern. — Die Versammlung genrhnrigte eine Entschließrmgj in welcher der derzeitigen Leitung das Mißtrauen' aus" gesprochen, der Rücktritt deS Gesamtausschusses, der Le8 ,Ver-» irauenS der Mehrhett der Genossenschaftsmitglieder vrrlustig gr^ worden ist, gefordert und die Ausschreibung von R e n^ w a h l e n in einer demnächst nnzuberufmdrn Gmeralversamm-i lung verlangt wird. - ■ * Heimkehr jüdischer Kinder ans Holland. Dü Zentralstelle zur Versorgung jüdischer Kinder im Ausland« (Leitung Anitta Müller) teilt mit: Vom Staatsamte für Ver-! kehrswesen erhielten wir soeben die Miiteilung, daß der vor Peßach avisierte Kiuderzug aus Holland Freitag den 16. Ap r i l e in t r i f ft. -..--.j Wie bekomme ich eine« Patz? Um den Verhältnissen Rechnung zu tragen und insbesondere wirtschaftlicht Beziehungen zu fördem, ist die Wirtschaftsscktion des Oester« reichischen Völkerbimdrs, Wien. 1, Burgrinä 9; stets bereit, Intern essenten alle nötigen Informationen und Auskünfte bezüglich Er' langung und Beschaffung von Reisepässen und Einreisebewilligungr« kostenlos zu erteilen und ihnen mit Rat und,Tat an oi< Hand zu gehe«. ' > : ^Der Schloffeiekrtps des Gcwerbefördcruugsamtc; des Jüdische« Srattoinalrates findet jeden Montag mW Mittwoch von 6 bis 8 Uhr abends in der Schlosserei, Apostel-- g a s s e 39 statt. Beginn Montag den IS. d. M. Tecknehmet lönncn sich em Gcwerbeförderun'gsamt des Jüdischen Nationalrates, Taborstraße 20 », melden. j Norwegische Hilfsaktion. Die Kleideransgabe det norwegischen Hilfsaktlvn wird geschlossen, da die von Norwegen eingelangten Klewer bereits verteilt wurden und der verbliebene Heine Rest nur mehr an schon vorgemerkte Personen ausgegeden wird. ' * Die Bekämpf««- der Geschlechtskraukheite« inI Deutschland. Aus Berlin wird gemeldet: Der Reichs-« mckistn deS Innern hat dem Reichster dm Entwurf eines GeseycS zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten vorgelegtt Darnach bat jeder Geschlechtskranke dw Wicht, sich von einem JlOträ Deutsche Reich approbierten Arzt deMdün z» lsW. .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.