Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-04-15 · Heft 442 (15.4.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 442 (15.4.1920)
Date
1920-04-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979520--03906-2989588
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

vmnr_Wren."Vonnerskas *Der Han-torfchlüssek i« Sicht. Es besteht die Absicht, he». Haustorschlüsikl einmsühren. um das Cperrgeld, diese' Einnckimig', des allen Polizeistaates,, zu besritigm und damit andererseits den Hausbesorger nicht zur nächtlichen Stunde aus dem Bette zu rütteln. .Der Hausbesorger tft; iu der.weitaus überwiegenden Zahl kein Beruf, sondern die Einnahmen 'sind Rrbeneinkünfle. . '' Die «igenmschtige Erhöhung der Milchpreise durch die Milchmeier. Da das Vorgehen der Wiener Milchmeiec sich als eine Ucberichrrttimg der vorgeschriebenen Höchstpreise darstellt, wird sectens des Wiener Magistrats bte Anzeige an das zur Ahndung dieser Vebertretung 'kompetente Kriegs« «uchrramt erstattet werden. * Spenden für jüdisch« Kriegsgefangene erlegte bei uns Herr Max Werner, 1l. Tan delmarki gaste 1, K 200 anläßlich Ablebens leiues Bakers Herrn Ludwrg Werner. — Zugunst n des I üd i s ch.e n N a t i o n a l s o n d s. aus dem gleichen-Änlaste 500. — Hcr>e Sigmund H sind e l,ll. Bezirk, spendete lür jüdische KnegSgefLngen ü 5Ö. * Druckfehler. In' «ns.er Feuilleton ogro mtt t r r a -t u r" vom Montag den 13. d. M. bat'sichein sinn« störmöer Drucksthler eingrschl'chcn. Es mußm-Spalre 1, Zeile 12 von unten rühllg beißen: '»Die Lage der Juden in Ukraine", was sich übrigens aus. dem folgenden ergibt. Dtt'Ät'vrd «indem Städtschutzmusrr Demel. SonnW -chmde. ' wie benchttt, der' Stadtschützmann Hewr-ch D e m e l^rn der Lobau durch erneu Sckuß getötet.' Wie verlautet, befinden mch . beim Sichetheitsbureau zwei Personen--in- Haft, von 'denen.^man ann-mmt. daß sie mit dem VerbrechenZusamstr nhang steh nt tonnten. Der Streik der Frtseurgehilfeu. Der Streik der Friseure-dauert m der bcsherigen Welle llort,-indem Meister und Gehilien gesondert arbeiten. Alle Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß Freitag der-Streck beendet fein wird. " . * Ausucheu um italieuifche Passe. Die italienische Gesandtschail teilt mit: In der letzten Zeit sind zahlreiche Anfragen" in Pastangelegenheltkn' /an verschiedene -Aemter und Gesandtschaften und der-italienischen Milirärrnision, denen-die Uederprüfung nicht zukvmmt. übermittelt rooibm. Um even uesten V rlusten vorzubeugen und rm Interesse der Ansuchenden selbst wild' mitgeteilt, daßLlnsuchrn um Paste an das „P a ß b u r e a u deritalieni scheu Konfularkanzlei, Wien, l. <5 a nw'v a g all s e 5" zu richten sind. Erö-ffn»ng der juridischen Fakultät in Laibach. Morgen ,wird die .juridische Fatulläl der Larbachcr Universität nvffaet.. - - Taschendiebe ans der Stratzenbahn. In den letzten Tage«, wurde wieder eine 'Reihe Taschendiebstähle auf der Straßenbahn begangen. Gestohlen wur den' der -Frau Kamrlla Hlawatsch - enre Brief a'che mit El 8 000. dem Walter Strauß ein.Betrag.von % 2?>Oco. dem.Kaufmann Karl Lorenz eine goldene-cklbr, dcrn.Leo-Meistng nne goldene Uhr und dem Doltor Albert Schläfrig eme silberne Uhr mit goldener Panmkette. ' ^/Verhaftung des Herausgebers dev „Wahrheit". Von der Vnmältüng-'der'Zestichnit für jüdn'che'Jnier-'stcn «D i e W a-h r h e i t“ werden wir er sucht, bekannkzugeben, daß di -se 8eit'chrrft nicht mit siner identisch rst, deren Heransgber verhaltet wurde, und. daß die Lerwabuntz' von der Ern'tenz ernes solchen Blattes gleichen Namens b sher ftirfc Kenntnis halte. ' Nachschau'in Stundenhotels. .Gestern früh haben Kriminaltzcamte d'c^E.tttenumtes'in den Stundenhotels ,F>.anz»nshof"," Große Srad'giügaste. und ^Garni'^Hose»ederaaste)'Nachtchan gehäM»'und.zwöLf Frauen'und Mädchen,ängehasten. von denen acht als Geschlechtskrank gn das Frauenjpital abgegeben werden muZten, - / " . . : - , - * KorrsiszierLe Millionenwerte in Budapest.' Aus B n'-i h p e st -wird gemeldet : Ber den ttstens der Poltet m den Lag^hämeln vsrgenommcnen' Nachsorschungenwürden-/riesige' Warenmengen rm" Werte von, Milliarden Klonen vorgefmidcn. Da. der Verdacht besteht, daß WäiettanhLuu'nng. wegen - P.rD-- tt er Herei .voritrgt, wurden die Waren, üntt'r . dtneü ' sich 'zwei Waggons Kupfervitriol. Röhl!der im Werte don etwa 4M Millionen -Krönen, landwirtschaftliche Maschinen arsw. befanden, (unter Svene-genonim-m. - -- - ... ..MetaLum -7- Gold" (mit dem Regenbogen) die gütbewflhcte/Taschcnla'mpetlbaitene. '* . '/ H^bc» - Sie alte falsche , Zahne? . H^esür höchste Drrm.' auch für Plaini, Gold, Silber, zahlt Spezialist Bta «-»». st c-vn, Wt-m,!/, Wcrhburggaste!6, H. Stiege, Tür 5. - BereinsrrLchrichte«. (zLuchrichtenvonVereinenerscheinena » ssahmslos nur amTagedcr Beranstaltnng.) He ute: '/ - F ü d i s ch - a k a d e m i s ch e r ' P h i l 0 s o p b e tt* b e r e-i n, IX., Alferstraße 28, veranstaltet um 6 Uhr abends im Lass- City, - W'-rdertm gaste Z, einen Gefellschaftsabend (Vorträge mit Tnnz). Geschlossen. — Z r 0 n t st r i ch e Sekt r.o » f ü r d i e w e st l r ch e n B r z t r k e W i e n S, 7 Ubr abends im Bezirksbeim. Vl . Amerlmgflraße 19, literarischer Abend der Fraueirgrupve. Dr. M. Prager: „Scholem Alechem".-— I ü d.i- > ch.e r.W a n b tx b u n d B l a u - W e iß, IX., Wcihringerstroste 15. Dr. Isidor K l a d. e r: Verhütung und Bedeutung der- Geschlechtskrankheiten. Für Männer, (über 16 Jahre) allgemein zuaanglich/—V e r e i n jU d r s ch.r rHo r e r an der H 0 ch s .ck n l e für B 0 d e n k u l t u r. Biblio theksstunden jeden Mittwoch von 7 bis ^9 Uhr abrnds.-J u a e n d-. tz e r r i u- E r eI s r a 11 Sonntag den 11. d. M..-faud im ziomstifchen Bureau, U.. Zrrknsgasse 33. die'zahlreich beurchte erste Gründungsvecsammlung des'Iug'endv.'reines Erez Israel statt.'DerÄrrem er'rrchiet demnächst für ferne Mitglieder uneNitz« lck.lü che he b-r ä i s ch e S p x a ch k u r fr sür Ansäng« und Fortgeschrittene sowie einen jüdischen Geschichtskurs. ,An-> Meldungen t ä.g l i ch im Bereinslvkale, U-, Prater Haüvtalleely 'Restaurant „Zum schwanen Bären") von 6 bis 8.Uhr abends, Sonntag von IO bis 12 Uhr vormittags.. Weitere Kurse sind in Vorbereitung. __' Komnmnales. Die Reform der Wiener Gemeindeverwaltung. Zwr heuttgen Gemejuderatsfitzüvq. Hellte tritt der Gemeinderat in die Beratung Lber den-Entwurf der neuen Gemeindeverfassung -ein. Ein' B'erwa1tungsvefo.rck aus schuß, dem zahlreiche Experten zugezogen' waren,' hatte,' seit , Wachen, über die Nesi'. zu schaffende 'GemeindeverfasfÜng Bevat(ungen' gepflogen, und endlich, einen. Gesetzentwurf auMearLeitet/ h«r'"dre. hentigs und wähl-.mach .mehrere der nächste« iSitzungerr itt Anspruch itehmen wird. Nur wenig ist bis hellte über diesen Entivnrf in die Oeffentlichkert ^iopqt, ivas aber bekannt geworden ist/ läßt manche. WSletiet MorgerizeMra- W. ffpütTüfär ASt"4V - - -- ■■■. - -- - - -.n»--. ..—-t—imrj Bedenken offen, die hoffentlich in letzter Stunde noch - auf das richtige Maß. herabgesetzt oher 'ganz zerstveut . werden. Sicherlich ist aber. nicht' zu befürchten, daß durch die geplante Auflösung der bisherigen Organisation des Verwaltu-ngsdienstes eiste O-irelle von neuest Mängeln der städtischen Bertt».altüstg geschaffen wird, wie von christlich sozialer Seite behauptet wird, sondern im Gegenteil durch Heranziehung von Gemeinderäten als Genreindeausschüsse in - Berwaltungsgruppen und Auflassung - des Stadtrates wird - die Gemeindeverwaltung auf eine breitere demokrat'.schL Grundlage verlegt. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, daß seinerzeit Doktor Lueger selbst für die Abschaffung des Stabtrates eintrat — allerdings zu einer Zeit, wo er in der Oppositionsich befand und für Femeinderätliche „Kommissionen" 'schwärmte. Durch die neuen GemeinderaLsausschüsse stnd Berwaltungsgruppen hört die' kontwllose Wirtschaft-des Stadtrates auf. und ein« wichtige Forderung der Demokratie wird chlemiL verwirklicht. ' ' Bedenkestmuß' aber -dagegender Uistststnd erwecken, daß' -gevade '^rtztder 'Gesetzentwurf eingeLracht wird, wo wir unmittelbar vör der großen staatlichen Berfassungsreform stehen, welche ja die Stellung Wiens im Staate regeln und eine Klärung zwischen Wien und der Zentralgewalt.8 es'Hundesstaales, bringen soll. Da nicht anzunehmLn ist, daß weder der erste noch, der -werte Verfassun'sentwurf..des Staatss:kretärs Doktor Mayr zur Basis einer Debatte angenommen werden — beide Entwürfe sind denn doch zu „schlumpert" gearbeitet, wie der Wiener sich auszudrücken pflegt — wird wohl noch ein dritter Entwurf das Licht der Welt erblicken, der die künftige Stellung Wiens präzi-!sieren wird. Davon hängt aber.wesentlich die Lbenderung des Wiener Gemeindestatuts ab. urü> es kann sehr leicht der (Fall, eintreten, daß . dann .die neue Gemeinde fassungsreformwieder um gestoßen wird. Die Einführungder Gemeistderatsaus schüfst für einzelne Verwaltungsgruppen sichert eine gewisse Arbeitsteilung - und es ist n i ch t zu befürchten, daß durch diese NeuLinführung der Gang der Verwaltung ein /schleppender wird. ' 1 . ... > Wien bekomme migeiahr 10 Dekagramm Geirierskeikch die Woche, jedoch zu ernem Prelle, der so hoch ist, daß rhn ei» Großteil der Bevölkerung, überhaupt mcht mehr erschwingen könne. Die Staats verwaltuna müsse, wenn sie schon nickt in der Lage sei, im Inlande Fleisch m billige« Preisen w bekommen, alles mtternehmen, um aus dem Ausland? Fleiich hereinzubekommen, und zwar zu emnn Preis«, de« alle Schichten der werktättge« Bevolkenmg be-i zahlen könnem . . » Die Kommission zog hierauf bte Versorgung wit SDwasstd» fischen uvd in Beratung und sprach sich nach längerer Debatte für die Aufhebung der Verordnungen über de» Verkehr mit Süßwasiersischen und Wild aus. Den Bedürfnisien der einzelne» lländcr wird das Staalsamt für Bolksernäbrvng außGrrmd der Pretsstribrreiverordnung Rechnung tragen können. Schließlich wurde auch die Frage der Mtlchversmgtmg der Städte zur Sprache gebracht. FleischzuLvtzen in der GrotzmarKthatle. Als Fleisch« zul'uße wirdin der Großmarkthalle Freitag und SamStag ad V,7 Uhr stüh Kaninchenfleisch stückwcise znm Preist vo« A 7st pro ÄklLgramm abgegeben. Kartoffelausgabe. Donnerstag big Sonntag werde» «r XVll.. Beurk ausländische Kartosietn mm Prelle vo» 8.8 pro Kiloaramm, und zwar '/» Kilogratrim pro Kopf gegen Adtrrnnuvg des Buchstaben „Lder Kartosstlkarte ausgegeben. Donnerstag den 15. April 1920 punfct 7 Uhr abends im mittleren Saale des Konzerthauses 2. Jüdischer Abend Mitwirkend: Egon Brecher, l. Deutsch» Prof. Julius .Wolfsohn PROGRAMM: J.WOLFSOHN: Eigene Tondichtnngen E. BRECHER: Rezitationen in jüdischer Sprache 1. DEUTSCH: Jüdische Ueder E. BRECHER: Rezitationen in deutscher Sprache KARTEN IM VORVERKAUF: KnnrerthauakBM«, Beehhandlmt« löwH, L, Rotenturmslr. 22, Kartenbureau „A7da“, IL,Taborstr. 5, Jüd. Arb.Konsum' genoseensebaft, II.,BtuniaMerzas*e l.und J.N. F.-Btnreau, IL.Zirinisgane 33 Bühne und Kunst. Ein gewisses P-sdeuken könnte sr.weckt werden durch die w^stnUich'-.verä'stde^rts--S.Mung, welche dem lÄürg-ermeisLer rn dem neuen Entwurfzngedacht ist.. Während bisher.alle Fäden der städtischen -Verwaltung -in seiner Person zusammenliestü —'-'ei 'jvat Vorsitzender des S.Mrates,. 'm allen AussckMsest war ihm der Borsitz gesetzlich gewährleistet; tzar^. er nach dem neuen Gesetz weder den Vorsitz -in den .Astsschüssen. -führen noch hat er auf ihre Einberüfung oder -auf die Leitung ihrer Berhandlungen irLendtzmen Einfluß, erdarf .- den SiMngen nur mi.l.-beraLllnder .Stimme beiwohnen. " Da ey bei der. großen ZahllMrr^ Ans schüsstn unmöglich llmmer.QnwesLnd stilr. kannso wird er sich entweder. durch 'die betreffenden VoLsitzeridsn oder durch die Einsichtnahme in die Protokolle über, die .Geschäftsführ ung unt.errich.sttr. Müssen,. was.MvM zeitraubend^, ist und kenst direkte ÄnMlnähme ge'wHrt. '''' \j.\ ’■ Die heutige . GemeinöeraHsitz ung wird sich ' sehr interessant gestalten.' Derchristlichsoziast, Führer int Stadtrat, Dr. Kien.b ö ck, anerkannst in der. gestrigen Sitzung, daß die Mehrheit im Ve r fa futi gs aus sch u ß den Wünschen der Minderheit in erheblicher Weise Rechnung getragen habe, äußerte jedoch--prinzipielle Bedenkenda-- gegen, daß die Vorlage jetzt im Mmeinderat endgültig beschlossen werden soll, , weil durch die Trennung Wiens vom Lande Mrderösterveich eine neue Situation geschahen werde. Er könne daher noch nicht erklären, ob dK'christlichsoziale/Klub -im Gemeinderat für die Vorlage stimmen' werde. Die Ernährung. Dis Brot- und Mehlversorgung der nächsten -. Woche. Van hofft, daß es auch in der nächsten Woche möglich sein wird, das.-Mindestmaß deS' Bedarfes für die Btot-- versorguug - sicherznstellen. ' Aus.. dem Süden -laufen Sendungen.. ein.. .Auch von., der nördlichen Lime sind Zufuhren ‘ int, 'Mrrollen wit6 .auch die S ch wer z e r Hi IfV sendung nracht sich bereits fühlbar. Die .angekündigten Mengen-bestehen vorwiegend aus Weizen,' Mehl und Mais- Es handelt sich nur darum, ob die Sendungen rechtzeitig - greifbar sein werden. Davon hätlgt insbesondere die Mehl- ' abgabe ab. Ob . etwas mehr Mehl abgegeben werben katrn als - iit der Vorwoche, darüber werden die nächste» Tage Klarheit schaffen. . ' _ . 1 Eine Erklärung des Oesterreichischeu Mustkers verbavdes. Die Kritiker find m den Generalproben einznLaden^ Der Präsident des Deutschösterrcrchrfchen Musikerver« Landes. Herr Karl Maria Haselbrrrnner veröffentlicht folgende Feststellung: „Bekanntlich haben die Direktoren der Wiener. Prosalheater über Aufforderung LeS Bühncnvereines den Beschluß gefaßt, die Generalproben von Premieren und anderen bedeutsamen Aufführungen nicht nur für das Publikum,-sondern auch für die Kritiker der Tagespresse zu sperren.' / -Die Angelegenheit hat ' bekanntlich Wir eigenen 'Kreise ge*' zöge» und-zu einen^ schweren Konflikt zwischen Schauspieler« und Kritik geführt. Nunmehr wird vom Bühnenverein auch die Jachricht verbreitet, daß der Deutschosterreichische - Musikerverband - an die Direktoren der Musik» Lbeater-die gleiche Fordornng gestellt hat. Tatsächlich ist diese Nachricht aber vollkommen falsch und zweistllos nur aus dem Grunde ausgestreut worden, um unter dem Bühnen- ' personal der Musiktheater für die Generatprobensperre Sttmvrtmg^zu machen. In Kreisen des RusikerberborrdeS ist man ich Gegenteil davon überzeugt, daß namentlich ber fchwiengerr - musikalischen Werken die Ofstnhaltung der Generalproben für die Lagespresst eine unbedingte Not« .. Wendigkeit ist." Aus de» Theater». Die Freie jüdische Bvlkäbüh^e bringt Samstag, 3 Uhr nachmittags, i« Wiener Bür«er°> the o te r „D er 8ä nd8m a« n“, Komödie m drei Akt« von Sckalom A s ch, znr Ausführung. Rudolf SchildLravt Wieder auf der jiddische« Bühne. Wie der New'Hvrstr ,Bv' w'ciris* berichtet, hat Nndols - S ch 11 dkr aut lür die nächste Saison ein Engagement am ■„tu*« enTheater" iu New-Bork angenommen, wo er ne ' jidbistbrr Sprache spielen wird. Schild kraut verpflichtet sich damit züm zweiten Male einem, jchd'scheu Theater, da er bereitm der Smstu' .1912/13 ist Rrw-Dor? einer jiddischen Bühne als engagiertes Müglied anaehorte. kli Jüdischer Abend. Heute findet im Mittlere» Kon^uhaussaale der II. Jüdische Abend statt. Es wirke» mit: Professor I. W a l s s o h «. welcher von ihm bearbeitete jüdische Volksweisen und seine „Jüdische Rhapsodie" spielt, Egon B re ch e r (RezikatipNen in lüdrscher und deutscher Sprache! «nd ' I. D e u t s ch. der geschätzte Interpret des jüdischen Volksliedes. ' Llnfang präzise 1 Uhr. Restlich «Karten an der Abendkassa. Fleischausgabe in Wien in der Woche vom 15. bis zum 21. April 192V. In der Woche vom 1b. bis zum 21.,April 19A) kann nur die Hälfte der Haushaltungenmit Rindfleisch beltefett werdrv, weil sich , die Anlieferungen durch die Verkehrsstörungen tn Dentschland verzögerte». Es wird daher in dieser Ausgahrwvche die Rmdfleischqnote von'10 Dekagramm pro Kopf nur an jene Haushaltungen abgegebtu, die bei Fleischhauern rationiert sind, deren Name -Firma» mrt Len Anfangsbuchstaben A dis K beginnt. Der Preis beträgt ll 98.— für 1 Ktlvgramm. Vorderes, A 102.— für 1 Kilogramm Hinteres, und E 124.— für 1 Kilogramm Bratenfleisch. Der Verkauf erfolgt gegen Abtrennung der mrt Nummer 23" bezeichnten Abschnitte des KindflellchemkaustcheineS. Ab Montag den IS. April l. J. dürfe» bte Riudfleischabgabestelle» daö er-, üdrigte Rlndflelsch an die bei ihnep raponterten.Knuden ohne Rücksicht daraus,, ob. diese ihre Ouote hshobcv haben oder nicht, verkaufen. Die Kopsquvte beträgt auch m diesem Falle 10 Dekagramm. die Abgabe i geschieht. cheniallr zu dm oben antzMrtm Prcinn. BLün.Bezuge der Zusytzauoie werden dte-mtt derEer.W bezeichnestn Abschnitte'.des RindflctschemkäusschetncS abgetrennt. . '4M- Verjreter/ der Stadt Wie« .erklärten., dte Wimßx, Bevölkerung würde es gewiß^schr angenehm empsinden, wcnn'für Oesterreich e.ne einhenüche Kopsquote eingesührt würde, wobei aber eine gewisse Mmdestmenge festgesetzt werben, müsie. Der.-eü bestehe für Wien eme FlriichpersvrMng beinahe übei.haitpt picht. Sport. Das große Sportiuterefie in Schweden. Es dürste wenige Länder in Europa geben, wo sich daZ Sportwesen sowohl bei Behörden wie in der Bevölkerung eines so großen Wohlwollens erfreut wie in Schweden. Davon zeuge« die vielen Spenden, die beim schwedischen olympischen Konntee eiugehen und da^u dienen sollen, die Borbereltnngen für die . lömmende.Olympiade iu bester Werse dmchznführm nnd Ixt olympische Truppe Schwedens möglichst zahlreich zu gestalten. So sind de« olympischen Komitee außer frühere» Gabe« a&te* ntöls Schenkungen von insgesamt K 45.000 zugegangen. Da»»» wurde» bereits K 40.000 auf die verschiedenen Sportzwrige verteilt. Jetzt trägt man sich m der Leitung des fchwedifchm Sport- Wesens mit dem Plän. auch eine weibliche Tuentruppe «ach Ant-« 'werpen zu senden. Schweden wird. auch bei dies« Olympiade : sicherlich unter den erfolgreichsten Natioue« zu smdeu se«. Ossterretchischer Box-Verbemd. .'Fortsetzung d e - P e r b a n d s t a g e A.- Freitag den. S. d. M. fand die sehr Zahlreich besuchte Foriirtznng des. Bnbandsrages statt. Der vmsitzende Herr Willi Kurtz. brnchteie. über die bisherige Tätigkeit deS nrngegründttrn Verband es. und das Spsrlvrogramm drs laufenden Jahres. —

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.