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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-10 · Heft 437 (10.4.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 437 (10.4.1920)
Date
1920-04-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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R-. 43? ■V Tagesbericht. Zwischenruf, betreffend, di^ Judenfragc!, .fcüjtj,mesttl, «niffeii wir lösutfch werden» dann wird Zeit :'-.?!.>E«/'.wü-tvrr d.-ep-.Ka-m.P f g e ge n -dH-S. I,l-d e-n it| itt r.:j'»;^0jcn'. O.ni.wUj,,'Hj8Ar führt des weiteren auL,'. haß e/ . die an Mn Pli hergebrachten sest- ' noch... Ä l t ö st e r t c r..ch e r, seien. ■ .' . Kirrt« der NednL»? gesndsi, erschien ein -PvlLzrio!.sri-r.^ im .-Eaa.e. inio :vethandelt«- pnt dem Vor sitze Mn. ^bcfH^ö. daraus d>-' Rednertribüne und erklärte. .baß i--i.'^ä'''s-!-'strrr.s'lNL njchr. w »(;: 'iwHieiv Lagen 'l'3«ue.- wer! b|c 'LÄ LLL^mutjuugS^itnnÄ f/'V*«*. i’ift Äer- Winter Mo»ge»,rtt«»K Neneral Krauß srg««tfiert reaktionüre SMireatttchv». 5ine Persammluns. JnsammeOftötze trtit -ev Bott»»«ehr. -Die Reaktion wittert Morgenluft. . , Einer 5er - Scharfrichter am deutschen Volke, Herr Generäl der Fnfcmtetitz Alfred Küauß. dtzü wirksam an der Ab- , schlachtüng' uNschuldigLp Menschenmassen mitgeholfen tsitK und ckit> ihm drö deutschnatrgiratett politischen Schisber, fivden eS an der Zeit,, auf neue Beute aus^ zUgehen. Sie haben eine Anzahl Offiziere, die sich nach' ttaruchen KlÄfchtöpftn fthneü, rMmmengettonrnrelt M den „Rationalen Verband -eutschösterreichischer-Offi'' siöre" gegründet, unter Welcher Geschäftsmarke offen» findig antirepnhlikanische Umtriebe besorgt. Gerden., Gestern hüben die Dunkelmänner eine Verfailitttllmg M Militärkafins vtzrättstältet, J>lte aber von Dolkswehr- ^uten gestört wurde, wobei es zu kleinen Prügeleien . kam. . a- Herr General Krauß, der inder k. u. k. Monarchie ern Günstling des Hofes War,- ist seinem „Obersten Kriegsherrn" gleich in den Rücken gefallen, als dieser seine Gnaden mehr auszuteilen hatte; er hat in rechter Hndsknechtart einen Anbiederungsversuch an die Republik unternommen und ein Flugblatt gegen den Exkaiser von sich gegeben. Nun Welt er zu Kapp und Genossen, an deren Wiederaustauchen er zu glauben scheint, bekennt sich als Deutschnationoler und weist die perzagten Kasernentyrannen auf die kommende Zest hin, stia^eine frisch-fröhliche Judenhatz einsetzen-werde. > ' Me Abgeordneten K'i t t i. n g e r und Ä utz sekundierten ihm trefflich, woher der bekannte »Dolchstoß" tmddiejÜdifche, Giftspritze wieder auftauchten. : Me Welt windet sich in Schmerzen und die Schulhigen wagen es immer noch, ans Tageslicht zu treten, gshnen ist noch zu wenig Blut geflossen. Die Hyänen der Schachtfelder wittern neutzn Fraß ... * ' Nachstehend der Bericht: .' De» nationale Verband heu^chösterreichischer Offiziere, der . sich Unter führung des Generals d. J. Alftcd Krauß gebildet hat, hielt gestern, nachmittags um 4 Uhr im Militärkqsino am SchwarzenLergplatzeitie Versammlung ab, bei der rS zu sehr erttgtt« Szenen kack. Schon lange vov Beginn waren der große SM UNh die Galerien dicht gefüllt.'Plötzlich kam ein Trupp von etwa 80 BolksWehrleute u und /cköksitz gewaWch 'sin .den Saal' eindringeil. 2)^. Ordner» bi« auf freut Süegenhaus vor dem Saalringäng postiert waren, verweigerte«, den Volkswehrnrannerrr' den Eintritt. Durch das Geschrei aufmerksam gemacht, strömten min die Derfammlungsteilnehmer aus dem Saale > Und es gelang, die Bollswehrleute aus dem Gebäudehinaus- ' zudränge«. Dann wurden die Lore' geschlossen. Doch di« Volkswehrwute. stürmten gegen die &>«> die si^ gewaltsam sprenge« wollten. Da nun alle Zugänge ab gesperrt waren, konnten die später kommenden. Teilnehmer nicht mehr in das Versammlungslokal gehen. Einige Offiziere, die in Uniform erschienen' warenwurden von den Volkswehrlcuceu Werfällen und geschlagen, , . Nachdem sich di« Erregung gelegt Hatte, ^wgxde. die - Versammlung vom Bqrsitzende«^ General. L.. I. K r a u:ß, eröffnet, btt.} die erschienenen Abgeordneten iftttiULe^' Egger, Dr. Ogber,.. die Landtagsabgeordnehen Dr. Riehl.und iLutz begrüßt« und sich gegen das Verhalten, der Volkswehrmänner - tvandh«.' Ec legt« dann dS«,Mrck,'^beS.. Verbandes' dar, der fiifc siteit Anschluß an Deutschland) Schaffung' ^irW voin vö^lschech Miste ch:fültten/.He^tes^Hsiege' der. Käniergdschüft .. u,n^,.'Art \uit> SÜU'' efstrH« Rur -auf' d'ülsem ^ge^Mrhe« wift,das.Gift, daS von «nßen..her)' vor aWn' durch -g a l li sch« S i t,t«it u n d dut ch ' d atz H Nb öntum, ,in die Adern unseres VvlkeS.gedrungen ist,--wieder autzschssiben. . Deutsch sein h'eißt ^arisch seini Leuisch . sein ^iß^MMlich.'fern. a':- Abgeordvetee;'Ä4ft i’iVj ^^HtzMßs^Rr^BtzMnlWMg dwn deutschen Volk« )nur gehylstn .WrKeu kann^ Werm eine Wahrs^BVlkSpvlMr" Mychcht KSinst^ gegest däZ deutsche Vol^ ^dess^n 'DröH' [\mt ',,'Dnterlande ^vn Her- M { ft ^b-kchr ^churbe: daüe^t" «och tnMer, an Md. - l^irdalteck d'ö'nb>er $tUWnp.t tzsra«li11 intensiv l')t.'itercieführt.(Stürinffche ^ir^irmnung.) , FürunI. Deutsch- Meneich'er gibt es. nur eine-Rettung, das ist ber---Rnschlich > an< Deutschland, (gustimmung:) ./>,? . ^andtagsklbgeordneteu Lutz Erklärtdaß, die itatkvvakd>'.l>:okEissche'''^ftei hie Gründung. -des. .Nntronai.v.er^ciNdss d:.v Ofsizier« mit groW Get^uuug Die' «.neu der wer tv o llst« Teij des Boiit8. Ein teuflisches/. Jt-S •$. r ö o t wacht -es/M jeM'iW»röylich, .efne^airvücckch'Armee ' ,ansv'.stelven. .' Ohnu^eine -stiMVÜale ÄrML ' kastn '"ch/aber .'•i i. i n« W i.e der erheb un g "d es .de Ätschen B o-l kö^ .. i* '.i».e•'«,*•/: 1 ' ... \'-/r} , ■ I. ..Ä i* airß. stoe^das^L^nr« .'oll aus Oofieree-ich' werden?" - Redner repliziert vorerst Zionistisches Landeskomitee für Deutschöstrrreich So«ntchg> 11 Aprit, 10 Ahr vSwrttttagS im Wiener KomAdienhcku s, S. Bez., Nnstdotferftratze 4-^-0, große Protestversammlung gegen die Judenverfolgungen in Ungar« R e d n e r: OberraWuer Dr. Z. P. Chajys, Gsmeindetzat Dr. Leopold P l a s ch k e S, Dr. -Kiews. IlMWW,» fammlung Zu fchsteßchi, dchnit/es $8jt. zu eineck „Putsch, ddr Volkswehrleute" komrne. Hieraus entleerte sich der Saal, Vor dem Tore ..war ein Kordon Wache ' aufgestellt. Um1 Zusackmenstöße z« vermeidenverließen b'ie Versammlungsteilnehmer durch das Seitentor das Militiirkasisto. Aus beb Straße kam >dS .fischen BolkSwehrlvuten ' Uüd BersaNtUilungsteilnehiner« zn sieinen ReibMei«l, doch die Polizei verhinderte ernste Zusanunenstöste. Freie Aerztewohl für die KkWshtzfchWigten hnvß&Wpk] ■ Der Knutpf der Äerzteschaft um die freie Aerzte«» wühl bei den Krsnkrükossett httt .zwat Wch nicht dazit geführt, datz letzscre mit dem ganzen, für die errranften Mitglieder nn^ angestelMn Aerztt Mvüttrilhaften und uühaltbareu System der Pauschalbezahlünz brechen, doch haben wenigstens dis Äerzbe des Krsfenverbandös durchgesetzt, daß sie bei iBebandlnng der Fainilisnan« gehörigen der Bersicher.««. für feden KmnkyesisW^' zahlt wetdest. Es'M'-Kartn'.iin'nierhin'.'M'e Mwisse.ÄNnähenlüg an die Forderungen der ärztlichen -Org-anrs ation zu erb licken, die eine Entbohimng bei: Merzte auch bei den Küsselt entsprechend, der geleisteten Arbeit durchgeftlhit wisM wollen. Nur tzestn/ber.Mrzt. wie eS bei jedem anderen Beruf der Faft ist, in der Mehrarbeit ein Mhreiykymmeu^sittdeGMiLds-Gittf/'sr auch für den Küs'enpattenM ein größeres Interesse und damit dessen gewinnen^ kömM^ Giß ckeriitz Siün '' für praksisD. Ml«/, nruß man auch 'dem' Mztö .tvstz sd-es, ^asismM'"-/ber-, heAtr.' zur Musübung t»iest.ß Berufs gehört, bei den gegenwärtigen schwierigvn'LebeuB», ^ve^ältnssjeN^rgesid^'r.' ", s/ ° Hing^en ^geläng es der ärztlichen Organisattön ich lWMrMn. MMtiMügen Mt den .BektvrtelM der Negierung und hech Invaliden, die RichLlinien für die/ HcilbehsNdlchng der Kriegsbeschädigten auf siner beide Teils ersprießlichen Grundlage sistMegeN.' Die FöMtUttM der Invaliden Und der Aerzte nach freier MtztewM Wurde gkatL durchgesetzt.' Selbstverständlich war eine gewisse Beschränkung des' ,ÄnspruchSberech» tigten in Nzüg: auf die Wahl AS 'Mrztes ^nststt'.nditz. Jeder Kri2^.tzbeschädigte kaün ' 'sich dcch behanMndchn Arzt, svferii ^s sich nicht um einen Facharzt handelt/ nur innerhalb seines- Wohnbezirkes fpei wählenvoraus-' gascht, daß sich dieser Ulrzt verpflichtet Lat, nach, einem von per Landesvegierung feftMsetztsn Tarif die Heit- , behändlung zu üharnshme«. Hiermit entfättt aüch die - ambulatorische Behandlnag der Invaliden in den öffentlichen Krankenänstalten. Die, Vertreter bet \ Äerzteschast haben bt^i der Festsetzung des Tarifrs auf die finanziells Notlage des. Staates größte Rücksicht genommen und für Pie heutig«« VeHältn-s'e äußerst geringe Honorar-- säM aMeWsi: -Kuc diestin Opfer habm sie sich eben bereitgefunden, um endlich zum «rsteümal der freien Aerztewahl bet.«isier^'gMßm?- KmuMgr-wP^' wie es die Kriegsbeschädigten sind, zum -Durchbruche zu 'vtt- - helfest'/-Htch' ^'dcn' ,leidigen - Kämpfen zwischen Merzten Md KvMrNMfM ans vrnt Weg^ zu gehen. ' >Dr. Sanel W<;er. / Gi« Wettvrrfsttzer. Nichts, verhyschaullcht uns die knlturmvrdende Wirkung E W'öiMegeL d-rntlicher als die Geschichte des Zuckers. Wer heute ZnckerlMe besitzt, kann sich eines Schatzes rÜHmM Das war schon einmal so. Die Wniginneu dH MittelaltHs „hivsiirließM^ Hren EÄeü. vielfach GktvÜrze, Spezereien .üüd kleine Zucker- Hüte. Me kennen mn V-eisPiel aus dor GeschichLe. wo;ein Petenium den . französischen Herrscher für sich giinsttst A stimMertv'stiNLM- Gesuchs' WrenMÜckeehut lbeWWr Wir find also bis jus'MMlalter'zURtWschleU-« dert. worbsül ";"v;;v^r. l‘;;v "• '";' ' wirklich iniavefjum» irgendein/ ülies Buch zw'tMrchMttern»' tvslches in einer längst verflossenen Zeit, -dekSN, MrichHügOtMÜ/'hekSchWfurchtbar ,noßo. ÄylU rsra' -Sie benützten Honig, als BersüßstUgsmiHel. jlnd Aeltosten HtzMines srpienW>. Die benötigten 'Uicht diw« inal Honig. Solange Man sich noch mit Pflanzenkost! begnügte', brauchie man keinen Zucker. Erst'als baK VegelariertuM zu' eintönisi erschM,' suchte, MäN nach,- Salz und nach-,- süßeudest-' ^si-anzenssfte-^^M). s-ande bot'-LL Äborn, die -Birke, derartige Otüssigkeiden,, sin - Orient aber, da,,.wüchs die .Palm« uM fpeziell in!J'nb-ien daS-Znckerrvhr^Beugaleiu, die Meükliche Heimat des RMW, Wgann dasseM'0 bHubrecheM zu -kultivieren.. Es war Ä^de-gettmrdchj,. da^ . Zucker pohr zu kauen Und au^züfaugen Fiehe. das iwch< jetzt geschätzte Süßholz), und besonderZ kluge Köpfe hrauvr«E aus dem ausgebveßten Saft ein famosLs Getränk. Zwischen dem vierten Uich-'/sschstew-!Hah.rhttlch«kL erfindet man dann ein Verfachrcht ^uM. Eindickensdes^ - Nohrsaftes^ Der Name, den man dem Wödukt Habj. beweist .mit. vollkommener- Klä-rheit das.. fand :. Indien. Arrs dem sanskritLMn,Carkara, jyeWÄ sich im Bolksmund (im Prakrit) zu Sakkara ab schliff entsteht später das persische Schelkar nno das arabisch« Zukkar. Es handelte sich hier Noch' um einen 'sehr rohen, unreinen,-Zucker. --.Wie, adsr dabei'^ zuwerke. ging, davon kMn,nmn sich uH/dmn ^Uug^M-MrHri pativen Ehatattev des Mdischen VoMs t«.ch WgeÄvarti- . - überzeugen. Von dort aus drastg die Sage des Wünbvr« safteS Und > Wtlnd.erkottfeiM allmählich^ werter.- Reisenden erzählten dem aufh-vrchMdeN Publikum, lbaß selbst die - indischen ' Eleftzn.t-en. , rü i dieser Süßigkeit - ' schwelgtLtt und mau sabetie von.der dunklen,Entstehung jenes „Schilfes", welKetz )dabssü.-.-HtzM..Kfilz" genaUNt wtlrde. Dann importierte Mdn es vorsichtig als Heilmittel., Wir lesen da ein sfMept'rWM' UiMMr 'dü^oN ein SW Mst Lknstn-, Höchstens/MWnMße : Bon der Apotheke wandert der Zuiker schMßlich in die - KücheDies .geschah zunächst in, Mrsien,., hierauf in Madien / und zuletzt sil /Eüröp!«^ Auch hier ,!otx* sckMiben^ ihn die Merzte, dann rückt er an. die,. Stelle seinH -Meuoder, siimt, Wd.W' )hürsi/^wie eingangs eMähnt^ zu den teuersten Luxus» Artikeln.'- ,.- . i ' j •' Das würde mit einem' Male anders, als nach^ Encheckung Amerikas der große DokoU das Zuckerrohr; in die ',Mue Helt"^ berpflWzte. Es.entstanden uüge» heute Plantägen, rmd . nun etgosi sich' das. Meer dH üchischen Süßigkeit über das alia zimperliche Europa^ LÜahr'haftiä! Der erste Napoleon - konnte ihm, nichts- Schlimmeres antrm, als den'/Jmpord des- ZückeH ' durch hie KoNLincntalspsrrü 0t v^rhittdät'N. Mit %4 sgieisen Herr Schmerz der damUi-MN/MWWp f>öhr gnt^ heun über.uns lastet jetzt ssine ähuliclje-SDrre.-.Mi-e. ßesaßen -aber wenigstensein Auskunftsniitt-dl: .dieÄM< Froilich auch/ nicht lange. Im' Jahre 1747 Mttch - der Berliner Chemiker Markgraf geze.igf, daß - auchj die einheimische Nnukelrübe. sehr /. MckerhUtig / sei,! seine Fabrik ging indessen ein, denn sie verm ochte Hie! RieftnkonLnrrertz des Rohrzuckers^ -nicht, -ajrszuhrlWu! Miw: 1906 griff man Miß auf ihn zurD mch -WüW," entstarrden Und. llehnruttgen. Kaunc war aber die KonLnrentalsperre aufge^l hoben, gingen1 sie aberchals. -izngruuder' Die-? UvsachL!. lag hartn, daß/ man UMk imstande Mr,.Heu Rüveuschjj Kvlouialzucker. /U. Tartaruga.- * Eine «jene GelbaLstempelttng, Wir' haben schon Mcka! - gauit zNj lesiu/ erst.nick he.. I'egänheir. dauü aber seltsam'MusthLt-r - das fo unendlich lranrjhe 50.. Iahrhnndert, wch wir es /jetzt genckßen, stellte sich spöttisch neben das 1^. Sakulum. '' Der Zuckerl M)ir ärgern riil's.- darüber, baß -wir ihn enrbeyren.müssen, und fluchen über dts Vovrntha!-'!Ung dieses ehrlichen Nahrnnmsnütt'elS". - siuettlbehrlich? - Gelvis), so lern der Sivsfwrchselprozeß in Be--:..acht cammt. D.n-vch ist der Zucker aber eine mrtkwürdiy junge. Sache. Die Alten kannten ihn nicht. auch Geldnoten zur Propagierung ihrer Dumncheit benutze;^ Diests Treiben wird-, fortgesetzt.. Gin Lejen weist Mp «ive. ZehNttonen-NotL vor/ die anf/.drc 'Le:iLe'-deUo'rdMW-» mätzigtzN Skeckphl. «Deuckchöstörreich'', Mf der anderen Ww deü Ste.nipel »Kauft Nür bei Nichtsirdea" trägt. Wir möchten zu erwägen geben, ob eine-Note,-die in solcher Weise Boykott predigt und surch -die Aufreizung gegen eine Bevölkerungklaffe das Sirafgesetz verletzt, ichelhaupt gültig 'ist! - Jeden« faM räten wir, derartige Noten ünbMUgt 'zürüaznweiftn. ./ Der Ärret« Oesterreichtsche» Chemiker tzälr morgen uck 6 Ubr adMdS. im Hvrsaale, IX dev Trchmschru Hochschule (Wnn. tA, Karls-Platz lä> srme Bollversammlung abr Auf der Tagchoronima brsindet sich ein Bartraa drs WvatdvzrMcn 0r.!M M- D o l ch übrr du technlschrn und wiiWastltchm Ausuchten dir Schiejeitzcicki bkirnng, uw ersucht an rineck brs-udtrs hochwert,geu Ueduserschlcsrr. .'..j * Die Abendb«rse in »er Schlofierei de» ZÄdischeck' GewerbesörderANfisamteS werden in wenigen Taaen rrtzsinest Eiesc^erbungrn täglich: .Jüdischer RäUonairar für DrntschöstkÄ reich, WwrrbttörderuyüscwU, U.. Taborstraße W ». * Auguste Grouer. Am 16. d. M. vollendet dH Wlmtt Schttjtsteilerm Angust; G r » v e r ihr 70. Lebensjahrs > Drganisattvn^dev jüdische» SLaatsangesttzLteu . SeutschSsterreichs. Die O r g a n i s a t i o n d e r i ü b K f ch e n S t a a t s b t d i t n Ü e t t n D c u t schö si e r-j ''x“e i ch s gibt bekannt, daß die Sprechstunden Nicht Mehr jeden Mantag, jondem j e d e n D i e n - r a.a zwischen 5 mW 6 Uhd nachmittags im Orsauisatmnsheick«, Ul., Untere Biadusiaaffe statlfmdeu. - . , 1 » PElvatPostveekthr «it Sibivien. Aus P r a g wird vom 8. d. M. gemeldet: Das Pvstmmisteriüm Verlautbarn daß rß, deck Wünsche der HandMfteise entsprechend, einen Beck fuch-anf WudttervffNmrg der Poftverviü-ung Mit Sibirien, mi 1. Mai d. % beginnend, machen werde. Diese Privatpost wirs wer täglich 1a Säcken mit der Feldpost m dem tschechische» Mmlar in Sibmen abgrseudet werden, wo hie Post dann der russischen Postbehörden übergeben wird. Zulässig sind Briefe uni Kyrrcspsndmst'aftra.' die Mi dm grltmdm AuSlandössttzen r I frankieren sind. , / » Sterbefav. A« tz. d. M. starb hier Herr MM G o t t l, e v. langjäbnM Gememdemt und beeideterSchZtzmeistck aus Mr-zczvU. Dl« d. rUgr Jndmschust veuieri mit ch» «iu» ihrer verdkMstv-llften MitbLrs-r. I

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