Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 435 (8.4.1920)
- Date
- 1920-04-08
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979513--03843-2989518- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Se&Ov- , - - -Men.^)onnerstas Die Kleinsten, die kaum Flüggen, sind davon ausge« schlössen, es ist unmöglich, sie auf eine werte Reise zu. schicken. 'An - den - zarten Körperchen dieser Krietzs- - geborenen richtet'die Not die größten Verheerungen an>- und.man weiß,/daß schon die Sechsjährigen mit dem, Keim. der Tuberkulose in' die.Schule eintreten. Der körperlichen Pflege unserer Kleinsten ist die Kraft der Mutter inU > mehr gewachsen; es fehlten allen- Hilfs/ Mitteln -und es.fehlt der Mutter vor allem an" Zeit. Sie " muß-den Krieckling unbeaufsichtigt in der - /einsaluen / Wohnung zurücklassen, und die Müdegeärbeitete findet nicht Zeit -und Frohsinn, ihr Kind ins Freie M führend Tie «Soziale H ilfs gemeiyschaft Anitta Müll er", .-die auf dem Gebiete der Fürsorgetätigkelt schon-seit : sechs Jabren vorbildlich wirkt, will auch neuerlich-.-.wieder diese)« schwergefühlten Mangel ein wenig abhelfen und ein Tagesheim für die kleinen K inch.or (vom ztveiten- bis - zum . sechsten Lebensjahr) schaffen. T-ie Tagesheimstätte „Providerüra" im zweiten Bezirk. ist zu - diesem -Zwecke vollkommen neuadapti ert worden- und schon in-den nächsten-Tagen -sollen die freundlichen Raume und der Garten sechzig kleine Gäste auf-nehmen. Gute Nahrung," sorgfältige körperliche Pflege- und 'frohes Spiel sollen sechzig, armen, kleiner) Kindern-ein schönes Heim im , wahrsten. Sinne' beä Wortes schassen. - -Die Mütter, die des Abends von'ermüdender ArbeiL heimkehren, werdet: sich an ähren Kiude.rn freuen-ckörmen, wenn das Heim die sorgfältige PftegL/derMntterhand ersetzt hat.- - . Tie ..Soziale Hilssgemeinschaft - Anitta WLer" will auf diesem Wege weiterschreiten und'im kommenden' Soynner' noch mehrere, im- Grünen -gelegene Heime für Kleinkinder eröffnen. Dazu bedarf .es freilich großer. Mittel: - die durch die Mithilfe vieler Wiener Kinder- - freunde, anfgebracht werden^kö'nnen./ - '/,-•. . Spenden für diesen Zweck sind an das. Sekretariat der/ «Sozialen Hilssgemeinschaft Anitta Müller", 2. Be-. Airk,,.Prajerstratze 17, 4. Stiege, 1. Stock,, zu senden. Kte HiLf-aktiorr für Mitteleuropa. , Die Aktion ist sichergesteCk . .London,.. 7. April.' Hmrksvrüch'.):' Der Vertreter, der britischen Regierung in -der Hilfsaktion' für Mitteleuropa, - TirWillian'. G oo'de.der eben von cinerReihe von Konferenzen in-neu-r.nH. Ländern zurirckgekrhrt ist, berichtet, daß sehr rvichtsge .Ver.einbarungeu erzielt wurden. Bei seinen Besprcchungen.mit Perfletei-n. der skanöiyävischen Regierungen in Kovendagen s?i ruan allgemein von. der, Notwendigkeit - einetj' g t m er n j a m'e n Anstrengung ^ur Wiederanbahnung riuigermoUen normaler Verhältnisse .in . Europa überzeugt . gewesen: Ehre gerneinsaine Aktion der alliierten und nentsalen. Länder sei -sich e..r g e [teilt würden. Die Einzelheiten der Aettoimten ■ Vercinbe.rnngen ' seien noch' vertraulich, da sie^-der Bestätigung durch die. Parlamente .der in Be*--., irech/ ks-ninenden Länder. LeLürfeu. i -/ ' (Sir.William Goode ist der• ucuemouufc Vorsitzende der'-KkglisthSst Neparrtionskommlssivn in Wien. Ilrttti.- d. Red.) .--S.chwedrs.He HrLfe und UrrertAM. -Ein Leser--.schreibt uns:.- Mit Bezug auf die. Notiz „Schwedische Hilfe und Arlertum" in der gestrigen Nummer Ihres. Blatres [er es gestattet, zur - Bestätigung der hzarin ausgestellten.' Vermutung, daß die Schweden nicht-nur „Arier" an''ihren Hilfsaktionenbeteiligt wissen, wollen,, insbesondere - aber zur Bekräftigung der redaktionellen Bemerkung, ,daß' in Schweden kein Mensch ..arisch" denkt, folgendes anzuführen: Ein '/Vierter Rechtsanwalt sollte seine Tochter, zur Erholung zn-'Ocnem. schwedischen Kollegen schicken und. fühlte -sich verpfljH'W,' Len Gastgeber darauf aufmerksam zu machest, daß seine Tochter. Jüdin sei. Darauf bekam er prompt zur Antwort, er scheine - über die -Verhältnisse flr Schweden nicht, gut inwrmiert zn sein, denn man mache dortkeinen Unterschied zwischen Juden und Christeil. Wenn er jedoch gemeint "haben' sollte, daß seine . Tochter als---'Jüdin - auf rituelle Kost reflektiere, ' so könne er allerdings ' nicht versprechen, diese vorschrists^emäß 'zu bieten, -er wolle sich jedoch b e m ü h e n, auch diesbezüglich den Wünsche'« "seines Pflegekindes nachzukömmen. — Es dürfte wohl überflüssig fein,/.'an-..die geschilderte Tatsache einen Kommentar zn.- knbPfest. Es' gibt eben -noch, wirkliche Kulturländer,' in denen für alldeutsche Giftpflanzen'. kein -Boden 'ist. Der Streik der Gerichtsbeamten. Der Streik der' Kanzkeibeamten, dauert bei den Wiener Gerichten an. Im JustJpalafte ruhte auch, gestern die gesamte Kanzleitätigkeit. Auchdie/ Verhandlungs-säle^ standen leer und waren gesperrt. Nur in zwei Sälen würde verhandelt, doch müßten auch hieü wegen Nichtersche'nens von Pärteirn und'-Anwälten, einige Verhandlungen' ausfallen. ' Einige richterliche Funktionäre führten die/ anberaumten Verhandlungen in "ihren Bureauräumllchkriten durch. Bei den Bezirksger'-chken Josefstadt.und^ Le-rpoldstad t sowie bei den übrigen Wiener Bezirksgerichten ruht die gesamte Kanzleitätigkeit, während die Verhandlungen, an denen nur richierliche Beamte-beteiligt sind, st'ättsinden. Die drin;:uden Kanzleirrbeiien werden, hauptsächlich um Verjährungen v-n.eingebrächten Ehrenbeleidigungsklagen vorzubeugrn, van den Richtern selbst vorgenammrn. Brerpreissrhöhuug. Infolge der namhaften Gehalts- und -Lohnsteigerungen ,der letzten Monate in der Brauindustrie hät dieWraucrstelle die Landesregierung ersucht, neüü HoMvteisr 'für Faßbar inländischer'Herkunft zu er-, lassen, und - genaue Berechnungen vorgelegt. Eine Folge der' Erhöhung dieser -Fäßbierpreise' war es, daß auch der Birrpreis im Ausschank und in der Flasche erhöht werden müßte. Mit'1. April beträgt der Preisen den Wiener Gasthäus rn für das halbe Liier lch es Bier Kr. 3.—, dunkles Kr! 3.20 mtb für 0’3 i’i er Kr. 2.—, beDhüngsweise Kr. 2.29. D'.e Halüüüerfla ch-r kostet beim ' Gastwirt u.rd K e nverschleißer (Gr.i ler) Kr. 3JQ ll ich lest tt.no Kr. 4,40. (dunkles) und im Ärener^Norgenzettung Eingesen-eL. Helene Schovv Wieji MaxJamenfeld Wien ' erapfelilen sielt als Verlobte. , , Wien, im April 1920. 2(10# ffl a 1 Vir £ n a K n o 11 ' Koloine* BI o s & & B. 1 a u k o p f Buczacz V e r lob t e. 4 Apiil 1920. 2610 Brillanten, Platin,Münzen Perlen.Uhren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände verkaufen Sie am'besten 'direkt dem Juwelier and Goidarbeiter S. Holzapfel Wien, VI., MariahiKerstrassc 79 oder Werkstätte : K, Wollzeile 17/13. «oi Zahlt böohst© Frei*e,ä& fUreigeusirararbeitan^ Juwelier Better VZX., 3IarIahllferfltxa»B« öa, — Telephon 3208^. &T3&2SLAXrF' VEBSATJI’ Täglioh aoleireaheltelc&Qfe! . r« Merken Sie sich | die Adlergasse Nr. I Dort können Sie Ihre Juwelen gratis einschätzen fassen. Für P«{Ijnrt-f An Perlen» Oold, Silber, Platin/Ialsche Or11 iw. 1 fliCfil Zähne zahle die höchsten Preise. Ein- und Verkauf von * \ I atl/lo Schreibmaschinen. " E. l-irariQC# Kaffeehaus Kr. 4.80 und Kr. 6.40. Diese Preise sind Höchstpreise, weshalb ihre Ueberschreitung empfindliche Arreststraseu nach sich, ziehen würde. Sie beziehen sich nur. auf inländisches Gier. / Der"^ AusschNn.i ausländischen Bieres ist in''denGüMKtM - duM/'WÄhängen einer Tafel anzuzeigen? Die Preisfestsetzung außerhalb -Wiens wurde den 'Bezirkshaupimanns'chqfl^-WrtÄs^ - Fünszrg herre«lyse SWi-mäschi^Stt. Es wurdet kürzlich ' gemeldet^sbaI. ,- der Schrei-bmaschlnen- Händler S.rmon W.iJ-ker. verhstftU'/wurde,' der semetl. ganzen Geschäftsbetxieb, Ms den Handel. .'pK..»/gestohlenen 'Schreibmaschinen. begründet hat, und daßfestgestellt wurde, daß, er allein - 55 aus berschiedenest/.Üsfentlichest. fAemtexn Wo' - aus Privatbureaus, entwendete Schreibmaschinen ün Werts von mindestens einer Mllio'n Kronen auf Lager hatte. Die weiteren Erhebungen des Sicherheitsbureaus - ergaben nun, . daß - Wilker v nicht . cher< einzige -Händler^ ist, l^r - sich mit dem Vertriebe Jolcher /D^jchinen. HrnGk Herkunft abgegeben - - hat.. Tanz -unavhangig-pon seinem 'Betrieb, hat der 49jährige SchreiümofchinenhäMer - -Leopold -. $ u r z e t,v 7. Äezirk, Westbahnstratze Nr/ 23, auch, ein Geschäft.dstrieben, dassich, fast ausschließlich mit' dem - Derkauf ^gestohlener Äraschmen. befäyte.'- - /Die Eigentümer folgender Maschinen sind oisher unbekannt.: Die - ,Kürier"-Maschinen Nr.'. 15.057, . 14.784, 147796/ 15.09Ü, 14-821' ustd eine -sthiie Nummer; die lMiv'er"- McschWn-Nr. .51 44'5^2-75> 395.4ü1"nn 'Mrwhns'NL-nnter; die ^Jüeal"Maschinen Nr. :'78'.62'4; 82.694;; 47.887, 65.112" und eine.„Ideal" mit langem Wagen Nr: 36.V35, sowie eine -Ideal"'' ohne Nummer; die '„Torpedo'"-Maschinen Nrl -807v-"und' eine.ohne Nuwmer; d'fe,Mntinenta1"-Maschinen -' Nr. >5339, 109.846 (bürste falsch stin und' ist.. ungarisches Fabrikat) und eine, ohne Nummer (polnisch); die „Pittsburgh Maschinen Nr, 11 (englisch') und eine ohne Nltznmer; eine „Steat«s"-Mäschme Nr.' 2679, ditz/ „GrMdäll"-Maschine Nr. 4662; die „Mer«des"-Maschinen Nr. -7.12.822, 9649 und '66.256 (polnisch);' die ,H.assia"-MMine Nr. - 802; die „Unberwood"-Maschinen Nr. '849.818, 132.783, '777.571, 77.256- und/381.682 (italieirisch, mit einem Firmatäselchen „Reboca Boeuf"); .die „The Fox"-Maschiüest Nümwer P 21-77^22.177, B 2?'^2 9934 (wahrschLlnltch Amtsmaschine, da sie die Jnventarnumcker 105 trägt und eiste arabische „10" eingeritzt 'hat); eine „Fox"-Mäschme (blind, mit, falscher Nümmer, unter der der Buchstabe „V" eingeritzt ist); die „Yüst"-MaschinLn Nr. LX 60.341, Ko. 50.513, Tz. 50.314 und 66.647; die „SioewerEaschinen Nr^ 11.232,21.907 (ungarisch).;-die „RemingtoW-Maschinen: beide oLzre Nummern,. eine alt, blind,- bei der zweiten»'innev dre Buchstaben „V.>H. K." eingeritzt; die ,,Adler"-MaschmeüMr.' 158.896 und. XV 884/672; die ,,Noiselles"-Masch.ine Nr. .2167; die „Royal"-Mäschine, Nummer' ausgefeilt', und eine '„Smith-' Premier" .Nr. 14.847, , Sehr viele Bestohlene werden mit Freude die Nachricht vernehmen, daß ihre Maschinen, die sie schmerzlichst vermißt haben, da gute Schreibmaschinen, sehr schwer und zu enormen Pveisen zu' haben sind, zustande gebracht sind. Sie können ihr Eigentumsrecht im Sicherheitsbureau heute' Donnerstag, morgen.Freitag uhd Samstag von 9 bis 1 Uhr und von'/2-. bis 7 Uhr geltend machen: »Es kamen aber nur Diebstähle in ^Betracht,-, hie vor /hem 25. März verübt worden sind.; _ * Adolf Nafia« gestorben; Am 3. April rft Hier der bekannte IamnaNst Adoft Nassau 'M 86.'LebmsjaHrr gestorben. Er hat' fn.ne iiausbadn als Parlamenlssrenograph begonnen. war dann Patlamentsbei länerstartkr der ^Presse-, >pä>er Volkswirtschaililcher -Muatbetter' der „Neuen Fieren Presse" und dann Chckrcbakteür der „Preffe". Herr Nassau »yarde vom Karfer Fron; Jwef m den Ritterstand ethobcu. Er himerläßt außer der Wnwe zwet Töchter, von denen bte citte an den Medizmalrai. Tr. Tyrnaner, bit andere an Dlrektor' Theodor Aibrecht vcr« henater ist. * Die Koßlennot. .Die E'nlänfl in dm letzten ^ag-n waren wiedu ehr g r n . b sonde s aus Ostrau und L orr» Wlcsi-v w rn g .stobt' Fü f « Anks-iii sii'd ndt d-e Ga. wer.e ittire: st-v k in rv b:r}4,irf g Mie»; d e ©»>!» .riziäw.vtt'.? riimltnt gciade o v el. ö-v*i si' ,h n g drou Ii >r Vcirub aust chlnha l.n löin cn. D-e ickbäur B iu-erun.. d.e. Bahnen mu Kohle d.mgl es mu sich, daß auch wrueihin her Badnverkebr an Sonmaam nicht outatnommen nubtn tarnt. 8. April 1920 . rHt 4Ä I^ukWuiiwmi. ui., ii,— ■■ '•» m ■■inyi.i wmii * Jubiläum. Morgen, ben 9. d> M feiert, der israelitischen Kultusgemeinde Hermann M e t SbiährigrS Dienstjubiläum im Stadttempel. * Die Sederabende in der „Menea acftdemlet Jndaica ritualls,“ Mn den Sederabenvm wurde die von der Vrrrtnlgtmg jöd scher Akademiker neugegründete rituelle Mensa eröfmet. DaS Kuratorium war durch die Herren Volf Pappen-! b e t m und Jakob P i n k a S vertreten. ' Die Feier fettete! Dr. Benzivu Feßlerin hebräischer Sprache ein. j * Per gewesene Abgeordnete Hauck ist letzte«! Sonntag m Liesing bei Wien gestorben. Er war einer der erste«! Gefolgmännrr ScköyererS und ist im Parlament Äs Vertretee, eines westbShmischen Wablbrz-rkcS verschiedentlich hervorgelrete«.! Seme Tätigkeit erschöpfte sich vornehmlich in BnfammlangSrede«) ^,El» Doppeljubiläum. Herr Mäher Brunner, der m Wtener Krelse» bestbekannte lildtsche Kalligraph vnd Eoser, setert am 7. Tage des'PrßachsesteS das DovPeljubtlänM seine- 70. Geburtstages und ferner 50jahngen Tätigkeit als Sofer d« ' rsraelttischen' Kultusgemetüde. Unter.andere» vrrPglichen kalligraphischen Arbeiten seren eyvälmt die Haznr-tomM'Tasebr am- Wiener Zentralfriedhof' und am Prhger Friedhof.-! » Wohnungsansorderungen. I« 'der Woche vom m bis 21. März wurden in dem Wiener Gemeinbeberirlen l4H Wohnungen und 13 Elnzelwohnräutne angefordert. * Mitteilung. Herr Isaak K u s ch «i r i« R o w « dj ersucht uuf, der Firma Rub.instem «L Söhne lwahncheinltch/i»! Ungartr, die genaue Adresie ist von der Zensur gestrichen) mitztr-- Nllen. daß er gesund rst^ Seine Adresse lautet: llowno v« WolyniVMichailowiki Zaul Nv. 5.,Panu J. Fidel dl» $an*i Isaak KuMnir. j / * BerichtignngL In de« .gestrisen Bericht über die Welt" konferenz deS Hapocl Hazam-in Prag haben-sich ewige Druck-«- femer erngefchliÄen. m soll anstatt „Pogrymdebatte" richsizi .Programmdebatte" laute«. Der Schlußsatz rst wie folgt richtig^!' zustellen: Die Mstkonferenz beschloß die Beremtgurg '-es HapE - Hazair mw der-Z e t r e Zion.- Der Streik der Frisenre. Im GtaatSamte stk Handel.und Gewerbe fand gestern eine Besprechung von tretern dieses StaalSamteS, desG4undbeitsamtes,derLandeSregrerung. des Maarstrates und der Genoffenschaft der Friseure staiH in welcher die Maßnahmen beraten wurden, die zum Schutze der dem Publikum zur BertLaung-stehenden Friseurbetriebe vorgrsvrgt werden sollen. Die. Gchtlienschaft hätte eS adgelehnt, einen Vertreter zu entsende«. Dte -Mitglieder der Genoffenschaflsvorsirhusa -- gaben bekannt, daß die Obmänner.der Bezirkssilralm den Befchlntz! gefaßt habe«, daß die M e i st e r v h n e G e h i l f e n v v morgigen Tage wieder.die Arbeit ansn ech m e « nnd Anspruch auf ' den behördlichen' Schutz gegen eme etwa beabsichtigte Störung dtesrr Arber! erhchr«. Jüdische Journalistenvereinigung in London. In London wurde ente j ü d i sch e Journalisten-' «nd Künstler- . wereinianng begründet. An der Spitze der Bereinigung sieben außer Israel Z a n a w i l l. Vaster »nd anderen auch Ber-»strerer der. beiden jüdischen Zeitungen Londons. * Anslander dürfen zwei Monate in England «eilen.-. Aus L o n d o n wird vom 6. April, gemeldet: Bsm 12. K M. ab erhalten Ausländer» die in Großbrttarmien landen, eine > AusenthaltSetlaubniS für zwei Monate statt für Monat.- ' \ :r., . '..'’/'v . * Ety neuer BrrftirelS filr Hotel- Und PensionSgäste. Im Rathaufe beschäftigt inmr/sich im' Zuge der Verhaüd-- lungen,. welche - auf eine- Bermindsrung des. Fehlbetrages - i«r städvschen Haushqlte -a^ mit Projekten, - die dem ' städtischen Säckel neue Einnahmen erschließen sollen. Im - Verlaufe'dieser Beratungen wurde auch ein Vorschlag eingti- , brächt, wonach der Brotpreis, für die in Hotels mch Pensionen in Veriostlflüng, stehenden Personen wesenllich erhöht werden soll Die.^ständigen, ^kagistratsstellen.haben dem - Vorschlag . zugestlinmt. nur steht das genaue' Ausmaß, der- Erhöhung noch nicht fest. Der Brotpreis. fur die Hotel- und PensionSgäste'dürfte sich auf etwas mehr als 22 Kronen stellen. Nach dem Bvrschlag soll ans der Erhöhung des Brotpreises der Stadt Wien etn Mehrerlös von 38 Millionen Kronen zufließen. Dev Wiener kaufmännische Verein in sinan-! zieller Notlage. Der Wiener kaufmännische. Verein» der snapv. vor Vollendung seines 60; Vereinssihres steht, ist in eine bedenk ltche stvanzielle- Notlage geraten, und sieht sich.onun genötigt,««' seinen wkittren .Bestand' w ermöglichen, seüke hervorragendste/ Schöpfung, die .N e u e W een e r H a » d e l i akadem i e. die eme. schwere Belastung seiner Finanzen bedeutet, vom Verekne kochnlvsen. Diese Frage und die einer Neugestaltung des Verein» bildeten in der zu dickem Zwecke etnbernfenen und sehr zahlreich besuchten außerordentlichen G e n e r a l v e r» s a w m 1 n n g den Gegenstand der B^raitmgen. Das BeretnS» vk'mögen hat fick m den letzten iünt I hren mn^.mehr als dw Hälftevewngen. D-e Debattenahm stellenweise einen bewegte« Verlauf. In daS- Santernngskomitee wurden gewähltF e l dm a r. H o l z e r, C l e r m v n t. K e« d e. Dr. R «z r e k ch Kammerrat E n g e l, . S ch ü 11 e r, 8 ü f t s ch ü tz uno S l aNLk h. ... » Falsche V anknotenstempel. Der BuchdrnckergebW AlviS E i l i n a e r» M. Höblwegg^ffeHl. der MS Maschmrw» me strr-in einer b esigen Dntckerri >n Verwendung steht, and der Echloffergehilie Franz Helmar, Hi., Köldlgaffe 22, wurden der Staarsanwasckckätt ang-'e gt und Ellmger dem Landesaeiichte emgelickert.' Helmar Mitte von dem Kaufmann Joses N e tt* m a n n, l. Jv'danaaffe l, wiederholt größere Geldbeträge in unaestempkiten Banknoten zur'Nmwcchslung erhalten. AlS er dem Iosck Nemnann für K l42'.O0n in nnabaestemvrlten Banknoten» die ihm Wergebeti worden sparen, 1^4 500in abgcktetyprlten Bankn-ien liberbrach-e. etwtes es sich, daß der rote Stempel ans vielen Noten, s a l s ck war. * Getreideanbau nicht mehr rentabel. ÄuS Prag wird uns grm'ldet: In einigen zur Bezirksbauptmannschast Schlau.gtbvrigtn Orten haben die Bauern beschloss «, kein Getreide an mtanem Tatsächlich haben sie nur uw ihren eigene» Gebrauch Getreue gesät. Den größten Teil ihrer Felder bebauen sie mit Senk, und nvar deshalb, we,l sie für einen Meterzentner Sens ungefähr 10-0 tschechtsche Kronen erhalten, während daS Getrerde, das der Bauer nrchr für sich selbst braucht, reqmneri wird. . * Die Stempelfabrik fSr tschechische Banknoten. Aus Berl'n w rd gemeldet: Der Beilrncr Krimmalpolrzer ist eS gklüngen, m Brrl n ceiic Druckerei au zudecken, dre für vrele Millionen falsche Stempel flrr t'chechocklowaklsche Noten erzeugte. Vier der Häuptiälschrr wurden verhaftet. Die Verbindung der. Schwindler re cht nach W i e n und nach Holland; auch «' München wurde ein Mann, de« mit der Fälscherbaüde « Derbiudvng sieht, sesigenommen. * Haben Sie alte falsche Aähue? Hierfür höchste Vrck'e, auch tut* Vlattn, . Gold. «Silbrt, zahlt Sv'-talrst B r a n n st e iW ' e n, l. e l h d u r a g a i s e N r.!6« 2. S!; e (t <*. T ii r ft ’*► ssr i abs vtn Schlack'!licken. BehuiS Vereinfachung und L>.'r,ini/^i.üch!'kr V.'rfai,reubei Fceigabe von in Sajes gesperrten S.chmuckstü cken hat das Staats« l amt der Finanzen ongeortmet, daß Gesuche um Freigabe du Kant? ker sein