Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 435 (8.4.1920)
- Date
- 1920-04-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 488 Wirk. ÄomreMss Mor-e«zett««s 8. April ISAßm% plcher Schmuckstücke von nun an durch das'Saftsperramt' wkedigt tverden. -Älle Gesuche 'sind nicht mebr bei her. devisenzentrale, Wien, 1. Bezirk, Wipplingerstra/;e, Nr^ 34/> londern beim Safe sperr amt,-Wien, 1. Bezirk, Singerjtraße" 9?ri: 26; schriftlich oder mündlich einzubringen, welches bezüglichen Entscheidungen am kurzem Wege— im Ein- ^nehmen mit der. Devisenzentraie — treffen'wird.. .*!'Die Amerikanisterung des Salzkammer-ntrS. Aus Vatzbürg wird gemeldet:' Wiehier verlautet, 'hat ' eine xmerikanifche Finauzgruppe ihr Interesse für das Satzfammergut insofern bekundet, als an verschiedenen -Stellen > »'es Heeugebietes ' sowie in Salzburg'- selbst .und in Ischl itnwr^BctLiligung amerikanischen Kapitals großzügige Hotelitsib Bäd'eanlägen geschaffen werden sollen. Es käme'unter f" derem .eru neues' Hotel-'auf - dem Schafberg in Betracht. i elfter Linie sollen die Elektrifizierung der Salzkamme/- tbahnl die Ausgestaltung des ' Äutobusverkehrs, die AdapfierftM und Neueinrichtung der schon bestehende« 1 KekmrMe -.. vor wenigen . Monatenauch ein holländisches ' ^orzsortrum lebhaftes. Interesse., für dgs/SalZkamnreMrt und tzlapw dortverschiedene Unternehmungen und Grürrdungen. Kunmehv scheint aber ^die ameriküüischL 'FinanzgruppL in den Vordergrund' zu treten. / . - ' - ' ' Einbrecher in der awerifanischen Ausspeisungsaktion Die Hilisarbecker ' Karl: J a ros ch und Mhann flk e i's i n g e r wurden ut^ter dem Verdachte, einen Einbruch dm Mapaunrw. der amerikamsck en Ausipeismlgsaltipn in dtr .ioMauZksüffe -vcriibt. und Lebensmittel nn Werte von % Mi).— Möhlin zu'habest, dem Landcsgencht. emgelieferk. * Ei«e FuhrwerksunLernehmrmg der irrvaliden . KleiNfuhrrvevker. Laut einer. Kundmücbrmg. wurde -irr eme »^Mrchensunternchmmrg - der invalide.«- - Minfuhrwerfer' WienschdMjügedmkS.' Gesellichaftm. ch. .'-H " .ms Leben aenffen. Sitz:. LVkli, H'ermckser Hauptstraße 7. Als Betriebsgegenstand w'rd an.' MkbkN-r - Die' Besorgung' von. Manspvlten und'Sveditiops. arbeiten aller Art, wobei, die Ansführiuntz dreier Arbetrn unter. Verwendung., -er.. invaliden . Kl'tinfrikirwerlex sowie der Kleiniuhxwerftr. WrenS und. Umgebung zu geichchrn bat. GeickailS- Vbrer, sind - .die Kleuüuluwrrker Mach, XI« l., Schindler aaste 5, .MtzterMäM, ÄV., Villergaste II, und. Karl Siedl, MI.,.;Kauprstraße. 7. ..... ...,,, . -. ’•*; v; •/„ . ^Bereinsnschrichte». Mch'ch r i'ch 1 e n v o n B er ei n e n o..rs n a u dien: Füdisch *«* w ' . , . _ für, aste' Wiener Gl.uppM )— . -.vAch'a d e m-i s-ck'r't / -£'"rt-t u rv e-'rEch n-d' K chb/'n'e^- .'Heuke>nm 9 -UhrvormiltGs AnUschüßs i-tzü«-g: '10 Mr vmimt äg§ ch l e n a vve rs a nnnlung RefMNtz: Kollege-Zknuls. — $ ton t ft i s ch e - S e .k.t-ro tt l&t -d.chtzw'e st l r/thr n -B e zft' r k e. Wegm-deS'Feiertags entMt der heutige Vortrag. " > - : '' -;v\; ■ '; Adolf SLarrd-SListuttg. ,! -^itr'^die Adolf. Stand-Stiftung,.drr. -^Wiener Morgen-;e)tüng" sind uns als Sammlung durch Fraulrm Sar^si Blar^ m. - -- ' .. NW'irMioll- L- 80^—-. Heinrich Eid'ertr X 45.-.. Osiüs Knoll Sv.^- Samuel Griffel- L. 20.—. SakvmoN. Knvll K 20.— Ii.dGoldNber K10.—v Eika KnoÜ K o;.® ^Knvll X L.0.-- ' MHme«:L»LSS^. BisheraULawie'en. L -A.996. - - s . •. >• - Wen - MaMtSxerchti -' Die G r ü n w a r e n'm^S r k-t t' boYcit '• gestern außer-- orcheiitlich jchlecht .versorgt.-. Das')ganze 'Angebot umsflszte nur^ - istHättchon' Rüberr.-'-und'Wurzelwerk. i .- ' ' ' . - - *. .,.der Groß,mark'Lhälle wurde der-Berkäuf-des at^läudischen-^.Hrmmelsleisches 'zu 7Ö.Kronen? f-rLgesetzt. Der Absätze ch ab sehr schwach. «Das Hamnielfleisch wird, auch in- ^H-?nachsteu' 'Tagen' in' der Großnrarkthalle' zu Haben, -sem. HlefsitzaWSgaLtzin. Wien, ".in-' her -Woche-Hsw ,' - -tr, -7 .. 8. b.U Zum ,14. BppU' J920. ■ " Aff dtzr Woche vom 8. bt£ suttt. M, Avril d. A.' werden M'Wtz"Kff«SWtml-e-n;W* Wien 10 Dekagramm Rindffri ch pro Kopp-ausgegehen. Der Breis beträgt.L.98.— 'für 1 KMramM -.VüEes/^-.M.-.^ für-1 K'logrpmm Hinteres uM'MlM— für'-t- Kilogramm BratenfleM., Der' Verkauf driolgt Myn Mb-' tiennung - der >mtt Nummer" XXIl bereich« cteu Absch'nms' - des. ' Rmdsleifcheipkanjscheines, Infolge. B'-rröger png. der Travspo.rtc kapni.-re Ausgabe fei'.xns .der. FleischydUbrstellen an-'-diL -'Vcrbrgrichex erst SamStäg .den ^l y.' Avrils morgens, beainnen.') '. Ab Dtens gg den ist. Avril dü> fem-die.Rmdfl'MMagb.estesien ' .daS . erübrigte Rindfleisch au die - der ihnen rapomeiten KundeN''ohne.'Niiclsicht darauf, ob diese ihre Quote, behobeü staben, od/K niD,, verkawen. Dre. Kop'quote. beträgt auch.in/diesemHaÜe 10,<Dr?a.cha rrm.' Die, Abgabe geschieht.ebchiM zu bew vben'angesHrten Pi eisen.' Beim Bezüge der Züsatzguote -werden >dip Mit der,Mer.ll bezerchneten Abschnitte' des RmdfleischelukaüffcheineS ÄbrewGnt. . - - ,_ . _ '"efchlagNOkirne von EorneL Beef. Wegen der wörchMn. Wltierung und der Tatsache.'daß uns vielfach aste Beslay^'vou Kvuiee'vcn geschickt wuidm. ist es bereits zu ziernl'ch zaMich'en, Be!chlrgnahinungcn von Corned-Beei gekommen^. Es whi-den.-ei frl'ischhainrn und ' anderen .Bcrschlcißgeschästcn etwa 80ß7Dostn.Cvrned-Beet beschlagnahmt.-' . . . ' VerbiMgnirg' des Spinats.-Das Markiaint hat. wegen dcv'vegtrinevden Haüpterrre Mr Spinat die 'Preise siir S-pin-.it. beiabgesetzt. Dre Preise betragen nunmehr tür S-lengelspinttt nn Grolwandil st.7. - und >m Kleinhandel K ,8A0' tiit. da§ Kilogismm. Für Blattenpinat.nn Glonhandel X 9.— und'im'Klein» haud'el X lO.tto für ein Ktlograimit.. KarLoffelapsgabe. Von' DonneiStag bis -.'Eeimstagtvt^ben'-rm^Xl. Md XU. Bezirke airZlyndisck.e Kartoffeln zum Prflsti. ßost X'8.—-p,r> Kilogramm» und-.-zwar V- K lograutm pro Kopf," gegen Abtrennung des Abschnittes ,>L" bec Kartoffelkarte ausMedcn. -. .Zentralrat der deutsch österreichischen Arlegshesch^dsgtc«, Witwen und Waisen» IX.. Lintennraße 24 No-iaueitaieru", No dt aft> Für Muolied r. die bisbermi't Lebensmittttn noch niMl be^' lt wri'-rn. vo>- he-ne an Maidm I'l. .Mais.i'en, Hälse>'.tiüchie. -ameri'ansick"S-Trvck.nst>'»- ch. K-al;. Seife, Powidl uud tür Lungerik ank Mil Extrakt G fäir milbungvn), Kartoffelstöcken llesziere >n beliebiger Menge) und ^Lurivn"-Lchuhrrove- Bon.8 Ws S Nbr r>M Kmderschttde«. BirhRL Mck Kunst. Nenar^a^eebÜhns. - l-.Tir drci. Diebe", drei Akte bon Umberto Noiari.)' - Die Sache gibt sich sv, svic sie ift.'D-aö ist löfflich. Vom ersten Augenblick'ist'jedermann, darüber ün>.klaren, einen richtiglausenden Sketch in drei Bildern zu hören und zu sehen, der übrigens besser gemacht ist, als ihn ,die Fachleute, g-etvöhnlich für die Rauchtheater bauen, und jedrüfalls sympathischer, als so mapche aufdringliche Novität mit an geklebter LiLeraturf-afsade. Wie sich diese Darbietung in ein Theater mit dem Namen „Nenaissanc^bühne" fügt,' ist allerdings eine andere Frage. A".ch wird man nach birser Premiere, gar nicht mehr versuchen, Herrn Direktor Walden an das Programm zu -erüyrerndas er s'ch Voegenvmmen hat. Ob der neue .'Kurs volle Kassen bringt, wird die 'Zukunft lehren. Die Konkurrenz ist gwß. Bei.Romrcher oder im Apollotheater - bekommt man ja a u'ße'rd e m noch exotische Tänzerinnen, Trapezkünstler und -dressierte Affen zu sehen. -Harry Walde n als Gauner im Frack, ist natürlich vortreWch' und .hält den-Berg-leich -mit den ersten rrlännlichen Kmost-ars aus. Herr'Karl Etting e r^.als sein Sozius ganz ausgezeichnet, -insbesondere im.drittew Akt von ursprünglichsten Komik. Auch sonst alle Mitwirkenden verdienstlich und Frau Waldens R"gie sehr lobenZwert. Der Abend ist mancher schlechten Kinovorstellung vorzuziehen. - Ä. Arrs toen Thestern. Im B u r S t.b rate r morgen Fic'üag zu erhöhten Pt ecken, .nm emstudieit. Fbscns „E i n B o H s s ein d" Zur Aufführung. Anfang 6 Uhr. Im O p e r n t h r ät ec' gelanat morgen Freitag mit Herrn Äichäib Schub - r t als Gast „T re fl and" zur ^Auffühumg. Anfang V-6 Uhr. . E r i k Sch m e des wird Samstag, zum ersten Male nach seinem Urlaub und seiner Snsvendiernng w eder im O p e r nt h e a t c r auftmen. Kr singt den. Castro nn a i a z z v". Inder V o l k s o v e r smgr heute El'e B l a n d die Saffi im „)i-l g e u n e r b a r o n" zugunsten des Pensionsfonds dieser Bühne: , " Im A k a d e m i e t ü t ri t c x bringen Sonntag den 11. d. L)t., 7 Uhr, die W tgtreder dc-Z D t u t s chenVol k. st h e a 11 r ö Ibsens . „G e s.p e n,st e v1' zur Aufführung. Es spielen Frau Wagner, Fräulem MärkuZ' und die Herren Onno, Goctz und AskpUas. / ' Der mff. so -großem BeWl aufgenümmenr, von Oberspirl- Icitev Egon Breche r. Professor Ii'lius W o l f l v b n und I. D e n t s-ch (Jüdische' Bühne)' vcrayfLaltere „Indische A b e n d" wird, not geändsriem .-.und erwettertem Programm Dounerk-wg den 'blAprÜ »mMurleien Kon^etthanSsciale wiederholt. Kiirtcu im .Vorv«-karrf^.AmIewifh N ttivnal Fund. Bureau -WrrU.-''fti IirMaa'ffe, Z3 :' Jüdische Ärhelter-Konüimeenösftn'chäft. tl. BtMEgstfse,'..1^-"Ao'nMbwSkMe. ' BuchhaMluna Löwit, l. Notrnttirmftmsie 82, -Karttuvulmu und m der „WiMecMörgtu^itstnk"., yaschi «kl Größte Auswahl! Billigste Preise.» rft' tM Leopold Sleiuhart, Wien, i.,Biberstraße S. —-i-- -- 479/HO Aida, U.' Tabor siraße „JÄda MakrkabüUS^ i«t Wiener BürgerLheater. D'S .Drrkkrronm der S-tamsop^r,. des Bm'gtbearerS' lowie der Wwner BolksoM haben aur Erfuchsn der Amerikrulichen Kinder- HckiZabivn berettw'Mflst'zusirsaa^, für die am 10. April unterdem Protektorat, des Chefs der ÄmeMmischen Miffron M-r. Albert HMead' mit' den -Kräffen der Staatsoper statisindende erste Bil!>ncnauffLihrungber Oper Mrda Makkabäns" bre erforderlichen Dckoraliomm. Kostüme und K quisitcn zur Beriummg zu stellen. Der Brrlag des IorrrnalisterrverrrKSs rn Wilna. Uebrx Jniti-.nive des Schrifstellris S. S e i d e n bat vor kurzem der Ve-em der jüdischen Schrif stekler und Journal freu m Wilna euren Verlag begründet, wclcher, den Zweck hat, den Mitgbederkr des Per eines d'e Htlauskrabe diesir-literarischen Arbeiten zu ermöglichen. -DaS vi ganifatorische Grundprinzip des Bei Inges ist. daö aste' Nech'e an den herausgegebenen Werken und rbr ganrrr Ertrag dem Autor geboren. Der Verlag hat ^01»« Tätigkeit bereits beavnnen -und wird m der nächten Zeit eine Reibe von neuen-PubükattonencheravSbrmflen, unter anderem einen Gcdichtband von M. K n l b a k, ferner eme Geschichte der großen Nevolntiv'n m'R'Mändvpn I. Bäcker, einen Band Er'ähtungen von Dan Kap l a n 0 w i t s ch, eine Geschichte der debräischen. Sprache von M. Schn e r d' e r, e'ne Monogra die über Wilna von, Cb. L u « s k r, eine' Schrift von S. Seiden, betitelt ,V,slb,mdert Jahre IddischismnS", ferner Schriffen von S. L. Z i t r o n, Dr.. S 'ch a b.a d, tt.v Wlg 0 rskr, A. F r y dkin, I. Rvsenbaum und anderen. . - Zeh«tzo Epstein» Gemälde ..Christas", welches H einer Ällsstel'ung 'm London durch die jüdische Auffaffmig der Gestalt ' des Nazareners großes Ani'ehen erregte, wurde von privater Seite um 2100 Pfund Sterling'angekautt. ]üd, Turnverein Makkabi Wien X. 1910 1920 Schauturnen Samstag den 10. April, halb 7 Uhr abends, in den Sofiensälen. Entreekarten za K 8.— im Cafiä City, X, Werderfcorgasse, und zu Ii l2'50 — an der Abendkassa. rgw 3’*v 1 ''nmssckanLurnendesJ. T.V.MakkabiX. Nach meh jähriger, durch die Kriegsverhältnisss bedinx'e.' Pa"s' tret-'n die Faviritner Makcabim Samstag deu^ 10. April in den Sofieusälen wieder mit einer großangelegten turnerischen Veranstaltung vor die O.effentlichkeit. Das. aM loM lebhafte Interesse^ welches. die zionistische. Oeff-entlichleit jüdischen turne- , rischen Festen entgegenbringt/ gilt gesteigert diesem, durch seine mustergültig->unermildliche Tätigkeit so popa-' lär gewordenen Vereine. Dies umsomehr, -als mit Recht erwartet wird, daß unsere „Favoritner" gerade für das Schauturnen, das ihre I u b i l ä u m s v e r a n st a t« tun ge n einleitet, wohl ganz Üesynbere.Anstrengungengemacht haben werden. Werden sie doch'sicherlich zeigjsw..,' wollen, daß sie in den zehn Jahren' ihLes BsstairbÄE- ' waHre Arbeit/, geleistet haberw ' ' - > DÄß Makkabi X dieharte Zeit der lShtrw 'ftchS: Jahre so gut überwunden hat,' 'ist auf 6ie Vvr-. " bildliche Art zurückzuführen, mit der er fein Haup^ augennrerk seit jeher' seiner Kruder-- und Zöglings- Abteilung zugewendet hat. - Eine, Methode, die sowohl in nationaler wie in turnerischer Beziehung sich als-, bAd-ders fruchtbringend erwiesen hat. Setzt sich doch das' ° Grys der Turner und Turnerinnen aus den ehemaligen' Zöglirrgen der- Knabenustd Mädchenabteilung zusammen.' . - " Die -zionistische' Oeffentlichdeit aber wird sichÄx. .Gelegenheit nehmen, Makkabi X an seinem EhrsntÄgtz -ihre herzliche Sympathie zu zeigen. Gin Flugzerrg z«m Fliegen, Schwimmen nnv Antertanchen. .. Aus London wird uns berichtet: Bei dem ErMnungsbankett der - Gsftllschaft der Marine- Ingenieure hieltder erste Präsident, Pärlamentsmitz»/ ^lied Sir Fortescue' F l a u n e r y, eine Rede über bf£ nächsten Ziele der Marinetechrnk, in wslcher er nntev andereyr.ausführtei -Auf keinem.Gebiete hat die Technik in Mn, letzten' zwei. Generationen so ^'große. Fortschritte. . gennrcht als aus dem Gebiete des Marinewesens. - Diesem- Forischrrtte hat auch das Flugwesen feine-große Entwicklung zu danken, da es. die -wichtigsten Maschinen, von der Marinetechnik' übernehmen konnte. Heim es' auch unzweifelhaft ist, daß die Marine und ihrSDechnE sich zunächst . der Friedansarbeit ' toerde zuwenden, müssen, um. all den riesigen Anforderungen, welche, auf die leistungsfähige G-eschäftswelt. jetzt einstürmen, entsprechen zu können, so tvissen andererseitsdie^Fachtechniker ganz gut, daß sie nach'.wie vor -dem FlugMseU befrni ere ''''AüfmekksLmNt.''Hidrnsn müssen, da vuH" dieses - der- Friedensarbeit dienstbar. gemacht werdeff ,kann. Das nächste große Ziel der Maschinentechnik überhaupt ist die Schaffung'eines' Flugzeugtyps, welcher in sich' die drei großen Qualitäten vereinigt, in .der. Lust . fliegen, auf dem Wasser. schwimGhn und ins Wasser tauchen zu. können. An diesem Problem testbe ' jetzt gearbeitet und.' man könwr heute'- schon fügeü;, - daßes flck» nicht mehr'uw einen unerfüllbaren-TrsM!- handle. -- Oefterrsichischee Box-Berba»v. Freitag beu 9. d. M.' ffndeX'um 5 Uhr u« Domcafs. X, Smgerstraße.10, die-Fsrt-- sesung des Vrrbanbsrages statt. Me Bsrspsrt betrewrnbm' Berk ine haben zw er Delegierte zrr entsmbm. Auskünfte werben bÄ arrb wciteres nur schrckrlich durch die GejchLstsstelle drS Oester«.' re ch'.scheu Box-Derban-es, l, Weihburggaffe 4, erteilt. -I *: Hakvah-Schwimmsektiott. Das Training tvird Mittwoch den 7. April mi Brümilbad, IX. Borschkrgaffe, wieder o«fgenommen, und zwar für Herren jeden Mntivoch von 8 Uhr abends, für Damen jeden Donnerstag von Vs? bis Z W. .-Westen des beschrankten Raümcs können in jeher Gruppe -fest' 50 Mitglieder ausgenommen werden, weshalb sofortige Anmeldung an den Trainingsabenden nötig ist.-Das Training um Doniretk-» tag den 8, Aprrl entfällt wegen des Feiertags. - Gerichtssaal. Veruntreute MiLisueuVerLe. ' . Der' 27jährige Selchergehilfe Maximilian S 0 nba. haits sich, einen Passierschein zum Ueberschreiten der ungarischen, Grenze bei 'Bruck a. d. Leitha verschafft und benützte-ihn zn uwsangreichen Schmuggeleien. Der Kaufmann Mar Reiß aus- Budapest hatte ihm schon einmal Waren zum Hinüberschasfen nach Oesterreich übergeben und am 25. Mai v. I.. vertraute er ihm den Betrag von 233.000 ^Kronen in ungestempelten Noten sowie Schmncksachen im Werte von mehreren Millionen an, die Soubr über die Grenze bringetr^ sollte. Diesmal täuschte Souba - seinen Auftraggeber; er. lieferte einen Teil des'Schmuckes, der Grenzpolizei anß und erhielk dafür eine Ergreiferprämie pon 10.000. Kronen. Die restlichen Schmucksachen schenkte er ^seiner GLliedlen,-. den großen Betrag, der ihm anvertrant war, verspielte er innerhalb 14 Tagen in Kaffeehäusern. . Als Souba ohye Mittel dastand, wollte er von der Geliebten den Schmuck zurück haben und als diese die Ausfolgung verweigertes erstattete er gegen sw - die Anzeige.. Die. Behörde Befugte'.4«% nun mit dieser rnystsriösen Schenkung und es kam zutage, daß Souba dem Neiß. 233.000 Kronen sowie de« wertvollen Schmuck. rlnbvr.- schlagen hatte. ,] Gestern hatte sich Maximilian S 0 u b a vor dem Schwul geeichte unter Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Doktoy K am P, wegen Verbrechens der Veruntreuung zu ves> antworten. Der Angeklagte war geständig und ivurbe auf Grunde des Wahrspruches der Geschwornen M