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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-08 · Heft 435 (8.4.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 435 (8.4.1920)
Date
1920-04-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gelte Üf Men. Donnerstag " WienerMö-MsziMMA' Umstande scheint es jedoch, Hatz die Losung deS türkischen Problems nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen' wird und daß-wir auch in der Frage Palästinas'in nicht allzrr ferner Zeit völlige Klarheit haben werden. Tie palästinensische Judenheit ist jedoch des langen Wartens müde geworden und hat jüngst von neuem die Forderung nach Abhaltung' der Wahlep anfgöstellt, und die Zionistischen Führer Wertzmann und Ussischkin'habest ihren' ablehnenden Standpunkt ausgegeben und an die jüdische Vevölkenung von Erez Israel einen Appell nach reger Beteilignsig an den Wahlen gerichtet.' Das jüdische Pcirlanient, welches so entstehen soll, wird wahrschein, lich. für die erste Zeit keinen allzu unifangreichen Wirkungskreis haben und im wesentlichen wohl nur als beratende Körperschaft in Betracht kommen. Es ist jedoch ' von größter Wichtigkeit, daß die künftige jüdische Arbxit im Lande sich auf den eindeutigen Willen der jüdischen Bevölkerung stütze sind im.Einvernehmen mit ihr er« folgt. Die Wahlen selbst sollen nach durchaus demokratischen Gesichtspunkten abgehalten werden und die Stimmen der Frauen sollen, wie jüngst Weitzmanst bei der zonistischm Tagung'in London erklärt . hat, ‘ die gleiche Geltung haben wie die männlichen. ' . - -So begrüßenswert an sich ^diese Entwicklung .auch ist und wie sehr man sich darüber freuen wag» daß die jüdische Bevölkerung Palästinas sich zu einer Aktivität aufschwingt - und ihren eigenen Willen bekunden - will, so sieht man doch dieser Entwicklung nicht ohne Bedenkest entgegen. Die jüdische Bevölkerung Palästinas, die bischer nur eine Minderheit im Lande bildet, stellt zurzeit noch keinhomogenes Ganzes dar. Die Gegensätze zwischendem sogenannten, in den Städten konzentrierten „alten Iijchuw", der großenteils, ein unproduktives Esi-ment darstellt, das von den srcwmen Gaben aus dcru - A'.islande sein Dasein fristet, nnddemnätionalbewilsiten Judentum in den Kolonien. wölchrK auch in jenen Fällen, wo es sich nicht gerade unv Arbeiter handelt, doch geistig eine ganz andere-Klasse bildet, sind noch immer sehrbeträchtlich.' 'Das-von der Chaluksih gespeiste Element, das charakteristischertveise je nach den'HerkunMländsrn in zahlreiche. Gemeinden zerfällch hat auch nach Erez Israel eine Art-von Ghetto und .eine entwickelte / Ghetto- Psychologie mitgebracht, die trotz mancher Wandlung zum Besseren noch nicht völlig geschwunden ist. ' > - ' . - Wie geringman auch die praktische Bedeutung dieser aus den ersten Wahlen heworgehenden.Körperschaft einschätzen mag, so ist doch ihre moralische, Pedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Sie soll die Keim-' zelle bilden, aus-der sich die künftige Konstituante des jüdischen Palästina entwickeln söll, sie soll Parolen ausgeben, die in der ganzen Diaspora gehört werden sollen^ sie soll eine praktische Manifestation des neujüdifchest' Geistes in dir alten Heimat werden-und 'nach -zweitaitstn> Iahen das erste Beispiel einer autonomen.-ganz auf sich selbst gestellten jüdischen gesetzgebenden Körperschaft sein. Es liegt im Interesse der. großenjüdischen Sache, daß bei diesen Wahlen jenes Element durchdringe und sich die überwiegende Geltung erobere, welches durch die von ihm geleistete produktive Arbeiteinen inneren Anspruch auf-die Führung HE Die. ersten jüdischen Wahlen in Erez. Israel müssen zum Ausdruck bringen, dag das palästinensische Ghetto der Vergangenheit angehört und das jüdische Volk zu einer Zeit,, da es sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmxn-beginnt,, neuer Kpnschenund neuer Ideen wdarf. Das nationale Judentum in allen Ländern des Galuth blickt mit ge- Dannte'n Interesse auf die.Entwicklung in Pa-ästina H»d daß die Wahlen in diesem seinem Smne erfolgen, >4 ist heute der allgemeine Wunsch. ' " ' l - _' Politische Rundschau. Osterartik-elim Budapests* Tagbl^tt ,)Szozat" unumwunden . Ausdrucks Gr beklagtsich darüber, daß von kaiholischetz . die .sögesiannke Reversbewegung wieder aufgetaucht ist, durch' welche die Katholiven unter Ausnutzung des freundschaftlicher geworden:» B:rhäftnis.'es zwischen den beiden christlichen Konfessionen .ein. Wegjaufap - der Pcotestäntrn züm Katholizismus ohne Rücksicht aM die iMHlichen Bestimmungen iw --einör.. für'Me'' pr-Wanttfchs Kirche öeürvhlichen Weise .präMzi^rem Heftdstftm Wegwusen spirlt-der «US den ftützsten ^Mtürtkkmpfrn' her Lekanyi« R-rvers deza Taufendendurch welchen die Ungesetzlichbett h-eS Wegtau sens bemäntelt werden soll, die wichtigste -Ncolle. Bischof D'r. Naffay erblickt '.hierin das allmähliche -Auftodern eines neuen Kulturkämpfts in Ungarn, vor welchem die Protestanten des. Landes sich schützen Hüften. *Dier> Bischof MlLrt, däß...den Pwtestänten, .wenn sie . sticht hie Sünde.des Selbstmordes auf sich laden wollen, nichts anderes ÜbrigblLibeN' werde, als sich/ aus dem Bünhe mit den Katholiken zu befreien und allein den' Existenzkampf zu führen oder aber "dörb' 'suchet wo sie Stütz« und) PerMsidniS'^ finden. Bischof Dr. Raffay schließt. ' feinest Ärtikäk mit' folgenden Wotte»; Wir wünschen die christli'chS Richtung aus Grund wahrer Brüderlichkeit zu Mestigen, und waren der Meinung, baß die Partei, der christlichuntsonalen Bereinigung auch aus diesem' Grunds, sich mit den Protestanwn vereinigt .habe^ (§s liegt im Interessedieser Partei, es gbzuw'enden,.daß eine solche exireme Richtung itt ihr zur Macht gelange, da sonst die. Protestanten gezwungen wären, für .sich eine andere Orientverung und eine anöere P.'arierung . zu suchen. - . „Diskretr poliLische Ausgaben." Die Küsten der uyqarischen Ge«.enrevol«tio». Die ungarische Nationalversammlung hat gestern eine interessante Affäre angeschnitten. Es handelt, sich um die Verrechnung der bei der Gegenrevolution gebrauchten Gelder. Der Abgeordnete S m r e c-s a n h i brachte difte Angelegenheit zur Sprache und verlangte die Ueberprüfung dieser Ausgaben. Der frühere Ministerpräsident Huszar erwiderte, daß die Rechnungen vor den Mimsterrat. kommen müßten. -Der gewesem Kriegsminister Ft\ebrich erklärte, die Rechnung-* legung sei von einem Ausschuß, lder unter dem Vorsitz des Dr. Gustav Gr atz,stand, bereits überprüft und für richtig befunden worden. .Da. in der Rechnungslegung auch diskrete außenpolitischeAusgaben Vorkommen,, sollten sie stich t vor. das Plenum der Nationalversammlung / gebracht, t sondern einem parlamentarischen Ausschuß zugewieseft werden. Dieser amtliche Bericht gibt wenig Klarheit über diese etwas anrüchige . Geschichte. Doch geht selbst auS dieser Darlegung hervor,.daß im früheren Kabinett Herr Friedrich etwas vor Herrn Hüszär .verheimlicht'hat, was von dem Wiener Gesandten Gcatz und ihm betrieben wurde. Diese diskreten Ausgaben dürsten ' sich auf die Durchführung .der Wenschenverschleppungen j und auf — sagen, wir, publizistische Dinge in Wien be- , ziehen.. Dcinn bas Ungarn Friedrichs und Hotthys hat in Wien eine ausnehmend güte Presse. . / KLMfe am Z^ruez. Der „stkrainSkyj Ptapor" berichtet aus Ostgaliztcn: Irr Braby uub am Zhrucz hört man die Kanonade der holjchrwMcheir Grschütze, In Galtzie n, östlich. vom Bug, beginnen .dle^ polnisch?« Aemter, ihre. Ahreise vorzubereiten; , die polnische Zivilbevölkerung flüchtet aus diesem Gebiete. Lemberg beginnt sich mit diesen Flüchllinigen.zu.füllen,.''/.. , Dle WahlbsV^^unil in der Tschechp-Tlomakei, Eine Steve -ev Fr^r» Änitta Müller, in Preßburg. . PveßLurg, %., April. (Privat.) Byrgestwn. fand hier im großen. Saal des Reg!erungs.gebäudes .eine vom jüdischen Volksverband einberufene jüd'schr Masse n« Versammlung statt,, iy welcher Frau Anitta Müller aus Wien' unter stürmischem Beifall über soziale Fürsorge und jüdische/Nationalität sprach, Die Nednerin, die v^n dem Präsidenten des Hilfskomitees. Herrn Sandor Gestettner, und den Herr:n Bernhard Weiß und Markus Weinfeld -stamens des jüdischen Volksverbaudes begrüßt wurde, -sprach zwei-Stunden lang -rn -sesselnder. Weise - und forderte die Iudenschaft auf, pei den Wahlen für die süd'.sche Lö.s* emzutretbrn. Ihre Rede hat der nationalen Sache ersten großen Dienst geleistst, zumal an der Versammlung sämtl'che jüdischen Kreise der Stadt Teilnahmen,(besonders dir assimilierten Richtungen, die sonst' bei.solchen Gelegenheiten serttblieben. - - Dre Aurgst vor dem Kulturkampf in Ustgstrn. Die Protestanten fühle» fick vp« den Katholiken ' bedrängt. , . Aus Budapest wird, uns geschrftben: Dir „Wiener Morgenzci ung" hat seinerzeit gl sich nach Bor- - Ssfeytlichung des Berichtesüber den - Zufa>nmen,'ch'uß. der Ka holiken und Protestanten zu einet emh:itlich:n chrlstlichnationalen Partei zum Schutze des Christentums gegen die Juden darauf hingewiesen, daß ,diese Koalition n'cht von langer Datier werde seilt können. Dies hat nun auch der Budäpester evangelische Bischof Dri - Alexander Raffay ■ erkannt und gibt seinem iUnmut über.das Verhalten der kalholischen Führer LHaLUüber. den Vcotestauten in einem aundbenei-reaenden Kappeinziger Rs-lenr«-SaLt. .Das „Prager Tagblast" berichtet aus Berltu: Wie jetzt -bekannt wird,-hat Herr Kapp, Deutschlands Drei-Tage- Diktator, Gelegenheit zu-einer „Regierungstat" gehabt. ES war dies die einzige,- die durchgefühtt wurde, und sie bestand darin, baß-das für die jüdischen Feiertage reservierts Mazzoth-Mehl. auf sein- Gsheiß faisiert ward»/ . Die Hamhurg-^merika-Listie. . Wie es dazu kam, äaß Deutschlands' stolzer Besitz, dir Hambura-Amertka-Linte, unter amertkanischrr Flagge segeln wird, geht auS folgender Aufstellung über die SchijssauZliefecungspflicht- Deutschlandhervor;-. Es sind, bis jetzt ausgeltrftrt.worden rund etwa 3,800.000 Tonnen Schiffsraum. An großen und größten Schissen, auf die eS ganz vorzugsweise aukommt, hat Deutschland im ^ganzen 864 btftsstzn,- Diese hat vS. durch den Berfailler Vortrag auS'nahrrSlos ,.verloren und damit ist es aus der Liste der seefahrenden Ralionen einstweilen überhakpt ausgeschlossen, denn auch von 04 großen Segelschiffen, die Deutschland besaß, ist ihm gerade noch ein einziges verblieben. Wie sich dies« ZsvangSabgab« von .Schissen .für die einzelnen HauptoredereiM ausspricht."darüber sirchet sich tn der Zeitschrift des Deutschen Seeverein- „Die See" eine sehr an- Bor dem Kriege Rach der - AtiSlieicrunfl Darunter fitSfrvetö 1000 t 177 17 .. ,1 13*1 W » . 46 0 0 .i ftl 0 0 61 1 1 64 0 0 34 0 0 Hamburg-Ämcnka Linw •, Rorrde»U'ch<;r Aovd .... DsMick'Äuüral. Dnmwsch >G's. Hombmg'Lüdam. Dumplich.'G. HlUna'iim't ... . , . Kotmos-Lmie...... ^vstue-Lwe . . . . W e man st ht, ein gkradrzn k, aster Absturz, der daange» ttagene A.t,kömmen erst'verisiindilch macht. . » DM lS2»- . ih fl» Neue ttkr«lalf$M F>hr„ ht Ä- - Der Uk^g.^ ,gH.nsI-di-nli mrldil: Dir Äwlmtr »® vom 4. April in. Aß in Lemberg die vkrainilchk« K'ikwMi räle. der gewrskrftAprilutratSabgrardnel« Dr. H. K »t i t. fctttl Dr. Horbacz k tzft and der Prästkknt uknünWw LrhrttlnmdeA Wektkanswiez »rrh-fter wmdem Oie Oo5Mik»r«Wch«tn Vertzandlustge«. - Warfch/m, 7. April. (Furcksprnch.) Der pslnifch» Minister des Aüuß2rn teilt mit,, drß die polnischk Re» gierung bereit ist, am 10. April die Friedensvtthänh« langen mit Rußland zu beginnen. AlS Ort der &b» Handlungen ist Boris,ow vorgefchlägest.'Gobllld der Ndit' der Volksbeauftraiten die poln'scho Regierung von ihvär Veret'wiMft'it, B vollmächtig abzi'ftnben, in Kennst nis schrn wird, wird dis polnische Regierung den Beseht erteilen, die Feindsollgbeiten im Fröntübschllttt von Boris,ow 24 Stunden vor dem festgesetzt«« Dettum und der fcstzcs^tzben Stunde einzustellen. M«e christttchiszial« Kritik der Ve-ie»A«g- Der DorstanMer christlichsozwlen Deresnigung hielt gestern unter d^n Voxsitz deS Obmannes /Vizekanzler . Fmk eine Sitzung' ah.!Jm Zusammenhang mit Reise des GtaatSkanzttrS und Mehreter StaatSfettetSke nach Rom wurde die autzenpolftifche Lage erörtert.. Ferner wurde die Ankündigung von Neu.waHlA,n für den Herbst durch den Staatskanzler sowie hie Rück- Wirkung dieser Ankündigung auf die innere Politik besprochen. Die Vorfälle in Rennkirchen und däS hierbei beobachtete Versagen einzelner Organe des öftentliche« Dienstes würde als Symptom der immer mehr zutö^e tretenden Rechtsunsicherheit einer scharfen Kritik unterzogen. ' , ' - - / ■/-'-/ Vuffvrderuay zur Demisfion der Drsler Landesregierung. Innsbruck, 7. April. (Privat.) D'e Deuifchbemökratifche CeliunungSg-eme'.nfchaft, die mit so großem Erfolg in de« „Innsbrucker Nachr'ch!en^ die AnWüßbewegung Tirols an Deutschland eingeseitet hat, fordert heute mit Rücksicht auf den Mißerfolg, den sich (frV. Landesregierung bei der Entsendung rin r Aborduung - nckch Wien geholt hat, die Mitglieder der Landesregierung auf/ ihr-gegebenes Wort einzulSsrn unh die . Mandate ntederzulege r. Die sozialdemokratische >MrlkS^ Leitung" erklärt in ihrem. Artikel ebenfalls» daß dry Landesregierung nichts anderes Übrigbleibt, als ihr Mandat zur Verfügung zu stelle». j Die sranzösische« Eiseuhahnwageu. Mit der französischen Regierung wurde bekanntlich ein, Uebeveinkommen getrossen, daß sie für bi« österreichischen Staatsbahnen 1200 Eisenbahnwagen liefere, damit unser-« Aagenmangel, der sich insbesondere bei der Kohlenbesördoruvg stark fühlbar macht, einigermaßen abgeholfen werde. Diese Wagen werben nun in größeren Gruppen' zusammengestellt und gruppenweise von der nach Paris entsendeten Kommission des österreichischen AerkehrSamtes auf ihre . Eignung geprüfte Aach. Durchführung der technischem Uebernahme werben sie nach Oesterreich abbesörl Die Bezahlung erfolgt für jede Übernommene Gruppe. Welche gaterefie» besdrge die «rele-eaphe«- Kompag«ie^V Seit einiger Zeih wird in informierten Kreisen erzählt, daß hie Wiener Nachrichtenagentur. „Delegraphen-Kompagnie" von der ungaxischrn Rrgieru»- angekauft worderi sei. Dätsache ist eS. daß die genannte Agentur in den letzten Wochen aus Budapest tendenziSfL Meldungen an die Wiener Pref/'e weitergibt, die alle dön Stempel her Unwahrheit 'tragen und nur . den' Zeinen Zweck Verfölgen, die S'ftntkiche Meinung' des Auslandes Über Ungarn , und s:ins Nachbarn itvezuführen. Meldungen über bolsch^wikifche Unruhen in Rumänien und Jugcs awien, finanzielle Schwierigkeiten der rurnänMm Regierung,usw. habe» immer, ihren Ursprung in Budapest und werden durch dis „Telegraphen-Kompagute" dlcnftftfrig. weiterverbreitöt. Auch alle ungarische Meldungen über Mstungma, die durchwegs gegen L^esterreich Stimmung machen sollen, sind in den Ausgabe« der genannten Korvespöndenz zu finden. SelbstverstäMich werden alle diese . Tendenznseldungen auf das Konto der Wiener Presse- ' gebucht.und die rumänische und südflawischö Regierung, die von bi;far unterirdischen Tätigkeit dös Herrn Hdrthtz. keine Ahnung hat, glaubt, es handelt sich um eine Hetz.', die ihren Ursprung in Wien hat und die Kasten trögt dann Oesterreich. ES wäre höchste Zeit, daß die Wiener Pres,'s den Budäpester Meldungen dev . „Tel.-Komp." die nötige Beachtung schenkt und die Budäpester Preßmache durchschaut: Das amtliche Körrespondenzbureau weigert sich-schon lange, die ihm aus Budapest telephonierten Lügen weiterzugeben und wirft den größte» Teil dieser. „Meldungen" ln den Pepie.korb. Wenn Herr Herthh Pcopazanba tveiben will, dann soll er sich sie. auf eigene Kosten in fötfto» Pest besorgen lassen,

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