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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-04 · Heft 432 (4.4.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 432 (4.4.1920)
Date
1920-04-04
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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—- Men, SvMag tf SLeuerfragekasten. i „ 53 t t ‘ö k z: Falls @ie Ihre Bilanz mit Sl; Mär, eintS Aahtes MchLcken. soist der Fassion pro ISIS diejenige Bilanz Dgimnd-.zu legen. welche mtt 31. März 1918 abschließt» F r t i* l a d t%' Wenn Ihre mitten und Kriegs nile Heu angemeldet und vnrrollbczejchnLr,.würdenwerden -Sre Jkncn anstandslos, srervgeben. E'e rtz u w a ch s st e u er:' Der Werlmwacks an IorriitSNtt'den' dttsr im - letzten (KnegsjahreV KnegsgrschäflSicchre gfahfenhadkri. ist abgesondert zur Kriessneuer etumdekennen. e'z'ü'g'Z'r e ch t; Lstnn:Sie d"as BkzugsrdchtZuf die jungen ßalyo > KphlM- Akürn verkauft haben, so ist der hieraus erzielte öerätrßeriküäsdetrag . emlOmmensteuerpflichtig.. -'- D ä r l d h e n: Das zur. Bestreitung Ihres Ledensunte, Halles - z-nsenlos aufgezommeni Darlehen ist nach der jüngsten Praxs drZ VerwaltungsftrtchtöhoseZ mcht emkommensteuetpflichkig. ' * Versinsnachrichten. Mäcksti dft e'-it v o t! Vereine n e rsche i n enaus- »ahmslvs nur am Tage d c rV er a n st a ltung.) Heute: r t s ch a f t s g e m e i n s ch a f t j übt f cfj et 5 e it b e. i,jo 1 Jb .e t e rDeutsch.österre i.ch.8. fordert ihre (Am W.< A w.‘ OlV’ :A .1a Wiener MörgenzeKnng r«»M® i9» mm M-6 M^'ffachMittygs zu beheben,. ünd.i verweisen im IdiUW..Wf .d^d/n dreiem.Blakte Um 28. d. M.' erschienene An- Snd.tgM'g. n'^ fb r ä"i s ch e r K d n v c r s a ti o n sklub. ilm^'W ddendZ Geiieralvetsümmluna und Wahl eines neuen KlMirekO'5ÄrtTaborstraße>1, Exporlakadeutiketverein. — Ox-gE ^S.-.t-r.P w. d e.s.H echyluz. ^Um.^.4.lchr^vach- BMäUniMAg MLokale, XX..' KäU Merielstr-aße..ki/l. Be- «prWün.q'üver Bc'rieilung der Arbeitsplätze. Änschlreßend Vortrag rS''Chaiv^'S e e m a n-n' .ü'h e r T r'e r z u ch v — 5 ü d i.fch -Akademischer > K u l t u.r D e rband inb'U e^'Ausichtt'.sttzultg; 10. Uhr vormittags Plerrarver- «mluirg. Die Zusammerrkunfl am 4. d. M. findet n t ch t |taO. Briefkasten der Redaktion. ,,-'.^AHSttffeinL St-umpergassa.:^ 7Adresse: -Scmt erg.. nl. lindeg o- 7^. Wegen Gcldüverweiiung muffen Sie dort selbst;en.! 13 Inif Vor VordereitunKsknrs rur Aufnahme in cbg Jüdische Realgymnasium sowie in alle anderen Mittelschulen beginnt wn 15. "April. — Anmeldung tätlich (ausser 'Sonntag) von &—6 Uhr, IfM Obere Donaustrasse 91 (JugendhVm); oder Montag, Mittwoch, Freitag 2—3 Uhr, I., Fleischmarkt 18 (Prof. Weil;. i -Für die toitungDr/Phl Goldberger. j. .... •■. ■•••-•• ■■■ .,■■■. , ■-. 167» % . Der Markthericht. "■ . - - :r Büchstage war gestern EdWM.nkleNpußcrörldenlltzch lebhast..'.T;o^Lktü ging der Absatz, in d^r. G r o ft m a r kth q l'; I pt -mic .{cfet, la'nßtam’ Dor 1^, da das gefrotcne Hammel'- stetfch zu.X..70— . wenig Anklang fand.^ Der Gr s)l ü g e l- » ä r k t war nicht beschicke " ft 7 ' i . ''.../.‘ J.; Am den F i f ch rit ä c! t t-n' wüten' stur' grivässette Schellfischeezu haben.? - ■!. . ■ uv.:.. . Am Len Grü n waren 'm a r. k t e n waren die ZqfuhreU-mo'hl günstiger ansgeMe»,^'so.daß ber' Bebarf mit Sr-üuem''G emüf-e vollkoinmetl hätte.gedeckt werden können tro^dcnt bl eb das grüne Gemüse eher vernachlässigt, da ein großer Teil der Bevalkernng d.ie . e n o.r. mn ' B^ r e-.r. s e ..nicht mehr bezahlen kann. Eharakteristvch ist.es,, daß. trotzdem grünes Gern nie uarrätig war, Sauerlram . unser . Anstelle^.. ..ve-Uauft rvuLd-.'.. WUdem Naschmarkt war^n, auch Aepfel zu haben. 5 7 i (■■■■>. : , Tr—.— -r<' . . Mine Nnrzunix der Brotnnd MehlquoLe M B Ofterbrotbezreher. . Die Korre'pondmz Wilhelm meldet: Alle jene, die zum Bezüge von Osterbroten („Mazzoth") berechtigt-sind, können auch ihre regelmäßige' Mehl- und' Ärvtauotr 'beziehen. Diese Verfügung »urdr deshalb getrosfen, weil dre Osterbivte teils freihändig gekauft, tM. nl-7 L i e b e s g a b e n aus'- dem. AuZKrnde.htehergebracht sind, was..sm Vorjahre nicht der,Fall.war. indem nämlich rm Borjahre die Zuweisung aus staatlichen Mehlvonäten etfolgen wu^ 7._• , 7 > KvrrsuMver^r« der BasKangefteALeu. Wochevom '6.'-bis 10. d.'M. Verkaufszeit: lfi% bis 1. 3v$? 5'Ubr,- Ecrwstag -von '78 bis 2 Uhr.- DienStag'Nr. 1- bis- IOV, Mittwoch b.s 20e)0,. .DvrmrrÄ-ag bis -3000, Freitag hiS..ß00(^.Sams't.ag über 4(<)y. Im Lotai Rockbgasie: Portuyieftsche'Delsardinen m Bicrt'lkilodoicii, Alaska-achs, Een!, Senstiurkeri ' Feioni, TchUtN. Rum versüßt leere Flaschen -- adpebkip, Hvüs slüsngl-s Äialr.,Himbeersaft, schnitffest: Marmelade, Dor-i-ptzaumyn, Bfefsrr .ganz und gemahlen. Paprisa, Zimt, Kümmel,...-Zwiebel getrocknet. Original Pilfnerb:er,7 ^Sv-So"- Kaffematz, Grats Supreniuürtel und Tabletten, Mmol in Flasch'eul — Im Lokal Echattenbastci: Mahlpiodukte nach Zuweisnng, Schwe-iietett. Eier, Malzdonbyns (Rest .Tvilettc-Ncmseite, Wafchfrüe und. Matchpulv:? gegen" Manen, Hosis flüssiges Malz, KinVtr'iü-iißen Nest)'. — Rayonierünaen 'wollen zur Berme'.duiig ollz'ii.araßm, Audrangetz tuulichst am Einlausslagr in der Karl.ckn, I., Echrttenbaste:'6, 1. Stock, von" 8 bis 1 und 3 bis ö llhr lSamsta.a 'von 8 bis 2 Ub.w vvrgenommen. werden. Daselbst such. Entgegennahme von Mitgltederanmeldungen.; Erster Wiener Konsumvereine For-tsetzimg . der E i e r a b g a. d e in den Magstziuen 37 «tl'S' '7^ des 13. Bezirkes sowie in.den MagatN'.eil des 1b. bis emschließlich' IS. Bezirks, und rn den Magaziucu. d»s 1., 2. und 3. -'Bezirt'rs, .1 Stück. für-dir Person, rn der gewohnten.- Weise ab S umöjag Len 2. Äprtl,. KLirtofielabgvbe. Vom Montag bis Donnerstag.werden iw X, Vezitk ausländische Kartöffem, .Kilogramm ^r.o Person, gegen Aütt rnnung des Abschnittes „kf der. Kartoffelkarte, znm. LL-ir^ÄOÄbsv.b.7^- pro Äilojtramm abgegNev. " . Margarineabgabe. Vom 4. bis 10. Avril werden bei den städtische« MargälincabgaLestelleri pro Persou 12..Dtkagramm Margarine zum Preise von K 12.72 gegen Abtrennung des ^kl"- Abschnittes Nr. 188 und der beiden Abschnitte Nr. 186 für nicht* rahoniertes Fett der Fettkarte ausgegeben. Organisierte Verbraucher erhalten-12 Dekagramm/Scktyeineschm.rlz zum Pteise von X 13 72.- Itattettische KLrlvffela'für Wkea. Der Kleinverschleisi" p'eis wird sich' infolge HZ ungnitsiigen Standes unserer Valuta und der höheren Frachtsßesen auf etwa X 8.— für das Kilogramm stellen, st' >'7 7'' "7' -. *• * ■ ' •'*' ' VerÄaufa^la« der „Stafa", 13. bia instlastve 17. April "1S20.' P a r t e r r e k o k a l: Bor- und nachmittags je 159 Bezugsbücher, bezw. Leginmationskacten von Nr. 7000 angesangen. aufwärts, so daß. Samstag mittag dze Bezugs« (Legltimations-Kartennummer 8350 mletzt bedient wird. Hier ' wud verk mft: Herren- und - Damenschnhe. Kinderschuhe, daneben Halb'ch'nbe und Pantoffel, fMier Hais- und Kückengerälschrften, Parfümerien und Seifen, Leder- und Gllanterirwaren. Nadlerwaren und Kurzwaren. Her,enmodcartikel. Hüte und Kavven. 1. St o ck: Bor- und nachmittags je 150Bozugsbücher, bezw Lraitintauonskaiten, von Nr. 88.'>9 angefangen am.wä'.ts.sto daß Samstag m ttags die BezugsbuchstLegil'wationS-. kartcn»Nummer 9700 zuletzt bedient wnd. Hier wnd rerkau't: Herren-, Damenstind. Kinderko.n^ek'ion, Stolle Nr Mäntel und Kleider, Herren- und -Damenwäsche,' Wäschestoffe und Wirkwaren.- ' Zentrakrat t»er Ssterrrekchklchen Kriegsbeschädigte«, Witwen und Waisen, IX, Türkenftratz« .24. Für verbenotete Invalide und K- 'ege>switwen.: .Hülsenfluchte, MaiSmehl. Maisgrieß. Salz. Seife. Reiskvnserven. Zwiebeln und Powidl, für letzteren ist ein Gefäß mitmbrmgen. Verkauf nur an M'tgl,eder. Borzuweisin.-ist .Ml'gl'cdslarte. .G.-Formulare, und Dokument.-. Berkausszcit von' 7^9-. bis 3 .Uhr nachmittags.. ' Bühm^ Md Mn nU v »;■ - ■ ■ Aus feen Theatern. . -O v e r n k h t a t.e r. Sonntag den 4. d „ . »Die Meisi'ersinger'vdittNürnberg". Stol-insr - Herr Richard Schubert Bei ausgebobesiem (k?hresadoiinement. Zu besonderen Preisen. Anfang.Vz«. Ubr..'^-.ä'DWt.tg. d M.: „$« Zri berflöte". Mr.'.-d'j§fe Vorstetttzng werden..Mickerrc-, und Galenesitze sowie Eintritisfarten rn das Partk-rre und in tie iV-ilerie n chl vkikäull. Ankana 6 Uhr.' — "Mittwoch dm T; b: M.: „Tannhäirjer". Tanohäuser — Herr Richard Schubert vom Stadttheater in Hamburg als Gast, Bei. ansarhobencm Jahresabonnement. Zu besou.deien Preisen. Ans mg. 5 Uhr.- Donnerstag de« 8. d. M.: ^Di.e Gezeichneien^. .A'D'ng E/z« Uhr. A. Freitag deri 9. d. M. : „Tiefland". Pedro Richard'Schubert vom Stadtthrater in Ham> urg als Gast. Anf.tng * i * 3Ul Uhr. — , Samstag den lv. d' M.'st ' ^La'vallsrja ruMesvs", ,Dcr Bajazzo". Anfang V,7 Uhr; - ' , •'. - ■" ' ■ •’ ’ Me verläute.V .hat das B u r g t h e ater <5Wtri H arrpt m o n nsts biäniatischel Phänchsie ,D e r ffltije mit .feer WM--.von K o r ng .0,1 d .Hierauf, ist-S. trindbergS »K y n'i g i n C h-r ist i n ÄMchi genommen. Für zwei Dutzend Stücke, dke ndch aüs der Aerä' T Ü i m i g und M t ll e n k o v r ch stammen, d'e aber Direktor H e i n e n i ch l aufführen will, würden den Autoren P ö n a l e b e t r ä g e bezahlt werden. . 7..- :... Im Bu r gib e a t e r gelängt nioraeit bei aufgehobenem ' Jahresabonnement zu erhöhten Preisen dasLustiptel »Doktor K lau s." von-AdülvhL'A'wn,re zur Aufführung. — D i e nstag den 6. d M. wild .„C ä n o t d a^,' ein Mysterium von Bernard S> h a w,. deutsch' von Slegffird' T r e b l t s ch, aufge» führtz Mist tw-o ch. feen 7. Ä. M. w-rb das Lust'Ptel 11 S ch.-w e.st er n.ode r C.y j a y o vorn S p a" von Artur S ch'n i tz.-l e r gegeben.. / Als Ääcklste/Schauspielifei'be't des. W euer Jfoito d r e nh a u f e/s > gelängt ' Friedl Sch.eyvogels' Dratnä »K ars r -it fi7i(‘-wt'ArausfÜhnätg^J»»zenirnmg7 des Werkes leitrt EgoniB r e <ff e r, -der Puch die Hauptrolle darstellt. Die Premiere.H.für-.ben.1K..d. U. ckestgefktzt. . 7 R e n a i f f a n c. e - Buhn e.. DieMaq. hen 6. bis Montag den. 12.. b. Ml: »Dre drei Diebe*. Auftretett Harry Malden. Arisang.7.'Uhr. ' ' ' Herr- 'G'e ras ch traf gestern aus der Schweiz m Wien ein und<n'mßlt snne Tätigkeit am Bmgtbeater wieder aus. Gleich nach: Ottery. m rd die'Eßlscherdung'fallen-- ob. der.^ Künstler im Bechgnde. dtL.Buxkthräters. vtthlnbt..,-st Assred L i.n'd t. vom. Wiener Komödrcnhaus wurde als Reg'issctrr' fÜr' eltte'MslaudZtvuruee der Opelndallettpantomime veipstrch'te't. - - ' st -- ' - - ' - '' Volkstümliche Kurse an feer Staatsakafeemre für Musik und darstellende Kunst. Um den-breitesten Schichten der stBevöllerrmg-eine Vertiefung und Veredlung ihres MustkvcrständnisieS. zu ermöglichen, wird . di^ Staatsakadenrie, für Musik und .darstellende. Kunst, im E nvcrnchmen -mit dem PoilshildunMimt-e, vom Avril. an in den Abendstunden allgemein.zugarirMlksliirnliche. Akademie». kmse - abhalten.-Dieersten Dozenten der Akähemie, wie Profesior H a b e l, Professor S t.öhr,- Professor Mandhczewski, Ptoscssor 'S ch r ok e v,.P-osessor-H a b ö ck, Professor Marx, Richard 'S pc ch t nfw., haben sich in dm Dienst der Sache gestellt. Die verlchirdenstLN interessanten Themen aus. dem weiten Gebiete der' wie .Allgemeine Musiklehre, LthythmuÄehre,Musikalische Törmlehre, Entwicklung der Klaviertechnik, Eniwicklimg der Geigentechnif, Das Orchester im Musik« drama, Technik des Gemngsvo.rtragss. Stilistik des Kunstliedes, Entwicklung der Oper ww., werden - zur -Sprache kommen. Auch eine Reihe von musikalischen Musteranffühtungku wird' im" Züsamnienhange mrt den eirr-elnen Kursen veranstaltet werden. Eine Gesellschaft zur Pflege jüdischer Musik LttLoubon. . I In L o n do. m ha^-.sich - eine -'G.ruppe von jüdischen JnteÜ'ektuelleir zusammerrgetan, um die Pflege der jüdtschen 'B'öl k's'm'u'fi? zu betreiben. Ditz Bereinigung hat einen Appell zur Mitarbeit erlassen, in welchem sie auf öie Unterbccchilng jeder schöpsgrischen jüdischen Tätigkeit in Osteuropa und namentlich auf die unterbrochene Arbeit der. „Bereinigung für jüdische Nattonalmusik* bt PeterST» «(.. hinweist. Diese Gesellschaft hat seinerzeit im Lerefe» mtt; bet zur Erinnerung an Birron GünSburg begründete« > jüdisch-ethnographischen Expedition durch Jahre fleißiger Arbeit . - etliche tausend von Volksliedern und synagogalen Melodie« aus-allen Teilen der Diaspora gesammelt, zahlmtche Sammlmt-- J gen und üfiet 160 ^jüdischeKompositionen. veMfentticht. Diese ganze Tätigkeit steht-nun still und muß nun Hu Weste« fortgesetzt werde«. In Lyndon ist eine Gesellschaft zw« . Studium und zur Pflege -jüdischer Wusif in Gründung begriffen. Der Appell, der sich an die Oefsentlichkeit ^wendet, haben unter anderen L.. Sam in sky, der gewesene Präsident der ethnographischen Expedition GünsLurg, Max N o r d ä ü, Paul Goodman, Präsident der Bne-Brith, Dr. Joche l m a n n, Präsident der jüdisch-ukrainischen Föderation, rrnd A. Id elsohn unterfertigt. Direktor Felix Weingartner ist ans der Rückreise a»L Rumänien, wo er mit außeroidemlichem Erfolg. als Opernfeirtßmt gasi-ert hat, in Ma land ernpei rosten uvfe wurde r>naeladen, in mehreren Stad eu J'alieuö in der ersten Apnlhälne Dvernansiöh'ungen zu lerte«. Er «rrd vor allrm m-morerq Wag« rs ,Walküre* d'rrgiSliem Ei»e öswrrcich sche KmstMrSstelln»a i»"«chtrn»e«. Wie „Dagens Nyhete^ und „Dägerrs TiduMg" berichten, findet in Stockholm gegenwärtig eine Ausstellung von Werben^ deL - Wiener Radierers Engen Milch statt, die Mit ihvem ,ck>urch bse bekannten BerhLltnisse der »«glückliche« Kaise»- fladt" ungewöhnlich billigen Preisen Aufsehen «erregt. Die . Blätter rühmen die delikate Technik und den duftigen «nd feinen Ton der ausgestellten Radierungen und Lithographie«. Eugen Milch lebt als Arzt in.Wien und hat in der letzte» Arrsstellung des KÜnstlerhauses einige vielbeachtete Blätter ausgestellt. Es dürfte dies seit langer Zeit die erste östeep reichische Ausstellung in ^Schwede» sein. | Wleher rschTineu des „Hasthiloach^. 'Der ,HaWkoach^! .' bis vou Achad Haam geMNdete und längere. Zeit ' leitete führende hebräische Monatsschrift, welche sich vie. größten Verdienste um. die hebräische Renaissance erworbe» \ hat und die besten Köpfe, wie I. Klausner, Sen Dichter B i a l i k und andere, zu ihren ständigen Mitarbeiter»' zählte, feer in der letzten Zeit jedoch infolge her Kriegswiwee» in Rußland eingestellt, werde« mußte, hat. wieder te> Palä st i n a unter der bisherige» Leitung (Dr. I. Kla»S«ech . zu erslheinen begonnen. - , ' Sine «ene jüdtsch wiffeuschastNch« Zeitschrift i» ViMffit, Seit kurzem . erscheint in Amerika eine neue Zettschristr ) „Journal vf Jewish Law and Philosophy" (»^Zeitschrift fLe jüdisches Gesetz und Philosophie^). HerauSgebees; und Schriftleiter ist der ans Galizien stammende HrosestftP , an der Jüdische«^ Hochschube in Cincinnati, Dr. DavW , Ne u m a.r k, der, Verfasser. zahlreicher sruudletzendü!. , fophifcher Werke in hebräischer,^ deutscher and eugüschM Sprache. E.. Der „Rene Geist^Verleg in Leipzig derschickt über ftfeßb--. erst kurze, aber lebhafte Tätigkeit einen kleine« KaiÄdK.\.j Brennende Tagesfragen, Politik, Völkerrecht, Geschichte, Philo» - svphte, Bolls>virtschaft> Soziologie sind die Hauptgebiete, auf denen sich seine Unternehmungen bewege«, und bekannfe^i angesehene Autoren, wie Hans Blüher, Fr. W. Foerster,? Alfred H. Fried, Kurt Hlller, Heinrich Lammasch, Graf Max Montgelas, Franz Oppenheimer, Max Schelet, Leopold ' v. Wiese, sind vertreten. .DaS Heft wird auf AnsojcheSvvt^ kostenlos vom. Verlag zugepellt.' >. - -! ' : BLcherei«la»f. Dr. V a r » « Salv: Die JM*tikogti. aus dem Wiener Kongreß tLSwitt. Brun» er Covstanti»r Der Judenhaß und dre! Juden (Oesterheld L Co.. BerlmV B r o fe Max: Svz alismus im Zionismus kLönni. Affenl. W i e « e z M ei r r Mcsiias. Drei Drchtungm lLSwrt-Berlag, WienX K a«sm a .« « Eduard: Mutter lD-'Ltschvsterreickickcder Ver!ag, Wrr«). > Singer Er ch: Heiterkeit. Gedichte iE. P. Tal L Co., Wen). S o ff n e n i ch t i ff Hugo: Die Legende vom weltverkommeuen Sonka -G. P. Tal & Co . WrenV H a u p t« a » « Gerhsrt: Der «e»ße Heckaud (S. Fischer, Berlin). Sport. Spiel — Sport Stafeio«. 6 Im Saale des Bevbanfesheimes in der Königseggasie fand am Donnerstag die vom Eizebürgermeister Winter eingeleitete Diskussion Lber »Spiel, Sport, und Stechw»" ihren Abschluß. Wie dar erstemal sprachen auch diesmal' die 1 wenigsten Redner zum Thema, sondern es kam', wieder zu einer Auseinandersetzung zwischen den Vertretern der söKaldemokratischen Sportbewegung und jenen der bestehende» ' Sportverbande, die von der Gegenseite immer als bürge» < liche bezeichnet werden. Zum erstenmal gelangte aber:auch' in einer Versammlung der Arbcitersportler der Vertreter der jüdifchnationalen Sportbewegung zu Worte, der mit großer. Ausrnerksamkeik angehört wurde. . Herr Artur Paar, der zweite- Vizepräsident her Hakoah,' entwickelte in .jn^ nemtct tytebe die Ziele und ^Lstrebüngen der jüdischen Sfwrtbewegung,. die mit der^ sozialdemokratische» einen wichtige«" Programmpunkt, den Sport, in die Massen zu tragen und Spitzenlerftungen nur als Mittel zum Zweck ansieht, gemeinsam hat. ...Zrrm Schluffe seiner Ausführungen verlangte Herr Baar von den.Arbeitersporilern und ihrem Verbände, dem »Väs7, eine zumindest neutrale Haltung gegenüber . der jüdischpätionalen Sportbewegung, die nur arrfbauend wirken . will und. weit entfernt von irgendwelcher feindseligen . Haltung -Menüber anderen gleichartigen Bestrebungen ist, wenn sie auch aus anderem Lager kommen. Die Ausführungen des Hakoah-BertreterS fanden überraschend viel Verständnis. Der Präsident deS „JÖaß", Landesrat Bollert, rechnete in einer längeren Rede in schärfster Weise mit der bürgerlichen Sportbewegung ab. Die Rede war aber trotz ihrer rhetorischen Schönheiten ein Schlag ins Wasser, da es de fiwto keine bürgerliche Sportbewegung, gibti Wichtig ist, daß der Präsident des «Bas" erklärte, daß sich feine Körperschaft nur als Zweckverband betrachte und mit den bestehenden allgemeinen Sportverbänden in Frieden leben wolle. Seine Rebe gipfelte tu den Worten-, Die Sportbrwegnng kan« «& abac ohne *r.. jiiiimww'iil i. '.Mwutift 1

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