Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 432 (4.4.1920)
- Date
- 1920-04-04
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I Nr «SS Mm. Gotmtag; M««ee Morgenzertmtg --- - --— -—...——.—|——~~— —, - - — - ---- - — - 4. «pÄ 1920 ... iiiTO.*w^««.i»Binii-nMw>*iyi»Wi ■MAnriPM« Im »Vas" gemacht werdenaber niemals gegen ihn." Do iemw anzunehmen ist. > daß auf -der Gegenseite dieses ®e> ßreben besieht,' muh sich-eine Basis-für Verhandlungen finden vffen. '•••''■ ■*' :.v v -''-Dv.- NSekeS, der .Präsident deN FutzballverbandeS, i^gte «euetluh^ auseinander, daß ' -eS^ 'keine bürgerliche SportrewegLNg - gibt -und daß auf .Seiten der bestehenden Verlande •'' hkc ' darüber Klage geführt-werde, daß der »HaZ' ihneU-Las '-Arbcktett erschwert. Sä wies er darauf hin,' datz ler'^MaS"^tSkür"FutzbckllbeÄandebei der..Erwerbung von Lporthlatzmr hinderlich' gewesen sei/so Zweimal, wo es sich «m Spor/iplätze für die Hakoah gehandelt, habe. Letzteres vurde von Ländesrat Volkett teilweise widerlegt, der im übrigen Erklärte, dah der ,.Vas" es -sehr gern sehen Würde, ventt die Hükoah endlich einen Platz erhielte, da sie einmal leim Bewerb um einen' Sportplatz (Floridsdorf) gegen den ,DaS" den Kürzeren gezogen habe.' ' .-Große Aufregung lösten die Ausführungen des Generalsekretärs ' des ‘ Körpersportverbandes, Oberechnungsrat stfelHer/. aus/ der die (AeleKercheit/wieder dazu benützte, uni >e^:R?äsiöenten ^seirres. BeröändeZ, Wllpredo, .. und? drverse irudake Vereine, wie den Parkklub,- ZU verteidigen. <!-ryOaS. .Schlußwort haste. VizeüürZermeister .Winter, der «uf/das Versammlungsthema zurückkam und erklärte, daß für -ein^ Stadion, der Hiochschllle des' -Körpersports, «och^richt gekommen ^sei, da' es. an. L§ir - notwendigen Volksschulen (Kivide.rspieWätzen) - und. 'Mittelschulen ^Sportplätzen) ..Dix' OsterwMkhiese. -Reichhaltiger alsin den. früheren Jahren, ist-das heurige Programm. Nicht weniger^ als-', drei) auswärtige' Mannschaften mch.imoxgyn..ürMien und da auch die besten heimischen '. Vereine tn-c die Ereignisse' eingreifen, ist vorzügÜcher HpM/zue^cnieir//' ' ''HHÜ^tintMsse 'konzentriert sich' diesmalauf den Dornbacher- Sportplatz, wo der-Ki-s.pesti A. (£. aus Budapest^zii' Gaste -ist. Die-Mstzestet-gelten' derzeit als die spiel- PSrkste. Mätz'nschäst,. Bütiapests,, die/ Älc,rmrderen vor' allem die' größere SchnMßleit voraus hüben.. ,,Äeber -die Einteilung ,dyr Miele haben wir. bereitß.. berichtet. Um 3 Uhr spielen "die'Amateure gegen den Sportklub und'um - .Uhr /bie/Kisp.ester gegen. Hakoa h. .Am Montag lvi^.. die Veranstaltung' nicht' weniger interessant verlaufen. Das/Tressen„Ä. m.a te u r e gegetz H a k o a h gilt als'Schlager ersten HangH. Die.Hakoah'-ÄannschaNj. '$$t. .'eilten besonderen Sihrgpiz h>armn,. gegen die, tu /bex/MeMpschaft der ersten Klasse führenden Ämäteure. erfolgreich abzuschneiben. ."'' In Floridsdorf wahrt die Mannschaft des M. Bez ir kes Türn- und Fechtklub ans.Budapest den.internationalen L^a^r^^WNN auch', der ,M/die Klasse .dar.. lttGester nM/hexanrdcht,- so -wivNo?' doch., stark, genuä sein, AM. 'der- Md.M t-rä, welcher er-.heute; unddem - F.-Ä.C., velchem er morgen gegenübersteht', eltteü ebenbürtigen Gegner »bzugeben. Die Vorspiele besorgen äy beiden Tagen die Rnßd-orfer^Mie sich, hemühen-.-werden- -zMindest.- -S-tzech- A tpurir-.U:-erföhgreich^' 'abzüschneideb. '! ' - In Hütteldorf spielen heute und -morgen - die S t u t tjct'tcr Sportfreunde. Die Stuttgarter, die.süddeutsche WMMM'Mpräselt'tkLÄn?; - trete«. 'heute gegen R a.Pu d, «orgeri: gehen eine kymbirstertzb' Äkarmsichäft aus chen Vereinen Rchiid^ Wacker und- Sümnering . an.' Obwohl kaum mit Siegen-der.Gaste.: zurechnen ist,. -werben ste sich sicherlich ihchv' 'erchehE? "Die/'-Hörspiele-,-./tveÄien von- Wacker «rch WiMMerintz, ..beziehungÄv'eise . Rgptd Und1 Wacker- SchlMriNg kombiniert bestritten. Das Osterprogramm wird durch ' ein lokales, Turnier vervollständigt, dessen Schauplatz heute der W. A. C.-Platz, morgen der RudolfshügelWatz ist. Heute treffen W. A. C. u«d W. A. F., beziehungsweise ' Rudolfs Hügel und Hertha zusammen. Morgenspielt der W.A. C. gegen X«do lfshüge.l undM.A. F, gegen Hert-h.a. W.A.C. oder. Rudol.sshügel dürfte, daß , Turnier, getvinnotz. Internationales Hockehturnier. - Aul -dkm Sportplatz der -Vehn,-Spvrtvkreinik>ungim Bez'rk, Rolmüemgape. wkiaustaitet d?e-Hakoah gemeinsam mit.idem Brrem für Bkwegungssvüle ein mternalionaieS Hockeymndsviel, an dem außer drn vorgenannten Mannsä,atzen noch die"L r b r r r - S p o r t v e r e r n r g ü n g und die sehr gute Mannschaft des t nie r n a t'i-'o ü a l e n S. C. M ätz r i s ch- O-st-r a u teilnehmen. .. v ... Di^.Ostrauer..die gute Wiener Klasse repräsentieren, treten am.. Sonntag gegen Hakoah an.'D'e Blau-Werßm, dre rm ver.- gangrnsn Coyimer in Ostrau rm Mal nnentichird?n spicltcn das andettMal verlorrn, werden morgkü -bcmüdt sein, diese Scharte «usrnwrtzen und die Wiener Klasse.ehrenvoll zu vertreten. —. Vorder spielt B, F. B. grgm O-. tz. S. B,, Die Brwrgnngs-. spreler dürsten knapp gewinnen. 'Die Reserven dieser Mannfchätten tragen gleichfalls ein Wetsipikl aus. Am Montag treten die O st r a u e r dein B. f. B. gegenüber. Wollen die Gäste ehrenvoll abschneiden..müssen sie eine,sedr gute Leistung bieten. — Hakoah spielt put be den- Mannschaften zegen die Lehrer. Ein fuappeS Resultat ist zu e> warten. , Die Spiele der Ostrauer finden "an beiden Tagen .um 'f,N Uhr vormitiars statt; die Boinmtches beginnen um S'Uhr. Vndapester Brl-f. B. A. T.-Hustparos 8:0 (S : v). B. A. C bkstkgL? sr nen Gegner, die an der zweiten Stelle stehende Husipar os-M tnn'chast, m impomerendrm Stil. Bor Halbzeit waren Husrparosok — un'Lrsintzi von starkem Wind — rnsangs in Fiont, aber die V. A. C-V>rte d gnno. vor allem der Goalke per WerSt. we im auch die schwersten Angriffe zurück, nun üb rn'mmt VAE. b^S Kommando un> erzielt binnen neun . M-nutcn du^ch Nagy und Diaun drei GoalS. In der zweiten Halbzeit ftjfU V. A- C. ürst fortwährend im Spielräume des Gegners und erzielt durch G>osz l,. Gros'H und Nagy weitere dre: Goals. Zeder Spielrr der V A. C-Mannschaft - iltete lobenswerte Arbeit, doch ist der Goatteeper Weisz bxsondrrS hervorzuheben, der zweifellos der beste Mann rm Felde war. B. A. T —Zuglü 1 :v Am 23. März spielte D. A. C. sein siebentes Meiste-schastssprel gegen Zu lä und besiegte seinen Gegner mrt dem geringsten Tornnteischied. Der eigene Sprrkplatz, das lärmende und die V- A. C-Spr lcr und auch den Schiedsrichter bedrohende Puhlrkum trüa v el dazu bei, daß un'eie Farben NM 1:8 siegreich blieben. Anßc:dkm hnte die S Ürmerreihe Unglück bei ihren Akt onen. Der beste Mann der B. A. C.-Mannschafi war Weisz im Tor. Außer chm sind noch d:e Berte,kiger Pollak und Klopfer u mnuen. Gansl U m der Halfirlhe und Gansl l in der -Ltürmeireihc spnllen ausge.;e chnet. l Die großen Arrtomobilreunen im Auslande. Für d e n G r o ß e n P r e r s von Indianap o! r s. dem gro'ckm amerikanckchm Automobil' ennrn, das rm Somnur aut dcm Autodrom von Jnbianapoils entschieden wird, sind die Borbrrrtiimgen tn vollem Gange. Die rtalt«'nrsche Firma Fiat, die wanzvsiickm Ballot und Peugeot gelten als sichere Ltarter. Die Ballorwe'ke haben den bekannten Sunbeamiabrer Chaffagne als Linker ihres Magens gewonnen. Auch Ralph de Palma wird für die gleiche Marke fahren. Peugeot w-id seine Chancen d-m Sieger der letzten-Targa Floi io, Andp. Boillvt. »einer Jules. Goux und wahrscheinlich Wtlcor anverlräne». Dre Fiattvägen werden von Wagner. M noia und Bordinp gesteuert werden. D r r G r o ß e Preis v o n F r a » k r e r ch. der im Jahre 1914 mit dem S ege der dent'chen Mercedcswapen endete, soll rm nächsten Jahre bestimmt wieder zum Austrag gelanaen. Trotzdem das Nennen, noch m weiter Ferne lreat. hat bereits, em Weltstrert mehrerer Städte eingesetzt» d'.e den Schau-? rlatz des g'o^en Ere>gn'ffks nr ihren Bereich verlegt haben moch'en. Bkivnde'S Lyon, der Schauplatz von 1914, und Straßbmg bemühen sich darum. -__ Die Hakoah . tritt heute gegen K i S p e st i A. C. in folgender Au'stellnng an: Holpern; Schmer, Lew-tus; Molnar. Neufeld, - Jlihri; Katz, Slutzly, Jszo Gansl, Jenö GanSl, Häüßler'. Das IungmannschaftstUrDier in Dornbach. Die Iungmannichaft des Grazer A.C., die an dem internationalen Jlmgmannfcha»tstmn:er in Dornbach teilmmmt, rst bereits in Wien eingetrvsten. Die Gra?,er tretzn heute um 11 Uhr gegen den .Sportklub o», um, ö-Uhr »piell die Hakoab-Iungmanllschcht gegen dre gleiche Mannschaft der Amateure. Am Montag treten um 9 Uhr die Unterlegenen.-um V2I I Uhr die Sieger des Vortages an. SchwerathletikselrLion der Hakoah, Dienstag den 6. April findet um 6 Uhr abrnbs mr Klnbhrrm wichtige Sefirvns-- sitzuug statt, . _ Gerichtssaal. Die nette Geschaftsernteilung beim ZLvillandeszerichte. Die im März d. I. kundgemachte Wertstre'tnovclle, nach der bekauntlrch von nun ab Zivilsireitigkerten brs L 20.000 vor das Bezrksgericht gehören, während über Streitsachen bis K 100.000 Einzelpichter und erst bei einem •£ 100.000 übersteigenden Werte des Streitgegenstandes Senate judizieren werden, trat am 3. April in Krall und machte daher eine neue Geschäftsernteilung beim Zivittandesgerlchte notwendig, welche unmittelbar Nach den Osterse»ertagen Platz greifen wrrd. Demnach werden im Z villandesgerichte nur mehr drei Streitsenale unter Vorsitz der OLGR. Dr. Fröhlich, Dr. Spitzer rmd Dr. .Wiesner -in . den Berhandlungssälen VII und Vlll imersten Stockwerke des JustrPalasteS fungieren. In den restlichen 17 streitigen Gerichtsabteilungen werden nur mehr Einzelrichter judineren. Dre bisherigen vrer Berufungssenate werden auch weiterhin beibehalten, doch werden sie nickt mehr im Parterre in den Sälen l und Hl, sondern tm Halbstock in den Sälen lV und V verhandeln. Der Staubkamm ohne Zahne. ' Der Privatbeamte Siegmund H 0 r 0 w 1 tz hatte gegen den Galanteriewarenhändler Leopold Hahn beim KriegSwucheramt eine Anzeize Maltet, daß er chm einen Stqubkamm um K 12.— verhnlft habe, dcm sofort der der Benützung die Zähne ausge-» brocken seien. Hahn war gestern vor dem Bezirksgerichte Foseß stadt wegen Preis treiberer aitgeklagt. Sein Verteidiger Dr. Sokal gab an, daß Hahn dem Käufer, als er nach einer halben Stunde mit dem zerbrochenen Kamm znrückkam, einen zweiten gab. Nun sei nach einer halben Stunde der Käufer rvieder erschienen und erklärte, auch dieser Kanrm sei zerbrochen. Als ,sich dieses Spiel zum dritten Male wiederholte, habe Dornbaclier .Sportplatz, XVII. Bezirk, Herualser Hanptstrasse Nummer 216 Haltestelle der Städtischen Strassenbahnen 48, H Hs und G Intern. Oster-Rundspiel um den Silberpokal des „Neuen Montagblattes“ Ostersonntag 3 tto: Sportklub—Amateure 3 Ehr: Kispesti A.-C.—Hakoah Ostermontag: 3 lv: Amateure—Hakoah »Uhr: Kispesti A.-C.—Sportklub MUtwoch, 7. April 1920, 6 Uhr: Stuttgarter Kickers—Amateure. Sportklub, Hakoah (kombiniert) nufftUtr" Größte gfltodtt! Billigste Pnlkek Leopold StemhaN.WWl, I^Biberstraße 9. mpmu-uT Herrenu. t>snieahate werden ittdüieoert. Mcde prtwnpt und blUiusl modernisiert XVIII., t**&hrlniret t»Ortel 21 und VII., X«rlabllfenHrewM >« Herr Hahn sich geweigert, noch eine» dritte« Kam» «*►. zutauschen. Der Richter sprach den Angeklagten s r e», brmersttz aber, der Verteidiger möge seinem Klienten «npfehle«, dmntilP Kämme lieber urchl zu führen. Ausweisung wegen monarchistischer AmtrieVe. LandeSgerichrsratDr.Pvll a k beimDezirksgerrchtJofrfstsdt hatte sich heute mit crner mtereffante», gegen de» Dsdapest» Filmdlrektvr Moritz W 0 l l«t r erhobenen Anklage weg» > verbotener Rückkehr zu befassen. Direktor Wollnrr wich: am 30. August v. I. im Anllrage deS Wiener PolizeiprisidrmnL wegen monarchistischer Umtriebe aus Grü»dm der öffentlich« Sichrrhrü aus dem Gebiet der Republik Oesterreich für brstandiA abgeschafft worde«. Der gegen die AnSweisuns ergriffene Rekurs würde am 23. September als unbegründet zurückgewiefe». A« 12. Februar d. I. hatte sich Wollner in einem hiesige» Hotü aufgehalten, weshalb gegen ihndieAnklage «ege» unerlaubter Rückkehr erhoben wurde. Der Richter sprach drn Angeklagten freu_ Der Zufall. Hunderte von Schleichhändlern verkaufen täglich «nbehelligt Hunderte von Brotleiben zu hohe« Preisen, weil die Kawer ff» nicht anzeigen. Die Lchrerswitw« Marie H a r n a d verkaufte nur einmal m ihrem Leben einen erübrigten Lack Brot und schon stand ste vor dem Strastichtrr. Sie hatte den Laib Drst Ä» K sti.— an eine Frau vertäust, um mit diesem Gelbe ihrem emsige« Kmde ei« Weihnachtsgeschenk za kanfe«. Die Kassm» aß das Brot, mt'chloß sich dann aber znr Anzeige. Der Richter Landesgcrlchtsrat Dr. Weiß (Bezirksgericht Fosefstadt) «w* urteilte die Angeklagte wegen Preistrübnei z« zwölf S t« n d e n Arrest. _ Wien — da» Eldorado der Schneider. Bor dem Bezirksgerichte Leopoldstadt hatte sich gestern des Schneider Johann Z r k l i» 8 k h, der aus Oesterreich ab» geschafft rst. wegen verbotener Rückkehr nach Wien zn utti* antworten. Er gab bei der Polizei an, er sei auS der Tscheche- . Slowakei nach Wien gekommen, weil eS hier den Schneid«» am besten gehe und nirgends so hohe Schneckerlohne gezahlt werden als in Wien. Deshalb habe auch keiner drr viekr» tschechischeu Schneider Wien verlassen. Der Richter Landesgerichtsra Dr. G 8 tz l verurteilte den wegen Reversio« schon vovbestraften Angeklagten zu e i n e rn M 0 n a t ftreugen Arrests ost-8ank 1. e. CZERB80WITZ Aktienkapital 20,000000 Kronen, bar eingezahlt 16,000.000 Kronen. m* Alle bankgeschäftlichen Transaktionen. Auszahlungen und inkassi an allen Plätzen Rumäniens, einschliesslich Bessarabief». Siebenbürgen und Bukowina sowie im Auslande, Der Volkswirt Rotenvermehrrrng und Teuernrrg. Bon Rechtsanwalt Du. Emil Kolkst. Die allgemeine und stetig steigende Teuerims wird vielfach auf die maßlose Verntehrirng der Banknotest zurückgeführt. Diese Annahme ist nur -um Teile ge» rechtfertigt. Don primärer Einwirkung auf die ultAd» meine Preissteigerung ist die Verminderung der Pro» duktwn. Die Produktion ist in der ganze» Welt infolge des Krieges zurückgegangen. Hiedurch ist die Za^l der Importgüter geringer und deren Preis, abgesehen von der Verschlechterung unserer Valuta, eine höherer g>Swopden. Nicht anders steht es mit den FnlandSerzdüg- Nissen. Auch hier hat der Rückgang der Produktion deren Verteuerung zur Folge. So wie die Verringerung der Produktion preissteigernd wirkt, gilt dieS auch von der Steigerung des Konsums. Der Konsum ist wohl absolut in vielen Belangen infolge ungünstiger Ge* staltung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Einzelnen zurückgegangen,. im relativen Verhältnisse znr Produk* tion jedoch infolge des Bedarfes, tvelcher durch Anschaffungen, die während deS Krieges nicht möglich waren oder hinattsgeschoben wurden, noikwndig geworden ist, gestiegen. Hieraus ist ersichtlich, daß die Notönvermebrung allein nicht die Ursache der stetig/ wachsenden Teuerung ist. Die Norenvermehrung ist nicht die Ursache, sondern die Folge der durch die vorangeführten Umstände hervorgerufenen Teuerung. Di« Rotenvermehrnng nahm ihren Ausgangspunkt davon, daß der Staat Gegenstände seines eigenen Bedarfes ' selbst teurer bezahlen und seinem Heer von Angestellten v höhere Löhne und GekMei beviütoeu rmckte ru». ibw'v