Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 431 (3.4.1920)
- Date
- 1920-04-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ftt €81 Ävien, Gamstag tfS (gntbedtet mb maßgeblicher Interpret dieser Stücke m den lyrisch-begeisterten Erläuterungen in den Vordergrund schiebt, sind Cinwände zu erheben. Die musikalische Leistung zumindest gibt ihm kein Recht hiezu. Was haben uns diese Jontefflieder zu Passah gegebracht? Das „Chad Gadjo", natürlich in zwei Kafsungen, einer angebliche siidhentschen und einer vom Herausgeber in Wilna notierten. Beide erscheinen «ohne Singstimme, das erste 'überdies in recht verzweifelter Rhyihmisierung. Dazu verfehlt der Bearbeiter nicht rin selbsterzeugtes Lied dem Publikum vorzusetzen. Diesem „unserem deutschen Liedchen", wie es der Ber- Lasser liebkosend nennt, müssen wir aber unbedingte die Gefolgschaft verweigern. Auch „Tischah Leav" rangier^ nach Arno Nadel unter den jüdischen Festtagen. Hier schaltet er das veizende ^,Jn mite« weg", verunstaltet durch gräuliche Ätavenbässe, ein. Man wird schon aus den gewählten Beispielen entnehmen,, vie willkürliche bei der Zusammenstellung, des Ganzen sorgegangen wurde. In. Krnmnglung besserer Vorlagen nimmt man freilich auch mit dieser Gabe verlieb und freut sich über manchen Schatz, der hier einer größeren Publizität zugeführt wird, wie zum Beispiel da- „Elauhai ad schelau nauzartt", das als Typus monodischen Gesanges gegen die unberlegi« Begleitung rinen verzweifelten Kampf mrsficht. Solange die Erkenntnis nicht gereift ist, daß'hier rrtye dem heutigen europäischen Musikstil gänzlich ferne liegende Art des Musizierens zu. bewahren oder wiederzufinden ist, werden sich Bearbeitungen dieser Art zweifellos häufen. Vielleicht ist jene Musikübung auch praktisch uuvestaurierbar und es nimmt die jüdische Melodie wie der gregorianische Choral ihren Weg durch die Polyphonie zu einer der sogenanud-m klassischen- Musik.adäquaten Kunftform. Wie sich aber die Entwicklung auch gestalten möge, wir wünschen, daß-bald, rin wahrhafter Künstler sich des reichen Arbeitsseldes bemächtige, das' nach so langer Brache reiche Ernte verspricht. Den Unberufenen, aber gelte die Mahnung: Lände weg von der jüdischen Musik!" Drei Passah-Geschichten vom Ruzhiner. Bvn Chaftm VLvch. Äe Rächt uutz der Morgen. - Am Abend vor dem Passahfeste sprach der. Ruzhiner bei der „Suche nach dem Gesäuerten". *):, „Heute nacht suchqn wir nach Whumetz^)^ schLffen....es jedoch nichts ruch-.^m' OäusK,-: erstach, Morgen, soll es ganz rchfemt und verbrannt> rverdM. ^Nacht, das ist das Avlpswelches das Lpben des Wischen. Volkes vor- - , finstert, da vermögen wir nicht mit dem Gesäuerten —! das sind die niederen » und gemeinen - Eigenschaften — rafduräumen und eS bleibt immer eine Spur zurück.! Doch am Morgen, wenn die Erlösung erfolgt, , wird <nün den Chumetz verbrennen, vom Bösen und Gemeinen . wird keine Sur bleiben, sondern die Menschheit wird durch die höchste Freiheit ihren Triumph feiern, wie tvir es im Gebet am Neujahrsfeste und am Versöhnungstage sagen: „Und die Gerechten werden es schauen und sich freuen; die Reinen werden lobpreisen und die Frommen einen Gesang anstimmen; die Bosheit wird verstummen und. das . Böse wird wie im Rausch enden, denn es wird die Macht des Frevels aus der Welt verschwinden." Darin liegt auch das Geheimnis des Jesajawortes: „Und der Tod wird für immerdar verschwinden . und die Tranen der Menschen werden ttocknen.* ***) MaimouideS und Aristoteles. > Der Ruzhiner faß einmal bei einem „Seder", von mehreren gelehrten und heiligen Männern umgeben. Et'war itt tiefen Gedanken versunken, sprach kein Wort und' man merkte.' daß er innerlich bewegt war. Plötzlich führ'er wie aus einem Liefen Schlaf auf und fragte: „Warsim finden sich fromme Männer, die unserem großen Meister Rambam nicht nach Gebühr huldigen öder ihn angreifen? Ist er doch mit seiner starken Hand in religiösen Dingen der Wegweiser für alle Juden in der ' Verbannung?" . . ..^Darauf erwiderte Rabbi Rüben, ein Odessaer Räbbinatassessor: „Freilich haben die Angreifer recht, schreibt ja Uäinbam in seinem „Führer der Wankenden"» ÄristoteM Höhe den himmlischen Regionen näher geständen als Jeheskiel." Der Ruzhiner machte ein Handbewegung und sagte: „Rab.benu Mose ben Maimon hat recht. EI steht: ,Zede, einfache Magd am Schilfineer erlebte. Gott tiefer als Jeheskiel und andere Propheten, f) Diese schaute ihn früher nur in Vorstellungen nnd er» faßte ihn erst , am Meere, als sie seine Allmacht und Größe sah, als das Meer zurückflutete und Gott das Heer der Aegypter mitten ins Meer' stürzte, die Kinder Israels. aber mitten durch das Meer gezogen waren. Äch. ist. anU bei Äristötekes der Fall. Er konnte, sich von., ^ost .keinen, Begriff machen, strebte, dabet,. sich durch alle Regionen hurchzi,setzen, mn die .Maiestat des Allmächtigen, zusehen. Febeskiel aber müßte nicht so hych steigen. Alster die erste Region berührte, begriff *) Äru Vorabend des PasiahfesttS.wird alles Gesäuerte fürtaeräuin-k. k - -**) Gesäuerte». ***) Acs'ste. Kap. 25, Der» 8. - 4*.\ Lüvrmck «ab«. Mochenabsch. Wadscha. Wkemer Morgenzeitnns Seder im Ghrlko. Bon Hug» Zrukerinsntt. Wer müde und beladen, kr« le ein In meines Hauses rngumgrrvsien Frieden; Vb sie auch ängstlich meine Schwelle mieden» Henk' soll rin jeder hochwillkommen sein. Sieks einsam' ist mein Tisch und karg mein Wahl,^ Vin selber ftemd in'meinem eigenen Hau« — * Vielleicht frei Bf man mich morgen schon hinaus, Wan rannt im Dorf, daß man rin Rnäblein stahl . . . Doch henke will ich Lönig sein, ' Ich will euch segnen unk den prirsterhänden» Seid mir willkommen in den. kahlen Wänden! Hier steht das Vrok Heroik und hier der Wein. Der Jüngste' an dem Tischy soll mich siragrn: Warum ist diese Vachk vor anderen Mchkrn So ausgepkichyrk — wenn gleich Pharao« Mechkm Wir silier» vor brs Morgens bleichen Tagend sSrnl drn sssbra nrrr rnfgeLegtra Sedichle« v«s» VnSrrrrnnln». — L. LLwU-Verl»-.) er schon alles." Der Ruzhiner dachte eine hübsche Weile nach und fuhr dann fort: „Ein König fuhr e.nmal aus, um sich Land und Leute seines Reiches anzusehen. Er reiste, wie eS nun die Könige manchmal tun, unbekannt. So kam er durch die Wüste. Er fühlte sich einsam und hatte vieles dafür gegeben, wenn er einen Menschen gefunden hätte, um mit ihm ein Wort zu sprechen. Er wanderte einige Stunden, bis er auf einmal zwei Wanderer erblickte. Der eine war klug, er erkannte an den edlen Gesichtszügen des einsamen Wanderers, daß dies ein fürstlicher Herr sein müsse und bot ihm seine Dienste an. Der andere aber mochte kein Wesen von ihm, im Gegenteil, er betrachtete den König als eine Belästigung und sah mit Argwohn auf seinen Gesellschafter, der dem Fremden seine Aufmerksamkeit schenkte. Bevor sie sich verabschiedeten, forschte' der König nach den Namen der beiden und ging sein"s WegeS. Nach Verlauf einiger Zeit hatten die beiden Wanderer ein Anliegen an den König und meldeten sich zur Audienz. Als der König in der Liste den Namen seines Freundes auS der Wüste erblickte, ging er zu ihm in den Hof hinaus und versprach ihm sogleich die Ersüllnna jener Bitte. Der andere aber wurde in das Audienzzimmer geführt. Er durchschritt viele Prunksäle und sah verschiedene Kleinode und Kostbarkeiten. Als er jw dem König erschien, erkannte er in ihm den Herrn auS de-: Wüste und erschrak so, sehr^ daß er dem König selbst nicht ins Angesicht sehen könntet. Die Erlösung. .'ZV' - - Es war im Todesjahre des Ruzhiner?. Am Geber- - abend hörten die Chassidim, daß der Rabbi das Wort: „Und dies ist unseren Ahnen und uns beigestanden" unzähligemale sprach, wobei er furchtbar zitterte und stöhnte und die Farbe seines Antlitzes änderte sich allmählich derart, daß die Chassidim wieder und wieder einen anderen Menschen vor sich zu haben vermeinten, Plötzlich fuhr er wie .von einem Traume auf und sprach: „Es naht eine Zeit und eS werden alle Regierungen von einem solchen Judenhaß überschwemmt sein, daß sie uns ans Feindschaft die Gunst erweisen wollen werden, nns ins Land Israel zu bringen. Es wird zwar eine große Schmach für Gottes Volk sein, daß nach .'einer solch bitteren Golns die Jahrtausende erwartete Erlösung solcherart ihren Anfang nehmen soll. Aber daS sind eben die Wehen der Erlösung. Doch es. geschehe was will, nur, daß wir einmal diese Wehen erleben. Die Erlösung selbst wird dann nicht lange am sich warten lassen." ., . Das Kinderdorf in Baumgarten. Von Bruno Frei. Wer kennt nicht die Kinder des Ghetto? Die blassen Gesichter, mifc. den großen, brennenden Augen, die schmalen Schultern früh gewöhnt zum Tragen des LebensjocheS, die gealterten Züge, aus denen das jngenblos verbrachte Leben grinst? Wer kennt nicht den überllugen, in falsche Bahne« gelenkten, frühreifen, mit dem Keim der Zersetzung vevgifteten Geist der Ghettokinder? Der Schrputz der Behausung, die Verwahrlosung der Armut, die Scheu des- Verfolgten, die Körperlosigkeit des Uebergetstigtsn, aber auch die Glut unterdrückter Leidenschaft, zukünftiger rätselhafter Offenbarung, enthebt das Ghettokind feiner natürlichen Bestimmung: luttfl zu sein! Nie ist das Kind der Judengaffe jung: wdder als Bub noch als Mädel, nicht als Kleinkind, nicht als Schulkind, nicht als Jugendlicher. Alt' geboren, zum Ältssin erzogen, lernt es in der harten Schule des Daseins Jugend als Sünde, als Torheit, als Laster ^verabscheuen. Was bei den erwachsenen Juden an körperlicher Minderwertigkeit, an geistiger Andersartigkeit, an zersetzenden und auflösenden Kräften zum Dorschein kommt, ist die Frucht mgcudloser. Kindheit. Die Wiener Vertreter des großen amettkanischen Hilfskomitees hqben einen Versus unternommen. Der Mangel an jüdischen Kinderheimen in Wien, die Notlage der wenigen bestehenden Institute, die unglaublichen Mißstände in dem großen FliichtliugSkiuderheim der ehemaligen Zentralstelle für Flüchtlingsfürsorge in der Engerthstraße, die Auflösung des - Flüchtlingslagers in Nikolsburg, bei alledem die Unmöglichkeit! der Unterbringung auch nur eirres einzigen fürsorgebedürftigen 1 Kindes machten, die. KrrWmrg eüreK eigenen großeq Kmder" % April 1920 m Ver«< Heimes notwendig. Der Plan, diese a«S den Aottvendi ketten der Jugendfürsorge geborene Anstatt zur suchsstätte neuzeitlicher Jugenderziehung-M machen^ den Versuch zu unternehmen, den Kindern des Ghetto, ntchk^ nur gute Nahrung und gesunde Wohnung, sondern auch' Jugendglück zu bieten, führt« zur. Entstehung deS Kinde»-! dorfeS in Baumgarteu. Nur wer die verwahrloste« Räume des Flüchtlings Heimes in der Engerthstraße von den womöglich noch verwahrlosten Heimkindern bewohnt gesehen hat, wird die Arbeit voll würdigen können, die die Wiener Abteilung deS Joint Distribution Committee ^hier geleistet hat. Daß eS eine Frau war, di« dieses, man muß sagen, herrliche Werk schuf — wer kennt sie nicht, die rührige Mutter so vieler Hilfsbedürftiger, die gute Frau Erna P a t a kl beweist wieder die hervorragende Eignung der Frau zur Leitung großer FÜrsorgebetrieb«. , rllS erster, einem Werke des Friedens wiedergewovnmer Teil des ehemaligen Baumgartner KriegSspitallagers sind die! fünf Baracken d«S Kinderheimes neu eingerichtet worden?. In der Wirtschaftsbaracke befindet sich «eben Küche, Wirtschaft^ und BerwaltungsrSumen der große Speisesaal. Der „Läuter",i ein Funktionär des Schülerausschusses, gibt das Glockew-j stgnal «nd ein« Kinderschar strömt herein, wie mcm sie ins jüdischen Heinren nicht zu sehen gewohnt ist. Bolle, blühend« Wangen, Fröhlichkeit und ein gewisse- Selbstbewußtsein, da» sich auf die selbstgegebene Verfassung der „Schulgemeinde", stützt, lassen Jugend leuchten und Gesundung erhoffen.j In der Knabenbaracke ist außer den Schlafsälen eine Durch-j gangsstattou für vorübergehenden Aufenthalt vorläufig unter-! gebrachte Kinder eingerichtet. Kleine Au-schmückungeu a#] den EiurichtungSgegerrständen lassen den Schlafsaal Mädchen als solchen gleich erkennen. In der Schu' ist neben der von Dr. Siegfried Bern selb geleitetech VersuchSschule auch eine Schulwerkstätte. untergebracht, der fleißig gearbeitet wird. Die ganz Kleinen sind in eigenen Kletnkinderbaracke einquartiert. Unter der Aufsichk! von Kindergärtnerinnen beschäftigen sie sich mit ihrem Alteej entsprechenden Spielen. Mit ungeheurem Lärm stürze« süW die winzigen Menschlein, die zum großen Teile Waisen-' kinder sind, auf die eintretende Frau Patak. Wir find1 Patak-Kinder und wer bist du? wird der fremde Ei«-! dringling kühn befragt. Ein Freibad wird eben eingerichtet^ Schrebergarten und Spielplatz sind für die Bewegung i« Freien bestimmt. Eine Abteilung Taubstummer genießt eigen«: Unterricht. Gin Teil der Kinder genießt die Segnung gen der Auslandsfürsorg«. Gesorgt ist für alle; aber nicht! wie für arm«! Kinder, somit mit dem Billigsten und Unentbehrlichsten, sondern iu Reichtum ««ft in Fülle, mit Liebe und mit Zärtlichkeit. * Die Heimbewohner sind als Schulgemeinde «rgan^ siert. Zur Einhaltung der Beschlüsse der Schülgemei«!^ sind eingesetzt: b« SchLlerauSschuß', der UntttsuchuuM richter sowie eine groß« Zahl Ordntt und Funktionäre'^ Ber besonderen Bergehen wird dem MissetSttt in Ernst der Prozeß gemacht und j«deS Urteil auch' streng? vollzog««. Eine lleme Zeitung geben die lleinen Großen« natürlich auch heraus. Ihre Vereinigungen lassen uichiss von der Würde polizeilich gemeldeter Organisationen Übrig. Die Wächterorganifatto« versieht regelrechte« militSrifchew Wachdienst. In diese selbständige Welt der Kinder haben, weder Heimleitung noch Schulleitung etwas dreinzureden.! Eine kleine Rrpubllk, die von ihren Bürger» ernsttt genommen^ wird, als so manche groß« von den ihren. Ein ftmMl Geschlecht voll quellend« Zukunftshoffnung könnte auß diesem fruchtbare» und bisher «nbebauwn Boden erstehen —> wen« nicht, und hier tritt daS Recht des Kritiker-, in.! Erscheinung, wenn nicht jüdischer Fanatismus zwang-läufig Extrenr« durch Extreme zu heilen versuchte, jüdische Konsequent sucht statt dem allein gangbaren Weg der Mitte die Aefahrew des steilsten RandsteigeS erwählte. . . Ich bin kein Pädagoge, weshalb ich Theoreme« Übe« Jugenderziehung theoretisch nicht begegnen kann. Ich setz« als Praktiker bloß Ergebnisse und leider nefot vielen schönen auch manche häßliche. D« Zwangserziehung der Pslichtschula setzt Dr. Bernfeld nach dem Muster deutscher Schulgemeiudrui vollkommen« Freiheit als Grundlage fein« Erziehung ent« gegen. Nu» wiederhott sich in den llltputanischen Bev» hältnissen der Schulrepublik die große Frage dtt Tage^ Politik: Heißt Zügellosigkeit Freiheit? heißt Republikaner, sein — sich von j e d e m Zwang, auch vo« dem der gute«! Sitte, des Anstandes, der Rücksichtnahme auf den Nächstens frei machen? Es fei ohne Ziererei geradewegs herausgesägt: Jl« Baumgartner Kinderheim werden die Kinder wohl, gut genährt, gut beaufsichtigt und gesund «hatte» — aber, nicht zur Ordnung, Reinheit und Nettigkeit «zogen. Es! ist keine zroeckentspreö^ende Betätigrmg republikanischer Freiheit, wenn Kinder ungerügt, statt durch die offene Türe, durch das offene Fenster ein» und ausgehen, wenn in fast Schulzimmern Reste vom MUtagesfen herumliegen, wenn di«. Kinder die Schule besuchen, rvenn und. wann sie wollen., Hat die Zwangsschule Fehler begangen, so begeht die Freiheitsschule die gegenteiligen. Mau kann nicht von einem Gegensatz in den an deren , fallen; in der Milte liegt di« Wahrheit,.' Vielleicht sind es nur Jugettdsünden, die hier gerügt lverden. Umso besser für die Anstalt, die ja sonst ein! in Wien noch nicht gesehene- Musttttnstitut darftellt. Hoffe» wir, daß «S gelinge« wird» aus den vo« Rot «nd Lob ge-, hetzten Kindern d« Judengasse jugendfrohe Mensche« dm; Zukunft zü machen, wie eS so hübsch tu d« lleinen ZeitimK der Schulgemeinde heißt; Nicht früh gereist in Rot und Pein Sotten «un Kinder in- Leben gehen. Sie sotten nun kindlich und glücklich sei.» Und fröhUcha Lag« st-enl ,