Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 429 (1.4.1920)
- Date
- 1920-04-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Wien, Dsnnnrlag i tt > im VCetaettteiiung l. Ap?ill«i» rwwri Tagesbericht. gftfi.-y V . ®cf «e«e AusweLfttngs-klatz. york-ßShlung in Mesopotamien. , " DffVdHU», -6. MSr-. Pi« hritischen Okkup-lionßhehörhen t»MchpotMien haben rin« B o lk--äßl«ng hurchgefDri bi« vm ersten Male ein znvellLsygeS Bild tzber dir Zusammensthuna her PevölkttM« hieseH Miete« hreA Pi« drei bisher Ekischen Wikajett« Bagdad, Basra uyd Mvsnl zählen zpsammr» 2,549.882 Emwohner, worunter 37.488 Inden, 18.792 Christen »nd 42.302 Angchsnge yrrfchiche»» PchMnjW, wohl hauvtsMO W,k Mh Mische »Tevfchgybrt^ Witteei* 1,800.000 M M - htz » Wthst p e r, wy-o» ychm andirth-lh MitziM« GchsüM, tzitz Migt» Onnniten, .Wer die f r h y &* I H H > f 4l ( WayMMschMg brr jveySlkeMfl M ^ese GWW kein« AMmft, dy bri den MohKMsnedayern in bichW Gebiet hir SkonWv» nicht. Mit. einer KasseMgMriM »ÄWMMfKP r t- Äbt p»Wk« Mischt sM Wisch» ajMschD GMitr», währmd Wttp >m ,MtshP»iapischm HnnnitM V««M'ch M-W -er ühetwirgenden -ra-lschm Wchrhest auch eWt-tWM «n- Wchen -Mst .Wtt«» siyd. Kry WilyiM Mys»! sich -ix GWyiten, in Hasra -ie GKiiien m SbemWgmder Mehrheit, W Vilgjrtt H-ghsh nähern sich die Zahlen der -nd« MhWmedansichm Honfkisionen, Pit Zahl der I-.U - e D ist rn größten irrByßdad (50.0Q0), die der Fristen in MM (S0.670), chs sie in -er HeiDptsachk wohl . ZkenMier Wsasiev wird, . . Pnlnischn FrpntveMt. Wtzyscharr, St. März. (Funkspmch.) Bericht des polnischen Generalstabes vom 29. Marz:* In der Polßfie versuchte der Feind bei der'Station Äächow neuerlich mit st a r L e r Art i l I e r i e Nnterpühung anzngreisen. Die Angriffe wurden ocktzMkagen. ^n Wo Lhynten und P odolten frßt derHeind die Umgruppierung fort und bchißt B e r st 8 r k u tt a t n an die Front. Die Kampfhandlungen beschränkten sich auf Geschützfeuer. Haxthy als «» Gsft i» -erBudnpeftßr Burg. r Vvh^peft, 31. Mäxz. MUKsryp.) An her lämglichrn H«lA WNtzm yorhneitvngen M ttWstchlim dr- Oyup«neurs «chtzWn, wich jrnm Teil-eh PaW pmshnen. wo sich biherdie G 8 st e a p p a rL e m e n t s b e-f a e n. HnMohMvm, W fchhexm K?«iyß Pechen Mchmt und -leibe» bis zür Entschridunz über die Staatssom Wbchiitzt. ' WMch'e Gttyrmen fLp Angar«. PM-» 3l, ULkz:'' Rach "HyMner piSerdunM ijt gsftxigen WtzMg .bes' OßerhLNfsss JoO ' Ney ton und Lord'Bry ce 'den''FrledentzyeMatz mit ' Ungarn zur Sprache. Sie verwiesen auf die harten Bedingungen und verlanztsn, . Matt/ möge der/ Bevölkerung 'hex yyn Ungar-u aöMtxenjreuden m Wtßtt,'rW' OOsche im Mge' W VölWWMMpL LMnntzngtzüen, '' ' " Lord Erawford ertyWrch, hgß hitz Mgierung über diesen Gegenstand keine Erklärungen abgeben könne, ohne mit den alliierten Regierungen ein Einvernehmen Opflogen m haben, Man dürft nicht bHrgLsssn, daß: ^tt-yqn Mrgen.de« Ungarn benachbarten Staaten dieses Ägwd während dos Krieges «!ine. ähnliche Rolle gespielt Habs wie Deutschland in de» Augen d^r ganM Welt. Die englische Regierung werde, aber keine. Gelsgenheit vorübergehen lassen, die Nachba-staaton Ungarns zu wtimorn, daß es nvtwsndig ssi> Ungam bei der Wiehexhtsvichtung behilflich zu sein und daß: künftig an Stelle Animosität gegeuüber Ungarn her Geist der Zu- ^nmenarbeit walten möge. ... . tziß Visewhqhn Pm M-nWe BplgiKU an- ’ nkmnh . Auch««, Zl. Wxz, (HayasMut«.) Pi« mUxualioM L?öMwW« zur FMcsWq dtr Grmm zwischen dm mmn Gth»t.H0».Emn. Md Welmdtz btschloß W t astcn mgtn^elNt d-ß bj« Gis««hghn hon Wontjoi«- an Ä«lgton fstllrn s h lle. Die Lage in Dänemark. Kopenhagen, 31. März. Gestern abends SK d«p nrne Minifterinm beim viist tzK erste Mßmrg ob Mb umepfchxißh osm Aeichstqgsnehmigte Gesetze, Ko.p-nhagan, M,Mrz, AttdepheMien dee OsmoxtzschsMührer wurde der He««ralstreik für nächsten Dienstag seschrössen. Nie TnrdemnM der Kxheitvr stütz Ktttz pslftifchex, teifo wMchnftttcher Art. -^7- »utaa^ ^ersuch wird iiberze«g«n \ / ‘i g$ eines lnssfsletz in unserer vom Samstag den- 3. April . und in der Die ter- Wilhelm perilgutbsxt fts-etche pffiMtz Aitt-nlung; ■ Am Di?nStgg hen 83. d. fand bm de« usthspösttrreichischen. KkflhpsMMUW Kino Besprechung in Angelegenheit bxr Aeemdenausweisung statt, hei w-lche« eine Meihe vo» Maßnahmen, zu« e n d g ii l t i» gtzN Durchführuttg beschlossen wurde, lhs? allem Men dir Vtzpireh?« deS S taats am tos für Verkehrswesen die Erklärung ab, daß die Eisenbahn Verwaltung bereit sei, die benötigten Cisenbahnztzgs zur Beifügung zu stellen, womit die Trans.« portschwi-wigkeiten, elnes der größten Hihbernisse, welche dvr Pprch'ührüng der Mßerlan' scha,'fungsaktion bisher .eÜtgMNstehen, böseiligt srschrWu.' W wnrd?. ferner beschkosftut,' daß die Holizeldtr^ltwu b^äustragen wstr«, die zur Ubreise verpflichteten Fremden zu bit SOtJ. mH vom Sonntag den 4. April der 9perinlr»Wst: Export—Import weich? in bedeutend verstärkter Auflage als Propaganda^-Nummern erscheinen und in grpsser Anzahl nach Polen, TsQhecho-SlQwokei, Jugoslawien, Bukowina etc. versendet werden. N '*K9 ös? sn st, 1 © » ■pwwwmwirwrwi r W a s? i £ Aut Wunsch Details durch unsere Vertreter pder telephonisch (Nr. 44-0^38). JjrspietenHnnahme W 8. oder 4 April bis Freita| 'v. . den 2* April( be?.^, 8, April tnitiags. ftriigung dieser Transpyrts möglichst rgsch durchznsühren. Die' niederöstoMichische Landesregierung hat dementsprochmd Weisungen an die Polizeihireftion bereits^ hinausgegeben,. G liegt im eigenen Interesse der in Veracht kommenden Fremden, ihrer Verpflichtung zur Abrkise ehestens nachzukommen, da gegen, alle, welche sich gegenwärtig Mbefugt in Wien aushaltm^ nnmchstchtlich mit der Abschaffung und der zwangswßisen Entfernung Porgcgang'N werden wird. - -U '... r ©e» für hfe Industrie. Fn Weigls Dreherpark fand gestern ab'mdZ eine 'von den Mene« Zuckerbäckern und der gesamte» Gehilftnschgft dex 'zuckeryerarbeitenden Industrien unh Gewerbe zahlreich besuchte Persammlung statt. M'p Zweck der Versammlung war: einen eneygischm Appell, an die Negierung zu richten,- baß sie für genügende Zuckerbelieferung der zuckerveraebeitenden Industrien und Gewerbe Vgrsyxge treffe, um h§n Osstfind der Gewerbe, aber auch die weitere Existenzmöglichkeit der in diesen Betrieben beschäftigten Gehlsenschaft zu sichern. Seitens ysterreichifchtzu ZuKrstÄe wsr Hm Geschäftsführer MjktiyNZRat i? Sauer stxschisnsu, der in längeren Ausführungen her Versammlung die derzeitige Zuckersttugtion schildert^ and in sichere Aus- .sichtz stellte, haß ygGuffg hie Delief-srnug kV Industrie und Gewerbe fstr März und tzlpril, allerdings im gelürzten Ausmaß vw 2y Prozent hex FriedensbMftrung, in Mrzestev Aeit realisiext werde» soll, Djtz Kexsammlung nahm hie Darlegungen Heß §*2fc trrteO der Zuchrstells mit Befrtztzigung zur Kenntnis. Zum. Schlüsse der Versammlung nahmen die Erschienenen «ine Resolution au, in,der hse Regierung aüfgesochfrt wich, Alloß zg M, damit.hex ruinöse Stillstand Heß Gewecheß hiniqygehalten wird. Ass pan einzelnen Achuern, Mitgliedern her Genossenschaft, gefordert wurde, her MsMtMN MufüM:-Hw M> s-mmlung mhnm hiß Kxsrgabß hes ZuOMchM Md die. Wflsspng der ZMrsJU. erMt/. Gehilftnaßm-nn Kummßp YMEtts hex YM ihm verlrotemu Arbeiterschaft, haß diese hi« WsyluWu Mx Han» untesszeichn?, wenn.diese Slelle gestrichru werde, denn gn eine Freigabe deä -Zuckexhanhssls fps qnMhsickl^ch nicht zu dWken, Auch her Boxscherche her Versammlung sprqch sich gegen «ine Anflösnng des ZuckerkarLelss, aus.. Mch knxzer Aratnng des'Vorstandes erfolgte hie Streichung, w-oranf dse Resolution einstimmig angenomnr.n. uns, h'.e Vsr> MMMlMg MchMen wurde. ErhShung des Tsletzhoqsehützvim. Me wir erfahren, hat das GtaatSamt W Derkehrswesen einige BßstimmunM betreffend die Serwspchchnebühren, WWchinB MfMlich abg«änD«rt Vom i. April b. I. m ktwm die MlwfimtwWljm für Haupt- und NsbWstellOU, W MtfepnüNgs-uWäg, und AufnahmsgLbühreu HM . .Nw iOt ia Geltung befindlichen AeME,.Wk die mt pmUmM h. I. in Ketxieb stsheMrr Hmpt? und ßefmMm t&hen tiffc erhöhten OMhssnsätzs mit %• HM 168Y in Kraft, während für mm Osupt- U»d MLerrMK« schon ab 1. April h. I. her Mähte WhühHsnsM Gektung hat, Kit 1. April h. A. Werden wechB MÄ alle Gebühren für Dauerverbindungerr vorzeitige mt* lassungsn und alle Ersätze aut daß Doppelte der bisher geltendsn Sätze.erhöht. Die- OrtsspyechgebM wird pan m M einfache und K...1.60 fük aus t MvNß für einfache, beziehungsweise ß tfrmn M dringend^ Ortsgespräche erhöht. Ferner treten fsLgeM Aeüß^rumf gen in Kraft: Mit Ungarn: Statt des bisher feffc gesetzten Zuschlages pon 3 Kronsn wird m solche« von 4, beziehungsweise 3 und l% stromrr eiugrhoben^ Mt Deutschland; Im.Mchselverlchr mit DeutsGi land werden m der ersten Zone statt 2 Avspen M 1, Wxil i Kronen, in her zweiten Aone statt 3 Kronen! 6 Kronen, Ln der dritten Z'M statt y Kronen Ist Kvonenj in de« vierten Zone statt $ Kronen 16 Kronur urcht in der MM Äon« statt Id Kronen JÜ Kronem eingehybeu. Für dringende Gespräche werden die drei^ fachen Gebühren eingehobsu. Im Gprechstarbehr E der Schweiz: Statt 1 Kram so Me« $ Kvormy statt 2 Kronen 4 Kwnen, statt 6 Kronen 6 Storni statt ö Kronen IQ Kvomn, statt 9 Kronen iß Kns-W und statt 12 Kronen 24 Kkynem .... i.,;: ...; > Moriz Benedikt — dee Jistzift. Die hnformatione» der Londoner „MmeDst. Jn dem Nachrufe, den die Loydane« verstorbenen Herausgeber her ,,Neuen Freien Presse"^ Moriz Benedikt, widmeten, rühmen fjc ihm Uttbk anderem nach, daß ex im Herzen sich stets mit den all jüdischen Interessen unh mit den Sieg«» und Erfolg« des Zipnismus ihenttsiziert habe. Dse Londoner fübischeij Korrespondenz geht deshalb mtt. heu „Wirrres" scharf ins Geeicht »nd Mist hMauf hjft, daß Kbnch»h ich seinem Glatte die ganze jüdisch nationale WwöMNL schwieg und selbst von der historischenValfoM-WttärunK keine Mtiz nahm- Was würde de« , selige BenebWj . gksagt hgSem w«nu er 'HWu Mchxuf W hem g^oheV Londoner Blatt gelesen Mw! MV pbew betrifft, so wich ja in ihken Spalten seit hem. Da.^ da sie sich noch zur Z^it hes Zarismus d«p MffifchkW Reaktion versch«ichen hatten, in Mhensachsp eine sslH sträflich? bewußtte tlninformiertheit. beobachtet, daß M nicht MndernehMn kann, wenn sie Myrsz WMhjH den Ziomsten zuschieben will. .' Wsggonstauungen auf den WrenM BnhnhDfsW^ Auf hen Wiener Bahnhöfen und Porbahnhösen stehen seit lüngerer Zeit Hunhgrie von helaheuen Güterwagen, die von de» Parteien aus verschiedensten Gründen fttdjfe rechtzeitig entladen und abgeführt werbe«. Hierdurch wird nicht nur die PerkehrsavwiMng auf den Bahn-. hpfen sehr erschwert, sondern auch der übemus großennssx garrzeL WirtschrMchsn gefährdende WagßNMgngtzk noch vermehrt. Da selbst dis erhöhten Wageustandgelhe« die Parteien zu« röschen Entladung rrr'Wagen mcht .zu veranlassen tzermüg^n,sehen sich biß Byhnverwaltungen gezwungen, an hi? Verfrachter di§^inhring!ich? Mahypptz zu richten, ihre Sendungen sofort zu beziehe« nutz v-n den Behnhöftn ahzu sichren widrMnfalls fie vott denk ihnen nach ß ßt kß ffisechghnbettjMMementeZ W-j stehende.. Rr'chw d?r bphMmtsichssn Veräußerung MMH bri. 'glichtzr Sendungen in ausgiebigstem Mas;? GebrMM machen würde». > ,> MittylstgntzshLlfo dßh fchMdsichpl» RtztM? ^HW«zes, - - vv Die Hilssgktion &cf schw«dischelt Roben KreuzrH hat durch de» Gtzsauhteu Gpg«lösf heß MMMrbaWß der Gem«iNlchgft^ und Krirgsküchchr in Wien und Nwderösterveich für 30.000 Pexsouen Lshensmittkl Wf die Dauer vou drei Monateu zu« Mrsügung ^stellt, die church he» Zentralyerbanh zpr Verteilung gelangen solle», Diese Mssattbm" wixh Mnchmlich. Suest Orsonen zugute wMMU,' biß sshßMKls Ms»shme« VPN solchen Kuchen gewesett und infokgß de« durch hiß maßlose Steigerung alle« Lebsnsmithelpveife eiugetrewnön Preissrhöyunst der Mahlzeiten »bs« nicht mehk itt der- Lage sind, dies? Küchßrs zu sxchurutitzraff. Gs MM sich hierbei fast gusschließlich um jkM Angehörigen Heß argbehräugwU Mittelstandes, welchepus feste W? züge angewiesen sind, ins Hess ndsvL g lss um geistige Arbeite« und Pensionisten, deren Kräfte bereits versagen und die puch noch.aus has^lKtzjs Mzichte» mußte», auf, «im «rgeliuähjtze, rutsp^chende Mahlzeit \n d?» §#> Mlnfchaf^kjjchsu h?s Psxhau^ß, Mchdam fi$ schau vorher En kultnWkls» Bedü^fulsssfl entsagt habe» vntz rt»p »och zum Schein und äüf Kosttn per Er»ähWNA ihr Hflpqhpnkeu upttx hfls ärmlichste ^«oleMiflt E rechttlmhalttu stusstth D«k HWgktro» d'iS schMische» Roten Kreuzes gehühet für dies« l^chh^zige Tut ha/ijp^fta foan?.. " " ■*' , tSBB*^*** »;