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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-30 · Heft 427 (30.3.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 427 (30.3.1920)
Date
1920-03-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Rr 427 Wien, Vtenstatz , * Donnerstag von 7 vis 8 Uhr More NeLuchim und Mittwoch! von 7 Vis 8 Uhr En Jakob lesen. Lektor Dr. Rubin wird ün gewohnter Weise am Samstag vormittags von 11 bis ILUHr die Poroscha, Sonntag von 6 bis 7 Uhr Midrasch und, Montag Von 6 bis 7 -Uhr Talmud lesen. Eventuelle weitere Vorlesungen werden noch bekanntgegeben werden. Durch die eingeleitete Aktion für das Institut wurde einstweilen der Lehr- ^trieb für die nächsten Monate sichergestellt, aber noch immer fehlen die Mittel für die Deckung des großen Defizits vom vorigen Jahre und für eine dauernde Fundierung der Anstatt. Freunde der jüdischen'Wissenschaft und insbesondere V der bdbräischen Studien werden daher gebeten, durch ausgiebige Zuweisungen und Stiftungen die zeitgemäße Erhaltung und Ausgestaltung der Beth-Hamidrasck zu ermöglichen. Spenden werden an die Bank und Wechselstuben-A.-G. M e r c ü r, 1. Bezirk, Wollzeile 1, auf Konto «Sammlung zugunsten des Beth-Hamidrasch" erbeten. . * eitti Erinnerung um brn Bes ch Kais r WAHrlms Jerusalem. In einer Vorlesung, welche der bekannte Orrentfiorscher E. W. Gi Master man vorige Woche int- Victoria-Institute.über „Die Mauern, von Jerusalem in den verschiedenen Zeitaliern" hielt, kam - der Gelehrte auch auf die seinerzetttge Palästin-areise ’ - Kaiser Wilhelnrs II. zu sprechen. Er wendete sich hierbei' gegen, den. weitverbreiteten Glauben, der durch - manche oberflächliche oder parteiische Historiker genährt worden sei, daß über Wunsch des Kaisers, das Jafsaer iDvr niedergerissen worden fei, weil er von hiergus ' den Einzug in Jerusalem halten wollte. Diese Behauptung sei historisch unwahr. Das einziges, was ■' geschehen sei, war, daß ein Teil des Tvrgrabens auf- Müllt wurde, um eine Fahrstraße nach Jerusalem herzustellen. - , ' * Die „Ostdeutsche Rundschau" ohne Wolf. Die Jd ft b rutsch eRnn d s ch a u" soll demnächst wieder als Tagblatt erscheinen. ,K. H. W o l f, der in den letzten Monaten da§ iM als Wochenblatt vegetierende Blättchen leitete, wird aus dem Rcdattionsverbande ausscheiden und mit Geld abgesunden werden. Den neuen Herausgebern der tägüchen ^O st'' d.e« t s ch e n Rundschau", an deren Spitze der großdemsche Abgeordnete Dr. Schönbauer steht, soll ein Bewag von 2V, Millionen Kronen zur Verfügung gestellt - worden sein. NebeidirS ist eine Bereinigung des Blattes mit dem «AlldeutschenTagblatt m Aussicht genommen. a * Di« Bevölkerung Nordtirols. Aus Innsbruck wird gemeldet. Wie amtlich mttgetrilt wird. beträgt die Bevölkerung Nordtirols samt dem Beurk Lien; 305.916 Ein-' wohner gegen 364.713 Einwohner im Jahre 1910. * Erhöhte Diäten für italienische Deputierte. Aus R o m wird gemeldet: Die Erhöhung der Enischädignng für die Abgcordneien auf 15.000 Lire wurde genehmigt und auf die Senatoren ausgedehnt. * Berheerüngeu durch einen Zyklon. AuS C H icago wird vom 29. d. M. gemeldet: Ein Zyklon verursachte im Gebiete von Chicago einen Schaden von mehreren Millionen Dollars. Etwa 20 Personen wurden getötet wub ungefähr 100verletzt. * Die Lohnbewegung im Frise«rge«erbe. Bekanntlich lehnen die Gchllten die von den Meistern bewilligte SVpieozenlige Lohnerhöhung ab und Lebarrin bei ihrer Forderung einer tOOprozmtigen Erhöhung. Die Meister wieder gehen ihrerseits von ihrem einmal gefaßte» Beschlüsse nicht ab und haben ' die Forderung der Gehilfen kategorisch abgrlehnt. Da bt$ Gehilfen nun mit einem Streck vom heutigen Tage an einznsetzen erklärten, werden die Meister, wrr wrr erfahren, mit einer Aussperrung der Gehilfen antworten. . * Eiue Me«ter«i im Zuchthaus«. AuS B er l i n wird gemeldet: der Strafanstalt zu Branderiburg a. d. Havel meuterten gestern nachmittags sämtliche Sträflinge. Sie überwältigten die Aufseher, plünderten die Kleld«'rkammer und flüchteten in die umliegenden Wälder. Bei den Kämpfen, die zwschen den Verfolgern und dev Flüchtenden entstanden, wurdey dr« Zuchthäusler erschossen und neun schwer verletzt. Unter Aufbietung von Militär und Einwohnerwehr konnten bte Verbrecher bis auf 44 wieder ergriffen werden. # Perso«al«achricht. Herr Direktor Bernhard Rosenstrauch hat die Leitung der Fil i ale R o t 1 e r> dam der BereinigtenP a p i e r-J n d u st r i e A.-G. übernommen. Spende. Für jüdische Blinde erhielten wir K 25.— von Ch. B. »Die Bukowina«« Land «Mannschaft „Buchenl««d* veranstaltet am 3t.d. M. m den Olympiasälen,!., Rothgasse s. UM 6 Uhr abends ein Tanzfest. Die Munk besorgt das Orchester Wacek. Damen im Abendkleid (auch Dirndl). Karten im Bereinslokol. l., Eltsabnhstraße 26, II. Clock, bei der «Allgememtn Textil-Ze>tung", I., Grünangergasse 1, und bei Karl Schlacffer, Dominikanerbastci 19. , . * „Metavum — Gold" (Die Batterie mit derq RegenbZgrn) die beste Momentbelruchtung. Adolf Stand-Stiftung. Wir erhielten kür -re Adolf Stand-Stiftung der „Wiener Morgenzeitimg" vom Gesell'gkeitSverein ,Amicns" anläßlich -des Ablebens des Herrn Rachman Elenberg K 250,—. Bisher eingcsaufen K 25.336. —. Dereinsnachrichte«. , JR « Ä r t ch t envonBereinenerschernenanS« »ah«Sl»S nuramTageder Veranstaltung.) H ent e: N e u r e I e h u d a. Abends 8 Uhr Zusammenkunft im Cass City. I., Werdertvrgasse. Dre Mitglieder werden ersucht, zuverlässig zu erscheinen. — Bereinigung jüdischer Hör er anderHochschule für Welthandelin Wien. Am 1. Avril werd n im He>m, U, Tnborstraße 1, Kurse für die kansmännischkn Fächer und russische Sprache er- Sfinet. Anmeldungen sind schriftlich (oder mündlich von 3 lnS 4 Uhr nachmittags) an das Sekretariat der Vereinigung, II., Taborstraße 1, zn richten. — I u g cndgruppederzionrstrscheu B e z r r k s s e k t i o n B r i g i 1 t e u a v. ^/«7 Uhr abends hebräischer KonversationSztrkel rm Beremslokale, XX.. Karl Mechrlstraße 5. Hebrälschfprechende willkommen. — Jüdischer Dur nverern Makkabr, W r e n, II. 7*7 Ubr abends rni Lokale der zionistpchm Bezirks» sektton, II.,-Kaiser Josefstiaße 42 (rm Hofe) Bortrag des Herr» A. Schwerlfinger über „Grundgedanke des Zionismus". Briefkasten der Redaktion. Mako. Wir veiwlgen die Angelegenheit und n .! ii -ttbst alle» dazuum. daß diese NcbeWiide äbgeschasst werden. Wollen Mr allo mrt LiLtter,ru. Schritten vo.Aünko.matten i . Wiener Morgenzeitnng ^ic ErniihruM«». Der Marktbericht. Di« unverkäufliche« australische« Kaninchen. Die Grttnwarenm ärkte warerr gestern etwas besser versehen, als dies sonst an einem Montag der Fall ist, da die auswärtigen Zufuhren etwas günstiger ausfielen. Aus Holland kam Wirsingkohl und Rotkohl an. Der Rotkohl war allerdings etwas minderer Qualität. Das Angebot wurde übrigens noch durch tschechische und niederösterreichische Zkarottensendungen vermehrt. ' In der Groß mar kt halle war auch gestern das teure australische Kaninchenfleisch völlig unverkäuflich. Da die Kaninchen znm Preise von 70 Kronen vro Kilogramm nnanbringlich sind und die Verkäufer bereits jetzt großen Schaden erleiden, hat sich gestern eine Deputation der Großmarkthallenverkäufrr zur amtlichen Uebernahmsstelle für Vieh und Fleisch begeben, um eine Preisreduk tion für die noch lagernden Mengen zu erwirken. Attfhebnng der jugoslawische» Attsfuhrbefchränkun^en. Die jugoslawischen Ausfuhrbeschränkungen sind teilweise wieder aufgehoben worden. Außer für Getreide und Mahlerzeugnisse sind sämtliche Lebensmittelausfuhrbeschränkimgen seitens der jugoslawischen Regierung wieder ausgehoben worderr. Eintreffen jugoslawischer Karpfen. Mit der Aufhebung der südslawischenAusfuhrbeschrankun-- gen ist . das Hindernis für das Einlangen der erwarteten südslawischen Karpfen beseitigt. Es sind bereits zwei Waggons Karpfen eingelangt, mit deren Verkauf bereits begonnen wird. Leider ist. ein Teil der Karpfen eingegangen. Beim Verkauf der Karpfen wird alles getan werden, nm Verschleppungen vorzubeugen. Jeder Händler erhält eine besttmmte Menge Karpfen zugewiesen und Beamte des Marktamtes werden darüber wachen, ob tatsächlich auch, die ganze Menge auf dem Markte abgeseht wird. Eine billiae Fleischwoche. Donnerstag wird die Abgabe von amerikanischem Gesrierrindfleisch auf Grund der für die billigen Fleischwochen bestimmten Preise erfolgen, und zwar wird vorderes Fleisch 50 Kronen, hinteres 62 Kronen uird Bratenfleisch 66 Kronen pro Kilogramm kosten. Abgegeben werden pSo Kopf und Woche zehn Dekagramm.' - Eine kleine Menge Schweinefleisch' ist gleichfalls verfügbar geworden. Sie ist jedoch viel zu gering, nm.eine allgemein« Abgabe damit einleiten zu können, sie wird daher im sogenannten Turrurs an die Fleischselcher ausgegeben werden. JIZCHOE LEIB PEREZ WIEDER ERSCHIENEN! DIB NACHT AUF DEM ALTEN MARKT. Bröselt. M. 7.—, geb. M, 9.—. DIE GOLDENE K ETTE. Bröselt. M. 7.—, geb. M. 9.—r. t. Nt»!. IN FESSELN. Eroseb. M. 5.—, geb. M. 7.—> Die Einband entwürfe zu den drei Dramen' zeichnete UR1EL BIRNBAUM. Zn beziehen durch die Buchhandlung R. LÖWIT, Wien, 1., Rolentunnstr.22 oder direkt von R. Lüwit-Verlag, Wien, I., Fleisch markt 1. 7093 Bühne rmd Kunst. Deutsches Volkstheater. Alexander E. Sedlmayrs charakteristische und stimniungsvolle „Alt-Wiener .Dosenstücke" wurden anläßlich einer Matinee hier ausgeführt und hatten wieder großen Beifall. Anton Amon — selbst ein kostbares Stück Alt- Wien.—- saß am Lesepult und war mit Herz und Liebe bei der Sachen Seine humorvolle, echt wienerische' Art ist längst gewürdigt, aber seine ganz seltene Kunst der Charakterisierung noch immer nicht genug bekannt. Mit dem anmutigen Klavierfpiel Professor Fritz Langes vereintes sich sein Vortrag zu schönster Harmonie. Mit den beiden Künstlern wurde der verdienstvolle Autor stürmisch: gerufen.' «Ariel Aeosta" in jiddischer Sprache. (Aufführung des .Amateurklubs der . jüdischen Volksbibliothek «Zion".) Gutzkows „Uriel.Äcofta", von.Goldfadens Kynkurrenzbkrektor I. I.. Le rn er ins. Jiddische übertragen, wobei der Uebersetzer in . weiser ' Erkenntnis der Grenzen seines Könnens und der Künstlersch aft seiner Schauspieler den Vers in ziemlich anständige Prosa .umwandelte, war in'den Anfängen des jiddischen Theaters Zugstück. ’ Das Wiener Publikum wurde erst jetzt mit dem jiddischen „Acosta" bekannt gemacht. Einige sehr junge jüdische Menschen haben sich nämlich zusammengetan, um Nachwuchs für das jiddische Theater zu bilden. Pur diese, wirklich wertvolle Absicht vermag einigermaßen ihr Unterfangen, mit dem „Acosta" in die Oeffentlichkeit zu treten, zu entschuldigen.Ihre Berater und Lehrer über sollten' sie von solchen waghalsigen Experimenten abhalten. Dilettantismus ist kein Mlderungsgrnnd, schon gär nicht, wenn es sich um eine ernste Sache/handelt. Immerhin zeigen Herr Sigall (Ben Jochai) und Fräulein D o l l i n g e r (Acostas Mutter) etwas Theatertalent. Auch Herr Preis (Acosta) hat Anlagen zum Schauspieler. Der Beifall von Freunden und Verwandten jedoch möge keinen der jungen Leute verführen, sich schon heute für etwas zu halten. Auch über das Publikum wäre ein Wort der Kritik am Platze. s. Die Stagione an -er Dolksoper. Von der VolkSoper, d e mit Italien em musikalisches Bündnis geschlossen zu haben scheint — Weingartner wurde bekanntlich zu einer ualieniichen Tournee verpflichtet — werden Mitteilungen über eine vom 30. Avrrl^ bis 3. Junr dauernde ikali'nrscke L:ag>one auSgrgeben. Demnach werden während des GMprels nachstehende Opern in ualienricher Sprache. ausgesührl: „Mcfiüvfele", „Jl Pescatore dl perlc^, „Madame Butterfly"» ^.Boheme-, ,TvSca". «liaa*., Maoletlo". Othello" »nd SO. Marz 1920 «evek «ilschiie» Größte Auswahl! Billigste Preise! MO Leopold Steinhart, Wien, Biberstraße S. 473/80 »Carmen*. Dirigenten sind FranceScs Gräuel!^ und Arlüro SigiSmondo. Don Solisten sind z». erwähnen: Ernrstina Poldi-Randacei»/ Giusepvina Z i n e t t i, Isora R i n o l f i, Eva Ma«gili, Rina D o n a t i und Annamäria G u g l i e l m e t t i, die Tenore: Jtalo R i g h i. Michele F l e t a, Armand« M a r e 8 c o t t i und Arturo F e r r a r i o; als Baritone^ SigiSmondo S a l e 8 ch i, Giulio F r e g o s i und Eugenio Peru», ferner die Ba fisten Giorgrv de L a S c o i,! Grovanm A z z i m e»t i und der Buffo Grovanni B i a 1 e. Der Tenor Nrghi g'lt als einer der bedeutendsten Sänger Italiens und hat in „Oihello* seine größien Erfolge ennnge«. Auch die übrigen Künstler erfreuen sich erneS interuationalen Rufes. Die Kosten des Gastspieles sind ganz enorme und eS verlautet, daß die Sitzpreise zu diesen Vorstellungen, die für Wien ein bedeutendes künstlerisches Ere gnis z« werde» versprechen, <t«^ das Vierfache erhöht werden sollen. Ans de» Theatern. Im B «r g t h e a t e r gelangt morgen, Mittwoch,.' Schnlvlers ,,D i e S ch w e st e r n* zur Aufführnng. Anfangj Vo6 llbr. i Im Operntheater gelangt morgen, Mittwoch, Schrekers „D i e G e z e i ch n e t e n" zur Aufführung./ j . Donnerstaa wird ,m Stadttheater zum erste»! Male „D re Frau Rat*, Komödie in drei Aktm vo» Paul W e r 1 h e r m e r, mit Hanst Niese als Frau Rat Goethes gegeben. \ Donnerstag setzt Leopoldme Konstantin ms T h e a t e r t n der Iosefstadt ibr GästspiÄ in der Komödie „H e r b st st « r m* wrt. } In der N eu e n W i e n e r B ü b n e beginnt die heuten) Dienstag, stattsindende Uraufführung der Komödie h a r i s a et*l von Karl Sloboda pünktlich Voll Uhr. Zuspätkommende! können erst nach dem ersten Akt zu ihren Sitzen gelangen. } . Auf der Re n a i s s a n c e-B ü h n e stndet SamStaK den?. April unr 7 Uhr abends die Uraufführung der Komodiv „D i e d r e r D i e b e* von Umberto Notarr in folgend«: Besetzung statt: Cascarilla—Harrv Walde«, Tapioca—Karl. Etlin g er als Gast, Commendatore Nrlola Ornanr—Bietm." Franz, Noris—Lola Kneidinger. Gerichtspräsident—Richard Knabe, Staatsanwalt—Josef Strahl, Rechtsanwalt—Heim Machold, Gerichtsschrr'b°r—Fritz Wolf, Gerichtsdiener—Fräntz Wagner. Reporter—Leo Pilnei, ein Individuum—Karl Mauth. An den be'den Osterfeiertagen nachmittags, Beginn 7*4 Uhr^ sinden auf der RenaiffanceBühne bei bedeutend ermäßigte» Presse« zwei lustigebunteKindernachmr t t a g e statt, j . I. Wiener Maifestspiel« i» der Schweiz. I» «New größeren Städten der Schweiz gelangen-im Mai zwei Werke i« Wien schaffender Tonkünstler zur Aufführnng r Julius BittnerS nrukS Mimodram »Die Todestarantella* lUranssihrmrg, I»-! szenierung Otto Treßler) und Jan Brandt BuhS Oper ,Mra» reme* (Regie: Wcllrminskh). Eine Anzahl erster Wiener Küustke wird in den Hauptrollen beschäftigt sein. Die mssikalische' Zeitung hat Hans Otto Voigt Lbernomme». Die «eüe» Dekorationen und Kostüme sind nach Entwürfe» drS akademische» MalerS Remigius G e y l i« g angefcrtrgt. Das Orchester setzt sich auS Musikern der Staatsoper, deS KonzertveremeS. der Volksoper, des TonkünsilerorchesterS üsw. zusammen. Die erst« Aufführung der beiden Werke findet am 10. Mai a» Stecht« theater m Zürich statt. H ^Verein für jüdisch-dramatische Statt ft." Mittwsch den 7. April findtt ,m Saale des Hotel .Bayrischer Hof" ei« literarischer Abend statt. Es gelangt untex anderem em Ernaktetz von M. A r n st e i n und eine Komödie von A. R eis e « zur Aufführung. 1 SPORTKLUB „HAKOAH“, WIEN ■_(Kultur-Abteilung^_' Doimerstag den 1. April 1820, präzise 6 Uhr abends im grossen Konzerlhaussaale 1. ORCHESTER-KONZERT Mitwirkend: Konzertmeister Josef Zimbler, das Orchester der Kultur- Vbteilung unter Leitung seines Dirigaten 8. BRASLAVSKY PR0GRVM3I: »«« Braslarskr: Ouvertüre E-moll (Dem Orchester gewidmet) Blendolssohn: Symphonie A-raoH (Schottische) Mozart: Violinkonzert D-dur (Konzertmeister Zimbler) Mozart: Ouvertüre aus „Die Entführung aus dem Serail“ |. Kartenverkauf: R. Löwit, l., Rotenturmstr., Hirschler & Co.. |,I., Rabensteigu. im Sekretariate d.Hahoah,I.,Werdertorg. 3 Sport. GrffttdNrr^ eines Boxverb . es. Montig den 22. d. M. wurde von acht Boxspott betreibenden Veittnioungen der Oestei reichische Boxverband gegründet. der es sich zur Aufgabe macht, diesen Sportzwe-g ans eine «nternattonale Höhe zu bringen urb bereits m kurzer Zeit mtt Veranstattungrn rn die Oeffentlichkeit zu treten gedenkt. In den Berbandsausschust wurden gewählt: Znm Präsidenten Herr Wmr Kmtz tFirst International Ctud, znm Praüdeirteu-Skcll-- veurrter Dr. Rudolr Stern (W. A C.). zum Schriftführer Oberleutnant Wilhelm Heger 'Bolkswchr), zum Kassier Herr Wilhelm Fuchs (Boxklub Jron), zu Beiützcrn die Herren Dr. Richard Strauß (W. A. C? nnd Ignaz Kostcrschitz (Wiener Polizeiorgane). — Auskünfte m Amateuraugclegenhrrten werden dis aus weiteres nur schriftlich erteilt und sind diesbezügliche Briefe an die Adresse l., Weihburggasse 4 zu richten. Wochenprogpamm des Sportklubs Hakoah. (Erscheint jeden Dienstag.) Schwercrttzletiksektis«: Montag im- DvnnrrSwD Ringen und Mittwoch Bortraimng ab Uhr rbaibö, 1., LLrrdertorgasse 6 >.Bo'cksl'chulc-.

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