Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 426 (29.3.1920)
- Date
- 1920-03-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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^Eeite ir Wiest» Montag' PolitischeRlmdschau. Die AraSerunrühen in OSergaLULa. Nach den neuesten aus Palästina 'eingelangten Nachrichten scheinen die beklagenswerten Bedninenausschret^ungen mit. dem Rückzug ^der Eng^äuder aus Dberigaliläa im Zusammenhang zu stehen/ welche gemäß dem mit Fra rkr'ich. abg schloiscnsn provisorischen Vermag Li'sc? Gebiet räumten, 'welches nun die Fran'-osen besetze haben. Diese mußten sich infolge des arabischen Widerstandes zursickziehen, so daß die Kolonie' Mein la und die Arbeiwrsiedlungen Chamara. Ksar Gileadi und Tel Chaj mit zusammen 350 Seelen sFnlßlos den Teduinmhorden ausgeliefert blieben. Die Kämpfe der christlichen und' muselmanischen Stämme «nttvrinander st.'igerten die Gefahr, obzwar die Araber., erklärten, daß sie nicht gegen die Juden kämpfen und dirsen die Selbstverteidigung gegen BeduLneni'lberfälleempfahlen. Am 15. -Dezember sieten in Tel Chaj die Arbeiter S ch n e u r und Schaposchnik. Charnara ist vernichtet.' Am 6. Februar überfielen die Beduinen psl.lgrnde A.rbci'er in Tel Chaj und ermordeten Aron Scher. Die Arbeite, schaff beschloß, Del Chaj nicht zu raumen und fotoerte die Jugend zur Selbstverteidigung auf. Nach dem Durchzug her französischen Truppen ^überfielen die Beduinen am 1. .März zweimal. Tel Chaj. Durch tzandgranalen wurden die Arbeiterinnen Sarah T s ch i s hi k und Debora D ra chler. mnd dre Arbeiter Mu n'ter,.Schä'rf/.Tock a r und der die Verteidigung leitende Gründer, der jüdischen Legion vonGallv,wli,'Trumpeldor, ermordet, fünf wurden verwundet. Am 3. März üherfielen große Scharen von Betuinen Kfar Gileadi, M 'tula., Chamaraf Tel Chaj und Klar Gileadi sind zerstört. Die Arbeiter find an der nördlichsten Grenze des englischen Territoriumskonzcnlriert. Schuld an dem vergossenen Blut trägt die Verschiebung der OkkupatMsgcwalten, wodurch Obergaliläa den Llüstcnhorden ausgeliefert'wurde. Der palästinens'sche Korrespondent , der ..Neuen Zürcher Zeitung" berichtet unter dem 5. März: Die Lage in der B e k a a-G«gend wurde seit dem. 11. Februar kritisch betrachtet, seitdem nämlich die sray'ösischen Cruppen das ganze Gebiet zwischen Libanoü und F-:rmön xeraumt hat.en. Sowohl General Gourand als auch die britische Kommandantur in Miro hatten aber eine abwartende ^Stellung eingenommen, in -der Hoffnung, daß neues Blutvergießen vernj'eben werden könnte. Der Ueberfall auf Tel Chaj schafft eine ganz neue Lage. In seiner Mitteilung an den Zionistischen Leiter, U s s i s ch k i n, erklärte G.neral B o l s, der Kommandanh.der Streitkräfte in Palästina, daß dfe e n glis che Behörde mit größtem Bedauern.von der heutigen Tat Kenntnis genommen habe, und daß man sich in Kairo mit der' dadurch geschaffenen Lage ernstlich -befasse. — In ganz Palästina wurde allgemeine Trauer Lbgehalten. Die anläßlich des Pueimfestes vorbereiteten. Keranstaltungen wurden überall abg-bfagt. Das rumänische Staatsbürgerrecht der Juden in der Bukowina. Die rumäni'che R Gierung hat einen provisorischen Erlaß bezüglich des rumänischen Bürgerrechtes für die Einwohner der Bukowina erlassen,, welcher einen' Fortschritt auf dem Wege zur Anerkennung, des im Die russische ^Haskalah". Die moderne jüdische Geschichtsschreibung deutscher -Zunge hat -sich bisnun fast gar sticht mit der Entwicklung der KaSkalcch (Aufklärungsbewegung) in ' Rußland beschäftigt. Die wenigen Arbeiten aus diesem Gebiete, die wir in deutscher Sprache besitzen, liefern uns ein nur unklares Bild von der Entstehung und Entwicklung, der wichtigsten Epoche nicht nur des russisch-jüdischen, sondern auch des gesamtjüdischen Geisteslebens in den letzten zwei Jahrhunderten. Das ganze auf diese Frage bezughabende Material wurde zumeist in hebräischer und russischer Sprache verarbeitet, die unseren deutsch-jüdischen Gelehrten infolge ihrer Unkenntnis der beiden Sprachen unzulänglich ist. Benzion Kgtz, Stanislawski, Zynberg, Hessen, Zitron haben bisnun die wichtigsten Vorarbeiten zur Geschichte der russischen Haskalah geliefert. 'Die erste Gesamtdarstellung über die Entwicklung der russischen Haskalah'° in den allgemeinsten Umrissen liefert uns Josef Meisl*), der schon in seiner Grätz-Monographie unsere Geschichtsschreibung um eine sehr wertvolle Studie bereichert hat. . ' . Meist fordert in dieser Arbeit kein neueil historische- Makerigl zutage. Auf Grund von Eiuzelarbeiten, die in russischer und hebräischer Sprache erschienen sind, will er uns die Entwicklung der russischen Hamalahbewegung, insbesondere aber ihren Uehergang zum jüdischen.Nationalismus dacstellen, um so das historische Verständnis der neuzeitlichen Bewegungen unseres Volkes zu fördern. Er^ Will, entgegen den allgemein herrschenden Anschauungen, als ob die Haskalah dem Judentum gegenüber eine stets negierende Stellung eingenommen hätte, auf Grund detz-historischen Materials klarmachen. daß der Geist der Haskalah «in gewisser Modifikation ein integrierender Bestandteil der jüdischnätionalen Idee geworden ist." ■' Nach einer kurzen uud sehr sachlichen Slizzierung des ■'*> Dr. Josef Meist: Haskalah. Geschichte der Auftlärimqsbe.vegmia unter, den Juden in Rußland. Beelin- 1920. ,'Verlaa Scbwetlchke und Sohn, Berlin.) Wieker Morgenzeitung 29. Marz 1925 -—■■■ - -. .. *«11 . ■--- Die Anabhängigen gegen die Koalitionsregierung. Berlin, 29. Marz. (Korr.-Bur.) Dre nnabhän iae r Sozialdemokraten hatten für gestern 29 öffentliche Versammlungen einberufen, in liefen führende Abgeordnete i'yra-l'en. Dis Redner lehnten j e^d e s Z n f a m m e n a r b e i t e n mit der Koalitionsregierung ab. und erklärten datz die AnaLHSngiaen nur dann Vertreter in das Kabinett senden würden^rven» ihrer Partei in der neuen Arbeiterregierung' das Aebergewicht gesichert werde. ——-—.-! E'me Ablion gegen Deutschland? . ' Paris, 28. März. (Deutsches Tel.-J 'f. Bnreau.) von der Regierung nahestehenden' Kreisen wird mitgeteilt: Angesichts des bösen Willens, den die deutsche Reqkmmg bezüglich des Erfnllens des FriedensvertraM an den Tag legt, hat die frainössiche Negierung an dis Astiierie» eine Note gerichtet, in der sie ioiort Maßnahmen für eine Aktion gegen D e n t s ch l tt n d v e r l a n a t, um dieses zur Achtung und Einhaltung des Vertrages zu zwingen. Ar. 426 Der 'kvtzte Regierstntzserlaß des Staatssekretärs fstv Inneres, die sogenannt« Lex Häcma», .gewährt taff rumäuifche Bürgerrecht allen jenen Personen, di«.naß' Grustd der Ersitzung nach der österreichischen Heimat-sf r.'chtsuovell2 das H e i m a ts re ch t erworben haben, während allen anderen die Aussicht auf eine titbibU d u e lfl e, Behandlung eröffnet wird. Trotzdem dies« V r'ü^ung gegenüber barst früheren Zustand einen wesend», lichen Fortschritt bedeutetgedeutet sie keineswegs eins definitiv« Regelüstg der Frage .;m. Sinne des Friedens» Vertrages, laut' welchem jedermann, der zurzeit der Fertigung des Vertrages im Lande wohnte utck für kcin-e fremde S'.aatsbürgerschaft optiert, als rumänischer Staatsbürger anzurehen ist. Die Regierung Rumäniens nähert sich der-Einhaltung der im Frieden-- vertrage übernommenen Verpflichtungen, welche sie wohl oder übel erfüllen, müssen wjrd. Nur etappenweise, statt mit einem Male einen /Rechtszustand herzustellen, wodurch viele MißhelligkeiM vermied st worden tbären. An der Frage des - rumänischen Bürger rech ies sind nicht allein «idie Juden in der Bukowina interessiert, aber es wird häuptsächiich die Aufgabe des nationäl-vrgani» sicrten Judentums in der Bukowina sein, bei der rnmäni'chrn Regicrung auf die Ersüllüng 'dör eingegangenen Brrpslichtungen zu' drängen. Amerrkra und Deutschland. 28, März. „Nieüwe Courant* meldet aus Washington: Der Ausschuß des Repräsentantenhauses sür/auswäxüqe Angelegenheiten hat eine Entschließung über die B e e tt d i g-u n g des K r i e q szust andes mit Deutschland und die Aufhebung der durch ihn verursachten BeschränlmngSMaßnahmen entworfen. / /. Die Militarbefehlshaber gegen die Fsthrer. Berlin, ' SS. Marz. Du „Vo'si'chk Zelsimst" mcl^ct nu§ Frankbut: Der SonderderichteistoNkr der. «Franks. Z:g."berichtet auS E.k s r U: 'Obwohl?die unabhäno^en und kommumstMen Führer seit geltem ihrm fl-uizm. Einfluß outbieten, um dem Bluwelgießen ber Wese! Eiubalt zu tun/' ist eS bisher- « ich t gelungen, den K^mps m beenden.' Die Militärbefelilshober stehen ous dem Standpunkte, daß weiter gckämpU werden nnlsie und daß n u r d i e W a f f e U e n t s ch - i d e n w ü r d e n, Der GewerLschastsbund für eine rasche E'nigunst. . - B.rlin. 28. März. Der Ausschuß des Allgemeinen Deutschen GswerkschaftZbnndes.i der - gestern aus Anlaß der Durchführung der acht Gewerffchaftsforderungeu. mit deren Vereinbarung der Mnsralftreik brandet wvr- ) den ist. zusämmstttrytsich hiMx hitz' bestMnsrall streik leitenden Ocgau'saMnest WstMt und dLst'B:mdes- } Vorstand beauftragt, scharf: darauf zu aH en, daß die i Ve^einba ungen auch wirklich eingehalten-'werden. un.Ä i Schritte zu' unteruLhmen, -damites .im- Rheinland, in i.N«sts<tke«... Md.'in: Mitteldeutschland-i-bchufs. Verh'.nde-; rüng eines weitererr Blutvergießens zu einer. Verein»- ' barung komme. Friedensvertrage festg"legten Grundsatzes bedeutet. Vom rumänichen Bürge>rccht war Wh«: beinahe einDriti«! der Butowinaer Judenschaftausgeschlossm, und hie rumänische Regierung hat in dieser Frage bisher eine Haltung beobachtet, welche geeignet war, in zahlreichen Juden begründete Besorgnisse. Mx -ihre staatshürg'örliche Zukunft zuierwecken.' . v v WUCTW—nw-nV*»» »wlph nwmmmuvmmK Wesens und; des EntwicklungSganqes der .Mendelsohnschrn Aufklärung, ihrer Einwirkung, auf die Ostjuden, des Verhältnisses deren führender Geister zu ihr, der ersten Pioniere allgemeiner Wissenschaft ut dev hebräischen Literatur Polens i und Galiziens am Äusgang des 18. Jahrhunderts, wie auch der ersten begeisterungsvollen Popularisatoren der Haskalah in - Osteuropageht er zur Schilderung der zivilisatorisch-aufklärerischen Bestrebungen innerhalb der.russisch-polnischen Judenheit zu..Beginn des IS.'Jahrhunderts über. In einer ausführlichen Darstellung schildert sodann Meist die. inneren Zustände in der polnisch-russischen Judenheit, wie auch daS Verhältnis der Nikolajschen . Regierung zu den Aufklarpngs- \ tendenzen, die speziell in Uwarows und seines jüdischen . Wt'-^ arbeitexS Lilienthals Schulreformplänen ihren Höhepunkt, et» s« reichen. Auf ihre Initiative hin werden in vielen Gemeinden Kronschulen erpichtst und schon» glauben, viele der Maskilim, daß die Haskalah triumphierend die jüdisch« Gaff« dem ».europäischen Lichte" zugeführt', habe. Aber allzu schnell! mußten sie und selbst der Initiator desgesamten dmnaligen Kronschulwerkes, Lilienthal, bittere Enttäuschungen erleben. Die Kluft zwischen Volk' und Hüskalahintelligenz war allzu groß, als daß eine Harmonie zwischen diesen beiden divergierenden Teilen möglich geworden, wäre. Die Massen' mißtrauten den Maskilim, die für sie nur die Verkörperung alles Sündhaften und Areligiösen waren. Das Volk fühlte instinktiv, daß die Haskalah die Formen und den Inhalt seines l ''' Daseins abbräckeln will. Auichi politisch herrscht^ zwischen Voll und Maskilim eine unüberbrückbare Dissonanz. Während die Maskilim in Nikolaus, dem Ersten einen Netter deS aufklärisch denkenden Judentums sahen, erblickten in ihm die jüdischen Volksmassen nurs ihren größten Bedränger und Peiniget.' Kein Münder, ailso, daß infolge dieses Mißtons zwischen' Volk und . Maskilim alle Schulpläne der letzteren ein Fiasko i erleiden mutzten.. Allmählich aber vollzog sich innerhalb, der Haskalahbewegung sesbst ein Läuterungspro^etz. Neue Tendenzen, kamen in ihr zum Vorschein, der Einfluß der Assimilation wurde immer geringer, indem sie sich dem' VolrStum - näherte, und im Gegensatz zur Mendelsohnl jchen Haskalah die Negierung des Judentums aufaab. So . .. DaS amerikanische Hilfsrverk für die Jude« in Polens - WarschE, 76- März. Wrivat.) Dr. Bo ge«, welcher di^'Hilfsarbeit des Joint Distribution mittee in Polen organisiert, ist -von einer Reisr «W K r a k a us und Lemberg nach Warschau snrückgekehrt und "'beri^fet^über^ seine-.-Tä-i-igkeit, daß in West- und! Ost-Äff'ien ein ganzes Netz jüdischer Hilfskomitees «nd» standen ist; -die Hauptzentren', sind Krakau und Lemberg. Es werden alle Mittel angewendet» um daßf ruinierte Wirtschaftsleben der Juden in Ga"i'ien wieder au'zübauen. Besonders soll die Arbeitswer.stättenaktion gefördert werden. Eines der Kommissionsmitglieder,, Herr, Zucker, ist in Lemberg geblieben, um die Hilfstätigkeit für -die jüdischen Flüchtlinge in den. kleinen Städten zu , organi.'üren und. besonders ihre RHatriierung in ihre« früheren Wohnorten sowie den Ausbau ihrer zerstörtes Wohnungen und Arbeitsstätten durchzusühren. . Besonders anerkennenswert ist nach Dr. Bogens Bericht die. Tätigkeit des Lemberger .Komitees zum', Schutze der Sicherheit der jüdischen Bevölka'r'ung, welches energisch gegen alle Gewalti tatest -peagiert- ' die gegen idie jüdische Bevölkerung begangen werben. , ' « - . Abgeordneter Rosenblatt, der kürzlich aus Amerika zurückgekehrt ist, erstattete in Lodz einen Bericht über seine Reise. Er hob, hervor, daß die Hilfe, die die a m e r i k Ä n i s che 'Judenheit ihren Brüdern in Polen bringe, sich jetzt ausschließlich Aktionen prodüktive^n Charakters zuwe..de. Sie philanthropische Akiion habe aussch'i ß'ich - die polnische Judenheit auf sich zu nehmen. Die amerikanischen Juden, versprachen ihre'' Hilfe mttefc der Bedingung, haß an dieser Hilfsaktion sich, auch das jüdische Kapital in Polen beteiligen tverde. Für. jede gesammelte Mark wollen die amerikanischen Juden einen Dollar ausbringen. gebührt ihr das historische Verdienst, den Nebergany zur nationalen Bewegung gefördert zu habön. ' Die hebKische Literatur entwickelte sich jetzt immer mehr, Mapu, Lilienblum verliehen/ihr einen neuen Charakter, der vöu der uksprürttzlichen Haskalah abwich.' Innerhalb der jüdischen ^Intelligenz erstarkte das Bewußtsein, daß nicht die GleichüerechtigUng ällein das ganze Heil bedeute. Die Rufst- , fikation wurde durch ein neues Ideal, das der. stastonabsst' Wiedergeburt und Selbsthilfe, verdrängt. Die . Rückkehr zum Volkstuin' und zur hebräischen Sprache churde dt« neue Devise.^ Smolenski bekämpft mit der Vehemenz seiner ganzen Persönlichkeit dje ..Berliner Lügenlehre", die ein Jahrhundert lang fdix jühische^ JntWgSnz tzeisi ^üdentum entfremdet' htztte, - , So hat dir Haskalah. in Rußland dank den fruchtbaren Keimen, die'sie-barg, immer Mehr den Weg zum Volke , ge« funden und -sich M Gegensatz'zur deutschen Haskalahbewegung von einer Aufklärungsbewegung ' zu - einer, nationalen BewMryg entwickelt üird, einen ähnlichen historischen Prozetz durchgemacht wie die anderen Völker, bei welchen aus der Aufklärungsepoche allmählich die nationalen Strömungen hervorgingen, M e'i»t hat Mit seiner Monographie dem deptschlesenden jüdischen Publikum den EiMick in die Entwicklungsgänge des jüdischen Geisteslebens in den letzten zwei Jahrhunderte» .ermöglicht, Das Material zu dieser Arbeit verdankt Mei-l, seinen langjährigen Studien auf dem Gebiete der Geschichte der russischen Judenheit. (Eine Geschichte, per eusstschch, Jpdenheit, die er im Manuskript ferttggestellt hat, konnjtv leider bisnun aus technischen Gründen, nicht erscheüiem) Es wäre sehr wünschenswert, daß Meisls Geschichte der russischen Juden sobald als möglich dem deutschen Leferkeeiß äibergeüen werde, damit endlich einmal dem unfachmänmfchen Pefasel der Philipsohns und Konsorten über -die Geschichte der russisch-polnischen Juden ein Ende gemacht werde und wtt eine wissenschaftlich-objektive Darstellung äuS -der- Feder eines) Fachmanneswie es 'MeiSl »st,- erhalten. Dr. Ä, M. Gelder.'