Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 426 (29.3.1920)
- Date
- 1920-03-29
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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tot. 426; Ären. Montag - .Telegramme. Auflösung der rumänischen Parlamentes. 6m mieten gegen die Regiernng. , Bukarest, 27. März. (Agentur Damian.) Nach einem vom König gewährten' zehntägigen Aufschub wurde gestern daS Parlament wieder eröffnet. Die Sitzung gestaltete sich stürmisch, da der bisherige Mehrst eit§ b I.o cf gegen die Regierung aufürat. Nach . der Prvgrämmrede des neuen Ministerprasidenstn Wenerals A v e r e s c u folgten Ertlärnngen dev Parteiführer. Der . Präsident der siebenburgischen Nationalpartei erklärte, die Art und Weise, wie die Regierung B a r d a entlassen/ worden sei, entspreche durchaus nicht den,Prinzipien des Parlamentär smus. Deswegen werde die siebenbürgische Nationalpartei die Gesetzentwürfe der neuen Regierung einer scharfen Kritik unterziehen.; Im Namen des Verbändeder nativnalsozialen Demokraten erklärte Abg. Julian, die Regierung Averescus sei durch Intrigen ans Ruder gekommen» um grrzße demokratische Reformen unmöglich zu machen. Der gewesene. Ackerbauininister M i ch a l e s e u bezeichnete den Ministerpräsidenten als ein Spielzeug in den Händen der liberalen Partei. Die Regierung Averescus bedeute-ein wahr e s U u.g l L ck f ü r d a s L a n d. ' * Ministerpräsident General Averes e n erklärte schließlich, er bedauere, daß die siebenbürgische National« vartei sowie die bcssarabische und ein großer Teil der Bukowinaer Partei die Regierung nicht unterstützen wollen, und verlas hierauf m Dekret, womit daS Parlament aufgelöst wird. ' % Die Neuwahlen werden für die Kammer am 2b.» 26. und 27. Mai, für den Senat am 2.. 8. und 4. Juni stallfinden. Das neue.Parlament wird am 10. Juli zusammentreten. Polens Frledensverhandlnn en. ^Kopenhagen»' 29. März. (Privat.) Wie ans Reval gsmeldet wird, hat General Matsens, der aus Polen dort eingetroffen ist. erklärt, daß Polen auf Veraukassurig Englands die Absicht habe,' Friedensverhandlungen mit der Sowjclregierang «uzulciten. Ein antimilitariftischer Kongreß. Haa^, 28. Marz. (Privat.) Hier hat eine Versammlung zur Vorbereitung eines internationalen antim i l i 1 a r i st i s ch e n K o n g r j? f T e S stattgefunden, der im August einbernfeu werden soll. ES wurde miti^teilt, daß in Frankreich und B.lgien verschiedene Abr.eilungen des.internationalen.aniimilitaristischen Bundes Mgrünhet wurden. Auf der Tagesor dunttzi des Kongress es - > eben die biologische und moralische Bedeutung des Krieg und Kapitalismus, Krieg und'Kommunismus. Di« Mtsntate in Irland. , Paris. 27. März. ^Daily Mail" erinnert anläßlich der gestern erfolgten Ermordung de- Richter- B t.i Z in Dublin daran, daß Macpherson. der Sekretär für - Irland, am 18. März im Unterbaus mitgeteilt habe, daß s^it dem Jänner 22 Pvlizeiagenten, zwei Soldaten und ein Funktionär in Irland' ermordet worden seien. Im Monat März allein betrage die Zahl der Opfer, Bell eingerechnet. 13. , Times" erfährt ans London, daß Freitag abends fünf junge Leute, die sich von Dublin nach Liverpool beleben wollten, angehalten wurden. Jeder von ihnen Labe nnen Paß nach Amerika besessen. London vor neuen Streiks. ,München, 28. März. (Privat.) Dag Deutsche Telegraphen-Jnformationsbureau meldet: In London l cohj für den 4. Aprilein Streik der Stkaße"bahnelf der-Ä möglicherweise das Signal zu einem allgemeinen Streik bilden witsd. > st ' iSgytterung der mitteleuropäischen Köhlens verteUung. Prag. 28. Marz. Zu den Verhandle üsttteleuropäischen Kokilenkommisfion in MöhrischstOstran meldet das „Prager Tägblatt": Gegenstand der Ver- ]anblimgen waren die m i t.tel ettropä i sch e o b I enlag e und die neuen Verhältnisse, die sich i ns der Schaffung der Plebiszitgebiete in Oberschlefien - nd im Teschener Gebiete ergeben^ Wie es heißt, wurde!ü den Konferenzen ein allseitig befriedigendes -'»esultat erzielt, wobei> auch det bisher bestandene Kohlenverteilungsschlüssel betreffend die mitteleuropäischen . ^'vhlemeviere im großen und ganzen ausrecht erhalten wurde. Die.Verhandlungen sind .noch nicht endgültig abgeschlossen und wurden von den in Betracht kommenden einzelpen Regierungsstellen weiter fortgeführt.. Bon österreichischer Seite haben an den Konferenzen Hofrat Myß Und.Direktor Aras trilgenommen. ‘ ‘ Fremdetrausweisung. Agram» 2&. (Pnvat.i D-r Banns hat angsvrdNtt. La) alle Fremden m Agra m. bte sich e» ft feit 1. An.-ust 1814 bpil aug^sttdllt babcy, die Sladt zu verlassen haben. Äusge- "omchtu. sind Personen, die einen gesetzlich z ä ss^ a r n E r w e r b haben. Unbed-ngr ausüiwcisen sind. aste lene Pesttonen. die wegen PreiSne berei, Kettendandclö, Schmngg'tö usw. drsirast ivwdcn oder sonst verdächtig sind, lieber bi« Ausweisung entscheidet eine zwöpglredrige Kommission. Wiener MörseA-eitnnfl morgen Streik der Frifeurgehttfen? Gestern vormittags fandin, der Jawschauer >B:erhälle im Prater eine von mehr als .2000 Fr'seurgesti'frn/ünd -Gehilf'nnen. besuchte Versammlung statt, tvelche sich mit den ,Zugeständnissen der Meister beschäftigte. Den Bericht hierüber erstattete Derbandsselre'är Pr.is n i tz, her aber mit seinen Ausführungen auf stürm'schen W1>e'rspruch seitens der Versammlüngs- Mehrheit stieß. Redner empfahl der V^G.nrmlung, dl« bvprozentige Lohnerhöhung, welche die Meister ebenso zu-gestanden haben wie den Ausgangstag unter der Woche und die Gleichstellung der männlichen mit den weiblichen Gehilfen, anzunehmen, damit ein S.r.ik vermieden ' werde. . Dem Redner wurde von allen. SeitenUDerufE Das nehmen wir nicht an! Das siich H stnge/rlöhne! Streik! Wir hungern n'ch-, wenn wir a.bri'en. sollen l Diese Zwischenrufe waren von e’nem T? tos nden.Lärm begleitet, daß sich die Nachfolge lden Redner nurstfchwer verständlich machen konnten/ Eine Reihe von Gehilfen - Vertretern trat sodann für die Ablehnung der Zueestünd^ niss« und für. sofortige Proklanüerung des. S.reiks.ein. Gencss wschaf'.svorstehsr S>eftvertreter O st me l empfahl .der.Be^ammlünLHü5^nochZscht i r den ^tr. ik zu treten, sondern erst das .Ergebnis her.neuerlichen. ..werhansluugen abzulvarlen. -Er werde gerne im Lohnkomidre der Meister die Bermittlerrolk; übernehmen. (Gwßer Beifall.) - Dieser Anregung trat auch Gehilfenobmann Schubert bei. der schon aus taktischen Gründen meinte, daß öer Sireik, menn. er-, auch sch:n vo .berstltoL sei, besser cun Dienstag beginne, um auch der M.isterschaft Gelegenheit zu Lieben, noch.e'.nmal zu den Forderungen -Stellung.zu/.nehmen» Redner forderte die Ge-, hi fen ans, sich heute abends in ihren B /.rrslokglen zu versammeln und dortselbst das Ergebnis, der Unterhandlungen ab)uwrrten. .Sollte die Meisterschaft die IVOprozentige- Lohnerhöhung abl-ehurn, dann beginne am Dienstag ohne spezielle Prollamicruug in allen Friseurladen Mens der Ausstand. : Diesem Vorschläge stimmte hierauf die überwiegende Mehrheit der Versammlung bei. Drr „MeNer-Mrtä^. Ani 20. d. M.i wuidcn im l. Besiike E rladungen zu dem am Samstag dcn 20. r>. M. um 7 Uhr abends sta.tsindenden Mclier-Kir'a >m , Juch he" des Ec>uitable'Vala>s, WieÜ, I.. Swck-irn- Eukn--Platz Rr, 3/4 anssiegchm.' .Düse Emladungen galten als E ntriltskarien. Damen soll en utt Dirnölkoülim, Hnren >m Imker erschnncn'. E ulrittsoediWUWen wann: für Damen dag Mitbringen von Bäckerei'und belegten B ötchen, für Herren von Sekt, Wern und Lrkö'r. - Als üngebctene Gäste crfchienrn nachts K r i m i ü a l b e a m 1« und nahmen eine R-vrsiön vor. Sir überraschten ung fahr 100 Peisonen im Atelier des Kunstmalers H.rns N e u m a n n. l., Rudolfsnwtz >2 wohnhaft, der im l. Stocke dcs Hausi-S l„ Stock iM-Eif nplah 3/4 sein Alelrcr bat. Zur Beleuchtung dienten 28 elektrsiche. Flammen. Die Rämmmg deL Ateliers wurde veranlaßt. Maler Ncumann wurde wegen Neberschreitung der Sparmaßnahmen zu bi ivvy Grldsteafe verurteilt. . Z«laflu«q von Frawrn znr füdkscho« Seelsorge. Aus London wird uns berichtet; In der vor einigen Tagen abgehaltenen Jahresversammlung.der Liberal Jesvish Synagogue, in welcher Claude Montefiore zum Präsis 'dentetz wiedergewählt'wurde, gelangte in dessen Abwesenheit ' der folgende Antrag des Vorstandsmitgliedes S. A. Lazarus zurANnahmy: »Dfe Generalverfammlung stitttmi .ini Prinzip der Zulassung voN Fraüen zur Seelsorge (ministrh) zu." Der weitere Antrag, haß sofort die nötigen Schritte einzuteiten seien, um für die Liberale Vhnagoge eine geeignete Se.elsorgerin zu gewinnen, hat nicht die genügende Unterstützung gefunden. Die prin- , zipielle Zustimmung zur Zulaffung von . Frauen zu seel- .sorgerischen Funktionen, .welck)e in der jüdischen Synagoge im. allgemeinen.bis heute nur den Männern Vorbehalten blieb, wurde in Konsequenz einer schon seit langem bestehenden statutarischen Bestimmung > angenommen, laut welcher Frauen in der Liberal Jewish Synagoguch für alle Steven im Vorstände das aktive und Passive Wahlrecht besitzen. . Napoleon L. ilbsv die Sontttogsarbeit der f ■ Iupew. > Im Hinblick auf das Gesetz der Sonntagsruhe in. Polen« dgS dem jüdischen Handel in Polen eineit tödlichen Stoß zu versetzen geeignet ist, sei hier an einen Erlaß N a p o l e n s an Minister Po rtalis erinnert, der bereits 'mit aller Klarheit auf die verhängnisvollen Folgen hinweist, die die Zwangssonntagsruhe für die Inden mit. sich bringt. >Pm Erlaß heißt es; »VS ist dem göttlichen Recht zuwider, dem Juden, der Sonntags sowohl wie an den gewöhnlichen Wochentagen Bedürfnisse hat, zu verhieten, am Sonntage zu arbeiten, uyr sein Brot zu verdienen.. DaS Goubernemeqt könnte ein solches Gesetz nur dang erlassen, wenn es denen umsonst Brot gibt, welche feines haben; Polizei und Regierung haben daher hierüber nichts zu'chestimmon. Selbst die heiligen Väter schrieben am Sonntage Nur dcn Menschen. Ruhe vor, welche im Wohlstände leben, oder die so viel von ihrer Wochenarbeit erübrigen, "daß sie de»t Sonntag müßig zubringen können.. Daher auch der Brauch in allen draittic&iw Landern, daß man mit der Erlaubnis des 28. Milk, IK»_ Eingesendet. . Brlllanlen, Platin. Wfln*en Perlen Uhftii, falsche Zähne, alle SilberRegenstanae verkaufen Sie am besten direict dem fuweüer und Goldarbefter 8. Holaapfel Wien, VI., Marialiil'erstrasse 79 oder, Werkstätten!.. Wollzeile 17.13. Mi L»UUnSoL,«sVr°1»«,aaMr»tv«»»V«»rv»ttm»» Bischofs, oder Pfarrers um Sonntage arbeiten durste. Warum scllten dies die Juden nicht dürfen? Gehört etwa dem Bischof, - der die Juden haßt, oder dem Magistrat, der die Juden nicht liebt, das 'Recht, diese Erlaubnis zu geben? . Man hüte sich wohl, in die Notwendigkeit zu geraten, eines guten Xag,tS Gendarmen zu gebrauchen, um den Juden, die zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes der.Arbeit bedürfen, an der- Sountagsarbeit zu hindern. . i IN beiden Fallen zeigt die Behörde Aberglauben, sei er politisch, sei er religiös. Gott hat den Juden die Verpflichtung zur Arbeit aüferlegk, weil er nicht zugegeben hat, daß sitz auch nur eine Frucht - d« Erde ohne Arbeit genießen. Die Dorschristen des Klerus sind zu trennen: 'in wahrhaft religiöse' Gesetze und in Pstichten, welche nur auferlegt wurden, die Herrschaft der Geistlichkeit zu erweitern. Herr Portalis aber sehe sich ja vor, wenn diese Kon« .zession einmal zugestanden wäre, so würde man sehr bald neue verlangen. Ist das Esoubernement erst einmal in Angelegenheiten interveniert, die außer seinem Wirkungskreise liegen,, so wird man uns bald zu der unglückselige^ Zeit der Ablaßbriefe und der elenden Epoche zurückführen, wo der Pfaffe das Recht zu haben glaubte, den Juden verbrennen zu lassen, — den Bürger zu mißhandeln, der nicht zur Messe kcmmt. Die Macht der Geistlichen beruht in der Predigt sie sollen endlich einmal Friede über die hart verfolgten Juden bringen. So lange ich aber lebe, sollen in Frankreich Polizei und Gefängnis niemäls die Mittel sein,' Ander-, gläubige zu thrauisieren — es gibt in der Mitte der christlichen Kirche genug der Verirrten; hie suche der Geistliche zur. Ausübung, der Religion zurückzuführen. Die ohnehin geschmälerten Rechte der Juden noch mehr zu schmälern, ist! Pfaffsnbosheii und die ist in Frankreich zu Ende. Ostende, 25. Dezember 1807. Napoleons Grazer Korrusttio«. Graz, 28. März. (Priv.-Tel.) In hiesigen poliüschm Kreisen bildet eine neuerliche Skandalgeschichte Gegentz stand lebhafter Erörterungen. . . Das Land Steiermark betreibt in Werndarf in der Nähe von Graz eine Fntterfabrik. Mit derselben ist e'm landwirtschaftlicher Besitz verbunden, der die Ernährung der Arbeiter der Landesfutterfabrik und dadurch den Betrieb sichert. Ohne ditzse landwirtschaftlichen. Erzeugnisse kann der Betrieb unmöglich geführt werden. ' Das erwähnte Gut, das auf 2 Milionen Kronen geschätzt wird, soll nun, wie behauptet wird, von der chrift« lichsozialen Majorität in der Landesvertretung Stetermarks dem christlichsozialen Landesrat T a u s ch m a n n um den Betrag von 400.000 Kronen, demnach um-ein Fünftel des wirklichen Wertes, zu gesichert worden sein. Die Angelegenheit wird in der steirischen Landesver- Sammlung zur Sprache gebracht werden. Auch der Grazer Gemeinderat wird sich mit der Affäre befassen. Die Not itt SstgälZzierr, Das ,,Czernoivitzer Morgenblatt" vom 11'. d> M. richtet: Im Staatrstkretariate für Bolksgefundheit fand gestern eine Koilsirenz statt, welche sich mit. den Ueben« schreitupgen der Bukowinaer Grenze durch galizrsche Bauern befaßte. Galizische Bauern überschreiten in der letzten Zeit» durch Hunger dazu genötigt, immer häufiger auf Schleis, wegen nöchtlicherwei,'e die BukowinaerGrenze, um sich hier mit Lebensmitteln zu versorgen. Gewöhnlich benützen diese Leute an der Grenze unkontrollierbare- Fußwege und werdtzn daher erst nach Tage» im Innern des Landes au ihrer Tracht ersannt- und sestgenommen. .Diese bedauernswerten Bauern bilden aber sowohl für die Approvifionieruntzi als . auch für die Gesundheitsverhältnisse der Bukowina, da sie «ns Gegenden kommend wo epidemische Krankheiten in schrecklicher Weis, wüten,' eine eminente Gefahr. Alle bisher zur Hintänhaltung derartiger Grenzüberschreitungek getroffenen Maßnahmen blieben bis jetzt erfolglos.- Eswurde nun in der gestern stattgefm,denen Konferenz folgende. Verordnung zu erlaffen und allenthalben zu publizieren Bek\ schloffen: Die Ueberschpeitung der Bulowiner-galiztfchen Wege' ohne Paß ist strengstens verboten. Gegen Zuwiderhandelndewird folgendes abgekürzte Verfahren angewendet: Sie werden entlaust und desittfiziert und komrnen sofort vor einen, eigens für derartige Vergehen aufgestellttzn Richter zur' Aburteilung. Nach Verbüßüng werden sie aus. per Bukowina abgeschoben. ^__u * Personalnachrlcht. Der Redakteur des „Jll. Wr. Extrablatt" Herr Sigmund Sk re in feiert heute seinen 6Y. Ge-. ' burtstag. •’y ■J . Eitzyngen. im Vnthanse. Der Swhtrat hält in bei Karwoche Dnnswg um st Uhr vorm-ltags und Mlitwock und Donnerstag um 16 Uhr vormittags Siynngrn ad. Der Gemrindykat tritt am Dienstag um 8 Uhr nachmruags zu einer GeschäflssiÄmg zusamm<>n. ' Diebstahl. Gestern nachmittags wurde in der.^gohnung des Herrn W e i d b e r g, 20. Bez, Mathildengasse 1, ein Einbruch verübt. Gestohlen wurden ein Persianerpelzmqntel mit schwarzem Futter, <;in Mardcrkragen und ein Muff, ein hlaue- und ein braunes Seidenkleid sowie em Seidenunterrück. . .