Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 425 (28.3.1920)
- Date
- 1920-03-28
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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» Rr. 425 Men. Äonntas 'M , 1 .. ■"**■*"' * "• 11 , . , ' - " '-L Gerichtssaal. Eine Sträflingsrevotte ln Korneuvurg. , Anfang Juli v. I. wurdcn in Bilambrrg der 27jährige Tischlers> HW Hünuch' Da «sek. und der 22jährige Hilfsa-beiter i' >'rdols Zwicker angehalten, weil sie Rncksäcke mit Kleidex ,! d Wäsche trugen, die von Diebstählen lmriihrteu. Sie wurden . i.jt: KrerSgericht in Korucuburg.ringeliesert und sollten nach «lügen Tage» in das Wiener Landesgericht uberst llt werden. Am 19. Jplr revoltierten im Körnendur g.e r ttntersu ch u n g s g.e f 8 « g n i S die* Hältlnge. r'übei Dansek und Zwicker sich besonders hcrvo taten. Sie »rrvarrikadiertrn ihre Zelle, riffm von den Bette« Elsenstangen! >s und schlugen aus die «indringrndr Gnrdaniene und Bolkslvchr zu. Daher wyrden mehrere Uachsckldaten verletzt; die ' .lvalttätigen Burschen konnten erst überwältigt nyh in Zw.rngsi icken gesteckt melden, nachdem die F e n t t w ehr W a s i e rü r a h l«ni« d i e ,Z e l l e n g e l e i 1 e t hatte. Die Untersuchung ergab nun, daß die beiden Genannten in Gücllschaff der 32j8hrigm Bedienerin Magdalena Schmoll eine Reihe von von Einbrüchen aus der Hoben Marte, da»nncer be m r ensionicuen Howat Drr P retten h o s e r und in der Villa S che u e r verübt hatten. , Bor dem Schwurger chte hatten sich D a u s e k und Nudols Zwicker wegen Diebstahls und öffentlicher Gewalttätigkeit,^ Magdalena Schmoll wegen Diebstahl zu vevautworten. E'N, Bruder des Zw cker, Josef Zwicker, war beschuldigt, an einem der Emblüche te.lgenommcn zu haben. Die Hauptangeklagten waren Zum Teile geständig. •*- Der Gerichtshof unter dem Bor sitze des Dberlandesg richtsi ates Dr. K h i t t e l verurteilte auf Gl und des Wahrsprnchcs der Gcschwvlnen Heinrich Dausek zu vier Jahren. Rudolf Zwicker ru zwei Jahren und Magdalena Schm öll zu s echs M o n a t e n s ch w er e n K e r k e rS, Josef Zwicker wvlde sreigesprochen. Hunderttausend Kronen in einigen Nächten % durch gebracht. Der gewesene Buchhalter der Firma Astina & Co. Fel x G r a t w o h l hatie diese Frma durch Scheckiätichungen um rund ^.100.0'0 geschädigt. Das Geld brachte er ,n Wien-'r 'üachtlokalen m>t einer Tänzerin in ein'g'n Nächten durch. El wurde zusünfJahren schweren Kerkers verurteilt. / •. . Am ihrem «NeherWen Kinde einen Baier zu sichern. \ i Der oberste Gerichtshof verband lte gestern übe^ die Nicht'gkeiisbrschwerdedcr S t n d c n t i n M a M ö i k, die vom Landes-,! »lrchte wegen Verbrechens des Betruges?u e in ent Bk onat 'Aifer vermterlt worden war. Ter verheiialete Kaufmann Johann .üc a y e r harte im Sepiembcr und un November 1916 in einem t-esigerr Blatte eine Annonce einrücken lassen «iichstehenden Inhaltes: Ei» seriöser, Kaufmann sticht ein? vermögende Dame als Teilhaberin. Eheschlicßung nichts gusgeschloffcn bei gegc»serl,g'-r .'7anvenitnz. Aas die erste Annonce hrn 'meldete stch die d imalt niäljrige Anzeklügle. Das Paar begab sich in ein Hotel, wv'elbst unc Mayer angab,' stch das Mädchen nach einer Brrtclstunde i!lm hingab. Mayer engagierte btt diesem Anlasse seine neue Bclanntschaft als Kinderfiärckeln für seine eigenen K t n d e v. Zusammenkünfte fanden noch außer Hanse 3 bis 4 Wochen s ük. Dann blieb das Mädchen aus, da sie ihren Posten rm - -Urse Mayer aufgegeben halte. Im Novenrb r e>stattete das V.-iädchen gegen Akayer die Sttafanzeige «egest BerNihrung unter, i rM der Ehe. Am ^2. Dezember 1917, vier Tage vor ihrer O'nibipdring, bei der Verhandlung gab sie unlrr Eid an, sie habe iiut Mayer ..erst äuf Grund der Annonce vom November 1916 >" e ZüsannsteMstste gehabt, und daß sie erst >tn Jänner 1918 r't'ahre.y.h'a^^MMghex verheiratet sei. Diese Aussage verfolgte d.um Zweck, de Zlisamttienküiüte möglichst stät zu v.'i l gen. um st: mit der Geburt des K 'ndcs znilich rn Eirillang zu dringen st ch in Mayer.ihrem Katde den Ba:er zu sichern. Der Oberste Ornchlshof.hat die Nichtigkeitsbeschwerde verworfen. jM^.u.iwiii^]Mnj«iiri >»»>»»»»»! ■ ii ,iii iraaaMMnwawn raa«r» ■ | OSt-SANH I. I CZER KOWITZ I | Aktienkapital 20.000000 Kronen. | | bar, eingezahlt 16,000.000 Kronen. 80Ct | | Allo bankgeschäfillchen Transaktionen. | | Auszählungen Und Inkassi an allen Plätzen I § Rumäniens, einschliesslich Bessarabien, Sie en- I | bürgen und Bukowina sowie im Auslände. I mwca&xr, hiibi m ■ ‘. * Der Volkswirt. ' Eine Krone 2.10 Centimes. , Gestern strllrL sich in Zürich die österreichische Krone auf . . . . . 2.70 C2.75 am 86. März die tschechische Krone' aus. 7. 0 7.45 am 26. März^ die Mark auf .... . ....... 7.70 tf.65 «m 26. Märzl S)te Prämienanleihe, Bon Nechksainvalt Dr. Emil KollvN^ Die bisherigen Z.'ich tttngserg^bnissi: auf die östrr» reich'sche Lvsanlelhe 19L9 wa-er« nicht b.-fri< i'en). Darum hat sich die Finanzverwaltung bemüßigt Ziehen, Wiener Morgenze'tung die Ze'chnungsfrist um einen weiborsn M mat zu prolongieren. Das Publikum hat bish7r ei e g svisse Lust-» los'.gkeit gegsnübrr der Lvsanleihe gezeigt. Devm Ursachen sollen hier nicht naher unteZucht wer^n. Es soll vielmehr geprüft werden, ob n'cht solche Umstäüöe Vorlieben, welche für eine reg.?» Zl'ch u.lg der Prämienanleihe sprechur. Solche Nmstä .de sind Vorhänden. Die L-osanbeihe verfolgt zweierlei Zwecks: sie soll zur Konversion vSn Krieg?a.t'le'hs und zu: Kn.sfch^pfuug des No'eukZsels dienen. Beide Zw cke sind. Vom finanzi isch:n S andpunkt beurteilt, rlch. ig und wünschenswert. Die Prämienanleihe bedeut:t den erstell Schritt nnsereb bisher, uniätig gewesenen Finanzverwaltnng z r, Ordnung der Siaatsfi.M lM. Es ist im I rteresse des Publikums, das über disponibles Bargeld' oder über Kriegsanleihe perfügt, Wegen, dieses Kapital in Losanleihe ummwandeln.? Die. UmwandlnnZ der. Kriegsanleihe in Losanleihe stellt eine freiwillige K:nver,ion her epstersn dar. Gelingtdem. Staate einest solche n'cht, weil zu wenig Kr'egZan^jhe für KosaÄrihe el^lauft, wird der 'raat beueüßigt sein, Zwangslonversiotren der Ksie^.aüeihe vorzunehmen. Es ist fraglich, ob die Zwangskonversivn so günstige' Bedingüngen, wie die freiwillige, bieten wir^..,.iGeliügL es dem Siaäte nicht, im Wege der Losanle'.he. oder ai.der-r srciwil'iger innerer Anlehen b& vorhandenen Notenmengen ab uschÜpfen, wird er zu Zwangsanleihen seine Zusl::cht nehmen mi'ssen. Ich h'be an dieser S ette schon früher auseiuan'.ergesetzt, dag dem "'Staate zur Reg nerieruüg neben produktiver Arbeit bloß der Weg. der inneren Anleihe übrig bleibt. In dirser Richiung hat er nun mit der Losanieihe begonnen. Er wird auf diesem Wege forischreiten müssen. Auch di.'sbrzuglich ergibt sich für den Markt die Wahl, entweder in ersorderl'chem Maße freiwillige Anlehen zu zeich ren, oder Zwangs-, anleihen des Siagies, zu denen er Üri un^nngendür Zeichnung auf freiiv'.ttige Anleihen greisen mutz, ab- . zuwarten. Einige Uebcrlezuug zeigt, daß die freiwi'lttae Anleihe bessere Chancen als die zwangsweise ' b ie M. Es sind «euerl ich Ge r ü ch ie einer, zweiten.' Ätzstempeiung unserer Bankne den aufgetanchd. W'.hl hat i die Regierung > eine, dahin zielende Ah,icht ossizi.'tt dementiert: Es wird jedoch trotz des Dementis, zur neuerlich'« Abstempelung und z'.r Zurückbehäliung eines7 'Tel.'es de.r abgelie'erten Noten",in Form einer Zwantzs-- anleihe kommen müssen,, wenn der Markt nicht, das Verständnis für . die Situation zeigt und im größtmöglichen Umfange' freiwillige Anleihen zeichnet, st WaZ die Form der Prämienanleihe betrifft» so hat die Negierung diese darum gewählt, um der.An^ leihe einen Neiz'zu .geüen^der bei ähnlichen Anlässen bereits im vorigen Jchrhundect mit Erfolg verwendet wurde. Die hasardardigen Zutäten, Wiche Sta-atsan-' leihen beigegeoen werden,-dienen dazu, die Anleihen für den Gaumen der Siaatsglaubigerschaft -schmackhafter zu Machen. Sie sind* wohl-ein Zeichen einer niedrigen S ufe des staatl'chen 'Kr.bittves.ms, auf w.lche jedoch auch ein wirtschaftlich hochentwickelter S.art durch unglückselige Eceignisse, wie dies bei uns der Fall ist. zurückgesckgeu^ert. werden kann. Hierdurch büßt die Anieihe an Güte imstBerhältuis zu einer anderen i Anleiheform nicht ein. Si'lche Allleihen haben wir in England und Preußen gesehen. Auch diese S aL'.eu haben in kr'senhaften Zeitläufterl auf die Lotieri.a l.i)e gegriffen. Airs der Fornrung der gegeuwür.igeu inneren Anleihe als Prämienanleihe kann darum kein Schluß auf dessen Minderwertigkeit gezogen werden und der Zeichnung hieraus ein Hemmnis eu.st hen. Die fcüher angesühr.en M. meo.te sprechen dasnr, daß die Z ich urng oer vorliegenden Prämienanleihe im Interesse des Pu-, blikums liegt;' doch wird es auch an dem S.aate liegen, daß er einen ausnahmSfähigon Markt für weiters innere Anleihen schafft. Hierzu ist es notwendig, daß er alles unternimmt, was das Vertrauen in ihn stärken und alles unterläßt, was es zu schwächen geelgriet ist. Begebung von neuen 500 Millionen Kronen . Schahscheine. Des Staalsamt dcr Kiiianzen hat neuerl'-ch an daS Kon- > sültium der Postipartaffe 500 -dhülvuen.Klonen Schatzicherne i begeben. . - DaS VermSsten „feindlicher Staatsangehöriger" in Italien. Rom, 27. März. (Tcl.-Komp.Z Die «ailamctthnifdje Kommission» die sich mit der Berwiltung des Vclmöacns ferndl t ch c r S t a a t s.a n g e h ö r i g c r beschä Ugt. hat. wie verlautet, beschloffen, daß das bewegliche Vanrögen den Eigenlümern zurück z u st el l en >si;bezüglich der Immobilien wurde noch kein Beschluß gefaßt. Wirtschaftliche Nachrichten. sOriginatberickte der ^Wiener Morgcnzei ung".) Mre ^TldenStegn" erfährt, wird in diesem Monat in Kovenhagen e ne vochereuende Konic»cr>'> über dre Kreditgewährung an MitteleuropiN ftaltfiub-n woran VcrUelrr der däni'chrn, schwedischen und novweorschen Äiegu ung sowie der Diieklvr des : englischen Kifdawesens Goode lellnehmen werden. W>e aus Parrs gem Ibct w»d, fand dort die Erösfnunadersranzöslsch-polNischenHanoelsk a m m e r statt. Das ^Pradec TaMatt" meldet: In den Kreistn der Reg enmg und der Na ionalversannrilung w>>d über den Anteil de» Staates an der Kohlenproduution vcrhand'U. 'choe 'i»v nm'uev. iyll eme Abgabe m der Höhe von ungckäbv 27*% e Ben ive.lö es ciitae nhrl und umn t rlbai bei d m Produzenten eingchoden »veeden. Ferner beabjichugt man einen Kohtenbelrat 28 Mrz ISM ' ,_Wtt » "ür du ganze Rennblik beim Aibestsminlsterium sowie ri«* Kohlenkamni-r lür jed's Revier m schaff n. Im Bmgt «w w der Kohlenkanuttn weiten Jntereffen'rn^ Fachlrüte. Albeitcr- und Kl-nrrmi'n'enorgatt'iaionen vertreten stm. D>e Kohle'vll in b« Tschecho-.-low ike' jih:1lch 6M Millionen, im Deutschen -ktiD zwei Mist ardcn Mark rrbrmsen. sti In B e r l l n bat gestern vormittags die epste G.cwnrsi^ Verlosung der ersten deut'chm Sparprämien-Anleihe statlgcfuudM. E'ns nn^arilche ^Tr^nSalltion^. Tn np st. 27. März. Mg. Markgraf Mlcrvteiül' inierpellierte in An^zetegenheit der bekannt« Trans*» aktion der Holzbrnk. Im Besitze/dieser Bank hätte« s'ch in Ungarn, besonders in den besetzten Gebiete«-, ungeheure Werte befunden, wovon ein' großer Tellig 'durch die gegenwärtige Transaktion aus dem geschafft werde. Die Holzb.rnk habe ihre Werte ejnei' unter itaiienisch-er Flagge segelnden Gesellschaft vo«. Miener Kriegsmittionären verkauft.' Diese Gesellschaft' habe mehr als die Hälfte der Aktien um einen Preis von 26 Mittia;len Lire angekauft, während die Attje« einen Mi l'ardenwert repräsentier n. Natürlich habe die. „Foresta", diesen Namen .habe daß Unternehmen^ der Holzbank nunmehr angenommen, eins. Erhöhung ihre-i Aklienkastitals von 50 auf 100 Millionen beschlösse«.^ Infolge dieser Transak-ion, bleibe nur öin Achtel dep' fkiien in ungarische': Hand. Die übrigen kiimen in öle ände der Wiener Kriegsm'ttionäre. Der Interpellant .richtet an den Mm'sterpräsidenien die Anfrage, -ob'' die Negierung von den Geschiifleuder Holzbänk (ForeM) und ihrer Ais'cht, eine Großbank zu errichien, K nn'eE habe, ferner, wenn die.s zuereffe, Mpmih sie «diese Bergeudung des Nationalvermögens begründe und was /sie zu,tun ge>e:lke, um diese Vergeudung zu verhindern. iDie Mterpellation Mrd.an den MinistetpräfiLenM fgeleiiet. i,\ st st i 9t'Ucrl^rffc Nevision der Kr?e«simlelhe. i. Ueb-er die im Umlanf befindlichen Nachrichten über einstsnsüerliche .Registrierung der Kriegsanleihe. Miro der Korrs* isppnde'nz Expreß von' zuständiger Seite folgende Erttacuntz abgegeben: Im Sinne des : 20. Durchsührungserlasses heS Staatsamtes der Finanzen haben die Depotstellen die bei ihnen hinterleglen, zurKontrollbe^e'-Hnung zugelassenen östev» ' reichischen Kriegsallleihen innerhalb des ersten Halb|ahres' 1920 einer Revision zu un'erziehen und werden deshlM jene Parteien, für die in' der Depositenabtsilung der OepÄP. reichisch-ungarischen Bank Kriegsanleihen erliegen, aüfgefordeic^ ihre Heimaischeine oder ein anderes Dokument, aus dem sich dle vor dem 10. September 1919 erworbene Zuständigkeit .in eil^m Orte Deueschösterreichs ergibt, ohne spezielle schrift« lichr Aufforderung bei der Deprsitenabteilung der Oesteö« relchisch-ungarischen Bank — rechts in der oberen Ecke mit der Folionummer versehen — im Lause des Monates April am Schalter vorzuweissn, beziehnngsweife im Postwege einzzusenden, - - Bezüglich der ersten Kriegsanleihe vom Jahve 1911, die schön am 1. April d. I. zur Auszahlung gelangt, ist der Depositenabteilung der Oesterreichisch-ungarischen Bank gleichzeitig mit dem Berwendungsaustrage .des einkassiertr« Betrages der betrefieilde Depositenschein und daS Heimatsdokument vorzulegeil. Dabei wird nochmals auf die günstige Kapitalsaulage durch Zeichnung von Losanleihe vom Jahr« 1920 ausinerisam gemacht. i Ist die Kriegsanleihe bei der Darlehenskasse verpfände^, ohne daß der Eigentümer bei der Depositenabteilung gleichzeitig ein Depot besitzt, so sind die Heimatscheme der lehenskasje (1. Bezirk, Herrengasse 17) vorzulegen. Inns^ruKer Warenbörse. Innsi'l'ttck, -»7. Mär'. An der b n'igeuWarenbörse wäre« an^edoten: Garne, L)cle. F ue. Lchoiolade. Gcwürfe. Nerslneh^ A'cisüärke. Fa'rd ncn, Kaikosieln. Hohlglas. Stahlwelle«» lan^w iisclialtliche Bl'a'chinrn und Dl^bänke. Naä'fmge bestand, nach Jndnstr R:is, Teigwaren. Hülscuhüchtcn,Textüwar.en,j Zwirncn und Tastlglas. Keine Abstempelung der österreichischen Bnnb» noken. Otft; ‘;tt wnb cillärt: In dcr letzten Zcu ist an der Bö >e cdenio wie in der bre-l-n Ocffcntlichkcit immer wieder das Gcrücbt on bve tot woidcn. daß ttc R areruna erne ncuertickre Adst'mpeliing dcr Bankno en untcr Zmückvelniliuna rincs Teiles der zur Ab tempclang acb aclnm Baninv cn beabüchiiat. W eder int 0 t ü n t § a i»t lürFinanzennochsonst i tu Kreise dcrSta a t sregierung werde ein« neuerliche Ä b st c m v e l u n g der in O e st er r e ich zirkulierenden Banknoten er wogen. Giro- und Kasienvereln. D>e Bilanz pro 81. Bk« zewbcr 19 me st ans chtteßlich d s Gcwinnvoriraacs eine« Reingewinn von K 40V 292 gegen K 82_V»55 utt Boriahre ans. Der Reingewinn zuzüglich des Giwinnvourages vom Jahre 19 8 pro K 83 973 dtttätt K 481.- 66. Ten Beschlüßen zutolge wird dcr Beiwaliunasrat des Wiener G ro- und Küstrnvcikii.eS m b^v am 10. Avril d. I. stattstndcndcn Generalvik»' sammlang Vorschlägen, wie im Boiialue eine 5"/«'ge D i v d e « d e, das »st K 20.— p,o Aktie, zu veuetttn und & 120.0SÄ öut neue Rechnung vorzutiagcn. Prloatverkehr. Die freundliche Tendenz blieb auch im tzesti i un Priva verkehr aulrccht. Durch besondere Festigkeit z-rclineten sich Ltaatsbadn-Akucn aus. welche bis K 4-810.— NM K 1« 0.— gegen dm Ictzigerneldelen Stand höher gingel^ K ejbit waren K. 10 >0 —, Devositenbank K 10-10.—, Lombarde« K. 622.— und Tremens-Schuckett lk 191.'),—. Balutenkurse. Im gcst igen freien Verkehr waren frewdt- Zahlungsmutcl etwas sch ü ch e r gehalten. Es notierte«! Lernoten K 8.83, RubelnotenL 3.25, Mar k» noten g r Ü n L 3.74, D o l t a c K 238.— und Li r t K 12.65^ Von dre Akirner Börsestammer. In der gestern on'er dem Vo si -e dcs, Pr iüdenten Bernba-d P o v p er4 Artberg abg haltcnm Pl n irnyun i i-"-de be ' losten, -gUx Vorbereitung der E » n l ü v r u u a d e s fo ui uut uuu