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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-28 · Heft 425 (28.3.1920) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 425 (28.3.1920)
Date
1920-03-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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jo Ja m 'Ja J6, DM Ir _ 'Mm. SoktiE;*■ Turnet' k^tMtü'rd Worts ausgenommen). Das „Äffte is- -nehmcn" wird manchmal zir deutlich, um prinrär zu fein. Auch in „Jeruschalaimi" („Und mein Herz knwle nieder"). Eicher in dem Kapitel „Gruß an Tiere". Der Gruß ist zu modern-koSntisch, um Gruß zu sein. Tiere kann man nicht mit Nerven erleben und erleben machen. Hier ist da? fübische Manko des Juden Karr: die Bind.ung des Absoluten fehlt. Das Dinglich- Relative, das er an ihre Stelle setzen kann, hat begrenzten Wert; es gibt nur die jeweilige Welt. Aber die ist freilich schön. Ob sie es, nur so erlebt, auch rooch bleibt, wenn man hundertfünfzehn Jahre alt -ist, wie Karr es sich oft wünscht, ist zu bezweifeln: denn Nerven nützen sich ab. Aber wie Kerr sie gibt, ist sie stürnri'ch schön. Das ist der Reiz dieser zwei Wände Kerr, die Verstreutes vereinigt haben. Sie zeigen wieder - deutlich: so viel er gelobhudelt und beschimpft werden mag: dieser Jude ans Schlesien hat den menschlichen Lnroväertyv gut inne. Er ist beinah' wer und es lohnt' sich, ihn zn lesen. s. s. Icr moderne Sozialismus. Von, Dr. Ludwig Quessel.^ (Verlag Mslffn, Berlin.) , ' 1 ' Der bekannte mebrheit-.-s»^i?'wische Naüonolölonotn liefert auf wenigen Eeiicn eine überaus interessante Studie. über die Möglich l.iffn, ^r? sazialistische Brodnktu Nswoise duribzuführen. Frei von aller Dogmatik kennt ar genau die wunden Punkte des Marxscheu Systems, namentlich ferner unrichtigen Theorien über den unvermeidlichen Untergang; des bäuerlichen Betriebes. Er untersucht, inwieweit dir einzelnen Produktionsgcbiete schon heute zu einer Vollsozialisierung reif sind und findet die Bedingungen dafür bei einer großen Reibe von solchen gegeben. Mit Nachdruck betont er aber, daß die Exportmdustrren, die für den Weltmarkt produzieren müssen, nicht sozialisiert werden können. Dies führt ihn z ru einen' Exkurs über das Verhältnis der wirtschaftlichen Entmicklurtg Englands zu jener Deutschlands bis Zum Kriege, wobei er einige bisher fast nicht beachtete wichtige - Erscheinungen heraushebt. Wohl hatte sich der Export Eng-' lands trotz der deutschen Konkurrenz gewaltig vermehrt und auch der Anteil der Fertigfabrikate daraus ist nicht gesunken. Dagegen hat Deutschland die englische Industrie fast völlig vom europäischen Markt verdrängt und umgekehrt, England den deutschen Export nach seinen eigenen Kolomen niedergehalten, in welche 40 Prozent der englischen und nur? 4,5 Prozent der deutschen Ausfuhr gingen. Die Furcht, daßdie deutsche Industrie auch noch diesen Markt erobern werde, hatte eine große Nervosität in englischen Wirtschartskcüsen erzeugt. Dazu kam, daß die Profite der englischen Industrie nicht gesteigert werden konnten und daß die Zunahme' der englischen Eigenproduktion an Lebensmitteln und Rohstoffen - mit der Bedölkerungszunahme nicht Schritt halten konnte,' so daß die Einfuhr von solchen enorm steigen mußte. Die Folge war vor dem Kriege eme sehr große Auswanderungaus England, während Deutschland seinen starken Beoölkerungszuschuß rm Lande behalten konnte. Dies ist bisher - sehr wenig beachtet worden. Fast eine halbe Million. Engländer verließen Jahr für Jahr ihre Heimat, um in die überseeischen Länder zu gehen!. Durch die Niederlage Deutschlands ist nun dessen Exportindustrie, die angesichts t>er Notwendigkeit, riesige Mengen von Nahrungsmitteln und. Rohstoffen eknzuführen, für das deutsche Volk lebenswichtig ist, schwer bedroht. Ihre Sicherstellung Hängt sehr stark von der deutschen Außenpolitik ab. Quessel vertritt den von ihm und anderen in den „Sozialistischen Monatsheften" schon lange verfochtenen Standpunkt, daß sich Kontinentaleuropa;u einem Wirtschaftsgebiet zusamnienschließen tnüsse. Dieses mürbe fast alle Stoffe, die es braucht, selbst hervorbringen können, womit erst die Vorbedingung für eine Vollsozialisierung der Wirtschaft gegeben nfäre. Wenn sich auf der anderen Seite die angelsächsischen chnd die südamerikaküschen Staaten zu WirtschaftsbundSn zusammenschlöffen, so führte das, nach Quessel, eine'Verminderung und nicht eine Vermehrung der Konfliktsmöglichkeiten herber. Ein Völkerbuiid sei vorderhand utopisch. Besoiiders warm tritt Quessel für eine Besserstellung der Bergarbeiterschaft ein,, da sonst keine arbeitswilligen Kräfte für die Kohlenwerke, deren Produktion die Grundlage für die ganze. Wirtschaft ist, gefunden werden könnten. Schon vorher waren irr den deutschen Gruben meist nichtdeutsche Arbeiter beschäftigt. — Das Büchlein, das eine durchaus originelle Behandlung der sozialistischen Frage enthält und viele neue Gesichtspunkte einführt, ist instruktiver als viele dicke Werke über dieses Problem, wie sie uns die Nachkriegszeit beschert hat. i ad—bm. Walt W Hilm an: Ichsinge daS Leben. (E. P. Tal & Co., Verlag, Leipzig und Wien.) - Vielleicht haben wir gerade heute Walt WhitmanS überwält'igende Menschlichkeit nötiger denn je. Der vorliegende Band iS eine Auswahl aus den „Grashalmen" des wundribaitn Amerikaners, dessen in ihrer Eigenart ohnegleichen dastehenden Gedichte bei uns noch immer viel zu wenig gelesen und verffandrn wnden. Whilman -ruft seinem Leser |ttt „Carniradö. dies ist kein Buck! Wer dies anrührt, rührt einen Menschen an!" und tatsächlich quillt aus jeder Zeile dieses grandiosen Mannes die große warme Liebe, das große» allumfassende Verstehen und daS Aufgehen in den Herrlichkeiten dieser Welt. Die Uebertragung von Max H a j t f verrät Schwung und Begeisterung. Hermann D a h r s einleitender Aufiatz ist ein vortrefflicher Beitrag zu den isherigm Studien über den „großen guten Wall»* L. Buchereinlans. W. Bvlze: Der klirrende Moloch. (Novellen) (Archur Colllgnon, Berlin.) — Helsferich: Äom Eingreifen Amerikas bis zum Zusammenbruch. (Ullstein L Eo., Berlm-Wten.) —, Tirprtz: Erinnerungen. (K. F. Koehler. Leipzig.) — Tunis Israel: Der jüdische Pionier tn tzre» Israel. (Löwit-Verlag.) — Dr. Ludwig Qnesiel: Der moderne Sozialismus. (Ullitein-Derlag? — Dr. R. M, Gelber: MtenßMe zur Judenfragc am Wiener Kongreß 1814/1816. (Esur- ÄttArer ' Vkrlag. Wien? - Allred Golsar: Gier. (E. P. Tal & Ca.. Wien) — Hamann B a c> u i cb e: Ostaffms komniendir Weltbrand (§chaliim-B''lag, Dannstadt.) — Christoph Spengemann: Kunst, Künstler, Pttb'ikum. (Zweemann--Ver!ag. Hannover.' — Walter Kr na' Die neue Mnstk kEugen Rensch, E'lenbach bei Zürich? — Edaar I st e l: Nevalmion nnd Oper. Gustav Bolle-2^!laa. Regms'mra.) — Ernst Drezey: Bruckner. (Schuster und Locffler. Berliu-Le'p'ia.) — Ot o Fischer: Albrccht Dürers Leben und Werke. (Gelb>r-Verlag» Dachaul — F l x W e i n a n v f it e v: Die Dotsschnle, Oper in einem Akt. Kl.-A. ni't Text U.-E »Wen. —Derselbe? Meister Andrea, komische Oper in zwei Alten. Kl.-A. mit Text U.-E., Wien. ,,HAKOAH“, WIEN '_(Kultur-Abteilung)_ Donnerstag; den 1. April 1920, prflzise 6 Ehr abends im grossen Konzerlhaussaale 1. ORCHESTER-KONZERT Mitwirkend: Konzertmeister Josef Zlmhler, das Orchester der Kultnr-Vbteilnnsr unter Leitung seines Dirigenten 8. BRA.SLi.VSKY .*■. PROGRAMM: . «oi« Braslavsky: Ouvertüre E-moll (Dem Orchester gewidmet) Mendelssohn: Symphonie A-moll (Schottische) Mozart: Violinkonzert D-dur (Konzertmeister ZimbJer) Mozart: Ouvertüre aus „Die Entführung aus dem Serail“ j Kartenverkauf: R. Löwit, I., Rotenturmstr., Hirschlet & Co., | I., Rabensteig u. im Sekretariate d. Hahoah, I.,Werdertorg. 3 Sport. Der M. T. K. in Wie«. Gestern stand der ungarische Meister dem W. A, F. gegenüber und blieb mit 3:0 sicherer Sieger. Der M. T. K., der mit mehreren Ersatzleuten angetreten war, schonte sich sichtlich, so daß die ambitioniert spielende W. A. F.-Mannschast in der ersten Halbzeit ihr Tor rein erhalten konnte. Nach der Pause forcierten die Ungarrr das Tempo und schnürten die Hütteldorfer zeitweise vollkommen ein. Den ersten Treffer erzielte Orth mit schönem Schüsse, dann folgte Schlosser mit einem schönen Treffer nach. Schließlich stellte Orth aus einem Gedränge das Endresultat her. - Obwohl die Ungarn zeitweise recht gutes Können zeigten, darf man heute von ihnen eine noch weitaus bessere Leistung erwarten. Sowohl der M. T. K. als auch) die Amateure treten in ihrer stärksten Aufstellung an. so daß ein hochinteressanter Kamps mit knappem Ergebnis zu erwarten ist. Die hsntigen MeisterfchÄftsfpiele. Älr6er dem Gost'p'el dcs M. T. K., Budapest, der in Hütteldoef gegen die Amateure antrckt, kommt eine große Anzahl von MeistmchaftZsPirlen zur Austragung, die trotz der Konkmrenz durch das internationale Wettspiel ihr Publikum finden werden. - Im Prater spielt der W. A. C.'gegen M i d. Trotz der schweren N ederläge,die die P>atermansisck>ast durch die Häkoah e: litten Hut, wird R.chiö ^gut tun. den -Gegrtkp mcht zu unter-, schätz n. — In iFloridsdors treffen die beiden. Bezirksrivalcn F. A. C. und A d-m [.t u aus dem Platze der letzteren zusammen. Der Kamps dürste sehr spannend verlaufen sind ein unentschiedenes Neiulrat zeitigen. — Der W t t tt e r Sportklub har. die S i m m e r i n g e r zu Gaste, die er nach Kamps bezwingen sMe. — Der ^Spdrltlub H e-r'.t.d a ^nt^zn Favoriten gegen Vienna an. Nach den letzten Leistungen der DöSlmger dark man einen offenen Spwlcharalter erwarten.W acker und R u d o l f s h ü g e l treffen in Merdling zusammen. Beide Mannscbast'rn sind' etwas zurückgegangen. Ein knapper Srcg Wackers ist am wahr'cheinlichsien. ' Iu der zweiten Klaffe ist nur die Germania spielfrei. Die. Hakoah spielt aus ihrem Sportplatz in Floridsdorf gigen drt W'i e n e r B e w e g n n g 8 s P i e l e r, die über eme zieml'.ch« CpieMrke verfügen. Wenn die Hakoahner mit demselben Siier bei der Sache sind, wie gegen -den W. A. C., dann müss n sie sicher gewinnen. Weiters finden folgende Spiele statt: Sttlrm—Vorwärts, Ostmark—Ober°St. Beit, Donoustadt —Nnßdorf, Red Star-Blue Star, Slovan-Ottakring, Sportfreunde-Cricket. Der I. Sp. D. H e ch a w e r spielt gegen den Sp. D. der Lagerhäuser, gegen den er nicht ohne Aussichten auf Erfolg in den Kampf geht. Der Fall RemeS. Wirklich, es hat einen Fall Nemes gegeben. Man ist beinahe geneigt, den Hakoahner Neufeld — in Futzballkreisen besser unter dem Namen Nemes bekannt — als Märtyrer verschrobener Verbandsparagraphen zu bezeichnen. Seit vielen Monaten in Wien ansässig, hat er von seinem früheren Vereine dem F.D.C. Budapest, und dem ungarischen Futzballverbande längst die Spielbewilligung für Wien erhalten, trotzdem sprach ihm der Öesterreichische Fußballverband die Teilnahmsberechtigung an den Wiener Meisterschaftsspielen ab, gestützt auf die Satzungen eines angeblich bestehenden Kartellver-- hältnisses der beiden Verbände, laut welchen ein Spieler im Laufe eines Meisterschaftsjahres (Herbst- und Frühjahrssaison) nicht in zwei Verbänden an Meisterschaftsspielen teilnehmen darf. Nach mehreren Monaten stellte es sich nun heraus, daß ein solcher Kartellvertrag überhaupt nicht bestehe, sondern daß der diesbezügliche Vorschlag des Oesterreichischen Verbandes von den Ungarn nicht akzeptiert worden war. Endlich traf der Gegenvorschlag des ungarischen Verbandes ein. in welchem aber auch gar kein Punkt enthalten war, aus welchem man die Berechtigung 58 Mrz Kr» " ‘frt, «zjl der übör den Spieler Wttftld verhängten Sperre hätte heranslesen können. Trptzdeist. sah sich 'db diesige Verband nicht veranlaßt,' dem Spieler sein Recht^ zuteil werden H lassen tlnstin 'dör anr ^-eitag stattgefundenen Vorstän^'isinng wurde noch recht lauge herwugedoliort, ob es Nr.ht' dpch eine Möglichkeit' gäbe, hie Sperre anft recht zn'e halten. Nach längerer Debatte kamen die Dyr«^ staNdsmitgliedec zur Eitfficht und gaben Neufeld, sogar einstimmig, die Spielbewilligüug. 'Wer ob es auch danu einen Fall Nenies gegeben - bäitze, wenn sich dieser' so ungerecht behandelt- Spieler bei einem anderen Verein als der Hdkoah an-- gemeldet Hätte. Jüdischer Sport in BiettH. S. C. Hakoah Bielitz—Bielik-Bialaer Sportverein 1 :1 sO: 1). Am 21. d. M. wurde in Bielitz mit obigem Wettspiele die FrühjahrHsaifvn eröffnet. Dis Hakoah - legt« ■ zur allgemeinen Usberraschung sthr gutes Können NN den Tag. Die Mannschaft wurde durch Trummer> (Wiener Hakoah). der vorübergehend in Bielitz - weilte,. beträchtlich im Verteidigungstrio' verstärkt. Auch tn moralischer Beziehung, war er für die Mannschaft äußerst wertvoll. <5tin richtiges Placieren und verständnisvolles Paßspiel erregte Bewunderung und als es ihnr - gelang, durch einen wunderbar getretenen Elfer das!? ausgleichende Dor für Blau-Weiß zu erzielen, da. e.r->. scholl langandauernder, verdienter Beifall. Die Hakoah- Mannschaft wurde noch durch Frischer (Makfabi, Krakau) sehr verstärkt. Ein jeder. Mann vollbrachte diesmal auf demdurch andauernden Regen durchweichten Boden eine Glanzleistung. Das Hauptlob verdient der TortnanN Fluhr, her einen ausgezeichneben.Hag hatte. Der Erfolg ist um so höher zu werten, als Hakoah der konrpletten Bielitz-Blalaer Sportvereinsmannschaft, durch Pepi Stürmer. (Wiener Germania) verstärkt, gegenüberstand. Die Aufstellung der Haboah war folgende: Fluhr;/ Trümmer, Ketlermann; Huppert, Fanty, Frischer; Nosenberg, Kleinzähler II, Langer, Brückner, Finder. Finder gelingt es in der ersten Minute, die starke Hintermannschaft, des B. B> S. V. zu durchbrechew und eine Ecke zu erzielen. G. B. befreit sich und erringt einen Korner; der gut eingeschossene Wall nimmt un^ gehindert seinen Lauf ins Dor. Erst hinter der Torlinie erhascht Fluhr das Leder. Schiedsrichter Bannert gibt aber Tor. Hakoah läßt sich nicht entmutigen und greift unverdrossen an. B. B. S. B. wird, aber langsam überlegener, doch verhüten Trümmer und Fluhr jeden Treffer. Halbzeit 1:0 für B. B. S. V. In der zweiten Halbzeit gelingt es Trümmer durch einett Elfnteier-- strafstoß, den Ausgleich zu erringen. Bis zum Schluss^, wechseln die Angriffe. Das Projekt einer AutomobUstratze unter dem Kanal wird neuerlich in England lebhaft besprochen. Es soll in Verbindung mit dem bekannten ElsenbahnNmnelprojekt zur Durchführung kommen. Nalürlich handelt es sich nicht um eine selbständige Anlage, sonder n um eine Verbindung der bei de». Verkehrswegen m ein- und demselben Schachte. Man würde vo» den Autömobilfährern für die Benützung ansehnliche Gebühre» emheb'en.und prophezeit (aus antomobilistischer Seite natürlich) eine gewaltige Frequenz. Die Autvmobihften Londons und Süd» eNglands, heißt es, würden zu Tausenden Nordsrankreich zum Ziel ihrer SonntagSauSflüge machen, wenn sie nicht mehr die Schikanen des Vrrtadens über sich ergehen laffen müßten und die Fahrt zwischen England und dem Kontinent auf der M fet* leuchleten TunnrlÜraße in einer halben Stunde erledigen könnten. Das Prager Gastspiel der Hakoah in Frage gestellt. Der Sporttlub Hakoah hat mit dem Pvager Deutschen Fußballklub für den 1. und 2 Mm fix 29etl'p'.cke abgeschlossen, doch wrrd sich die Hakoah wabricheinlich gezwungen sehen, diese abmsagen. da der Öesterreichische Fußballveiband mit dem Deutschböhnufche» Ve-bande wegen der wiederholten Spielerentsührungcn durch druischbödmische Vereine Differenzen hat. Sollte nicht in den nächsten Tagen e ne Einigung zwischen den be-den Verbänden Zustandekommen, dann müßte die Hakoah die Spiele absagen. Die Grazer Hakoah sollte hmte in Wiener-Neustadt gegen den dortigen Sportklub spielen, doch wurde das Wettspiel in beideiseiligcm Einvernehmen auf einen späteren Termin verschoben. - Der Stundflug um die --Welt» der im Juni dieses JahrrS seinen Anfang nehmen sollte» ist wegen der.außerordentlichen Vorbereitungen' zur Errichtung von Etavpcnstahoncn verschoben worden. Er soll erst, wie der Aero-Tlub von Amerika bekannt gibt, im Sommer 1921 beginnen.; Der W. A. <E. alS Jubilar. Der Wiener Athletikiportklub tiifft bereits Heuer VorbereUungen zur besonders festlichen Begebung sein-'s in das nächste Jahr fallenden 25jährigrn Bestandsjubiläirms. Aus diesem Anlaß will der W. A. C. auf allen sportl'chen Gebieten die in sein Betätigungsfeld fallen, große Veranstaltungen durchführen, an denen die bekanntesten Sportslrute des Innnd Ausländeteilnehmen werden. Außer großen athletischen Meetings sind noch solche im Schwimmen geplant, w'itrrs werden Lawn-Tennis- und Fechttnrnlere, sowie internationale Fußball- und Hockevspiele das reiche Programm d« JubilSumssportfestlichkeiten ergänzen. , Einen vsterpokal in Form eines RnndspieleS werde« dir Vereine W. A. C.. RudolfShügel. W. A. F. und Hertha an den Feiertagen zur Entsdie'dung bringen. Am ersten Osterlage spulen auf dem Sportplätze im Piatcr: Hertha gegen Rudolfs- Hügel und der W. A. F. gegen den W. A. C. Am zweiten Tagt wird das Tuinier auf dem Nudolssbügel-Sportplatze in Favoriten mit den Spielen Hertha—W. A. F. sowie W. A. C.—Rudolfs- Hügel fortgesetzt und beendet. Die Wertung erfolgt nach den Regel« der Fußballmeisterschaft. Jüdischer Turnverein Makkabi, H. Wanderung zur Julnläurnswarte. Treffpunkt Endstation des 43er Wagens Ncnwaldegg um 2 Uhr nachmittags. Führung Ing. Patlaschenko. Gäste willkommen. Um 8 Uhr avrnds im Cats Industriellen, Konkordiaplay 4 Borturnerschaftssiyungj Es ift Psticht allre Vorturner, Borturnertnnen nnd Aspiranten, wegen Ne«- loustiluiermig und des kommenden WeUuruens zu erscheine^, .

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