Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 425 (28.3.1920)
- Date
- 1920-03-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979503--03747-2989412- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Lünen 1× ep/1045106
- Max Brod 1× ep/1024844
- Wesel 1× ep/1045997
OCR text
%eö*3T - seien! Sonntag 5C!e«et Morsenzeitmis LS Mürz rssv Nr. 428 t -i -— ■■■'--"T ■■■ "I i|irTCrr^i -.». I .— ,, nr-ii■ it'jiImiT*lnr-ii«ifrmnauiMrrn.rf ■— -l>—»,» ■i»n»n..i . , .- ■ .n".i ffliir'm «■' " ■' 1.-<*i.' » ■■■• nennen: Der WahttreiS Prefov (Epersts) besitzt 60.000 Mische Seelen. Die Erfahrung kehrt, daß wir m i n d e st e n S sie Hälfte der Stimme» für uns zählen dürfen. Wären Üsa die 20.000 Stimmen gegeben. In Novö Zamly (NeutLuSl) 'sind 30.000 jüdische Stimmen usw. Die größte Schwierigkeit stellt sich uns allerdings in dem Paragraphen ses- Wahlgesetzes entgegen, der da für die Legalisierung jer Kandidatenliste in der Slowakei 1000 Unterschriften, mir jüdischen Wählocn verlangt, die sämtlich vor dem Zupan 8reiZhauptmann) oder dessen Stellvertreter abzugeben sind. Qaß die slowakischen Jrlden nach den Verfolgungen, denen fe. ausgesetzt waren und teilweise noch sind, schwer dazu §u bringen sein werden, vor der Behörde eine derart auKzeprägte Stellungnahme zn dokumentieren, ist leicht beskreislich» Doch läßt uns die tatkräftige Arbeit des Volk^- »erbandes der Juden in der Slowakei und der Umstand, »aß die Mitglieder des Nationalrates, Dr. Max Brod rnd> Dr. Angela Goldstern, selbst in der Slowakei weilen, rrn die technische Borarbeit für dis Wahl zu leisten, auch •ä Hrefer..,Hinsicht gute Hoffnungen hegen. > . Es ist demnach anzunehmen, daß die „Vereinigten jüdische» Parteien" im ersten Skrutinium mindestens einen Derreter durch die Wahl und damit die Berechtigung erlangen, m-zweiten Skrutinium nntzuwählen, in welchem dann särnt- -iche zerMtterten Stimmen zusammen zählen. Auf wie viele Stimmen können wir nun insgesamt jählcrr? Nehmen wir als Maßstab die Gemeindewahlen, »et. kur fdjen eine große Anzahl jüdischer Gemeindevertreter gewählt --wurde. Wir vereinigten, <mf die Listen unserer startet im ganzen 24.000 Stimmen. Dabei stellten keine Tandidatru auf: sämtliche Orte in Schlesien, in Mähren, kikolLburg. Mährisch-Osirau und Znaim (wobei in Mährischest rau -ein fester Bestand von 4000 jüdischest Stimmen zu rechnen ist)/' und sehr viele Gemeinden in Böhmen. ' Wir äinnen also als Mindestmaß für die kommenden Wahlen die mppckbe Stiinmenzahl annehmen, das. wären 43.000 bis 50.000- Stimmen, eine Summe, die weit eher zu gering lls : ZU hoch gegriffen ist. Mindestens ebensoviel Stimmen sind- -bei skeptischester Beurteilung in der Slowakei zu erverhcn, so daß. wir zusammen mindestens 100.000 Stimmen nlaugeu können, was einer Anzahl von vier sicheren Abgeordneten entspricht, wozu noch wahrscheinlich. ein fünfter '{tt. rechnen ist, ja möglicherweise, bei etwas hoffnungssteußig^rer- Betrachtung, ein sechster. Las -nun - die Stimmung unter der jüdischen Wählerchgit selbst betrifft, so haben wir die Erfahrung gemacht, taü auch, den nicht nationalen Juden und Nicht-Zionisten Ha Aufstellung jüdischer Kandidaten sehr willkommen ist, 7«. sta trosi aller Behauptung von möglicher Assimilation -as. .Zugehoxigkeitsgefühl zur jüdischen Nation im Innern vurzelr. Ter Wahlzwang gestattet kein Fernbleiben von der. i'rne, .Die .Wahl ist geheim. -Auch das ist ein Grund »kehr, cur viele jüdische Stimmen rechnen zu dürfen, die Lndr'cenfall's verloren gehen würden./ Man muß' nur mit : M 'Mentalirat vieler unterdrückter Juden in der Slowakei xechnen, ..eventuell die ziemlich' exponierte Lage mancher ^ideugenreirrdeu in Böhmen ins Auge fassen, um den Um-- üarlb der geheimen Wahl für uns als günstig zu betrachten. Die Wahlagitation wird mit aller Kraft betrieben und kckn'.ml eisten erfolgversprechenden Verlauf, wobei die Juden ruf dem. flachen Lande fast ausnahmslos für uns gewonnen xrschcinen, während in den Industriestädten der. Wahlkampf x-rich für. uns ein harter sein wird. .. Jedenfalls sehen wir den kommenden Wahlen hoffnungs- &«$ vertrauensvoll entgegen. Es sind alle' Aussichten vorhanden. daß auch für uns Juden in Böhmen bald unsere Zertretcr im Abgeordnetenhause ihre Stimme für jüdische Jnu-re!seil erschallen lassen werden, wie Oesterreichs Juden" ln Jng^iLur Stricker den berufenen Anwalt vor dem VolksfoZv-'rgefunden haben. Erich Juhn. '* » Die Teschner Frage. Tschechische Meldungen. 'c.Brünner „Lidove Nvviny" meldet aus Ostrqu. daß die Abstimmung im Te scheu er Gebiet bis Ende Mai durchgesührt sein tonne. Die Nachrichten Von beut sich - p v l n i s che n Verhandlungen bewahrheiten sich. Diese L r Wandlungen werden von einem polnischen Komiiee geführt, an dessen Spitze Dr. Michejda steht, der die weitestgehenden Vollmachten der Warschauer Regierung besitze. Die Polen haben den Deutschen folgende Zugeständnisse gemacht: Bolle Autonomie Ostfihlesiens, Errichtung einer deutschen Universität in De schon und einer deutschen Bergschule dorlselbst. Polen werde sich in die inneren Angelegenheiten.der Teschener Deutschen nicht einnnschen, Offiziere und Manschasten aus Ostschlesien werden nicht nach Polen transferiert. Mach einer Meldung der „Tribun a" hat die inter- NLtionate Plebiszitkommission ■h* dir Bcoiugnng-u für das Stimmrecht Tm Deschener Gebiet bereits festges^t. An der Ab-!stimmuüg werden sich alle Personen beteiligen können, die seit 1. August 1914 im Tescheuer Gebiet heimatsderechtigt sind und am 1. Jänner 1919 das 20. Lebens- Hahr erreicht hatten, weiters Personendie Nachweisen Wnyey, daß sie dauernde Beziehungen zum Lande unter- ^halten^und schließlich jene Männer, die wohl seit August 1914 in der Fremde waren, jehpch in Diensten »iner der Ententearmeen gestanden sind. Wie die Blätter.!weiters berichten, hat der Delegierte der tschecho-slowa- 'Rscheir Regierung bei der interalliierten Plebiszit- Vommission Dr. Maivusch demissioniert. Der Grund in der Tätigkeit gewisser tschechischer Krslse liegen, eine radikale Lösung der Teschener Fragen fordern.. Das neue deutsche Kabinett. Berlin. 27. März. (Wolfs.) Nachdem das Kabinett zurückgetreten war, hat ter R. ichspräjid 'Nt den Ministerdes Auswärtigen mit der Bildung des neuen Kabinetts betraut. Diese Kabinettsumbildung hat zu folgendem Ergebnis geführt: Reichskanzler: Müller, der einstwrilen Minister des A'ußern verbleibt und mit seiner Vertretung im Geschäftsbereiche de- Auswärtigen Amtes im VerhinderungZsalle den Unte stratsfekretär Gesandten von Haniel vean'tragt hat; Stellvertreter des Reichskanzlers und Reichsminister des Innern: Koch; R-7ichsminister der Finanzen: Wirth; Reichswehrminister Geßler; Reichsminister für Jüstn: B l u n ck; Rfichswsrtschastsminister Schmidt; Reichsarbeitsminister- Schlick e; Reichspostminister: G i e sberts; R"ichsschatzministLr: Bauer; R ichsverkchrsminister: B e 11;. Reichstrnährungsminister: H e r m e s; R-ich sminister ohne PoM^uille: Pa vidi. jPas Reichsministerkum für Wiederaufbau wird in den nächsten Tagen besetzt, werden. Das neue Kabinett wirb sich' am Montag der Nationalversammlung horstellen. Der Reichskanzler wird programmatische Ausführungen machen und sich über die Ereignisse der letzten 14 Tage aussprechen. Durchführung der Sozialisierung. V e r 11 n, 27. Marz. 28*e das „B-rttner Tageblatt" meldet, bat das Neichsw'rtschaftsminifterium die Mitglieder der früheren SozralifierungSkommifsio« und die Vertreter der Berufsv?rb8nde für den 30. d. M. zu einer v-rbereitende» Sitznng zusammenberufe«, «m die unverzügliche Durchführung des Punktes v der Grwerkschafts- Vereinbarungen,der die I nan g r i f f n a h « e der Sozialifiernng der reifen Betriebs betrifft, sicherzustellen. Perschärfte Lage im IndnAriei^blst. Duisburg, 27. März. (Tel.-Komp.) Der Bellzugsrat veröffentlicht eine Bekanntniachung, derzufolgc die Roten Truppen stürmisch die Weiterführung des Kampfes fordern. Es wurde sofort ein Exekutivkomitee gebildet, dem die ganze Gewalt übertragen wurde. Die Kämpfe an der Front werden mit aller Energie weitergeführt. Sämtliche Bankdepots sind als beschlagnahmt erklärt. Ebenso werden alle nichtratinnierten Lebensmittel beschlagnahmt. Die Lage im Industriegebiet hat sich gestern verschärft. Während die meisten AktionSansschüsie dem Bielefelder Abkommen znstimmeuzeigt <S sich, daß sie die Masien nicht in der Hand haben. Diese habe» die Kämpfe nicht eingestellt, sondern ununterbrochen tortge- In Do-tmnnd w"i->«c Gestern erneut der Generalstreik verkündet. Gerüchtweise verlautet, daß Zehntgnsende von bewaffnete» Arbeitern in der Richtung auf Lünen abmarschiert sind, um sich dort den RegiernngKtrnppen entgegenzustellen.. Spätere Meldungen besage«, daß der Generalstrei» in Dvrt«»»d allge»«i» lft. Ausstt in Dortmund ist cs auch im übrig,» Jndustrikgebiei ftneuen Störungen gekommen. Box alle« stockt d« Eise»- bahnverkehr. Münster, 87. März. (Zzl-Qom*.) Don mMtärffOge Seiko wird ggmeldet: Die Roten Truppen beschossen Wesel gestern erneut mit Artillerie. Sie stletzen an der. Lippekrücke, südlich der Stadt vor. Sie erbeuteten zwei Maschinengewehre und viel Mi»nit»on.^ Angriste btzk.. Roten Trrkvven bei Kinkel wurden obgewiesen. Rachmittags derstichte der Gegner durch einen UmfasiungS* . ongriff den Uebergang Über die Lippe zu erzwingen. Znsammengefoßtes Maschinengewehr- und Artille^p-.. fever zwang ibn aber. zum. verlustreichen Rückzug. Wh' Bnchholz und Delmen werden von den Koten Trnppm: Schützengräben aufgeworfen. Nach kurzem Kampfe nahmen wir gestern nachmittags obste eigene Borlnste R a st fe l d. Die R"ten Trnpven batten 8 Tote. Ein Maschlnengewshr wurde erbeutet. Nufere Posten stnb noch Osten bis Neddpaborg und Drevenack, vorpefchoheu. Ein Vanzerzng. de^ bist Rbade porst^k. sand dse Gegenh».. vom Feinde frei. Großlocken wurde von uns besetzt. ' Festnahme von Anslüuderu lu VerN«, 27. März. Auf Anordnung hes Oberkommanhoß. kchM man beute vormittags an v-cken P»M» der Stafft M ^FeÜaabme solcher A u's k ä u d e r, die sich nna»siß», meldet oder unter fasichem Nnmen hier «ushalken. Es sinh haW«^ sächlich ausländische Schieber^ die z»'ihrer . schieb«»- im ehemabgen KriegSgefangevrvla-er Z o f s t« jchWgebracht worden sind. Glue neue Rote kee Guteute »eaeu Kulfe» Wilhelm. Aorta, 87. März. ^Daily Tcke-ravh* mV eckahrtnhÄWh, dadie Absendung einer neuen Note der Alliierten «* -#• holländische Regierung in Angelegenheit defrühere» OchfyH bevorstehe. Kapp und Falkenhaufe« nach Dänemark geflüchtet. . Berlin, 27. Miirz. Da« v8>tt,*4(tMfc» meldet aus Bafel: Die PreßlufyemOe tion erführt ans Kopeuhaae«. dast Kap» «ud F a l k e u Halls e tt auf dLuifchem Bodeu eiuLetroffe» seiem . Hauptmann Pflugll-tzarttung getsteL, Berlin» wj Marz. Im FriedrichShaZm brr Bnelhe folgte pestein in einem Automobik, worin sich. der a^ dem^ d'ebknechr-P»o»ebekannteHanvtmann v. Pflnak-HartIstÜfl lmd mehrere anderePerfänlichkeite«befanden.eint <8x vl v sliH wodurch zwei Personen., darunter Pflug - H a r t k t! st U g e 1 S t e t und l b Personen verletzt wurdkn. Rach AnSsM" von Kengm soll es sich um «n Bomben-- oder HmchchanatW' attentat handeln, während nach Meinung anderer ZtN-tN M Explosion auf einen UnglückSfall zmüchuf-hre» sti. ' Inland. LSnderkonferenz «nd Steuersesfiyn. Ban unserem Parl amentsbLeichterstatter. ' Im Parlamentsgebäude am Franzensring herrscht bereits österliche Rühe. Die politischen Parteien find mit den Zu* rüstnngen für die Länderkonferenz in Linz beschäftigt, die am 13. April ihren Anfang nehmen soll. Die hochgespannten politischen Erwartungen, die an die letzte Salzburger Länd^rkonferenz geknüpft wurden, find diedmas wissentlich gemindert. Daß die Ländervertreter in Linz das tun werden, was man von ihnen in Salzburg in gewissen . Wiener Kreisen, die von der Mitregierung und dem Mitreden in der Nationalversammlung ausgeschaltet find, erwartet hatte, nämlich ein Gegenparlament gegen der Nationalversammlung zu bilden — daran denken auch die erwähnten Wiener Herbstzeitlosen, deren Zeiten unwiederbringlich dahin find, nicht mehr. Sie find um eine schöne, aber kurze Illusion ärmer geworden. Wieder töird in der Länderkonferenz die Verfassungsfrage zur Diskussion gestellt werden. Ob überhaupt noch von dem Entwürfe deS Staatssekretärs für die DerfassungS- und Verwaltüngsreform,. Dr. Mayr, in Linz die Rede sei« wird, mag, nachdem ihn-schon die Salzburger Konferenz selbst als Verhandlungsgrundlage abgelehnt hat, mehr als fraglich fein. Dr. Mayr ist aber hartnäckig und bereitet sicherlich ein neues Verhandlungselaborat vor, das den Wünschen seiner. Parteigenossen entspricht. Die Sozialdemokraten haben bereits ihre für Linz bestimmten Vertreter instruiert; sie hielten eine solche zeitgerechte Präparation schon im Hinblick darauf für notwendig, weil in Salzburg die sozialdemolratischen Ländervertreter sich zur Frage Bundesstaat oder Einheitsstaat durchaus nicht, einheitlich gestellt hatten. Die Großdeutschen, die sich an der Salzburger Tagung nur in unerheblichem Maße beteiligt hatten, wollen diesmal auch ernstlich mitreden und haben die ihnen nahestehenden Lander- Vertreter bereitß zu einer vorbereitenden Konferenz nach Linz geladen. Man wird gut daran tun, von der Linzer Länderkonferenz nicht viel zu erwarten. Ihr, Diskussionskreis ist bereits wesentlich eingeengt, da die Frage der Wehrverfassung, die von den Länderpartikularisten noch in Salzburg für die Länderkonferenz angesprochen wurde, durch das gestern jn Kraft getretene. Wehrgeseh als erledigt gelte« kanp. Die neue Wehrmacht ist wohl durch den Nllle» bat Mehrheitsparteien Gesetz geworden, vorerst aber steht fie mir auf dem Papier, da die Werbungen im Hinblick auf die wentg verlockende materielle Stellung der neuen Kehrniänrwr btß jetzt recht magere Resultate geliefert hat. Namentlich dto Sozialdemokraten reden jetzt durch ihre Pretzorgane tytät nahestehenden subsistenzwsen Leuten zu, tu Me neue Arm« einzutreten, der Anmeldetermin ist bis Ritte April verlängert worden. Die Kündigungsfrist für die ausschetdenbll» BotkSwehrmänner mutzte desgleichen bis Enda April erstreck» werden, weil eß eben mit der Aufstellung des neuen Heere» nicht sonderlich rasch geht und auf einmal weder die BolkSwehr noch sonst überhaupt ein Heer Vorhände» wäre übrige»» ein Zustand, von dem gewiß die überwtegende Mehrheit de» österreichischen Bevölkerung ganz befriedigt wäre. Die Beratungen über die Vermögensabgabe fiNtz im Unterausschüsse abgeschlossen worden, obv>chl sehr Peksi . strittige Punkte unerledigt geblieben find und dem ffutttty» und BudgetauSschüsse zur Entscheidung üb:,kaffe« werben mutzten. Nu» dem Re,chschen Entwürfe ist im flnteravSschlHg ein ganz neues Gesetz geworden, dar der ursprünglichen. Bor»' läge nur mehr wenig ähnelt, Dr. Bauer ist mit seinen Bop. schlügen meist tu der Minderheit geblieben, ,w« sie jedoch io» Vollausschuffe abermals zur Diskussion stelle«, dürste aber auch hier kaum mehr Glück mit ihnen haben als st» Subkomitee. Die Verhandlung per Vermögensabgabe i« Plenum der Nationalversammlung kann für Ende Aprtl erwartet werden. , Im Sessionsabschnitt zwischen Ostern und Pfiugste» wird.hie Nationalversammlung hauptsächlich mit Steuerangelegenhetten befaßt sein. Der Finanz- und Budget» auSschntz und das Haus werden vollauf zu tun habe«, um die. Vermögensabgabe und das Rcischsche S; e u e r b u k e tt durchzuarbeiten. Des weiteren wird sich di« Rationalvev» sammlung u. a. mit der Erhöhung der Bezüge der Botts* beauftragten und Abgeordneten, mit einer Aktion für die Kriegsbeschädigten und Kriegs-esrngeney und mit der Justizreform zu beschäftigen haaren. Sicherlich wird wieder ein ganzer Berg vcn Gesehen r» den Wochen nach Ostern erzeugt werden? w.>b,t nur zu scheu wäre, daß die Raschheit dev parlam'niarisckem Arbeit^ nicht wie bisher auf Kosten brr Sachlichkeit und Gründlichkeit l erzielt tzwrdg..