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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-26 · Heft 423 (26.3.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 423 (26.3.1920)
Date
1920-03-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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bette L Wien. 'Freitag' Wiener Morgenzeitüns 26 «Matz W2Ö Sft. 428 Die Sonntagsruhe in Polen. - Porr. polnischer. Seite wird NN 5 aus Warschau acschrisb.n: Nach dem Must r alier europäisch:« Stowten Hat d-er polnische Landtag mittel) Beschlusses ldom 1.8.. Drz^mbec 1919 für ganz Polen die obligawrischc. SanniagN'u^e, und zwar im Handel, Gewerbe und .Bureau dekretiert. Durch die Einführung der Sonntagoruh-e fühlte sich besonders die jüdische Be-» vötkerung Polens getroffen und von dieser Seite hat gegen den. G«?s.'tzentwurf eine heftige Agitation ein- Qof:£f mit der Motivierung, er üe'oente dm Ruin der zink überwiegenden Teil im Handel tätigen jüdischen Bblkonlrs'en/die ohnehinstrenge Sabbatr-uhe -halten ü'nd somit gezwungen waren, zwei Tage in der Woche ruhen, was den Existenzkampf nur erschweren müßte. Von dics r Sri de wurde ausgefährt, daß das Sonnbagsruheg. fotz einerseits eine Verletzung der Bestimmungen des Kciedensver.rages bedeute, der Wahrung der jttdisch--relig'öen Interessen zusichere,' wahrend die strenge Durchführung dieses Gesetzes eine Verletzung der- Sabbä'lrn^e seitens breiter Kreise zur Folge haben müßt: andererseits wurde darauf verwiesen, daß Polen mit diesem Gesetz -seiner histo'risch berühmten religiösen Tolera.iz untpeu wird und sich eine religiöse Bedrückung Nnbe^gicluhiaer zuschulden kommen läßt. Es. mag mm zunächst betont.werden, daß Idas polnische Volk und der polnische Staat nach wie vor Len Geist der'religiösen Toleranz Hochhalten und nach wie 'vor entschlossen sind, dieser Tradition treu zu bleiben. Das S-onntagsruhegcsetz statuiert bloß die Ruhe für den Sonntag, ohne des Samstags auch nur direkt .or^r Indirekt zu erwähnen.. Daß das »Dros der Juden m Polen sich vornehmlich mit Handelz befaßt und infolgedessen durch die Sonntagsruhe -zu. .leiden staben wird, .mag höchst bedauerlich sein, ändert aber nichts an der Tatsache, daß die Sonntagsruhe aus sozialen und christlich-religiösen Gründen eine unumgängliche Notwendigkeit ist. - Die Beherrschung des Handels in Polen durch die Juden ist eine Erscheinung, die selbst von ernsten jüdischen Kreisen nklangenehm empfunden wird, da dies auch vom jüdischen Stnndtzounkt ^u ungesundem Verhältni fen führt. . Die Statuierung von speziellen Konzessionen zugunsten der Judey würie-eine Förderung ihres Uebergew'chtes auf diesem Gebste be euien, was ks'neswegs als angebracht erscheinen kann. .Der polnische Mittelstand bemüht sich Ln letzter-Zeit ganz ernstlich darum, im Handelsgewerbe Auß .zu fassen, und dieses Bemühen kann, vom polnischen GL.-ichtspunkLe betrachtet nicht dadurch erschwert werden, daß man der jüdischen .Handelswelt ispezielle Konzessionen gewährt. > - - Nun ifokl' nichtgeleugnet werbest, d-äst die Einführung ,der^Sonntagsruhe es.der^ christlichen-Mdölke--. rung heichker machen würde, sich. ,den; Han-tzet zu widmen. Darin kann aber weder ein antisemitischer Akt, noch eine .Intoleranz erblickt werden. Das. polnische Volk besitzt hierzu das vollste Recht und d§r Urystarch, daß es sich bisher vom Handel.fernhielt, ist eine .FolLe der un-tzesünhen wirtschaftlichen Entwickkung. die eben saniert'werden soll. Daß das Gesetz Über, die Sonntagsruhe. keine ant'semiii'chen Grund lagenhat, dafür spricht die'Taisache. daß es ein Jude war, der sozialistische^ Abgeordnete lDr.. Perl., der.für das Gesetz eintrat und die seitens der jüdischen Nationalisten vvrgebrächten Argumente widerlegte. Auch, dir andere» Milch-polnischen Abgeordnete«, die sogenannten Mssüntlanten", verwahrten sich in einer speziellen Kundgrbung dagegen, daß man diesem Gesetze ant'semitische Motive unterlegt. Polen will'eben europäisch werden und auch dis jüdifche.„Vevötkürung in diesem Staate mutz Schritt mithalten. Der Hinweis ans gewisse Erleichterungen für die am Samstag.ruhenden. Juden, die seinerzeit tm österreichischen ' Scnntagsruh gefetz enthalten waren, was auch rn England und Amerika, der Fall..sein soll, ist, nicht .ganz' stichhältig. Im Wiener Parlament geschah dies vor etwa,.30 Jahren, als die soziale Gesetzgebung sich noch in den. ersten Stadien befand und ntan nur. schrittweise Vorgehen zu sollen glaubte. Die damaligen Brstimmurg.'n hatten auch bloß zeitweiligen Charakter, um eine Ueberpangsveriode in Galizien zu ermöglichen,, und waren bei einer Reform des Gesetzes sicherlich brseitigt . worden. .... Es mag noch als eigenartig verzeichnet werden, daß gerade'die.'.nationalistischen jüdischen'Kreise, die so seh'ri.gegendie -Sonntagsruhe Sturm laufen, sanft die Bedeutung des religiösen Momentes im Judentume zugunsten desnationalen cherabdrückm. Haben sie doch die Bereitwilligkeit der polnischen Kreis», den Juden vollste'religiöse Gleichberechtigung zuzusichem, mit der Begründung abgölehnt, es handle sich ihnen vornehmlich unp.na ionate sstechtr. Mit dem Nationalismus hat jedoch, dko HvttNi.a-gsrUhe nichts gemein. Es sott nicht in Abrede ZgeZellt werden/ daß die Sonntagsruhe der jüdisch^;., i^völkl?rung' 'gewisse Opfer' auftrlegt.. Aber wo alte Ovfer'P.ringen müssen, da können'keine Ausnahmen-' -gemacht werden'. In der .Praxis könnte sich vielleicht als m')tig erweisen, gewisse Modifikationen vorzunehiuen,/aber-dies kann, nicht in prinzipieller Hinsicht» i. sichern 'nur ans Grund, der, Ersahrungey geschehen. Diese müssrn ebett/aögewarlet' werden.' ■ •; ... ... ... .. . . , Wir' haben tn:f;n; Artikel, welcher uns von einer Uc ^,4^ cüi-.A nah^stehem^tt' Seite üöer- Mittett wurdr, gerne verüssentlicht, weil er kachüch und. Phantasien des ungarischen Ministerpräsidenten. Budapest, 28. März. (Lel.-Kornp.) Der ungarische Ministerpräsident Dr. TtlexaHer Simonyi-Semadam äußerte sich einem Vertreter der „United Preß" gegenüber folgendermaßen über die Konsolidierung Ungarns und die Aufgaben , her Regierung: Die jetzige Regierung, kann nur bestrebt sein, dre'Arbeit sder vorhergegantzenestsortzusetzen. das heißt die allgemeinen Züstästd« in Lande ZU konsolidieren. Die RechtsordMng. sowie die Freiheit-rechte müssen wir sowohl auf. -Wirtschaftlichem s Gebiete tote auf dem Gebiete der innere»- Mid äußeren' Politik wieder Herstellen. Die Schwierigkeiten sind selbstredend, große. Dieses Land hat Revolution, Gegenrevolution, den Bolschewismus und fremde Okkupationen Überstunden und ist durch unaussprechlich großes Elend und Leid -gegangen. All dies in der kurzen Spanne von anderthalb Jahren. ES ist daher klar, daß die Gemüter hier heute nöch-^nW völlig ruhig sein könnten und die Vevölke« rung noch nicht-Wrietzen ist. Wir habest bereit-'ein'Staats obetchastpt, M-dHKi kräftige -Führung das Land volles Vertrauen setzt.' Wir haben eine Nationalversammlung,, welche aus der allgemeinen Und vollkommen freien Wahl des BolkswillenS entstanden "ist, wir haben eine Verantwortliche Regierung, welche., das Schicksal deS Landes mit kräftiger Hand lenkt, eine verläßliche, und disziplinierte Polizei und Armee eine ordentliche Justizpfleg« und Verwaltung. Einen Sanierungsprozeß haben wir Lurch die Abstempelung des Geldes und durch eine Zwangsanlcihe begonnen, dieser Maßnahme wirb bie Ordnung der Verhältnisse mit der Öesterreichisch-üngarlschest'Bank, die Agrarreform und'anderes auf dem Fuße folgen. In welcher Richtung und wie weit wir werdest gähen können, dar hängt nicht allein van uns ab. Die Bedingungen des Diktatfriedens werden-bestimmen, wawir können und war wir tust müssen. ■ 'i ■ , ' " ' So wird es gemacht. Man kachiert alles mit ein paar - Redensarten von Konsolidierung, Wiedergenesung. Vertrauen und glaubt,- daß nun alles gut ist. Aber in Europa kennt man heute den wahren Instand Ungarns und weiß diese..Schmlsärbertzien deS Ministerpräsidenten nach Gebühr.'zu würdigen. /Nirgends werden Rechtsordnung und FreiheitSrechts so mit Füßen getreten imb nirgends gibt es eine elendere Justizpflege und Der» Wallung wie in Ungarn. Der Mord ist dort ein gewöhnliches Holitisches Mittel geworden, Beraubungen von Eisenbahnpassagieren sind, aus der Tagesordnung, und das wirtschaftlich lebendigste Element, die Juden, sind vogelfrei und der empörendsten Behandlung unter- ' worfen. Der Ministerpräsident hat recht: seine Regie-! rung setzt die Arbeit dep vWergetzangenen fort. l! . . - ' .-‘i ' '; woraus wir b sonderen Wert legen, aufrichtig ist. Gr .spricht offen aus, daß das Sonntagsruhegesetz in seiner ' Anwendung^ aus den -.jüdischen. Handel, in Polen dessen ' Untergang bedeutet.. Der Verfasser erblickt darin di« j Möglichkeit, den «christlichen Handel -in Polen aus die.; Beine zu bringen. Wir wollen hier von der Er> ' örterung-: ab sehen, daß es doch>- mit Recht, Moral und -'vor allem mit >d«r vom -Verfasser so stark betonten polnischen Toleranz nicht, vereinbar ist, Millionen jüdischer Existenzrm bewußt -zu .ruinieren. Wir möchten i nur, darauf-hilsiveisrn, daß.die Mrchlcu-ng falsch ist. Der Ruin des Jüdon genügt -nicht, um aus dem Polen einen gewiegten Händler'izu-machen. Die Z-sche wird das ganze Land-teuer bezahlen-müssen, denn das ganze kaufmLnnischK-Leben -wird verwüstet sein. Daß in einsichtcvollsn, Molnt nicht ju':enfreundlich«n Köpfen dies« Einsicht bereits-dämmert, können wir dem Verfasser bewsism.- PottnS. Ministerpräsident, Skulski, hat erst vor kurzer Zeit-einer-Abordnungvon jüdischen Kaufleuten - erklärt», daß die Anwendung des Gesetzes auf .jüdische Kaufeute und Jnirustrislte ein Unglück für das Land he ent-'n würde und daß der geschaffene Zustand wird geändertwerden müssen. ' - Ein Fehlgriff ärgster Sorte ist es auch, wenn der Verfasser auf die Zustimmung der Assimilations- ' juden im polnischen Ländtag hinweist und damit beweisen will,'baß das Gesetz kein an den Juden begangenes Unrecht ist. Die Assimilationsjuden haben als Politiker immer und überall jeder Vergewaltigung der Juden, auch itt'religiöser Hinsicht, zugestimmt. Sie arbeiten wohl, .nicht nur in Polen, sondern auch in Wien, mit de^r.Schlagworte, daß sie gegenüber den Natioualjuhen die jüdische Religion schützen. Und ihre vom Verfasser so betonte Haltung im polnischen Landtag beweist eben, nur die Versogenheist und Volksfeindlichkeit ihrer .füe dte Juden verderblichen Wirksamkeit. Ja, die „reii'gionölvsm" Nativnaljuden haben sich im polnischen Laichtag-. verzweifelt zur Wrhr gesetzt/Das wollen wir festhältenl Und wenn sie..sich mit „religiöser Toleranz" picht zufrieden gehrn wollten, sondern genau umschriebenes nationaies Recht..sür die Juden in Polen verlangt Haben, Mrl.dieses allein auch die volle Gewähr religiöser Gle.MereHtigung garantierk. so beweist ge- ' rade 1.«' FallHes ^rnutagsrphegc.sptzes, wie begründet ihr. Streben .ist..- Der Fall, wich die glaubenstveuen. Juden augenWig. überzeugen, wö. sie Verständnis und ] Hilfe i zu suchen habest, und auch die polnische Regierung wird .in nicht, allzu ferner Z/t ein sehen lernen, daß die. Aorderuing-'n der Nationaljudeu dem Landenur zum Nutzen gereichen. Inland. Wiensr KakhoMeniag. Mittwoch abends begann der Wiener Kathok^krntaO feine Beratungen, an denen 6000 Leute ieUnafjmen. stA der Eröffnungsrede wurde ein Gruß des Papstes tzerlefen, worauf der «he mutige HerrenhäuSter (Gras) strüsth WalterSkirchen als Präsident der Tanung «ine yted« hielt, in der sich folgende Stellen finden: .Die zwölfte Stunde bat schon neschkagen und hat uns nicht genügend vorbereitet, nicht genug gerüstet ge» . flmden. Unser großes gemeinsomes Vaterland, an dem wir Mit alle» Fasern unseres Herzens gehangen sind, ist zerfallen, nachdem es emer Delt von Feinden Wider» stand geleistet hat. Eine fromme, pflichtgetttU«» ruhmreiche Dynastie ist aus: ihrer Heimat vertrieben. Kein Andreas Hofer-Lied soll mehr gesungen, ke»st Radetz'kymar^ch mehr gespielt, krlst Pristtz Eugen, der edle Rijtter" mehr gesungen werden, unser Haydn muß verboten und der Dichterfürst Schiller konfisziert werden. Dank der jahrelangen, ungestraft betriebenen Hetze einer vorder Judenschaft geführten, mächtigen Partei, der schamlosen TStigkett «Mer alles Hohe, Erhabene, Gute begerfernden Presse sind di« weitesten Kreise nnterwühlt worden, jedes Pflichtgefühl ist erstorb«n» Genußsucht» Habsucht» Sittenkosigreit feiern Orgien und die, Korruption treibt rhre Blüten. Nachdem der Thron gefallen,. soll bei nns auch der-Altar fallen? Nein, nein und abermals nein -sagen Sir alle in Ihrem Herzen mit mir. iStürmische Fustin» mung.s Wir wollen uns ums Kreuz scharen und das Kreuz verteidigen. Wir wollen wieder Christen sein, das ist, in kurze» Worte» ausgesprochen, da« Ziel unseres Katholikentages. Betest und arberten, opfern und kämpfen muß unsere Devisb sein.. Als Wahlfprüche aber werden uns in diesen Lägest und imuterdar voranleuchten die Wahlsprüche: .RestaurLr« omnia in Ehristo"> ..Alles erneuern in Christo", und .P»ri« buS ünitil", .Mt vereinten Kräften^l Abgeordneter Mataja sagte: Wir kerben heute stark an dem Gegensatz zwischen Dien und den anderen katholischest Ländern. ES bedürfe nur eines Umstände-, daß Wiest wieder ein kalholischesMten wird, und weg wäre« alle Gegen» sähe. (Demonstrative Füstintmung.l Nicht der Stadt Wiest, nicht den Wienerst, stitcht der Zweimillionen-Großstadt gM daß Mißtrauen, dem roten Wien, dem jüdischen D i e n, den» sozialdemokratischen Wien gilt eS. (Stürmische Zustimmung^ Aiittkliv« der Ko«m»Abste«. Angeregt durch bi<i jüng''«n Vorgäugr tu Deutschland, entfalten unsere Kotnmustisten wieder eine sehb rege Agitation. Man arbeiiet mit dem Schlagworte der Bewaffnung der Arbeiterschaft tntb tat Schaffung von Arbeiierwehren. Die Mitglieder tzetr Arbeiterwehren des Wiener-Rcustäd'er Bezirkes der»» sichern, daß sie bereits über zwei Batterien. 32 .fchincriZew hre Und zsthsretcher Gewehr« und Mustiiton v'r'ü'sn. Dir Hommunisten -w.ri.en von ausläMsch-st Genössest unter stützt. Die ^Steichsp-ft- «der di« «ngarksch<« Pogrome. Das Mester -Friedrich-Organ, bi« „NelchSpoft", meldet aus Blchapestt ,/Ju letzter Zeit ist es mehrmals zu Zusammenstößen igekommen. bei denest Juden verletzt wurden. Diese Raufereien wurde» im A«sland Maßlos überirteben «und als Akte des „weißen Terrors^ bezeichnet. Das Justizministerium hat die königliihtz Staatsanwaltschaft angewiesen, rücksichtslos gegen dich Ruhestörer varzugehen. Die Über W.00Ü Mügttsheo &äi.te-,ile Bereinigung „Erwachende Ungarn" erklär^ daß sie als Organ des christlichen und nationalen Grdankcns mit solchen Elemendsn nichts zu tun hstb-ch witt, verwahrt sich gegen «inen derartigen Mißbtanch ihres Nmmens und droht mit dem Ausschluß von Mitgliedern, die sich aus reinem tlebermul an der Unverletzlichkeit friedlicher Bürger vergehest solltest.^ Da müßten die ^erwachenden Ungarn" viele Mit"» glieber ausschließen. Pon den 8^sult»i«n der Bo-q gehenS der köuizlichen Siaa-.sanwaltschaft h«t man übtigrstS noch nicht sehr viel gehört. Di« Mordbubrw sind ganz ungrstört. _ DU Miuderhett,rechte ln Deßar«bte«r. Mstrscha«, 21. Mär,. (Pnvat.l Wie der 0 «r e n t* «ttMt, wurde der Beschluß deS Obersten Aales, B r ß« arabi«st mit Rnmästienz» vereinigen, det »«mämfchen Rcgierung durch rin» Note dekanstt-rkebtst, w der e« heißt: »Indem die allüstten und assoziiertest Mächte den wsl« dauischk» Eßarafter Beßitrabiens Und den Willen feiner Vevöttnuns, Mlche sich für die Verewigung mit Rumänien ausgesprochen hat, 1» Rücksicht ziehen, find sle bneck. diese VereiniMug zu gestattest stnd darüber ein Adkontmen zu schiließe», sobald die hierfür stot» wwdtßen Vedmgungtn erfüllt sind. Die Mint-» rechnest darauf daß dl» allgemeinen >«' besovdcre» Interesse» Beßaradiens im Hin« bkicknvf sein» Brzkebungen zu Pen Nachbarländer« geschützt und daß die Rechte tze»k M»»derheiiest i» Veßaradien uvd den ander«« Teilen des rümitstischtzst Otaatrij geschützt werden. Sollten sich in dicken zwei Frage» irgend« welch» Schwirrigk<iten ergeben, so merdm sie der Gut* schndstng d«S Vöikeidu»der überanfwortet werdest^ » Diese EftläMg des Oberüe» RateS ist »ost btwndem Wichtigkeit für die Rechtsstellung der vickr« Inden Beßmsthiens, auch der Iudc, »m.gavM ruwäuischm Staate. ED. ist »un zuw.men, ob drr Obersic. Rar, besiehnng-werft dtp Pvlfnbund die Autotität habe» wad, Rnmäuien 5» emer ehrlichen Polin? gegenüdn semest Bevö'l(erun--mmd»rtzckr»» «sdej-sttzm Bst Ästtznv vt NtbiUiflb i

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