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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-25 · Heft 422 (25.3.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 422 (25.3.1920)
Date
1920-03-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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r M M dm. Donnttsras j^..—»■. niiMiwini» nnnf-i-r-r - T.-r - n»»,>»»„«»!,. Verei«S«achrichteu. Hkdchr:cktenvonBerei«euerscheinena«S- « O y m L l» S n u r a m T a g e d e r B e r a n st a lt« «g.) Heute: ' Jüdische DolkSbi b l i o t h e k „Z i o II.. NlockengasseSO 'Amatcurllub'. Heu'e um '/,S Uhr früh tm „Hotrl Post" Generalprobe von „Uriel Akosta". . Briefkasten der Redaktion. ... Jüdische Würde. Sie habe» sehr recht. Es sind vielfach »Lrdelose Juden daran schuld, daß fick die Bariet6komiker dcr studen für die Entfaltung ihres frugwivdigen Humors brdencn. vbkr fist dieses Publikum kommt vorläufig die »Jüdische Volksbühne" leider kaum m Betracht.? Kommunales. —-—i-. Reue G'meindestevern. 1 In der gestrigen StadtratKsitzung legte Siadtrat 8reitner eine Reihe voir Gesetzentwürfen vor, welche die Erhöhung . bereits, .bestehender und die;EinsüIrung neuer 'Steuern enthalten. - Er begründete die Notwendigkeit dieser neuen Steuern, mit denen das Erfordernis der Kosten für die . gleichzeitig zu be- , schließende Bezugsreguliernng der städtischen Angestellten gedeckt Werden müsse. Seine Vorschläge sind folgende:. , Einhebung erhöhter Gemeindezuschläge zur Grundsteuer, allgemeine. Erwerbsteuer,' Erwerbsteuer von dem der öffentlichen Rechnungslegung unterworfenen Unternehmungen und zur Rentensteuerl Einhebung einer erhöhten Abgabe von DörMrun«- SM/ Wettbewerben, Belustigungen in der Stadt Wien. sKustbarkeitsabgabe). " Ein Hebung einer Gemeisideabgabe von öffentlichen Ankündigungen im Gebiete der. Stadt Wien (PlakaLjteuer). Einhebung einer Gemeindeabgabe von gewerbsnaßiger-Vermietung von Wohnräumen im Gebiete der Stadt Wien (Fremdenzimmerabgabe). Gnheb.ung.'' erhöhter ^GememLeabgaben von . gefronten geistigen Flüssigkeiten, Vier, Wein : und Schaumwein und Einhebung einer Abgabe für' die Benützung von öffentlichen Fuhrwerksstandplätzen im Gebiete der Stadt BSittfc . - Ueb.er Vorstellung des Stadtrates Dr. Kienböck, vurde beschlossen, die Generaldebatte über die Steuer- .Zufuhren und in der Freitag stattfindenden, ng in die Spezialdehatte einzugehen. Die '.nden Vorlagen sowie dre Vorlage über dLr-. ',f ..igder 'Bezüge der städtischen Angestellten n ' für SmMag. festgesetzten Gemeirrderatsverhandelt werden. , . . .---. . Berschiebung der Gemeinderaifftzung. Die für steitagandrraumt grweffve Schuvg drs Grmünderates wurde ttz Samstag, P Uhr nachmittags, ver choben. if \ ---; Die GrnähruKg. , ' Der Marktbericht fitä-pit■: Beschickung der Grü NW aren markte mit htssiKey i Erstugmssen war gestern wieder sehr ungünstig aus' AÜÄleN/ Auf einzelnen Märkten war' das Angebot dadurch etwas i>rfier, daß Wirsingkohl ans Holland zum Verkauf kam, doch 'onnte der Bedärf auch mit diksin Mengen nicht gedeckt werden. Steirische' Aepscl waren gleWaD in.. ungenügender Menge Mchh.....-' ... In der G r o ß m a r f t-h a l l e beschränkte sich daS 'lntzchok auf Rindfleisch und Pfcrdcwürste. ^leischausga^e in Wie« in d^r Woche vom ' -7« bis zuitt 31. Marz. .. 7-..Ay'/der 'Woche vom Sö: bis SN,M8rz wnd an alle Hüus- (müngrÄ m Wien Corned?Beef im Ausmaße von l v Dekagramm iw Kopf ausgeaebey. Der Preis beträgt K 132 - pro Kilo- . tMim. Der Vei kaus erictgtgcgen Mt'.ennnNg des mit der!mer 20 .bneickneirn Abschnittes des Rmdfleifch-Emkaufsckemes. 'n'Samstäg. den 27. dürfen die.. Aindflcisch-Abgabestellrn das Abügte Cchned-Berf zum glechcn Preise an; die bei ihnen wovierlen . Kunden ohne Rücksicht darauf verkaufen, ob diese w^itp.te beboben bähen od?r N'cht. Dre Kopfquote beträgt^ ach in diesem Fälle io Dekagramm. Beim Bezüge der Matzchote wird der . nnt dem Buchstaben Z bczeichnetr Abschnitt des ÄmdfI>'isch-EmsaniicheineS abgetrennt. . ' 'Die vorhandenen Vorräte aü Gefiierrindfleifch werden m t Rücksicht darauf daß infolae der Transvortstockungen in Deutsch-- t.md nicht aus da« rcchtzciti'e Einlangen der rollenden Sendungen iittechnet werden kann und auch die Betlädungen rn Rotierdarn eine Unterbrechung erfahren haben, für eine allste yr e »ne A n's g a b e rn der D st e rw och e reserviert, dse, zu den Prersrn der sogenannten »brüigen" Woche erfolgen wird:. •. . 1 . .Den Uivil- und Militär sh lätern und Vcrsorgungsanst.rltrn wüb' auch in bf'r jetzigen Woche Gesrierrmdflei'ck. den Kriegs- und .Geme n cha tstnchen und den Gastgrwerbebetriebrn gleichwie dsn PridalhaushaUungen Cörnrd-Beef zugettllt werden. > Die Paffahaktion des Joint. Wie uns mitgrtrrlt, beginnt die Ausgabe-der Erhöhung dtx , b^she igeu Ouote auf Fleisch tm Passah nicht am 29., sondern '' «nM.'Miirz. ..Es. werden bü Dekagramm pro Person abgegeben- ' ' Verein „MachsiKe tzadath". Der Verein »Machsilo Hadath" zur «nentgi'lilichen AnSsprismur. armer jüdischer Ro dar«tiger. -Wien. II.. Sch'sfamrs- ^asst/20. gchl Plninnset'.. .st mg.koscher,. .Schl .Pe'.ach 'an lebe, wann zum P.rue von K 190,— pro Krlogr»rmm ad. Täglrch pou L vis 7 Ubr abends. - Mke«er MovAe«zem»«s Ä» Mv^ vsm 'Vchr U Bühne und Kunst. Volksoper. (Neuemstndiert: Der W r l d s ch ü tz oder: Die Stimme der Natur. Kom fche Op-r von Altiert o r tj t it ß.) Nein, er ist kein Wagner, der gute Lortzing, wenn auch sein eigener Textdichter. Andererseits auch iein Kotzebue. dessen „Rehbock" in diesem Libretto seine Auferstehung feierte. Aber er hat mit seinem „Wildschütz" eine unterhaltsame Gattung auf die Bühne gebracht, die wert gewesen wäre, statt der modernen Operette erhalten zu bleiben. So aber sind die Operetten in der Ueberzahlustd von der komischen Oper hat sich zur Not noch das beste konserviert. Auch den „Wildschütz" wird man dazu rechnen müssen, trotz aller veralteten Spässe und Kasjierliaden. Der Erfolg des Abends hieß Rudolf Bandle r. Sein spitzbübischer, feiger, unwiderstehlich lustiger Schulmeister Bakulus ist eine Leistung, wie man sie auch auf anderen Bühnen nicht so leicht begegnen wird. Man müßte die großen Komiker der Wiener Vergangenheit zum Vergleich heranziehen und Bandler. würde, noch immer in Ehren bestehen. Fräulein M u s i I als Baronin entwickelte graziöses Spieltalent und heiterste La'une. Die Starke ihrer stimmlichen Leistungen darzutun, fand sie wenig Gelegenheit. Herr F l e i s ch e r als Bonvivant legte die gebührende Noblesse in Spiel und. Gesang, Herr P r e u ß bemühte sich, komisch und amuros zugleich zu sein, was nicht immer gelang. Die Rolle der literatursüchtigen Gräfin, von Frau A t t l e r dargestellt, ließ an Schärfe der Charakterisierung zu wünschen übrig, Sehr brav spielte Herr Günther den. stelzbeinigen Haushofmeister.. Gute Laune herrschte auf der Bühne und im Zuschauerraum,. So gab es einen beträchtlichen Erfolg, an dem, wie schon erwähnt, der stürmisch gefeierte Herr ■ Bandler den Hauptanteil hatte. Dr. K, M. ' Budapefter Gastspiel des Bürgteaters. Ein Ewemble des B u r g t h e ä t> r s beginnt am 29 d. M. ein auf neun Abende bk, echrietes Gastspiel >m Buda- Nester Theater. Än dem Gastsvick nchmen Älbe't Heine, H ö b l r n g. Philipp Z e s k a. S t r a u t. und W a turn, die Damen M e d e l s k tz und Mayen tc l. Das Gastw el eronnet ScbLuh" rs „K i n d e r r r a a ö d r e" mit Fräulein M a y e n, den Herren H ö b l ut‘ß und Zeska. Aus de« Theatern. . Im B ur g t b e a t er stndet'msrnrn Freitag die Erstaufführung von Ar.tur S ch n » tr l r r ö. Lustspiel ,D i e S ch tv e st e r «" statt. Anlnng 5 Uhr. . Im Oprrcktheater^ gelangt morgen Freitag. „R i g. o l e t 1 o" mit Dr. Enul S ch i p p e r als Gast zur Aufführung. Anfang . V-6 Uhr. . In der B o l k s o p e r gelacht am d. M. „Der T r. o u b öj o u r" mit Fran C a h r e-r .als Acu ena, Hrirn Miller aus Troubadour, Fron Dcbrcka als Leonore und Herrn Fleischer als Luna zur Äufiührung. — Infolge mehrfacher Erkrankungen' muß die ^nächste Wiederholung . des. »G s lösch m l e d von T o l eb oV vom 27. p. M. auf den 7. Avril verschoben werden Am 8,7.d.M. geh! ^Margarete" 'mit Frau Dcbicka an der Titelrolle m Szene. Im Deutschen B o l k s t h e a t e r gelangt Sonntag den 23. d. M., 2 Ubr nachmittags, zu volkslüml'chen P-.eisen ohne Vormerkgebübr- Karl Schonherls 'Tragödie, eines Volkes „Glaube .tut d H e i m a t" und um f/,8 Uhr Ibsens dramali chcs Gedicht „P e e r G y n t" zur Aufführung. In den K a m m e r s p i e l e n wurde für Sonntag den 28. d. M., 3 Uhr nachmittags. Schnitzlers „Änatol">tiyttus und für 6 Uhr abends der Schwank „D.e dreihundert Tage" ange etzr. Heute Donnerstag, 7,3 Uhr nachm-ttags, swelt Ftidivand Bon » in der R enarkiancebühne zum letztmmal den Dustere r m „G'w r s s e n s w. u r m". Sonntag den 2s. d. M .. 7sll. Uhr tracirm t'ags. grlangrn^ mit Ferd'nand Bonn „Gläubige r" von Stiindbetg und „D e r G e r g e n m a ch e r v ö n C r c m v n a" zur Ausführung. Allabendlich. Ansang 6 Uhr. mil Harry W a l d e n Schnitzlers „K o m ö d t e d e r W o r t e". / Borlesunq.Haus Marguties. El'sgbeth Markus vom Deutschen Volkslheater und Hans M a v g ü l i e s leien am Donnerstag den n Av l. abends 6 Uhr. ,m Saale des Mssinschäftlichen Klubs. V!, Dr ihu'ersenggfse 1. Gedichte. Brom und Uebertraflungen (Henri Gu lbeaux. Jean de Sa nk Pr x) von Hans Margal eS. Karten in der Buchhandlung Leopold Herdrich, l., Spregelgasse und an der Abendkaffe. Ein Buch vom jüdische« Elend. Das auffthenerrrgende Buch von Bruno Frei „Jüdisches Elend in Wien" hat bereits rm Ausland nachhaltwe Wirkung -geübt und es find der Verlagshandlung Geldbeträge zugefloffen, bte an die kompetenten. Stellen der jüdischen Fürsorgetätigkeit abgeführt werden. Auch abgesehen von seiner anklagenden Tendenz ist Freis Buch ein interessanter Be!rag zur Kenntrus der Unter-- schicht des Wiener Judentums der von jedermann gelesen werden sollte. Preis geheftet, mit reichem B ldmaterial, L 20.— R. Löwit Verlag, Wien, l., 'Fleischmarkt 1. 7003 8?0K-r^l)8 WIEN __ (Knltur-^bteilunLl _ Donnerstag: den 1. April 1920, präzise 6 Uhr abends im grossen Konzerthanssanle 1. ORC HESTER-KONZERT Mitwirkend: Konzertmeister Josef Zimbler, das Orchester der Kaltnr-Vbteilunerwiiter leitnng seines I Dirigenten 8. BRASL1YSKY! PR06RVHK: sota j Brastavsky: Ouvertüre E-moll (Dem Orchester gewidmet) j Mendelssohn: Symphonie A-moll (Schottische)! Mozart: Violinkonzert D-dur . (Konzertmeister Zimbler) j Mozart: Ouvertüre aus ..Die Entführung aus dem Serail*- | | K». tonyerkanf: R. Löwit, K. Rofenturrustt-., Hirschler & Co., . | 1., Rabensteig u. im Sekretariate d. Hahoah,!.,Werdertorg. 3 ji Dr. MAX NORDAU DieTragsdie dar Assimilation Herausgegeben von D« BHDYRACHT« Preis 4 Kronen. Bestellungen an Buchhandlung Löwit, Wien. Der Reingewinn ist für den Inskriptionsfondo der jüdischen Hörer an der Hochschule für Welthandel bestimmt ■8543 Sport. Die Sportverb "«de der Neutrale» gegen be* FustbaLboykott. Arik Grund de? enol-schen BersucheS. einen neuen, nur Vre Eliirnlemächte umfosiendcn mternatwnnlen Fahhallbund jm g ündcn, bnbm dre Firnballvei bände von Dänemark, Finnland, Holland, Norwegen. Schweden, Sä we z und Spanien eine Er» Ilärung nntsne'.chnet und durch den Borsitz'ndcn der holländische» Union, M. A. Staal. an England übersenden lassen. Es wird betont, daß nur m brm Falle, daß die alte Unon die eivvae »nteiniiionale Fußbnllumou bleibt, die Ordnung im Fußball piel rn Europa kontrolliert werden kann. Eine wirklich rnternalionale Organ»'at!on müsse auch allen ordnungsgemäßvkgan'steitrn na'.ionakn Vnbändrn. unabhängig von der vvhti-» scheu Lage, offen stehen, und es streite mit dem Geist der Satzungen, Verbände. d'e m der allen Olganckalion bleiben wollen, benfotfimn. Deshalb hallen es dre neutralen Verbände nicht m Urbemnftmmtim« mit den Interessen des Fußballspieles» Mit- ■ oliedrr aus and ren. Gründen als rem svvrilicken auszuichließe«. D .s weiteren bchallen sich die neutralen Berbände das Recht vor, eme Verbindung mrt allen gegenwärttgen Mltglredem der Fuß- . ballunion aufrechtznechülten Die heAtigen FutzballWettspiele. ' Die heut'gen Wsitlp'ele tragen mit einer einzigen Ausnahme Frmndscha tsckm akler. Nur der W. A. F. und die Amateure treffen m Hütteldorf in der Meisterschaft zusammen. Trotz der Formverbesseruug des W. A. F. steht der Sreg der Amatercrc außer -Frage. _ Iin Prater svielt die H a k o a h gegen de« W. A. C. Mit Rücksicht daraus, daß mebreie Spieler der Hakoüh disalraiifizrert. andere.ve> letzt sind, w,rd die Mannschaft mit einigen jungen Kiäf'.en ar.tretcn, was aber der Dpirlstärke kaum einen Abdruck tun wird. Der Svortklub hat m Dornbach dm Nnstd o r f e r A. C zu Gaste, den er nach Kampf, berwingen sollte. — A d m i r a spielt rn Floridsdorf gegen die C r i ck e t e r, die sich mrt einer knappen Nrederlage werden zuWeden gebe« müssen. — S l o van dürfte der W a ck e r m a n n s ch a f t einen zieml ck eben'mttigen Gegner adgeben, ohne, aber eint schlicßlrche Niederlage ve, meiden zu können. — Ungewiß ist der Ausgana des SpieleZ R u d o l t.s Hügel gegen S 11« « ö*. das tri Favoriten stüttsindet. — Das Zusammentreffen Rapid8 r m m e r i n g m Hütteldorf verdient mit Rücksicht auf die bedeutende Formverdeffnung der letzteren besondere Beachtung. Die Prager Automobil-AussteLuns» die heuer nach mehrjähriger Pau'e statrsindet. -wird mder .Feit vom 17. biS 25. Juli adg halten. Der. Tschccho^flpwakische. Autvmobllkluh findet bei den Behörden das größte Cntgrpenkommen, so daß^ den auswärtigen Ausstellern schon heute beim Transport sind bei dev Verzollung bedeuil-nde Erleichterungen zügesichert werden können. Der dtesiahrtae 12. Prager Automobil-Salon wird sicher ans alle in Betracht kommenden Branchefirmendes In- und, Aus^ landes wieder große Ansiebungskraft ansüben. zumal ja die gegebenen geschäftliche« Aussichten die denkbar günstigfirrt sind. Auf dem Dornbacher Sportplatz schreiten die Arbeite« rüstig vorwärts. Dre neue Zuschanerrampe w»rd ernen vorzügliche» Ueberblick über das Sviclfeld dreien. Ungefähr tausend feste Sitzv.lätzr werden zur Verfügung stehen. Eine Amdrnwg wurde av den Kaffen int'ofeme getroffen, als sämtliche Sitzplätze von nun an nur mehr in dcr Her nasser Hauptstraße erhältlich fern wnde«, während die Kaffe in der Kainzgaffe ausschließlich für Entree-' und Schülerkarten reserviert ist. Zu den internationalen Oster:- sbiclen, an dencn Kispestl A. C-. B. T. C., Stuttgarter Kickers, Amateure, Sportklub und Hakoab terlnehmen. wird «n de» nächsten Tagen der Vorverkauf eröffnet.. Borverkauiskarten werde« jedoch nur iur die Sprele am Ostersonntag und Ostermontag ausge- , -eben. Die Vorverkaussftellen werden sein: Rrnacass, l.. Stube«-' ring 18; Caf^ City, l., Werdertorgaffe 3; Wiener Sportklub, Klubhaus und Sportplatz; Pohl, Kärtnerstraße und Mariahilferstraße; Stadion, II., Obere Donaustraße 43. Zum Marrnschafts!a«fe« des W. A. F.» dcks am Sonntag aui der Strecke W. A. F.-Platz—Auhof und zurück statt-- findet, bat dir Ha*oah nickt weniger als 12 Mannschaften genannt. Außerdem starkm sechs Mannschaften des W. Ä. F. und vier Raprds. Die erste Mannschaft der HakoaH (Umek, Jens Werß, Singet rst favorrt. Der Abstand zwischen den Läufern emee Mannschaft bcim Einlauf darf höchstens 20 Meter betragen. . Hportklub Hakooh. Morgen Freitag findet «m 7 Uhr aheuds r>ne äußerst wlcht'ge Versammlung der Spieler der ctfteu' und zweien Mannschaft statt. Gerichtssaal. Der S^« kla-^t feinen S4iahriste» Vater. ' Der Besitzer des Gutes Szöege im Eisenburger Komi« tat, Philipp Back, ern Mann im 9-1. Lebensjahre, der 'ich im vollen Besitze ferner körperlichen und geistigen Kräfte befindet, war zweimal verheiratet. Aus dcr zweiten Che eritstammtc ein Sohn namens Heinrich, der LAäger in dem gesternvor dem Zivillandesgerichte stattgefundencn Prozesse. In'dcr Klage wurde aus^eführt, daß Philipp Back seine von ihm geschiedene zweite Gattin mit Haß verfolgte. AtS diese in den dürrrigster: Verhältnissen starb, weigerte sich der Beklagte, die Begräbnis» kosten zu bezahlen und erst nach vielen Verhandlungen bei Gericht entschloß er sich dazu. Philipp Back habe ein Vermögen, daß nach Millionen zählt. Er hatte, sich des größten DeileS seines Vermögens formell entäußert und drei Häuser; gekauft, die er sofort aus seinen Lahn Ignaz schreiben liefe Die Löschung aus der Firma sowre der Häuserverkavf hatte:.- lediglich den Zweck, ferner Mut'cr keine Handhabe zu bieten, eine Erhöhung der Alimentierung durchzusetzen und als vermögenslos zu gelten. Der Beklagte, der zur Verhandlung erschienen war, führte aus, alle Angaben, die der Kläger über ihn gemacht habe, seien unnchtig; «'Jdje seinen Sohn überhaupt rm bei Meräcktt Sein Ne.rvröaen ffetraae berste tat--

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