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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-25 · Heft 422 (25.3.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 422 (25.3.1920)
Date
1920-03-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette f Men. WkS«» 2S. MSeg rvSY M M sckchAch nm tncTit als 120.000 ftreitert. Da? Gericht beschloß ris Vcrtaqnug 7-cr °6crhandkrng, u::t Zeuge» für verschiedene Prwere-'ühri:^^: eu^uvernehuren.' Ein LtonfidettL der FinayLhehörde. Drr Rrüende Arysld G l a u b 1* (hi«c «r vergsv^enk« . Sommer «m rrgrnanmrS pttriebni. NV sich grötztrk Oekdbekrägr' zümwrr.deu. Er bol M GMNtZlcüEn üüm kchnrnggcl von War«» wcr ':<it uriaaulchr G.rnur sm. war m- Hlerch oder -nnh fiW Qovrt'bein Mir die Frna«zbeb8ide tätig. Co Nckre kr imtnrrt Fälle von Schmuggel aus. rrlnelt dte Ergreiserorämrr^ ML derrog feine Auittaqgeber. Zwer »Mansch: Kausdute übergal-en bcui Glaub er Pake!« mit Lebens»»««!» lowie Ksmren im Werte von?!ftu 'S 13.0(0. dMt. «t sie^chn der GrenMtion d<m KommandmU--» der - Wache nster- «de. Glander erhielt als Enilrchnmik van dev Küu'leustn 5660. lilbrke aber den Hu'krag nicht aus und - vkikäufte 'dir Warcn^m v^chtedencu Hotcls. Heute bitte udi Gl'.aber vor dm Schwurgerichte unter dem ^oisitze des ÄndeSsieruhisrntrK Dr. R o ek o w a n s k y wegen ÜH'uivittMMifl v.t vkmnimo'.tktt. Der Änoeflng'.e war geständig und wurde zu a ch t Di v n a t e n schwerenKerkers smmtrtt. Eine Klage gegen den früheren Erzherzog Max. Heute batte sich ein Senat des Oberlandesaelichte- «it rinn Nage Ar befassen, welche die W tw« «ach ieni Pnvar^krctäc des Tr.chrzvgs O-to. Fmu Martha 8 iebhart, gegen Moumckmn Zugen Ludwig Habsbnrg ans Aahluno eines BenaßrS von 34.30o.20 angestrengt hatte. Der Gatte drr Klägerm war im Jahre 1903 ols Piivatsekretar in dessen Penstr gebet«.. Rach deinem Ableben w.nde der Ktögenn die Ansrodlirirg einer Wnwen« »euston sowie von Et z»rhimgsb«väge« riir ihre beiden Kinder nie dem Hinweise darant verwergert, daß ihr leneilti Ansprüche r,f rwe svkcke zustehen. ., DaS Elftgerickt hat die Klage abgrwirse». Grs« ^oeS UttelL hatte der Klageverweter die Berwnng angemeldet. Das Oberlonbrsgencht schule das erstgrrichtliche klre! ad. Gerichtliche ASschafftmg eines Valntenschmu^glers. Am s. d. M. wurde der aus Krakau zugereist? Kaufbann Wolf Klein wegr» bringenden Brrd.rchkes des Balirlachmuggels verhaftet. In seinem Prsttze fand man K 100.000 in rngeftemvelrm Noten vor. dte er vo« Wien «ach Kra'au ichMSgrla wollte. Äoli Klein war. iw Holet unter dnn Namen Wa^Her» gemeldet, auf welch« Namen er auch zwei sirÄevaste *t .lick hatte. Ättf dem Wege wm Kommitsariare bol Ktem den Oer Krmiirtalbeamtev einen Betrag von K 5ZM0 a«, nnl drm Lrsuchen. die falschen Ne'sepässe zu beseNigen. Der Mchler vs» zAe-llr den Angeklagtc« unter Ameämung der brSherkgen Auter« Rchnngshafrzv ernrmMvnar Üt tunt« ftutlU «d sprach gke chzeitia kessen Ahschaffnns «ns dem Gebiete der Dnütchösterrelchischen Republik aus. Der Bylkswirl. Ei«e Krone 2.65 Centimes. Gestern stellte sich in Zürich di« rsterteichn'chr Krone auf.2.65 £9.60 am 93 März' die tschechische Kreme ans ...... 7.60 7.40 am 2». März) ik Mark auf.. . . 740 L7L0 a« 23, Wär^ die österr. gestempelte Krone <ud .. . . 2.60 (2.50 am 23. März dir alte «ngestempelte Krone auf . . . S.50 L3.5H a» 3S. März IfilWi 3-40 (3/40 6«t 23. Kraka« .230 940 «W 93. März) Budapest .3.- '3.10 am 23. Mhrz) Die Aprilfalligkeite» der LLgemeisem tmb der österreichische« StsatSschrrld. Die Nnanzdortoaktung. wird dir AprilfAliakette« der allgemeinen und der österreichischen Staatsschuld unter den in der Kundmachung des Staatsamtes für Finanzen vom 24. Jänner 1920 für den Ankauf der FellruqrfMgkeitorr bestimmten Voraussetzung, vorbehaltlich der bezüglich der KapitalSfälligleiten der ersten österreichischen KriegLanleihr weiter unten erfolgten besonderen Regelung, anraufen- Die als Anmeldestellen für die Dermögensabgave figurkerenden Institute sind ermächtigt, die Fälligkeiten der ankaüfssährgen SLaatSschuldobligationen ahne die vorgeschnebene« Erklärungen am Letzten des. der Fälligkeit vorangehenden Monats bei der Stoatszentralkaste bezüglich feuer Deponenten einzureichen, welchen nwch den Vormerkungen der Institute im vorausgegangenen Fälligkeitstermin der Kuponantauf bereits bewilligt worden ist. In jenen Fällen, m welchen diese Kreditinstitute für einen Deponenten den Ankauf einer Fälligkeit der gleichen Schuldenkategorie noch nicht vollzogen haben, wird wie bisher die für den Ankauf Die Eholera. Et-üblung von I. L. Peeez. sÄus dem Jüdische» vo» S i r'9 f r i e h S ch «ist.) i'3. Fortsetzung.)' Dkse körperlichen Gebrechen allem Hütten es. ihm nichs gän'.tich unmöglich gemacht, eitt< Frau, z» finde». Aber Jossel zeichnete ftch"auch" nicht durch großes Wissen in Thora und Talmud aus. So dachte niemand daran, ihn zum Eidam zu-pehme».. Selbst der ärmste Wasserträger hätte seine Tochter für zu gut gehalten, um sie Jossel, dem halbverrückteu, untvisfeudsst Krüppel zur Frau zu geben. Und gerade Jossel versehrts. sich vor Sehnsucht nach einem Weihe. Aas seinen Äugen glühte das Verlangen. Der Kopf schien sich ihm %i% bxtfen, wrnn er seines Verlangens inne wurde. In seinen Ohren sauste es und fiebpisch durchfuhr ihn Hitze und Kälte ... Doch die Sehnsucht einer Waise macht niemand«» Borge» Die Leute lassen fich's genügen,- ihm'bas Ess«n zu geben. Auch da sind sie nicht sehr , fürsorglich- Den» sie sagen: „Wozu erst Sorgfalt? Der wird in jener Welt kein Fürsprecher für Guttaten sein! Ein Kerl, der nichts lernen will! Di« Bücher der Schrift haban für ihn ebensoviel Bedeutung wie für einen Hund — Gott verzeih'S! Was ihm der Lehver eindrillt, ist . in den Wind gesprochen; Wenn eS ihm einfällt. springt er auf. läßt das heilige Buch offen llegen und tollt wie (tu 'LerrüÄter im Dech.-'Lamidrüfch Nmh-Lr! Er durch- Zsnstornim Mödling bei Wien Tilepko« WUHb*.4W. LSI« Verwattuiiaj; p. tlolt — A.W«tlwähe I^rtuag: Df. Max ScbeiBpflnü ■Seist HeltsstftlJe dar 5trssesebald Wiedereröfffnangi 1. A|»rll ttt20 „ »»rtteM lag» ~ »N*«e terteijfWi -n». Au?,neHM» voq MligKit«? poraeschrseh-pe Erttärmin (Affidavit) vom. Deponenten aDugeben leim .Bei de» am' 1. April ‘1920' zurückgoMaren G i a o 1Sschätzschernen der.ersten '-S^progentig«» Kriegsanleihe/ vom 1. . November 1914 erfolgt her Ankauf der Kapitalöfällig« keife» bei der Staatsr.entralkasie. obm dorloae einer kkarung, mit gegen Eialiefrrung der mit der KovtrollheAeiÄnung versehenen oder' der ntst den MehSrigen, die. Koutrollbezeichnung erweisenden Sinkagen belegten . StaqtSschatz-' scheine; dagegen , gelten kür dev Ankauf dör ÄinSschein« der erste» .österreichischen Kriegsanleihe die allgemeinen Vor»' schritte». . .Dar SlaatSüwt für FÜÜÜNM hckt/ dafür' Sorg« kre» ' trage», daß die bei den Steuerbehörden erster Instdnz' (Steurradministrattonrn, BezirkSsteperbebörden de- Wohn», sitzess einzubringende» Ayülchey wn, Kpufrollbezeichpung der ersten asterrerchischen Kriegsanleihe unbeschadet der. hier» für gettenden piaterielkert DosaüSsetzuNgen" einer' beschkeu-' nigten Srledignng zugesührt werden können. Dom Anpms bleiben porläufia die im April 1920 ein», tretenden Fälligkeiten folgender SchvWattun rn aus ge» s chl o s s e n. und -war: der 4prö-entigen PrioritatLn 7. Em. der K a i s e x * ff e r b- Nordbghn Pom 1^ Iulj 1801,' derJ 4prozenügcn. Prioritäten der Kaiser Franz Josefs-- Bahn dom 1. August 1Y84 und.der 4prszsntigen Prioritäten der österr. Nordwestbahn vom 10. Dezember 18YS. DerlL«gerung der JeickmiASAfrlP für die Lasanierhe. InfÄse der bestehmdsn Derkehr-schwierigkeiten stnd die Prospekte und Zeichnungsemladungen für die vierprozen» tige österreichische Losänk^ih« mit starke« Verspätung» zum Teil erst in. den allerletzten Tagen, in der Provinz ervgrtroffen, so daß sich das Publikunr mit den Zeichnungs-- und' AnleihebedingunM» nach nicht genügend,vertraut machen konnte. Auch bedürfen verschiedene V-rfügunse» des Staa tsamteS für Finanzen, mit welchen das Verfahren zur Erwirkung der Kontroklhezeichnmrg vereinfacht und erleichtert wurde, längere Zeit, um praktisch wirksam zu werden, ssmdstch reicht de« Rest der Zeichnungsfrist. nicht sur. v» verschiedene größere Anmeldungen auf oh LoSankeihe fristgerecht abzuwickeln. Der Staatssekretär für Finanzen hat sich daher, schon um das bisher bekundete rege Interesse, welchem die LoSanleihe im Jnlande wie..auch im A^lande begegnet, befriedigen zu können, veranläßt gesehen, die Zesthnung-frist für die Losanleihe bis 24. «prik.19L0. 12 Uhr' mittags, zu erstrecken. Bei Vetnessung dieser Fristperlöngerüng war die. Erwägung mitbestimmend, daß die t» diese Zeit fallende Osterwoche. der Werbe» und Anmeldetätigkeit hinderlich sein dürfte. . ßämmptttt in einer Mit» arisch-» Bank. Dio sestrige .Mrbeiter-Aeitunz^ Korkchtet? I« Graz ist vorige Woche («t* 18. März) eine wt Psnkgegründet worden: dl« Steirische Bank mit einem Aktien" kapital von dreißig' Millionen Kronen.- Ans der Liste der Teil«hmer an der Generalversammküng hebe» wirstckyeudr Namen hervor, wie wir sie in dem Bericht deü' »Grazer DolkÄlLttes". jinden» weil die Namen auch saust merkwürdig. Unk: Fürst Liechtenstekn.. Charles Graf Borbeau, Doktor Franz Graf- Nrrary, Gustav Graf. Rerruann,.' G r a f. Rudolf Czernin. Graf Spiegslfeld, Gr a \ Max Herberstein, Baron Hanstem, B ä r o n i u Larmi»ska, B» r,v u Savenau, Bar an ‘V^ßler, Oberst »an Hervay .., Woraus sich ergibt, dass ln'wräz,' wenigstens 'sotveü es die steirische Bank bxtrisst. per Adel »icht abgeschgjft ist. Die eigentlichen Machen der Pank -sind b«x Landeshauptlnan« von Vtelerrn^rk, Professor Dr. ükintelen, her den. Vorsitz führw; unb brr LzmdrKhauptmannstettvrrrretix Dr. Jakob Ährer. strr das Referat erstattete; beide Christlichsoziake. Der Charakter ddr Dank wird in dem Bericht des Larrveshauptmannstelkvertreters.genau erkennbar; ererzählte nämlich: zDie - Richtlinien, unter denen wir deir Aufgaben gerecht werden wollen, sind dreirrkrt. Die Bank ist erstens rvt tt"ir'lf"ch. Die Bant muß die gleiche» vorkswirtfchaftlich. .gerechte^. Bortzeste bieten, wie jedes anher« Institut.: Die Bank..ist drittens steirisch, lltzos den^ ersten Punkt Mlaugt, so find wir jederzeit Feinde' der grauen . Theorie g«we>n ,uud Molken mit Hey. Gründtt-Nst wühlt alte Bücherregale, rennt. Leütr um. al4 -wLv» er vom Teufel besessen! Er U.ja nicht *>& Sinnen? Knochen, verschimmeltes Brot, alter vertrockneter B^ei. ist noch zu-gut für ihn!« ist kaum da4 wertst" -- - Mstnkbnml bc^tschkagte« disMänime'ermstha^aber ergebuislas Zfofftls Zukuuftt „Mn Glück für ihn, baßer eine Waise-.ist-! - Tenn so «in SprSßliug Bäte» unü Mutter .hat,- so können ste ihnzu -sine« Haudwevf-sr in bie Aehre. geben. -Mer auch >a3 Beste! .- . .- Aber —ckarm rnor^ diese Schwach dem tot»n Barer antU»? Das . mar ein geiehrlev-Jrcho k.- Ev hat Gottes Lehre bis.zum letzten-Augenbltck. im Slnn gshabt! Kann man da sein 5kind zum Handwerk §vb«u-'Wer kann «s.-wagen,- bas vor dos. %ottn Ehr' zu verantworten? So wuchs Jossek einsam im B-.'th Hamidrasch auf. Wi Hag zehrtder Spott au ihm.pstd beimacht.püMbrauste ihn das Sehne»,-seines Triebes. Schon drei Aähre'hatte er Uiw- Ruhe . fastete, um Itzjne- Triebes Herr zu werden. Doch feinr wüsten Gdfichte behrte-.i stets wieder. Er betete Psalmen. Doch er konnte sein? Gedanke» nicht dafür einvrtznen. Er versuchte, sich durch das Studium übAulenken. Aber er syh keinen Buchstaben gerader- und feurige Ainze kreisten vpr feinen Augen. Sein, wildes Sehne» wuchs vo» Dag zu Tag und er gal» es endlich auf, dagegen «izukämpse». Seim, einzige Hoffnung war, dah es ihm doch nych durch scetgesetzteS Bemühe» gelingen kün«. -u einer Frau zu komme»., praktischen Anti semi titzm UtzüLen. in dem Moment» wo sich, eine starke. Luwanderung . aus dem Oste», zeigt» erne Zuwanderung, die ünjccs schsnü»/ Alpenländev zu ützer» schwemmen Vröyt. Die brtzi' Richtlinie» haben es Mit sich gebracht, daß die Gründung Mit Begeisterung ausgenommen würde.' $f{< sind dazu geeignet,. jedem', dem r s E-tz n st ist. mit. -fei u tut,. Ariert um, Platz -tz»' unsereu Reihe» ..zu..vtet«n.' .Die ZeichnungK» liste: hat den Beweis hierfür erbracht-.-Die Bank ist nicht dazu da, UN! in dem. Hirme. wie .eins Partei Politik - zu treiben. Die Politik tü -ver Bänk wird "sich" auf- Las Einhalte» der drei äroßen RichtliniL» . beschrünttn.. . Deshalb.-.- Ist . der DiNktionSvat ch.vl'i tisrh-zns-am men gesetzt Üvd -bdi» prüft 'den. Berwattuvg'srat i» -der. Richtung der drei Grunhs'itzr.." .-.V. . n. , In den Verwaltungsrat, der. also praktische» A«tksemitismus" treiben soll, .»«rden demnach lauter verläßliche Chrisilichsoziale gewühlt und unter ihnen erscheint eben der Herr Dr. Il ses Sch » M v-e teL, Univ-rsitätrprofessor und ^taatss.'kwtär D. f 3&efc.. KMikaktur-okschewir - hat sich also einer a»lderen Konjunktur zugewendet. Wobei die Frage, ob es sür .einen UniversitätKprosessor an sich eine richtige Dv» schästigung ist, Verlv«liungSrat -ei»ev Finanzbank zu sein, nicht ousgeworsen werden soll, tyeil gegenüber Herr» D>r. Schumpeter Bertrfmrgen -vmf« Ehee rmd Anständigkeit natürlich vorweg versag»» Müßten. Anständigkeit scheint ja Überhaupt in diese» ^ZtpeiM auszustechen. Syvst. wäre es wohl auch nicht mvMch. daß der Landeshauptman» und sein Stelevertpebtr Lcrtirr eiuer Geldbank werden,' Überdies einer, hia in hohem Maße Geschäfte mit dem Lande machen wist. ' Der Lonoekhauptmanu ist der oberste Beamte deS Landes, der Chef j^mer Mrwaftu.ng, und der wird ^natürlich; aotz» brzgtzlter^WrMtün-SraL einer SB «mit, ttiibiu Ivelchen HLrchtz» ist "da»n - die 'Berwüktung des Landes, wenn die oberste» Reg'oungsbramten Geschäfte mit dem Lande machen? ' Ho ist die Sache auch «in Beitrag z» der» endlosen Kapitel der chrrstlichMiHLen Korrntitiorr. tzander-Hiachrlchtrst sm- Polen. Dorschgu, 24. Marz. (Privat.) Das Finanzministerl«« und! das Ministerium für Jndttstrie und Handel habe» düs i» der letzten. GenetalveLsanunlung der Aktionäre den polni fchen Depositenbank beschlossenen StatUstW» ändervnae» beMtigt. Die-Bank heißt von »»» ... «e „G n tz l i s ch p»l ui sch e .B a v!" und hat ihr Kapital ans'ÄS MWoneir-'Ntark-erhöht!.^' Das Kapitalist zur Gänze eingezahlt. * - .. . . Pale», hat seine» Beitrittzu» internatione!i v Pariser Konveuti ott über dtzn Schutz des a»werblich« ElMtums vo,» 30. Mai 18«3 angeweld«t. Die schweizerisch« Riegkerung.'W" nuvvtehr die ppküische Regierung verständigt, t>4st -di2-Äkusnahwe Poksns mit. rückwirkender Kraft tw« 10. November 1915) erfolgt ist. , .' ... ....... B»4-,Fi»a«zWinistsrinm gibt SeScnmf, daß der--B«rtrLst über die polnische Anleihe in Amerika perfstjst gewsrd«« ist. GlMj«itig erläßt das FinarmuiniftqriUM ßwe» .Nrsruf »rk die BevSlksruug Pr SubfkrMon. StpätStzbeKbäupt PilsudSti. mrd die Minister haben je 10.000 Dollar. subsLribierr. - DLe »nWemj-öltrrr Note«. Die S t a « 111 o x"-ti s-p $ » d e n z vtrlg«iw.U: Sm MmnmvMnsk jmt * htr 'Abftewvkluvg ' tzrr Nslsn drp reich»ch-nngavfchen Bank m lwgarn nmckft sich r» pe» fcft« Toßcft ein größeres A ngebe t va» MtztstemprUE» 2?sten dieser Art geltend, stzruahl vre -G i u f « l> r aus de»- % n,a l « » bi tz. r; » - u n t t x) e 9 t ist. ES w-ld daher daravs emiwMsm' Macht, daß vom drr Dsttmwllmg tz«, .^ovrrmornt rn ynMu »vd poch idt'em m Po kl» bevorstehenden Mtausch;' gegr» pvtmsche Marknvkr« die/««s^ stempelt?»?!oteu der Ocstekreichuch'untzurnchen Bank nirgends nitlv: pesetzkechrS Zahlungi-lmM fei» vuultn. Da «»e » a ch- «»glich 1 st«.» v lang drr etwa w Prütschöster- ^rerch denndlichm-ungrstewpcktk» Bünkr.vtkn » , ch t i n A » -- licht g r n 0 m m e n , st. ' FW im Sinne deS Frrrdensver^ tiages rncht gefordert »eil dt« Republik in chre« Grhjeft.drren^MrMchtlt hat. w ,st davor z» parken, UnMempertk Rvdn jw erwerben oder par anzriwmtne!». (We wie schön stekftr« VemLrtt -stabe», ist die Negis, mn nicht t*v ArMr, daß ewr «runMp BdstwtpelrML staomwm mrd «ch etwas anderes besagt daL Dement: nicht. Die Red') ^negsameiyekurse. ' AK der üesirigen Nöric votierten: I. 5frreg-anleihe 98>4>^ U. KriegsynWe tz?M, Ul. zhieAZanleihe 05.'^. lV. 4i^ähr. Kriegsanleihe tz3.50, IV/ 7iätzk.' Schatzichetvö vS.st0. V. 4Vjah» Kriegsanleihe 63.25, v. 5jöhr. Echcrtzfchrine 69.25, TI 40iähr. Kr»ASgnftih§ S8.P5, V\i loiüfjv. SchMchci»? 6850, VII, 40Ä Kriegsanlerhe 63.25, VÜ. 8°/^c. Schatzfcheme 48.50, Vlü.40j$(K G-ieMmleche 63.25^ VU!. Lchqtz)ch«lN« 6L.7ö. »»lUWWUU Wpn w&m - -Sr hosstÄ. ei» Schadchen würde.sich dach einwal an-ist» wende». Keiner kam. S» machte sich JoW auf sten Wrgi. Es Lauerte Monate lang, eh« er sich rntfchlvß, Wsy Gchaö'chen Ln°zuspch'n ,, Pqld hach er alle Schädcholmn des. Städtchens besucht, . hattze olle fkelMtlich geböte!», ihm eine Fra» zu schaffen und hott« vy» -allen die gleiche Antwort erhalten^ „Nur die Königin von Sab» wird dich Mhlmst! . .,/> 1Da verfiel ev in Trübsum. Sei« Lebe» wurde ihm HAwcher. Und »ines Nachtflog ei» Gedanke durch sei« brennendes Hir»: „Lieber den Tod/eh' solch et» Leben!^ Ein.»euer Kampf wütete in ihm, dar Kampf gega» einen neuen Sündgetzanke». Und - Jossel -konnte ihn besiegen. In jener ersten Nacht wap der Gedanke wir ein Blitz ausgestammt und jäh wieder erloschst». Am. nächste» Tage kam er wieder und weilte schon ei« Zcitlang r« der Geele. Am folgenden-Tage weitete « sich schon im Sinn und verband sich mit anderen Gedanken: Jossel fiel es $i», daß vor einigen Tpgen ein starker Sturinwind geweht hafte. Da chatte sich gewiß jenmnd erhängt! Nach dem alte» Spruch muhst cS< so sein » . *. Bor einige^ Jahren erinnerte er sich — ist ein Jude an emem Mittwoch im Bade e^ ' trunken. Der Schneider Chaim tzkyr Biglteicht Hai c« sich ertränkr; was hat ein Jude an einem yetvöhnlchch Wochn ag im Bähe zu suche »-Um %wm bü«* alte; d»ch Mirtmochj? °. EstvKtz»»» j«l-^

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