Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 422 (25.3.1920)
- Date
- 1920-03-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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0eit*4 Wien, Donnerstag' ► ... ..! - einer alten jüduchen Herzeuskuktur. sprießt. Es hat viele Hundert jüdischer Kinder aus Wien gastfrei ins Her.; genommen uub ihnen körperliche und geistige Hilfe in einer das gewöhnliche Maß übersteigenden Weise ge'.n'.en-.. Dieses Grfiiht der Hilisverpftichtuust pffnetL! auch jetzt Herrn Dr. CPajes und Frau Müller alle Türen. Herr L-. E. Irisier, Mitglied des Hohen Rates, der Niederlande, Präsident de? KinderhilfsloniiLees, und Herr Regiernngsrat Meie c s, Chef des Ausfuhrtvesens im -Stnatsarnt für Finanzen, stellten ihre Mit-- w'irkung- und ihren weitreichenden Einfluß zur Verfügung, um die sich aus der Situation Hollands' ei> gebenden Hindernisse zu beseitigen.. Holland ist. selbst,' trotz seiner intensiven Bodenkultur, nicht in der Lage den eigenen Bedarf aus den eigenen Produkten zu be« streiten. Trotzdem konnte die holländische Regierung, die jederzeit konfessionelle Stimmungen dem großen allgemeinen . menschlichen. Interesse nnterordnet,. von der Roichenöigkeit der Hilfe überzeugt werden und sie erteilte., die Erlaubnis zur. Ausfuhr für jedes: angesprochene..Quantum Mehl. .Die holländische Judenschaft bik-dete zur Turchführnng des von Dr. Chajes und Frau Müller überbrachten Gesuches ein Komitee, welches die Zlstchringurtg der.nötigen Geldmittel und den Abtrans-. Port der. MazZoth übernahm. .. Weder, zeigten sich die Einwirkungen der allgemeinen. Notlage. Die aufgebrachten Geldmittel reichten Wiener MorgeH»zettmrK ELrrgeserrdet. Srillunlen, Platin. Münren perlen vhren, kalscke LLline, alle 8i!bsr§Lxen8tänäe verkaufen 8'e »m besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter S. Holzapfel Wien, Vl., MarialilKerstsasse 79 oder Werkstätte; L, Wollzeile 17/13, «•» Zahlt höohate Freia«,da fhraigeneVararbeitang Juwelier Setter VIS., BI&rJaMlferatrMiae SS. — Telephon 33009. ei3st2s:A.xjj? TLxlieh G'elegeaheitak&ufe! » Merken Sie sich die Dort können Sie Ihre Juwelen gratis einschätzen lassen. 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Fleisch noch unterwegs sind. .Auch die-Mazzoth sowie beträchtliche Quanten von Fett sind zum größten Teile rn Wien angekommen und .die Einrichtung -es Nerteilungsnvparates hat bereits begonnen. .Bei der Verteilung an die betreffenden Bevölkenmgskreise ist strenge auf die- Verhinderungeiner' Doppelversorgung Bedacht genommen worden. . Dachse Lebensmittel und das Ge-ld hierfür vollständig - aus dem Auslande besorgt weroeln konnten, komm: die,.' Sendung . indirekt auch . der. nichtjüdischeü Bevölkerung zugute, der auf diese Weise, von der Iudenschaft Hollands und Amerikas ein schönes Ostergeschenr gemacht wird. Die für die Wiener.-Judenschaft ersparten Mehlvorräte werden der christlichen Bevölkerung zugesührt. werden können. Ein großer' Teil der rimatku Lebensmittel wird unentgeltlich an Mittellose, ein anderer Teil zu entsprechend che--' rechnetem Betrag aögsgeüen werden. Bor altem werden die..WohlfahrAnstitunoueu jüLisch-ritUctlen Charakters bsrückrichllgt und die rituell lebende Juden schaft durch Zubußen versorgt' werden. - Dr. I«Uvs Goldman irr Men. Wie wir' erfahren, ist vorgestern der General» bir.ckwr. des American Io'nt- Distribution Committee, Herr Dr. Julius Goldman, in Wien eingetroffsn.. Er hat sie:a>rutlich die Aufgabe, das Hilfswerk be>r amerikanischen Iud.'Njchaft für die jüdischen Kriegsopfer, in Europa einheitlich'zu gestalten und ein' ZusammenarLeiteu der bisher in Wien, Warschau und Bukarest ^rr-ichteten AbL-cilüngen herbeizuführen. Die Beirgüchng. Dr. GoldmanS, der aus' seiner Tätigkeit als.'.Präsident des .Baron. Hirsch-Fonos als ein großzügiger- Arbeiter am 'Werk der püd'schen' Fürsorge -be-. karmt geworden ist, läßt darauf schließen, daß d,:e Hilfsaküan.dps Jocht auf eine breitere Basis gestellt, und. Zu' einem dauernden' Werk gemacht werdenwird, baä;iitr Herstellung der n orrualen W'r s.chaftsverhältnisse in's den. vom Kriege verheerten - Gebieten Europas dien 5 a .'soll. . ' . . » .W-7S• daö'I-'rÄentttm? t\nt „Archiv für Frauenkunde und Eugenik" (Band o, Hefr - und 9, 19L9) finden wir eine interessante wisscnschafüiche Untersuchung von Dr. Stephanie Oppen» h e i m, in der gezeigt wird, wie allenthalben, insbesondere aber beim Judentum, das Wohlleben blühende Geschlecht r. .intergräbi und ihr Ausster'bxn bewirkt. Unter ZügcuiweA'gnng eines Materials, das aus den Stammbäumen von achrzepn christlichen und vierzehn jüdischen Familien, und aus.-der Stanoesbuchführung der Gesamtbevöl'kerung der Staat EranrfuA besieht, wird das Beispiel der eingewanderten fran.zonsin-,'. und flämischen Frankfurter Familien gezeigt, wie "sich Wehliuind und bürgerliches Ansehen mit einem L'-Ühcu -durch. Jahrhunderte vereinen läßt, wenn nur die., senden.-, ium Längen Berufsleben erhalten bleibt. Familienpolnin die 'sich nur auf den. Genuß von Reichtum und Ehren richtet,' ifübrr zum Tode der Familie. So ging der alte Frankfurter Adel zugrunde unh auch erne r'uzahl fobr bedeutender jüdischer:Familien erlag der nach der chudenbefreiung gegebenen Möglichkeit ungehemmten WobLdens. Feudalismus und Plutokcatismus wurden von den "obm äußeren Erfolg am meisten begünstigten Familien zue: gesiihclichücn Feinde. . Eine Familie kann, .reich werde,ch und vr.fü bleche^' ohne Schaden zu nehmen, wenn sie nur in -ihrer Gesinnung bürgerlich - bleibt. In diesem Sinne ist aber nicht nur der Ädelstolze' und Geldstolze unbürgerlich, sondern auch der sich in Feingeistigkeit Verwöhnende und. von - seinen ■ Nebenmenschen zurü'ckstchende Sonderling. Angehörige all dieser menschlichen i Daseinsform sind letzten Endes Zärtlinge und Schwächlinge, die ihr Geschlecht verderben. Sie sind eö -aber--wie. die Untersuchung' zeigt,' nicht aus angeborener -Anlage, .ans Naturnotwendigkeit, sondern. infolge der an und für sich günstigen äußeren Umstände, deren Gefahren durch «ine.einseisige Erziehung nicht beseitigt wurden. Es ist.auch für den Bestand des Geschlechtes wichtig, daß-eine bessiminse' Familiontradision -gepflegt wird, daß sich, die Familienmitglieder wenn möglich nicht zu sehr von der ' beruflichen Einstellung des! Geschlechtes entfernen. Der ein«! zelne soll den Lebensstil der eigenen Familie lieben und so werden wollen, wie seine . Eltern und Voreltern waren» PaffahaMo» der AbteilungWien des American IoirrL Distribution Committee. Das Zentralbureau der Abteilung Wien deS American Joint Distribution Comrnittee, 1. Bezirk, Seilerstätte 15, teilt mit: - Am 29. d. ,M. und am 6. April gelangt mit Rück» sicht arrf das- Passahfest-K-die doppelte Wochenmenge unseres amerikanischen koscheren Fleisches, das ist je 50 Dekagramm pro Pepson, zur. Abgabe. Personen, die bei uns im sartlairfenden Oebensmittelbezug stehen, erhalten die Mazzoth zu dem für Mittellose festgesetzten Regiebeitrage. Ueberdies gelangt an die erwähnten Personen an Stelle der auf den Mon.at April entfallenden Lebensnrittelaushilfe eine Zubuße an anderen passahkoscheren Lebensmitteln zur Ausgabe.' - .Die Abgabestelle, der Beginn der Ausgabe, Art und Ausmaß dieser Zubuße sowie die Bezugsmodalitaten! werden rechtzeitig verlautbart werden, i Da hie Honorierung des Aprrl-?Abschnittes unseres! Lebensmittelblocks. Montag^ den' 22. d. M. beginnt, wird \ demzufolge, die in unserer Lebensmiftclsektion, 3. Bezirk,! Esteplah 3, statkfindende Lebensmittelausgabe an die bei j uns im Bezüge der fortlaufenden Unterstützung stehen- ' den Personen ab diesem Tage vor übergehend e i.n g e st e 11 t. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme! wird bekanntgegeben werden! Die Lebensmittelausgabe an Kranke auf Grund der Anweisungen unserer- Sektion Krankenfürsorge, 2. Bezirk, Praterstraße l7, wird zufolge des Passahfestes in der.Zeit vom 2Z. d. M. bis einschließlich 10. April nicht erfolgem ' Kündigunosbeschranbunae« für tzandlungsgehirfen. Naäi 9"dkr Bollzuysanwttsunq vom 85. Srpt-mber 1919 über di-Besch>.ä'.ÜMo der Kmid-stiuna bestimmter Dicnsiverhälrmise. ist der Dlehstgeber, der vor dem 31. Marz 1920 kündigt, zur! i'llilung einer «ach der Dauer des Dienüveihalrmssks abgestuhen lldmüpuntz i m -B e t r a g d e s E i n- bis S e Ä Sr (i ch es de s Mo natsentgelts verpflichtet. Mn.einer Heule im Stamsflesetzblalte kundgemachlen. am 31 März 1920 .m Kraft trelmden BoAugsanwenung des Etnatsamtes Mr Justiz' wnd. der H 2 dcr rmaangs eiwohuten Bollzügsanwrnuug -m folg.'nder Weise geändert: Die Ab!ert,gungS' pstlä-.t wird bis Ende des JaHrcS 1920 beibchallen du Höhe der Abfmigungen jedoch bedeutend heraba e s e o t. . lsibstdies wnd der Kiels der abfelt:gnnpsberechligken Aphestetsten durch A-.r's'ck>ndung der erst nach dem Jahre 1917 e nacl'-e'k'uu Anwstellien 'owie dadurch erheblich enger gezogen, dast ab 8l. März 192v die Abfert gunc>svfllchr nur Dienstgeber :ufft. die mehr als >üni Angestellte mi Sinne des Handlungs-; 'chtstngcsek.'es F-nschliefrlich der Handln!,aslekllinpe) beschäl wen.; t übr gcn Bestiinmnugsn der Vollzugsauwesinng vom 2k» S p- [ < -mbcr!919, insbesondere die Verpflicht, ng dcr D enstgeber zur Einhaltung der im 1 sestgesrtzten Kündigungsfristen bleiben unberührt. _•' S'atiftisches Material vo« Ostgalizien. Der Prcsi-dienst der Delegation des Jüdischen R a t i o n a l r a 1 e's l ü v O st g a l i z r e n meldet: Un'e,e -lmertkakomminlan. best hrnd ans den Herren Dr. Pach mann, s.i ekror E LIer, Ncral.eür Frostia ui d Tr. T-nerbaum rst. Hoests aus dem Wege nach Am nka. Wir fordern'alle jene -Srädte, dis bitzn.un kein statistisches. Matesial emgeschickr haben i—. insbesondere Borvslaw. Boh.-rodczanv, Brodv. — 25. TOätj 1Ö29 «fc 42» ■=fc—-_j L_^nu ■[ *1~I-iruruw> Bucz acz, Ezottk v w, Drohobhez, Gr»del JägltlonSk», Kolbuszowa, Lembeikß, MosciSka, PrzemySh Rozniatow. Star« M i a st o, 'S t a n i s .l a u, S t,r y j. T a r » v p o l — auf. uns e h e st e n S die a n s.g rfüttten Fra-«base zwecks Weiterleitnng nach Amerika emzuschicke«. Ei»e Razzia in der Brünaer Getreidebörse. Brünn» 23. März. (Privat.) Bor rmigrn Tagen sollte hier die regclmäv'ge Getreidebörse im ^Grand-HotelE abgehalreu werden, wozu sich viele Teilnehmer aus Brünn und Um-edung. eingesunden hatten. Plötzlich e,schienru aber Angestellte des Wuchergerichtes und nahmen bei allen Teilnehmer« eine Leibesvisitiernng vor, die von 8 Uhr morgenbi< tz',8 Uhr nachmittags wahrte. Die Betril-gtm «Härten, daß sie sich unter solche» Umstande» nicht mehr a« der Getreidebörse beteiligen werden. ■ . * Beerdis««seW a« hensige« Lage. Alt e> F r i e d b o f: 11 Uhr Katharina Kann. —' N e v e r F r t e d- Hof: 9 Uhr Eugen Tauber, 9 Uhr 40 Mm. Markus. SeuSktz, 9 Uhr 40 M,n. Rosa Grvsimanu, 10 Uhr . Wilhelm Bug«, 10 Uhr 20 Mm. Chüim Schonherz, 10 Uhr 40 Min. OÄar Friedrich Back, 11 Uhr Isidor Hirschl. * Jüdische Elter«! Spendet Kinderbücher, Gpielzeng (Puppen. Balle. Wollreste «nd anderes für die arme« K«der der fünf Heimstätten des Vereines »Jüdische £tRberftettttbc*. Spenden "oder bereu Anmeldung werden dankbarst im Sekretariat des Vereine-, U., Obere Do nauftraste 91, H. Stiege,!. Stoch, entgegengrnvmmen. « Jüdischer HochschnlanSschnß. D« I. H. L. tellt mit: Em Komitee, ohne jede gesetzliche Genehmig«»«. dLdereiteinmal die Oeffenilichkeit durch die F«tigimg eine- Plakate- »it, ^DerHochschulauSs ch« st" irreführen wollte, ft«»' anstoltei jetzt unter derselben obskure« Leitung eine» sogenannte»^ »Hochschüler-Frühlmgsball^. Wir sehen unin Anbetracht detebr ähnlich lautenden NamenS veranlaßt, mitzwerlen, daß wie, mit dieser Veranstaltung kemen wie im«« geartete« Zusammvo»! dang haben. i * Die „Barmherzigen" tn R»t. Bor emigen Weche»! erließen die ,Barmherz»gm Brüder" erneu Austui, welch« in bewegten Worte» die Not schildert, in welch« sich diese edle» Samariter besinden und in dem weit« daraus hmgewrsen wird,' daß die Gefahr der Schließung deS Krankenhauses bestehe, weun nicht in letzter Stunde ausreichende Hilfe kommt. Leid« Web diefer Appell ohne wesentliche Wirkung, so daß die Spitol-fperre n, nächste Nähe rückt. Es ist Wicht des Besitzes, eine solche Katastrophe zu verhindern und den edle» Menschenfreunde«,. alwelche sich die Barmherzigen zu jeder Zeit erwiese« tz«d«, die Möglichkeit zu bieten, ihr humane-Werk oh«e Sorge» «sit«j führen zu können. : « Von unsere« Krieg-sefangene«. D« Kabinett-vot hak gestern beschlossen, der zwischen dem Mmrsteri«« deS Auswärtigen der Republik Litauen und der östeireichrschen Krieg--! gsiangenenmission sür Rußland am 81. Jänn« 1920 zu Kowno abgeschlossenen Vereinbarung betresseud die H e i m b e f S r & e» rang d e r o st e r r e i ch i s ch e « Krieg-gefau-eue» aus Rußland durch Litauen seine Genehmtguua "" ~ teilen. Glerchmtig teilt dre österreichi>che Regierung ' Regierung' mit. daß sie zurzeit nicht in der Lage is... k o'h.il r, S ck m rer'-"l i'» d'er k üu stl ich e m i r t e l zu lieienr. Spende säe -s« Rrtlnng-gesellschast. W> “ süc die Wiener Freiwillige Rettung-gesellsckast K ab- Sammlung der Bürgerschüteimnrn der Illb-Klassr der ü'.uschule, Xl, Jägerstraste 54. — Mrs. Margarete borongh in Ncw-Iork, die ihrer Vaterstadt Wie« oeicktS zu wiedkiholtenmalen bedeutende Spenden zukommeu ließ, hat der .Breuna Public Food>na" Wien« öffentlichen Au-speis«ug) durch das American Relief Darehoufe eine größere Menge von Mehl, Koiidenömilch und Corned-Beef zukommen lassen, welche von d« Leitung zur Autbessuung der m de» Kr egsküchm verabreichte» Kost verwendet wird. Jüdischer Verein ^Nvrd'vst". Die ordentkiche General- Versammlung findet beute Donner-tag um 3 Uhr im CafL Prückll I.. Swbruring 2t, statt. Dre Mitglieder werde» ersucht, pünktlich »nd bestimmt z« erscheine«. * Ansnahmstoeiser Verkehr de» Fernpersonen-- zugeS nach Feldkirch. Äm Fre tag den 26. d. M. wird aus der Strecke Men - Westbahnhos—Sal'burg—Innsbruck—Feld-. kuck, em Fevnversvnenzug (ad Wie» 7 Uhr früh, an Juußbruck 6 Uhr 15 Minuten früh, an Fckdlirch 2 Uhr 48, Minuten nachmittags) ausnahmsweise für den allgemeinen Verkehr geführt. * Massenversammlungen der Kleinrentner. I» de» nlickisten Tagen veranstaltet d« Verein ,Kl«i»rentnerschutz* einige Versammlungen. Es kommen Fragen üb« Vermögensabgabe. Besteaerung. Liebesgaben, Arbeit-gckegmheu. Ermaßipnnsrn m den Gemenlchaftsküche» und Gründung von Altersheimen zur Erörterung. Die erste . B«- sammlunq findet Mittwoch den 24. d M. um 4 Uhr nachmittagim großen Saale der Gemeinschaftskücke .Eli-obrchhof^, l., Elisadeibstraüe 8, statt. Minist« a. D. Dr. Karl Leih wird über ,Vumvgrnsabgabe und Bcsieur,»ng im Hmblrck ans' die Lage der Kleinrentner^ und Frau Nelly W a h l i.ß über .Die Betrisigunz der Kleinrentner an de» verschiedenen WohlfahrtSeinrichrungen" sprechen. * Verbot deS Vesnchr« von Rennpkätzen durch Jugendliche. Die Polizeiduekt'on hat e-n Verbot deS Besuches von Rennplätze» durch Jugendliche «nd Kr» de r erlassin. * Gin Zelluloidirnnd in Hietzing. Gestern «achmittaas ist in der Zkllnloidwaiener^uatkng der Gcbr üdcr Franz und Etelan Engelbrecht im Hause XIII., Gurkgasse 40, eine Zellnlo dexvlosion «folgt, die einen Brand zur Folge hatte. Bcr dem Unalück wurden sieben Personen verletzt. DaS Unglück, soll sich dlidurch erergnel haben, daß sich Ete'an Engelbrecht ein? Zigarette angezÜndet bat. Die Freiwckligen Feuerwehren konnten den Brand nach groß« Mühe bewältigen. Der Schade »st beträchrlcch. - Verdacht der Heranolocknng von vier Millivne» Krone«. Jüngst wurde ber-,chtrt, daß am 89. d. M die Budapester Oberstadlhaupturannlchaft die Wiener Pol:z?idirektlou davon verständlgte, daß der4ttjährigeKaufmann Isidor Arta8z m verhaften sei. Gegen den Mann hatte die Negierungsveitretung des Raaber Komitals die Anzeige «stattet, daß er ihr tür em« m Aussicht gestellte Zuckerlieferung «me» Betrag von ll 4.839/0(1 entlockt. Habe. Allasz wurde a«ck am- 23. d. M. tot Hotel »Germania" hier ausgefoischt und verhaftet. Atlasz stritt jede strafbare Handlung rn Abrede. * Gestohlene Seide. Am 9. d- M. wurden b« Firma Ignaz B i t 1 m a n n. l. Kärumer str-rße 12. auf dem Haupt-. zollomt Seidenwaren rm Werte von l( I.Lw.Vt») gestohke«. * »Äketallnm — Gold". (Die Batterie mit dr» boaerr) die beße Momentbckmchtm»». - -