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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-25 · Heft 422 (25.3.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 422 (25.3.1920)
Date
1920-03-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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fär4?y Mej< VW-tsW frag- 1 *.. '' *■■ '■■■■' »y»»«" .i3.uiw^w»-— QHWfytenf* 5r§tötftet Vradtpe-trietMA. Wkh her^Wetth* aEÄyrgjn wetbet, sind bei ^kHNHs-n Wahlen in das Agrämer Ttadtvärlament 2Ü LinWst'.iaristen, 15 kroatische Veparamten (bis* heW"5Vtzhrhenspartrt), 5 Demokraten und z w e i Z i o n isten gewühlt worden. Die LinksfoziaNsjen gehören der dritten Internationale an. Wßß MMNWsrat nnb die nevenForvermrgen ds» Btnat-keMMteN. W»ÄEv»rM»d«r Meldet: Wch bevor die RatievalkchsiWWftmg A der vAe war, die wchgchr«dm Zmv-ndlMM für §ie Wmktchm Angestellte '.m Betrage von zwei Milliarden «E WchliWe. echybm ewzelm Gruppen ^GfferNkicher V edidnsteiev veMlebemr AesimtS' und PienstMeiße'" Oleder' neue, zrtm' T«l . ivMchchde ff-rderungen, ' - - - - ' ' Der KadinettSrrN- M M^ftnnrWtzMg vom ^-Mikrz Mgenden Beschluß gesaßt: ,D«StastörWerung und die Rational- ,Wn^. ryst derHrlchWng/ deS MchtWeS ^zum W«ipldß«Äübtvg-nWesch dft/hpchW Opi«! schlaO, die der KMsesamiheit M.Hmdlrck aus hie segenwLrtige Lago miirrer -BvWviÄschaft/zugemulet werden fömutt; Die Stgai-ftgiemyg .Mü vLhrt weiterm Forderunge» «uzester GruPvev von TtWS« WdeM^n yerschudenex RrsfortS und Dunstzweiar zurzeit .» Mt, stach Mix c.tt.n.. '; Lelegramme. Dre ««errranrfchßa BanKKredtte für Europa. -. Wre die Bläste, auS Washington berichten, sieht der im RepräseutanftnhauS eingebrachu Gefetzentwms betreffend den. Separstsrirden mir Deutschland die Schaffung e,m--Rates Ar dm europäischen Handel vor, der baldmöglichst de« BorsMLge über an Europa bankmäßig zu ge» wahrende Kredite vorlegen solle. D>e Kredite könnten auf einen lästgere« Zestranm. etwa bis zu dem ZeitpMt gewährt weiden, da sich dre Wechfelkmft den DorkriegSpssem uWrn. M-vgenthan Votschaftcv in Mexiko. Wafhi«sttvn, 24. Mürz. (Funkspruch.) Der sckhtre Botschafter m der Türkei, Henry Morgent h o ft» , ist vom Präsidenten Wilson zum Botschafter in Mexiko ernannt worden. Starke bolschewikische Angriffe gegen di« PStnifche Front. AlNtfterdam, 24. Mörz. Laut „Telegraas" meldet »Times" aus.W ä r sch a u. daß die starken bol* chewtkischrn Angriffe in Wolhinien gegen die polnische Wi ftrtdauern, Hör M«r K-voWM M PiM«K-r. * Äissab»»^ 24. Mürz. (Havaq.) Die BesidrnH' des Generalstabes der republikanischen Garde wurde müheend der Nacht durch republikanische Wachen nikpellft In ein« Strasse explodierte eine Bombe, wodurch mehrere Personen verwundet wurden. Eine Abteilung Kavallerie, die in diesew AutzeEck porbeiritt, gab mchttre Salven ab. In den benachbarten Straßen fanden mehrere ZusammMöke statt. Mashiogt»», 84. März. (FunÜpmch.) .Mhimgo Tribupe'! unstet aus Llsiabou. daß die llmuhrn cwdauern, Seit Montag s«t ttdyWonöttr Grueralfireik.' Dft^rdeüer hicheu UMÜgemrt dkN stdisty »HyA dir bolschchlkischr Rrvplutiau, Hoch Rußland_!* Die Reg-erungsklUppen batteu angegriffen, ««d stieg mit EviNbe» bewv,j,Zwyrdrn. AuK den Häusern sei geschossen werden. Erst daß Eivßrrjs« yo« Lanks m>t schwuen Maschinqrwchren badr dir Köwpse zu Gunsten drr Rcairrrms^nippe« entschieden.; Oie Regierrmgsform in Shrieu ' London, '24; Marz. (Tek.-Komp.) Aus D s« m.a » K u « wird gemeldet; A Die Äeguruygsform von Syrien wird wahrscheinlich eine b e s ch r L n K t e MyN0«chi-esem.Ehristen ündIuden haben M MabhängiAkeitsetKkürung nW unterzeichnet unter dUKoravssetzung. "d'ab die arabische Neg.ierüny die Neligionofteihest. nicht gestatten wird. (Man hat es bei diesen wie bei allen Meldungen über die Fortschritte F a i { u I s mit tendenziösen Ausstreuungen zu tun, b\ti die vorderasiatische Verwirrung vergröbern sollen. Faisnl ist KeKanntlich nach London zitiert worden. ~* Die Red.) Das neu« ruWÜnische Kabinett. - B«K«reft, 23. M8rz. DaS neue Kadinett weist fvlg«»ide ÄMWmMrtzupg auf: MmisterPräsidinm und JnflUrZ — Gwcrai Lfvirtßssu, HusrvclrtiürS — Duiliu Zamfrrest». KmosPMistermm^ Genial RaSkan». Finanstn pytz intrrimWch Mi» Argent - pan», Ackerbau u»d Domänen E u d a l b u. Oeffrnilrche Arbeiten — Grneral B a l>0 n«; Unterricht und Kultus — N egnl es c u. Maysttr Me PprtrseuMe P ist y r, I u e u l < tz. M o cs 0 npi. T r a n cn*J a-si. .. .. . . . Das Parlqmmt tritt Donnerstag wieder zusammen. Prüsident Masaryst warnt die tschechisch«» Soldaten vo« dem Bolschewismus. Prag, 24, Mürz. Mlldent Masaryk hielt heute anläßlich m einer Truppenbesichtigung an das Legionär* regiment Meister Johannes Hntz eine Ansprache, worin die Legionäre vor dem Bolschewismus gewarnt werden. Masgrvk erklärte, zwischen politischer und sozialer Revolution sei ein großer Unterschied, Letztere M nicht so einfach. Man dürfe nicht die russischen Verhültniffe mti Ächecho*Slowatien Äerteagens denn der Bolsche* ... .. i,i»»!■■■»*»»»>»'1 1 ivismüs sei eine rein rüsstW Erscheinung. Der Prü*' stdent machte ferner die LegivnÜre darauf aufmerksam, daß sie bei den bevorstehenden Wahlen ihre Meinung werden" zur (Leirur:g und sortzetz« auf, ernst und ruhig an die Wchlen zu ftheetz«. Schließlich erteilte der PrWdent den ÄDat«n dm Regimentes öffentM Mdienz, Eia »!««s«gs«Ohm«v grstz««^ Bas P»s»>,i Detachements. PotizeisberinfpoktOr «oGz»«P vod Gottt» ttutig -vschlag«,. , VnbMst, 2i, Marz. Die BnrMt>W de« Maow- Polizei gestern beim Cberstahthaupuruur.i Matry(ff oEp lif unr pon ihm in önexMDster Form für „ diL _.MLn Süllegen.^;.H-ert«lpe!!LoL - Külaorgn Rosznc r und dessen Gattin durch Offiziere hxs Pronah-Dewchements zugeMte BLleiditznng ünver-; züglich Genugtuung zu fordern. / Po izeiobermspettor Roszner holte letzten Somstag ahrnÜS, ftiue Krau-aus ein<m Soilatorium, in welchem . sie als . Schrverkranke mehrere Wochen in Behandlung stand, in einem Wagen ab, um sie heim zu bringen. . Woe dern, Hotel BritanM^ip, ..welchem das Pypnay- DöLache-meu^ .^isiöz^r^ U, 'wnchö her Wogen zur Sov-! nähme der berüchtigten RechtfertigungßfrryZedur an den Insassen von einem Offizier angehalchn. Uls her Ofs^ zier sah, daß er einen Mann in Uniform vor sich stabe, stellte er sich vor:' »D'OrleutnanL Mä« Hefas. Herr Major bitte um EnLschuldignng, ich bt» etwas angeheitert und bemerkt« nicht, baß Herr Major im Wagen sitzen/" - Oberinspektor VoS z ne r sntwortets hierauf, er sei kein Major, sondern Policeiobeeinspektoc und «gnnw seinen Namen. Kaum hstw aber OherlenLnant HejaS dm jüd i sch kl in gen den Namen vernommen, als er den . Pyltzeibeamwn aus hem Wagon riß mch ihm mit der Faust inS Gesicht schlug, daß das Blut herab«- strömte. 9d>Szner schlugzurück und wollte sich des Angreifers erwehre«, doch wurde er . in die Hall« geschleppt., wo er auch , von den übrigen Offizieren mit D.chl L gen bea rdei te t wurde.' Als f«ine entsetzt« Gattin um Hilfe rief,.erhielt sie von einem, her Offiziere einen Tritt ins die - Wasengegend, daß sie in Ohnmacht fiel. Unter de«: an den MLsthandlunge« teiknehnrenden Offizieren -befq»rdsn sich außer Pronay selbst auch die Leyhiants BiLo und Wa katz. Oberrnspekwr Roszner wnrdö schließlich .freigegeben, worauf er,i«, der Zentrale der Oberstsdt-- hauptmannschaft hie Meldung erstattete, von tvo sofort zwei Abteil u n g e n Wa ch len t« zum Hotel Beitannia eutsrndet wurden. Leutnant Makay erklärte den Polizisten U ßMzl Wlewn, - daß wenn- -fitz ^nicht fssori abziülM, den Befehl zum Whießen oßieiken werd«. ZNM. Zeichen, daß er es mitstriner Drohuns ernst «ltzine, ließ LeutNNnh Kakay 'Äksschinen-Mohrd.. ^vö« - dem Hvwl aufftelken. Nun gab Oberinsprktpr Roszner um Blutvergießen zu -vermeid««^ Mn«n Leuten den Befehl abznzteyen,' wckhrend'-er nrit setns« Gättin sich zur Stat.thairptmanntchast begab und nach einrr Auf« nah,ne-des Msfundes an sich und seiner Frau durch! den diensthabenden-Pallzeiarzt. am «kichften Tag hie Mzvige -crftattetö^ Die gwlge der Anzeige, war die eingangs erw-huw Aktion der Palizeibcamte». Frau Roszner mußte infolge--dev erlittenen;innerrn Blw» lctznngen abermals inSSmawrinm ge beacht werden; an ihrem Aufkommen wird sezwetfeli. Tagesbericht. Wie man in Angarn mit Ssterrerchisch«« Stakt«bLrgern' MgM. . Wa* sagt di« Sstrrreichisch« Regierung Y«-u t. Ausschreitungen der uniformierten Ungarn scheu Räüberckavdett iölustrieven täglich von neuem di« in Ungarn gegenwärtig herrschende „christliche^ Richtung. Ein armer Hausierer, Vater von fünf Kindern, fuhr, am 21. d. M. mit einem; ordnungSg-emäß vihterten Paß nach Marmaros-Gzigst,. um dort wohnhafie Familienangshörtge zu besuchen. Der Mann, der sich als Oesterreichep im Besitze seines frisch ausgestellten Passes in Ungarn sicher wähnw, sollte bald «eines anderen belehrt tyerden. In Pzolnok, wo die Revision der Pässe der nach dem rumänischen Okkupationsaebjet Ressenden stattsindet, wurde der Mann als Jude erkannt, von den übrigen Reisenden gesondert und unter Bewachung, gestellt. Hierauf wurde er m eine abseits gelegene. Kammer geführt und vom Wachdetachement, dem auch «in Offizier und ein Gendarm angehorte, mörderisch verprügelt. Man zag ihm dann die Etzieftl von den Beine,!, raubte ihr« den Hut, die mrtgeführte Wäsche. ..und fein weniges Mgarischös Getd: nur bM österreichische Kronen ließ man ihm. Daun wurds er in einem Fiaker in ein von Soldaten besetztes HquS. außerhalb der Schdt. geführt. Hier wurden seine Papiere rmchmals revidiert und in Ordnung gefuudsn. Nur der Menschlichkeit eines Funktionärs verdankte der arme Teufel, der sein letztes Stündchen gekommen wähnte, daß e? unter etliche«, kräftige« Fußtritten zum, Abschied davpnkam. Die Mithilfe einiger Szalnoker Juden ermöglichte ihn, hie Rückkehr «ach Wie«, wo er nach drei Tagen eintraf, ohne sein Reisvzi-sl erreicht zu habe«. ..... . Der Mann hat uns aufgesucht und.ms gsbets«, diefen Fall K, verösftntltcheu, damit jüpiM ÄkGM ,V. MW jflafisifrT m Betreten des S'zolnoÜrr Bahnhofes gewarE feköst. Was aber sagt unsere'Behörde z« hiieser lWj hchchlkUg^ österreichischer Bürger?' Die »Orwache«de« Ün$$tn*. §H« «»s Dca»sd»H«bi«tt. AißLkksfehertvir, 18. März. Am Bahnhof st die Zigeuner Jn- Spottlied auf die Jude«.' „G Krrger, Schoßberger ... B»r dem BahnHvfiausga»-« feßi.imiwnl Wer eine verdächtögs Rafe.hA wW ß« die MEnk-serne geschleppt und dyrt hvchnvt« " " bezüglich Judenrrinheit unter^ ff4t U« typischer Fall: Der Beamt« Desider Weiß? toird mit einige« Leidensgefährten in die Kcherne geskchrl. Aus ktner Legitimatiön ist ersichtlich/ daß ev als Nv'jervsvffizLer im Kriege invalid gawvrden. Ein», t-4 Hörthh-OfftziLre schlägt ihn mit her Faust 'inU Gesicht mit He» Warfen: ,Das bekommst Du. dafür,! Haß Du Hie Armee entstellt hast!"'Dann wurde WW sn eine Zelle .geführt, halb tot geprügelt und nach achhtägiger Schutzhaft entlasse«. Viele so zu Tode Mißharchelte sterben irr den Spitälern. So geht es außer. \n, StuHstveißLnburg auch in Vrszprem, Papa, Gyyr> stapasvar zu. In Stuhllveißenburg werden auch schon! hie in Budapest ft» beliebten ,^H o r th h k« üpp e.l"- auf.Grund eines — christlichen Gewerkschaftszeug«isseK auSgefolgi. (Becsi Magyar Ujsag.),,^ Me aus ,/erwaWefcke« Ungarn" besteherche „ikniv»° sitätswacke" hat 70 Indexe jüdischer Höver -*- atf« bas Ergebnis ihrer Arbeit vernichtet. Den Prügeleiew an der Universität fiele« zwei Tote seitens der jüdisches Hör««-zum Opfer. - (Az Ember.): Nach Her Räumung von M ato durch die Rumäue« war die e^ste Tat der einziehende« ungarischen Dmppe»,! gräßliche Pogrome zu veran^rtien. M: ZahL Her HHf« deträgf -MftÄi Auf 'Bittd. hetz'' «efackM Einwohnerschaft sind die RümLne« wieder «ingezoge» und haßen Ordnung gemacht. .'..>.^'G«Ver.> < Aervrdu»ng des Ministeriums des Irma« ist hei Angeklagten der christliche Glaube als MildM« rungsgrund anzusehL«. - (Az Ember.) «ddau der Spar«atz»ah«eN. . - ' f H ä « - tg r sperr er IS yhr abmdß. Gtraßknd«d«»erktd,r P- '/«W Hprrrstuvdrtzer G < st ha« f« r: v*U abends. . . S p errstund e d er Kaffe.rh 8«serr abends.- . - * n p«rrst»«dr her Berg«Ssaar stak-Igßs °r %1* «tj il? M Khenhtz. 'MO Ahr abends. T l, r S te t f £ $ m ,. ,... . K i » 9 f <M»tz: IS wt abends. . . Ä Gchlrr - u » g h e r Dar t r«%M sä l e: 14 Nh» aben-S. ' ■■■/:.;•. ' . Dn GkWrwns,. daß Wt-EmMmug her Sommmnt em MM W SpmmaßNktzMeü YMyde« «Kd, hat sich epfM^ Die Elleichstnmgm «str» her«tS am S. Ahm, HA AdßfOM-ßOD A.Ä-tzft. VLAiKsnÄeisiee E A «r e.fi f i UL .stifte m Mi 'MM, SstdstMtzunv «tt, daß «S sich im Falle ynt Rüchq M aM we «ksichrr« Kehstnlaae zwar mcht «U emen wefestq licht» Wb«» bandle, aber immerhin um E r l«i ch terun g eW welche große Genugtuung und Vesrudiguus hexvorrmen wstderftj Bezüglich des StraßenbahnvMhres'verwersm wrr dannch! haß nach diesen Verfügungen der letzte Wagen um Y#10 llhr vom Rmg ahtzcht. Kei»e «rlerchternvge« M« HanshAtun-e« »nd IRtzNstAe«. ' Kmüchtlich bw ^«dyfkie«. »vb HtmSbalstmgm VSm^ «ickt bemilliat DU Mazzothversorgnng für Wie«. Ein Geschenk «U die nichttüdifche Vevölkerung. ' Wie schon des öfteren gemeldet, ist es! geluygW.-, für dis rituell gerichtete Judenschaft Wiens die nöLigew Mazzoch und sonstige« Lebensmittel für die kommeMewj PssßrhHestrtage zu sicher«'. Wie im Vorjahre, so hsttewt sich auch jetzt snsehnliche Schwierigkeiten ergeblön, derM Ueberwirchung der angestrengten Tätigkeit des MrM Oberrabbmers, Dr, CyajeD und der durch ihr warm^ herziges Wirkew' bekannten Frmi Anitta Mülltzr M verdanke« ist. Auch die Ntzw-Norker Zentrale jbeä?| A^merican Joint Distribution Committee hat helfend eingegriffen. DerZtoeck der folgenden Davstell«ng ist einerseits, dem Publikum die geleistet Arbeit vor Augen zu führen, andererseits aber de«' vielfach in der Presse beS Auslandes zutage getretenen! irrige« Aufsassnngen entgegenzntveten, die auf die Ausstteupn^N gewisser Kreist zurückzuführen sind, die. Dank Ante« wollen, wo sie überhaupt stin»-Mnd ge-»' rührt habeni. ,! ES ist bekannt, daß sich die Schwierigkeiten, für das tägliche Brot zu sorg««!, in diesem Jahr weitaus gesteigert hatten. Die Entwicklung der alkgemeüw« wirtschaftlicke« Situation ist mit Riesenschritten abwärts gegangen «nd auch dev im Vorjahre vom Oberrabbtnsr betretene Weg dev persönlichen Intervention! in den nraßgebenden Kreisen der Schweiz erwies sühj als faum gangbar. Es war deshalb eine glückliche Eingrbnna, dir Herrn Dr. CHajes und Frau Anittat Müller vsvanlaßte, bei der hollärrdischen Judeno schaft, die infolge der Aktion für die Wiener jüdfschest- ALnder mit den traurigen Berhältnisseu in Wien bekanntz gewvchcn war, Hilst zu suchen und die brüderliche Soli-, darität h«x niederländischen Jud?nschaft hat sich auch diesmal - voll bewährt. Das hollänvisckst Judentum ist) bei all»« äußeer« Angleichung an die Uingrbung Wt M Mte« MiMu Empfinden, dM pM

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