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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-24 · Heft 421 (24.3.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 421 (24.3.1920)
Date
1920-03-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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«k. 4SI i Mittwoch . ^.r" '->-w*"v >" "«>-'- k««r»kmmey. SMrn Mrdr dit Wcchsckrede über die ktzstn UusMMsm dch Upterstagtsscstrtärs Glyrk^ hetreff^d d-K FMchmtrn der S ch »lk k fv rm «hßefGxt. -*HMpchdie, tzr-gr der «l l r tz i e F g K l d e r h y. h u V,- e n SV dm Hochschulen Vfä w»»utz. d-NW« haß diese GhWnW . PW IS KsfesshRWsyyetzien stzer aM her Parteien m der MÄvMgjMl»«tz Wsprechm, Abgrprdnttk JreZ? VMach hie Uehelstände an den l i« i! ( #, V Ah-M'drM V i t ttzrnigg schildB« die Mältbarrn BechDMe. i» hie. da.K Myzarseum i« GglzhUg SMM sti» — Me-rtzyrte % h t% e s e Gchlelinaer Wütz RMse N an MGchmMttMnleq tUigen Lehr? kMe.. - UhMprdnM Hr. U«tz % % e %. Mchte m AMnlt ÜM hU HWd dH P i i $ # ttz | ze pt \ \\ g % f* ft* S, Mer Mt ftz Pr-tzekfl»didq1en i* Aussicht .WvyMrukn Maßyahmry sNWit Üb?r die UgteMtzuyg der Bestrebungm der Länder zur ^rßaWft Md LM Anshay. her Milden, - GftzLel VMißS i« Beautwortlms -d« «WlW m ihn tzestellstp HysrgM darauf. daß dem »R ri»e abermalige GßerordenHchr SuhvMipq tm tz»T T 6S.M MespmchM Wurde, PeMich her jeumriftlschuleg und hexen LchMste srieg di? Verhandlungen mW»! d«k N-tzßirnDtz «ch hm tzchtischW ParstlW m Zngr. W ^MchW- Oer das tzWlgWe MMtzszentrWtsetz siyd »Me WM VS0 dm «ftgröK« Prvfefforeykyyeyien erstattet wochey. I« HftN« M tzir ^rW der Hrhöhnng der Koyegeygrld?x verwws d« RftsttGatZsthM auf di, heute tzerßffenrjichse BerhrMpWg 2U Hmhsetzaus her Sglltgirngeldir sei sowohl vom Kabinett Hft Mch Wz hm einzelnes PqxtriM W unmöglich r;Mt /Wiener Morgenzeitung mmfäfftäs EB zi ‘.^Fjaray'* 'imwaitw W» ^MenrHpRfches Przrenn in Mitzn. , Kt htzp PMpWMHMsftondW; schreibt har Prä' schmh hfttz DeKeN?jch'Wfl W'kechMdjiga Byt- Wster S.- U. G. O u m h a: Wisn, ist mr Uittelq pWk lr*r tzyMchW DeMssmn. In Zetttralegropg silch die wWiajW Frqgan texrityxialsP M lyirLschastlichsp e Wch W Wst, WM W BylSeMnLyxgWe Einzig Mm berufen M. M Wichtigen Fragen hex Btzpfehrsstolitik her DonMsch'.sfghrt^ her JnterMtionalifpli hec WMyhnM Mssen nichinnr geregelt M hedüxfen quch axner MchiM Kontrolle durch L)rggne «Flche yur W W Rnh stelle M Gruud eigner W-hWehMWM. Pß tzhW BevzögeWug Eutscheihungtzn tz« treffen haben werheu, Zunächst Ware da eine Art Studienbureau in Wien zu. errichbey, welches« als Filiale des Völkerbundrabes gedacht, in erster Linie zur Sannnlung authen- Wche* Infornlqtiynen auch über den nahen Orient berufxn Wäre. Analag dem Panamsrikanischeu Guvsarr wftrfte aber auch dieses Gtudienbureau durch den Zwang tffl WrWtnisss zu einer größeren Bedeutung empor-, Ä Wit WtschKidungSUdllmachtsN im eigenen SfreiW pepsehen, hgs Zentralorgan für die derwWlten Fräsen Ost^. und Mitteleuropas werden, MWM dtzU VMMndraW in Genf eme sehr ertMMtz Gytkastung bringen würde. An die geehrten Abonnenten der „Wiener Morgenzeitung"! VSstSr». Postsparknstenkonto 15Y.SY4. — Uschecho« flowakfschep PostfpnrUasfeVerdehr 150693. Der gestrigen Postauflage der „Wiener Morgenzeitung" haben wir Posterlagscheine beigelegt, welche zur gef. Uebenveisung der Vezugsgebühren ysrwenhet werden mögen. Bezugspreise: FSk DenLschysterrerch: monatlich Kr. 20, vittieljährig Kr, YY, . Für die Tschechy- Tlowgheir monatlich Kr. 7, yierteljährig Kr. 8l tschecho-slow. Währung. Füp Iugoslawie« monatlich Kr. 1L, vierteljährig Kr. 36 jugoslawischer Währung. Für Pole« monatlich Kr. 20, vierteljährig Kr. 6Y polnischer Währung. Für das übrige Ausland monatlich Kr. 25 österreichischer Währung. Die Verwaltung der „Wiener Wyrgenzeitung" Wien, 2, Bezirk, Taborstrehe 1 bis 3 k-x mp wm Wo Korruption iy Pngavu. ' GWcheftr SS. März. sti. T. K. B.) Zu Peginn per heutigen Sitzung der Nationalversammlung ergriff Finanzminifter Ko van hi das Wyrt und erklärte, er hdbe der gestrigen Sitzung nicht beiwohnen können; er habe dahop erst abends dö Deöaiks der Interpellation sing-ener erfahren und sei daher nich t in dev Lage, ehp' meviwrische Antwort zu erLeilen. Was bis zweite gegen, ihn gerichtets Anffage betreffs, es Habs die Weihsif des Harchsls und die Glsichberechtigung der einzelpsu Unternehnmngsn dadurch gefährdet, daß er in der Direktion irgendeiner AkLisngssettfchaft faß, fo müsse er «Eren, ex wisse, was fair fei. Er Habs, aw er dis Stokfe tzinss FiuanzminifteiÄ anMhn!en mußbs, «Gtzüplich, auch auf Me feine Stellen vorzMwt. E^vbhafte Etjenruw rechts.) >««« mm xaeet.w« ii.wu«j t;Ki»ig'Mt».j»«|wiji«aitwi!igaSt" Was hfe FuttHrvertvertungs-AtLiengesellfchaft hetxtzfft, so HM ex seins Stelle nicht niedtzrgelogt, weil dfestz Pesellschgst sich in Liquidation befinde. Dep Minister hätte tzimu sylchtzn Angriff nicht' ertvaxwt und er tzisstz nicht, wie ßs Mt Parteidisziplin qnf her Gegenfelde stehH, (Mfy lWs: Gehr gut« Rufe recht?: Pie Partei stürßt zMwMn!) Aba. GteMn Friehxich: MrM bpgpcht ihr euch nicht zu scheren! - - Finanzminister stprgnhi flortMyeud): lsSenn Sie einem solchen Mgriffe zustimme^ dann liegt hie Sache sehr einfach; Sohgld ich s*h*, Hatz ich nichwehr dG PertraNn Aenißße, da? ich Als AiMnzmMister unbedingt brauche, wßrde ich Mine S^M gerne nixh*rlegen. (Ackerbauministex Rubinek: Mir alle auchl'» Der. Finanzminister schließt seine Rede mit der Bemerkung, pv werde di» merityrische Antwort auf die Interpellation in kMM späteren Zeitpunkt peMeu. ErnährungsminWr Stephan Szgbp erklärt, gleichfglltz eine' Mxit'tzttM Antwort zu einem späteren Zeitpunkt zu erteilen. Der Minister, erklärte weiters, daß hie Regierung die W i ehe cj erst ej i uitg des fr eien Hanbef§' «iUsttzW»^' Nachder nächsten' Ernte spll M PlsMhmo hss Bedarfes der Stagksange- - Mllwn hgs Gotreide wieder frei in den Parkdhp gohracht Werden. Die wirtschaftlichen Htzchstpretstz und HW Aequisitionsn müssen, ein Ende nehmen Acksrbaumittister R u K i n e k bespricht sodann den BMschmuggel im Eisenburger Komitat und erklärt, daß inshesouders der Nationalitätenminister Blsyer dafür tzingetWM sei, daß in den ungarischen Grenz komitaten, welche an den Grenz verkehr mit Oesterreich gewöhnt sind, nicht durch Erschwerung des Verkehrs mit Oesterreich eine böse Stimmung erzeugt werde. Es. sei auch erzähltwarben, daß Direktor R u lf dem RegisWnM-ommMr für die Ge w äh rung. von Äusfrrhrer lapbuissen große S um me p s ü r p 0litis chy Zweck» angeboteu hätte. Der Minister habe syfoxtt gegen Rulf bei der Staats anwalischast wegen versuchter Wstechung hie Anzeige erstattet. > Dsr Brrdapeftey Schulskandal dauert fort. Puhapcst, 22. März. (Privat.) Das Bndapester Schulwesen wird noch immer von den auf eigeye Faust arbeitenden Organisationen,, wie den „Erwachenden Magyaren", dev „AufnahmskommWon" der Universität WWW«WW»WWM m- ...... irn*vm., WMMWWMWHMUWMiii «sw; beherrscht. An der Universität finden.wohl jetzt! EiriMreibungen statt, aber die Studenten werden nach' wie vor einer hochnotpeinlichen RechtsertigungSinguisition unterzogen und wer nicht von einer! der akkreditierten reaktiormren Organisation empföhlest wird, kann keine Aufnahme finden. Auf diese Weistz bleibt der überwiegend größte Teil der jüdischen Hörer, van .der U'-ivkrsnar' ausge'chtösleu und wer sich Irvfti alledem durchzudrücken vermag, ist erst rocht nicht M hr-' neiden, denn er erlebt die fürchterlichsten Seelenqualest undist niemals seiner geraden Glieder sicher. Rust sohlen auch die jüdischen Hörerinnen zur Uni« versitsit nicht zügelassen werden. Die Aufnahme kommission. her Universität erließ nämlich einen Aufruf» daß diejenigen Hörerinnen, welche von der Orgaaisat'wst des LandeZgehietsschutzes und vom „Turul""Berbanh» für die Ausnahme in das „Univerfitü'tsbataillon^ empfohlen wmom, sich sofort mit ihren DoknmeptlM beim Vataillonskommandanten z» melden haben. Aksg ejne Weibliche Brachialformation! t , Die Verdrängung der Juden aus den öfsentstmest Lehranstalten hat jedoch bei der Universität^ nicht gemacht. Die Rechtfertigungsaktion gegen die jüdischen Schulen hat jetzt auch auf die Budapester Kunstgewerbeschule übergegriffen, wo es sowohl gegen die jüdischen Hörer als auch gegen die Hörerinnen zu den brutalsten Ausschreitungen gekommen ist, so daß der Unterrichts- Minister schließlich zur Schließung der Anstalt schreiten mußte. Samuel Kohns „Todessprung" von -er Vu-a^ pester Bgfittka. Ei» ««««» Mord der Brachialgewalt. Badapeft, SS. März. fPritzst.) Dir Bndeprsier Staat-» polmi beschäftigt gegenwärtig eine Mordaffäre, deren Einzelhätr»! selbst all daß an Bruiglsiät übrrtreffen. was man bisher ins llngär« zu hörest gewöhnt ist. Ein Manu namenA § (tf ltlj Kehn hatte vor einigenTggL» das Unglück, einer PatrvuUe d«! Brachialformanon in die Hand za fallen. Der PatxoMmfühne' förderte Kohn zur Au-weitzleistung auf uud nahmen ihn dmmj i» die Kaserne des Kommandos der Brachialgewalt im V. zirk, die sich gegmüder des Bastlckadomes befindet, Mt. 8fe; anderen Tag nrcldete das Kommando, daß Samuel Koh» tzelbstm-rbegangm habe, inbeW er vom D«rch deS Basilika» d o m e S in die Tiefe sprang «nd soiört tot liegen blieb. Die StaaMplizri, die auf Grund dieser Meldung und über Wunsch der Fgmilie des Samuel Ks.hn die llntersuchung eivleitetti, stellst nun fest, haß Aohn, pgchdem er in die Kaserne -chracht worden war, über Beschs hetz Ossums Robert Z o m b o r tz-> T o t h von Niamern der Brachialgewalt gewaltsam a»f das Dach der Bafiiist« geschleppt und von dort auf die Straße gewvrfeM wurde. Bei dieser scheüWtheu Untat war auch Roders Z s m h o r h - T 0 t h anwesend. Die StaatSpsliz« ha^ dir Mm übe« die Mordtat an dar Hauptkommandv geleitet^ welches die Untersuchung wciteriührt. Was man von diele« Untersuchungen erwarte» darf, haben wir in den «sch immer mis gesßbnten Fällen der ermordeten Redaktrnre der „N e st s z a d ft* gesehen. Daß eS auch m diesem Falle nicht anders sei» wird, läßt schsy die Tatsache vermuten, daß der Urheber deS Mordes, Zombory-Toch, noch immer Leiter der Brachialgewalt «p V, Bezirk ist. Der Frredensvertrag mit der Türkei ferttß» gestellt. j London» 23. März. (Reutßr.) Die Botschastehkonserenz hat den FriedenZvertrag mit der Türkei serliggestellt und ihn dem Redalttwnskomitee überwiesen. Der Oberste Rat hat die Lage in Deutschland erörtert. Erfolgreiches Vordringe« der Polst «ach dem Westen. Moskau/ 23. März. (Funkspruch). Frontberichi vom ZU März' An der Westfront Äufklärunt bei Drissa. Bei Mosyr und Korosten Mwvst, Fortschritte im Gebiet vor K a m e n e tz - P y d o l S k und bei Nowa Ufchitze {Aduüttt |Hp9¥IHW Zinstragend und mit Tretkemusstebt. LoZanleLbe-LLicKnungsfebluftsr

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