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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-24 · Heft 421 (24.3.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 421 (24.3.1920)
Date
1920-03-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sette 4 Wien. Mittwoch Die Weltkonferenz des „Hapoel Hazair". Prag» 23. März. (Privat.) Die Weltkonferenz, des Hapoel Hazair ist mit Rücksicht auf die in den letzten Tagen eingetretcnm Verkehrsstörungen um einige Tage verschoben worden. Die Konferenz wird Donnerstag den 25. d. M. abends eröffnet. Oie Ansicherheit Lev ukrainischen SorvietrepubLLL. Wien, 23. März. Der Ukrainische Pressedienst meldet: Me der Lemberger «Wpered* berichtet, bestätigen bolfchewikische Quellen die Unsicherheit der Sowietregierung in der Ukraine. In den Gouvernements Tfchernihyw und Poltawa sind heftige Bauernaufstände ausgebrochen, die die Bolschewiken mit Hilfe von Artillerie, und Kavallerie zu unterdrücken trachten. Diese Aufstände werden von Osstzieren der ukrainischen Armee organisiert. Die Eisenbahnverbindung zwischen Kiew und Poltawa sowie zwischen Kiew und Bach-, matsch ist unterbrochen. Das unabhängige Rumänien. -Paris, 23. März. (Havas.) Der „Temps" meldet: Der Oberste Rat hat vor längerer Zeit dem Völkerbund den Schutz des unabhängigen Armenien an'ebvteu, das. -ans Rnssirch-Annenie» und den der Türkei genommenen Gebieten^ gebildet' werden soll. Der neue Staat roll keinen Zugang zum Meere haben, sondern' den Ärternarionalisierten Hafen Batann für seine Zweck verwenden. Eine Schwierigkeit bestünde in der. Frage der Zwangsmittel, über welche der Völkerbund verfügen würde, um die Unabhängigkeit Armeniens zur Geltung zu bringen. Amerikanische Kapferkredite für Europa. Washington, t'Z. März.. (Funkspruch.) Die amerikanische Äupfctfinüttjttrcmtanita hat ein Ausführungssyndikat mit einem Kapital von 50 Millionen Dollar gegründet, woraus europäischen Erzeugern, die Kupfer verarbeikrn, bedeutende Kredite zur Deckung ihrer Drdikfmsse gewahrt werden sollen. Tagesbericht. Raubmordversuch iur Hotel „Astoria". Ein falscher Direktor der Puchwerke. — Der Agent »it Juwelen um zwei Millionen überfallen. — Der Täte«? in Haft. : : Ein Raubmord versuch ift. gefterg nachmittags um etwa halb 4 Uhr im Hotel Astoria, 1. Bezirk, Kärntnerstraße, dorr einem Hotelgast an einem Juweienagenten begangen worden. Das Opfer der Tat äst leicht verletzt. Zum Raube ist co nicht gekommen, denn der der wurde vorher verhaftet.. Ueber den Fall, der in der Umgebung großes Aussehen erregte, erfahren wir folgende Einzelheiten: Im Hotel. Astoria hatte sich vor einigen . Tagen auf Zimmer Nr. 16 ein junger vornehm aussehonder Mann unter dem Namen Maximilian ,Lorenz, Maschinenbauingenieur und Direktor der Puchwerke-A.G. in Graz eingemietet. Der jung2 Mann, d-er sich elegant rrug. fiel nicht sonderlich auf. Heute nachmittags um halb 4 Uhr empfing er den Besuch eines glatt rasierten, hochgewachseuen Mannes, den er schon im Foyer des Hotels erwartete. Dev. Hotelgast geleitete den Besucher in sein Zimmer. Kaum hatte dcr 'Gast das Zimmer des Passagiers betreten, als Hilferufe aus dem Zimmer drangen; die Türe öffnete sich' «riD der Hotelgast eilte hinaus und suchte zu flüchten. Hotelbcdienstete eilten ihm nach und hielten ihn fest. Er wurde in einen Nebenraum gebracht, und dort von mehreren Gästen und dem Hotel- Heizer bewacht. Im Hotel wurde es alsbald bekannt, daß der Passagier an seinem Besucher einen Raubmvrd-- versuch begangen hat. Im Zimmer fand man den Mann stuf, der seiner Sinne kaum mächtig war und eine Kunde am Hinterhaupte hatte. Er teilte mit, Daß ihn der Passagier mit einem Hammer überfallen habe, um ihm Juwelen rm Werte von zwei Millionen Kronen, die er bei sich hatte, zu rauben. Der Täter wurde zum Polizeikanunissariat Innere Stadt gebracht. Der Lkeberfallene ist der Juwelenagent Isidor Lanczi, verheiratet, Vater zweier Kinder, 18. Bezirk, Silbecgasse 28 wohnhaft. Der Mann hatte eine drei Zentirneter lange Rißwunde am Hinterhaupt, die vom Schlage mit der Schmalseite eines Hammers herrührt. Im Ttadttonlmis'ariat leitetenbic Einvernahmen Dezirksleiter Negierungsrat Spielvogel und Polizeirat Rnbaczta. Nach den Aussagen des Herrn Lanczi, die den Tatsachen zu entsprechen scheinen, hat er v-or etwa drei Lägen, vermutlich am 20. d. M., um 3 Uhr nachmittags den angeblichen Direktor Lorenz im Foyer des Hotels Bristol kennen gelernt. Er hat sich dem vornehm aüftretenden Mann als Juwelenagenr vorgestellt und ihn gefragt, ob er nicht Juwelen kaufen wolle. Der Mann hat das Anerbieten angenommen, hat aber erklärt, ° ' er habe fremdes Geld, das er erst umwechseln müsse. Cr bestellte den Agenten ins Hotel Astoria, tvv er rhm zeigen solle, was er an Juwelen zur Verfügung habe. Gestern kam der Agent der Verabredung gemäß ins Hotel und zeigte dem angeblichen Direktor kostbare Juwelen 'in bedeutendem Werte. Der Hotelgast schien sehr wählerisch und mein'e noch Durchsicht der Kost- ,Mten, Wiener Morgenzeit««- ' M März 1S20 mt 42i Eingesendet. Brillanten, Platin, Münzen Perlen Uhren, falsche Zähne, alle Siibergegenstände verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien, VI., MariahiPerstrasse 79 oder Werkstatte: 1.. Wollzeile 17.13. »»! Z«hlth6ohat« Pr#lse,d&f&relsonoV9r«rl>cltnag es sei M lvAtig, er wolle wehr kaufen?, der Agent möge sich mit einer noch größeren Auswahl versehen und am.Dienstag nachmittags.um halb 4 Uhr ins Hotel kommen. Herr Lanczi nahm bei dem Juwelier Hugo Spitz, Kärntnerstraße, für den er kommissionsweise Juwelen verkauft, Geschmeide im schätzungsweise« Werte von zwei Millionen Kronen mrd fand sich im .Hotel ein, Direktor Lorenz wartete schon im Foyer auf ihn und - geleitete ihn in das erste Stockwerk zu seinem Zianmer Nr.. 16. Er ließ den Agenten vorangehen. Herr Lanczi, der als Höflichkeit ausfaßte, schritt ahnungslos voran. Kaum hatte er dre Schwelle überschritten, als er plötzlich von hinten Limrü Schlag Mrr dein Kstpf verspürte, der ihn sogleich' zu Boden streckte. Herr Lanczi rief um HiH,.indessen der Täter .zu flüchten versuchte. Die Hilferuf waren aber i!m Hotels gehört, worden, mck der M-amr wurde vom Hotelpersonal an der Flucht gehindert und festgenommen. Der Täter gab bei seinem Verhöre zu, päß der Name „Maximilian Lorenz" falsch sei.. In Wirklichkeit heißt er seiner' Behauptuntg nach Anton Horochowskh, ist zu Hlibov im Bezirke Sktlat in Galizien geboren und dahin zuständig, Privatier und wohnt im 1. Bezirke, Hegelgasse 6. Seit drei. Tagen, also nach der Begegnung mit Lan.cZi, hat er sich unter falschem Namen im Hotel Astoria eingemietet. Die Szene des Ueberfalles schildert der Täter wie folgt: Schon als Lanczi ba3 Holebetreten, sei es ihm aufgefallen, daß der Agent ihn so lange betrachtet habe. Er und Lanczi gingen in sein Zimmer. Kaum waren sie im Zimmer, als einige Augenblicke vollständiges Schweigen geherrscht hat. Beide sahen einander an und plötzlich s'ivn sie gegMMÄnder losg-gang-rn. Ob der Agent ihn zuerst geschlagen — behauptet Horochowsky — weiß er nicht anzugeben. Er weiß nur, daß er selbst einen Faustschlag gegen den Mund erhielt, so daß er blutete. Er will , sich bloß gewehrt haben, womit) .wisse er .selbstsnicht -mMgeben. . HarpchpwL ky . ukrainischer Dlpb-mstt? Abends wirH uns berichtet:' Im Zimmer, das Hvrochdwsky im Hause in der Hegelgasse 6 Lei Frau bewohnte, .nahm Pvlizeirat'KübaczM mit den Kriminalbeamten Picha und Kolb eine Durchsuchung vor. Der junge Mann hatte ein sHr elegantes Gemach inne,' das fürstlich einger'chdet war. Er war dort am 21.'Oktober 1919 emgezogen und galt im Hause als Diplomat. Er war wenig daheim und pflegte erst am 11 Uhr nach Hause zu kommen. Horochowskh verkehrte in den vornehmsten Kreisen Und sah auch einmal eine große Gesellschaft bei sich> hei der - auch ein ükvaiüsicher - Diplomat mit seiner Frau erschienen war. Er scheint ein großer Don, Juan zu sein; denn Polizeirat Llubaczka beschlagnahmte iü den Laden und Kasten etwa 460 bis 500 Liebesbriefe; dabei wür^ Horochowskh. mit der' Tochter eines Medizinalrates' in Holleschau Verlobt. Man fand bei ihm 63.000 Mark in Banknoten zu 1000 Mark, 5000 Rubel, i.0 franLösische und 500 Schweizer Franken, 150 ukrainische Rubel, bann 222 tschecho-slowakische Sirenen, 4000 Lei, 150 Pfund Sterling und mehr als 2200 Kronen in österreichischem GeLe, dann aber auch zwei herrliche Brillantringe von seltenem Feuer und im.Perte von sicherlich Hunderttauseuden, einen , großen Siegelring mit Mappen und Buchstaben ,H. A." urch Freiherrnkrone und einen kleineren ..Brrllantring, der immerhin mehrere 1000 Kronen wert ist. Horochowsky hat auch eine Unzahl von Pässen bei sich, über deren Echtheit Zweifel walten. Ein diplomatischer Paß legitimiert 'ihn als „Attachb der ukrainischen Gesandtschaft". Er ist vom 28. März vorigen Jahres ausgestellt. Auch über einen russischen Paß auf den Namen „Anton Freiherr von Hovodowskh" verfügt er. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er wirklich Kurier im ukrainischen diplomatischen Dienst war. Die Notlage der wissenschaftlichen Bibliotheken. Ei» Vortrag des Direktors der Universttatobibliothek. Ueber diese Frage sprach vor wenigen Tagen der Direktor der Universitätsbibliothek, ^osrai: Dr. Frank-- fu r te r, im Wissenschaftlichen Klub. Er führte aus, daß man über der schweren., wirtschaftlichen Not, die auf unS allen lastet, die geistige nicht vergessen dürfe. Sie finde ihren sichtbarsten Ausdruck in der Notlage der wissenschaftlichen Bibliotheken, wie aller Bibliotheken überhaupt. Was nun die,'Mittel zur Abhilfe betrifft, sann der Vortragende zunächst keine Verbesserung in dem gelegentlich auch in der Oessentlichkeit laut gewordenen Vorschlag der Zusammenlegung der beiden wissenschaftlichen Bibliotheken, der Universitäts- und der Hofbibliothck, zu einer einheitlichen Sammlung erblicken. Diese hätte ja zur Voraussetzung die Schaffung eines zentralen Bibliothelsgeüäudes, dessen Kosten sich auf mindestens 100 Millionen Kronen belaufen 'Und dessen Bau eine. Reihe von Jahren, vielleicht ein Dezennium erfordern würde. Ebenso lehnt et die Forderung ab, dH Universitätsbibliothek zu einer Art Studenten- und Studie» bibltorhek zu gestalten. Er zeigt vielmehr, welche Bedeutrmunsere Universitätsbibliothek für das wissenschaftliche Uni geistige Leben besitze. Heute könne eS sich nur um ein enges Zusammenwirken beider großen Bibliotheken handeln, a» dem sich auch die anderen mehr fachlichen beteiligen müßten. Dieses Zusammenwirken sei jetzt durch einen vor kurze« herausgegebenen Erlaß des UnterstaatsselretarS für' Unter» richt, G l öcke!, in die Wege s geleitet worden. Dieser-Erlaß nimmt auf einem Gebiete, auf dem eÄ, ohne den Charakter beider Bibliotheken zu berühren, möglich ist, eine Vereinigung tatsächlich in Aussicht, indem er «a* ordnet, daß, sobald die jetzige Hofbibliothek über die end sprechenden Räume verfügen werde,, die Zeituu- O bestäube aus der Universitätsbibliothek in hie Hass, bibliochek übertragen und mit den dortigen Beständen zu einer hinh.ett lichen Sammlung vereinigt werden sollen. Als- $8rf Müss« - dabei die Schaffung einer felbstänbrgeit. Z c i t u n g s b i b l i o t h ek, ' für die er schon vor Jahr« emgetreten sei, ins Auge gefaßt werden. Es müsse fetfcejr eine stelle geschaffen weUdeu, an der an der Hand e&ugi Gesamt- oder Sainmelkataloges Auskunft erlangt werdW könne über jene Bibliothek, au der ei» benötigtes. Buch zu frnden sei. Schließlich Müsse auswärtig« Hilfe in Anspruch' genoülcken werden, ganz besonders f« dies notwendig z«e Erlangung der fehlenden ausländischen Literatur, namentlich' an Zerkschristen und Fortsetzungswerken. Redner teilt tvelche- Aktionen, die nicht lediglich der MiversitätsbibliotM ' zugute kommen sollen, er in dieser Hinsicht eingeleitet Diese haben zum Teil, bereits Erfolg. gehabt; so habe es' vom Gesandten Allizö, durch Vermittlung des der Mission zugeteilten Historikers Professor Marcel D u u a n, eine größer« s Anzahl von Büchern historisch-politischer Natur, die. während der Kriegszeit erschienen sind, für dir Unidersitäts- Und für dir Staatsbibliothek (bisherige Hofbibliothek) erhalten. Er konnte ferner mitteilen, daß Sir William Beveridge seine Hilfe für die Beschaffung der englischen Literatur verheißen habe. Das Vertrauen auf die immer , mehr sich geltend machende Solidarität der wissenschaftlichen Interesse« und die' wachsende Erkenntnis auch im Auslande, daß die Jnteruätionalttät der wissenschaftlichen Beziehuugen «ob» wendig: sei, lassen hoffen, daß es gelingen werde, , die Nytlage der wisssnschrtftlichen Bibliotheken wenn nicht zu beseitigen, so doch erheblich zu. mildern. . , . , . Me die „Union" Propaqa^da . . Man meldet itnS: Für den 21. März d. I. wurde. einem Herrn Siegsined Engl, der sich als »Obmann"' .de« zeichnet, in den droßen Saal des Gewerbevereines cne 83er» sammlung einberufe» in-einer Weise, die den Anschein er«» wecken konnte. als od eS sich ü'M eine ^dringende ÄesPrschDtW^' in gewerblicher Angelegenheit Händeln würdet Von einer Tagesordnung war auf dieser Ernlädung keine Rede. Tatsächlich, hafte, sich auch ein nicht unansehnlrcher Teil der An-..-. wesenden täuschen lassen und der Einladung Folge geleistet.' Auch einige Zionisten, die von dieser Versammlung und deren ^. Wirklichen- Zweck Kenntnis erhielten, hätten gerne dir seltene Gelegenheit benützt mit.den Gegnern auch einmal zu eurer Ausspräche zu kommen. Die, Versammlung war natürlich nur auf. geladerm Gäste, beschränkt und'die Kontrolle der An« kommenden wurde sehr streng gehandhabt. NichtSdestv» weniger wurden Ziomsten die scheinbar zunächst als solche ' mcht erkannt wurden, nach-. Eintragung in die. Präsenzliste gelässen. '. Plötzlich wurde ein anwesender Ziomst ttu älterer-^ Herv — von irgendeinem ÄultuSgewaltigen erkannt- Uüd HU^Kpwveisung seiner Einladung und zur Legitimierupg aufgefoMrt, Der Anlaß, gegen die anwesenden Zionisten ^einzüschrriten", war gegeben und mit geradezu komisch WirHnder Aufregung stürzten sich die etwa ISO alten Herrchit. aufdie fünf oder sechs Zionisten. Als diese sahen, dätz die Persammlung in ihrer Anwesenheit nicht beginnen' würde» - bprließeU sie den Saal. Da sich jedoch die HeraüStzähe 'ddr' Garderobe verzögerte, riß einem der gttrfen Necken'die Geduld und die Polizei wurde herbeigerufen..' Und so wurde dys' tief, beschämende Schauspiel geboten, daß jüdrschd &t*.' meirrderöte, Bezjrksräte und Männer, die im politischen uiÜ» sözialers Heben eine Rolle spielen, sich von Wachleuten auf das Wachzrjumer führen lassen' müßten, weil es einige ungÜbuldt^e Kehrllagreise nicht erwarten konnten, bis die abziehenden . . Zionisten ihre Ucberklerder bekamen. In der Versammlung brachten Professor König sie in, Herr Buchwäld und ' Sekretär 'F l e i scher ihre alten Argunrente von der Schädlich'-. keit d«w Zionistrschen Agitation und des StrebenS üach Anerkennung der jüdischen Nation vor uird forderten die Anwesenden auf, mit der Agitation für die Kultuswahlen zu beginnen. In dreser so strerrg gesiebten Gesellschaft war von einer Opposition rratürlich wenig zrr merken. Schließlich konnte doch ein Zionist, nachdern man sich wiederholt versichert hatte, daß , er im Besitze einer ordnungsgemäßen Einladung sei, das Wort ergreifen und die vorgebrachten Argumente vor einm unbelehrbaren Publikum bekämpfen. Schon die Art, - wie das Wiener AffimilatronSjudentmn hinter streng geschlossenen Türen auf Grund von geheimnisvoll lautenden Einladungen und mit Herbeirufung der Polizei Propaganda macht, charakterisiert diese Gesellschaft, welche sich anmaßen mochte, die Geschicke der Wiener jüdischen Vertretung zu bestimmen. Bei den KultuSgemerndewahlen, die hoffentlich nicht mehr allzu lantze auf sich warten lassen werden, wird ganze Arbeit zu machen setul Ae itungsrednktionEn. 3$k d e P >iglr deutschen Blätter mnirilm, haben sie sich «ntschlviUn, vom 1 Avril angeianaen tue AvendanSgatu em^ustellen und nur mckir einmal täglich zu en'chemrn. Beg'ütldttlmrd dies mit der schnelle Bertenerung der HcrsteÜungSkssttn, dereh SlizblckeruLü m nächster Zeit Nicht zu titeftrtta A

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