Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 418 (21.3.1920)
- Date
- 1920-03-21
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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VE 5 Wien.«Vvnmass SBietter Morgenzektrmg '21. M8rs /9fc/4« . ...... _,.—— - - —- - ..—#.-— -- Sanatorium Mödling bei Wien Telephon Mfidllng 454. 851« f Venrtltang: B. Doll — Aerettictie Leitung: Dr. Max Scheinpflug 1 Nächst Kattastell« dar Straiseiibabn Wiedereröffnung s 1. April 1930 tfsrrflefi« Laga — Moderne Kurbehelfe — Oute, kurgembse Verpfleg«eg _ AntimilitaiMisches a«s Frankreich. ..Foreign AffairS", daS Organ der «Union of Democratic Control", Herausgeber .E. D. M o r e l, bringen in ihrer Märznummer einen Artikel von Raymond Lese vre, dem geistigen Urbeber und stellvertretenden Vorsitzenden der „Republikarnschen Vereinigung der gewesenen Soldaten Frankreichs. Darin heißt es: »Laßt uns ohne Widerrede zugeben, daß. nichts. dem »nationalistischen Gefühl" eine schärfere Munde schlage«, »ichts dem „Cant" des Militarismus schroffer entgegengesetzt fein kann, als der Gedanke einer feierlichen Vereinigung aller derer, die, gestern von Sklaven der Disziplin, einander zarfleischten, und die, morgen von jener Disziplin befreit, infiinktmäßig einander versöhnt sein würden in einer gemeinsamen Gebärde der Brüderlichkeit. ES kann keine gerader^, keine ausschließlichere Form geben, zu sagen: »Euer" Ruhm, »Euer" Heldentum. „Eure" Unsterblichkeit, die ihr uns zuwerft als ein Großes und Erhabenes und die ihr uns um die Schultern gehängt habt —' wir, von der Front zurückgekehrt, schleudern sie von uns als einen Königsmantelder mit Elend gefüttert ist, schleudern sie von uns in den Kot und das Blut, die sie beflecken und stinkend machen in unseren Augen. Unser Heldentum — wir scheiden uns von ihm ab. Unser einziger Kampf in der Zukunft ist das große Ringen für Menschheits-Einssien. Diesen Gedanken einer Internationale der „Helden wider Willen", ru.eine Kameraden und ich, wir haben ihn verkündet, ihn dargeboten, ihn ausgerufen in ganz Frankreich, in unzähligen Versammlungen von Arbeitern, von Miftelftändlecn,- von Bauern — fast immer Versammlungen von gewesenen Kriegern — und wir haben nicht einen einzigen Protest gehört. ' Wir haben die persönlichen Verhandlungen mit den kleinen lokalen Vereinen von gewesenen Kriegern in Frankreich-kaum erst ausgenommen. Trotzdem bin ich in der Lage, Ihnen die folgenden Einzelheiten über die Verbände zu geben, die sich dem Grundsatz einer Internationale der gewesenen Krieger bereits angeschlossen haben. Es sind: die »Republikanische Vereinigung der gewesenen Soldaten" (100.000 Mitglieder); der „Arbeiterverband der Verwundeter"; die »Liga der Poilus"; die «Liga der gewesenen (Soldaten des Guise- Distriktes"; die „Vereinigung für gegenseitigen Beistand und Schutz für die Kriegsbeschädigten"; die »Vereinigung der Kriegswitwen und -Waisen".' . . Die folgenden auswärtigen Vereinigungen sind bisher unserem Ruf'gefolgt: »Französisch-deutsche Vereinigung der gewesenen Soldaten in Genf", bestehend aus früheren Soldaten, die als Kriegsgefangene in der Schweiz internierr waren; „Internationaler Bund in Berlin"; „Lega Proleiariä fra Mutilati" in Italien; »Oesterreichischer Volksbund für Kriegsgefangene und Marinesoldaten"; »Vereinigung gewesener Soldaten von Gent" (Belgien); endlich die »National Union of Ex-Serbice-Men" (England) und der »Internationale Verband". Während ich schreibe, erhalte ich die Nachricht von.der Bildung eines „Republikanischen Bundes gewesener Krieger" in Deutschland und von seiner Absicht, mit uns in Verbindung zu treten. Unser erster internationaler Kongreß ist für kommenden Mai anberaumt. Es wird ihm eine Resolution unterbreitet werden, die den vorbeugenden Kampf gegen den Krieg, die Entwaffnung des Hasses, die Bekämpfung des militärischen »Heldentums" verkündet. Mer wohlverstanden, wir sind nicht Illusionisten. Wir wissen gut genug, daß der Chauvinismus nicht tot ist. und daß der Nationalhaß seine verhängnisvolle Starte bewahrt. Wir wisien, daß neue Kriege drohen. Cs ist untere Pflicht als Franzosen, wie wir sie "auffassen, in unserem Umgang mit Len Kameraden in anderen Ländern uns ehrlich bewußt zu sein, daß, wenn die Massen des Volkes des Hasses müde sind — angenommen, daß sie . überhaupt ihre Nachbarn - jemals ernstlich gehaßt haben — sie doch gefährlich unw-.ssend urrd leichtgläubig bleiben und daß unsere Kriegspartei noch immer einen kleinen Teil ihres früheren Ansehens bewahrt. Unsere Untercichtsbehörden bewegen Himmel und Erde, um es zu erhalten. Unsere Volks- und Mittelschulen sind noch immer Mittelpunkte imperialistischer Lehrverkündigungen. Ich fürchte auch, daß in Deutschland die Niederlage den Argumenten für Mord — „Krieg" genannt — eine gefährliche romantische Anziehungskraft verleihen könnte. Nein, wir müssen noch immer für das Leben der zivisisierten Welt zittern, und niemand hat schon das Recht, zu behaupten, daß der Friede zu einem allgemein empfundenen, bewußte« Bedürfnis geworden ist. Es s-nd dieselben Menschen, die ryit einer verwirrenden Unlogik das Wahre und La? Falsche» daS Gute und das Böse begehren. Aber die Zukunft trägt in sich eine feste Kraft, die nichts zu brechen vermag, und wir gehen vorwär'ts mtt Vertrauen in den endlichen Erfolg." Eine KnlturtaL der erwachenden Angar«. Aas Bud av e st wird uns berichtet: Im Nationaltheaier war für letzten Dienstag F-anz H e r c z r g s »Der verwaiste König Ladislaus" angefttzt. D e Dielrolle ha 1e der ausgemchnerr und beliebte jüdische Schau'pirl r Oskar B e r e g i mne. B"-egi dLrjtt hurte »och der uuzigr Jude sei»» der im Nationaftheater Letzte Nachrichten. I i« «Ben CrfWaatw. »parat««»» unter Garantie. Farbbänder ÜTe alle Systeme, erstklassige» Material» Generalstreitza^tation in München. München» 20. März. Hier herrscht vollkommene R n h.e. Morgen erscheinen ausnahmsweise die Zeitungen. Heute abends fand eine Bersammlung der unabhängigen sozialistischen Partei Deutschlands im Hackerbräu statt, welche einen bewegten Verlauf nahin. In der Stadt rirkuliertc« Gerüchte von einem a b e r m a l i g e n A u s b r u ch des Genera lst r e i k S, für welchen die Unabhängigen Agitation betreiben. Die Mehrheit ist jedoch entschieden gegen einen Streik. Französische Bogimenter ins besetzte Gebiet. Paris, 20. März. (HavaS.) »Echo d e P ar i S* meldet aus'Nanch k Das'37. Jnsänterieregiment wird heute nachts, das 23. und das 59. Jnfanierieregiment werden morgen in die besetzten Gebiete abgehen. Dienstag Eröffnung der Berliner Börse. Berlin, 20. März. Die Börse ist D i e n s tag geöffnet. Devisen-Notierungen finden am Montag um ■ 1 Uhr statt. Noten-Notierungen finden nicht statt. Lieferungen können erfolgen. Bolschewikisch-sapanische Verhandlungen. Paris, 20. März. (Havas.) Nach vorliegenden Meldungen aus Tokio hat der tschechische General Girk dem japanischen Vertreter in Wladiwostok Vorschläge seitens der Vertreter der bolschewistischen Regierung in Sibirien gemacht. Diese Vorschläge laufen darauf hinaus, die Armeen auf der jetzt gen L i n i e a u f z u h a l t e n, um w eiteres Blutvergießen zu vermeiden und einen Ort zu bestimmen, um Verhandlungen anzukniipfen. Der japanische Vertreter hat geantwortet, er werde die Vorschläge seiner Regierung übermitteln. Leop. Kurzer, Wie», M» Westbahnstraße 23. Telehpo» 31537. h» | 1H HUTREPÄRATtflt-AHSTALT Herrena. Damenhüte werden nach neuest. , Mode prompt und billigst modernisiert XVTir^ XV Ibrinjcer Qürtel 31 und VII., MariuhUferstraua« 88 * Selbstmord Leo Birin-ki. Dieser Tage Hai sich der Schriftsteller Leo B i r t n 8 t i/ber mit seinem richtigen Name« Got'rsmann heißt erschossen. Le» BirinSli, der sich akS Bertassep des Schauspieles »Moloch", des »Herr Gouverneur* und anderer dramatischer Arbetteri einen allgemein bekannte« Namen gemacht, war. kaum 40 Jahre alt. in Czernowitz gehöre«, wo er mspiüngl'ch als BuchhLndKraehilfe tätig war. Später kam er nach Wien und stand Josef K a r n z in dessen letzten Lebensjahre» 'freimdschastl.ch nahe. Die Ursache des Selbstmordes üst unbekannt. * » Sitzung Im Rsthuuse. Der StadKak hält Mittwoch und Freitag vormittags Sitzungen ab. — Der Gemeinderat'tritt am Freitag um 3 Uhr nachmittags z« einer GrfchästSsiiMß zusammen. , - Besserung I« der KohteusttuatI»». Die Sinläusa sind wieder imStrigrn begriffen. Das G a S w e r k, das gestern nach längerer Zeit wieder ein größeres Quant«« Kohl^ eihielt, iff a u ß e r j e d e r G e f a h r. j * Wann darf gesteigert «erde«? Gn Erlaß deß StaatSamtes für Justiz an die Hausbesitzer erklärt, daß wen» sich vm die Steigerung der Tarife für Anfwendongen handelt. dir der Hauseigentümer machen m u ß. denen er sich gar nicht ent- , ziehe» ka nn, gesteigert werde« darf. * Einführung der Sommerzeit I« Nuzar«. G«i Regierungsverordnung verfügt die Einführung der So««erzejdi * Nicht ausspringe«! Der 85jährige Pharmazeut Emik Fakik ist gestern früh in der Nahe seiner Wohn«»-/ XX., Klosirrneudurgecsträße 64, auf einen Straßenhahnzag auf» g.ssprmigm, abgestürzt und unter die Schritzvorrichtmrg - gerate«. Er erlitt rme» Br» chdrS Schädelgru «d e S.' ' >. mit ersten Rollen bedacht wird, waS nur ein Beweis dafür ist, daß man selbst in dem christl'chcn Kurs diese hervorragende Bühnenkraft nicht missen möchte Die erwachenden Ungarn, denen eS bisher schon gelang/ eine Unzahl jüdischer Existenzen zugrunde» Michtm und die Juden aus den öffentlichen Aemter» zu verjagen» haben beschlossen, auch Beregis Auftretr» im Natronalihcater nickt mehr zuzulassen. Da kleinere D.monstratione» bisher nicht znm Ziele führten, zogen letzten DirnStag vor Beginn der Vorstellung vngefähr zweitausend erwachend e Ungarn vor daS Nationaltheater und forderten unter DrohMgen die Ent f e r n u n g B r r e g i S.- Da die Demonstrationen bedrohlichen Charakter annahmrn, verfügte der Minister für Kultus und Unterricht die Absetzung des Stückes. Erst als die Menge von dieser Verfügung Kenntnis erhielt, gab sie die Eingänge mm Theater wieder frei. Bemerkt sei «och, daß Beregi erst kürzlich in einer in eiuem jüdischen Blatte veroffentlichim Unterredung erklärte, daß er sich mit Stolz zum Judentum bekenne und alle Versuche, der Karriere wegen sein Judentum zu verleugnen oder in eine emträglichere Religion ««zutauschen, «ach wre vor scheitern werden« * ZevtrÄlstrll« zur Versorgung Mischer Kinder tm Anslmch. (Leitung Frau Anttta Müller, Praterstraße 17.) . Am 10. d. M. ist ein Rücktransport aus Holland, der 600 Kinder mitbrachte, eingelangt. 2600 Kinder genießen derzeit noch die Segnungen eines Erholungsa^fenb- Haltes in Holland. Die Kinder haben durchschnittlich 10 bis 20 Pfund zugenommen und find nicht nur gut erholt, sondern auch belleibet und mtt Lebensmitteln vevsrhen, hermgekehrt. Außerdem sind zwei Waggons mit Lebensmittelpakete«, welche für einzelne: Personen bestimmt sind, mitgebracht worden. Die Pakete sind aus das liebevollste zusamrnengestellt, enthalten zumeist. vollwerttge Lebensmittel, ^hauptsächlich Fett. Die Verteilung der Pakete erfolgt in dem Bureau des Vereines „Soziale Hilfsgemeinschaft Anitta Mülles, Sektion Ferienfürsorge, Praterstraße 17. Die einzelnen' Adressaten, für die die Pakete von Holland aus bestimmt.sind, werden b ri e flich.. verständigt, wann sie sich die Pakete abhole« könne«. * Gesetzlicher Zwang zum Osienhalte« der Lebensmittelgeschäfte. Aus Budapest wird uns gemeldet: Dir Regikrung erließ heute eine Vero, dnung, wonach alle Geschäfte, in denen Lebensmittel, Monopolwaren, Heizmaterial oder Medikamente seilgebottn werden, rägtich vou 8 Uhr früh bis 8 Uhr abends mtt tnw Mittagspause von höchstens Mtm Stunden offen zu ballen sind «nd m ihnen die erwähnte» Bedarfsartikel unter Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Vorschriften verkauft werden muffen. Diese Maßnahme hat sich als notwendig kltöiesen. weil in der letzten Zeit zahlreiche Geschäftsleute wegen der politsichen Unsicherheit, aber auch aus Spekutatwnsgründen ihre Geschäfte ganze Tage hiudurch geschlosse« hielikn. ' » Spende. Anläßlich der Hochwit Oblas-Wallach übermittelten uns Herr Philipp und Frau Eiy H t r s ch, U., K 50,— sür die I ü d r s ch en Kinderfreunde. * Mose» Ben«L gestorben Aus K e x t f A in der Krim wird der Tod von Mo!eS Bmck.gemeldet. Bruck gehörte zu den führenden Ziovisten in Rußland und wurde am siebenten Kongreß mS große Aktionskomitee gewählt. Zahlreiche zionistische Konferenzen ,n Rußland landen unter seinem Borsitz statt. In der eisten jüdüchen Nationalversammlung i n d e r U k r a i n e war er eine der prominentesten Priionftchkeiten. Währmd der letzten Monate arbeitete er unermüdlich im Hilfswert für die Pogromopfer, oft mit Einsatz seines e genen Lebens. * Koloffeum-Redoute Zu Gunst'» drS FeriallondS des Diener Komödienhauses la u das Personal d'rser Bühne dir Kolosseum-Redvuit wieder ausirpen. Für diese B^r insial mm» die Mittwoch den 81. d.M. in allen Räumen des KomödiendauieS statlsindel. haben auch «Ute Künstler and rer Bülmen ihre Mitwirkung zugesagt. Karre» a» . dw Taarskasten des KomödieuhauseS. * Erhöhung des Preise» fSe Wieuee Pfeedeutlfch«» futter. Bo« Mon-aa den 22. d. M. an beträgt der Abgabepreis iür Merdemischsutter pro Kilogramm K 10.66 zuzüglich eines Verteilung-zuschlageS. Die abermalige Preiserhöhung war dadurch notwendig geworden^ daß du im Fnlaude Vorhemde«« Rohmaterial en ausgebraucht sind und die ans dem AuSla»de z»ge-. führten Rohmaterialien sich sehr hoch stellen. * Diebstähle. Dem Jonas E ck st e i», X, Favorite»- siraße 182 wohnhaft, wurden aus dem Deatrixbad vnr silberne l Armbanduhr, dem Otto H a a S eiur goldene Doppckma«tel»he; mit goldener DnrchzuMeltk,. BriVantanbängek, ein« sildume Zigarettentabätiere «,t MonoaranM »I. G./ «« X zusammen K 80.000 teert, gestohlen. — Deck. '«8" 0:t'i1 U., Ubbsstraße 9, wurde tn einem Straßenbahnzug 8« 8. d. M. eme Brillantbusennadel im Werte von L 10.000 gestohle«. . s * 18 Muuu ertruukeu. Au? 8 e H a v r e wird gt» meldet: Der französische Dampfer „C a d r i e t* ist am 18. d. nördlich von Aurigny.aesunken. Bon der 23 Mau« starke» Ste jatzung sind nur wer Man» gerettet werde». v * Verschiebung de« Vorträge« De. Gdumud Weugrafs. Der iür heute augekündrgte Vortrag deS Präsideut« der »Coucordia". Dr. Edmuud W e« g r a s über »Die Btifemtf wurde auf eium späteren Zritpu«tt verschob«». \ * Feustersturz. Die 33jährige Kausmaunsgatti» Stlms Hast wurde gestern vormittags i« Hofe des Wohnhauses» Gosdschmidgaye Nr. \, mit Brüchen beider Unterschenkel brwußllos ausgefunden. Sie ist auS eine« Neuster ihrer Wohmmg im zweite» Stockwerke abgestürzt oder i« die Trefe gespnmg«. * Lebensmüde. Die 2 tjährige Private ' Fsnntz G ch a g r i n, XX.. Rauscherstraße Nr. 20 wohnhaft, »ah» gestern nachmittags in der Wohnung ihrer Schwestttc, XX., KaraMgrsse Nr. 25, wegen Familienzwistes Lysol uud wnrda ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. j * Um 10 MILIoueu Seide gestohlen. Äug eilt» Güterzua. der vom Rang'etbahnhoft m der Bngittena» über die Dvnauwecbahn - Noidbahn nach Straßhof abanm, wurde a«8 dem Waggo» Seide im Wette von 10 Millionen Krön« gestohlen. j * MiSioueuspende. Namen» der »Vorost»", Laalot» Xnoniw» psr l'Inäustri'8 sä il Lotymorsio ckvl l>gu»wa » Mailand Hab« die Herren Camilliö Eastigkioni als Vzevräsident und Aladar F o n a g y als Generaldirektor dieser Gesellschaft einrr Reihe charitativrr Institutionen, deren Wirksa«» t<it unter dem Drucke der gegenwärtige« Bethälttnsse sehr erschwert ist, Spende» im Betrage von insgesamt e i« e i Mtlliou Kronen gewidmet. | « Schwere« Lawlueuunglück. Die ans Böckstei«, gemeldet wird, ist von der Taseilwand in Näßseld eine mächtige Lawme n'edergegangen. durch die acht Personen verschüttewurden. Ftzns Personen konnten gerettet werde». o Das Schmuggler«»vekeu a« der böhmische» Grenze. Aus Aigen wird berichrtt: Ganze TranSvotte »o». Tieren gehen trotz Bewachung und Kontrolle ms Ausland. DaS Gelette bilden bewaffnete Banden, die zum äußerste» entschlösse» sind, wenn sie sich irgendwie angegriffen schen. * Enquete über „Arbeit für KriegSbcfchSbkgke". Unter der Förderung des Volksgesundheitsamt es im deutschösterreichischen Staatsamt für soziale Verwaltung findet eine Enquete über die Frage statt, welche Arbeitsleistungen und welche Beschäftigung überhaupt einem Kriegsbeschäd igten mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand zugemutet werden können. Eine Reih« von namhaften Fachleuten hat bereits über die einzelnen Themen Referate erstattet, welche demnächst tm Druck ei shelnen werden. Um nun einer möglichst großen Anzahl von Tkrzten di« Gelegenheit zu geben, auf Grund, ihrer Erfahrungen zu den einzelnen Fragen Stettunzu nehmen, sott ein« möglichst ausgedehnte Derhandlunüber die Referate -— auf schriftlichem Wege — stattftnden. Die von den sich an der Enquete beteiligenden. Aerzteuj gemachten Bemerkungen sotten dann mit den Schlußworts» der Referenten zu einem eigenen Buch vereinigt erscheinen. Jeder Arzt, welcher sich zu einem ober zn einigen Spezialthemen der Enquete zu äußern wünscht, wird eingeladen, dies spätestens bis 15. April der Presseabtcilung im Bolkiö gesirnohritsamte belanntzugeben, worauf ihm die bereits vorliegenden Referate über das von ihm angegebene Thema zugeschickt werden. Zur Teilnahme an der Enquete lind auch die Aeute deA AuslandeL eüiLelade».