Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 418 (21.3.1920)
- Date
- 1920-03-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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M. «W Dien. Sonykast , Wiener Morgenzeitun«, - _• .-- - , hu ■ --- — - - - -'-'-l Telegramme. Inland. j$ie Ratlonalverfammlung vor den Osterferien. Don imfetem Parlamenisberichterstatter. Die rasche Erledigung der Wehrreförm in der vergangenen Woche läßt erkennen, daß auch die strittigen Fragen d«- Vermögensabgabe und der BerfässungA« reform zu gelegener Zeit in der Nationalversammlung eine Lösung finden werden, wie sie der Opportunitätspolitik der Koalitionsparteien entspricht. Bor Ostern allerdings wird Nichts Entscheidendes mehr geschehen. Die Nationalversammhing soll lediglich in etwa drei aufeinanderfolgenden Sitzungen, deren letzte für Mittwoch den 24. d. M in AinAsicht genommen ist, ihr Ja und Amen zu der längen Reihe von Regierungsvorlagen sagen, die nunmehr meist ohne sonderliche Abänderungen bereits die Ausschußberatungen passiert haben. Diese betreffen zunächst juristische Gesetze, wie die Aufhebung des Hofhekretesvom 4. Oktober 1838 und des Artikel V des EinsichrungsgesetzeS ziKe Zivilprozeßordnung, ferner das -Besetz über die Parteienvertretun g durch Fraüen. Darnach sind g^men unter denselben Boraussetzungen wie Männer zur Parteienvertretung vor Gerichten und Verwaltungs>- »shörden zuzulassen. Ueberdiessoll nöchdie ziemlich umsangveiche Strafprozeßnovelle, welche unter anderem die Institution der Schöffengerichte und eine Art standgericht»» Lichen Verfahrens für Wucher- und Preistreiberei delikte statuiert, noch vor Ostern verabschiedet wetden. Zur Verhandlung gestellt werden wird des weiteren die KrebitermSchtigungsvorlage über 1600 Millionen Kronen. DaS Finanzgesetz pro 1919/20 sieht diese KreditermSchtigung bereits vor. Da aber wegen der Ostevpause die Verabschiedung des Finanzgesetzes nicht vor Ende Mpil zu erwarten ist, will sich die Negierung noch rechtzeitig daS BerfügungSrecht über diese 1600 Millionen zur Neuregelung der Bezüge der StaatSangestellten, zur Bezahlung der von Frankreich gelieferten Kohlenwaggons und für die Lebensmittelbeschaffung sichern. ‘ dtnbtid) sollen die mit den StaatSangestellten getroffenen Abmachungen gesetzlich festgelegt werden, was im Rahmen eines Nachtrages zum Besold,ungsüberga« g S g e s e tz geschehen wird. Das Mehrerfordernis von Milliarden Kronen soll durch die Erhöhung der Eisenbahntarife, der Post-, Telegraphen- und Telephongebühren sowie durch eine abermalige Verteuerung der Tabak- Fabrikate hereingebracht werden. Die Personentarisesollen um 50 Prozent, die Gepäcks- und Gütertarife um 100 Prozent, die Postgebühren um 100 Prozent und die Tabakfabrikate um 125 Prozent erhöht werden. Ob bet diesen. Erhöhungen allerdings zwei Milliarden Mehreinnahmen sich ergeben werden, wird sehr bezweifelt und von. unterrichteten Leuten angenommen, daß der sehr bedeutende unbedeckte Rest wieder durch Inanspruchnahme der Notenpresse ausgeglichen »erben wird. Die Auslieferung des Abgeordneten Dr. Mutte. In der gestrigen Sitzung des Veisaffungsausschusses lag rin Lu-lieferimgSbrgebrm deS Land^Sgench'.rs in Graz wegen des Verdachtes der Teilnahme deS Abgeordneten Dr. Wutte an emem Verbreche« des Betruges vor. Der BersassungSauSschuß beschloß emstimmig, in der Nationalversammlung den Antrag zu stellen, dieselbe wolle dem Erstich:» deS Grazer LandeSgrrichtes um Ausliefn«ns deS Abgeordneten Dr. Viktor Wutte stattgeben. ^Republik Oesterreich* statt„DeutschSsterreich." Das StaatSamt für Iustez hat den Gerichten bekanntgegeben, m amtlichen Verkehre ausfchlirßl ch die ^Republik Oesterreich* statt »Deutschvsteneech" und den Ausdruck »österreichisch* statt »Teupebösterreich" rti aebmuch'N. Ein Buch vom jüdischenElend*) DaS Buch eines Lebendigen, das Buch eines Sehenden. Httr sind za alle schon stumpf geworden, wir gehen an dem grenzenlosen Elend der Großstadt vorüber, als wäre es daS. Selbstverständlich«. DaS Schicksal des Bettlers in zerlumpten Kleidern bekümmert uns nicht, wir denken nicht darüber nach, wie wohl das blasse kleine Mädchen Hausen muß, um ihr Kinderlachen und ihren Kindersinn kn ihrem kurzen Dasein schon verloren zu haben. Wir fragen nicht, wie die Armut lebt und fragen uns am wenigsten, was iq der Seele dieser Menschen vorgeht, die Tag um Tag Reichtum und Glanz, Ueberfluß und Freude um sich sehen «nd ruhig dulden müssen. Dann kommt ein Buch und zwingt uns, zu sehen. Es malt mit wenigen Zahlen das Bild des erschütternden Jammers, der neben uns lebt, es zeigt die dumpfe Drohung, dip da lauert. Wie ei» Warnruf ist eS: Wacht aus! Glaubt picht, daß es so weiter geht! Wenn man die Zahlen liest, die nüchternen Zahlen, muß jeder Denkende sich, selbst' sagen, daß es nicht so blechen kann, wie eS ist. Vom großen, unendlichen Elend der „lachenden" Donaustabt ist hier ein kleiner Ausschnitt vorgestekkt: daS Elend der Juden. Sicherlich gibt es in Wien nicht wenig« Menschen, die da glauben, alle Juden fechn Kriegsgewinner oder wenigstens die Mehrzahl unserer Volksgenossen gehöre dieser beneidenswerten Klasse an. Sogar leidlich wohlwollende Menschen neigen bekanntlich dieser Meinung zu. Eine kleine Statistik des FriedhosamteS mag «inen Hinweis auf die tatsächlichen Verhältnisse bieten. Nach ihr fanden im Jahre 1913 neben 27 Bestattungen erster und 100 zweiter Klasse 748 Leichenbegängnisse vierter Klasse Und 1320 Armenbeerdigungen statt. 1918 wurden neben *) Bruno Frei, .jüdisches Elend in Wen". R. Lörvit- Kerlag, Wien. ’• Keine Kursänderung Lloyd Georges. A ro ft c v b a «t, 20 März. D-r , T legraaf" meldet ans London: Lloyd G-orefs erklärte in feiner n»it Spanne erwarteten politischen Neve in der Dsrsammlrrni von ungefähr 140 Marale« Abgeordneten, er denke nicht daran, rechts oder links zu schwenken, sondern werde den liberalen Grundsätzen treu bleiben. Er werde sich auch die Führung der Liberalen durch Asquith nicht Ab listen lassen. Solange keine Partei im Parlament über die unbedingte Mehrheit verfüge, sei eine Koalition notwendig. Wenn Deutschland nicht zahlt — Frankreichs Ruin. Paris, 20. März. (Funk^pruch.) T a r d i e u hat auf die Erklärung Lord Cecils, daß die Ausführung des Versailler Friedens den Ruin Deutschlands bilden würde, an Lord Ceeil einen offenen Brief gerichtet, worin er fragt, was. wenn Deutschland dutch die Durchführung der Vertragsbestimmungen zu Grunde ginge, mit Frankreich geschehe, wenn der Vertrag nicht erfüllt werden würde. Die Staatsschuld betrage 257 Milliarden, die Iahressteuem 18 Milliarden. Die I n d u ft ri e sei zu 90, die Kohlengewinnung zu 5 0% vernichtet, die Handelsflotte zur Hälfte verloren Das Defizit bei den Bahnen übersteige 2 Milliarden. Im Kriege seien 5 7% der männlichen Bevölkerung zwischen 19 und 34Iahren gefallen. Lord Ceeil möge zuerst an Frankreich und dann erst an Deutschland denken. Vor einer Revolte in Irland? Paris» 20. März. <Havas.) W>e der Londoner Korrespondent dS »T e m p S" meidet, wird das Untei insschußinilalied Edward kommenden Montag an Lloyd George die Anfrage rich en, ob eS wahr fei. daß eine n e'u e E r h e b u n g zu Irland für Ostermontag geplant fei und diese Erhebung von Revolten in Liverpool. Manche st erundGlasgombegleitetsernsoN. Die Ratifizierung des Friedensvertrages in Amerika. Washington, (HayÄ Bei der Abstimmung im Senat über die ÄatifiziriUlig des FriedensoertrasicS wurden 49 Stimmen gegen und 35 Stimmen für die R a t i f i z i e r u n g a b g e g e b e«. LV Milliarden Defizit der Tfchecho-Siowakri. Prag, 20. März. Dem „Vrager Taabtalt" zufolge hat Finanzminister Sonntag im Budgetanssckmß zugegeben, daß das heurige D e s l z 11 infolge der Leb i,srii!l>elantmrfc »rn Auslande, der Hiwenduuger» iür die Staus.wgest<'llren und anderer Ausgaben bic Höhe von 10 Milllarden Kroueu erreichen wird. Die Kandidatur Mimas> SO. März. rTel.'Komp ) Die „Tribuns" b-richtet, daß Freitag in Kladno in einer großen Konferenz der ArbeüervertraucnSmänuer der Beschluß gefaßt wurde, auf der KandrdaturMunas für die Nationalversammlung zu bestehen «nd dessen Wahl durchznsctzen, obzwar die offizielle Leitung der Parier sich enisckneden gegen eine Wahl MunaS gestellt bat. knapp 200 „schönen" 2001 Gratis-Leichenbegängnisse veranstaltet. Die Zahl der Leichenbegängnisse der letzten Klasse und die Gratisbestattungen betrugen in den letzten sechs Jahren 83 oder 84 Prozent der Gesamtzahl. Aber schließlich könnte ja die Judenschaft (man weiß, daß. das nicht der Fall ist) auf dem Standpunkt stehen: Lasset die Toten ihre Toten begraben. Also wenden wir uns den Lebendigen zu. Wichtiger als die letzte Ruhestätte bleibt schließlich immer die Ruhestätte der arbeitenden und schaffenden Menschen. Eine kleine Wohnstatistik ergab, daß in einer „Raumeinhest" (ein zweifenstriges Zimmer) in 26,1 Prozent der untersuchten Fälle 3 bis 4, in 15,8 Prozent 4 bis 5 und in 15,4 Prozent 5 und 6 Personen wohnten. Nun, von jenen vereinzelten Fällen, wo 10, 11 und 12 Personen einen Raum bewohnen, ganz zu schweigen. Die vornehmen Damen, die Salon und Boudoir, Musik- und Rauchzimmer als selbstverständliches Recht beanspruchen, würben doch vielleicht über soziale Maßnahmen, wie die viel-- verlästerte Wohnungsanforderung, milder denken, wenn sie solche Zahlen kennen und — wenn das überhaupt möglich ist — ihre Tragweite verstehen könnten. Auch die landläufige Beschwichtigung bequemer Seelen: „Diese Leute sind es nicht besser gewöhnt", trifft nicht in allen Fällen zu. Denn viele „dieser Leute" sind Flüchtlinge, sind Juden, die man aus Galizien, aus Rußland, aus Palästina verjagt hat und die in der Heimat angesehene, wohlhabende Menschen gewesen sind. Da ist die reiche Kaufmannswitwe aus der Bukowina, die in der Heimat zwei Häuser besaß. Jetzt haust sie, schwer krank, in einem feuchten Kellerloch und lebt von dem, was mitleidige Menschen ihr schenken. Die Fleischerin aus Galizien ist da und der Ansiedler aus Palästina, der mit dreizehn anderen eine Nußschale von Wohnung bewohnt. Gescheiterte und Verkommene sind in diesen Bildern festgehalten, die den Weg zum Wohlstand verfehlt haben, und zu jenen Höhen des Daseins, wo man vom auii gemeinen Hunger nichts meür werk und nur 21. Mär, 1920 „Verständnisvolle Annäherung" der «ug«rki schon Sozialisten zur Regierung. \ Budapest, 20. März. (Uttg. Tel.-Korr.-Bur.) Iw Vertretung der ungarländischen sozialistischen Partei! erschienen heute nachmittags Johann Vanezak^ Stefan Farkas und Franz M i a k i t s beim Ministerpräsidenten, um mit ihm bezüglich des Zusammenwirkens der Arbeiter-) fch aft milder Regierung Besprechungen zw pflegen. Als Ergebnis der Beratungen erscheint diel Möglichkeit einer verständnisvollen A nz Näherung als wahrscheinlich. Lrrr-iattch-un«»«»*ttche Gerichtshöfe i« Angaru. Budapest, 20. März. (Privat.) Eine Regierungsverordnung regelt die Rrchtsgültigkeit der im Namen der Lolks- '-«'publik erlassenen Gesetze und Verordnungen. Das über di« Ausavung der Amnestiegewalt erbrachte Volksgesetz bleibt mit der Einschränkung in Rechtskraft, daß die Amnestie nichts angewendet werden dürfe auf solche Individuen, die Mitglieder deS Vollzugsausschusses deS sogenannten Nationalrates warenz oder gegen welche der Justizminister im öffentlichen Interesse das Strafverfahren an-, ordnet. In Geltung bleiben die Verordnungen der Karolhi- Negierung in. Eherechts-, Konsolidierungs- und Adoptierungssochen. Auch die Personalernennungen im Justizwesen bleiben, provisorisch unberührt, ebenso die auf Grund der genannten Verordnungen gefällten richterlichen Entscheidungen und Verfügungen. Hingegen werden das Gesetz über den Schutz der republikanischen Staatsform und die bezüglich der Bildung des verantwortlichen MillisteriumS erlassenen Abättderungsbestimmungen der Volksrepublik und alle aufi diesen Gesetzen und Verordnungen aufgebauten Derfügungew' außer Kraft gesetzt. Gerichte, Staatsanwaltschaften sowie' deren einzelne Mitglieder führen von nun an ihre im Ge«! setze festgesetzten Titel, d h. daß die Gerichte von heute an^ wieder königlich-ungarische Gerichte heißen, di< Kurie wieder ..Konigl.-ungar. Kurie" ist usw. Dasselbe gilk von den öffentlichen Notaren, die.vom heutigen Tage angefangen den alten Titel „Königl. öffentlicher Notar" zu führen haben. Die Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte usw. wer°< den ihres der Volksrepublik geleisteten Eides entbunden, die Eidesformel wird abgeändert und der neue Eid, beziehungS-' weise die Angelobung geschieht auf „den allwissenden und allmächtigen Gott". ' Folgen deS Schneefalls in Palüft^m. Nach einem uns zugehenden amtlichen Berichte übet, die S ch n e e k a t a st r o p h e, von welcher Palästina und inSbefondere Jerusalem kürzlich heimgesucht wurde, hat dieses Elementarereignis in Jerusalem großen Schadeiz angtzrichtet. Die im Orient übliche Bauart rechnet naturgemäß nicht mit solchen, nur äußerst selten eintretenden Schnee- und Wasserkatastrophen, daher die ziemlich zahlreichen Häusereinstürze, Unterwaschung der Straßen ^nd der Verkehrswege. Mehr noch als der Schnee hat die Ueberschwemmung, die nachdem der. Schnee geschmolzen war, hereingebrochen war, arge Verwüstungen angerichtet. Die Bäckereien ruhten, weil die Mehlzufuhr unterbunden war; Jerusalem war von der Außenwelt abgeschnitten und in der Stadt selbst war der Verkehr fast ganz lahmgelegt. Arg gelitten haben auch die Schulen, und das Rothschildspital mußte einzelne Teile der Spitalsanlage evakuieren. Mordechai den Hillel Hakohen hatte,, um eine längere Unterbrechung der Tätigkeit der betroffenen Abteilung zu vermeiden, den größten Teil seiner Wohnung als Poliklinik und Ambulatorium zur Verfügung gestellt. mit schönen Gefühlen beschäftigt ist, jüdische Dimen u«d! Bettler, geistige Proletarier und Kohlenträger, Kranke und' Verbrecher, Stammgäste des Massenquartiers und ihre. Wohnungsgeber lernen wir kennen. Eine Heerschau beSl Elends aller Grade, eine furchtbare, nicht zu. ent!täftigen&es Anklage für Alle, die ein Dach über dem Kopfe, eineus ganzen Rock am Leibe haben, ein grimmig klarer Beweis,, daß das Elend nicht nach Glauben und nicht nach R<Ha fragt, daß es ebenso interkonfessionell wie international lft. Das Schrecklichste aber sind doch die Kinder. Das Bild eines siebenjährigen Kostkindes, das 8,4 Kilogramm wiegt, ist in dem Buch von Frei zu sehen. Es wirkt erschütterndes als die stärksten Worte. „Eine Gestalt, wie diese —" alle die Satten und Gerechten verfolgen, die glauben, mit.' den paar Kronen von Mitgliedsbeiträgen und ein paar; Tränlein weichherzigen oberflächlichen Miileides — des Mit-j leides, das: „Schrecklich!" sagt und nach ein paar neuere Witzblättern langt — ihre Pflicht erfüllt zu haben. I fEftit dieser Stumpfheit unb Laxheit geht Bruno Freij strenge ins Gericht. Obwohl er der jüdischen Wohltätigkeih Gerechtigkeit widerfahren läßt, spricht er doch auch davon^ daß es mit Wohltätigkeit nicht mehr getan ist. Die Guttat! ist ein Ausfluß des religiösrn Gefühles, ihr letztes Ziel^. das Wohlgefallen Gottes zu erwecken. Was wir aber brauchen^ ist, moderne Fürsorge, geboren aus dem Gefühl der sozialen! Pflicht und erfüllt von dem Willen, nicht dem einen ode^ anderen zu Helsen, sondern die allgemeinen Lebensbedingunge^ zu bessern, die sozialen Mißstünde, die himmelschreiende«; Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Ein Kind daS hungert, eSj fn Jude oder Christ (Kinder sind ja noch gar nicht Judevs oder Christen), ist ein untilgbarer Schandfleck für unseres Gesellschaft. Der läßt sich mit ein paar milden Gab«t nicht auslöschen.. . > \ Aber wie kann man vom Durchschuittsjuden das D«vständnis für soziale Fürsorge fordern, wenn er bei deu oiiüiellen. urw amtlichen. Vertretung fehlt. Die if^itiWg