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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-20 · Heft 417 (20.3.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 417 (20.3.1920)
Date
1920-03-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Rr. 417 Gen, SamsttlS ru verschaffen, kurz, den gesamten Einwandererstrom in' geordnete Bahnen zu lenken. , Die neue Immigrations-Zentrale erlaßt nunmehr Weisungen an die Auswandernden, die diese im eigenen Interesse befolgen mögen. Es wird.dringendst vor der Mitnahme von in Palästina wertlosem russischen und anderem Papiergeld gewarnt, vielmehr sind dort nür"Pfundnoten oder Anweisungen auf englisches oder ägyptisches^ Geld verwertbar; ,ferner erscheint es sehr gebotenalle Art Möbelstücke, Hausgeräte wie überhaupt Jndustrieerzeugnisse mitzuführen, da teren. Ankauf in-Palästina Zufolge ' der gegenwärtig dort geltenden Preise sehr teuer, oft auf das Mehrfache dLS Preises rm Auswanderungsorte zu stehen kommt. Die Reisenden mögen daher ihre Habseligkeiten, sofern sie den Transport; julaffen, nicht verschleudern, Luch nicht, durch einen in ihrem -derzeitigen Wohnsitze hohen.Preis sich zum Verkaufe- 'bestimmen lasten, denn diese Gegenstände werden den Ernvanderern in Erez Israel, sehr gut zu statten kommen. Es . vird werter cmgekündrgt, daß Scheine zur Ausgabe gelangen verd'en, die auf dem Handgepäck der Passagiere angebracht, Zollrevisionen wesentlich erleichtern sollen. Die größeren, Gepäckstücke (Bagage) werden in eigens hierzu in . den , Landungshafen errichteten Magazinen aufbewahrt werden können. Weitere Mitteilungen betreffs. aller Emigrationskragen gelangen rechtzeitig zur Verlautbarung. .Die Gefahren des ManikMsttS. Vielbeschäftigten Aerzten ist die zunehmende Verbreitung Her mit Eiterung einhergehenden Fingerinfektionen, besonders tn den Nagelgliedern, ausgefallen. So konnte jüngst ein Arzt üben 32'in kurzem Zeitraum beobachtete Fälle berichten und > auf den schweren, selbst das Leben bedrohenden Verlauf des.Fjngerwurms Hinweisen. Sicher ist, daß die Mehrzahl der-? Finger- und Nägeleiterungen auf die alle medizinischen Kenntnisse und Fortschritte verleugnende Art derjetzt so iyeit.verbreiteten Nägelpflege (Maniküre) zurückzuführen rst. Wenn man bedenkt, mit welcher' peinlichen Sorgfalt §ev Arzt bei dem kleinsten operativen Eingriff die Instrumente desinfiziert und auskocht, »so mutz man sich eigeutlrch »rindern, daß durch, das Maniküren, bei welchem der das Nagelbett abschließende Hautsaum verwundet und weggeschnitten wird und die benützten Instrumente nie desinfiziert »erden, nicht mehr Infektionen Vorkommen. Es kommt bei Manikureninfektionen nicht allein zu vorübergehertder. mehrtägige^ Krankheft, sondern in mehr als der. Hitzfte der KAle treten, schwere, Eiterungen der Fingergelenke, Knochen «nd. Sehnen ein, die zu dauernden Versteifungen der Finger führen. Oft'genug erfolgt ein Weiterkriechen des Eiters in töe Lymphbahnen, wgs den Verlust eines Fingers, des ganzen Armes, ja des Lebests durch Blutvergiftung nach sich ziehen jann. ,, . Äie Kenntnis der - FnfektkonSari )btzi ' der Nagelpflege Mr jeden Einzelnen ist von ungeheurer Bedeutung, weil sie seicht zu vermeiden ist. i, . Die.- verwendeten Instrumente müssen vor jeder Be- »Ätzungneuerlich ausgekocht, die Hände entsprechend desinfiziert, werden. - Es mutz unbedingt von den öffentlichen Betrieben für die Nagelpflege und den'dabei beschäftigten Personen eine gewisse Beobachtung hygienischer Mürschrrften gefordert werden,.-wie sie zum Beispiel für die Friseure anläßlich der gehäuften Erkrankungen an'Bartflechte erlassen.wurden. Also Ächtung-,auf Infektionen beim Maniküren. Der.beste-'Schatz ist entsprechende Reinigung der Instrumente. Dr. Sanel Deer. Die fleitzigen Töchter. "WeküMMchir-ift -jeder' Mstt'ler Kind schön - und jeder Mutter Kind klug — Ausnahmen gibt es da nichü und 'die Erscheinung ist. so alt wie die -Welt-Aber in letzter Aeit ist zu den Vorzügen, die man an seinen Kindern-zu/rühmen Gelegenheit, vielleicht nichtsucht, aber "sicherlich findet, auch her -Fleiß gekomnien und da sind es namentlich unsere jungen Mädchen, die gelobt'-und-^gepriesen-tvexben,- Die - geklagten Mittelstands-Hausfrauendie jetzt in so vielen Fällen die ganze" Last - des Haushaltes allein tragen müssen, die von früh bis . spät auf den Beinen Md, nähen, räumen, kochen, bstgeln und mehr Arbeiten verrichten, als man ln einem Mem aufzahlen kann, die finden irnyrer yoch die Zerr zu versichern: „meine Mädchen, die sind so fleißitzl wie ich es noch me gesehen".. Das ist sogar in einem gewissen Sinne wahr. Mer worin zeigt sich der Fleiß der jungen Mädchen? Ganz ausschließlich im Lernen, in einseitig geistiger Betätigung,die. in sehr vielen Fällen kein Ziel und auch kein ausreichendes Motiv hat. Wie, in früheren Jahrzehnten die Knaben, so müssen jetzt in Wien die-Mädchen — und nom-endlich di«' jüdischen Mädchen — unbedingt di: MiAlschule besuchen. Als ob wir nicht genügenden lieber fchußan akademisch gebildetem Hro'l«Mhrt ^M,Lw.st,.7-M-. ob:, es nicht ohnehin brotlose Rechtsanwälte, veAüngernde Aerzte/ stellenlose Professoren im Ueberfluß gäbe! Gewiß. besonderen Begabungen, lekdenschastlichem, zielbewußtem Wollen ist Raum zu geben, gleichgürltig, bb sie sich? nun bei -Knaben oder Mädchen fiüden. Aber wohin fall nur das uferlose Studieren, das Studieren ,/auf alle Falles führen? s Dse erste^ Folge ist sicher, und offenkundig: es entfremdet hie Mädchen jeder häuslichen'Tätigkeit und'entfremdet sie'auch in hohem Grade her' Mütter. Ja, hie . fleißigen Töchter sthen auf die immer mit „unterae.-r-'n'ten" Haushallsgeschäften überladene Mütter rn 'vielen/ Fällen mit einer gewissen Geringschätzung he.ab und die Mutter-wird zum HZrris^lavc.r der Töchter: Auch - größere. Mädchen, 16- und. 17jährige, überlassen die Sorge für ihre .Garderobe aemLia der ohnehin überbürdeten LauTsrau. Wiener Morgenzerrnng /20. MSrz 1S2S f Sette TS „Mama, meine Handschuhe müssen genäht werden, Mama, die Strümpfe sind schon wieder durch" und ähnlich hört man die jungen StudenNnnen melden. Sie betrachten es.als selbstverständlich, daß ihnen die Näh- und Flickarbeiten/abgenvmmen werden unddäe zärtliche- Mutter macht das Unmögliche möglich und leistet auch noch diese Erbeit- Weil ja die- Töchterchen „so viel zu tun haben".- So' lernen die Mädchen ganz-, unwillkürlich auch die Mütter, Vre immer Dienstbvtenarbeit verrichtets von her - Höhe ihrer Bildung heraLsehen-und verrennen'sich .weiteö auf einem- Weg, der von ihrem, natü.-licheü zukünftigen Pflichtenkreis wegführt. Denn wenn es wichtig - ist-- daß die jungen ^Mädchen Latein und - Algebrä wryen auch die, -diente einen Beruf ausfüllen — so istes schließlich auch nicht - ganz ohne-.Bedeutung, daß sie eine .Einbrenn bereiten können, lind der törichte Hochmut, den hauswirtschaftlichen Pflichten und ihren geduldigen Träge n-eti, der jetzt in den Mädchenmittelschulen so üppig - gedeiht, ist. nicht nur ein Unrecht, sondern, was viel schlimmer ist, er ist lächerlich'. V i .... ,;iv,: . / - Klara Mautner. Schon wieder Flüchtlivge! Bor' einer jüdischen Speisehalle hälh ein kleiner Handkarren mit allerhand kärglichem - Hausrat. Bett- - zeugballem liegen auf der Straße, Bündel mit alten Kleidern, schmutzige Säcke, aus deren Löchern Strümpfe, Kinderwäsche, Zeitungen quellen. Ulrd jeder Ballen' ist mit einem Buben' sozusagen gesiegelt: - Da sitzen diese kleinen - Männer in winzigen schwarzen Kaftans mit Sch afenlöckchen und sehen-so possierlich und niedlich aus, daß man es gar nicht unter'äsen kann, mit ihnen ein Gespräch anzuknüpfen. Das ist freilich nicht gar so einfach. Zunächst weil die Buben von einem selbst^, bei Judenkindern ungewöhnlichen Mißtrauen . erfüllt^ sind, dann' aber auch, weil nytr durchaus verschiedener Meinung über die deutscheSprache sind. JedeHrage beantwortet das kleine schwarze Kerlchen zunächst mit eineiu aufgeregten: „was" und versteht den Sinn-erst nach mehr-- facher Wiederholung. Wioher er kommt? Das Kind nennt irgendeinen unbekannten un ^-ar'scheu Namen. Ob er schon lange von der 'Heimat weg ist? Seit mehr als zwei Wochen. Der Vater ist" ,/da drinnen" (er zeigt auf die Speisehalle), die Mutter ist vor drei Monaten gestorben. Warum sie sorigezogen sind? .Das Kind gibt te!ne Antwort.-In sein kleines dunkelhäutiges Gesicht tritt ein Ausdruck der Angst, .der einem die Frage bereuen läßt. „Gevennt - sein mir", murmelt der Junge, >,gerennt — —"l Und-er blickt wchd.um j'd). Erinnerungen von wirrem Lär-m, von Angst uni)-sch afckvsen Räch en, von unöerstänMlen, äberi leklemmenöen Gesprächen Erwachsener, vielleicht -von einer, wirren Nacht mit Geschrei und . fernen Schüssen ziehen durch seine '. Seele. - Was wissen, wir denn davon, was im Gemüt eines Kindes vot sich geht, das plötzlich entwurzelt, plötzlich 'seiner .Heimat-, beraubt wird. Der Erwachsene versteht,' was ihmgeschieht, er kann klagen und kann hoffen. Das Kind ist ^anz hilflose Verzweif.'üng. Ein paar'Voriilergehende lese/en d'e kleinen Elendsgerippe. „Schon wieder. Flüchtlinge" sagt eine üppige Dame ärger.ich,. „nimmt denn das. kein Ende!" * Die Kchlenvrrsorgrmg. Jin Stadtrate erstattete gestern Bürgermeister Reumann einen ausführlichen' Bericht über die Kohlenversorgnng Wiens und stellte fest, daß die Ereignisse der letzten Tage keinen nennenswerten Einfluß auf die Förderung der Kohlen .ausübten. Die Gerüchte von unmittelbar . bevor stkhcudcn Dr o s s e l u n g e n sowie über bereits in dieser Richtung gefaßte Beschlüsse sind a u ö der L u f t g e g r i.s f e «. D:e Lage der Kohlenv/rsorgung ist jedoch nach wie vor keine günstige, und wenn keine B.ffemng in der Zufuhr enitiitl, weiden entlpikchende Maßnahmen getrosseu «ulflhires X Größte Auswahl! -ft' «o Billigste Preise! 'S :t, Wien, I., Biberstraße S. 4VS/80 * Ein ^ionistischrr Propagandafilm. Zur Fertigstellung eines zionistischen Propaganöasilms werden für die Ausnahme der letzten Szenen junge Leute beiderlei Grschlechtr .- benötigt. Infolge 'Bereiterklärung der betreffenden" Filmgesellschaft, nach Fertigstellung des Films zugunsteii - des ' Emigratiosts'fönds des Palästinaamtes einige Verstellungen zu geben, ersucht dasselbe junge- Leute, die an ' Vormittagen, über freie Zeit verfügen, sich im- Interesse - V der Sache, zur Verfügung zu stellen/ Anmeldungen im- Palästmaamte (Herr Lanczener), 2. Bezirk, .Zirkusgafse 38. . - . Zimmer 3, täglich, ausgenommen Samstag, von 10 bis 12 U.hr vormittags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. * Drei RoUdrsws am Leben. Aus Washington, wird gemeldet' Die Hiesige' Zentrale des Rolen Kreuzes hat UoN der amerikanischen. Roten Kreuz - KömMssipM,'in Südrußland die".Meldung erhalten, daß die 'Großherzogin Olga, die Schwester desletzten Zaren, in einem. Eise,vbahngüterwagen im Süden Rußlands aufgefunden wurde. Somit waren -drei Mitglieder dB Hauses Rornanow am- Lebcn. - . . . - ' * AmaLerrr-Klub der VolüsbiblioLhek „Zion." Samstag den 27. März. 6 Uhr abends, gelangt im Saale . - „Hotel Post-, I.. Fle schmarkt 2i, "zum ersten Male in jüdischer Sprache' Gutzkows „U r \ e I 21 f o ff a" zur Ausführung. Restliche Karten bei R. Löw^t und „Ä>da." Hebräischer Kurs. Die zionistische Jugendgruvve Brigittenau ci öffnet einen unentgeltlichen^ hebräischen Kurs für Anlänger. Anmeldungen täglich bis Dienstag zwischen 3 big . 4 llhr nachmittags un Vereinslokale, XX., Karl Meißelstraße b. - * Bortras. Die Palastmasekliou des akademische« Vereines jüditcher Mediziner veranstaltet h^ule, 5 Uhr nachniiltags, einen,allgemein zugänglichen.^Vornag..-'über „Pathologie d e r I u d t it" un Fcstsaale des Jüdischen Hochschulaussckufses^ lX., Al^rstvci'äe'28. Referent Dr. S a n e l Deer. Emtritt irre. * Enquete der nordischen Friedensunion über eine Weltsprache. Das Bureau her norischen Friedens- Union in Stockholm hat unter den Friedensorgamsationen, Handelskammern und Philologen an den ' Universitäten verschiedener Lander eine Enquete über die Frage veranstaltet, welche Sprache nach ihrem Dafürhalten die größten Aussichten haben könnte, als gemeinsame Vermittlungssprache für den brieflichen Verkehr und die Konversation neben der Landessprache eines jeden Volkes ange-1 wendet zu werden.' Bis jetzt sind 34 Antworten eingelaufen, von denen sich 28 für Englisch .als Universalsprache erklären. Zwei haben Französisch vorgeschlagen, eine deutsch, eine'lateinisch, eine Esperanto und drei Ido. , * Hebräische Lehrcrkurse in London.' Am 8. März wur- 'x den im Londoner Jewish College die pädagogischen Kurse für hsbräi s ch e L eh r er eröffnet. (I. P. Z.) .^^'7 * Dr..WengrafL-er^ die Zeitung. Sonntag den 21 d. M„ / 10 Uhr.vormrttags, liest--Präsident.-.-Dr.-R.- W engraß-über < L „Die Zeitung" im Technischen Museum. * Die Hausbesitzer fordern. In einer Versammlung, die^ der Verein der Hausbesitzer im Drehersaal. veranstaltete, j forderte der Gemeinderat Rot die Aufhebung des Mieterschutzgesetzes. Sollte diese Forderung bis Ende April nicht i erfüllt sein, so würden sich die Hausbesitzer Oesterreichs, von'? deren Geld so viele Arbeiter leben, genötigt sehen, an rhren Häusern keine Reparaturen vornehmen zu lassen. *x; * Adressen von Zborowern- Zur Wahrnehmung der Interessen der durch den Krieg Beschädigten werden alle bis- - her noch nicht angemeldeten Zborower und Umgebung aufgefordert, sich bei Herrn S. Wolf Katz, 15. Bezrrk, Löhc.-. gasse 4, 1. Stock, Tür 5, zu melden. / - - * Aufhebung der Sperre des Cafe „Edison^. Auf Grund ' de? vom Inhaber des Kaffeehauses „Edison", Herrn L. B r a n d e i s, ergriffenen Rekurses wurde die am 7. d. M. über das Cafe „Edison" verhängte vierwöchige Sperre mrt dem 20. d. M. aufgehoben uqd gleichzeitig die über ihn verhängte vierzehntägige Arreststrafe zur Gänze na chgesehen. . * Kraftstellwagenverkehr. Vom Sonntag den.21. d. M. an wrrd der Kraftstellwagenverkehr durch die Prätersträße nicht 'mehr bis zum..Lustspieltheater, sondern' nur bis. zum Praterstern geführt.- - - . wcibtK müssen,; * Nene russisch-jirdffche Zeitungen itt Paris. In Paris erschemen ßit kurzem 'wer neue jüdische Zeitungen in russischer Sprache. Beide hab.-n das Z>rl. das Organ der gegenwärtig im. Auslande lebenden russischen Juden zu werden. Während die eine Zeitung „Jewrerskaja Triduna^ nach Inhalt, St'l und volit scher Tendenz nichts anderes ist, als eme Mruiaturrusgabe des alten Kadettenorgans'„Rjctsch", steht das andere der beiden Blätter, „Jrwreiskai.r Kromka", auf dem Boden des m o d e r n e a I u d e n t u m s und ist na'ional orientiert. ^>re Redaktion der „Jewrerökaja Kromka" befindet fich in Paris, 10, rue Edouard VU. * Kriegsgesansene kn Sibirien. Ein aus Sibirien zurückgekehrler Krtegsgefangcner übermittelt uns die folgenden Namen von Ge'angemn, die er im November 1920 beim besten Wobl'eitt. verlassen bat: Tomsk: Lebe r e r Theodor aus Potlenstem, 'R r t t e r man n Bernhard , aus Wien, Frankel Israel aus Cwrtkow. K a h ä n e Mayer aus Tarnopol, S ch m e r Josef aus Boryslaw, R e i ß Majer ans Sanok, Scheine r Samuel ans Slanislau, - H a u s e n Arnold aus Prznnysl, P r l z e r M irtüs aus Lemberg. N a ch m a n n A,lur ans W'en, Bidor Eugen aus Wien, Siegfried Walter F i s ch e r ans Wien, . K n v s e r b e r a I>ak aus Drohobycz, G l ü ck st e r n Osns aus . Wyznice, Schiss m.a n n. Regiment 77. aus Drohobycz. M. S ch u tzm a nn ans^ Bory-law. Samucl S t.«i n. aus . Pancsova (Jugosl.l, K o m l'o i- M'ü'on aus Njvidek, E. F r ö h l r ch, Kavallrrie-Fhr. ans Wi>'n. Wladiwostok : Otto Reiche nbäum aüs^ Alkäbrisch-Ostrau, Gustav L i ch t e u st e r n aus Freiwaldau, Alfred W e > ft aus Friedek, Richard' Frankel a,ls Jabliinkan. Erich Z w e i g e n 1 h a l aus Mährisch-Ostiau, M echn er aus Mährisch Ost'au, Brktor Eckstein aus Prag. — KroSnojarsk: Dr. P o m e ranz ans Drohobycz, H e i m b er g Jakob ans Drohobycz. — 'Mysowaja: Amschcl W i l f ans Di.obabycz. — Irkutsk: HanS/Kolm ans Prag, T a n s s r g Adolf aus Rene, A l t s ch u l Hand M Prag, L a m p e l Rndolf aus Prag, Dr. K u l k a aus Walachisch-Meieriiscki, Artur P o l l a k auS Moravec, Otto E i S n e r aus Dovris. * Der Diebstahl des FamMenschmuckeS der ObeSealchi. In der Zeit der ungarischen. Räteregierung wurde aus dem Keller des Odescalchischen Palais der Familienschmuck vor». Stephan Benkö im Vereine mit Elemer Bartha gestohlen. In der Angelegenheit wurde wegen Mitschuld' der Juwelier Gerson Weiß mann, im Cottagesanatorium wohnhaft, ferner der Graveur Georg L e f k o v i c s, der Kaufmann, Isidor Färber verhaftet und dem Landesgerrchte ein-., geliefert.' > * Jung verdorben. Das Polizeikommissariat Margareten - gelangte zur Kenntnis, daß der 19jährige beschäftigungslose Johann Jänner, 5. Bezirk, Nikolsdorferstraße Nr. 4L. toöynhast, sich in der letzten Zeit mehrfache Diebstähle Hot zuschulden kommen lassen- Er wurde überwiesen, zwei- Elektromotore, eine Schreibmaschine und mehrere Radberetfungen im Gesamtwerte von 150.000 Kronen an verschiedenen Orten entwendet zu haben. Jänner wurde Nan Landesgerichte einfteliesert. , * „Metallnm- Gold". (Die BatteAe mit dem Rege»' bogen) die beste Momentbrleuchtung. Dereinsnach richten. (N a ch r i ch t en v o n B ere in en ers ch ein nt a.u4* tt a h m s l osnuramTagederBeraustaltuug.s H-e v t e: H e b r 8 i s ch e S S e k r e t a r i a 't. 2 Uhr nachmittags hebräische Konversation. 3 Uhr nachmiltäas hebräischer Talmüpkms Dr. Nisan Goldstern rm Lokale des Hapüel Hazaw 11., Praterstraße<9/4. I ü d r f ch e B o l k S b r b l i o t h e! 8 t b n, U., Glockengass e- 30. Bücher werden jede, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 5 blS 7 Uh' nachmittags und Sonntag von U b's 12 Uhr vormittags aus gewlgt. -7 Z i o n i st r s ch e B e z i r kssektion IX, N ue Jilgcndgrupp-. Seminar Dr. K i e w e. Beginn 5 Uhr.— S ch o m r r m - C h a l u z l m, besonders Zugereist« versammeln sich h e u t e 5 U h r n a ch m i t 1 a g S im Lokale, 1., Böiseplatz Nr. 7. — Palästina-Sektion der akademische» B e 1 e i u e s " j. ü d i f ch e r . M.e d£

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